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DE19735827B4 - Verfahren zur Herstellung von Polystyrol - Google Patents

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Abstract

Verfahren zur Polymerisation von Styrol in Gegenwart von Ethylbenzol und sonstigen Begleitstoffen als Lösungsmittel, wobei die nach der Polymerisation erhaltene Schmelze durch Entgasung in ein erstes Polymerisat und ein Brüdengemisch von Ethylbenzol, restlichem Styrol und unvermeidlichen Begleitstoffen getrennt und das Brüdengemisch kondensiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das kondensierte Brüdengemisch ganz oder teilweise der erneuten Polymerisation unterworfen, das dabei gewonnene zweite Polymerisat dem ersten Polymerisat bzw. dem in die Polymerisation eingeführten Gemisch aus Styrol und Ethylbenzol beigemischt und der nicht polymerisierte Rest aus dem Verfahrenskreislauf entfernt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft die Verbesserung eines Verfahrens zur Masse-(Lösungs-)Polymerisation von Styrol in Gegenwart geringer Mengen eines Lösungsmittels, das vorzugsweise mehrstufig in einer Anlage aus einem oder mehreren, eine Kaskade bildenden Reaktionsgefäßen ausgeübt wird. Die Erfindung ist jedoch auch anwendbar auf Verfahren, die einstufig durchgeführt werden.
  • In dem am weitesten verbreiteten und allgemein eingeführten Verfahren wird Styrol zusammen mit einer geringen Menge eines Lösungsmittels – in der Regel Ethylbenzol – einer Reaktorkaskade, d.h. einer Reihe von hintereinander geschalteten Reaktoren zugeführt, in denen die Polymerisation nach thermischer Auslösung oder gesteuert durch radikalisch zerfallende Initiatoren in bestimmter Weise abläuft. Dabei nimmt der Umsatz von Reaktor zu Reaktor zu. Als Lösungsmittel für das entstehende Polymere dient dabei nicht nur das Ethylbenzol, sondern zunächst auch das an Menge allmählich abnehmende Monomere.
  • Die Viskosität nimmt dabei rascher zu, als dies der Fall wäre, wenn Ethylbenzol in größerer Menge verwendet würde. Dies ist jedoch aus wirtschaftlichen Gründen nicht üblich.
  • Die entstehende Polymerlösung wird schließlich zu einer zähen Schmelze, die, wenn die Viskosität eine gewisse Höhe erreicht hat, keinen weiteren Umsatz mehr zuläßt. Je nach Verfahrensvariante ist dies bei einem Umsatz von etwa 50 bis 90 % der Fall. Die Restmenge an Styrol und das eingesetzte Ethylbenzol werden der Schmelze in einer dem letzten Reaktor nachgeschalteten sog. Entgasungsvorrichtung in Form von Dämpfen (Brüden) entzogen, kondensiert und den Polymerisationsreaktoren am Eingang der Anlage wieder zugeführt.
  • Technisches Styrol und Ethylbenzol enthalten nun jeweils eine geringe Menge an niedermolekularen Begleitstoffen; außerdem entstehen, wie allgemein bekannt, bei der radikalischen Polymerisation durch frühen Kettenabbruch auch Oligomere z.B. bis zum Trimeren, die im Polymeren nicht geduldet werden können. Wegen dieser niedermolekularen, nicht mehr polymerisationsfähigen Bestandteile kann das Brüdenkondensat den Polymerisationsreaktoren nicht unmittelbar wieder zugeführt werden. Vielmehr wird üblicherweise ein aliquoter Teil des Kondensats durch Destillation aufgetrennt, die Nebenprodukte dabei abgereichert und erst der so gereinigte Teil des Kondensats der Anlage wieder zugeführt. Auf diese Weise stellt sich im Verfahrenskreislauf schließlich ein geringer Untergrund an nicht polymerisationsfähigen Bestandteilen ein, der toleriert werden kann.
  • Die Zusammensetzung der Brüden ist naturgemäß von der des ursprünglich in die Polymerisationsanlage eingegebenen Gemisches durchaus verschieden: Während das Ausgangsgemisch z.B. etwa 95 Styrol und 5 Ethylbenzol enthält, bestehen die Brüden aus einer relativ viel höheren Menge an Ethylbenzol, da ja der. Hauptanteil an Styrol polymerisiert und abgetrennt worden ist. Die Trennung der Brüden durch Destillation ist aufwendig, zumal die Siedepunkte von Styrol und Ethylbenzol nahe beieinander liegen. In jedem Fall erfordert sie eine erhebliche Investition.
  • Praktisch bestehen die Brüden z.B. aus etwa 50 bis 95 % Styrol und im übrigen im wesentlichen Ethylbenzol und geringen Mengen sonstiger, nicht polymerisierbarer Bestandteile, z.B. Toluol, die in technischem Styrol enthalten sind sowie den bei der Polymerisation gebildeten niedermolekularen Nebenprodukten. Alle nicht polymerisierbaren Bestandteile sind nachstehend in den jeweiligen Mengenangaben für Ethylbenzol enthalten.
  • In DE 195 27 143 A1 wird der Einfluss von Blenden auf die Vermischung von Dispersionen und Dampf untersucht.
  • Aus US 3,904,484 A ist die Rückführung von Ethylbenzol in einem Dehydrierungsverfahren beschrieben.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren anzugeben, durch das die aufwendige Destillation eingespart und durch das dennoch das monomere Styrol fast vollständig verwertet werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die in den Brüden der Entgasungsvorrichtung enthaltene Styrolmenge dadurch zurückzugewinnen, daß das Brüdenkondensat ganz oder – bevorzugt – teilweise der erneuten Polymerisation unterworfen, dieses "Zweit"polymerisat dem Erstpolymerisat beigemischt und der nicht polymerisierten Rest aus dem Verfahrenskreislauf entfernt wird.
  • Unmittelbarer Erfindungsgegenstand ist ein Verfahren zur Polymerisation von Styrol in Gegenwart von Ethylbenzol und sonstigen Begleitstoffen, wobei die nach der Polymerisation erhaltene Schmelze durch Entgasung in ein erstes Polymerisat und ein Brüdengemisch von Ethylbenzol, restlichem Styrol und unvermeidlichen Begleitstoffen getrennt, das Brüdengemisch konden siert, ganz oder teilweise der erneuten Polymerisation unterworfen, das dabei gewonnene zweite Polymerisat dem ersten Polymerisat oder dem in die Polymerisation eingeführten Gemisch aus Styrol und Ethylbenzol beigemischt und der nicht polymerisierte Rest aus dem Verfahrenskreislauf entfernt wird.
  • Es ist ausreichend und zweckmäßig, dieses Verfahren nicht auf die Gesamtmenge an angefallenem Brüdenkondensat anzuwenden, sondern nur auf einen aliquoten Teil und den übrigen Teil unmittelbar in die Erstpolymerisation zurückzuführen, da es, wie eingangs erwähnt, nur darauf ankommt, eine Anreicherung der Verunreinigungen im Reaktionsgemisch zu vermeiden. Dabei muß der unmittelbar zurückgeführte Anteil nicht in Styrol, Ethylbenzol und Begleitstoffe aufgetrennt werden, da diese normale Bestandteile des polymerisierenden Reaktionsgemisches bilden.
  • Der relative Anteil an Brüdenkondensat, der unmittelbar zurückgeführt wird, richtet sich nach der für zulässig erachteten Menge an eben diesen Begleitstoffen, die sich wie gesagt, i.w. aus Begleitstoffen des Monomeren und des Lösungsmittels und den gebildeten Oligomeren zusammensetzen. Weitere Bestandteile können z.B. Anteile der vielfach vor der Polymerisation zugesetzten Stabilisatoren und Gleitmittel und deren Reaktionsprodukte sein. Der unmittelbar zurückgeführte Anteil des gesamten Brüdenkondensats beträgt z.B. 50 bis 99.9, bevorzugt 80 bis 99.8 und besonders bevorzugt 98 bis 99.5 %, während der erfindungsgemäß der erneuten Polymerisation (Zweitpolymerisation) unterworfene Anteil die verbleibende Menge von 0.1 bis 50, bevorzugt 0.2 bis 20 und besonders bevorzugt 0.5 bis 2 % ausmacht.
  • Wegen der in den Brüden vorhandenen verhältnismäßig hohen Lösungsmittelmenge kann die erfindungsgemäße Zweitpolymerisation bis zu einem Umsatz von 80 % oder mehr, beispielsweise bis 90 fortgeführt werden, ohne daß Störungen durch zu hohe Viskosität auftreten. Wegen der verhältnismäßig kleinen Menge an Reaktionsgemisch und dem hohen erreichbaren Umsatz kann eine einfachen Vorrichtung verwendet werden, z.B. ist ein Rohrreaktor geeigneter Dimensionierung ausreichend.
  • Die geringe Menge des nach der Zweitpolymerisation verbleibenden Restgemisches, das neben Ethylbenzol und wiederum einem Rest von Styrol nunmehr einen höheren Anteil an Begleitstoffen enthält als vorher, wird aus dem Verfahrenskreislauf in einer weiteren Entgasungsvorrichtung entfernt und kann ohne weiteres z.B. bei der Beheizung der in der Anlage vorhandenen Kolonnen, Kessel oder sonstiger Wärmeverbraucher mitverwendet werden. Die auf diese Weise aus dem Kreislauf entfernte Lösungsmittelmenge beträgt i.a. nicht mehr als etwa 0.3 % der zugeführten Gesamtmenge, die unverwertete Restmenge an Styrol nicht mehr als etwa 0.1 %. Die erfindungsgemäß benötigte zweite Entgasungsvorrichtung kann erheblich kleiner ausgelegt werden als die für die Entgasung des Erstpolymerisats vorgesehene Vorrichtung.
  • Der Vorteil dieses Verfahrens besteht ersichtlich darin, daß es durch die Aufarbeitung des Brüdenkondensats durch Polymerisation gelingt, einen wesentlichen Schritt des bisherigen Verfahrens, nämlich die Auftrennung des Brüdenkondensats durch Destillation einzusparen und insgesamt unmittelbar einen höheren Anteil an Styrol zu polymerisieren, als dies bisher der Fall war.
  • Das Verfahren eignet sich zur Anwendung bei Standardpolystyrol (GPPS) ebenso wie für schlagzähes Polystyrol (HIPS), wobei im letzteren Fall dem zur Erstpolymerisation gebrachten Rohstyrol noch in bekannter Weise ein vorgebildeter Kautschuk zugesetzt wird.
  • Für die erfindungsgemäße Zweitpolymerisation hat sich das folgende Verfahren bewährt:
    Der abgezweigte Anteil des Brüdengemisches wird – zweckmäßig nach Vorerwärmung auf etwa 130 bis 170°C – einem mit Wärmetauscherrohren versehenen Reaktor zugeführt. Der Reaktor kann in zwei bis drei Temperaturzonen aufgeteilt werden, sodaß das Reaktionsgemisch beginnend z.B. bei etwa 130°C nach und nach auf 160 bis 170°C weiter erwärmt werden kann. Auf diese Weise kann bis zu sehr hohem Umsatz eine ausreichend hohe Reaktionsgeschwindigkeit aufrechterhalten werden. Die erhaltene Lösung oder Schmelze des Zweitpolymerisats, die nun etwa 40 bis 90% Polystyrol enthält, wird dann in einer kleinen Entgasungsanlage in üblicher Weise zum Zweitpolymerisat aufgearbeitet und die hier anfallenden Brüden – i.a. nach Kondensation – aus dem Verfahrenskreislauf ausgeschleust. Das Zweitpolymerisat wird z.B. mittels einer Zahnradpumpe dem Hauptprozeß wieder zugeführt.
  • Erläuterung der Zeichnung
  • Die wiedergegebene Anlage ist für die Herstellung von schlagzähem Polystyrol (HIPS) eingerichtet. Sie kann aber auch zur Herstellung von Standardpolystyrol eingesetzt werden. Sie besteht im Wesentlichen aus den Anlagenteilen für die Erstpolymerisation, nämlich einer Aufbereitungs- und Dosieranlage für den Kautschuk (1a, 1b), eine Dosieranlage für das Rohstyrol (2a, 2b), eine Reaktorkaskade für die Erstpolymerisation, die (stellvertretend für alle üblichen Anlagen zur Herstellung von Polystyrol) aus einem Rührkessel (3) und zwei nachgeschalteten Turmreaktoren (4,5) besteht und eine Verweilzeit von z.B. 4 bis 8 Stunden ermöglicht. Sie weist eine konventionelle Entgasungsvorrichtung samt Brüdenkondensator (6a, 6b) auf sowie eine Anlage für die Zweitpolymerisation, die im Wesentlichen aus einem in Zonen unterteilten Rohrreaktor (7a, 7b), einem zugeordneten Entgaser (8a, 8b) und den Anlagenteilen für die Ausschleusung des Restkondensats und die Rückführung des Zweitpolymerisats besteht.
  • Beispiel 1
  • Die vorstehend beschriebene Anlage wurde zur Herstellung von Standard-Polystyrol eingesetzt, d.h. ohne die Anlagenteile zur Aufbereitung des Kautschuks.
  • Aus der ersten Entgasungsanlage wurde ein Brüdenkondensat gewonnen, das aus 75.6% Styrol und 24.4% Ethylbenzol (einschließlich Nebenprodukten und sonstigen Begleitstoffen) bestand. Dieses wurde 24 Stunden bei 140°C polymerisiert.
  • Es wurde ein Umsatz von 72%, bezogen auf Styrol erreicht. Das entspricht einer Ausbeute an Polystyrol von 95%. Das Polystyrol wies eine Viskositätszahl (VZ) von 37.2 ml/g auf.
  • Beispiel 2
  • Aus der ersten Entgasungsanlage wurde ein Brüdenkondensat gewonnen, das – ohne Nebenprodukte und sonstige Begleitstoffe – aus 75.6% Styrol und 24.4% Ethylbenzol bestand. Dieses wurde 10 Stunden bei 130°C polymerisiert.
  • Es wurde ein Umsatz von 52%, bezogen auf Styrol erreicht. Das entspricht einer Ausbeute an Polystyrol von 69%. Das Polystyrol wies eine Viskositätszahl (VZ) von 68.8 ml/g auf.
  • Beispiel 3
  • Aus der ersten Entgasungsanlage wurde ein Brüdenkondensat gewonnen, das – ohne Nebenprodukte und sonstige Begleitstoffe – aus 75.2% Styrol und 24.8% Ethylbenzol bestand. Dieses wurde 20 Stunden bei 130°C polymerisiert.
  • Es wurde ein Umsatz von 60.9%, bezogen auf Styrol erreicht. Das entspricht einer Ausbeute an Polystyrol von 74%. Das Polystyrol wies eine Viskositätszahl (VZ) von 68.1 ml/g auf.
  • Beispiel 4
  • Aus der ersten Entgasungsanlage wurde ein Brüdenkondensat gewonnen, das – ohne Nebenprodukte und sonstige Begleitstoffe – aus 81.1% Styrol und 18.9% Ethylbenzol bestand. Dieses wurde 10 Stunden bei 130°C, 5 Stunden bei 140°C und 4 Stunden bei 160°C polymerisiert.
  • Es wurde ein Umsatz von 75.5, bezogen auf Styrol erreicht. Das entspricht einer Ausbeute an Polystyrol von 93%. Das Polystyrol wies eine Viskositätszahl (VZ) von 84.2 ml/g auf.
  • Beispiel 5
  • Aus der ersten Entgasungsanlage wurde ein Brüdenkondensat gewonnen, das – ohne Nebenprodukte und sonstige Begleitstoffe – aus 81.8% Styrol und 18.2% Ethylbenzol bestand. Dieses wurde 12 Stunden bei 130°C und 8 Stunden bei 150°C polymerisiert.
  • Es wurde ein Umsatz von 73.5%, bezogen auf Styrol erreicht. Das entspricht einer Ausbeute an Polystyrol von 90%. Das Polystyrol wies eine Viskositätszahl (VZ) von 88.7 ml/g auf.
  • Beispiel 6
  • Aus der ersten Entgasungsanlage wurde ein Brüdenkondensat gewonnen, das – ohne Nebenprodukte und sonstige Begleitstoffe – aus 63.6% Styrol und 36.4% Ethylbenzol bestand. Dieses wurde 12 Stunden bei 130°C und 8 Stunden bei 150°C polymerisiert.
  • Es wurde ein Umsatz von 49%, bezogen auf Styrol erreicht. Das entspricht einer Ausbeute an Polystyrol von 77%. Das Polystyrol wies eine Viskositätszahl (VZ) von 60.9 ml/g auf.

Claims (4)

  1. Verfahren zur Polymerisation von Styrol in Gegenwart von Ethylbenzol und sonstigen Begleitstoffen als Lösungsmittel, wobei die nach der Polymerisation erhaltene Schmelze durch Entgasung in ein erstes Polymerisat und ein Brüdengemisch von Ethylbenzol, restlichem Styrol und unvermeidlichen Begleitstoffen getrennt und das Brüdengemisch kondensiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das kondensierte Brüdengemisch ganz oder teilweise der erneuten Polymerisation unterworfen, das dabei gewonnene zweite Polymerisat dem ersten Polymerisat bzw. dem in die Polymerisation eingeführten Gemisch aus Styrol und Ethylbenzol beigemischt und der nicht polymerisierte Rest aus dem Verfahrenskreislauf entfernt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Brüdengemisch aus etwa 50 bis 90 % Styrol und 10 bis 50 % Ethylbenzol einschließlich einer untergeordneten Menge an sonstigen niedermolekularen Verbindungen besteht.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei ein Anteil von bis zu 99.9 des Brüdengemisches unmittelbar zurückgeführt und mindestens 0.1 % des Brüdengemisches der erneuten Polymerisation unterworfen werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei 0.2 bis 20 % des Brüdengemisches der erneuten Polymerisation unterworfen werden.
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