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DE19731164A1 - Selbstregelndes Heizelement - Google Patents

Selbstregelndes Heizelement

Info

Publication number
DE19731164A1
DE19731164A1 DE1997131164 DE19731164A DE19731164A1 DE 19731164 A1 DE19731164 A1 DE 19731164A1 DE 1997131164 DE1997131164 DE 1997131164 DE 19731164 A DE19731164 A DE 19731164A DE 19731164 A1 DE19731164 A1 DE 19731164A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ceramic
heating element
regulating heating
self
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997131164
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Dr Menhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1997131164 priority Critical patent/DE19731164A1/de
Publication of DE19731164A1 publication Critical patent/DE19731164A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/10Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor
    • H05B3/12Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor characterised by the composition or nature of the conductive material
    • H05B3/14Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor characterised by the composition or nature of the conductive material the material being non-metallic
    • H05B3/141Conductive ceramics, e.g. metal oxides, metal carbides, barium titanate, ferrites, zirconia, vitrous compounds
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B2203/00Aspects relating to Ohmic resistive heating covered by group H05B3/00
    • H05B2203/02Heaters using heating elements having a positive temperature coefficient

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein selbstregelndes Heizelement, das aus einem Verbundwerkstoff aus kleinen Elementen von stromleitendem Keramikmaterial mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes einerseits und einem den übrigen Raum füllenden Material mit angepaßtem elektrischem Widerstand andererseits besteht. Heizelemente aus stromleitendem Keramikmaterial mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes haben den Vorteil selbsttätiger Temperaturregelung beziehungsweise selbsttätiger Temperaturbegrenzung, da der elektrische Widerstand dieses Materials bei Erreichen einer für das Material charakteristischen Temperatur stark ansteigt und somit den Strom bei ansteigender Temperatur zurückregelt.
Es werden für Heizelemente aus stromleitendem Keramikmaterial mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes üblicherweise gepreßte und gesinterte, eventuell teilweise geschliffene Keramikkörper eingesetzt (kurz: PTCs). Wegen der Technologie des Pillenpressens und auch wegen der einzuhaltenden Bedingungen des Sinterns ist man in der Formgebung dieser Keramikkörper sehr eingeschränkt. Sie liegen meist in Form rechteckiger oder runder Scheibchen vor. Für viele Anwendungen wären jedoch größere Möglichkeiten der Formgebung erwünscht.
Aus diesem Grunde wird versucht, aus einer Mischung kleiner Körner aus stromleitendem Keramikmaterial mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes einerseits und einem Binder andererseits Formköper herzustellen, in deren geometrischer Gestaltung man flexibler ist, die aber dennoch den Vorteil des positiven Temperaturkoeffizienten haben. Ein diesbezügliches Verfahren ist im United States Patent No. 4,544,828 beschrieben. Der nach diesem Vorschlag eingesetzte Binder ist allerdings nichtleitend, und eine Stromleitung durch das nach diesem Verfahren hergestellte Heizelement ist nur dann gewährleitet, wenn die einzelnen Körner des PTC-Materials untereinander trotz der Einbettung in den Binder und unter allen Betriebszuständen elektrischen Kontakt haben. Hierdurch werden sehr einengende Forderungen an den Binder gestellt, deren Einhaltung unter allen Betriebszuständen und über längere Betriebsdauer schwierig ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Heizelement eingangs erwähnter Art werden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß die einzelnen Körner oder Plättchen aus stromleitendem Keramikmaterial mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes jeweils selbst zwei oder mehrere Kontaktflächen aufweisen und daß das verbindende Material, in dem sie eingebettet sind, auch eine gewisse elektrische Leitfähigkeit aufweist. Zwischen den äußeren Anschlußelektroden des Heizelementes läuft eine Vielzahl unterschiedlicher Strompfade, teils nur durch das verbindende Material, teils in mehreren Stufen zwischen dem verbindenden Material und Keramik-Plättchen und deren Metallisierung wechselnd. In Summe ergibt sich eine Widerstands-Temperatur-Kennlinie, die zwar nicht den vollen Temperatursprung des PTC-Keramikmaterials hat, trotzdem aber noch eine Zone steilen Temperaturanstiegs aufweist, die für viele Anwendungen ausreicht. Die Vorteile dieses Verbundelementes sind große Freiheit in der Formgebung, geringe Empfindlichkeit gegenüber den Effekten unterschiedlicher Wärmeausdehnung der Materialien und, bei Verwendung von Kunststoffen als Bindematerial, die Möglichkeit der Ausbildung flexibler Heizkörper.
Die Erfindung wird nun anhand von Zeichnungen näher erläutert: In Fig. 1 bezeichnet die Ziffer 1 die Plättchen aus stromleitendem Keramikmaterial mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes (PTCs), die in der Darstellung an einander gegenüberliegenden Seiten metallisiert sind. Diese Plättchen sind in das verbindende Material 2 eingebettet. Das Heizelement ist extern über die Kontaktflächen 3 mit den Anschlußdrähten 4 verbunden. Es bilden sich unterschiedliche Strompfade aus, einerseits nur durch das verbindende Material, andererseits sowohl durch verbindendes Material als auch durch PTC-Plättchen. Der spezifische Widerstand des verbindenden Materials ist so auf den Widerstand der PTC-Plättchen abgestimmt, daß die Strompfade neben den PTC-Plättchen nur einen geringen Nebenschluß darstellen und gleichzeitig doch eine elektrische Verbindung von einem PTC-Plättchen zum nächsten gegeben ist. Die Einbettung der PTC-Plättchen kann so erfolgen, daß alle gleich ausgerichtet sind, oder aber auch so, daß ihre Position statistisch beliebig ist. In diesem Fall wird es vorkommen, wie in Fig. 1 dargestellt, daß die Metallisierung einiger Plättchen senkrecht steht. Dies bedeutet in Richtung des Stromflusses Kurzschluß. Statistisch gesehen ergibt sich aber nur Kurzschluß auf einem Viertel des gesamten Strompfades, so daß insgesamt der gewünschte Effekt gegeben ist.
Fig. 2 zeigt ein einzelnes, metallisiertes Keramikplättchen, wobei 5 den Keramikkörper (z. B. Bariumtitanat) darstellt und 6 eine Kontaktelektrode. In Fig. 3 sind Widerstands-Temperatur-Kennlinien dargestellt. Es ist 7 die Charakteristik des PTC-Keramikmaterials, 8 der Widerstand des verbindenden Materials und 9 die Charakteristik des gesamten Heizelementes.

Claims (5)

1. Selbstregelndes Heizelement, das aus einem Verbundwerkstoff aus kleinen Elementen von stromleitendem Keramikmaterial mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes einerseits und einem den übrigen Raum füllenden Bindematerial andererseits besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die stromleitenden Keramikelemente Kontaktierungsflächen aufweisen und daß das Bindematerial eine dem Widerstand der Keramikplättchen angepaßte Leitfähigkeit besitzt.
2. Selbstregelndes sHeizelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Metallisierungsflächen der Keramikplättchen senkrecht zur Stromrichtung angeordnet sind.
3. Selbstregelndes Heizelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keramikplättchen statistisch verteilt und statistisch verdreht angeordnet sind.
4. Selbstregelndes Heizelement nach Ansprüchen 1, 2, 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Keramikkörper unregelmäßige Form haben.
5. Selbstregelndes Heizelement nach Ansprüchen 1, 2, 3,4, dadurch gekennzeichnet, daß die Keramikkörper gezielt an solchen Teilen der Oberfläche metallisiert sind, daß sich ein besonders günstiger integraler Stromfluß ergibt.
DE1997131164 1997-07-21 1997-07-21 Selbstregelndes Heizelement Withdrawn DE19731164A1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3213143A1 (de) * 1982-04-08 1983-10-20 Türk & Hillinger GmbH, 7200 Tuttlingen Verfahren zum herstellen von metallummantelten rohrheizkoerpern mit selbstregelndem aufbau
DE3311051A1 (de) * 1983-03-25 1984-09-27 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Flexibles heizelement in bandform, das aus elektrisch leitfaehigen koernchen aus ptc-material und einem organischen isolierenden kunststoff als bindemittel besteht, und verfahren zur herstellung des flexiblen heizelementes
US4544828A (en) * 1980-03-03 1985-10-01 Canon Kabushiki Kaisha Heating device

Patent Citations (4)

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