DE19732652A1 - Schraube mit selbstfurchendem Gewinde - Google Patents
Schraube mit selbstfurchendem GewindeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine durch Kaltwalzen geformte Schraube
zum Eindrehen in Kunststoff mit selbstfurchendem Gewinde, deren Gewinde
gänge im Querschnitt etwa messerklingenartig gestaltet sind.
Derartige Schrauben werden in großem Umfang verwendet. Als Beispiel sei
auf die Schraube gemäß der DE-PS 27 54 870 verwiesen. Beim Eindrehen
einer derartigen Schraube in Kunststoff wird dieser von den in den Kunst
stoff eindringenden Gewindegängen verdrängt, wofür der Gewindequerschnitt
einen ausreichenden Freiraum zur Verfügung stellen muß, und zwar einen
Abstand zwischen einer die Schrauben aufnehmenden Bohrung und dem
Kerndurchmesser der Schrauben. Bei der bekannten Schraube geschieht dies
zusätzlich dadurch, daß der Gewindegrund eine Einschnürung aufweist. Dies
bedeutet, daß das von dem Gewinde verdrängte Kunststoffmaterial den Weg
von dem Bereich des in den Kunststoff eingedrungenen Gewindeganges in
den Gewindegrund zurücklegen muß. Das verdrängte Kunststoffmaterial
verliert dabei die direkte, enge Verbindung mit dem unverdrängten Kunst
stoffmaterial, womit seine Fähigkeit, zur Auszugskraft beizutragen, vermin
dert wird. Unter Auszugskraft ist diejenige Kraft zu verstehen, die zum
Ausreißen der eingedrehten Schraube erforderlich ist.
Es ist weiterhin in der EP-PS 133 773 eine Schraube zum Eindrehen in
Kunststoff mit selbstfurchendem Gewinde beschrieben, bei der zur Erhöhung
des Lösemomentes die Gewindeflanken in deren Axialschnitt auf der einen
Seite geradlinig und auf der anderen Seite mit einem Knick nach außen
versehen sind. Mit dieser Gewindegestaltung kann beim Verdrängen des
Kunststoffes dem Verbindungsverlust zwischen verdrängtem und unverdräng
tem Kunststoff nicht entgegengewirkt werden. Weiter zeigt die EP-PS 476
831 ebenfalls eine unsymmetrische Gestaltung des Gewindes einer Schraube
zum Eindrehen in Kunststoff mit selbstfurchendem Gewinde, wobei diese
Gestaltung darauf hinausläuft, die Gewindegänge in deren Axialschnitt auf
der einen Seite geradlinig und auf der anderen Seite in einem Bogen in den
Gewindegrund einlaufen zu lassen, wobei also im Bereich des Bogens sich
der Flankenwinkel des Gewindes ständig vergrößert. Hierdurch soll die
Verdrängung des Kunststoffmaterials im Sinne der Erhöhung der Auszugs
kraft verbessert werden.
Ergänzend sei auf das DE-GBM 79 25 469 verwiesen, in dem ein mit
einem Gewinde versehener Schweißstift offenbart ist, bei dem das Gewinde
dazu dient, ein mit einer Öffnung versehenes Werkstück auf den Schweißstift
aufzudrücken und das Werkstück dadurch festzuhalten, daß scharfkantig
ausgebildete Gewindespitzen sich in das Material des Werkstückes eindrücken
und dieses gegen eine Auszugskraft festzuhalten. Die Scharfkantigkeit des
Gewindes wird bei dem bekannten Schweißstift dadurch herbeigeführt, daß
seitlich an die Gewindespitze eine umlaufende Phase angedrückt ist, die
scharfkantig in die eine Gewindeflanke übergeht. Dabei ergibt sich zwangs
läufig an der Gewindespitze ein besonders großer Flankenwinkel von etwa
75°. Aufgrund dieser Gestaltung ist das an dem bekannten Schweißstift
vorgesehene Gewinde für eine Schraube zum Eindrehen in Kunststoff mit
selbstfurchendem Gewinde ungeeignet, da Schrauben zum Eindrehen in
Kunststoff nur dann eine ausreichende Eindringtiefe der Gewindegänge
gewährleisten, wenn der Querschnitt der Gewindegänge etwa messerklingen
artig ausgebildet ist (siehe oben genannte DE-PS 27 54 870).
Eine der Gestaltung des DE-GBM 79 25 469 ähnliche Gewindeform für eine
Holzschraube zeigt die europäische Patentanmeldung 102 605, allerdings ohne
scharfkantige Gewindespitze, die somit keinerlei Eigenschaften aufweist, die
sie für das Eindrehen in Kunststoff geeignet machen könnte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das selbstfurchende Gewinde
einer durch Kaltwalzen geformten Schraube hinsichtlich des Axialschnitts
durch die Gewindegänge so zu gestalten, daß das beim Eindrehen der
Schraube in Kunststoff verdrängte Kunststoffmaterial in besonders günstiger
Weise abfließen kann.
Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß eine Flankenfläche der Gewin
degänge etwa im mittleren Drittel einen Knick nach innen zu aufweist und
einen äußeren Flankenwinkel von etwa 30° (zwischen dem Knick und der
Gewindespitze) und einen inneren Flankenwinkel (zwischen dem Knick und
dem Gewindegrund) bildet, wobei der innere Flankenwinkel im Mittel im
wesentlichen gleich oder größer ist als 1/3 des äußeren Flankenwinkels.
Aufgrund des nach innen zu weisenden Knicks der Flankenfläche der Gewin
degänge wird das von den Gewindegängen verdrängte Kunststoffmaterial in
den Bereich des inneren Flankenwinkels gedrängt, wobei dieser Bereich
wegen des nach innen zu weisenden Knicks und des dadurch relativ weit
nach außen reichenden Freiraums sich direkt an das verdrängte Kunststoff
material anschließt, das sich dabei von der Bohrungswandung ohne Material
stau vorwölbt, so daß das verdrängte Kunststoffmaterial wegen des kurzen
Verdrängungsweges nur minimal erwärmt wird und in direkter enger Ver
bindung mit dem unverdrängten und somit unbeeinträchtigten Kunststoff
verbleibt. Damit kann dieses, in seinen Eigenschaften weitgehend erhaltene,
verdrängte Kunststoffmaterial im Bereich des inneren Flankenwinkels der
Auszugskraft entgegenwirken und trägt somit wesentlich zu der Belastbarkeit
der betreffenden Schraubverbindung bei.
Es ist möglich, den Knick jeweils nur auf einer Flankenfläche eines Gewin
deganges vorzusehen, wobei also über das gesamte Gewinde der Knick
durchgehend einseitig angeordnet ist. Man kann aber auch den Knick jeweils
auf beiden Flankenhälften eines Gewindeganges vorsehen. Die Anordnung des
Knicks auf nur einer Flankenfläche hängt von dem Kunststoffmaterial ab, in
das die betreffende Schraube einzudrehen ist. Handelt es sich um wär
meempfindliches Kunststoffmaterial, so ordnet man den Knick vorteilhaft auf
derjenigen Flankenfläche an, die dem Schraubenkopf abgewandt ist (Rück
flanke). In diesem Falle ergibt sich eine Verformung von Kunststoffmaterial
im wesentlichen auf der Seite der Rückflanke, wo das verformte Kunststoff
material in den durch den Knick gegebenen Freiraum einfließt, so daß auf
der dem Schraubenkopf zugewandten Flankenfläche (Lastflanke) weitgehend
unerwärmtes Kunststoffmaterial für die Aufnahme der auf die Schraube
wirkenden Kräfte zur Verfügung steht. Handelt es sich dagegen um tempera
turbeständiges Kunststoffmaterial (wie sich dies insbesondere aufgrund einer
Glasfaserverstärkung ergibt), so ordnet man den Knick vorteilhaft auf der
Lastflanke an, da sich in diesem Falle vor der Lastflanke in erheblichem
Umfang beim Eindrehen der Schraube verdrängtes Kunststoffmaterial anhäuft,
das dann aufgrund seiner Menge und gegebenenfalls wegen der Verstärkung
durch seinen Füllstoff der von der Schraube ausgehenden Belastung beson
ders gut standhält.
Der äußere Flankenwinkel kann die Gewindegänge in deren Axialschnitt
symmetrisch oder unsymmetrisch begrenzen. Die symmetrische Begrenzung
begünstigt die Herstellung der für das Kaltwalzen notwendigen Walzbacken,
die unsymmetrische Begrenzung liefert bei bestimmten Kunststoffmaterialien
erhöhte Auszugskräfte.
Die Gestaltung der Flankenflächen im Bereich des inneren Flankenwinkels
kann so gewählt werden, daß die Flankenflächen im Axialschnitt vom Knick
ab geradlinig oder konkav gewölbt verlaufen. Die Wahl dieser Gestaltung
hängt von dem Kunststoff ab, in den die Schraube eingedreht werden soll.
Auch bzgl. der Gestaltung des inneren Flankenwinkels der Gewindegänge ist
es möglich, durch diesen die Gewindegänge in deren Axialschnitt symme
trisch oder unsymmetrisch zu begrenzen. Die Wahl dieser Begrenzung hängt
ebenfalls im wesentlichen von dem Kunststoff ab, in den die Schraube
einzudrehen ist.
Um die Stabilität der Gewindegänge zu erhöhen und den Materialfluß bei
der Herstellung der Schraube durch Kaltwalzen zu verbessern, gestaltet man
die Schraube zweckmäßig so, daß die Flankenflächen im Bereich des Gewin
defußes unter Vergrößerung des inneren Flankenwinkels in den Gewinde
grund als Verbreiterung des Gewindefußes übergehen. Die Verbreiterung
bildet dabei einen gegenüber dem äußeren Flankenwinkel im Mittel größeren
Flankenwinkel. Dabei kann die Verbreiterung im Axialschnitt geradlinig
verlaufen, es ist aber auch möglich, die Verbreiterung im Axialschnitt
konkav gewölbt verlaufen zu lassen.
Zweckmäßig werden die Gestaltung der Schraube und das Kunststoffmaterial
sowie der Durchmesser der die Schraube aufnehmenden Bohrung aufeinander
abgestimmt, wozu eine Reihe von Formgebungen, wie vorstehend beispiels
weise beschrieben, verwendet werden können. Dabei ist darauf zu achten,
daß bei eingedrehter Schraube der Knick in den Flankenflächen von Kunst
stoffmaterial umgeben ist. Zweckmäßig liegt der Knick bei einem Durch
messer, der etwa gleich oder größer als der Bohrungsdurchmesser ist.
Hierfür hat sich eine Lage des Knicks etwa in der Mitte der Flankenflächen
als günstig ergeben. Dabei kann, auch zur Erleichterung der Schraubenher
stellung, der innere Flankenwinkel so gewählt werden, daß dieser gleich
oder größer als die Hälfte des äußeren Flankenwinkels ist, sofern der
hierdurch gegebene Freiraum ausreichend groß für das Einfließen von
verdrängtem Kunststoff ist.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Schraube im Schnitt,
Fig. 2-10 vergrößerte Querschnitte von besonders gestalteten Gewin
degängen, und zwar
Fig. 2 Gewindegänge, bei denen beide Flankenflächen eines
Gewindeganges einen Knick enthalten, mit aufnehmendem
Kunststoffmaterial,
Fig. 3 Gewindegänge mit einem Knick auf nur einer Flankenflä
che,
Fig. 4 Gewindegänge mit einem Knick auf nur einer Flanken
fläche und unsymmetrischem äußeren Flankenwinkel,
Fig. 5 eine Abwandlung der Gestaltung gemäß Fig. 4 mit un
symmetrisch gestaltetem inneren Flankenwinkel,
Fig. 6 Gewindegänge mit im Axialschnitt konkav gewölbt ver
laufenden symmetrischen Flankenflächen im Bereich des
inneren Flankenwinkels,
Fig. 7 Gewindegänge mit unsymmetrisch verlaufenden Flanken
flächen im Bereich des inneren Flankenwinkels,
Fig. 8 Gewindegänge mit einer Verbreiterung des inneren Flan
kenwinkels im Bereich des Gewindefußes,
Fig. 9 eine Abwandlung gegenüber der Anordnung gemäß
Fig. 8 mit konkaver Verbreiterung,
Fig. 10 Gewindegänge mit einer Verbreiterung der Flankenflächen
im Bereich des Gewindefußes im Zusammenhang mit
einem unsymmetrischen äußeren Flankenwinkel.
In der Fig. 1 ist eine durch Kaltwalzen geformte Schraube mit dem Schrau
benkopf 1 und dem Gewindeschaft 2 dargestellt, der die Gewindegänge 3
aufweist. Bezüglich des Querschnitts der Gewindegänge 3 wird auf die
Erläuterung zu Fig. 2 verwiesen. In der Fig. 1 ist noch durch die strich
punktierten Linien 4 die innere Wandung einer Bohrung in einem Kunststoff
teil angedeutet. Aus der Lage der strichpunktierten Linien 4 ergibt sich, daß
die Gewindegänge 3 mehr als 1/3 ihrer Höhe in das Material eines nicht
dargestellten Kunststoffteils eindringen. Dabei kreuzt die Linie 4 etwa die
Stelle des Knicks 5 (siehe Fig. 2) in der Flankenfläche der Gewindegänge
3. Es sei jedoch daraufhingewiesen, daß die Lage der die Wandung einer
Bohrung darstellenden Linie 4 auch anders gewählt werden kann, was von
dem betreffenden Kunststoffmaterial abhängt, in das die Schraube einzudre
hen ist.
In der Fig. 2 sind Gewindegänge 3 dargestellt, die im Axialschnitt sym
metrisch ausgestaltet sind, was sich daraus ergibt, daß sowohl auf der
Flankenfläche 14/15 als auch auf der Flankenfläche 11/13 ein Knick vor
gesehen ist, nämlich der Knick 16 und der Knick 5. Der Knick 5 wie auch
der Knick 16, bilden die Grenze zwischen dem äußeren Flankenwinkel c'
(zwischen dem Knick 5 bzw. 16 und der Gewindespitze 27) und dem
inneren Flankenwinkel β (zwischen dem Knick 5 bzw. 16 und dem Gewin
degrund 7). Sowohl der äußere Flankenwinkel α als auch der innere Flan
kenwinkel β begrenzen die Gewindegänge 3 symmetrisch. Aus der Fig. 2
geht weiterhin hervor, wie die Gewindegänge 3 in das Kunststoffmaterial 26
eindringen, das zu irgendeinem Bauteil gehört. Aufgrund dieses Eindringens
der Gewindegänge 3 bilden sich die Wülste 9 neben den Gewindeflanken
14/15 und 11/13 aus. Das Kunststoffmaterial 26 wird dabei verdrängt in
Richtung auf den Gewindegrund 7, wobei sich aufgrund der Schlankheit der
Gewindegänge 3 nur eine minimale Verdrängung des Kunststoffmaterials 26
ergibt. Das Abknicken der Gewindeflanken 14/15 und 11/13 etwa im Be
reich der Linie 4 führt zu einem zusätzlichen, beiderseitigen Freiraum, der
durch die gestrichelte Linie 12 deutlich gemacht ist. Die gestrichelte Linie
12 bildet die gedachte Fortsetzung der Flankenflächen 13 bzw. 15 im
Bereich des inneren Flankenwinkels β. Der zwischen dem Gewindegrund 7
und den Wülsten 9 vorhandene Freiraum 10 wird durch das Abknicken der
Flankenflächen 13 bzw. 15, d. h. den Übergang in den kleineren Flankenwin
kel β, entsprechend vergrößert.
In der Fig. 3 ist eine gegenüber der Gestaltung nach Fig. 2 abgewandelte
Formgebung der Gewindegänge 3 dargestellt. Gemäß Fig. 3 sind die
Gewindegänge 3 im Axialschnitt unsymmetrisch gestaltet, was sich daraus
ergibt, daß die Flankenfläche 6 durchgehend bis zum Gewindegrund 7
gradlinig verläuft, während die andere Flankenfläche 8 den Knick 5 auf
weist.
Fig. 4 zeigt eine weitere Abwandlung der Darstellung gemäß Fig. 3. Bei
der Fig. 4 handelt es sich um Gewindegänge 3, bei denen die eine Flan
kenfläche 18 geradlinig und die andere Flankenfläche 17 mit einem Knick
verläuft, wobei sich im Unterschied zu Fig. 3 im Bereich des äußeren
Flankenwinkels α Unsymmetrie ergibt.
In Fig. 5 ist eine Abwandlung gegenüber der Gestaltung gemäß Fig. 4
gezeigt. Die Gewindegänge 3 gemäß Fig. 5 sind nämlich einseitig im
Bereich des inneren Flankenwinkels β mit einer konkaven Wölbung 19
versehen. Abgesehen davon stimmen die Gewindegänge 3 gemäß Fig. 5 mit
denjenigen gemäß Fig. 4 überein.
Das Gewinde gemäß Fig. 6 ist ähnlich demjenigen gemäß Fig. 2. Es
weist nämlich einen symmetrischen äußeren Flankenwinkel α und im Bereich
des inneren Flankenwinkels β konkav verlaufende Wölbungen 20 und 21
auf.
Fig. 7 zeigt eine Abwandlung der Darstellung gemäß Fig. 6, wobei die
Gewindegänge 3 im Bereich des inneren Flankenwinkels β mit nur einer
konkav verlaufenden Wölbung 21 versehen sind. Auf der gegenüberliegenden
Seite der Gewindegänge 3 weisen diese eine geradlinig verlaufende Flanken
fläche 14 im Bereich des inneren Flankenwinkels β auf, d. h. die Gestaltung
nach Fig. 7 entspricht insoweit der Gestaltung gemäß Fig. 2.
Fig. 8 zeigt eine Abwandlung der Gestaltung gemäß Fig. 2. Die Schraube
gemäß Fig. 8 weist im Bereich des Gewindefußes die Verbreiterungen 22
und 23 auf, die hier jeweils geradlinig verlaufen. Die Verbreiterungen 22
und 23 kann man auch konkav gewölbt ausbilden. Dies ist in Fig. 9
gezeigt, in der eine Schraube mit den Gewindegängen 3 dargestellt ist, bei
denen der Übergang in den Gewindefuß auf beiden Seiten des Gewindegan
ges 3 in konkaven Wölbungen 24 und 25 verläuft.
Fig. 10 zeigt eine Gestaltung ähnlich derjenigen gemäß Fig. 4 mit asym
metrischem äußeren Flankenwinkel α, wobei die Übergänge in den Flanken
fuß jeweils als geradlinig verlaufende Verbreiterung 22 und 23 ausgebildet
sind.
Claims (13)
1. Durch Kaltwalzen geformte Schraube zum Eindrehen in Kunststoff mit
selbstfurchendem Gewinde, deren Gewindegänge (3) im Querschnitt etwa
messerklingenartig gestaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Flankenfläche (6, 8; 11/13, 14/15; 17,18) der Gewindegänge (3) etwa im
mittleren Drittel einen Knick (5, 16) nach innen zu aufweist und einen
äußeren Flankenwinkel (α) von etwa 30° (zwischen dem Knick 5, 16
und der Gewindespitze 27) und einen inneren Flankenwinkel (β) (zwi
schen dem Knick 5, 16 und dem Gewindegrund 7) bildet, wobei der
innere Flankenwinkel (β) im Mittel im wesentlichen gleich oder größer
ist als 1/3 des äußeren Flankenwinkels (α).
2. Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Knick
(5) jeweils nur auf einer Flankenfläche (8) eines Gewindeganges (3)
vorgesehen ist.
3. Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Knick
(5, 16) jeweils auf beiden Flankenflächen (11/13, 14/15) eines Gewinde
ganges (3) vorgesehen ist.
4. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der äußere Flankenwinkel (α) die Gewindegänge (3) in deren Axi
alschnitt symmetrisch oder unsymmetrisch begrenzt.
5. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flankenflächen (11, 14) im Bereich des inneren Flankenwinkels
(β) im Axialschnitt geradlinig verlaufen.
6. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flankenflächen (19; 20, 21) im Bereich des inneren Flankenwin
kels (β) vom Knick (5, 16) ab konkav gewölbt verlaufen.
7. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der innere Flankenwinkel (β) die Gewindegänge (3) in deren
Axialschnitt symmetrisch oder unsymmetrisch begrenzt.
8. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flankenflächen (11 , 14; 17, 18) im Bereich des Gewindefußes
unter Vergrößerung des inneren Flankenwinkels (β) in den Gewinde
grund (7) als Verbreiterung (22, 23; 24, 25) des Gewindefußes übergehen.
9. Schraube nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver
breiterung (22, 23; 24, 25) einen gegenüber dem äußeren Flankenwinkel
(α) im Mittel größeren Flankenwinkel bildet.
10. Schraube nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbreiterung (22, 23) im Axialschnitt geradlinig verläuft.
11. Schraube nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbreiterung (24, 25) im Axialschnitt konkav gewölbt verläuft.
12. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß die Flankenflächen (11/13; 14/15) der Gewindegänge (3) etwa
in der Mitte den Knick (5, 16) nach innen zu aufweisen.
13. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeich
net, daß sich der bzw. die Gewindegänge (3) mit dem Knick (5, 16)
sich nur über einen Teil des Gewindes der Schraube erstrecken.
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