DE19737465A1 - Garten-Grümler - Google Patents
Garten-GrümlerInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01B1/06—Hoes; Hand cultivators
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lockern von
Erdreich zur Verwendung im Garten, mit einem
langgestreckten Griffteil.
Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind
beispielsweise als Harken bekannt. Bei einer Harke ist eine
Mehrzahl parallel angeordneter Finger an einer Strebe so
angeordnet, daß die Finger bei normaler Haltung des
Griffteils durch eine die Harke verwendende Person in einem
stumpfen Winkel bezüglich des Bodens angeordnet sind. Diese
Anordnung der Finger ist für bestimmte Anwendungen der
Harke, wie beispielsweise dem Zusammenkehren von Laub
vorteilhaft. Für andere Anwendungen der Harke, wie
beispielsweise dem Auflockern von Böden, ist diese
Anordnung deshalb nachteilig, weil mit ihr mittels der
Finger Furchen im Boden gezogen werden, die eine
Oberflächenvergrößerung des Bodenmaterials und damit eine
beschleunigte Bodenaustrocknung, insbesondere der oberen
Bodenschichten, bewirkt. Zum anderen sind die Finger einer
Harke nicht schwingend gelagert, und eine sensible
Behandlung eines Gartenbodens ist deshalb verhindert.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen,
mit der das oberflächliche Erdreich von Gärten in einer
Weise auflockerbar ist, daß keine bleibenden Furchen
entstehen und ein Austrocknen der oberen Bodenschichten
deshalb weitgehend verhindert ist.
Für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese
Aufgabe dadurch gelöst, daß an dem einen Ende des
Griffteils eine Grauleinrichtung vorgesehen ist, die eine
Mehrzahl von ondulierten Fingern enthält, wobei die Enden
der Finger in Richtung auf den Boden zu gekrümmt sind und
in einer Position oberhalb der Verlängerung des Griffteils
vorgesehen sind.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird durch das
Vorsehen von ondulierten Fingern, deren Enden in Richtung
auf den Boden zu gekrümmt sind und in einer Position
oberhalb der Verlängerung des Griffteils vorgesehen sind,
erreicht, daß eine durch die Finger der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gezogene Furche durch einen hinteren Bereich
derselben Furche bei normaler Haltung der Vorrichtung durch
eine sie verwendende Person wieder verschlossen wird, wobei
durch die ondulierte Ausführung der in der Regel eine
erhebliche Länge aufweisenden Finger darüberhinaus ein
flexibler, d. h. nicht aggressiver Kontakt mit dem Boden
erreicht wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der Griffteil aus einem
Holzstiel gebildet. Dies entspricht einer einfachen und
kostengünstigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung. Der Griffteil ist dabei generell im
Querschnitt vorzugsweise rund ausgeführt und weist dabei
vorzugsweise einen Durchmesser von ca. 25 mm und eine Länge
von ca. 1500 mm auf.
Die Finger der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind
vorzugsweise aus einem Metall hergestellt. In ihrer
ondulierten Form weisen sie vorzugsweise vier Abwinkelungen
auf. Die Abstände zwischen den einzelnen Abwinkelungen
nehmen dabei vorzugsweise zum Ende der Finger hin zu. Der
Abstand derjenigen Abwinkelung, die dem Ende eines Fingers
am nächsten ist, bis zum Ende dieses Fingers beträgt
vorzugsweise ca. 80 mm. Die Finger weisen dabei
vorzugsweise eine insgesamte Länge von ca. 150 mm auf.
Vorzugsweise sind bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
vier Finger vorgesehen, die nicht parallel zueinander
angeordnet sind, sondern in einem spitzen Winkel zueinander
stehen. Die Finger laufen somit an einem gemeinsamen
Mündungspunkt zusammen, der in einen Hohlkonus endet, in
dem der Griffteil befestigt ist. Alternativ zu vier Fingern
können vorzugsweise auch fünf, sechs oder sieben Finger
vorgesehen sein.
Die Finger der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind
vorzugsweise im Querschnitt rund ausgeführt und weisen
vorzugsweise einen Durchmesser von ca. 6 mm auf.
Prinzipiell ist die Querschnittsform der Finger unkritisch,
d. h. es können beliebige Querschnittsformen für die Finger
Verwendung finden. Bei der Verwendung von Stahl für die
Finger hat sich ein Durchmesser von ca. 6 mm als optimaler
Kompromiß zwischen gewünschter Festigkeit und gewünschter
Flexibilität der Finger bewiesen. Soll für spezielle
Anwendungen die Flexibilität erhöht werden, so ist der
Durchmesser entsprechend zu verringern, oder es kann eine
weichere Metallegierung Anwendung finden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird vorzugsweise so
verwendet, daß die Vorrichtung unter Einhaltung eines
Winkels von ca. 45° bezüglich des Bodens zur Auflockerung
desselben reziprozierend geführt wird.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der Figuren der
Zeichnung erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Vorrichtung in einer Seitenansicht;
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung in einer
Ansicht von oben.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten
erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 zum Lockern von Erdreich
ist ein als Holzstiel 11 ausgebildeter Griffteil an seinem
einen Ende unlösbar in einem metallischen Hohlkonus 13
befestigt, an dem vier in der Querschnittsansicht
ondulierte Finger 12, 12', 12'', 12'' befestigt sind. Die
einzelnen Finger 12, 12', 12'' und 12''' sind so zueinander
angeordnet, daß sie jeweils in einem spitzen Winkel α
zueinander stehen, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die
Finger 12, 12', 12'' und 12''' sind zusammen mit dem
Hohlkegel 13 einstückig aus Stahl bergestellt, wobei jeder
einzelne Finger eine Länge von 150 mm aufweist. Jeder
Finger ist onduliert und weist Abwinkelungen A, B, C und D
auf. Der Abstand der Abwinkelung D bis zum Ende E eines
Fingers beträgt ca. 80 mm. Der Endbereich 20 eines jeden
Fingers ist so angeordnet, daß er bezüglich der Linie der
Verlängerung des Griffteils 11 in einem spitzen Winkel β
steht.
Die Finger 12, 12', 12'' und 12''' sind in dem Bereich der
erfindungsgemäßen Vorrichtung, in dem sie vor Erreichen des
Hohlkonus 13 aufeinanderzulaufen, ca. 5 mm voneinander
beabstandet, um ein Verklemmen faseriger Pflanzenteile zu
verhindern.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Lockern von Erdreich zur Verwendung im
Garten, mit einem langgestreckten Griffteil, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem einen Ende des Griffteils eine
Grauleinrichtung vorgesehen ist, die eine Mehrzahl von
ondulierten Fingern enthält, wobei die Enden der Finger in
Richtung auf den Boden zu gekrümmt sind und in einer
Position oberhalb der Verlängerung des Griffteils
vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Griffteil aus einem Holzstiel gebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Griffteil im Querschnitt
rund ausgeführt ist und einen Durchmesser von ca. 25 mm und
eine Länge von ca. 1500 mm aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Finger aus einem Metall hergestellt
sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Finger vier Abwinkelungen
aufweisen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstände zwischen den einzelnen Abwinkelungen zum Ende
der Finger hin zunehmen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand derjenigen
Abwinkelung, die dem Ende eines Fingers am nächsten ist,
bis zum Ende des Fingers ca. 80 mm beträgt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Finger eine insgesamte
Länge von ca. 150 mm aufweisen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß vier Finger vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Finger im Querschnitt rund
sind und einen Durchmesser von ca. 6 mm aufweisen.
11. Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 10, wobei die Vorrichtung unter Einhaltung eines
Winkels von ca. 45° bezüglich des Bodens zur Auflockerung
desselben reziprozierend geführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997137465 DE19737465A1 (de) | 1997-08-28 | 1997-08-28 | Garten-Grümler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997137465 DE19737465A1 (de) | 1997-08-28 | 1997-08-28 | Garten-Grümler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19737465A1 true DE19737465A1 (de) | 1999-03-11 |
Family
ID=7840413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997137465 Withdrawn DE19737465A1 (de) | 1997-08-28 | 1997-08-28 | Garten-Grümler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19737465A1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1792253U (de) * | 1959-05-04 | 1959-07-16 | Albert Kilian | Gartenkruemelhobel. |
| US3168151A (en) * | 1961-05-29 | 1965-02-02 | Lewis C Lillibridge | Cultivator rake |
| US4054178A (en) * | 1976-09-08 | 1977-10-18 | Ferron Boothe | Garden tool with adjustable length tines |
-
1997
- 1997-08-28 DE DE1997137465 patent/DE19737465A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1792253U (de) * | 1959-05-04 | 1959-07-16 | Albert Kilian | Gartenkruemelhobel. |
| US3168151A (en) * | 1961-05-29 | 1965-02-02 | Lewis C Lillibridge | Cultivator rake |
| US4054178A (en) * | 1976-09-08 | 1977-10-18 | Ferron Boothe | Garden tool with adjustable length tines |
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