DE19731565C1 - Rohrverschraubung - Google Patents
RohrverschraubungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrverschraubung mit einem an
einem ersten Rohr befindlichen Gewindestutzen und einem an
einem zweiten Rohr befindlichen Bundstutzen, mit einer über
den Bundstutzen geschobenen Überwurfmutter, welche auf ein
Außengewinde des Gewindestutzens aufschraubbar ist, sowie
mit einem zwischen den sich gegenüberliegenden Stirnseiten
von Gewindestutzen und Bundstutzen angeordneten Dichtring.
Rohrverschraubungen bestehen gewöhnlich aus einem Gewinde
stutzen und Bundstutzen, die jeweils mit einem Rohr verbun
den sind sowie einer Überwurfmutter, die über den Bundstut
zen geschoben und auf den Gewindestutzen geschraubt ist. Die
Rohrverschraubungen können beispielsweise durch Schweißen
mit den Rohrenden der zu verbindenden Rohren verbunden wer
den. Solche Rohrverschraubungen werden auch als Vorschweiß
verschraubungen bezeichnet. Bei den Lötverschraubungen muß
an das Rohr ein Bund angelötet werden. Bei den lötlosen Ver
schraubungen entfällt das Löten. Die Rohrenden werden glatt
abgeschnitten und in die Verschraubung eingeführt, dann
durch das Rohr mit der Rohrverschraubung fest und dicht ver
spannt.
Bei den Rohrverschraubungen werden häufig Dichtringe an den
sich gegenüberliegenden Stirnseiten von Gewindestutzen und
Bundstutzen eingefügt, um bei festgezogener Überwurfmutter
eine abdichtende Rohrverschraubung sicherzustellen. Be
schrieben sind solche Rohrverschraubungen in dem Lexikon
rororo Band 2, Seite 441 und 442.
Es ist bekannt, daß Verschraubungen nach den
Patentschriften DE-PS 1 08 673,
US 1 071 235,
DE 31 43 369 C2,
WO 96/21 821 vorhanden sind,
diese sich aber doch durch Toträume oder Querschnittsveränderungen an der Trennstelle und vor allem durch fehlende doppelseitige Zentrierung ungünstig darstellen.
US 1 071 235,
DE 31 43 369 C2,
WO 96/21 821 vorhanden sind,
diese sich aber doch durch Toträume oder Querschnittsveränderungen an der Trennstelle und vor allem durch fehlende doppelseitige Zentrierung ungünstig darstellen.
Problematisch bei solchen Rohrverschraubungen sind insbeson
dere zwei Bedingungen, die ideale Rohrverschraubungen erfül
len müssen.
Zum einen soll der Übergang der beiden stirnseitig anein
ander liegenden Gewinde- und Bundstutzen möglichst glatt und
eben sein. Hierdurch wird ein Anhaften von Material, das
durch die Rohrverschraubung fließt, wirksam vermieden. Dar
über hinaus ist eine solche glatte und ebene Verbindung von
Gewindestutzen und Bundstutzen sehr vorteilhaft, wenn die
Rohrverschraubung und die daran angefügten Rohre "gemolcht"
werden. Hierunter versteht man die Reinigung von Rohren mit
tels eines oder mehrerer durch die Rohre gedrückten Gummi
bälle. Ein solches "Molchen" ist insbesondere dort notwen
dig, wo durch die Rohre rückstandsbildende Substanzen, z. B.
Lacke, Chemikalien etc., geleitet werden.
Das zweite Erfordernis besteht darin, daß die Rohrver
schraubung selbst beim Durchfluß von aggressiven Chemikalien
beständig sein muß. Dieses Erfordernis führt dazu, daß ein
in der Rohrverschraubung eingesetzter Dichtring, der mit dem
Durchflußkanal in Verbindung steht oder in diesen hineinge
drückt wird, gegen die eingesetzten Chemikalien resistent
sein muß.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung wird darin gesehen, eine
"molchbare" Rohrverschraubung anzugeben, die chemisch be
ständig und darüber hinaus in einfacher Weise zu montieren
ist.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Rohrverschrau
bung dadurch gelöst, daß der Dichtring in einer mindestens
annähernd U- oder V-förmig ausgebildeten Nut an der
Stirnseite des Gewindestutzens sitzt, und daß bei aufge
schraubter Überwurfmutter die Stirnwand des Bundstutzens die
Nut des Gewindestutzens mindestens teilweise beidseitig
übergreift und den Dichtring in die Nut des Gewindestutzens
drückt.
Die erfindungsgemäße Rohrverschraubung besteht also im we
sentlichen darin, die beiden stirnseitig aneinander liegen
den Stirnflächen des Gewindestutzens und Bundstutzens in
besonderer Art und Weise auszubilden. Der Gewindestutzen
weist eine mindestens annähernd u-förmige oder v-förmige Nut
auf, in welcher der Dichtring sitzt. Der in die Nut einge
setzte Dichtring überragt etwas die Nut und steht deshalb
aus dieser hervor. Beim Anziehen der Überwurfmutter wird der
Bundstutzen gegen den Dichtring gedrückt, welcher sich hier
durch verformt, so daß eine gute Abdichtung gewährleistet
ist.
Erfindungsgemäß sind die beiden Stirnseiten von Gewinde- und
Bundstutzen so ausgebildet, daß sie sich beim Anziehen der
Überwurfmutter ineinander schieben bzw. ineinander gleiten.
Hierfür sind die Außenwände der ringförmigen Nut des Gewin
destutzens jeweils abgeschrägt ausgeführt und zwar vorzugs
weise doppelwandig. Die Stirnseite des Bundstutzens weist
ebenfalls eine Nut auf, deren Nutboden mindestens annähernd
orthogonal zur Rohrverschraubungachse steht. Ausgehend von
diesem Nutboden, der gegen den Dichtring drückt, erstrecken
sich entsprechend der Schräge der Außenwände der Nut des
Gewindestutzens schräg verlaufende Innenwände vom Nutboden
des Bundstutzens weg. Hierdurch schieben sich selbsttätig
beim Anziehen der Überwurfmutter der Gewinde- und Bundstut
zen zusammen bei gleichzeitigem Verformen des sich innerhalb
des sich ausbildenden ringförmigen Kanales befindlichen
Dichtringes.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Tiefe der
stirnseitigen Nut des Gewindestutzens größer als etwa der
halbe Durchmesser und kleiner als etwa 4/5 des Durchmessers
des Dichtringes. Durch diese Ausbildung wird sichergestellt,
daß der Dichtring nach dem Einsetzen in die ringförmige Nut
des Gewindestutzens in dieser gehalten bleibt, so daß eine
einfachere Montage der gesamten Rohrverschraubung möglich
ist. Dies bedingt selbstverständlich, daß der Durchmesser
des Dichtringes annähernd so groß wie der Durchmesser der
Nut am Gewindestutzen ausgebildet ist, so daß ein leichtes
Verklemmen innerhalb dieser Nut möglich ist.
Die erwähnten schräg verlaufenden Außenwände des Gewinde
stutzens bzw. Innenwände des Bundstutzens nehmen zur Mitten
achse der Rohrverschraubung einen Winkel von etwa 20 bis 40°,
vorzugsweise etwa 30°, ein. Eine solche Wahl der schräg ver
laufenden Innen- bzw. Außenwände stellt ein sicheres Ein
laufen gleich zu Beginn der Verschraubung durch Festziehen
der Überwurfmutter sicher.
In einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die schrägen Innenwände vom Nutboden der ringförmigen
Nut des Bundstutzens bis zu ihrem Ende mindestens annähernd
eine Höhe aufweisen, die dem halben Durchmesser des Dicht
ringes entspricht. Ein ausreichendes Überlappen von
Bundstutzen und Gewindestutzen ist hierdurch sichergestellt.
Eine solche Überlappung von Gewinde- und Bundstutzen bewirkt
eine günstige Spaltdichtung, die den Dichtring selbst davor
schützt, in verhältnismäßig starken Umfang mit dem Durch
flußmittel in Kontakt zu treten.
Der Dichtring besteht zweckmäßigerweise aus PTFE oder ist
zumindest mit einer PTFE-Ummantelung versehen. Der Dichtring
ist zweckmäßigerweise als O-Ring ausgebildet.
Um eine Montage der Rohrverschraubung mittels Schrauben
schlüssel zu ermöglichen, weist die Überwurfmutter an ihrer
Außenfläche und der Gewindestutzen an seiner Außenfläche
jeweils einen Vielkant auf. Zweckmäßigerweise ist der äußere
Umfang der Überwurfmutter mit einem Sechskant und der äußere
Umfang des Gewindestutzens beispielsweise mit einem Zweikant
versehen.
Als vorteilhaft hat sich erwiesen, die erfindungsgemäße
Rohrverschraubung - bis auf den Dichtring - vollständig aus
Edelstahl herzustellen. Durch diese Materialwahl kann die
Rohrverschraubung auch dort eingesetzt werden, wo agressive
Medien, wie z. B. Chemikalien, Lacke usw., durch die
Rohrverschraubung geführt werden.
Die Rohrverschraubung nach der Erfindung wird nachfolgend
anhand eines Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit zwei
Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht durch das Ausführungsbeispiel
der Rohrverschraubung nach der Erfindung, und
Fig. 2 ausschnittsweise eine vergrößerte Darstellung der
sich gegenüberliegenden Stirnseiten von Gewinde
stutzen und Bundstutzen der in Fig. 1 dargestell
ten Rohrverschraubung.
In den nachfolgenden beiden Figuren bezeichen gleiche Be
zugszeichen gleiche Teile mit jeweils gleicher Bedeutung.
In Fig. 1 ist die Schnittansicht durch ein Ausführungsbei
spiel der Rohrverschraubung nach der Erfindung in bereits
vollständig montiertem Zustand gezeigt. Ein erstes Rohr 2,
an dem endseitig ein Bundstutzen 20 angefügt ist, steht
stirnseitig einem zweiten Rohr 3, an dem endseitig ein Ge
windestutzen 30 angefügt ist, gegenüber. Die beiden Rohre 2,
3 mit Bundstutzen 20 und Gewindestutzen 30 bilden einen an
satzlosen Durchflußkanalübergang mit einem durchgehend
gleich großen Durchmesser. Die Mittenachse ist mit dem Be
zugszeichen X bezeichnet. Der Gewindestutzen 30 ist mit ei
nem Außengewinde 31 versehen. Über den Bundstutzen 20 ist
eine Überwurfmutter 10 geschoben, welche ein Innengewinde 11
aufweist, das an das Außengewinde 31 des Gewindestutzens 30
angeschraubt ist. Die Überwurfmutter 10 drückt hierbei mit
ihrer hinteren, in Richtung Achse X ragenden ringförmigen
Schulter 10a gegen einen ringförmig nach außen hervorsprin
genden Flansch 20a des Bundstutzens 20. Bei festgezogener
Überwurfmutter 10 wird ein in einem noch zu erläuternden,
ringförmigen Kanal angeordneter Dichtring 40 zur dichtenden
Verbindung von Bundstutzen 20 und Gewindestutzen 30
verformt.
Wie auch im Zusammenhang mit der ausschnittsweisen,
vergrößerten Darstellung von Fig. 2 erkennbar, ist der
Dichtring 40 in einer u-förmigen und ringförmig verlaufenden
Nut 32 an der Stirnseite des Gewindestutzens 30 angeordnet.
Die in den Fig. 1 und 2 u-förmig gestaltete Nut 32 kann auch
v-förmig gestaltet sein. Wesentlich ist, daß der Dichtring
40, z. B. ein aus PTFE bestehender oder zumindest mit PTFE-
ummantelter O-Ring, in dieser Ringnut 32 aufnehmbar ist. Es
kann aber auch je nach Medium ein O-Ring aus NBR oder ähn
lichen Werkstoffen sein.
Die Tiefe der ringförmigen Nut 32 ist größer als etwa der
halbe Durchmesser und kleiner als etwa 4/5 des Durchmessers
des Dichtringes 40 gewählt. Durch eine derartige Dimensio
nierung der Nut 32 ist sichergestellt, daß bei der Montage
der Rohrverschraubung der Dichtring in die Nut eingesetzt
werden kann, ohne daß dieser anschließend wieder aus dieser
Nut 32 herausfällt.
Die ringförmige Nut 32 weist schräg nach hinten zurücksprin
gende Außenwände 34, 35 auf. Die Schräge dieser Außenwände
34, 35 nimmt mit der Achse X etwa einen Winkel zwischen 20°
und 40°, vorzugsweise - wie dargestellt - etwa 30° ein. Diese
schrägen Außenwände 34, 35 dienen sowohl als Einlaufhilfe
als auch als exakte Zentrierung des Bund- und Gewindestut
zens mit entsprechenden schrägen Wänden des Bundstutzens 20
und Gewindestutzens 30.
Die Stirnseite des Bundstutzens 20 ist ebenfalls mit einer
ringförmigen Nut 21 versehen, die gegenüber zur Nut 32 des
Gewindestutzens 30 angeordnet ist. Die Nut 21 weist einen
Nutboden 22 auf, der etwa der Breite der Nut 32 des Gewinde
stutzens 30 entspricht. Der Nutboden 22 verläuft mindestens
annähernd orthogonal zur Achse X der Rohrverschraubung.
Randseitig erstrecken sich von diesem Nutboden 22 schräg in
Richtung Gewindestutzen 30 nach vorn auseinander laufende
Innenwände 23, 24 weg. Die Schräge dieser Innenwände 23, 24
ist entsprechend der Schräge der Außenwände 34, 35 des Ge
windestutzens 30 gewählt, hier also etwa 30°.
Beim Zusammensetzen der dargestellten Rohrverschraubung wird
zunächst der Dichtring 40 in die Nut 32 des Gewindestutzens
30 gelegt. Anschließend wird der Bundstutzen 20 auf die
Stirnseite des Gewindestutzens 30 gesetzt, wobei die beid
seitigen schrägen Außenwände 34, 35 und Innenwände 23, 24
als Führung dienen. Beim Anziehen der Überwurfmutter 10 wird
der Dichtring 40 in dem ringförmigen, durch die Nuten 32, 21
gebildeten Kanal verformt und der Bundstutzen 20 und Gewin
destutzen 30 so weit wie möglich aneinander geführt, wobei
die schrägen Außenwände 34, 35 weiter entlang den schrägen
Innenwänden 23, 24 des Bundstutzens 20 entlanggleiten.
Wie die Darstellung von Fig. 1 deutlich zeigt, wird durch
die dargestellte Rohrverschraubung neben einer durch den
Dichtring 40 gebildeten Dichtung auch eine Spaltdichtung in
Richtung Durchflußkanal durch die aneinander liegenden
Schrägen der beiden Wände 24, 35 bereitgestellt. Durch die
beidseitig überlappende Anordnung von Wandabschnitten des
Bundstutzens 20 und Gewindestutzens 30 wird darüber hinaus
der Dichtring 40 wirksam vor einer Kontaktierung mit dem im
Durchflußkanal der beiden Rohre 2, 3 fließenden Medium weit
gehend geschützt. Da der Innendurchmesser des Rohres 2 und 3
bzw. des Bundstutzens 20 und Gewindestutzens 30 gleich groß
gewählt ist und darüber hinaus der verformte Dichtring 40
dank der zum Durchflußkanal hin zwischengefügten Wand
abschnitte des Bund- und Gewindestutzens 20, 30 vom Durch
flußkanal getrennt ist, ist eine kantenfreie Rohrverschrau
bung, die ohne weiteres "molchbar" ist, bereitgestellt.
Um die dargestellte Rohrverschraubung auch für den Durchfluß
von aggressiven Medien, wie z. B. Chemikalien oder derglei
chen, einsetzbar zu machen, ist es zweckmäßig, den Bundstut
zen 20, den Gewindestutzen 30 und die Überwurfmutter 10 aus
Edelstahl herzustellen. Die genannten Teile werden zweck
mäßigerweise auf CNC-Maschinen gedreht.
Durch den wesentlichen Vorteil der dargestellten Rohrver
schraubung, daß der verformte Dichtring 40 nicht in den
Durchflußkanal der beiden Rohre 2, 3 ragt, ist die gesamte
Rohrverschraubung resistent auch gegen aggressive Durchfluß
medien. Schließlich kann durch die schützende Anordnung des
Dichtrings 40 innerhalb des ringförmigen Kanals, der durch
die beiden Nuten 21, 32 gebildet ist, die gesamte
Rohrverschraubung größeren Temperaturen ausgesetzt werden.
Vorteilhafterweise zeichnet sich die Rohrverschraubung nach
der Erfindung dadurch aus, daß sich der Dichtring nicht in
den Durchflußkanal hineinverformen kann, wie dies beispiels
weise nach den bekannten DIN 11851 Rohrverschraubungen bzw.
IDF-Rohrverschraubungen der Fall ist.
Obwohl der Dichtring 40 in den Fig. 1 und 2 in einer im
Gewindestutzen 30 verlaufenden Nut 32 sitzt, kann die erfin
dungsgemäße Rohrverschraubung auch so gestaltet sein, daß
der Dichtring 40 in einer entsprechend ausgebildeten Nut im
Bundstutzen 20 sitzt. In diesem Fall übergreift dann die
Stirnwand des Gewindestutzens 30 die Nut des Bundstutzens.
2
zweites Rohr
3
erstes Rohr
10
Überwurfmutter
10
aSchulter
11
Innengewinde
20
Bundstutzen
20
aSchulter
21
Nut
22
Nutboden
23
Innenwand
24
Innenwand
25
Außenwandung
26
Innenwandung
30
Gewindestutzen
31
Außengewinde
32
Nut
33
u- oder v-förmige Nutwand
34
Außenwand
35
Außenwand
40
Dichtung
XAchse
XAchse
Claims (11)
1. Rohrverschraubung mit einem an einem ersten Rohr (3)
befindlichen Gewindestutzen (30) und einem an einem
zweiten Rohr (2) befindlichen Bundstutzen (20), mit
einer über den Bundstutzen (20) geschobenen Überwurf
mutter (10), welche auf ein Außengewinde (31) des Ge
windestutzens (30) aufschraubbar ist, sowie mit einem
zwischen den sich gegenüberliegenden Stirnseiten von
Gewindestutzen (30) und Bundstutzen (20) angeordneten
Dichtring (40),
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verschraubungsteile Bundstutzen (20)
und Gewindestutzen (30) sich beim Anziehen der Überwurfmutter (10) auf den
beiden Innenschrägen (23, 24) des Bundstutzens (20) und den beiden
Außenschrägen (34, 35) des Gewindestutzens (30) zentrieren, so daß kein axialer
Versatz und somit ein kantenfreier Übergang an den Verschraubungsteilen
besteht, wobei
der Dichtring (40) in einer mindestens annähernd
U- oder V-förmig ausgebildeten Nut (32) an der Stirnseite des
Gewindestutzens (30) sitzt, und daß bei aufgeschraubter Überwurfmutter (10)
die Stirnwand des Bundstutzens (20) die Nut (32) des Gewindestutzens (30)
mindestens teilweise beidseitig übergreift und den Dichtring (40) in die Nut (21)
des Gewindestutzens (30) drückt.
2. Rohrverschraubung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Tiefe der stirnseitigen Nut (32) des Gewindestutzens
(30) größer als etwa der halbe Durchmesser und kleiner
als etwa 4/5 des Durchmessers des Dichtringes (40) ist.
3. Rohrverschraubung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die
stirnseitige Nut (32) des Gewindestutzens (30) in Rich
tung Bundstutzen (20) mit schräg aufeinander zulaufen
den Außenwänden (34, 35) versehen ist, und daß die
stirnseitige Wand des Bundstutzens (20) ebenfalls eine
ringförmige Nut (21) aufweist mit schräg nach außen
verlaufenden Innenwänden (23, 24), an welchen sich bei
montierter Rohrverschraubung die schrägen Außenwände
(34, 35) des Gewindestutzens (30) anlegen.
4. Rohrverschraubung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
stirnseitige Nut (21) des Bundstutzens (20) einen or
thogonal zur Achse (X) der Rohrverschraubung angeordne
ten Nutboden (22) und vom Nutboden (22) jeweils schräg
zur Innenwandung (26) und Außenwandung (25) des Bund
stutzens (20) schräg nach vorn in Richtung Gewindestut
zen (30) verlaufende Innenwände (23, 24) aufweist.
5. Rohrverschraubung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Schräge der Innenwände (23, 24) zwischen etwa 20° bis
40° zur Achse (X) der Rohrverschraubung
beträgt.
6. Rohrverschraubung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Nutboden (22) des Bundstutzens (20) so breit wie etwa
die Nut (32) des Gewindestutzens (30) ausgebildet ist.
7. Rohrverschraubung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Dichtring (40) aus PTFE gebildet ist oder zumindest
eine PTFE-Ummantelung aufweist.
8. Rohrverschraubung nach einem der Ansprüche 1 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Dichtring (40) als O-Ring ausgebildet ist.
9. Rohrverschraubung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Überwurfmutter (10) an ihrem äußeren Umfang mit einem
Vielkant versehen ist.
10. Rohrverschraubung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Gewindestutzen (30) an seinem äußeren Umfang mit einem
Vielkant versehen ist.
11. Rohrverschraubung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Überwurfmutter (10), der Bundstutzen (20) und der Ge
windestutzen (30) aus Edelstahl gebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997131565 DE19731565C1 (de) | 1997-07-23 | 1997-07-23 | Rohrverschraubung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997131565 DE19731565C1 (de) | 1997-07-23 | 1997-07-23 | Rohrverschraubung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19731565C1 true DE19731565C1 (de) | 1999-06-24 |
Family
ID=7836585
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997131565 Expired - Lifetime DE19731565C1 (de) | 1997-07-23 | 1997-07-23 | Rohrverschraubung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19731565C1 (de) |
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1997
- 1997-07-23 DE DE1997131565 patent/DE19731565C1/de not_active Expired - Lifetime
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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