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DE19735251C1 - Vorrichtung zum Verbinden von anreihbaren Schaltschränken - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden von anreihbaren Schaltschränken

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Publication number
DE19735251C1
DE19735251C1 DE1997135251 DE19735251A DE19735251C1 DE 19735251 C1 DE19735251 C1 DE 19735251C1 DE 1997135251 DE1997135251 DE 1997135251 DE 19735251 A DE19735251 A DE 19735251A DE 19735251 C1 DE19735251 C1 DE 19735251C1
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DE
Germany
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legs
fastening
frame
profile
leg
Prior art date
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Application number
DE1997135251
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Benner
Paul Root
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Rittal GmbH and Co KG
Original Assignee
Rittal Werk Rudolf Loh GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/30Cabinet-type casings; Parts thereof or accessories therefor
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/30Cabinet-type casings; Parts thereof or accessories therefor
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  • Power Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Patch Boards (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von anreihbaren Schaltschränken, die aus Rahmenschenkeln zusammengesetzte Rahmengestelle aufweisen und zu den Verbindungsebenen hin Verbindungsrahmen bilden, wobei die Rahmenschenkel aus Hohlprofilabschnitten bestehen, die mit zum Innenraum des Schaltschrankes gerichteten Profilseiten ausgestattet sind, wobei einander zugeordnete Rahmenschenkel der aneinandereihbaren Rahmengestelle mittels eines oder mehreren Verbindern, die an Befestigungsaufnahmen der Profilseiten festgelegt sind formschlüssig miteinander verbunden sind.
Eine solche Vorrichtung ist aus der EP 0 189 061 A1 bekannt. Hierbei werden an den benachbarten Rahmenschenkel der aneinander gereihten Rahmen­ schenkel getrennte Spannwinkel befestigt. Auf diese kann ein Spannschieber aufgeschoben werden. Die Spannwinkel und der Spannschieber bilden eine sich konisch verjüngende Keilverbindung, die die Rahmenschenkel gegeneinander verspannt. Um hohe Spannkräfte erzeugen zu können, muß der Spannschieber auf die Spannwinkel mit einem Hammer aufgeschlagen werden. Hierdurch kann die Lackierung der Rahmenschenkel bei unsachgemäßer Montage beschädigt werden.
Aus der DE 87 10 424 U1 geht eine Vorrichtung zum Verbinden von anreih­ baren Schaltschränken hervor. Der einteilige Verbinder weist mehrere beabstandete Befestigungselemente auf, die in entsprechend geformte Öffnungen der Schaltschränke von oben her eingesetzt werden können. Die Öffnungen sind langlochartig ausgebildet, weisen auf der einen Seite einen großen Durchmesser auf und verjüngen sich zur anderen Seite. Durch Ver­ schieben des Verbinders längs der Öffnungen können die zu verbindenden Schaltschränke spielfrei aneinandergedrückt werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die mit einem geringen Teileaufwand herstellbar und einfach zu montieren ist.
Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß der Verbinder als ein einteiliger Spannbügel ausgebildet ist, der an einem Verbindungsabschnitt zwei, zueinander beabstandete Befestigungsschenkel aufweist, die an quer zur Ver­ bindungsebene stehenden Hinterschneidungen der angereihten Rahmenschenkel befestigbar sind, und daß zumindest einer der Befestigungsschenkel ein quer zur Verbindungsebene verstellbares Spannelement aufweist.
Infolge der einteiligen Ausführung des Verbinders kann auf zusätzliche Anbau­ teile, die an den Rahmenschenkeln anzubringen sind, verzichtet werden. Hier­ durch läßt sich der Montage- und insbesondere der Teileaufwand erheblich reduzieren. Wenn der Verbinder an den zu verbindenden Rahmenschenkeln an­ gesetzt ist, läßt sich die Verspannung gegeneinander leicht bewerkstelligen. Hierzu muß lediglich das Spannelement in die Spannposition verstellt werden. Dies kann beispielsweise mit einem Werkzeug bewirkt werden.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante der Erfindung ist es vorge­ sehen, daß die beiden parallel zur Verbindungsebene stehenden Befestigungs­ schenkel an ebenfalls parallel zur Verbindungsebene stehenden, einander abgewandten Profil-Innenseiten der Rahmenschenkel anliegen, daß das Spann­ element gegen die zugeordnete Profil-Innenseite verspannbar ist; und daß die Befestigungsschenkel zueinander einen größeren Abstand als die Profil-Innen­ seiten aufweisen. Zur Montage eines solchen Verbinders werden zunächst die Rahmengestelle aneinander gestellt. Anschließend lassen sich die Verbinder mit ihren Befestigungsschenkeln einfach, aufgrund des vergrößerten Abstandes, über die Profil-Innenseiten setzen. Anschließend kann die Verspannung der Rahmengestelle mit dem Spannelement bewirkt werden. Nach einer alternativen Ausgestaltungsform kann es vorgesehen sein, daß die beiden parallel zur Verbindungsebene stehenden Befestigungsschenkel an vertikal zur Verbindungs­ ebene stehenden Profilseiten angekoppelt sind, wobei die Befestigungsschenkel Hinterschneidungen der Profilseiten hintergreifen.
Um den Befestigungsschenkeln einen sicheren Halt an den Rahmenschenkeln zu bieten, sind die Befestigungsaufnahmen bevorzugt als Durchbrüche oder Bohr­ ungen in die Rahmenschenkel eingearbeitet. An diesen kann dann eine form­ schlüssige Verbindung zwischen den benachbarten Rahmenschenkeln erfolgen. Diese läßt sich beispielsweise dadurch bewirken, daß zumindest einer der Be­ festigungsschenkel einen Halteansatz aufweist, der in den Durchbruch oder die Bohrung eingreift.
Bevorzugt ist es dabei vorgesehen, daß der Halteansatz von einem der Befesti­ gungsschenkel hakenförmig abgewinkelt ist, daß der Halteansatz in einem Durchbruch des ersten Rahmenschenkels eingehakt ist, und daß der andere Be­ festigungsschenkel in einen Durchbruch des zugeordneten Rahmenschenkels eingeführt ist, in dem er mittels des Spannelementes begrenzt verstellbar ist. Eine einfache Konstruktion ergibt sich für den Verbinder, wenn als Spann­ element eine Befestigungsschraube ausgebildet ist, die in eine Gewindeauf­ nahme eines der Befestigungsschenkel eingeschraubt ist.
Ein geringer Fertigungsaufwand ergibt sich dann, wenn vorgesehen ist, daß der Verbinder als Stanz-Biegeteil aus einem Stahlblechzuschnitt gefertigt ist, wobei die Befestigungsschenkel von dem Verbindungsabschnitt U-förmig abgebogen sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektive Teildarstellung zweier aneinandergereihter Rahmengestelle von Schaltschränken die mit einer Ver­ bindungsvorrichtung zusammengehalten sind und
Fig. 2 in perspektivischer Teildarstellung zwei Rahmengestelle von Schaltschränken, die mittels einer weiteren Verbindungs­ vorrichtung aneinandergereiht gehalten sind.
In der Fig. 1 sind teilweise zwei baugleiche Rahmengestelle dargestellt. Die Rahmengestelle sind aus horizontalen und vertikalen Rahmenschenkeln 10, 11 und 13 zusammengesetzt. Dabei bilden die horizontalen Rahmenschenkel 10, 11 baugleiche Boden- bzw. Deckrahmen, die über die vertikalen Rahmen­ schenkel 13 miteinander verbunden sind. Die horizontalen Rahmenschenkel 10, 11 weisen zwei rechtwinklig zueinanderstehende, eine Innenkante bildende Profilseiten 27, 29 auf. Diese Innenkante ist dem Innenraum des Schalt­ schrankes zugekehrt. Die beiden Profilseiten 27, 29 sind mit Reihen von in gleicher Teilung eingebrachten Befestigungsaufnahmen 12 versehen.
Die vertikalen Rahmenschenkel 13 besitzen zwei rechtwinklig zueinander­ stehende, eine Innenaufnahme bildende Profil-Innenseiten 14. An diese Profil- Innenseiten schließen sich jeweils rechtwinklig Profil-Seiten 16 an. Die Profil- Seiten 16 stehen rechtwinklig zu den zugeordneten Außenseiten der Schalt­ schränke. Im Anschluß an die Profilseiten 16 weisen die vertikalen Rahmen­ schenkel 13 Dichtabschnitte 19 auf. Die Dichtabschnitte 19 der vertikalen Rahmenschenkel 13 gehen in Dichtabschnitte der horizontalen Rahmenschenkel 10, 11 über. Damit ergibt sich bei den Rahmengestellen ein umlaufender Dicht­ rahmen. Sowohl die Profil-Innenseite 14 als auch die Profilseiten 16 sind jeweils mit zwei Reihen von Befestigungsaufnahmen 15, 17 versehen. Diese Befesti­ gungsaufnahmen 15, 17 sind zueinander in gleicher Teilung beabstandet. Dabei sind die Befestigungsaufnahmen 15, 17 wechselständig als schlitzförmige Durchbrechungen bzw. Bohrungen ausgebildet.
Zur Anreihung der beiden Rahmengestelle ist auf die Dichtabschnitte 19 der vertikalen als auch der horizontalen Rahmenschenkel 13 und 10, 11 eine Dicht­ ung 18 aufgebracht. Die Dichtung 18 besteht in der Regel aus einem PU- Schaum, der direkt auf den Rahmenschenkeln 10, 11, 13 fixiert ist. Die Rahmengestelle werden an ihren Dichtabschnitten 19 aneinandergestellt. Zur Fixierung der Rahmengestelle und Verpressung der Dichtung 19 werden Ver­ binder 20 eingesetzt. Die Verbinder 20 sind U-förmig aus einem Verbindungs­ abschnitt 21 und zwei zueinander parallelen Befestigungsschenkeln 22, 23 ge­ bildet. Einer der beiden Befestigungsschenkel 22 ist mit einem Halteansatz 25 versehen. Der Halteansatz 25 ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und verjüngt sich an seinem Ende konisch. In den zweiten Befestigungsschenkel 23 ist eine Gewindeaufnahme eingebracht. Die Mittel-Längsachsen der Gewinde­ aufnahme und des Halteansatzes 25 fluchten miteinander. In die Gewindeauf­ nahme läßt sich ein, als Befestigungsschraube ausgebildetes Spannelement 24 einschrauben.
Zur Anbringung des Verbinders 20 an den vertikalen Rahmenschenkeln 30 wird dieser, wie dies die Fig. 1 symbolisiert mit den Befestigungsschenkeln 22, 23 über die Profil-Innenseiten 14 gestülpt. Dies ist deswegen einfach möglich, da der lichte Abstand zwischen den beiden Befestigungsschenkeln 22, 23 größer ist als der Abstand der einander abgewandten Profil-Innenseiten 14. Der Halte­ ansatz 25 wird in eine als Bohrung ausgebildete Befestigungsaufnahme 15 der Profilseite 14 des linken vertikalen Rahmenschenkels 13 eingehangen. Dies ist durch die konische Spitzenausbildung des Halteansatzes 25 erleichtert. An­ schließend läßt sich mit einem Werkzeug das Spannelement 24 verdrehen. In folge der Verdrehung greift ein, in der Zeichnung nicht ersichtlicher Ansatz der Spitze des Spannelementes 24 in die zugeordnete Befestigungsaufnahme 15 ein. Dieser Ansatz dient als Zentrierung für den Verbinder 20. Da der Durch­ messer des als Befestigungsschraube ausgebildeten Spannelementes 24 größer ist als der Bohrungsdurchmesser der Befestigungsaufnahme 15, können die vertikalen Rahmenschenkel 13 gegeneinander verspannt werden. Diese Spann­ bewegung ist mittels eines Ansatzes 28, der an dem Verbindungsabschnitt 21 des Verbinders 20 angebracht ist begrenzt. Der Ansatz 28 greift in den, zwischen den Dichtabschnitten 19 gebildeten Bereich ein. Infolge der Begrenzung der Spannbewegung kann sichergestellt werden, daß die Dichtung 18 nur um ein zulässiges Maß gepreßt wird.
Zur Sicherung des verspannten Verbinders 20 ist eine Fixierbohrung 26 in den Verbindungsabschnitt 21 des Verbinders 20 eingebracht. Diese Fixierbohrung 26 fluchtet mit einer, als Bohrung ausgebildeten Befestigungsaufnahme 17 eines vertikalen Rahmenschenkels 13. In die Fixierbohrung 26 kann eine selbst­ schneidende Befestigungsschraube eingeführt und in die Befestigungsaufnahme 17 eingeschraubt werden.
In der Fig. 2 sind die beiden, in der Fig. 1 angedeuteten Rahmengestelle in Teilansicht gezeigt. Dabei ist im Gegensatz zu Fig. 1, die den oberen Bereich der Rahmengestelle zeigt, nun der untere Bodenbereich veranschaulicht. Aus dieser Darstellung ist die Dichtung 18 ersichtlich, die auch zwischen den beiden horizontalen, in Richtung der Schaltschranktiefe verlaufenden Rahmenschenkeln 11 angeordnet ist. In die Profilseiten 26 der horizontalen Rahmenschenkel 10, 11 sind mehrere Reihen von Befestigungsaufnahmen 12 eingebracht. Dabei wird eine der Innenkante der horizontalen Rahmenschenkel 10, 11 zugeordnete Reihe von Befestigungsaufnahmen 12 von quadratischen Durchbrüchen gebildet, die zueinander in gleicher Teilung beabstandet sind. Symmetrisch zur Innenkante ist in die zweite Profilseite 29 eine baugleiche Reihe von Befestigungs­ aufnahmen 12 eingearbeitet.
Der Verbinder 20 wird U-förmig aus einem Verbindungsabschnitt 21 und zwei zueinander parallelen Befestigungsschenkel 22, 23 gebildet. Von dem einen Be­ festigungsschenkel 22 ist hakenförmig ein Halteansatz 25 abgewinkelt. Dabei ist der Abstand des Halteansatzes 25 zu dem Verbindungsabschnitt mindestens gleich der Blechstärke des horizontalen Rahmenschenkels 11 gewählt. Zur Fixierung des Verbinders 20 wird der Befestigungsschenkel 22 in die Be­ festigungsaufnahme 12 eingeführt, wie dies die Fig. 2 veranschaulicht. Dabei greift auch der zweite Befestigungsschenkel 23 in die Befestigungsaufnahme 12 des benachbarten horizontalen Rahmenschenkels 11 ein. Infolge einer Ver­ schiebung des Verbinders 20 hintergreift der hakenförmige Halteansatz 25 die Befestigungsaufnahme 12. Die Gewindeaufnahme des zweiten Befestigungs­ schenkels 23 steht nun in Flucht zu der Befestigungsaufnahme 12 der Profil­ seite 29. Unter Zwischenlage einer Beilegscheibe 24.1 wird ein als Befesti­ gungsschraube ausgebildetes Spannelement 24 durch die Befestigungsauf­ nahme 12 der Profilseite 29 hindurch geschoben und in die Gewindeaufnahme des Befestigungsschenkels 23 eingeschraubt. Wie sich der Fig. 2 entnehmen läßt, ist die Dicke des Befestigungsschenkels 23 in Richtung senkrecht zur Verbindungsebene der beiden Rahmengestelle kleiner gewählt als die Öffnungs­ weite der Befestigungsaufnahme 12. Damit läßt sich der Befestigungsschenkel 23 in der Befestigungsaufnahme 12 begrenzt feststellen. Die Verstellung kann durch ein Verschrauben des Spannelementes 24 bewirkt werden. Hierdurch werden die beiden benachbarten Rahmenschenkel 11 aneinandergezogen. Wenn der Befestigungsschenkel 23 infolge der Verspannung an der Befestigungsauf­ nahme 12 anschlägt, ist eine weitere Verspannung nicht mehr möglich. Über dieses fest eingestellte Maßverhältnis wird verhindert, daß die Dichtung 18 unzulässig gestaucht wird.
Zur Aneinanderreihung der Rahmengestelle können mehrere Verbinder 20 ver­ wendet werden. Die Anzahl der Verbinder 20 richtet sich nach der Länge der zu verbindenden Rahmenschenkel 10, 11, 13.
Die Halteansätze 25 der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Verbinder 20 haben die Funktion, die beiden Rahmengestelle an den Befestigungsaufnahmen 15, 12 gegeneinander auszurichten. Hierdurch können die Dichtabschnitte 19 der ver­ tikalen und horizontalen Rahmenschenkel 10, 11, 13 exakt in Deckung gebracht werden. Weiterhin stellen die Halteansätze 25 sicher, daß der Verbinder 20 nicht von den Rahmenschenkeln 10, 11, 13 abrutschen kann.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Verbinden von anreihbaren Schaltschränken, die aus Rahmenschenkeln zusammengesetzte Rahmengestelle aufweisen und zu den Verbindungsebenen hin Verbindungsrahmen bilden, wobei die Rahmenschenkel aus Hohlprofilabschnitten bestehen, die mit zum Innen­ raum des Schaltschrankes gerichteten Profilseiten ausgestattet sind, wobei einander zugeordnete Rahmenschenkel der aneinandereihbaren Rahmengestelle mittels eines oder mehreren Verbindern, die an Be­ festigungsaufnahmen der Profilseiten festgelegt sind formschlüssig miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbinder (20) als ein einteiliger Spannbügel ausgebildet ist, der an einem Verbindungsabschnitt zwei, zueinander beabstandete Befesti­ gungsschenkel (22, 23) aufweist, die an quer zur Verbindungsebene stehenden Hinterschneidungen der angereihten Rahmenschenkel (10, 11, 13) befestigbar sind, und
daß zumindest einer der Befestigungsschenkel (22, 23) ein quer zur Verbindungsebene verstellbares Spannelement aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden, parallel zur Verbindungsebene stehenden Befestigungs­ schenkel (22, 23) an ebenfalls parallel zur Verbindungsebene stehenden, voneinander abgewandten Profil-Innenseiten (14) der Rahmenschenkel (13) anliegen,
daß das Spannelement (24) gegen die zugeordneten Profil-Innenseite (14) verspannbar ist, und
daß die Befestigungsschenkel (22, 23) zueinander einen größeren Ab­ stand als die Profil-Innenseiten (14) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden parallel zur Verbindungsebene stehenden Befestigungs­ schenkel (22, 23) an vertikal zur Verbindungsebene stehenden Profil­ seiten (27) angekoppelt sind, wobei die Befestigungsschenkel (22, 23) Hinterschneidungen der Profilseiten (27) hintergreifen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsaufnahmen (12, 15, 17) als Durchbrüche oder Bohrungen in die Rahmenschenkel (10, 11, 13) eingearbeitet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der Befestigungsschenkel (22, 23) einen Halteansatz (25) aufweist, der in den Durchbruch oder die Bohrung eingreift.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Halteansatz (25) von einem der Befestigungsschenkel (22, 23) hakenförmig abgewinkelt ist,
daß der Halteansatz (25) in einem Durchbruch des ersten Rahmen­ schenkels (11) (Befestigungsaufnahme (12)) eingehakt ist, und
daß der andere Befestigungsschenkel (23) in einen Durchbruch (Befesti­ gungsaufnahme (12)) des zugeordneten Rahmenschenkels (11) eingeführt ist, in dem er mittels des Spannelementes (24) begrenzt verstellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsabschnitt (21) einen Ansatz (28) trägt, der als Anschlag die Verspannbewegung der zugeordneten Rahmenschenkel (14, 13) gegeneinander begrenzt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (25) als Befestigungsschraube ausgebildet ist, die in einer Gewindeaufnahme eines der Befestigungsschenkel (22, 23) ein­ geschraubt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder (20) als Stanz-Biegeteil aus einem Stahlblechzuschnitt gefertigt ist, wobei die Befestigungsschenkel (22, 23) von dem Verbin­ dungsabschnitt (21) U-förmig abgebogen sind.
DE1997135251 1997-08-14 1997-08-14 Vorrichtung zum Verbinden von anreihbaren Schaltschränken Expired - Lifetime DE19735251C1 (de)

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