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DE19731888A1 - Griffschale - Google Patents

Griffschale

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Publication number
DE19731888A1
DE19731888A1 DE1997131888 DE19731888A DE19731888A1 DE 19731888 A1 DE19731888 A1 DE 19731888A1 DE 1997131888 DE1997131888 DE 1997131888 DE 19731888 A DE19731888 A DE 19731888A DE 19731888 A1 DE19731888 A1 DE 19731888A1
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DE
Germany
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handle shell
shell according
side walls
base body
ribs
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DE1997131888
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Mathias Goelitz
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ANDREAS KALKUHL GmbH
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ANDREAS KALKUHL GmbH
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    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F5/00Holders or carriers for hand articles; Holders or carriers for use while travelling or camping
    • A45F5/10Handles for carrying purposes
    • A45F5/102Handles for carrying purposes with means, e.g. a hook, receiving a carrying element of the hand article to be carried
    • A45F5/1026Handles for carrying purposes with means, e.g. a hook, receiving a carrying element of the hand article to be carried the carrying element being flexible, e.g. plastic bag handle
    • A45F5/1046Handles for carrying purposes with means, e.g. a hook, receiving a carrying element of the hand article to be carried the carrying element being flexible, e.g. plastic bag handle and supported above the grip surface of the carrying handle
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A45F5/102Handles for carrying purposes with means, e.g. a hook, receiving a carrying element of the hand article to be carried
    • A45F2005/1066Details
    • A45F2005/1073Retaining means for controlled release of the carrying element

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Griffschale zum Halten eines oder mehrerer Tragegriffe einer Tragetasche oder dergleichen, be­ stehend aus einem langgestreckten Grundkörper, einem Boden und zwei Seitenwänden, die einen Kanal bilden, wobei der Grundkör­ per eine außenliegende Tragefläche zum Umfassen durch die Hand des Benutzers aufweist, die Seitenwände eine freie Oberkante aufweisen und im Bereich der Innenflächen der Seitenwände einander zugekehrte, zusammenwirkende Vorsprünge vorgesehen sind.
Aus der WO 96/29907 ist eine Griffschale der genannten Gattung bekannt. Diese ist mit einem in Längsrichtung konvex gekrümm­ ten Boden versehen, der der Kontur des eingelegten Tragegrif­ fes einer Tragetüte angepaßt sein soll. Die Schwerkraft der Tragetüte wird im wesentlichen von dem Boden der bekannten Griffschale aufgenommen. Die an den Innenflächen angeordneten Vorsprünge sind bei der in der WO 96/29907 besprochenen Aus­ führungsform paarweise in den Endbereichen des Grundkörpers vorgesehen. Zwischen zwei paarweise angeordneten Vorsprüngen besteht eine Lücke, durch die die Tragegriffe der Tragetüte eingefädelt werden müssen. Die Vorsprünge sollen danach ein ungewolltes Herausgleiten der Tragegriffe der Tragetüte aus dem Kanal der Griffschale verhindern.
Nachteiligerweise verhindern die Vorsprünge das Herausgleiten nur dann zuverlässig, wenn die Tragegriffe ausreichend volumi­ nös sind, so daß sie nur durch geschicktes Hindurchfädeln oder durch Aufweiten der Lücke zwischen den Vorsprüngen hindurch­ passen. Sind die Tragegriffe jedoch nicht ausreichend volumi­ nös und bestehen beispielsweise nur aus dünnen Bändern oder Schnüren, die ohne die Vorsprünge zu berühren durch die Lücke passen, so können die Tragegriffe leicht aus der Griffschale herausfallen. Insbesondere beim Abstellen der Tragetüte kann die Griffschale verloren werden.
Weiterhin wird es als nachteilig empfunden, daß die bekannte Griffschale, wenn sie an einer Tragetüte oder dergleichen angeordnet ist, nicht in dieser Position verbleibt, sondern beispielsweise beim Abstellen verrutschen kann. Die Griff­ schale kann sich leicht verdrehen, so daß der Benutzer sie beim nächsten Aufheben der Tragetüte nicht an ihrer Trage­ fläche sondern, beispielsweise mit der Tragefläche nach oben gerichtet zu fassen bekommt. Die Tragegriffe rutschen dann aus der Griffschale und liegen direkt in der Handfläche des Be­ nutzers. Sie müssen dann zunächst wieder unter Zuhilfenahme beider Hände in die richtige Position gedreht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Griffschale für Tragetaschen oder dergleichen zu schaffen, die einfach konstruiert ist, sich kostengünstig herstellen und leicht handhaben läßt, und die jegliche Form von Tragegriffen einer Tragetasche oder dergleichen aufnehmen kann, wobei die Tra­ gegriffe der Tragetasche verliersicher und in einer relativ zu der Griffschale festen Position mit derselben in Eingriff gebracht und gehalten werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vor­ sprünge als langgestreckte, elastische Wülste ausgebildet sind, die an einem mit dem Grundkörper zusammengefügten Hal­ teelement zum Einlegen der Tragegriffe angeordnet sind und längsseitig aneinander anliegen.
Diese einfache Konstruktion weist zwei wesentliche Funktionen auf. Die erste wird hierbei von dem Grundkörper erfüllt. Sie besteht darin, die Last der Tragetasche auf die große Tra­ gefläche zu verteilen und so die Flächenpressung für die Hand­ fläche des Benutzers herabzusetzen. Für die zweite Funktion ist das Halteelement mit den elastischen Wülsten vorgesehen. Mit diesem wird eine Vorspannkraft erzeugt, die die Tragegrif­ fe einer Tragetasche verliersicher festhält. Außerdem können die Tragegriffe durch die permanent wirkende Vorspannkraft verdrehsicher in einer relativ zu der Griffschale festen Posi­ tion gehalten werden. Die elastischen Wülste können so ausge­ legt sein, daß sie auch, wenn keine Tragegriffe in der Griff­ schale eingelegt sind, bereits unter einer Vorspannung anein­ ander anliegen.
Wichtig ist das Zusammenwirken des Grundkörpers und des Hal­ teelements mit den elastischen Wülsten. Letzteres kann seine Vorspannkraft im wesentlichen dadurch erzeugen, daß es die Innenflächen des Grundkörpers als Widerlager benutzt, an denen sich die elastischen Wülste abstützen. Die elastischen Wülste werden von den Tragegriffen der Tragetasche zu den Seitenwän­ den hin zusammengedrückt und bewirken die Vorspannkraft auf­ grund ihrer Elastizität. Auch beim Abstellen der Tragetasche ändert sich die relative Position der Tragegriffe zu der Griffschale nicht. Ein besonderer Komfort wird dadurch er­ zielt, daß die Tragetasche mit der Griffschale einhändig ge­ handhabt werden kann. Nach einem Abstellen kann sich die Griffschale relativ zu den Tragegriffen nicht mehr verdrehen und muß beim Aufheben nicht mühsam mit beiden Händen in die richtige Position zurückgedreht werden.
Die elastischen Wülste sind sehr voluminös. Es können daher sehr dicke Tragegriffe, aber auch beispielsweise dünne Griff­ bänder oder Schnüre verlier- und verdrehsicher aufgenommen werden.
Vorzugsweise besteht der Grundkörper aus einem hartelastischen Kunststoff. Er bietet dadurch ein ausreichend festes Widerla­ ger für die elastischen Wülste. Der Grundkörper ist vorzugs­ weise ein einteiliges Bauteil. Selbstverständlich kann er aber auch aus mehreren Bauteilen zusammengesetzt sein.
Das Halteelement und die elastischen Wülste sind vorteilhaft als einstückiges Bauteil ausgebildet. Besonders eignet sich beispielsweise ein geschäumter Kunststoff.
Das Halteelement und die elastischen Wülste können alternativ auch als Einzelteile ausgebildet und zusammenfügbar sein, was herstellungstechnische Vorteile bietet.
Die Wülste erstrecken sich zweckmäßig annähernd über die ge­ samte Höhe der Seitenwände, damit nahezu jede mögliche Form von Tragegriffen eingelegt und in einer relativ zu der Griff­ schale festen Position aufgenommen werden kann.
Günstig ist es, wenn die Oberkanten der Seitenwände in Längs­ richtung konvex gekrümmt sind, damit die Tragegriffe besonders leicht eingelegt werden können. Beim Einlegen wird der Tra­ gegriff zunächst in der Mitte der gekrümmten Oberkanten einge­ fädelt, wobei er zunächst nur auf einer geringen Fläche zwi­ schen den Wülsten eingefaßt ist. Nachfolgend wird er immer tiefer zwischen die Seitenwände in Richtung des Bodens des Grundkörpers geführt.
An dem Halteelement ist bevorzugt eine die Oberkanten der Seitenwände übergreifende Abdecklippe vorgesehen. Diese kann mit abgerundeten Rändern versehen sein, damit keine Ver­ letzungsgefahr für den Benutzer besteht und die Tragetasche beim Einlegen der Tragegriffe nicht beschädigt wird. Außerdem bietet die Abdecklippe die Möglichkeit, als ansprechendes Gestaltungsmerkmal der Griffschale zu dienen.
Vorteilhaft ist die Abdecklippe ringförmig geschlossen. Sie bildet so eine naht lose Einfassung des Grundkörpers der Griff­ schale.
Zur einfachen Anbringung der Abdecklippe an dem Grundkörper, weist diese eine Nut auf, mit der sie auf die Oberkanten der Seitenwände aufgesteckt ist. Die Abdecklippe ist dabei durch einfaches Aufstecken kraft- und oder formschlüssig mit den Oberkanten verbindbar. Zur formschlüssigen Verbindung kann beispielsweise eine entsprechende Form für die Nut und der mit dieser zusammenwirkenden Oberkante des Grundkörpers vorgesehen sein. Die Nut kann beispielsweise eine oder mehrere Hinter­ schneidungen aufweisen, so daß sie sich nur durch Aufweiten auf die Oberkante aufstecken läßt und einen festen Halt be­ kommt.
Alternativ oder zusätzlich kann die Verbindung der Oberkanten des Grundkörpers mit der Abdecklippe durch Verkleben ver­ bessert werden.
Um die Griffigkeit der äußeren Tragfläche der Griffschale zu erhöhen, sind Rippen vorgesehen, die von der Tragfläche her­ vorstehen. Die Rippen verhindern ein Verrutschen der Griff­ schale in der Handfläche des Benutzers.
Vorteilhaft sind die Rippen an dem Halteelement angeordnet und durchdringen längliche Öffnungen des Bodens. Hierbei können die Rippen einstückig mit dem Halteelement aus weichelasti­ schem Kunststoff hergestellt werden. Es ist auch möglich, die Rippen nicht von der Tragefläche hervorstehen, sondern bündig mit dieser enden zu lassen. Die Oberfläche der Tragfläche kann dann in den Bereichen der länglichen Öffnungen des Grundkör­ pers aus weichelastischem Kunststoff und ansonsten aus dem hartelastischen Kunststoff des Grundkörpers bestehen. Durch die wechselnden Haftungseigenschaften der unterschiedlichen Bereiche der Oberfläche ergibt sich eine rutschfeste Trage­ fläche.
Vorteilhaft sind die Rippen und die länglichen Öffnungen des Grundkörpers quer zur Längsrichtung des Grundkörpers angeord­ net, so daß die Finger des Benutzers, welche die Tragefläche fassen, im wesentlichen parallel zu den Rippen angeordnet sind. Der Abstand von einer zu der nächsten Rippe ist zweck­ mäßig so groß, daß sich die Rippen beim Tragen einer Trage­ tasche zwischen den Fingern der Hand des Benutzers befinden. Dies ermöglicht das Tragen einer schweren Tragetasche, ohne daß an der Hand des Benutzers eine hohe Flächenpressung ent­ steht, die als unangenehm empfunden wird.
Für einen einfachen Zusammenbau des Halteelements mit dem Grundkörper ist es günstig, wenn die Rippen einen breiteren Bereich aufweisen, der die Öffnungen durchdringt und einen engeren Bereich, der sich zwischen den Seitenwänden erstreckt. Der breitere Bereich der Rippen muß während des Zusammenbaus zusammengedrückt werden, damit er zwischen den Seitenwänden bis zu den länglichen Öffnungen hindurchgezwängt werden kann. Dort in dem Bereich der länglichen Öffnungen dehnt sich der breitere Bereich der Rippen aus und arretiert das ganze Hal­ teelement an dem Grundkörper. Durch diese einfache Maßnahme können beide Teile einfach durch Ineinanderstecken zusammen­ gebaut werden. Die Verbindung verhindert ein ungewolltes Lösen der beiden Teile. Durch die Elastizität des Halteelements jedoch kann der breitere Bereich der Rippen stets wieder zu­ sammengedrückt werden, so daß er schmaler oder genauso breit ist wie der engere Bereich. Das Halteelement kann dann einfach aus dem Grundkörper heraus gezogen werden.
Der Boden weist zwischen den Seitenwänden einen bogenförmigen Querschnitt auf. Auf diese Weise ergibt sich in diesem Bereich eine ergonomisch günstige Tragefläche ohne Kanten.
Der Boden des Grundkörpers ist mit quer zur Längsrichtung verlaufenden Stegen versehen, auf denen die elastischen Wülste aufliegen. Die Stege sorgen für eine gute Stabilität des Grundkörpers und verhindern ein starkes Auseinanderbiegen der Seitenwände. Sie können selbstverständlich auch unter einem Winkel zur Längsrichtung des Grundkörpers angeordnet sein.
Der Kunststoff des Halteelements kann in den Bereichen der Abdecklippe der elastischen Wülste und der Rippen jeweils eine andere Dichte und Beschaffenheit aufweisen. Mit der heutzutage verfügbaren Kunststoffverarbeitungstechnik lassen sich ein­ stückige Halteelemente herstellen, die aus unterschiedlichen Kunststoffen bestehen, wobei jedem funktionellen Bereich des fertigen Halteelements die geforderte Beschaffenheit verliehen ist.
Nachstehend ist die Erfindung in der Zeichnung beispielhaft veranschaulicht und im einzelnen anhand der Figuren beschrie­ ben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Griffschale,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung gemäß II-II aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung gemäß III-III aus Fig. 1,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines einstückigen Hal­ teelements,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Grundkörpers,
Fig. 6 eine Perspektivische Ansicht der Griffschale mit einer verliersicher aufgenommenen Tragetüte.
Nach der Zeichnung besteht die Griffschale 1 zum Halten von Tragegriffen 2 und 3 einer Tragetüte 4 aus einem langgestreck­ ten Grundkörper 5, einem Boden 6 und zwei Seitenwänden 7 und 8, die einen Kanal 9 bilden, wobei der Grundkörper 5 eine außenliegende Tragefläche 10 zum Umfassen durch die Hand des Benutzers aufweist. Die Seitenwände 7 und 8 weisen je eine freie Oberkante 11 beziehungsweise 12 auf. In dem Bereich der Innenflächen 7a und 8a der Seitenwände 7 beziehungsweise 8 sind einander zugekehrte, zusammenwirkende Vorsprünge vor­ gesehen. Die Vorsprünge sind als langgestreckte, elastische Wülste 13 und 14 ausgebildet, die an einem mit dem Grundkörper 5 zusammengefügten Halteelement 15 zum Festlegen der Trage­ griffe 2 und 3 angeordnet sind. Die elastischen Wülste 13 und 14 erstrecken sich annähernd über die gesamte Länge und Höhe der Seitenwände 7 beziehungsweise 8. Sie folgen in dem Bereich der Oberkanten 11 und 12 deren konvex gekrümmtem Verlauf und liegen längsseitig weitgehend flächig unter einer Vorspannung aneinander an.
Zwischen den Wülsten 13 und 14 können, wie beispielsweise in der Fig. 6 gezeigt, die Tragegriffe 2 und 3 einer Tragetüte 4 verliersicher plaziert werden. Die elastischen Wülste 13 und 14 werden dabei zu den Seitenwänden 7 und 8 hin zusammenge­ drückt und von diesen abgestützt. Sie bewirken aufgrund ihrer Elastizität eine seitlich auf die Tragegriffe 2 und 3 wirkende Haltekraft.
Die Oberkanten 11 und 12 der Seitenwände 7 und 8 weisen vor­ zugsweise eine Abdecklippe 16 auf. Diese ist mit abgerundeten Rändern 17 und 18 versehen, damit keine Verletzungsgefahr für den Benutzer besteht und die Tragetüte 4 nicht beschädigt wird. Außerdem dient die Abdecklippe 16 als Gestaltungsmerkmal der Griffschale 1. In der vorliegenden Ausführungsform er­ streckt sich die Abdecklippe 16 ringförmig geschlossen über die Oberkanten 11 und 12 der Seitenwände 7 und 8, die inein­ ander übergehen. Sie bildet so eine nahtlose Einfassung des Grundkörpers 5 der Griffschale 1.
Zum einfachen Fügen der Abdecklippe 16 an die Oberkanten 11 und 12 weist die Abdecklippe 16 zwei Nuten 19 und 20 auf. Mit den Nuten 19 und 20 ist sie auf die Oberkanten 11 und 12 der Seitenwände 7 und 8 aufgesteckt. Besonders einfach ist der Zusammenbau, weil es nur einer translatorischen Fügebewegung bedarf, um die Abdecklippe 16 auf die Oberkanten 11 und 12 der Seitenwände 7 und 8 aufzustecken. Die Herstellung der Griff­ schale 1 läßt sich aufgrund des einfachen translatorischen Fügevorgangs sehr rationell durchführen und beispielsweise auch leicht automatisieren.
Die Abdecklippe 16 wird beim Aufstecken auf die Oberkanten 11 und 12 ein wenig aufgeweitet und ist durch diesen Effekt im wesentlichen kraftschlüssig mit den Oberkanten 11 und 12 ver­ bunden. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Verbindung der Oberkanten 11 und 12 mit der Abdecklippe 16 zusätzlich durch Verkleben verbessert worden.
Um die Griffigkeit der äußeren Tragfläche 10 der Griffschale 1 zu erhöhen, weist der Boden 6 bereichsweise längliche Öff­ nungen 21, 22, 23 und 24 auf, die von Rippen 25, 26, 27 und 28 durchdrungen sind. Die länglichen Öffnungen 21, 22, 23 und 24 sowie die Rippen 25, 26, 27 und 28 sind quer zu der Längs­ richtung des Grundkörpers 5 angeordnet. Die Rippen 25, 26, 27 und 28 stehen von der Tragefläche 10 hervor. Die hervorstehen­ den Rippen 25, 26, 27 und 28 weisen gerundete Enden auf, die sich nicht in die Handfläche des Benutzers einkerben können. Der Abstand A von einer zu der nächsten Rippe 25 bis 26 ist zweckmäßig etwa so groß, wie die Dicke eines Fingers. Beim Tragen einer Tragetüte 4 können die Rippen 25, 26, 27 und 28 dann zwischen den Fingern der Hand des Benutzers angeordnet werden. Die Rippen 25, 26, 27 und 28 verhindern ein Ver­ rutschen der Griffschale 1 in der Handfläche des Benutzers. Eine schwer beladene Tragetüte 4, kann problemlos getragen werden, ohne daß an der Hand des Benutzers eine hohe Flächen­ pressung entsteht, die als unangenehm empfunden wird.
Die Abdecklippe 16 und die Rippen 25, 26, 27 und 28 sind als einstückiges Teil mit dem Halteelement 15 ausgebildet, das mit dem Grundkörper 2 verbunden ist.
Für einen einfachen Zusammenbau des Halteelements 15 mit dem Grundkörper 2 weisen die Rippen, wie anhand der Rippe 25 dar­ gestellt, einen breiteren Bereich 25a auf, der die Öffnungen 21 durchdringt, und einen engeren Bereich 25b, der sich zwi­ schen den Seitenwänden 7 und 8 erstreckt. Der breitere Bereich 25a der Rippe 25 wird beim Zusammenbau zusammengedrückt, damit er zwischen den Seitenwänden 7 und 8 bis zu der länglichen Öffnung 21 hindurchgezwängt werden kann. Dort, in dem Bereich der länglichen Öffnung 21, dehnt sich der breitere Bereich 25a der Rippe 25 aus und arretiert das Halteelement 15 an dem Grundkörper 5. Die Verbindung verhindert ein ungewolltes Lösen der beiden Teile. Das oben Genannte gilt ebenso für die übri­ gen Rippen 26, 27 und 28 und die damit zusammenwirkenden läng­ lichen Öffnungen 22, 23 und 24.
Beim Einfädeln der Tragegriffe 2 und 3 der Tragetüte 4 wird die auf die Tragegriffe 2 und 3 der Tragetüte 4 wirkende elastische Haltekraft maßgeblich von den sich zwischen den Seitenwänden 7 und 8 erstreckenden engeren Bereichen der Rip­ pen 25, 26, 27 und 28 bewirkt.
Der Boden 6 weist zwischen den Seitenwänden 7 und 8 einen bogenförmigen Querschnitt auf. Auf diese Weise ergibt sich in diesem Bereich eine ergonomische Tragefläche 10 ohne Kanten.
Das einstückige Halteelement 15 besteht aus Kunststoff. Die Wülste 13 und 14 bestehen aus einem Schaumstoffmaterial, das die geforderte Elastizität aufweist. Der Kunststoff des Hal­ teelements 15 weist in dem Bereich der Abdecklippe 16, den Wülsten 13 und 14 und den Rippen 25, 26, 27 und 28 jeweils eine andere Dichte und Beschaffenheit auf.
Der Grundkörper 5 ist kanalseitig zwischen den Öffnungen 21, 22, 23 und 24 für die Rippen 25, 26, 27 und 28 mit mehreren Stegen versehen, von denen in der Fig. 5 nur die Stege 29 und 30 dargestellt sind. Die Stege 29 und 30 dienen als Auflage für die elastischen Wülste 13 und 14. Außerdem versteifen sie den Grundkörper 5, insbesondere die Seitenwände 7 und 8 weiten sich durch die Versteifung nahezu nicht auf.
Bezugszeichenliste
1
Griffschale
2
Tragegriff
3
Tragegriff
4
Tragetüte
5
Grundkörper
6
Boden
7
Seitenwand
7
a Innenfläche
8
Seitenwand
8
a Innenfläche
9
Kanal
10
Tragefläche
11
Oberkante
12
Oberkante
13
elastische Wulst
14
elastische Wulst
15
Halteelement
16
Abdecklippe
17
Rand
18
Rand
19
Nut
20
Nut
21
längliche Öffnung
22
längliche Öffnung
23
längliche Öffnung
24
längliche Öffnung
25
Rippe
25
a breiterer Bereich
25
b engerer Bereich
26
Rippe
27
Rippe
28
Rippe
29
Steg
30
Steg
A Abstand

Claims (14)

1. Griffschale zum Halten eines oder mehrerer Tragegriffe (2, 3) einer Tragetasche (4) oder dergleichen, bestehend aus einem langgestreckten Grundkörper (5), einem Boden (6) und zwei Seitenwänden (7, 8), die einen Kanal (9) bilden, wobei der Grundkörper (5) eine außenliegende Tragefläche (10) zum Umfassen durch die Hand des Benutzers aufweist, die Seitenwände (7, 8) eine freie Oberkante (11, 12) auf­ weisen und im Bereich der Innenflächen (7a, 8a) der Sei­ tenwände (7, 8) einander zugekehrte, zusammenwirkende Vorsprünge vorgesehen sind, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Vorsprünge als langgestreckte, elastische Wülste (13, 14) ausgebildet sind, die an einem mit dem Grundkörper (5) zusammengefügten Halteelement (15) zum Einlegen der Tragegriffe (2, 3) angeordnet sind und längsseitig aneinander anliegen.
2. Griffschale nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Grundkörper (5) aus einem hart­ elastischen Kunststoff besteht.
3. Griffschale nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Halteelement (15) und die elastischen Wülste (13, 14) als einstückiges Bauteil aus­ gebildet sind und aus einem weichelastischen Kunststoff bestehen.
4. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die Wülste (13, 14) sich annähernd über die gesamte Höhe der Seiten­ wände (7, 8) erstrecken.
5. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die Oberkan­ ten (11, 12) der Seitenwände (7, 8) in Längsrichtung kon­ vex gekrümmt sind.
6. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß an dem Hal­ teelement (15) eine die Oberkanten (11, 12) der Seitenwän­ de (7, 8) übergreifende Abdecklippe (16) vorgesehen ist.
7. Griffschale nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Abdecklippe (16) ringförmig ge­ schlossen ist.
8. Griffschale nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Abdecklippe (16) eine Nut (19, 20) aufweist, mit der sie auf die Oberkanten (11, 12) der Seitenwände (7, 8) aufgesteckt ist.
9. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß von der Trag­ fläche (10) hervorstehende Rippen (26, 26, 27, 28) vor­ gesehen sind.
10. Griffschale nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Rippen (26, 26, 27, 28) an dem Halteelement (15) angeordnet sind und längliche Öffnungen (21, 22, 23, 24) des Bodens (6) durchdringen.
11. Griffschale nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Rippen (26, 26, 27, 28) und die länglichen Öffnungen (21, 22, 23, 24) quer zu der Längsrichtung des Grundkörpers (5) angeordnet sind.
12. Griffschale nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (26, 26, 27, 28) einen breiteren Bereich (25a) aufweisen, der die Öff­ nungen (21) durchdringt, und einen engeren Bereich (25b), der sich zwischen den Seitenwänden (7, 8) erstreckt.
13. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da­ durch gekennzeichnet, daß der Boden (6) einen bogenförmigen Querschnitt aufweist.
14. Griffschale nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da­ durch gekennzeichnet, daß der Boden (6) mit Stegen (29, 30) versehen ist, auf denen die elastischen Wülste (13, 14) aufliegen.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20301978U1 (de) 2003-02-08 2003-04-30 Hahn, Moritz, 47495 Rheinberg Handschongriff
WO2010078870A3 (de) * 2009-01-11 2010-09-30 Wohndesign Hipp Gmbh Tragegurt für einkaufstaschen und beutel

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