DE19731888A1 - Griffschale - Google Patents
GriffschaleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Griffschale zum Halten eines oder
mehrerer Tragegriffe einer Tragetasche oder dergleichen, be
stehend aus einem langgestreckten Grundkörper, einem Boden und
zwei Seitenwänden, die einen Kanal bilden, wobei der Grundkör
per eine außenliegende Tragefläche zum Umfassen durch die Hand
des Benutzers aufweist, die Seitenwände eine freie Oberkante
aufweisen und im Bereich der Innenflächen der Seitenwände
einander zugekehrte, zusammenwirkende Vorsprünge vorgesehen
sind.
Aus der WO 96/29907 ist eine Griffschale der genannten Gattung
bekannt. Diese ist mit einem in Längsrichtung konvex gekrümm
ten Boden versehen, der der Kontur des eingelegten Tragegrif
fes einer Tragetüte angepaßt sein soll. Die Schwerkraft der
Tragetüte wird im wesentlichen von dem Boden der bekannten
Griffschale aufgenommen. Die an den Innenflächen angeordneten
Vorsprünge sind bei der in der WO 96/29907 besprochenen Aus
führungsform paarweise in den Endbereichen des Grundkörpers
vorgesehen. Zwischen zwei paarweise angeordneten Vorsprüngen
besteht eine Lücke, durch die die Tragegriffe der Tragetüte
eingefädelt werden müssen. Die Vorsprünge sollen danach ein
ungewolltes Herausgleiten der Tragegriffe der Tragetüte aus
dem Kanal der Griffschale verhindern.
Nachteiligerweise verhindern die Vorsprünge das Herausgleiten
nur dann zuverlässig, wenn die Tragegriffe ausreichend volumi
nös sind, so daß sie nur durch geschicktes Hindurchfädeln oder
durch Aufweiten der Lücke zwischen den Vorsprüngen hindurch
passen. Sind die Tragegriffe jedoch nicht ausreichend volumi
nös und bestehen beispielsweise nur aus dünnen Bändern oder
Schnüren, die ohne die Vorsprünge zu berühren durch die Lücke
passen, so können die Tragegriffe leicht aus der Griffschale
herausfallen. Insbesondere beim Abstellen der Tragetüte kann
die Griffschale verloren werden.
Weiterhin wird es als nachteilig empfunden, daß die bekannte
Griffschale, wenn sie an einer Tragetüte oder dergleichen
angeordnet ist, nicht in dieser Position verbleibt, sondern
beispielsweise beim Abstellen verrutschen kann. Die Griff
schale kann sich leicht verdrehen, so daß der Benutzer sie
beim nächsten Aufheben der Tragetüte nicht an ihrer Trage
fläche sondern, beispielsweise mit der Tragefläche nach oben
gerichtet zu fassen bekommt. Die Tragegriffe rutschen dann aus
der Griffschale und liegen direkt in der Handfläche des Be
nutzers. Sie müssen dann zunächst wieder unter Zuhilfenahme
beider Hände in die richtige Position gedreht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Griffschale für
Tragetaschen oder dergleichen zu schaffen, die einfach
konstruiert ist, sich kostengünstig herstellen und leicht
handhaben läßt, und die jegliche Form von Tragegriffen einer
Tragetasche oder dergleichen aufnehmen kann, wobei die Tra
gegriffe der Tragetasche verliersicher und in einer relativ zu
der Griffschale festen Position mit derselben in Eingriff
gebracht und gehalten werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vor
sprünge als langgestreckte, elastische Wülste ausgebildet
sind, die an einem mit dem Grundkörper zusammengefügten Hal
teelement zum Einlegen der Tragegriffe angeordnet sind und
längsseitig aneinander anliegen.
Diese einfache Konstruktion weist zwei wesentliche Funktionen
auf. Die erste wird hierbei von dem Grundkörper erfüllt. Sie
besteht darin, die Last der Tragetasche auf die große Tra
gefläche zu verteilen und so die Flächenpressung für die Hand
fläche des Benutzers herabzusetzen. Für die zweite Funktion
ist das Halteelement mit den elastischen Wülsten vorgesehen.
Mit diesem wird eine Vorspannkraft erzeugt, die die Tragegrif
fe einer Tragetasche verliersicher festhält. Außerdem können
die Tragegriffe durch die permanent wirkende Vorspannkraft
verdrehsicher in einer relativ zu der Griffschale festen Posi
tion gehalten werden. Die elastischen Wülste können so ausge
legt sein, daß sie auch, wenn keine Tragegriffe in der Griff
schale eingelegt sind, bereits unter einer Vorspannung anein
ander anliegen.
Wichtig ist das Zusammenwirken des Grundkörpers und des Hal
teelements mit den elastischen Wülsten. Letzteres kann seine
Vorspannkraft im wesentlichen dadurch erzeugen, daß es die
Innenflächen des Grundkörpers als Widerlager benutzt, an denen
sich die elastischen Wülste abstützen. Die elastischen Wülste
werden von den Tragegriffen der Tragetasche zu den Seitenwän
den hin zusammengedrückt und bewirken die Vorspannkraft auf
grund ihrer Elastizität. Auch beim Abstellen der Tragetasche
ändert sich die relative Position der Tragegriffe zu der
Griffschale nicht. Ein besonderer Komfort wird dadurch er
zielt, daß die Tragetasche mit der Griffschale einhändig ge
handhabt werden kann. Nach einem Abstellen kann sich die
Griffschale relativ zu den Tragegriffen nicht mehr verdrehen
und muß beim Aufheben nicht mühsam mit beiden Händen in die
richtige Position zurückgedreht werden.
Die elastischen Wülste sind sehr voluminös. Es können daher
sehr dicke Tragegriffe, aber auch beispielsweise dünne Griff
bänder oder Schnüre verlier- und verdrehsicher aufgenommen
werden.
Vorzugsweise besteht der Grundkörper aus einem hartelastischen
Kunststoff. Er bietet dadurch ein ausreichend festes Widerla
ger für die elastischen Wülste. Der Grundkörper ist vorzugs
weise ein einteiliges Bauteil. Selbstverständlich kann er aber
auch aus mehreren Bauteilen zusammengesetzt sein.
Das Halteelement und die elastischen Wülste sind vorteilhaft
als einstückiges Bauteil ausgebildet. Besonders eignet sich
beispielsweise ein geschäumter Kunststoff.
Das Halteelement und die elastischen Wülste können alternativ
auch als Einzelteile ausgebildet und zusammenfügbar sein, was
herstellungstechnische Vorteile bietet.
Die Wülste erstrecken sich zweckmäßig annähernd über die ge
samte Höhe der Seitenwände, damit nahezu jede mögliche Form
von Tragegriffen eingelegt und in einer relativ zu der Griff
schale festen Position aufgenommen werden kann.
Günstig ist es, wenn die Oberkanten der Seitenwände in Längs
richtung konvex gekrümmt sind, damit die Tragegriffe besonders
leicht eingelegt werden können. Beim Einlegen wird der Tra
gegriff zunächst in der Mitte der gekrümmten Oberkanten einge
fädelt, wobei er zunächst nur auf einer geringen Fläche zwi
schen den Wülsten eingefaßt ist. Nachfolgend wird er immer
tiefer zwischen die Seitenwände in Richtung des Bodens des
Grundkörpers geführt.
An dem Halteelement ist bevorzugt eine die Oberkanten der
Seitenwände übergreifende Abdecklippe vorgesehen. Diese kann
mit abgerundeten Rändern versehen sein, damit keine Ver
letzungsgefahr für den Benutzer besteht und die Tragetasche
beim Einlegen der Tragegriffe nicht beschädigt wird. Außerdem
bietet die Abdecklippe die Möglichkeit, als ansprechendes
Gestaltungsmerkmal der Griffschale zu dienen.
Vorteilhaft ist die Abdecklippe ringförmig geschlossen. Sie
bildet so eine naht lose Einfassung des Grundkörpers der Griff
schale.
Zur einfachen Anbringung der Abdecklippe an dem Grundkörper,
weist diese eine Nut auf, mit der sie auf die Oberkanten der
Seitenwände aufgesteckt ist. Die Abdecklippe ist dabei durch
einfaches Aufstecken kraft- und oder formschlüssig mit den
Oberkanten verbindbar. Zur formschlüssigen Verbindung kann
beispielsweise eine entsprechende Form für die Nut und der mit
dieser zusammenwirkenden Oberkante des Grundkörpers vorgesehen
sein. Die Nut kann beispielsweise eine oder mehrere Hinter
schneidungen aufweisen, so daß sie sich nur durch Aufweiten
auf die Oberkante aufstecken läßt und einen festen Halt be
kommt.
Alternativ oder zusätzlich kann die Verbindung der Oberkanten
des Grundkörpers mit der Abdecklippe durch Verkleben ver
bessert werden.
Um die Griffigkeit der äußeren Tragfläche der Griffschale zu
erhöhen, sind Rippen vorgesehen, die von der Tragfläche her
vorstehen. Die Rippen verhindern ein Verrutschen der Griff
schale in der Handfläche des Benutzers.
Vorteilhaft sind die Rippen an dem Halteelement angeordnet und
durchdringen längliche Öffnungen des Bodens. Hierbei können
die Rippen einstückig mit dem Halteelement aus weichelasti
schem Kunststoff hergestellt werden. Es ist auch möglich, die
Rippen nicht von der Tragefläche hervorstehen, sondern bündig
mit dieser enden zu lassen. Die Oberfläche der Tragfläche kann
dann in den Bereichen der länglichen Öffnungen des Grundkör
pers aus weichelastischem Kunststoff und ansonsten aus dem
hartelastischen Kunststoff des Grundkörpers bestehen. Durch
die wechselnden Haftungseigenschaften der unterschiedlichen
Bereiche der Oberfläche ergibt sich eine rutschfeste Trage
fläche.
Vorteilhaft sind die Rippen und die länglichen Öffnungen des
Grundkörpers quer zur Längsrichtung des Grundkörpers angeord
net, so daß die Finger des Benutzers, welche die Tragefläche
fassen, im wesentlichen parallel zu den Rippen angeordnet
sind. Der Abstand von einer zu der nächsten Rippe ist zweck
mäßig so groß, daß sich die Rippen beim Tragen einer Trage
tasche zwischen den Fingern der Hand des Benutzers befinden.
Dies ermöglicht das Tragen einer schweren Tragetasche, ohne
daß an der Hand des Benutzers eine hohe Flächenpressung ent
steht, die als unangenehm empfunden wird.
Für einen einfachen Zusammenbau des Halteelements mit dem
Grundkörper ist es günstig, wenn die Rippen einen breiteren
Bereich aufweisen, der die Öffnungen durchdringt und einen
engeren Bereich, der sich zwischen den Seitenwänden erstreckt.
Der breitere Bereich der Rippen muß während des Zusammenbaus
zusammengedrückt werden, damit er zwischen den Seitenwänden
bis zu den länglichen Öffnungen hindurchgezwängt werden kann.
Dort in dem Bereich der länglichen Öffnungen dehnt sich der
breitere Bereich der Rippen aus und arretiert das ganze Hal
teelement an dem Grundkörper. Durch diese einfache Maßnahme
können beide Teile einfach durch Ineinanderstecken zusammen
gebaut werden. Die Verbindung verhindert ein ungewolltes Lösen
der beiden Teile. Durch die Elastizität des Halteelements
jedoch kann der breitere Bereich der Rippen stets wieder zu
sammengedrückt werden, so daß er schmaler oder genauso breit
ist wie der engere Bereich. Das Halteelement kann dann einfach
aus dem Grundkörper heraus gezogen werden.
Der Boden weist zwischen den Seitenwänden einen bogenförmigen
Querschnitt auf. Auf diese Weise ergibt sich in diesem Bereich
eine ergonomisch günstige Tragefläche ohne Kanten.
Der Boden des Grundkörpers ist mit quer zur Längsrichtung
verlaufenden Stegen versehen, auf denen die elastischen Wülste
aufliegen. Die Stege sorgen für eine gute Stabilität des
Grundkörpers und verhindern ein starkes Auseinanderbiegen der
Seitenwände. Sie können selbstverständlich auch unter einem
Winkel zur Längsrichtung des Grundkörpers angeordnet sein.
Der Kunststoff des Halteelements kann in den Bereichen der
Abdecklippe der elastischen Wülste und der Rippen jeweils eine
andere Dichte und Beschaffenheit aufweisen. Mit der heutzutage
verfügbaren Kunststoffverarbeitungstechnik lassen sich ein
stückige Halteelemente herstellen, die aus unterschiedlichen
Kunststoffen bestehen, wobei jedem funktionellen Bereich des
fertigen Halteelements die geforderte Beschaffenheit verliehen
ist.
Nachstehend ist die Erfindung in der Zeichnung beispielhaft
veranschaulicht und im einzelnen anhand der Figuren beschrie
ben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Griffschale,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung gemäß II-II aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung gemäß III-III aus Fig. 1,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines einstückigen Hal
teelements,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Grundkörpers,
Fig. 6 eine Perspektivische Ansicht der Griffschale mit einer
verliersicher aufgenommenen Tragetüte.
Nach der Zeichnung besteht die Griffschale 1 zum Halten von
Tragegriffen 2 und 3 einer Tragetüte 4 aus einem langgestreck
ten Grundkörper 5, einem Boden 6 und zwei Seitenwänden 7 und
8, die einen Kanal 9 bilden, wobei der Grundkörper 5 eine
außenliegende Tragefläche 10 zum Umfassen durch die Hand des
Benutzers aufweist. Die Seitenwände 7 und 8 weisen je eine
freie Oberkante 11 beziehungsweise 12 auf. In dem Bereich der
Innenflächen 7a und 8a der Seitenwände 7 beziehungsweise 8
sind einander zugekehrte, zusammenwirkende Vorsprünge vor
gesehen. Die Vorsprünge sind als langgestreckte, elastische
Wülste 13 und 14 ausgebildet, die an einem mit dem Grundkörper
5 zusammengefügten Halteelement 15 zum Festlegen der Trage
griffe 2 und 3 angeordnet sind. Die elastischen Wülste 13 und
14 erstrecken sich annähernd über die gesamte Länge und Höhe
der Seitenwände 7 beziehungsweise 8. Sie folgen in dem Bereich
der Oberkanten 11 und 12 deren konvex gekrümmtem Verlauf und
liegen längsseitig weitgehend flächig unter einer Vorspannung
aneinander an.
Zwischen den Wülsten 13 und 14 können, wie beispielsweise in
der Fig. 6 gezeigt, die Tragegriffe 2 und 3 einer Tragetüte 4
verliersicher plaziert werden. Die elastischen Wülste 13 und
14 werden dabei zu den Seitenwänden 7 und 8 hin zusammenge
drückt und von diesen abgestützt. Sie bewirken aufgrund ihrer
Elastizität eine seitlich auf die Tragegriffe 2 und 3 wirkende
Haltekraft.
Die Oberkanten 11 und 12 der Seitenwände 7 und 8 weisen vor
zugsweise eine Abdecklippe 16 auf. Diese ist mit abgerundeten
Rändern 17 und 18 versehen, damit keine Verletzungsgefahr für
den Benutzer besteht und die Tragetüte 4 nicht beschädigt
wird. Außerdem dient die Abdecklippe 16 als Gestaltungsmerkmal
der Griffschale 1. In der vorliegenden Ausführungsform er
streckt sich die Abdecklippe 16 ringförmig geschlossen über
die Oberkanten 11 und 12 der Seitenwände 7 und 8, die inein
ander übergehen. Sie bildet so eine nahtlose Einfassung des
Grundkörpers 5 der Griffschale 1.
Zum einfachen Fügen der Abdecklippe 16 an die Oberkanten 11
und 12 weist die Abdecklippe 16 zwei Nuten 19 und 20 auf. Mit
den Nuten 19 und 20 ist sie auf die Oberkanten 11 und 12 der
Seitenwände 7 und 8 aufgesteckt. Besonders einfach ist der
Zusammenbau, weil es nur einer translatorischen Fügebewegung
bedarf, um die Abdecklippe 16 auf die Oberkanten 11 und 12 der
Seitenwände 7 und 8 aufzustecken. Die Herstellung der Griff
schale 1 läßt sich aufgrund des einfachen translatorischen
Fügevorgangs sehr rationell durchführen und beispielsweise
auch leicht automatisieren.
Die Abdecklippe 16 wird beim Aufstecken auf die Oberkanten 11
und 12 ein wenig aufgeweitet und ist durch diesen Effekt im
wesentlichen kraftschlüssig mit den Oberkanten 11 und 12 ver
bunden. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Verbindung
der Oberkanten 11 und 12 mit der Abdecklippe 16 zusätzlich
durch Verkleben verbessert worden.
Um die Griffigkeit der äußeren Tragfläche 10 der Griffschale
1 zu erhöhen, weist der Boden 6 bereichsweise längliche Öff
nungen 21, 22, 23 und 24 auf, die von Rippen 25, 26, 27 und 28
durchdrungen sind. Die länglichen Öffnungen 21, 22, 23 und 24
sowie die Rippen 25, 26, 27 und 28 sind quer zu der Längs
richtung des Grundkörpers 5 angeordnet. Die Rippen 25, 26, 27
und 28 stehen von der Tragefläche 10 hervor. Die hervorstehen
den Rippen 25, 26, 27 und 28 weisen gerundete Enden auf, die
sich nicht in die Handfläche des Benutzers einkerben können.
Der Abstand A von einer zu der nächsten Rippe 25 bis 26 ist
zweckmäßig etwa so groß, wie die Dicke eines Fingers. Beim
Tragen einer Tragetüte 4 können die Rippen 25, 26, 27 und 28
dann zwischen den Fingern der Hand des Benutzers angeordnet
werden. Die Rippen 25, 26, 27 und 28 verhindern ein Ver
rutschen der Griffschale 1 in der Handfläche des Benutzers.
Eine schwer beladene Tragetüte 4, kann problemlos getragen
werden, ohne daß an der Hand des Benutzers eine hohe Flächen
pressung entsteht, die als unangenehm empfunden wird.
Die Abdecklippe 16 und die Rippen 25, 26, 27 und 28 sind als
einstückiges Teil mit dem Halteelement 15 ausgebildet, das mit
dem Grundkörper 2 verbunden ist.
Für einen einfachen Zusammenbau des Halteelements 15 mit dem
Grundkörper 2 weisen die Rippen, wie anhand der Rippe 25 dar
gestellt, einen breiteren Bereich 25a auf, der die Öffnungen
21 durchdringt, und einen engeren Bereich 25b, der sich zwi
schen den Seitenwänden 7 und 8 erstreckt. Der breitere Bereich
25a der Rippe 25 wird beim Zusammenbau zusammengedrückt, damit
er zwischen den Seitenwänden 7 und 8 bis zu der länglichen
Öffnung 21 hindurchgezwängt werden kann. Dort, in dem Bereich
der länglichen Öffnung 21, dehnt sich der breitere Bereich 25a
der Rippe 25 aus und arretiert das Halteelement 15 an dem
Grundkörper 5. Die Verbindung verhindert ein ungewolltes Lösen
der beiden Teile. Das oben Genannte gilt ebenso für die übri
gen Rippen 26, 27 und 28 und die damit zusammenwirkenden läng
lichen Öffnungen 22, 23 und 24.
Beim Einfädeln der Tragegriffe 2 und 3 der Tragetüte 4 wird
die auf die Tragegriffe 2 und 3 der Tragetüte 4 wirkende
elastische Haltekraft maßgeblich von den sich zwischen den
Seitenwänden 7 und 8 erstreckenden engeren Bereichen der Rip
pen 25, 26, 27 und 28 bewirkt.
Der Boden 6 weist zwischen den Seitenwänden 7 und 8 einen
bogenförmigen Querschnitt auf. Auf diese Weise ergibt sich in
diesem Bereich eine ergonomische Tragefläche 10 ohne Kanten.
Das einstückige Halteelement 15 besteht aus Kunststoff. Die
Wülste 13 und 14 bestehen aus einem Schaumstoffmaterial, das
die geforderte Elastizität aufweist. Der Kunststoff des Hal
teelements 15 weist in dem Bereich der Abdecklippe 16, den
Wülsten 13 und 14 und den Rippen 25, 26, 27 und 28 jeweils
eine andere Dichte und Beschaffenheit auf.
Der Grundkörper 5 ist kanalseitig zwischen den Öffnungen 21,
22, 23 und 24 für die Rippen 25, 26, 27 und 28 mit mehreren
Stegen versehen, von denen in der Fig. 5 nur die Stege 29 und
30 dargestellt sind. Die Stege 29 und 30 dienen als Auflage
für die elastischen Wülste 13 und 14. Außerdem versteifen sie
den Grundkörper 5, insbesondere die Seitenwände 7 und 8 weiten
sich durch die Versteifung nahezu nicht auf.
1
Griffschale
2
Tragegriff
3
Tragegriff
4
Tragetüte
5
Grundkörper
6
Boden
7
Seitenwand
7
a Innenfläche
8
Seitenwand
8
a Innenfläche
9
Kanal
10
Tragefläche
11
Oberkante
12
Oberkante
13
elastische Wulst
14
elastische Wulst
15
Halteelement
16
Abdecklippe
17
Rand
18
Rand
19
Nut
20
Nut
21
längliche Öffnung
22
längliche Öffnung
23
längliche Öffnung
24
längliche Öffnung
25
Rippe
25
a breiterer Bereich
25
b engerer Bereich
26
Rippe
27
Rippe
28
Rippe
29
Steg
30
Steg
A Abstand
A Abstand
Claims (14)
1. Griffschale zum Halten eines oder mehrerer Tragegriffe (2,
3) einer Tragetasche (4) oder dergleichen, bestehend aus
einem langgestreckten Grundkörper (5), einem Boden (6) und
zwei Seitenwänden (7, 8), die einen Kanal (9) bilden,
wobei der Grundkörper (5) eine außenliegende Tragefläche
(10) zum Umfassen durch die Hand des Benutzers aufweist,
die Seitenwände (7, 8) eine freie Oberkante (11, 12) auf
weisen und im Bereich der Innenflächen (7a, 8a) der Sei
tenwände (7, 8) einander zugekehrte, zusammenwirkende
Vorsprünge vorgesehen sind, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorsprünge als langgestreckte,
elastische Wülste (13, 14) ausgebildet sind, die an einem
mit dem Grundkörper (5) zusammengefügten Halteelement (15)
zum Einlegen der Tragegriffe (2, 3) angeordnet sind und
längsseitig aneinander anliegen.
2. Griffschale nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Grundkörper (5) aus einem hart
elastischen Kunststoff besteht.
3. Griffschale nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Halteelement (15) und die
elastischen Wülste (13, 14) als einstückiges Bauteil aus
gebildet sind und aus einem weichelastischen Kunststoff
bestehen.
4. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Wülste
(13, 14) sich annähernd über die gesamte Höhe der Seiten
wände (7, 8) erstrecken.
5. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Oberkan
ten (11, 12) der Seitenwände (7, 8) in Längsrichtung kon
vex gekrümmt sind.
6. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß an dem Hal
teelement (15) eine die Oberkanten (11, 12) der Seitenwän
de (7, 8) übergreifende Abdecklippe (16) vorgesehen ist.
7. Griffschale nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abdecklippe (16) ringförmig ge
schlossen ist.
8. Griffschale nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Abdecklippe (16) eine Nut
(19, 20) aufweist, mit der sie auf die Oberkanten (11, 12)
der Seitenwände (7, 8) aufgesteckt ist.
9. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß von der Trag
fläche (10) hervorstehende Rippen (26, 26, 27, 28) vor
gesehen sind.
10. Griffschale nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rippen (26, 26, 27, 28) an dem
Halteelement (15) angeordnet sind und längliche Öffnungen
(21, 22, 23, 24) des Bodens (6) durchdringen.
11. Griffschale nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rippen (26, 26, 27, 28)
und die länglichen Öffnungen (21, 22, 23, 24) quer zu der
Längsrichtung des Grundkörpers (5) angeordnet sind.
12. Griffschale nach Anspruch 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rippen (26, 26, 27,
28) einen breiteren Bereich (25a) aufweisen, der die Öff
nungen (21) durchdringt, und einen engeren Bereich (25b),
der sich zwischen den Seitenwänden (7, 8) erstreckt.
13. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß der Boden (6)
einen bogenförmigen Querschnitt aufweist.
14. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß der Boden (6)
mit Stegen (29, 30) versehen ist, auf denen die
elastischen Wülste (13, 14) aufliegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997131888 DE19731888C2 (de) | 1997-07-24 | 1997-07-24 | Griffschale |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997131888 DE19731888C2 (de) | 1997-07-24 | 1997-07-24 | Griffschale |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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