DE19731164A1 - Selbstregelndes Heizelement - Google Patents
Selbstregelndes HeizelementInfo
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Classifications
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein selbstregelndes Heizelement, das aus
einem Verbundwerkstoff aus kleinen Elementen von stromleitendem
Keramikmaterial mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen
Widerstandes einerseits und einem den übrigen Raum füllenden Material mit
angepaßtem elektrischem Widerstand andererseits besteht. Heizelemente
aus stromleitendem Keramikmaterial mit positivem Temperaturkoeffizienten
des elektrischen Widerstandes haben den Vorteil selbsttätiger
Temperaturregelung beziehungsweise selbsttätiger Temperaturbegrenzung,
da der elektrische Widerstand dieses Materials bei Erreichen einer für das
Material charakteristischen Temperatur stark ansteigt und somit den Strom
bei ansteigender Temperatur zurückregelt.
Es werden für Heizelemente aus stromleitendem Keramikmaterial mit
positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes
üblicherweise gepreßte und gesinterte, eventuell teilweise geschliffene
Keramikkörper eingesetzt (kurz: PTCs). Wegen der Technologie des
Pillenpressens und auch wegen der einzuhaltenden Bedingungen des
Sinterns ist man in der Formgebung dieser Keramikkörper sehr
eingeschränkt. Sie liegen meist in Form rechteckiger oder runder
Scheibchen vor. Für viele Anwendungen wären jedoch größere
Möglichkeiten der Formgebung erwünscht.
Aus diesem Grunde wird versucht, aus einer Mischung kleiner Körner aus
stromleitendem Keramikmaterial mit positivem Temperaturkoeffizienten des
elektrischen Widerstandes einerseits und einem Binder andererseits
Formköper herzustellen, in deren geometrischer Gestaltung man flexibler ist,
die aber dennoch den Vorteil des positiven Temperaturkoeffizienten haben.
Ein diesbezügliches Verfahren ist im United States Patent No. 4,544,828
beschrieben. Der nach diesem Vorschlag eingesetzte Binder ist allerdings
nichtleitend, und eine Stromleitung durch das nach diesem Verfahren
hergestellte Heizelement ist nur dann gewährleitet, wenn die einzelnen
Körner des PTC-Materials untereinander trotz der Einbettung in den Binder
und unter allen Betriebszuständen elektrischen Kontakt haben. Hierdurch
werden sehr einengende Forderungen an den Binder gestellt, deren
Einhaltung unter allen Betriebszuständen und über längere Betriebsdauer
schwierig ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Heizelement eingangs erwähnter Art werden
diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß die einzelnen Körner oder
Plättchen aus stromleitendem Keramikmaterial mit positivem
Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes jeweils selbst zwei
oder mehrere Kontaktflächen aufweisen und daß das verbindende Material,
in dem sie eingebettet sind, auch eine gewisse elektrische Leitfähigkeit
aufweist. Zwischen den äußeren Anschlußelektroden des Heizelementes
läuft eine Vielzahl unterschiedlicher Strompfade, teils nur durch das
verbindende Material, teils in mehreren Stufen zwischen dem verbindenden
Material und Keramik-Plättchen und deren Metallisierung wechselnd. In
Summe ergibt sich eine Widerstands-Temperatur-Kennlinie, die zwar nicht
den vollen Temperatursprung des PTC-Keramikmaterials hat, trotzdem aber
noch eine Zone steilen Temperaturanstiegs aufweist, die für viele
Anwendungen ausreicht. Die Vorteile dieses Verbundelementes sind große
Freiheit in der Formgebung, geringe Empfindlichkeit gegenüber den Effekten
unterschiedlicher Wärmeausdehnung der Materialien und, bei Verwendung
von Kunststoffen als Bindematerial, die Möglichkeit der Ausbildung flexibler
Heizkörper.
Die Erfindung wird nun anhand von Zeichnungen näher erläutert: In Fig. 1
bezeichnet die Ziffer 1 die Plättchen aus stromleitendem Keramikmaterial mit
positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes (PTCs),
die in der Darstellung an einander gegenüberliegenden Seiten metallisiert
sind. Diese Plättchen sind in das verbindende Material 2 eingebettet. Das
Heizelement ist extern über die Kontaktflächen 3 mit den Anschlußdrähten 4
verbunden. Es bilden sich unterschiedliche Strompfade aus, einerseits nur
durch das verbindende Material, andererseits sowohl durch verbindendes
Material als auch durch PTC-Plättchen. Der spezifische Widerstand des
verbindenden Materials ist so auf den Widerstand der PTC-Plättchen
abgestimmt, daß die Strompfade neben den PTC-Plättchen nur einen
geringen Nebenschluß darstellen und gleichzeitig doch eine elektrische
Verbindung von einem PTC-Plättchen zum nächsten gegeben ist. Die
Einbettung der PTC-Plättchen kann so erfolgen, daß alle gleich ausgerichtet
sind, oder aber auch so, daß ihre Position statistisch beliebig ist. In diesem
Fall wird es vorkommen, wie in Fig. 1 dargestellt, daß die Metallisierung
einiger Plättchen senkrecht steht. Dies bedeutet in Richtung des
Stromflusses Kurzschluß. Statistisch gesehen ergibt sich aber nur
Kurzschluß auf einem Viertel des gesamten Strompfades, so daß insgesamt
der gewünschte Effekt gegeben ist.
Fig. 2 zeigt ein einzelnes, metallisiertes Keramikplättchen, wobei 5 den
Keramikkörper (z. B. Bariumtitanat) darstellt und 6 eine Kontaktelektrode. In
Fig. 3 sind Widerstands-Temperatur-Kennlinien dargestellt. Es ist 7 die
Charakteristik des PTC-Keramikmaterials, 8 der Widerstand des
verbindenden Materials und 9 die Charakteristik des gesamten
Heizelementes.
Claims (5)
1. Selbstregelndes Heizelement, das aus einem Verbundwerkstoff aus
kleinen Elementen von stromleitendem Keramikmaterial mit positivem
Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes einerseits und einem
den übrigen Raum füllenden Bindematerial andererseits besteht, dadurch
gekennzeichnet, daß die stromleitenden Keramikelemente
Kontaktierungsflächen aufweisen und daß das Bindematerial eine dem
Widerstand der Keramikplättchen angepaßte Leitfähigkeit besitzt.
2. Selbstregelndes sHeizelement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß alle Metallisierungsflächen der Keramikplättchen
senkrecht zur Stromrichtung angeordnet sind.
3. Selbstregelndes Heizelement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Keramikplättchen statistisch verteilt und statistisch
verdreht angeordnet sind.
4. Selbstregelndes Heizelement nach Ansprüchen 1, 2, 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Keramikkörper unregelmäßige Form haben.
5. Selbstregelndes Heizelement nach Ansprüchen 1, 2, 3,4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Keramikkörper gezielt an solchen Teilen der
Oberfläche metallisiert sind, daß sich ein besonders günstiger integraler
Stromfluß ergibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997131164 DE19731164A1 (de) | 1997-07-21 | 1997-07-21 | Selbstregelndes Heizelement |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1997131164 DE19731164A1 (de) | 1997-07-21 | 1997-07-21 | Selbstregelndes Heizelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19731164A1 true DE19731164A1 (de) | 1999-01-28 |
Family
ID=7836338
Family Applications (1)
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| DE1997131164 Withdrawn DE19731164A1 (de) | 1997-07-21 | 1997-07-21 | Selbstregelndes Heizelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19731164A1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3213143A1 (de) * | 1982-04-08 | 1983-10-20 | Türk & Hillinger GmbH, 7200 Tuttlingen | Verfahren zum herstellen von metallummantelten rohrheizkoerpern mit selbstregelndem aufbau |
| DE3311051A1 (de) * | 1983-03-25 | 1984-09-27 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Flexibles heizelement in bandform, das aus elektrisch leitfaehigen koernchen aus ptc-material und einem organischen isolierenden kunststoff als bindemittel besteht, und verfahren zur herstellung des flexiblen heizelementes |
| US4544828A (en) * | 1980-03-03 | 1985-10-01 | Canon Kabushiki Kaisha | Heating device |
-
1997
- 1997-07-21 DE DE1997131164 patent/DE19731164A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4544828A (en) * | 1980-03-03 | 1985-10-01 | Canon Kabushiki Kaisha | Heating device |
| DE3107290C2 (de) * | 1980-03-03 | 1991-05-02 | Canon K.K., Tokio/Tokyo, Jp | |
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