DE19735905A1 - Küchenmöbelsystem in wangenbauweise, insbesondere zur un- und/oder bedingten Wandmontage - Google Patents
Küchenmöbelsystem in wangenbauweise, insbesondere zur un- und/oder bedingten WandmontageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Küchenmöbelsystem in
Wangenbauweise, insbesondere zur un- und/oder bedingten
Wandmontage, mit Unter-, Ober- und Hängeschränken,
Regalen und Elementen für Sonderbereiche sowie
Befestigungselementen und Sockel.
Küchenmöbelsysteme mit z. B. Unter-, Ober- und Hänge
schränken und Sonderbereichen für einen Herd sowie mit
unterfahrbaren Bereichen für Rollstühle und auch mit
Bereichen für Spülen etc. in Einzelbauweise sind
bekannt. D. h., diese in Einzelbauweise gefertigten
jeweiligen Küchensystemelemente sind in der Regel
vollständig, also mit Boden-, Seiten-, Rück-, Vorder- und
Oberelementen versehen. Dies hat jedoch eine
Vielzahl von Nachteilen zur Folge. So erfordern diese
Elemente zunächst ein hohes Transport- und
Verpackungsvolumen, ferner kommt es bei anein
anderstoßenden Systemelementen zu einer Verdoppelung
der Seitenwände, die aus diesem Grund auch häufig in
verschiedenen Materialqualitäten ausgeführt sind.
Ferner erweist sich ein Küchenmöbelsystem in
Einzelbauweise als wenig flexibel hinsichtlich der
Raumausnutzung vor Ort, weil z. B. alle Elemente einen
flächigen Aufstandsbereich haben und somit keine Ecken
aussparen können. Auch ragen sämtliche Elemente meist
bis an eine zur Verfügung stehende Wand, deren
Unebenheiten dann mit Zierleisten kaschiert werden
müssen. Derartige Küchenmöbelsysteme sind somit nicht
geeignet, die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
befriedigend zu lösen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Küchen
möbelsystem in wangenbauweise, insbesondere zur
un- und/oder bedingten Wandmontage zu schaffen, welches
einen volumensparenden Transport gewährleistet, eine
individuelle, auch nachträgliche Variationsmöglichkeit
sicherstellt, optisch wie auch funktionell eine
Gleichstellung von Schrank- und Regalelementen auf
weist, eine einfache Anpassungsmöglichkeit an zur
Montage zur Verfügung stehende Wände hat und ein Ver
letzungsrisiko wegen aufgeklappter Oberschranktüren
beseitigt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
ein System zur Wandbefestigung die in wangenbauweise
zusammengefügten Unter-, Ober- und Hängeschränke sowie
Regale in Abstand zu einer Wand befestigt und die
Lastabtragung in die Wand und/oder in ein von den
Unterschränken unabhängiges System von Sockeln
einleitet, wobei der Abstand den Teil eines
Türschienensystems zum vollständigen vertikalen Öffnen
der Türen oberhalb einer Arbeitsfläche aufnimmt.
Wie ausgeführt, betrifft die vorliegende Erfindung u. a.
vollständig und/oder bedingt wandmontiertes Küchen
möbelsystem in wangenbauweise. Bedingt wandmontiert
heißt, daß die Wangen zwar in Wandschienen eingehängt
werden, daß sie aber unmittelbar oder mittelbar auf
einer Sockelbank ruhen und die vertikale Lastabtragung
an sich nur über die Sockelbank erfolgt. Die
Konstruktionsteile der Wandaufhängung und auch die
Gegengewichte des Schiebetürsystems liegen hinter einer
durchgängig vorhandenen Systemwand, die durch
Möbelrückwände und die Paneelbereiche definiert bzw.
gebildet wird. Sie wird nur im Bereich der verfahrbaren
Regale durchbrochen.
Diese Konstruktion zeichnet sich insbesondere dadurch
aus, daß die Wangenbauweise keine Einzelbauweise ist
und als solche im Küchenbereich gegenüber dem bekannten
Stand der Technik vorteilhaft ist. Die Anlieferung der
Einzelteile kann daher auf Paletten erfolgen, womit das
Transport- und Verpackungsvolumen massiv reduziert
werden kann. Bei der bekannten Bauweise kommt es immer
zu einer Verdoppelung der Seitenwände der Möbel. Dies
führt bei der Wangenbauweise zu einer
Materialeinsparung und zu einer durchgehenden äußeren
und inneren Materialqualität. Der erfindungsgemäß
zurückliegende Sockel führt zur optischen Anmutung von
Sockelfreiheit. Die erfindungsgemäß vorzusehene Hin
terwandfreiheit kann vorteilhaft für das Verziehen von
Installationen o. dgl. genutzt werden. Durch vertikal
verfahrbare Regale werden ungünstig gelegene Stauräume
gut zugänglich gemacht. Die Konzeption
unterschiedlicher Arbeitsplattentiefen mit gleich
zeitiger Integration der zurückliegenden Platten
bereiche in einem mit Türen abdeckbaren Regalbereich
bewirkt eine sehr gute Raumausnutzung bei großer
Variabilität. Von Vorteil sind dabei die durch Türen
abdeckbaren Aufsatzschranknieschen, weil sie sowohl als
Arbeitsfläche verfügbar sind, als auch gute Parkplätze
für einsatzbereit untergebrachte Geräte sein können,
die bei Bedarf ohne Höhenstufen einfach nach vorn
gezogen und genauso einfach wieder verstaut werden
können. Durch die vertikalen Schiebetüren im
Aufsatzschrankbereich werden die störenden und
unfallträchtigen Oberschranktüren vorteilhaft
vermieden. Durch unterschiedliche Wangenhöhe ist eine
große Variabilität der Arbeitshöhen möglich. Abgesenkte
Teilbereiche der Arbeitsflächen sind durch einfaches
Einhängen zwischen zwei Wangen möglich. Ebenso
Sonderbereiche für einen Herd, aber auch unterfahrbare
Bereiche, wie sie für Rollstühle im allgemeinen aber
auch für Rollstuhlfahrer besonders vorteilhaft sind.
Wie bereits ausgeführt, ist das System eine
wandbefestigte Wangenkonstruktion mit Lastabtragung in
die Wand oder in eine weit zurückliegende, höhen- und
längsverstellbare Sockelbank. Das Küchenmöbelsystem
besteht im wesentlichen aus einem System zur
Wandbefestigung, einer Sockelbank, Untertischwangen mit
auch unterschiedlichen Tiefen, einer Arbeitsfläche,
Auftischwangen, Hochschrankwangen mit unterschiedlichen
Höhen und Tiefen, Rückwand- und Paneelsystemen mit
Hängeschrankwangen, Funktionselementen, Fachböden,
Türen für den Untertischbereich und Türen für den
Auftischbereich.
Die weiteren vorteilhaften und/oder erfinderischen
anmeldungsgemäßen Merkmale des Küchenmöbelsystems
werden zunächst anhand der wesentlichen
Konstruktionsmerkmale erörtert und im Anschluß daran
anhand deren Einsatz im System.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß eine an der Wand be
festigte Wandschiene mit einer nach oben und unten zur
Wand weisend zu Befestigungsflanschen erweiterten
Grundplatte und einem zum System weisenden C-Profil, in
dem seitlich einzuführende Nutsteine mit einer
zentralen Gewindebohrung angeordnet sind, zur Aufnahme
des Gewindebolzens einer Schraube, mit welcher ein mit
vertikalen Langlöchern versehener Verstellhaken
verschraubt ist, wobei die Befestigungsflansche
Durchgangsöffnungen für Wandverschraubungen aufweisen.
Zu den Einzelteilen der Konstrunktionselemente gehört
die Wandschiene. Sie hat im wesentlichen die Form eines
C-Profils mit einer zu Befestigungsflanschen erweiter
ten Grundplatte. Die C-förmige Kammer dient der Aufnah
me von Nutsteinen zur Befestigung der Verstellhaken.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß die Wandschiene in
ihrer zum Verstellhaken weisenden Anlagefläche in
Längsrichtung zwei Rillen aufweist, die zur Aufnahme
von Stegen von Distanzscheiben dienen, die zwischen
Wandschiene und Verstellhaken vorgesehen sind und im
Bereich der Gewindebolzen auf diesen aufliegen. Bei der
Befestigung der Verstellhaken können bei Bedarf
zwischen Wandprofil, vorzugsweise Aluminiumstrangpreß
profil, und Verstellhaken Distanzscheiben, vorzugsweise
Kunststoffspritzteile, eingelegt werden, die im Bereich
der Gewindebolzen aufgenommen sind. In der zur
Distanzscheibe weisenden Anlagefläche des Wandprofils
sind zwei Rillen eingeformt, in die entsprechende Stege
der Distanzscheiben eingreifen. Bei extremen Wandun
ebenheiten können die Wandschienen bei ihrer Montage
mit Distanzelementen, wie Keilen unterlegt werden.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß der Verstellhaken eine
rechteckige Platte hat, die sich in Schienenlängs
richtung erstreckt, an ihrer unteren Kante einen sich
von der Schiene weg und nach oben erstreckenden
länglichen Haken zur Aufnahme eines Hakens eines
Befestigungselements aufweist und die Platte in ihren
seitlichen Bereichen zwei sich vertikal erstreckende
Langlöcher aufweist und der Haken derart gestaltet ist,
daß die Langlöcher zugänglich sind. Der Verstellhaken
besteht aus einer Platte mit einem nach oben gerich
teten Haken und zwei seitlich liegenden vertikal
verlaufenden Langlöchern. Mit den Langlöchern können
eventuelle Höhendifferenzen ausgeglichen werden, so daß
keine Vertikallasten in die Wandschiene eingeleitet
werden. Der nach oben gerichtete Hakenbereich dient zur
Aufnahme eines gegenläufigen Hakens des
Befestigungselements oder -teils.
Vorteilhaft vorgesehen ist, daß zwischen Wangen und
Verstellhaken ein Befestigungselement vorgesehen ist,
welches ein U-förmiges Gehäuse hat, und an einem
Schenkel in seinem unteren Bereich über eine eingelegte
Platte mit einer Gewindebohrung abstandsverstellbar
einen Haken hält, der in den des Verstellhakens
eingreift und in seinem oberen Bereich an dem gleichen
Schenkel in einer Schweißmutter einen Gewindestab mit
einem Kunststoffteller als Abschluß zum Verstellhaken
weisend trägt, wobei Durchbrüche in den U-Schenkeln und
Führungsflansch zur Verbindung mit einem horizontalen
Hohlprofil und den Wangen vorgesehen sind. Das
Befestigungselement besteht aus einem im wesentlichen
U-förmigen Gehäuse, das in seinem oberen Teil mit einer
an einem U-Schenkel angebrachten Schweißmutter zur
Aufnahme eines Gewindestabes versehen ist. Der
Gewindestab dient zum Kontern der Feineinstellung und
hat am Ende einen Kunststoffteller zur besseren
Klemmung. Im unteren Teil enthält es Vorrichtungen zur
Aufnahme eines horizontal verlaufenden Hohlprofils,
nämlich Durchbrüche in den U-Schenkeln und
Führungsflanschen in der Basis. Das Hohlprofil trägt an
einem Ende einen nach unten gerichteten Haken zum
Einhängen in den Verstellhaken. An seinem anderen Ende
ist eine Platte mit einer Gewindebohrung eingelegt, mit
deren Hilfe es zur Feineinstellung des Wandabstands auf
einem drehbar, aber nicht verstellbar gelagerten
Gewindebolzen oder -stab vor- und zurücklaufen
kann.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß die Breite des Hakens
des Befestigungselements wesentlich geringer als der
Abstand zwischen den Schrauben des Verstellhakens ist,
so daß ein Verschieben möglich ist, ohne daß das
Befestigungselement auszuhaken ist und gleichzeitig die
Schrauben zugänglich sind. Verstellhaken und
Befestigungselemente werden so aufeinander abgestimmt,
daß der Haken des Befestigungselements auf dem
breiteren Gegenstück des Verstellhakens entsprechend
den Anforderungen der Montage verschoben werden kann.
Als Anschlag dienen dabei die Schrauben des
Verstellhakens. Wenn der Schiebebereich einmal nicht
ausreicht, muß der Verstellhaken mit seinen Schrauben
nachjustiert werden, das Befestigungselement aber nicht
aus dem Hakenbereich gleiten. Das Befestigungselement
wird im Untertischbereich direkt seitlich an der Wange
befestigt. Im Auftischbereich ist die Wange mit einem
Multifunktionsprofil versehen, das über
Befestigungsnuten für das Befestigungselement verfügt.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß im Untertischbereich
das Befestigungselement seitlich an einer Wange
befestigt ist und im Obertischbereich über
Befestigungsnuten mit einem Multifunktionsprofil, und
daß das Multifunktionsprofil zur Aufnahme einer
Fixierschiene zur Übereinstimmung der Auf- und
Untertischraster ausgebildet ist. Ferner kann eine
Fixierschiene für Wangenraster vorgesehen sein. Es
handelt sich dabei um eine kleine Schiene, die im
unteren Ende des Multifunktionsprofils oder -elements
eingeschoben ist und die dafür sorgt, daß
Auftischraster und Untertischraster übereinstimmen.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß eine Vielzahl von
vertikal verlaufenden Multifunktionsprofilen vorgesehen
sind, die bei rechteckigem Querschnitt an zwei sich
gegenüberliegenden Seiten je zwei Führungsnuten mit
kreisrundem Querschnitt und/oder je eine
schwalbenschwanzförmige Nut aufweisen und eine der
weiteren Seiten eine T-förmige Nut zur Aufnahme der
Fixierschiene hat und die vierte Seite offen
ausgestaltet zur Aufnahme einer Wange oder geschlossen
ausgestaltet mit einer Lochreihe für Träger ist. Das
Multifunktionsprofil wird bei Aufsatz- und
Hängeschränken, sowie bei Hochschränken in
Nachbarschaft mit Aufsatz- oder Hängeschränken und
Paneelbereichen im Auftischbereich an der wandseitigen
Schmalseite der Wangen montiert. Es dient der Aufnahme
der Führungselemente für Gegengewichte und
Vertikalschiebetüren. Dazu sind auf jeder Seite zwei
Führungsnuten vorgesehen. Zur Montage ist auf jeder
Seite eine schwalbenschwanzförmige Kammer vorgesehen.
Es kann ferner zur Aufnahme eines verschiebbaren bzw.
einsteckbaren Formschlußteils dienen, das entweder im
Falle der Kopplung von Multifunktionsprofilen zur
Anwendung kommt oder zur Angleichung, also dem Fluchten
der Positionen von Untertisch- und Auftischwange.
Ferner dient es der Befestigung von Paneelen, sowohl im
Anschluß an eine Wange als auch, mit der Funktion einer
Minimalwange, innerhalb von Paneelbereichen. Ferner zur
Befestigung von Haltern, in die die Paneelen eingehängt
werden. Hierzu kann eine geschlossene Variante des
Profils gewählt werden.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß ein Tiefenversteller
für die vertikale Ausrichtung der Wangenkante seitlich
an Wangen oder am Multifunktionsprofil montiert ist,
der ein Blechgehäuse mit einer Aufnahme für einen
Gewindebolzen aufweist, der an einem Ende geschlitzt
ist und am anderen Ende einen Teller und einen
aufschiebbaren Distanzschuh aus Kunststoff hat. Der
Tiefenversteller ist ein justierbarer Abstandshalter
für die vertikale Ausrichtung der Wangenkante. Er
besteht aus einem Blechgehäuse mit einer Aufnahme für
einen Gewindestab oder -bolzen. Der Gewindestab ist an
einem Ende geschlitzt und trägt am anderen Ende einen
Teller zur Druckverteilung und einen aufschiebbaren
Distanzschuh aus Kunststoff. Der Tiefenversteller wird
seitlich an die Wangen oder an das Multifunktionsprofil
mit und ohne Wange montiert, und zwar hinter der
Rückwand. Er wird bei allen Wangen für Untertisch,
Aufsatzschrank, Hängeschrank, Hochschrank und beim
Multifunktionsprofil im Paneelbereich benötigt. Der
Tiefenversteller läßt sich jederzeit nachjustieren.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß Rückwände etwa mittig
in vertikaler Richtung zweigeteilt über ein
Filmscharnier eines Kunststoffprofils mit
Anschlagschenkel verbunden sind, wobei das Filmscharnier
zur Wand weisend zwei U-förmige Profilabschnitte
verbindet, die die Rückwandkanten aufnehmen und ein zum
Möbel weisender Flansch als Anschlag- und Verrast
schenkel verlängert ausgebildet ist. Verschiedene
Varianten sind nun hinsichtlich der Rückwand denkbar.
Zunächst eine revidier- bzw. abnehmbare Rückwand. Für
die Montage und eventuelle Reparaturen der Türgegenge
wichte und der fahrbaren Regale ist eine entnehmbare
Rückwand von Vorteil. Dies kann erfindungsgemäß durch
eine Rückwand mit Mittelgelenk erfolgen. Die Rückwand
wird, zumindest in den Bereichen, wo eine Revision
nötig sein kann, zweigeteilt und in der Mitte über ein
Filmscharnier eines Kunststoffprofils mit Anschlag
schenkel verbunden. Dieses vertikal verlaufende
Scharnier erlaubt es, die Rückwand in einer Richtung zu
klappen, z. B. zur Raumseite hin, während es ein Klappen
in der anderen Richtung durch den Anschlagschenkel
verhindert. Der Anschlagschenkel verdeckt gleichzeitig
die Mittelfuge. Diese Rückwand kann in leichtgeklapptem
Zustand zwischen Ober- und Unterboden in ihre Nut
eingefügt werden, wobei ein Anschlag am Multifunktions
profil sinnvoll ist und dann in die ebene Lage gebracht
und mit Fachböden so fixiert werden. Auch eine
Sicherung mit Grendelriegeln oben und unten ist
denkbar. Die Rückwand muß ein leichtes Übermaß haben
und verspreizt sich gegen die Wangen. Wenn bei der
Montage Exzenter erst nach dem Einsetzen der Rückwand
angezogen werden, kann diese Rückwand die
Rechtwinkligkeit sicherstellen.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß zur Entnahme der
Rückwände Rückwände mit geringerer Breite und Höhe als
das lichte Maß verwendet werden und diese in
Zwischenlagen gehalten werden, die das Fehlmaß ergänzen
und die Rückwände zur Wand hin begrenzen, wobei die
Zwischenlage an einer oder zwei oder drei oder vier der
Rückwandseiten vorgesehen sind. Bei der Variante einer
Einlegerückwand wird eine Rückwand vorgesehen, die um 3
bis 4 mm schmaler ist als das lichte Maß zwischen den
Wangen mit einer geringeren Höhe. In der Ebene der
vorgesehenen Lage der Einlegerückwand wird beidseitig
eine Zwischenlage vorgesehen, zwischen die die mit
einem geringen Übermaß gegenüber dem lichten Maß
zwischen den Zwischenlagen zugeschnittene Rückwand
eingedrückt wird. Dadurch wird beim Einbringen der
Rückwand das Zerkratzen der Wangen vermieden und die
Rückwand kann bei Bedarf entnommen werden. Anstelle
einer beidseitigen Zwischenlage kann in einer Variante
auch die Wandung des in diesem Fall gegenüber der Wange
überstehenden Multifunktionsprofils zu diesem Zweck
verwendet werden. Eine Variante zum Multifunktions
profil kann mit Anschlagschenkel zum Einlegen der
Rückwand versehen sein.
Die vorstehenden anmeldungsgemäßen Konstruktions
elemente werden im folgenden anhand einer Montage
beschreibung eines erfindungsgemäßen Küchensystems
beschrieben, dessen anmeldungsgemäße Merkmale in den
Ansprüchen ab Anspruch 12 niedergelegt sind.
Zur Montage des Untertischbereichs werden zuerst die
Wandschienen mit eingeschobenen Verstellhaken
befestigt, der Wandabstand der Verstellhaken mit
Distanzscheiben grob justiert, der erste Verstellhaken
festgesetzt und die Sockelbank aufgestellt und
ausgerichtet. Die weitere Montage erfolgt kontinuier
lich. Danach wird die erste Untertischwange in den
ersten Verstellhaken eingehängt, ausgerichtet und durch
Konterung befestigt. Dann wird zunächst der Unterboden
auf den Sockel aufgelegt und mit Exzenterverbindern an
der ersten Wange befestigt. Anschließend wird die
Rückwand in Position gebracht und steht dabei auf dem
Unterboden auf.
Nun wird der zweite Verstellhaken im durch das
vorgesehene Raster vorgegebenen Abstand in Position
gebracht und mit grob justiertem Wandabstand mit seinen
Schrauben festgesetzt. Dann wird die nächste Wange
eingehängt, bis rum Anschlag an den Unterboden und
Rückwand geschoben und mit den Exzentern bzw.
Exzenterverbindern am Unterboden befestigt. Nun wird
der Oberboden eingelegt und mit Exzenterverbindern an
beide Wangen angezogen. Jetzt wird diese erste Einheit
exakt justiert, dazu wird ggf. die Konterschraube der
ersten Wange nochmals gelöst. Abschließend wird die
Konterschraube der zweiten Wange festgezogen.
Das Einhängen der Wange erfolgt mit Hilfe eines
Befestigungselements, das seitlich an der Wange
angebracht ist. Eingehängt wird mit einem in der Tiefe
fein einstellbaren Haken, der nach der Feineinstellung
durch eine Konterschraube festgesetzt wird. Diese
Feineinstellung in der Tiefe erfolgt im allgemeinen
erst, wenn einige Einheiten aufgebaut sind, jedoch vor
der Türmontage. Dazu müssen die Konterschrauben gelöst
werden. In gleicher Weise wird der gesamte Untertisch
bereich fertig montiert. Für jede Einheit werden
zunächst Unterboden und Rückwand montiert, dann die
nächste Wange eingehängt, positioniert und schließlich
nach Montage des Oberbodens festgesetzt. Die Verstell
haken sollten sinnvollerweise gleich nach Montage der
Wandschiene positioniert, abstandsjustiert und festge
setzt werden. Eine Korrektur ihrer Lage ist zu jedem
Zeitpunkt möglich. Anschließend werden die
Arbeitsplatten befestigt.
In analogerweise erfolgt die Montage des
Auftischbereichs, aber im Unterschied zum
Untertischbereich wird die Rückwand erst nach der
Montage der zu der jeweiligen Einheit gehörenden Wangen
und des Oberbodens eingesetzt. Nach der Montage der
Wangen und des Oberbodens werden aber zunächst die
Türgegengewichte an ihren Haltern festgeschraubt.
Die Rückwand besteht aus einer Platte, die gegenüber
dem Möbelquerschnitt ein Untermaß aufweist. Auf beiden
Seiten ist ein vertikalverlaufendes Aluminium U-Profil
verschiebbar aufgeschoben, dessen Schenkel mit
durchgehenden Schrauben versehen sind. Der Bereich der
Schrauben ist in der Rückwandplatte ausgespart.
Außerdem gehört-zu der Rückwand ein weiteres U-Profil
gleicher Abmessung, das zunächst im Rückwandbereich auf
die Arbeitsplatte aufgelegt wird, wobei es mit seinen
Enden beidseitig in den für die Rückwand vorgesehenen
Nuten zu liegen kommt. Nun wird die Rückwand mit ihren
zusammengeschobenen seitlichen Aluminiumprofilen in das
U-Profil gestellt. Dann werden die seitlichen Profile
auseinandergeschoben, so daß ihre Schenkel in die
seitlichen Nuten der Wangen eingreifen. In dieser
Position werden die seitlichen Schenkel der Profile mit
Hilfe ihrer Schrauben gegeneinander verspannt. Der aus
dem oberen Untermaß resultierende Spalt wird
abschließend mit einem von oben eingeführten
Blendprofil abgedeckt. Bei zwei Varianten der Erfindung
können zu Revisionszwecken zwei andere Formen von
demontierbaren Rückwänden vorgesehen sein.
Bei einer Anordnung über Eck wird die Montage des
Untertischbereichs in der Ecke begonnen, wobei für die
Aufnahme der Möbelrückwand ein Eckprofil vorgesehen
ist, das zwischen Ober- und Unterboden befestigt wird.
Der Auftischbereich wird in umgekehrter Richtung
montiert, d. h., seine Montage beginnt außen und endet
in der Ecke, weil eventuelle Toleranzabweichungen in
der Ecke mit einem dazu vorgesehenen Paßstück
ausgeglichen werden können, während bei über Eck
laufenden Küchenzeilen meist als Abschluß ein
Hochschrankelement vorgesehen wird, zu dem kein
Ausgleich möglich ist. Solche in der Ecke
auszugleichende Toleranzen können sich insbesondere
dann aufbauen, wenn der Auftischbereich mit einem
anderen Raster aufgebaut wird, als der
Untertischbereich.
Die Wandbefestigung nimmt an sich keine vertikalen
Lasten auf und hat keine Funktion zur Höhenverstellung.
Sie dient bei der bedingten Wandbefestigung lediglich
der Halterung gegen horizontale Lasten, also dem
Kippmoment. Die vertikalen Lasten werden über die
Sockelbank abgeleitet, über die auch die
Höhenjustierung erfolgt. Die Wandbefestigung basiert
auf zwei Wandschienen, von denen eine knapp unter der
Arbeitsplatte befestigt wird, und die andere in der
Höhe des oberen Systemabschlusses. Die Schienen werden
direkt an die Wand montiert, wobei extreme Unebenheiten
durch Zwischenlagen ausgeglichen werden können. Bei der
unbedingten Wandbefestigung ohne Sockelbank können die
vertikalen Lasten ebenfalls in die Wand abgeleitet
werden.
An der Wandschiene werden Verstellhaken zur Befestigung
der Wangen angebracht, die außerdem die Funktion des
Grobausgleichs von Wandunebenheiten und Abweichungen im
Raumwinkel haben. Sie werden mit zwei an zwei Schrauben
befestigten Nutsteinen in die Kammer der Wandschienen
von der Seite eingeführt. Der Grobausgleich erfolgt mit
Hilfe von Distanzscheiben, die zwischen Verstellhaken
und Wandschiene auf die Schraubenschäfte gehängt
werden. Diese Verstellhaken werden in Position gebracht
und mit den beiden Schrauben festgesetzt, wobei die
Distanzscheibeneingeklemmt werden. Dabei ist ein
Höhenausgleich über zwei Langlöcher möglich. Die
Befestigung der Wangen erfolgt während der weiteren
Montage über ein Befestigungselement an diesen
Verstellhaken. Die Wandschienen sind immer so montiert,
daß eventuell vergessene Verstellhaken noch
nachträglich von der Seite eingeführt werden können.
Zum Aufstellen der Wangen und zur Ableitung der
vertikalen Lasten wird bei bedingten Wandbefestigung im
gesamten Bereich der Küchenzeile eine durchgehende
Sockelbank mit zwei Reihen Verstellfüßen vorgesehen. An
der Sockelbank wird die gesamte Höhenjustierung
vorgenommen. Wenn diese abgeschlossen ist, stellt die
Sockelbank die ideale Montageebene dar. Die Wangen
werden dann mit ihrer Unterseite auf die Sockelbank
gestellt. Die Sockelbank kann direkt an der Wand oder
auch vor der Wand stehen. Für die weitere Montage
spielt dies keine Rolle. Damit sind auch unter
schiedliche Sockeltiefen möglich. Nach dem Justieren
kann die Sockelbank zur Wand fixiert werden.
Der Sockelbereich kann vollständig für
Sockelschubladen, Sockelpodeste oder ähnliches genutzt
werden. In diesem Fall kann der Abstand der
Verstellfüße vergrößert werden. Führungselemente für
Sockelschubladen oder andere Sockelnutzungen können an
der Sockelbank befestigt werden.
Die Sockelbank wird, sofern keine andere Nutzung vorge
sehen ist, mit einer Sockelblende zum Raum hin abge
schlossen. Zum seitlichen Abschluß wird ein
Abschlußteil unter die Wange gesetzt.
Die Wangenbefestigung erfolgt mit Hilfe eines an der
Seite der Wange im Untertischbereich angebrachten
Befestigungselements, welches mit einem nach unten
weisenden Haken in den nach oben weisenden Haken des
Verstellhakens eingreift. Dieser nach unten weisende
Haken ist zum freien Ausgleich von Wandunebenheiten an
einem verstellbaren Schieber angebracht und kann mit
einer Unterschraube festgesetzt werden. Die
Feineinstellung erfolgt nötigenfalls nach Erstellung
einer Reihe von Einheiten. Die Befestigungselemente
liegen in Mittelposition vor und werden zunächst
eingebaut und gekontert. Zum Verstellen muß dann die
Konterung gelöst werden.
Die Auftischwangen haben einen anderen Aufbau. An deren
wandseitiger Schmalseite ist ein Multifunktionsprofil
angebracht. Dessen Funktionen sind die Führungsfunktion
für die Gegengewichte, Aufnahme eines
Formschlußelements oder eines Anschlagteils für die
Positionierung der Auftischwange, seitliche Montage des
Befestigungselements, bei Hängeschränken auch des
Tiefenverstellers und im Paneelbereich von
Lichtelementen. Die Wangen müssen nach dem Einhängen
vertikal ausgerichtet werden. Zumindest die jeweils
erste Wange einer Zeile muß mit einer Wasserwaage
ausgerichtet sein. Der für das Funktionieren der Tür
systeme erforderliche rechte Winkel wird nach dem
Ausrichten der ersten Wange durch additives Ankoppeln
der weiteren Einheiten mit Hilfe der festen Fachböden
als Distanzhalter zumindest über einige Einheiten
sichergestellt. Zur Fixierung dieses Winkels kann der
Unterboden mit der Sockelbank verschraubt werden. In
einer Variante ist auch eine Justage dieses Winkels mit
einem Spezialbeschlag an der Sockelbank denkbar. In der
anderen Richtung muß jede Wange mit der Wasserwaage
ausgerichtet werden. Zum Ausrichten dient ein
Tiefenversteller, der sich mit einem Gewindestab mit
Teller und Distanzschuh an der Wand abstützt. Diese
Einstellung kann jederzeit nachjustiert werden.
Gegenüber konventionellen Küchen erstreckt sich die
Arbeitsfläche im allgemeinen bis zur Rückwand des Auf
tischbereichs. Bei geöffneten Türen kann diese Fläche
dann als allgemeiner Arbeitsbereich oder auch als ein
der Arbeitsfläche zugeordneter, aber mit den Türen
abtrennbarer Staubereich genutzt werden. Diese Nutzung
bietet sich insbesondere für größere Küchengeräte an,
z. B. Kaffeemaschine, Universalküchenmaschine, Mixer,
Friteuse o. dgl. Während diese Art der Nutzung bei
konventionellen Küchen nur mit speziellen Möbeln, z. B.
Jalousieschränken möglich ist, kann sie bei der erfin
dungsgemäßen Küche an jeder beliebigen Stelle zur An
wendung kommen, sofern ein Auftischschrank vorhanden
ist.
Voraussetzung dafür ist ein spezielles Türensystem im
Auftischbereich, das aus zwei hintereinanderliegenden
vertikalen Schiebetüren mit Gegengewichten besteht.
Diese veränderte Nutzungszuweisung geht u. a. davon aus,
daß unterschiedliche Arbeitsflächentiefen benötigt
werden. Vielfach ist die übliche Tiefe von 600 mm nicht
erforderlich, dann kann der weiter zurückliegende
Flächenbereich einer anderen Nutzung zugewiesen werden.
Ferner, wenn die volle Arbeitsflächentiefe benötigt
wird, kann man entweder die Niesche der Aufsatzschränke
mitnutzen oder einen Hängeschrank wählen, oder eine
breitere Arbeitsfläche vorsehen. Es kann aber auch bei
durchgehender Aufsatzschranknutzung eine größere
Arbeitsflächentiefe gewählt werden, z. B. wird somit
durch diese Kombination in Verbindung mit den für die
Nutzung der Arbeitsfläche unproblematischen
Vertikalschiebetüren eine große Flexibilität für die
Nutzung der Arbeitsfläche erreicht, wobei trotzdem
Versprünge in der Vorderkante vermieden werden können.
Bei bestimmten Funktionsbereichen kann die
Arbeitsfläche mit Aussparungen oder Durchbrüchen
versehen werden. Dies gilt insbesondere im Regalbereich
über dem Tisch. Dort gibt es die Möglichkeit für
vertikal verfahrbare Regale, die dann eine bessere
Nutzung des zurückliegenden Bereichs erlauben.
Der Auftischbereich ist im Prinzip unabhängig vom
Raster des Untertischbereichs. Aus gestalterischen
Gründen kann aber versucht werden, die unteren Wangen
auch oben weiterzuführen. Aufsatzschränke sind Regale,
deren Nutzungsbereich sich ab Arbeitsplatte nach oben
erstreckt. Sie werden von zwei vertikal laufenden
Schiebetüren abgeschlossen und ihre unterste Ebene ist
die Arbeitsplatte, außer beim Einsatz von fahrbaren
Regalen. Die Aufsatzschrankwangen sind mit einem
Multifunktionsprofil versehen. Ein Sonderfall der
Aufsatzschränke sind die mit einem verfahrbaren Regal.
Hängeschränke entsprechen den konventionellen Ober
schränken. Auch sie bestehen aus in der Wand
konstruktion eingehängten Wangen, die aber auf halber
Höhe über der Arbeitsfläche enden. Die Arbeitsplatte
steht dann immer in voller Tiefe zur Verfügung und wird
in diesen Bereichen nicht durch Wangen unterbrochen.
Die Türen der Hängeschränke sind konventionell. In
Bereichen mit Hängeschränken muß das Multifunktions
profil bis zur Arbeitsfläche durchlaufen oder es kann
gestoßen werden. Unter dem Hängeschrank liegt dann ein
Paneelbereich.
Paneelbereiche sind Auftischbereiche ohne Schränke. In
derselben Ebene wie die Möbelrückwände liegen hier
Platten mit geeigneten Oberflächen als Sicht- und
Funktionsflächen. Sie werden entweder am einer Wange
zugeordneten Multifunktionsprofil angeschlossen oder in
spezielle Paneelprofile oder Wangen eingehängt, wobei
das Profil eine Minimalwange darstellt. Die
Spezialpaneelprofile haben neben der verbleibenden
Funktion der Befestigung von Paneelträgern an ihrer dem
Raum zugewandten Seite eine vertikale Lochreihe zum
Einhängen von Trägersystemen durch die Paneelstoßfuge.
Da diese Nutzung an einer Wange nicht möglich ist,
werden diese Profile ca. 15 bis 30 cm neben den die
Paneelzone begrenzenden Wangen vorgesehen.
Im Untertischbereich gibt es grundsätzlich zwei Ecklö
sungen. Die normale Ecke entspricht der Anordnung
konventioneller Eckschränke. Sie besteht aus zwei über
Eck liegenden Wangen, deren Lage einen Unter- und einen
Oberboden definieren und einem Eckprofil, das zwischen
Ober- und Unterboden eingespannt ist. Die Montage der
Eckbereiche kann als Einzelmontage im Rahmen der konti
nuierlichen Montage des Gesamtsystems erfolgen, es ist
aber auch möglich, ein Eckmöbel zusammenzubauen und
dann auf die Sockelbank zu stellen.
Die zweite Ecklösung entspricht der konventionellen
Ecke mit einer Blindseite, die dann meist entweder zur
Aufnahme von Halbkreiseckkarussells oder anderen
speziellen Ecknutzungen dient.
Auch im Auftischbereich gibt es diese beiden Lösungen.
Sie werden durch zwei weitere, die Blindecke und die
Paneelecke mit und ohne Schrank ergänzt. Diese
Ecklösungen gibt es als Aufsatz- und Hängeschränke. Der
normale Eckschrank entspricht im Aufbau dem unteren
Eckschrank, wobei deren Tiefe der der Auftischschränke
entspricht. Bei unterschiedlichen Breiten hängt deren
Auswahl von den Tiefenverhältnissen in der Ecke ab. Die
Ecke mit einer Blindseite entspricht ebenfalls dem
Pendant unter dem Tisch. Bedingt durch die geringe
Tiefe eignet sich der Blindbereich nicht für
mechanische Ecklösungen, sondern zur Aufbewahrung
selten benötigter Gegenstände.
Die dritte Ecklösung ist die Blindecke, bei der zwei
Auftischschränke mit einem Eckprofil verbunden werden,
so daß eine von außen zugängliche Nutzung der Ecke
ausgeschlossen ist. Diese Lösung eignet sich für das
Einbringen von Eckkaminen und ggf. Luftschächten.
Eine vierte Ecklösung ist schließlich die Ecke mit
einem einseitigen oder zweiseitigen Paneelbereich. Hier
kann der Auftischschrank bis in die Ecke laufen.
Hochschrankbereiche unterscheiden sich von den anderen
Bereichen dadurch, daß es keine Arbeitsplatte gibt. Die
Wangen werden an der oberen Wandschiene befestigt. Die
weitere Montage erfolgt analog zum Untertischbereich.
Sie werden mit einem festen Boden in etwa halber Höhe
ausgestattet. Die letzte Hochschrankwange, die häufig
der Systemabschluß ist, kann z. B. über den Unterboden
mit der Sockelbank verbunden werden. Dies ist eine
Maßnahme, die an beiden Seiten jeder Küchenzeile bzw.
an beiden Enden jeder Sockelbank getroffen werden kann.
Im Untertischbereich sind ein- oder zweiflüglige
einliegende Schwingtüren vorgesehen. Die einliegende
Lösung ist erforderlich, damit die Wangen sichtbar
bleiben. Dies hat eine hochwertige Anmutung zur Folge.
Dies gilt auch für die Türen von Hängeschränken und
Hochschränken.
Für die Aufsatzschränke wären Schwingtüren ungeeignet,
weil sie zum Öffnen immer einen freien Bereich der
Arbeitsplätze verlangen würden. Dieses Problem wird
erfindungsgemäß durch vertikallaufende Schiebetüren mit
Gegengewichten gelöst. Weil diese Schiebetüren in
geschlossener Position überlappen müssen und weil der
untenliegende Griffbereich der unteren, wegen Verlet
zungsgefahr, nicht von der oberen Tür überdeckt werden
darf, entsteht ein toter Bereich in halber Höhe des
Regals. Um auch diesen Bereich bequem erreichbar zu
machen, werden die Vertikaltüren so gestaltet, daß das
gesamte Türenpaket soweit nach oben über die
Systemoberkante hinaus fahren kann, daß der sonst tote
Bereich freiliegt.
Die Türen laufen seitlich in den Wangen integrierten
Führungsprofilen. Sie sind über auf den Wangen
liegenden Rollkästen durch Drahtseile mit
Gegengewichten verbunden, die ihrerseits in
Führungsnuten der an der Wangenrückseite angebrachten
Multifunktionsprofilen laufen. Die Türrahmen und die
Gegengewichte werden an Haltern angeschraubt, die mit
den Drahtseilen verpreßt sind, wobei der Preßbereich
auch die Führungselemente darstellt. Die Basis der
Schiebetüren ist ein Metallrahmen. Dieser wird an die
o.g. Halter angeschraubt. Die Türfüllungen werden mit
handelsüblichen Teilen auf die Rahmen aufgeklippst.
Wenn Glastüren gewählt werden, sind die Klippbeschläge
mit dem Glas verklebt.
Im Herdbereich kann die Arbeitshöhe gegenüber anderen
Bereichen abgesenkt werden. Dazu wird die
Herdeinbaufläche in der gewünschten Höhe zwischen den
benachbarten Wangen montiert. Alternativ kann auch eine
halbhohe Wange gewählt werden, die bis zur Unterkante
der Herdeinheit reicht. Diese kann dann aus einem
anderen Material gefertigt sein, und auch die Wangen in
diesem anderen Material fortsetzen.
Neben einer konventionell in die Arbeitsfläche einge
setzten Spüle kann auch ein Sonderelement auf die
Wangenkonstruktion aufgesetzt werden. Diese muß dann
entweder in einem Hängeschrankbereich liegen oder vor
einem Aufsatzschrank. Der Spülenbereich kann nicht in
einer Aufschrankniesche liegen. Es können übliche
Koppelelemente eingesetzt werden.
Zwischengestellte Einzelmöbel, z. B. separate
Küchenschränke können zwischen zwei Wangen in einen bis
zum Boden geführten Paneelbereich gestellt werden. Es
ist aber auch möglich, das System für ein Einzelmöbel
zu unterbrechen.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen. Ein
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird
unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert.
Darin zeigt:
Fig. 1 einen schematischen Systemschnitt des
Küchenmöbelsystems mit Aufsatzschrank,
Fig. 2 einen schematischen Systemschnitt gemäß Fig. 1,
jedoch mit Hängeschrank,
Fig. 3 einen Systemschnitt gemäß Fig. 1, jedoch nur
mit Regaleinlage,
Fig. 4 einen Systemschnitt gemäß Fig. 1, jedoch mit
verschiebbarem Regal,
Fig. 5 die wesentlichen Schrankelemente des
Untertischbereichs,
Fig. 6 die wesentlichen Schrankelemente des
Auftischbereiches,
Fig. 7 eine Wandschiene,
Fig. 8 einen Verstellhaken mit Nutstein,
Fig. 9 ein Befestigungselement,
Fig. 10 ein Befestigungselement mit Wange und Rückwand,
Fig. 11 ein Befestigungselement mit zwei Paneelen und
Haltern,
Fig. 12 den Schnitt einer geschlossenen
Multifunktionsschiene,
Fig. 13 einen Tiefenversteller,
Fig. 14 schematisch das geschlossene Schiebetürsystem
im Schnitt,
Fig. 15 einen Klemmverbinder mit Gegengewicht,
Fig. 16 eine abknickbare Rückwand,
Fig. 17 eine einschiebbare Rückwand, und
Fig. 18 eine Wandbefestigung mit Distanzscheiben.
Fig. 1 zeigt einen schematischen Systemschnitt durch
ein erfindungsgemäßes Küchenmöbelsystem 10 vor einer
Wand 11 und auf einem Boden 12 mit zwei
Wandbefestigungen 13 und einer Tiefenverstellung
mittels eines Tiefenverstellers 14. Das
Küchenmöbelsystem 10 steht auf einer weit zur Wand 11
zurückgesetzten höhenverstellbaren Sockelbank 15, die
von der Wand 11 wegweisend mit einer Blende 16 ver
blendet ist und sämtliche Vertikallasten (bedingt wand
befestigt) aufnimmt, sofern die Wandbefestigungen 13
dies ermöglichen, was in der vorliegenden Beschreibung
der Fall ist, jedoch selbstverständlich auch anders
ausgebildet sein kann. Auf der Sockelbank 15 liegt der
weit nach vorn überragende Unterboden 17 eines
Unterschrankes 18 auf, der zur Wand 11 mit einer
Rückwand 19 verschlossen ist, Verschlußbauteile 20 auf
der gegenüberliegenden Seite aufweist und
Oberbodenteile 21, die eine Auflage für eine
Arbeitsplatte 22 bilden.
Die Arbeitsplatte 22 stützt eine Rückwand 19 eines Auf
satzschrankes ab, der Einlageböden 23 und einen
Oberboden 24 hat, der über ein Winkelelement 25 mit der
oberen Kante der Rückwand 19 verbunden ist. Der
Oberboden 24 schafft somit Raum für einen
Rollenkasten 26 zur Umlenkung von Seilen 66, die
einerseits an einer oberen und unteren vertikal
verstellbaren Tür 27 und andererseits an Gegenge
wichten 28 für die obere und untere Tür 27 befestigt
sind, die in einer Multifunktionsschiene 29 vertikal
verlaufend zwischen der Rückwand 19 und der Wand 11
darin geführt sind.
Fig. 2 zeigt wiederum einen Systemschnitt durch das
Küchenmöbelsystem 10, wie es in Fig. 1 bereits
dargestellt ist, jedoch mit einem anderen Bereich
oberhalb der Arbeitsplatte 22. Anzumerken ist noch, daß
der Unterschrank 18 als Verschlußbauteil 20
Schwingtüren aufweisen kann, ebenso wie Schiebladen
etc. Der Raum zwischen der Unterschrankrückwand 19 und
Wand 11 kann vorteilhaft für elektrische
Versorgungsleitungen oder Wasserrohre genutzt werden.
Der Bereich oberhalb der Arbeitsplatte 22 weist eine
Paneele oder Rückwand 19 auf und darüber einen Hänge
schrank 30, der eine eigene Rückwand 19 hat, die ihrer
seits mit einer Wandbefestigung 13 und einem Tiefen
versteller 14 ausgerüstet ist. Der Hängeschrank 30 hat
darüberhinaus in herkömmlicher Bauweise einen Oberboden
24 und Schwingtüren 20 o. dgl. Im übrigen wird auf die
Beschreibung zu Fig. 1 verwiesen.
Fig. 3 entspricht Fig. 1, so daß auf die entsprechende
Beschreibung verwiesen wird. Im Bereich oberhalb der
Arbeitsplatte 22 ist als Rückwand 19 nur eine Paneele
vorhanden, die beispielsweise mit einem Einlageboden 23
zwischen nicht dargestellten Wangen 33 des Auftisch
bereiches angeordnet ist. Auch ist in den vorstehend
beschriebenen Fig. 1 und 2 keine Wange 33 dargestellt.
Fig. 4 zeigt eine weitere Alternative des Küchenmöbel
systems 10 gemäß Fig. 1, auf deren Beschreibung daher
verwiesen wird. Besonders hervorzuheben ist ein
vertikal verschiebbares Regal 31, welches zur Wand 11
weisend in einem Raum zwischen Arbeitsplatte 22 und der
Multifunktionsschiene 29 vertikal verfahrbar, wie die
vertikalen Türen 27 über Zugseile 66 und Gegengewichte
67 gehalten und angeordnet ist. Der Unterboden 17 des
Unterschrankes 18 ist dazu entsprechend verlängert und
stützt sich, wie gehabt, auf der Sockelbank 15 ab. Das
Regal 31 kann dabei vertikal eine maximale Höhe des
Aufschrankes aufweisen und etwa bis zur Hälfte versenkt
werden und somit den oberen Bereich gut zugänglich
gestalten. Das Regal 31 ist mit Rückwand 19 und
Einlageböden 23 sowie Ober- und Unterböden 24 und 32
ausgestattet.
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Teilansicht,
insbesondere des Untertischbereichs des
Küchenmöbelsystems 10. Im vorderen Bereich der Fig. 5
sind die Seitenwangen oder Wangen 33, der Unterboden
17, die Oberbodenleisten 21 und die Rückwand 19 zu
erkennen. Der Unterboden 17 stützt sich auf der
Sockelbank 15 mit Blende 16 ab, wobei eine Wandschiene
34 mit dem oberen Bereich der Rückwand 19 verbunden
ist. Eine weitere Wandschiene 34 ist oberhalb derselben
angeordnet. Ersichtlich sind alle Elemente einzeln
anzuordnen und jeweils nur eine Wange 33 zwischen
benachbarten Elementen erforderlich. Die Arbeitsplatte
22 schließt zur Wand 11 hin mit den Oberbodenleisten 21
ab und ragt in anderer Richtung über diese etwas
hinweg.
Fig. 6 zeigt, ähnlich wie Fig. 5, auf dessen
Beschreibung verwiesen wird, in perspektivischer
Teilansicht den Aufbau des Aufschrankbereiches.
Oberhalb der Arbeitsplatte 22 ist noch die untere
Wandschiene 34 zu erkennen, wie auch die obere
Wandschiene 34 zwischen denen Wangen 33 verlaufen, die
mit Rückwänden 19, Schiebetüren 27, Oberböden 24 und
Einlageböden 23 versehen sein können. Ersichtlich ist
das Küchenmöbelsystem 10 zu beiden Seiten und auch in
sich variabel und jederzeit demontabel und nachrüstbar.
Fig. 7 zeigt die Wandschiene 34. Sie hat einen C-för
migen von der Wand 11 weg weisenden offenen
Abschnitt 35 zur Aufnahme von Nutsteinen 36, die darin
beweglich als Befestigungselemente dienen. Zu beiden
Seiten sind flanschartige Abschnitte 37 vorhanden, die
Durchgangsöffnungen 38 zu deren Befestigung an der Wand
11 aufweisen. Zur Aufnahme von Distanzscheiben 44 kann
deren Auflagebereich 39 mit Führungsrillen 40 versehen
seien.
Fig. 8 zeigt den Nutstein 36, der eine Gewindebohrung
41 zur Aufnahme des Gewindes 42 der Schraube 43
aufweist, mit der ggf. unter Zwischenlage von
Distanzscheiben 44 ein Verstellhaken 45, der eine
rechteckige Grundplatte mit seitlichen Langlöchern 46
aufweist, mit dem Nutstein 36 fest verschraubt wird.
Der Verstellhaken 45 weist an seiner unteren Kante
einen nach oben aufsteigenden Haken 47 auf, der
seitlich abgeschrägt ist, um den Zugang zu den
Schrauben 43 nicht zu verstellen.
Fig. 9 zeigt ein Befestigungselement 48, welches einen
Haken 49 aufweist, der in den Haken 47 des
Verstellhakens 45 eingreift und eine geringere
Längserstreckung aufweist, als der Abstand zwischen den
Langlöchern 46. Der Haken 49 ist abstandsverstellbar im
unteren Bereich eines U-förmigen Gehäuses 50 an dessen
Flansch 51 befestigt. Oberhalb des gleichen Flansches
ist ein Abstandselement mit Kunststoffteller 52,
Gewindebolzen und Konterschraube 53 mit fester Gegen
mutter 54 vorgesehen. Die Basis 55 sowie der weitere
Flansch 51 sind mit Durchgangsöffnungen 56 zur Befesti
gung an Wange 33 und Multifunktionsprofil 29 versehen.
Fig. 10 zeigt einen möglichen Querschnitt der Multi
funktionsschiene 29 zusammen mit einer eingreifenden
Wange 33 und einer zwischengeschobenen Rückwand 19. Das
Multifunktionsprofil 29 weist sich gegenüberliegend
eine schwalbenschwanzförmige Führungsnut 57 und je zwei
Führungsnuten 58 auf. An der der Wange 33 gegenüberlie
genden Seite ist eine T-förmige Führungsnut 59 vorge
sehen.
Fig. 11 zeigt das Multifunktionsprofil 29, ausgestattet
mit zwei Paneelhaltern 60 zur Verbindung von zwei
Paneelen oder Rückwänden 19.
Fig. 12 zeigt den Querschnitt eines
Multifunktionsprofils 29, jedoch ohne kreisrunde
Führungsnuten 58 und mit geschlossenem Seitenbereich,
der für Träger eine Lochreihe 61 aufweist.
Fig. 13 zeigt einen Tiefenversteller 14. Er besteht aus
einem quadratischen, teilweise offenen Gehäuse 62,
welches mit einem konterbaren Gewindebolzen 63 und
Kunststoffteller 64 versehen ist.
Fig. 14 zeigt schematisch das Türsystem im Schnitt,
wobei die Türen 27 geschlossen sind und über Rollen 65
Seile 66 von den Türen 20 zu den Gegengewichten 67
geführt sind, die in Führungsnuten 58 der
Multifunktionsschienen 29 geführt sind, die in
Befestigungselementen 48 über Verstellhaken 45 und die
Wandschiene 34 hinter der Rückwand 19 an der Wand 11
befestigt sind. Der Rollenkasten 26 ist ersichtlich
unterhalb des Oberbodens 24 angeordnet, welcher über
Exzenterbefestiger 68 und/oder Winkelelementen 25 mit
den Wangen 33 verbunden sind.
Fig. 15 zeigt eine Einzelheit der Fig. 14, nämlich ein
Gegengewicht 67, welches in einem Klemmverbinder 69 mit
vertikaler kreisrunder Führung 70 in den kreisrunden
Führungsnuten 58 der Multifunktionsschiene 29 höhenver
stellbar gelagert ist.
Fig. 16 zeigt die Draufsicht auf eine Rückwand 19, die
mittig getrennt ist und deren Kanten in diesem Bereich
in U-förmigen Abschnitten eines Filmscharniers 71
gelagert sind, um auch im eingebauten Zustand die
Rückwand 19 entnehmen zu können. Zur Abstützung und
Verrastung weist ein Schenkel des Filmscharniers 71
einen übergreifenden Anschlagschenkel 72 auf.
Fig. 17 zeigt eine Alternative zur Entnahme einer
Rückwand 19, wobei die Rückwand 19 kleinere äußere
Abmessungen als das lichte Durchgangsmaß aufweist und
somit in Zwischenlagen 73 fest einzuspannen ist, die
das Fehlmaß ausgleichen. Die Zwischenlagen 73 können an
einer oder an allen Seiten bzw. Kanten angeordnet sein.
Fig. 18 zeigt eine Wandbefestigung 13 mit folgenden
Elementen, betrachtet von links in der Fig. 18, jeweils
im Schnitt: Zunächst die an der Wand 11 zu befestigende
Wandschiene 34 mit Nutstein 36 und Führungsrillen 40,
Gewindebolzen 41, Schraube 43, zwei Distanzscheiben 44
mit Führungsrillen 40 und Stegen, Verstellhaken 45,
Befestigungselement 48, z. B. Rückwand 19 und z. B.
Oberbodenleiste 21. Ersichtlich können Anpassungen über
die Distanzscheiben 44 zum Ausgleich von
Wandunebenheiten dienen, wobei die Wandschiene 34 auch
mit Keilen unterlegt werden kann. Das
Befestigungselement 48 trägt ebenfalls die
Multifunktionsschiene 29.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Fig. 1
bis 18 sowie in den Ansprüchen 1 bis 26 offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch
in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der
Erfindung in ihren unterschiedlichen Ausführungsformen
wesentlich sein.
Claims (26)
1. Küchenmöbelsystem in wangenbauweise, insbesondere
zur un- und/oder bedingten Wandmontage, mit Unter-,
Ober- und Hängeschränken, Regalen und Elementen für
Sonderbereiche sowie Befestigungselementen und
Sockel, dadurch gekennzeichnet, daß ein System zur
Wandbefestigung die in wangenbauweise
zusammengefügten Unter-, Ober- und
Hängeschränke (18, 30) sowie Regale (29) in Abstand
zu einer Wand (11) befestigt und die Lastabtragung
in die Wand (11) und/oder in ein von den
Unterschränken (18) unabhängiges System von
Sockeln (15) einleitet, wobei der Abstand den Teil
eines Türschienensystems zum vollständigen
vertikalen Öffnen der Türen (27) oberhalb einer
Arbeitsfläche (22) aufnimmt.
2. Küchenmöbelsystem dadurch gekennzeichnet, daß eine
an der Wand (11) befestigte Wandschiene (34) mit
einer nach oben und unten zur Wand (11) weisend zu
Befestigungsflanschen (37) erweiterten Grundplatte
und einem zum System weisenden C-Profil (35), in
dem seitlich einzuführende Nutsteine (36) mit einer
zentralen Gewindebohrung (41) angeordnet sind, zur
Aufnahme des Gewindebolzens (42) einer
Schraube (43), mit welcher ein mit vertikalen
Langlöchern (46) versehener Verstellhaken (45)
verschraubt ist, wobei die Befesti
gungsflansche (37) Durchgangsöffnungen (38) für
Wandverschraubungen aufweisen.
3. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wandschiene (34) in ihrer zum
Verstellhaken (45) weisenden Anlagefläche in
Längsrichtung zwei Rillen (40) aufweist, die zur
Aufnahme von Stegen von Distanzscheiben (44)
dienen, die zwischen Wandschiene (34) und
Verstellhaken (45) vorgesehen sind und im Bereich
der Gewindebolzen (42) auf diesen aufliegen.
4. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verstellhaken (45) eine
rechteckige Platte hat, die sich in
Schienenlängsrichtung erstreckt, an ihrer unteren
Kante einen sich von der Schiene (34) weg und nach
oben erstreckenden länglichen Haken (47) zur
Aufnahme eines Hakens (49) eines
Befestigungselements (48) aufweist und die Platte
in ihren seitlichen Bereichen zwei sich vertikal
erstreckende Langlöcher (46) aufweist und der
Haken (47) derart gestaltet ist, daß die
Langlöcher (46) zugänglich sind.
5. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen Wangen (33) und
Verstellhaken (45) ein Befestigungselement (48)
vorgesehen ist, welches ein U-förmiges Gehäuse (50)
hat, und an einem Schenkel (51) in seinem unteren
Bereich über eine eingelegte Platte mit einer
Gewindebohrung abstandsverstellbar einen Haken (49)
hält, der in den des Verstellhakens (45) eingreift
und in seinem oberen Bereich an dem gleichen
Schenkel (51) in einer Schweißmutter (54) einen
Gewindestab (53) mit einem Kunststoffteller (52)
als Abschluß zum Verstellhaken (45) weisend trägt,
wobei Durchbrüche in den U-Schenkeln (51) und
Führungsflansch (55) zur Verbindung mit einem
horizontalen Hohlprofil und den Wangen (33)
vorgesehen sind.
6. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Breite des Hakens (49) des
Befestigungselements (48) wesentlich geringer als
der Abstand zwischen den Schrauben (43) des
Verstellhakens (45) ist, so daß ein Verschieben
möglich ist, ohne daß das Befestigungselement (48)
auszuhaken ist und gleichzeitig die Schrauben (43)
zugänglich sind.
7. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Untertischbereich das Befesti
gungselement (48) seitlich an einer Wange (33)
befestigt ist und im Obertischbereich über Befesti
gungsnuten mit einem Multifunktionsprofil (29), und
daß das Multifunktionsprofil (29) zur Annahme einer
Fixierschiene zur Übereinstimmung der Auf- und
Untertischraster ausgebildet ist.
8. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Vielzahl von vertikal
verlaufenden Multifunktionsprofilen (29) vorgesehen
sind, die bei rechteckigem Querschnitt an zwei sich
gegenüberliegenden Seiten je zwei Führungs
nuten (58) mit kreisrundem Querschnitt und/oder je
eine schwalbenschwanzförmige Nut (57) aufweisen und
eine der weiteren Seiten eine T-förmige Nut (59)
zur Aufnahme der Fixierschiene hat und die vierte
Seite offen ausgestaltet zur Aufnahme einer
Wange (33) oder geschlossen ausgestaltet mit einer
Lochreihe (61) für Träger ist.
9. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Tiefenversteller (14) für die
vertikale Ausrichtung der Wangenkante seitlich an
Wangen (33) oder am Multifunktionsprofil (29)
montiert ist, der ein Blechgehäuse (62) mit einer
Aufnahme für einen Gewindebolzen (63) aufweist, der
an einem Ende geschlitzt ist und am anderen Ende
einen Teller (64) und einen aufschiebbaren
Distanzschuh aus Kunststoff hat.
10. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß Rückwände (19) etwa mittig in
vertikaler Richtung zweigeteilt über ein
Filmscharnier (71) eines Kunststoffprofils mit
Anschlagschenkel (72) verbunden sind, wobei das
Filmscharnier (71) zur Wand weisend zwei U-förmige
Profilabschnitte verbindet, die die Rückwandkanten
aufnehmen und ein zum Möbel weisender Flansch als
Anschlag- und Verrastschenkel (72) verlängert
ausgebildet ist.
11. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Entnahme der Rückwände (19)
Rückwände (19) mit geringerer Breite und Höhe als
das lichte Maß verwendet werden und diese in
Zwischenlagen (73) gehalten werden, die das Fehlmaß
ergänzen und die Rückwände (19) zur Wand hin
begrenzen, wobei die Zwischenlage (73) an einer
oder zwei oder drei oder vier der Rückwandseiten
vorgesehen sind.
12. Küchenmöbelsystem nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß mit oder ohne Abstand zur Wand (11) eine höhen
verstellbare Sockelbank (15) vorgesehen ist, die
sich ein- oder mehrstückig über die Breite des
Systems (10) erstreckt, wesentlich schmaler als die
Tiefe des Unterbodens (17) eines
Unterschrankes (18) ist und im wandseitigen
Abschnitt ein Auflager für den Unterboden (17) des
Unterschranks (18) bildet.
13. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der auf der Sockelbank (15)
aufliegende Unterschrank (18) aus dem
Unterboden (17), zwei seitlich von vorn sichtbaren
Wangen (33), einer Rückwand (19) und
Oberbodenteilen (21) aufgebaut ist, wobei die
Oberbodenteile (21) eine Arbeitsplatte (22) lagernd
aufnehmen, die Rückwand (19) im oberen Abschnitt
über das Befestigungsteil (48) und den Ver
stellhaken (45) und die Schiene (34) an der
Wand (11) befestigt ist und an ihrem unteren
Abschnitt mittels des Tiefenverstellers (14)
gegenüber der Wand (11) positionierbar ist.
14. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Arbeitsplatte (22) als
Auflager für einen Aufsatzschrank dient, der eine
Rückwand (19) aufweist, die in ihrem oberen Bereich
entsprechend der Rückwand (19) des
Unterschranks (18) an der Wand (11) befestigt ist,
Seitenwangen (33) aufweist, die an den
Multifunktionselementen (29) fest angeordnet sind,
sowie einen Oberboden (24) hat, der über einen
Winkel (25), einen Rollenkasten (26) bildend
oberhalb der oberen Kante der Rückwand (19), mit
dieser verbunden ist und neben Einlageböden (23)
zwischen den Wangen (33) über vertikal
verschiebbare Türen (27) verfügt.
15. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei vertikale Schiebetüren (27) den
Aufsatzschrank sowohl in dessen Bereich des Hänge
schranks (30) und in dessen Bereich direkt oberhalb
der Arbeitsplatte (22) verschließen, wobei die
Schiebetüren (27) über Seile (66) mit Türgegenge
wichten (67) zwischen Rückwand (19) und Wand (11)
verbunden sind, wobei die Seile (66) über einen
Rollenkasten (26) unterhalb des Oberbodens (24) des
Aufsatzschrankes geführt werden.
16. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Türgegengewichte (67) vertikal
beweglich mittels eines Klemmverbinders (69) in den
Längsnuten (58) mit kreisrundem Querschnitt der
Multifunktionselemente (29) geführt sind.
17. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die jeweils oberste vertikale
Schiebetür (27) mit ihrer Unterkante vertikal bis
in den Bereich des Oberbodens (24) verschiebbar
ist.
18. Küchenmöbelsystem nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich oberhalb der Arbeitsplatte (22) eine
Paneelwand (19) angeordnet ist, die den
Unterboden (23) des Hängeschranks (30) stützt,
dessen Rückwand (19) wiederum entsprechend der des
Unterschrankes (18) befestigt und ausgerichtet ist,
wobei der Hängeschrank (30) Seitenwangen (33)
aufweist und Schwingtüren (20) oder vertikale
Schiebetüren (27).
19. Küchenmöbelsystem nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich oberhalb der Arbeitsplatte (22)
lediglich eine Paneelwand (19) vorgesehen ist, die
vertikal auf der Arbeitsplatte (22) aufliegt und,
wie die Rückwand (19) des Unterschrankes (18) an
der Wand (11) befestigt und gegenüber dieser
ausgerichtet ist.
20. Küchenmöbelsystem nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Unterboden (17) des
Unterschrankes (18) zur Wand (11) hin derart
erstreckt, daß er in diesem Bereich allein auf der
Sockelbank (15) aufliegt und einen Raum für ein
Regal (31) freigibt, welches mehrere Einlagen (23)
hat und höhenverschiebbar, wie die
Schiebetüren (27), mit Gegengewichten (67)
ausgebildet ist, wobei die Aufschrankbereiche über
vertikale Schiebetüren (27) verschlossen sind.
21. Küchenmöbelsystem nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandschienen (34) tiefenverstellbar jeweils
parallel zur Sockelbank (15) verlaufend im oberen
Bereich der Rückwand (19) der Unterschränke (18)
und im oberen Bereich der Rückwand (19) des
Hänge- oder Aufsatzschrankes (30) verlaufen.
22. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Verbindung der Wangen (33) mit
den jeweils angrenzenden Elementen
U-Profile (51, 53), Scharniere,
Befestigungselemente (48) und Multi
funktionselemente (29), wie auch
Tiefenversteller (14) dienen, so daß gemäß der
Wangenbauweise jeweils nur eine Wange (33) für zwei
Schrankelemente und zu beiden Seiten des
Küchenmöbelsystems (10) eine einzige durchgehende
Wange (33) vom Aufsatztischbereich über den
Unterschrankbereich bis auf die Sockelbank (15)
nötig ist, die eine Blende (16) aufweist.
23. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 22, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wangen (33) oberhalb der Arbeits
platte (22) an den Multifunktionselementen (29)
befestigt sind und Schiebladen und
Einlageböden (23) aufnehmen, wobei ein Einlageboden
(23) vorzugsweise mittig im Hochschrankbereich
fest mit den Wangen (33) verbunden ist und jedes
Element individuell mit/ohne vertikalverstellbaren
Türen (20, 27) versehen ist.
24. Küchenmöbelsystem nach Anspruch 23, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Fachböden (23) über Exzenter
befestiger (68) mit den Wangen (33) befestigt sind
und die Türen (20) im Unterschrankbereich in
Scharnierelemente eingeklippst sind.
25. Küchenmöbelsystem nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Multifunktionselemente (29) auf einfache
Weise eine Verbindung von Wange (33) und
Rückwand (19) durch Einschieben der Wange (33) in
dessen offenen Abschnitt ermöglichen, wobei die
Rückwände (19) in eine Nut, gebildet von einem
Absatz in der Wange (33) und einer Anlagefläche der
Multifunktionsschiene (29), einrasten.
26. Küchenmöbelsystem nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wangenbauweise eine Variation aller
Elemente auch nachträglich gewährleistet, ohne das
Möbelsystem (10) vollständig zu demontieren.
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| DE19735905A DE19735905A1 (de) | 1997-08-19 | 1997-08-19 | Küchenmöbelsystem in wangenbauweise, insbesondere zur un- und/oder bedingten Wandmontage |
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