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DE19732282C1 - Vakuum-Muskelwalkglocke - Google Patents

Vakuum-Muskelwalkglocke

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Publication number
DE19732282C1
DE19732282C1 DE19732282A DE19732282A DE19732282C1 DE 19732282 C1 DE19732282 C1 DE 19732282C1 DE 19732282 A DE19732282 A DE 19732282A DE 19732282 A DE19732282 A DE 19732282A DE 19732282 C1 DE19732282 C1 DE 19732282C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vacuum
bell
walk
muscle
weakened
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE19732282A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolf Gerhard Dr Med Frenkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
W+W Frenkel GmbH and Co KG
Original Assignee
Dr Frenkel Geraete Mit Natuerlicher Wirkweise 72514 Inzigkofen De GmbH
FRENKEL GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Frenkel Geraete Mit Natuerlicher Wirkweise 72514 Inzigkofen De GmbH, FRENKEL GmbH filed Critical Dr Frenkel Geraete Mit Natuerlicher Wirkweise 72514 Inzigkofen De GmbH
Priority to DE19732282A priority Critical patent/DE19732282C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19732282C1 publication Critical patent/DE19732282C1/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H9/00Pneumatic or hydraulic massage
    • A61H9/005Pneumatic massage

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vakuum-Muskelwalkglocke gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Die therapeutische Verformung des Gewebes mittels Vakuum ist lange bekannt. Sie wird eingesetzt u. a. zur kosmetischen Behandlung, z. B. bei Cellulite, aber auch zur Lymphdrainage (z. B. DE-PS 43 04 091.8).
Die sog. Saugwellentherapie, bei der die Vakuumköpfe am Gewebe angesetzt und zum Herzen hin bewegt werden, ist ein altbekanntes physiotherapeutisches Ver­ fahren.
Im übrigen wird das Vakuum auch dazu genutzt, Elektroden zur diadynischen Elektrotherapie unter einer Saugglocke am Gewebe zu fixieren.
Obwohl die Saugmassage gute Erfolge zeigt, war die Behandlung der tieferen Gewebeschichten, besonders der Muskulatur, stets unbefriedigend, denn die Sau­ gung, v.a. aber die Gewebeverformung erreichen diese Schichten praktisch nicht.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Saugmassageglocke anzugeben, die in der Lage ist, das Gewebe maximal anzuheben und dabei auch von seitlich zu pressen, so daß die Muskulatur regelrecht durchgewalkt wird, wie bei den entsprechenden Griffen des Masseurs.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Die Vakuum-Muskelwalkglocke hat eine ungleichmäßige Wandstärke: sie weist vorzugsweise an gegenüberliegenden Stellen eine schwächere Wandung auf - z. B. eine radiär verlaufende Rundnute oder Kerbe, die innen oder außen liegen können - während in die übrige Wandung eine zusätzliche Verstärkung eingearbeitet sein kann, die aber für das Funktionieren der Walkmassage nicht unabdingbar ist. Wird die Vakuum-Muskelwalkglocke auf die Haut gesetzt und die Luft darunter evakuiert, saugt sie eine Hautfalte in sich hinein. Dies geschieht wegen den o.g. Schwächungen/Verstärkungen der Wandung aber nicht gleichmäßig: Die ge­ schwächten Wandungsteile knicken nach außen und die verstärkten Wandungs­ teile bewegen sich aufeinander zu, bis sie näherungsweise parallel stehen. Die eingesaugte Hautfalte wird also simultan deformiert und abgeflacht, das heißt, sie gerät unter seitlichen Druck.
Die Vakuum-Muskelwalkglocke verfügt über ein Ventil in Form eines runden Durchbruchs in der Wandung, das durch eine Fingerkuppe abgedeckt wird. Gibt der Benutzer dieses Ventil frei, strömt Luft in die Glocke, und das Vakuum bricht zu­ sammen. So kann er, unterstützt z. B. durch Creme oder Öl als Gleitmittel, die Muskelwalkglocke unter an- und abschwellendem Vakuum über Haut und Gewebe wandern lassen, wenn er die Öffnung des Ventils abwechselnd verschließt und freigibt.
Es resultiert eine sequentielle Durchwalkung von Haut, Unterhautfettgewebe und Muskulatur, die der Durcharbeitung des Gewebes durch die leicht seitlich quet­ schenden Walkgriffe des Physiotherapeuten entspricht.
Der freie Rand der Muskelwalkglocke ist zweckmäßigerweise S-förmig geschwun­ gen ausgeführt, genauer, mit zwei bogig eingesenkten Randabschnitten, wie in Anspruch 3 beschrieben, so daß sie sich an konvexe Körperregionen wie Schul­ tern, Oberarme, Nacken, Schenkel usw. bequem an paßt und umso leichter daran festsaugt. Sie arbeitet dann genau wie ein menschlicher Mund, dessen Lippen (bei der Muskelwalkglocke: die aufgebogenen Randabschnitte) sich an der Haut fest­ saugen und durch allmählichen Lippen-/Mundschluß das Gewebe seitlich einklem­ men/auspressen: eine geradezu uralte Massagemethode, die bei Naturvölkern noch heute praktiziert wird.
Das Material der Muskelwalkglocke muß zugleich weich/verformbar und standfest sein. Ist es zu hart, gelingt es dem erzeugten Unterdruck nicht, die Glocke aus­ reichend zu verformen, ist es zu weich, klappen die sich aufeinanderzubewegenden Wandungsteile nach innen ein und üben keinen Druck mehr auf das Gewebe aus. Um letzterem vorzubeugen, können radiär verlaufende Verstärkungsrippen - vor­ zugsweise außen - in die o.g. Wandungsteile eingearbeitet sein. Das Ventil kann von einer Griffmulde eingefaßt sein, die der Fingerkuppe eine Zentrierungshilfe gibt.
Schließlich können in der Muskelwalkglocke, vorzugsweise innen an der Wandung bis fast zum Rand, Noppen, Vorsprünge o. dgl. vorhanden sein, die beim Zusam­ mendrücken der Hautfalte einen zusätzlichen Massageeffekt ausüben.
Dies besonders dann, wenn, wie in Anspruch 11 niedergelegt, verstärkte und ge­ schwächte Wandungsteile nicht rechtwinklig zueinander angeordnet sind: Es ergibt sich außer der translatorischen Walkbewegung zusätzlich eine leichte Drehung/ Scherung der eingesaugten Hautfalte, wie sie einem speziellen Kneifgriff des Masseurs nahekommt.
Abschließend soll ein Ausführungsbeispiel der Muskelwalkglocke anhand der Zeichnung verdeutlicht werden.
Fig. 1 bringt eine perspektivische Ansicht der Muskelwalkglocke in entspanntem Zustand 1a mit doppelt-geschwungenem Rand 1e. Die Luft wird abgesaugt über den am Anschlußteil 2 eingesteckten Schlauch 3. Die mit 1h bezeichneten Ver­ stärkungsrippen sind in diesem Beispiel der Griffleiste 1g um die Öffnung des Ventils 1f benachbart.
Die Ansicht der Muskelwalkglocke von unten (Fig. 2) zeigt sie mit ausgezogener Linie in entspanntem Zustand 1a, gestrichelt in komprimiertem Zustand 1b. Die verstärkten Wandungsteile 1c haben sich einander parallel angenähert, während die geschwächten Wandungsteile 1d nach außen weggeknickt sind. Erkennbar ist noch der Schlauch 3 im Anschlußteil 2 sowie die zur Reizverstär­ kung dienenden Noppen/Vorsprünge 1i.
In Fig. 3 wird die doppelt-konkave Ausführung des Randes 1e für die bessere An­ passung an das Körperrelief deutlich. Außerdem ist beispielhaft eingezeichnet eine radiär außen an der Wandung verlaufende Verstärkungsrippe 1 h.
Fig. 4 und Fig. 5 sollen veranschaulichen, wie die erfindungsgemäße Muskelwalk­ glocke auf das Gewebe wirkt.
In Fig. 4 ist sie in entspanntem Zustand 1a dargestellt mit Pfeilen, die den Weg der abgesaugten Luft 7 symbolisieren.
In Fig. 5 hat sich die Muskelwalkglocke an der Haut festgesaugt und nimmt ihre komprimierte Form 1b an.
Haut 4, Unterhautfettgewebe und Muskel 5 sind in einer queren Falte in die Glocke hineingesaugt worden und werden nun auch noch von seitlich zusammengepreßt (siehe dicke Pfeile). Darunter ist der Vollständigkeit wegen der Knochen 6 darge­ stellt, der - mechanisch gesehen - als Widerlager dient.
Fig. 6 schließlich zeigt die Anwendung der Muskelwalkglocke am Menschen, hier z. B. am Trapeziuswulst der rechten Schulter. Gut erkennbar ist, wie der Glocke durch ihren geschwungenen Rand 1e das Festsaugen an der konvexen Körper­ partie erleichtert wird.
Gerade am Schultergürtel befindet sich übrigens ein Haupteinsatzgebiet der erfin­ dungsgemäßen Muskelwalkglocke.
Bezugszeichenliste
1
a Walkglocke entspannt
1
b Walkglocke komprimiert
1
c Wandungsteil verstärkt
1
d Wandungsteil geschwächt
1
e Rand
1
f Ventil
1
g Griffleiste
1
h Verstärkungsrippen
1
i Noppen, Vorsprünge
2
Anschlußteil
3
Schlauch
4
Haut
5
Muskel
6
Knochen
7
Weg der Luft

Claims (10)

1. Vakuum-Muskelwalkglocke mit Anschlußmöglichkeit an einen Vakuum­ erzeuger, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Wandung (1c, 1d) aus verstärkten und/oder geschwächten Teilen besteht in der Weise, daß sie zumindest zwei verstärkte Wandungsteile (1c) und zumindest zwei geschwächte Wandungsteile (1d) besitzt, die ineinander übergehen, wobei jeweils die verstärkten Wandungsteile (1c) bzw. die ge­ schwächten Wandungsteile (1d) einander näherungsweise gegenüberliegen.
2. Vakuum-Muskelwalkglocke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (1e) der Walkglocke (1a) in der Weise doppelt-S-förmig geschwungen ist, daß sich zwei bogig eingesenkte und zwei lippenartig aufgebogene Randabschnitte ergeben, die einander jeweils gegenüberliegen, wobei die eingesenkten Randabschnitte im Bereich der geschwächten Wan­ dungsteile (1d) angeordnet sind.
3. Vakuum-Muskelwalkglocke nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus hautfreundlichem, verformbarem Material hoher Rückstellfähig­ keit besteht.
4. Vakuum-Muskelwalkglocke nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der geschwächte Wandungsteil (1d) als Hohlnute ausgebildet ist.
5. Vakuum-Muskelwalkglocke nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der geschwächte Wandungsteil (1d) als Kerbe ausgebildet ist.
6. Vakuum-Muskelwalkglocke nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung des Drucks der Walkglocken-Wandung auf das Gewebe Verstärkungsrippen (1h) radiär aufgebracht sind.
7. Vakuum-Muskelwalkglocke nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß - griffgünstig angeordnet - ein die Walkglocken-Wandung durchbrechen­ des Ventil (1f) vorgesehen ist, das für den Aufbau des Vakuums mit einer Fingerkuppe abgedeckt wird.
8. Vakuum-Muskelwalkglocke nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Fingerkuppe eine um das Ventil (1f) angeordnete Griff­ mulde mit umgehender Griffleiste (1g) eingearbeitet ist.
9. Vakuum-Muskelwalkglocke nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungsteile (1c, 1d) bis nahe zum Rand (1e) nach innen weisende Profilierungen in der Art von Noppen, Vorsprüngen (1i) aufweisen können.
10. Vakuum-Muskelwalkglocke nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die geschwächten Wandungsteile (1d) gemäß Anspruch 5 oder 6 zueinander - bezogen auf die durch die Mitten der beiden verstärkten Wandungsteile (1c) verlaufende Symmetrieachse - versetzt angeordnet sind, so daß eine sie verbindende Achse mit der vorgenannten Symmetrieachse einen Winkel ≠ 90° einschließt.
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