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DE19730143C1 - Halterung für Scharnierzapfen eines Fenster-, Tür- oder Möbelscharniers - Google Patents

Halterung für Scharnierzapfen eines Fenster-, Tür- oder Möbelscharniers

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Publication number
DE19730143C1
DE19730143C1 DE19730143A DE19730143A DE19730143C1 DE 19730143 C1 DE19730143 C1 DE 19730143C1 DE 19730143 A DE19730143 A DE 19730143A DE 19730143 A DE19730143 A DE 19730143A DE 19730143 C1 DE19730143 C1 DE 19730143C1
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DE
Germany
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holder according
pin
adjusting part
bore
mounting
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE19730143A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Oesterle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SFS Industrie Holding AG
Original Assignee
SFS Industrie Holding AG
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Publication date
Priority to DE19730143A priority Critical patent/DE19730143C1/de
Application filed by SFS Industrie Holding AG filed Critical SFS Industrie Holding AG
Priority to CZ2000124A priority patent/CZ2000124A3/cs
Priority to PT98936278T priority patent/PT996800E/pt
Priority to PL98337900A priority patent/PL187250B1/pl
Priority to YU1100A priority patent/YU49225B/sh
Priority to DK98936278T priority patent/DK0996800T3/da
Priority to AT98936278T priority patent/ATE253680T1/de
Priority to PCT/EP1998/003031 priority patent/WO1999004121A1/de
Priority to TR2000/00161T priority patent/TR200000161T2/xx
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Priority to DE59810097T priority patent/DE59810097D1/de
Priority to EP98936278A priority patent/EP0996800B1/de
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Priority to ES98936278T priority patent/ES2210783T3/es
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Description

Die Erfindung betrifft eine Halterung für Befestigungszapfen eines Fenster-, Tür- oder Möbelschar­ niers, wobei wenigstens ein Befestigungszapfen zumindest in dessen Einsatzstellung form- und/oder kraftschlüssig mit einem Verstellteil in Wirkverbindung bringbar ist.
Bisher ist es normalerweise - wenn eine Verstellmöglichkeit gegeben sein soll - üblich, Befestigungs­ zapfen mit einem Schraubengewinde zu versehen. Durch mehr oder weniger weites Eindrehen in eine vorbereitete Bohrung ist dann eine Einstellung eines Fensters bzw. einer Tür gegenüber dem Fenster- oder Türrahmen möglich. Um den entsprechenden Scharnierteil verdrehen zu können, muß die Tür oder das Fenster aber ausgehängt werden. Es sind auch quer zur Längsachse der Befestigungszapfen ausgerichtete Verstellteile bekannt, mit welchen die Befestigungszapfen in verschiedenen Eindringtie­ fen in den vorbereiteten Bohrungen fixiert werden können.
Ferner ist ein verstellbares Band für Fenster- oder Türläden (AT 389 145 B) bekannt geworden, wel­ ches aufgrund der Notwendigkeit eines großen Verstellweges eine besondere konstruktive Ausgestal­ tung aufweist und daher praktisch nur für solche Spezialfälle eingesetzt werden kann. Diesfalls ist ein frei drehbarer und axial unverschiebbar gelagerter Gewindebolzen vorgesehen, welcher direkt oder über einen Mitnehmer mit dem Befestigungszapfen in Eingriff steht.
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Halterung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche eine einfache Einstellmöglichkeit auch in eingehängtem Zustand eines Fensters bzw. einer Tür gewährleistet.
Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß der Verstellteil an seinem innen liegenden, der Scharnier­ achse abgewandten Endbereich einen oder mehrere in axialer Richtung aufeinander folgende, zumin­ dest gegenüber dem unmittelbar darauf folgenden Abschnitt vorstehende(n) Bund(e), Steg(e) oder Zapfen aufweist, und daß am freien Endbereich eines zuzuordnenden Befestigungszapfens eine oder mehrere, quer zur Längsachse desselben ausgerichtete Nut(en), Abflachung(en) oder Ausneh­ mung(en) ausgebildet ist bzw. sind, wobei der Verstellteil und der zugeordnete Befestigungszapfen in ihrer Einsatzstellung in Bohrungen in einem Rahmen oder in einem Fenster oder einer Tür eingreifen und zumindest an ihren einander zugewandten Endbereichen form- und/oder kraftschlüssig direkt mit­ einander in Wirkverbindung stehen, und wobei der Verstellteil in axialer Richtung in der Bohrung ver­ stellbar und in den gewünschten Stellungen in axialer Richtung arretierbar ist.
Durch die Betätigung des Verstellteiles kann also unmittelbar und direkt eine axiale Verschiebung des Befestigungszapfens bewirkt werden, ohne daß das Fenster oder die Tür ausgehängt werden muß.
Dadurch ist an Ort und Stelle eine sehr einfache Justierung oder Nachjustierung einer Tür bzw. eines Fensters möglich, da eine stufenlose Verstellung erfolgen und dazwischen immer wieder durch Schließen der Tür bzw. des Fensters die neue Position kontrolliert werden kann.
Bei der vorliegenden Erfindung wird davon ausgegangen, daß ein relativ kleiner Verstellbereich für den Befestigungszapfen ausreicht, um eine Einjustierung bzw. eine Nachjustierung zu ermöglichen. Die Fertigung kann ja in der Weise erfolgen, daß die Vormontage bzw. die Montage eines Scharniers in einem Tür- oder Fensterrahmen bzw. einer Tür- bzw. Fensterzarge und der entsprechenden Tür bzw. dem entsprechenden Fenster immer in einer Mittelstellung vorgenommen wird. Dann steht nach beiden Richtungen hin im Bereich eines jeden Befestigungszapfens ein gewisser Weg zur Verfügung, innerhalb welchem eine Verstellung durch den erfindungsgemäßen Verstellteil durchgeführt werden kann.
Mit der vorliegenden Erfindung wird somit die Möglichkeit geschaffen, daß allein durch den gegensei­ tigen Eingriff der Endbereiche eines Befestigungszapfens und eines Verstellteiles eine in dem erfor­ derlichen Ausmaß notwendige Verstellung einfach durchführbar ist. Durch eine axiale Verstellung des Verstellteiles ergibt sich also eine entsprechende axiale Verstellung des Befestigungszapfens.
Weiter wird vorgeschlagen, daß zur Aufnahme der Befestigungszapfen und des zugeordneten Ver­ stellteils an einem Rahmen oder einem Fenster oder einer Tür zwei Bohrungen ausgebildet sind, wel­ che gegebenenfalls einander tangieren oder ineinander übergehen. Die Vorarbeiten, welche zur Auf­ nahme der erfindungsgemäßen Halterung durchgeführt werden müssen, sind sehr einfach, da ledig­ lich eine zusätzliche Bohrung hergestellt werden muß, wobei sich die Bohrungen dann tangieren oder ineinander übergehen. Damit kann die Möglichkeit geschaffen werden, daß der Verstellteil und der Befestigungszapfen direkt miteinander in Wirkverbindung kommen können.
Dabei ist eine Möglichkeit darin zu sehen, daß der Befestigungszapfen und der zugeordnete Verstell­ teil und somit auch die Bohrungen zur Aufnahme derselben achsparallel ausgerichtet sind. Dies be­ wirkt, daß außerhalb des Befestigungszapfens achsparallel ein Werkzeug ansetzbar ist, ohne daß der Scharnierkörper die Betätigung des Verstellteiles behindert.
Diesbezüglich wird dann noch eine Verbesserung erzielt, wenn der Befestigungszapfen und der zuge­ ordnete Verstellteil und somit auch die Bohrungen zur Aufnahme derselben einen gegen deren Enden hin sich verjüngenden, spitzen Winkel miteinander einschließen. Dadurch wird einerseits die Zugäng­ lichkeit eines Werkzeuges beim Verstellteil verbessert, da der entsprechende Scharnierteil noch weit weniger hindernd im Wege steht, andererseits ergibt sich eine Verbesserung der konstruktiven Mög­ lichkeiten zum gegenseitigen Eingriff eines Befestigungszapfens und eines Verstellteiles.
Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, daß der Befestigungszapfen und der zugeordnete Ver­ stellteil und somit auch die Bohrungen zur Aufnahme derselben in mit vertikalem Abstand voneinan­ der ausgerichteten Horizontalebenen liegen und achsparallel oder spitzwinklig zueinander verlaufen. Dannzumal sind die beiden Teile höhenmäßig versetzt zueinander in einem Rahmen bzw. einem Fen­ ster oder einer Tür angeordnet, wobei lediglich sichergestellt sein muß, daß sich die Bohrungen tan­ gieren oder ineinander übergehen, so daß ein entsprechender Eingriff zwischen dem Verstellteil und dem Befestigungszapfen hergestellt werden kann.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß die Nut(en), Abflachung(en) oder Ausnehmung(en) am freien Endbereich des Befestigungszapfens nur auf einem Teilbereich, und zwar an der in Einsatzstel­ lung in Richtung zum Verstellteil hin weisenden Seite, voll ausgebildet ist bzw. sind. Da der Befesti­ gungszapfen und somit der entsprechende Scharnierteil in der Einsatzlage immer in der gleichen Stel­ lung verbleiben, d. h. nicht um die Längsachse des Befestigungszapfens verdreht werden, ist diese konstruktive Ausgestaltung am effektivsten. Es muß ja nur auf dieser Seite des Befestigungszapfens die Möglichkeit zum Eingriff eines Bundes, Steges oder Zapfens am Verstellteil geschaffen werden.
Weiter ist es zweckmäßig, daß an der der Einsatzstellung gegenüberliegenden Seite oder zumindest winkelmäßig versetzt zu dieser wenigstens am Endbereich des Befestigungszapfens eine bis zum En­ de desselben durchgehende Abflachung, Rille oder Kerbe ausgebildet ist. Eine solche Konstruktion bringt insbesondere für die Montage des Befestigungszapfens, d. h. beim erstmaligen Einstecken des Befestigungszapfens in die Bohrung, einen besonderen Vorteil mit sich. Der Befestigungszapfen wird dann beispielsweise um 90° oder 180° versetzt in die Bohrung eingeführt, wobei die durchgehende Abflachung, Rille oder Kerbe die Möglichkeit schafft, daß der Befestigungszapfen an dem vorstehen­ den Bund, Steg oder Zapfen am Verstellteil vorbeiführt. Nach einem entsprechenden winkelmäßigen Verdrehen des Befestigungszapfens in der ordnungsgemäßen Einsatzstellung kann die gegenseitige Wirkverbindung zwischen dem Befestigungszapfen und dem Verstellteil hergestellt werden. Die Mon­ tage des Befestigungszapfens wird wesentlich erleichtert, da nur ein axiales Einstecken und eine an­ schließende Verdrehung um einen entsprechenden Winkelbereich zu erfolgen haben.
Dabei besteht die Möglichkeit, daß der Querschnitt der Nut(en), Abflachung(en) oder Ausneh­ mung(en) am Endbereich des Befestigungszapfens gleich ist dem Querschnitt der über den Endbe­ reich des Befestigungszapfens durchgehenden Abflachung, Rille oder Kerbe. Dadurch ist ein Einschie­ ben des Befestigungszapfens nur in einer gewissen Winkelstellung möglich, wobei in der endgültigen Einsatzstellung trotzdem eine Art Verdrehsicherung geschaffen werden kann. Unter Umständen ist es dabei notwendig, daß am Übergang zwischen den beiden Abschnitten entsprechend abgerundete Be­ reiche, bei welchen beim Verdrehen eine gewisse Rastposition überwunden werden muß, vorhanden sind, wobei dann jedoch nach dem Einsatz des Bundes, Steges oder Zapfens des Verstellteiles in der entsprechenden Nut, Abflachung oder Ausnehmung im Befestigungszapfen zugleich eine zumindest teilweise wirksame Verdrehsicherung für den Befestigungszapfen geschaffen wird.
Weiter wird vorgeschlagen, daß das Ende der Abflachung, Rille oder Kerbe mit der einen Begrenzung der Nut, Abflachung oder Ausnehmung übereinstimmt, so daß sich beide Abschnitte von der glei­ chen Ausgangsebene aus in Richtung zum freien Ende des Befestigungszapfens hin erstrecken. Da­ mit besteht die Möglichkeit, daß der Befestigungszapfen in der entsprechenden Winkelstellung bis zu der einen Anschlag bildenden Begrenzung eingeschoben wird, wobei durch anschließendes Verdre­ hen des Befestigungszapfens zugleich der Übergang in die Nut oder dergleichen geschaffen werden kann. Es muß also nicht der Eingriff zwischen dem Befestigungszapfen und dem Verstellteil gesucht werden, sondern es ist ein unmittelbarer Übergang beim Verdrehen des Befestigungszapfens gege­ ben.
Deshalb ist es auch vorteilhaft, daß der Befestigungszapfen erst dann um seine Längsachse verdreht in die Einsatzstellung gebracht werden kann, wenn die einen Anschlag bildende Begrenzung an dem Bund oder dergleichen des Verstellteiles anstößt. Zur Verhinderung eines Verdrehens in axialer Rich­ tung während des Einschiebens des Befestigungszapfens wird vorgeschlagen, daß die achsparallel zum Befestigungszapfen an seinem freien Endbereich verlaufende Rille oder Kerbe im Querschnitt ei­ nem Teilbereich des am freien Endbereich des Verstellteils ausgebildeten Bundes, Steges oder Zap­ fens entspricht. Dieser Teilbereich des Verstellteiles greift also während des Verschiebevorganges des Befestigungszapfens in die Rille oder Kerbe ein, so daß der Befestigungszapfen in diesem Ein­ schiebestadium nicht verdreht werden kann. Erst wenn die als Anschlag wirkende Begrenzung gegen den Bund, Steg oder Zapfen anstößt, ist eine Verdrehmöglichkeit für den Befestigungszapfen gege­ ben. Erreicht wird dadurch eine optimale und sichere Montagemöglichkeit für den Befestigungszap­ fen, da die ordnungsgemäße Lage und das gegenseitige Ineinandergreifen von Verstellteil und Befe­ stigungszapfen an sich nicht visuell kontrolliert werden kann.
Eine konstruktiv einfache Möglichkeit wird dann geschaffen, wenn der Verstellteil als Gewindebolzen ausgebildet ist, welcher in die Wandung der zur Aufnahme des Verstellteils vorgesehenen Bohrung eingreift. Dabei ist es durchaus denkbar, daß sich dieser Gewindebolzen das Gewinde in der Bohrung selbst formt, was wohl die einfachste und kostengünstigste Variante darstellt. Je nach Häufigkeit des notwendigen Verstellvorganges ist jedoch ein Abrieb im Gewindebereich der Bohrung vorstellbar. Deshalb kann vorgesehen werden, daß in die Bohrung oder in einen im Durchmesser vergrößerten Abschnitt der Bohrung eine Gewindehülse verdreh- und verschiebesicher eingesetzt ist. Damit kann eine exakte und bei eventuell vielfach notwendigen Verstellungen immer gleich wirksame axiale Ver­ stellmöglichkeit für den als Gewindebolzen ausgeführten Verstellteil geschaffen werden.
Es ist ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß eine axiale Verstellung des Verstellteiles durchgeführt werden kann und eine gegenseitige Wirkverbindung zwischen dem Verstellteil und dem Befestigungszapfen vorhanden ist, so daß durch die axiale Verstellung des Verstellteiles in gleichem Maße eine axiale Verstellung des Befestigungszapfens erfolgt.
Bei einem speziellen Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß am unmittelbaren Ende des Verstellteils ein Bund ausgebildet ist, dessen Durchmesser annähernd dem Durchmesser der Bohrung zur Aufnah­ me des Verstellteils entspricht. Auf diese Weise ist eine einfache Montagemöglichkeit geschaffen, da der gesamte Verstellteil in die Bohrung eingeschoben werden kann, ohne daß ein größerer, vorsprin­ gender Teil die Montage behindert.
Aber auch eine Ausgestaltung, bei der der Durchmesser des Bundes größer ist als der Durchmesser des restlichen Abschnittes des Verstellteils bzw. größer ist als der Durchmesser einer gegebenenfalls in die Bohrung eingesetzten Gewindehülse ist möglich. In einem solchen Falle sind dann aber speziel­ le Montagemöglichkeiten vorzusehen, um den im Durchmesser größeren Bund auch an die entspre­ chende Einsatzstelle zu bringen. Dies kann beispielsweise schon dann möglich sein, wenn der Ver­ stellteil mit einer entsprechenden Gewindehülse in bereits vormontiertem Zustand in die Bohrung ein­ gebracht wird. Dann kann der Durchmesser des Bundes größer sein als der Innendurchmesser der Gewindehülse.
Da die gleichen Maßnahmen natürlich auch bei anderen konstruktiven Gestaltungen anwendbar sind, ist es möglich, daß der bzw. die Steg(e) oder Zapfen in radialer Richtung über den Durchmesser des restlichen Abschnittes des Verstellteils oder einer eingesetzten Gewindehülse vorsteht bzw. vorste­ hen. Bei einer solchen Konstruktion kann eine Montage ebenfalls im Zusammenwirken mit einer Ge­ windehülse oder aber durch einen entsprechend verringerten Querschnitt am Verstellteil unmittelbar an den Steg oder den Zapfen anschließend erfolgen.
Eine Möglichkeit zur Montage des Verstellteiles und des Befestigungszapfens unabhängig von der Größe eines Bundes, Steges oder Zapfens an dem Verstellteil ist dann gegeben, wenn die Bohrungen für den Befestigungszapfen und für den Verstellteil in einem eigenen Montageteil ausgebildet sind und wenn dieser Montageteil in eine in einem Rahmen oder einem Fenster oder einer Tür vorbereitete Bohrung fixierbar einsetzbar ist. Diesfalls ist immer die Möglichkeit gegeben, den Verstellteil von der Rückseite des Montageteiles her einzusetzen, so daß die Größe des vorstehenden Bundes, des Ste­ ges oder Zapfens keinen Einfluß mehr auf die Größe der Bohrung für die Aufnahme des Verstellteils hat.
Daher ist es gerade in diesem Zusammenhang vorteilhaft, wenn der Verstellteil in dem Montageteil vormontiert und der Montageteil fabrikationsseitig in den Rahmen oder das Fenster oder die Tür ein­ gesetzt ist. Somit bedarf es nachträglich nur noch des Einsetzens des Befestigungszapfens, indem dieser in einer bestimmten Winkelstellung eingeschoben und in die Einsatzstellung verdreht wird.
Bei einer solchen Ausgestaltung ist es zudem von Vorteil, wenn der Montageteil einen Anschlagbund als Tiefenanschlag beim Einsetzen in die vorbereitete Bohrung aufweist. Der Montageteil kann dann praktisch immer in der gleichen Stellung liegen und daher auch maschinell eingesetzt werden, womit auch stets die exakt gleiche Grundstellung beim Einsetzen des Befestigungszapfens gewährleistet ist.
In diesem Zusammenhang ist es weiter vorteilhaft, daß der Montageteil einer Falzausnehmung z. B. an der Seitenbegrenzung eines Fensters oder einer Tür entsprechend angepaßt und demgemäß ein- oder mehrfach abgesetzt ausgeführt ist. Dadurch ist gewährleistet, daß der Montageteil immer in der exakt gleichen Ausrichtung in vertikaler und horizontaler Stellung eingesetzt wird, so daß auf jeden Fall stets eine exakte Lage des einzusetzenden Befestigungszapfens vorgegeben ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht ferner vor, daß der Verstellteil zum freien Ende hin bis zu dem dort ausgebildeten Bund, Steg oder Zapfen konisch verjüngt verläuft. Dadurch kann gerade bei Aus­ führungen auf relativ engem Raum trotzdem ein sicherer Eingriff zwischen dem Verstellteil und dem Befestigungszapfen erreicht werden, da die Bohrung und somit der eingesetzte Verstellteil noch we­ sentlich näher an den Befestigungszapfen herangeführt werden können, um einen optimalen gegen­ seitigen Eingriff zu erhalten. Dieser gegenseitige Eingriff wird noch dadurch verstärkt, wenn der Befe­ stigungszapfen und der Verstellteil einen spitzen Winkel zueinander einschließend mit ihren freien En­ den gegeneinander gerichtet sind.
Gerade in diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, daß der Konuswinkel am Verstellteil gleich oder geringfügig kleiner ist als der spitze Winkel zwischen den Mittelachsen des Befestigungszapfens und des Verstellteils. Damit besteht die Möglichkeit eines sehr weitgehenden gegenseitigen Eingriffs, wobei die beiden Bohrungen zur Aufnahme des Befestigungszapfens und des Verstellteiles relativ na­ he zueinander herangeführt und ineinander übergehend hergestellt werden können.
Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, daß zumindest der Endbereich der spitzwinklig zueinan­ der ausgerichteten Befestigungszapfen und Verstellteile in einer Art Gewindeeingriff zueinander ste­ hen. Dann sind sozusagen eine Vielzahl von Bunden, welche schraubenlinienförmig verlaufen, und ei­ ne Vielzahl von entsprechenden Nuten zur Aufnahme des Gewindeabschnittes an dem Befestigungs­ zapfen ausgebildet. Bei einer solchen Konstruktion wird es jedoch unter Umständen notwendig sein, eine axiale Verschiebung des Verstellteiles zu verhindern, um durch ein Verdrehen des Verstellteiles eine axiale Verstellung des Befestigungszapfens bewirken zu können.
Weiter sieht eine konstruktive Ausführungsvariante vor, daß der Verstellteil in der Bohrung ohne Ge­ windeeingriff axial verschiebbar und in den gewünschten Stellungen in axialer Richtung fixierbar ist. Mittels des gegenseitigen Eingriffs und der Wirkverbindung zwischen dem Verstellteil und dem Befe­ stigungszapfen kann durch axiales Verschieben des Verstellteiles auch eine axiale Verstellung des Befestigungszapfens erreicht werden, wobei es anschließend lediglich notwendig ist, den Verstellteil in axialer Richtung zu fixieren, damit keine selbsttätige Verstellung stattfinden kann.
Bei einer solchen Konstruktion ist es vorteilhaft, wenn der Verstellteil kraftschlüssig an der Bohrungs­ wand anpreßbar ist. Dies ist die einfachste konstruktive Möglichkeit, um eine Fixierung des Verstell­ teiles in axialer Richtung zu bewerkstelligen.
Eine konkrete Ausführungsform sieht dabei vor, daß am Verstellteil in radialer Richtung auseinander preßbare, jedoch bei Entlastung elastisch zurückführbare Spreizelemente vorgesehen sind. Es kann also beispielsweise durch den Einsatz einer Spannschraube ein entsprechendes Spreizelement zusam­ mengedrückt werden, welches sich an die Bohrungswand anpreßt.
In der nachstehenden Beschreibung werden anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele näher er­ läutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Türrahmen mit einer eingesetzten Tür und einem mit einer erfin­ dungsgemäßen Halterung ausgestatteten Scharnier in einem Horizontalschnitt;
Fig. 2 lediglich einen Schnitt durch den Türbereich in einer gleichen Darstellung wie in Fig. 1, wobei jedoch eine geringfügig andere Konstruktion des Verstellteiles vorgesehen ist;
Fig. 3 eine Ausführungsvariante, bei der ein eigener Montageteil vorgesehen ist;
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3;
Fig. 6 eine gleiche Darstellung wie bei den vorhergehenden Ausführungen, wobei aber eine andere Variante eines Verstellteiles eingesetzt ist;
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6;
Fig. 8 ebenfalls einen Horizontalschnitt durch einen Rahmen und eine Tür, wobei eine besondere Art von Verstellteil und ein angepaßter Befestigungszapfen vorhanden sind;
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 8;
Fig. 10 eine Ansicht eines bei einer Konstruktion nach den Fig. 8 und 9 eingesetzten Scharniers;
Fig. 11 eine gleiche Darstellung wie in Fig. 8, wobei der Verstellteil und der Befestigungszapfen je­ doch in mit Abstand übereinander liegenden Ebenen angeordnet sind;
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 11;
Fig. 13 eine Schnittdarstellung lediglich im Bereich einer Tür, bei welcher relativ lange Befestigungs­ zapfen und Verstellteile vorgesehen sind, wobei eine solche Ausgestaltung ebenfalls für alle Ausführungsvarianten nach den Fig. 1 bis 12 anwendbar wäre;
Fig. 14 eine Ausführungsform eines Verstellteiles in gleicher Schnittdarstellung wie die anderen Aus­ gestaltungen, wobei jedoch der Verstellteil in axialer Richtung verschiebbar und in den ge­ wünschten Stellungen axial gesichert fixierbar ist;
Fig. 15 die gleiche Darstellung wie in Fig. 14, wobei jedoch nur der Türbereich dargestellt ist;
Fig. 16 eine im Richtung Pfeil XVI in Fig. 15.
In der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen wird im wesentlichen auf Ausgestaltun­ gen eingegangen, bei welchen ein Befestigungszapfen in einer Tür gehalten werden soll. Bei diesen Konstruktionen greifen die Befestigungszapfen und die erfindungsgemäß vorgesehene Halterung an den Seitenbegrenzungen, d. h. im Falzbereich einer Tür ein, so daß die Halterung selbst von außen praktisch nicht sichtbar ist. Ein Einsatz bei Türen und natürlich auch bei Fenstern ist daher die opti­ malste Anwendung. Die erfindungsgemäße Halterung ist aber in gleicher Weise auch in anderen Be­ reichen einsetzbar, so beispielsweise im Möbelbau, bei Tür- oder Fensterrahmen, aber auch bei Tür- oder Fensterzargen, bei welchen die erfindungsgemäße Lösung z. B. mit einem zusätzlichen Montage­ teil ebenfalls wirkungsvoll eingesetzt werden kann.
Es geht hier also um die Halterung für Befestigungszapfen 1 eines Fenster-, Tür- oder Möbelschar­ niers 2, wobei mittels eines Verstellteils 3 eine axiale Verstellung des Befestigungszapfens 1 bewerk­ stelligt werden kann. Der Verstellteil 3 weist an seinem innen liegenden, der Scharnierachse 4 abge­ wandten Endbereich einen Bund 5 auf. Am freien Endbereich des zugeordneten Befestigungszap­ fens 1 ist eine quer zur Längsachse 6 desselben ausgerichtete Nut 7 ausgebildet. Der Verstellteil 3 und der zugeordnete Befestigungszapfen 1 greifen in ihrer Einsatzstellung in Bohrungen 8 und 9 an der Tür 10 ein, wobei die einander zugewandten Endbereiche von Verstellteil 3 und Befestigungszap­ fen 1 form- und/oder kraftschlüssig direkt miteinander in Wirkverbindung stehen. Dies gelingt da­ durch, daß der Bund 5 in die Nut 7 am freien Endbereich des Befestigungszapfens eingreift, so daß bei einer axialen Verstellung des Verstellteiles 3 auch eine axiale Verstellung des Befestigungszap­ fens 1 hervorgerufen wird.
Die Erstmontage des Verstellteiles 3 und des Befestigungszapfens 1 erfolgt in einer Grundstellung, d. h. in einer entsprechenden Mittelstellung, welche üblicherweise für eine ordnungsgemäße Montage einer Tür 10 an einem Rahmen 11 vorgegeben ist. Eine axiale Verstellung des Befestigungszapfens 1 in Richtung dessen Achse 6 kann dann durch Bewegen des Verstellteiles 3 in der einen oder anderen Richtung entlang dessen Längsachse 12 erfolgen.
Die zur Aufnahme eines Befestigungszapfens 1 und des zugeordneten Verstellteiles 3 notwendigen Bohrungen 8 und 9 tangieren einander bzw. gehen ineinander über, womit die Möglichkeit des ge­ genseitigen Eingriffes von Verstellteil 3 und Befestigungszapfen 1 geschaffen wird. Bei einer Ausfüh­ rungsvariante wäre es denkbar, daß der Befestigungszapfen 1 und der zugeordnete Verstellteil 3 und somit auch die Bohrungen 8, 9 zur Aufnahme derselben achsparallel ausgerichtet sind, wobei dann jedoch entsprechend andere Gestaltungen des Bundes 5 und der Nut 7 zur gegenseitigen Wirkverbin­ dung zwischen Befestigungszapfen 1 und Verstellteil 3 geschaffen werden müssen. Vorteilhaft ist die in den Figuren dargestellte Konstruktion, bei welcher der Befestigungszapfen 1 und der zugeord­ nete Verstellteil 3 einen gegen deren Enden hin sich verjüngenden, spitzen Winkel α miteinander ein­ schließen. Dann sind die Bohrungen 8 und 9 bereits in diesem entsprechenden Winkel zueinander ausgerichtet vorbereitet. Die Nut 7 am Befestigungszapfen 1 ist nur auf einem Teilbereich am Um­ fang des Befestigungszapfens voll ausgebildet, und zwar an der in Einsatzstellung in Richtung zum Verstellteil 3 hin weisenden Seite. An der der Einsatzstellung gegenüberliegenden Seite oder zumin­ dest winkelmäßig versetzt zu dieser ist wenigstens am Endbereich des Befestigungszapfens 1 eine durchgehende Rille 13 ausgebildet. Dadurch kann der Befestigungszapfen 1 in der einen Verdrehstel­ lung desselben in Richtung der Längsachse 6 an dem vorstehenden Bund 5 vorbeigeschoben werden, so daß der Bund 5 nach dem Verdrehen des Befestigungszapfens 1 in die Einsatzstellung mit der Nut 7 in Eingriff kommt. Es ist damit selbst dann eine sehr einfache Montage des Befestigungszap­ fens 1 möglich, wenn der Verstellteil 3 bereits vorher in seiner Einsatzstellung montiert ist. Aus dem Schnitt in Fig. 5, welcher in gleicher Weise bei der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 zutreffen kann, ist zu entnehmen, daß der Querschnitt der Nut 7 und der Querschnitt der Rille 13 im wesentlichen gleich ausgeführt und somit im Querschnitt einem Teilbereich des am freien Endbereich des Verstell­ teiles 3 ausgebildeten Bundes 5 angepaßt sind. Es ist daher beim Einschieben des Befestigungszap­ fens 1 eine Art Verdrehsicherung geschaffen, welche erst dann aufgehoben wird, wenn die in etwa der axialen Höhe des Bundes 5 entsprechende Nut 7 mit dem Bund 5 übereinstimmend liegt. In die­ sem Zusammenhang ist jene Konstruktion besonders vorteilhaft, bei welcher das Ende der Rille 13 mit der einen Begrenzung 14 der Nut 7 übereinstimmt. Beide Abschnitte, die Rille 13 und die Nut 7, erstrecken sich von der gleichen Ausgangsebene aus, nämlich von der Begrenzung 14 weg, in Rich­ tung zum freien Ende des Befestigungszapfens 1 hin.
Der Verstellteil 3 ist als Gewindebolzen ausgebildet, wobei bei der Ausführung nach Fig. 1 zusätzlich eine Gewindehülse 15 eingesetzt ist, in welcher der Verstellteil 3 in einem Gewindeeingriff gehalten wird. Dabei kann die Gewindehülse 15 in die Bohrung 9 oder aber in einen im Durchmesser ver­ größerten Abschnitt dieser Bohrung 9 eingesetzt sein, um gegebenenfalls einen größeren Querschnitt des Verstellteiles 3 zu ermöglichen. Die Gewindehülse 15 wird verdreh- und verschiebesicher einge­ setzt, so daß eine ordnungsgemäße Verstellung möglich ist.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 2 hingegen ist keine solche Gewindehülse vorhanden, sondern der als Gewindebolzen ausgebildete Verstellteil 3 greift unmittelbar in die Wandung der Bohrung 9 ein, in welcher ein Gewinde vorbereitet sein kann. Es wäre aber auch denkbar, daß sich der Verstellteil 3 das Gewinde in der Bohrung 9 selbst formt.
Für die Montage des Verstellteils 3 ist es vorteilhaft, den Bund 5 am unmittelbaren Ende des Ver­ stellteiles 3 auszubilden, wobei der Durchmesser des Bundes 5 annähernd dem Durchmesser der Bohrung 9 zur Aufnahme des Verstellteils 3 entspricht. Dadurch kann der Verstellteil in optimaler und einfacher Weise durch die vorbereitete Öffnung 9 eingeschoben werden, wobei durch den an den Bund 5 anschließenden Abschnitt 16 verringerten Durchmessers die Möglichkeit geschaffen wird, daß sich trotzdem eine entsprechende Wirkverbindung zwischen den Endbereichen des Verstelltei­ les 3 und des Befestigungszapfens 1 herstellen läßt. Dazu trägt natürlich in ganz besonderer Weise die spitzwinklige Ausrichtung zwischen dem Verstellteil 3 und dem Befestigungszapfen 1 bei.
Im Rahmen der Erfindung wäre es denkbar, anstelle eines Bundes 5 mehrere in axialer Richtung auf­ einander folgende Bunde vorzusehen oder aber entsprechende Stege oder Zapfen. Anstelle der Nut 7 könnten am Befestigungszapfen 1 auch mehrere Nuten oder aber entsprechende Abflachungen oder Ausnehmungen vorgesehen werden. Möglich wäre es auch, einander diametral gegenüberliegend Nu­ ten 7 und einander diametral gegenüberliegend Rillen 13 vorzusehen, um dadurch die Möglichkeit zu schaffen, ein Scharnier beispielsweise für einen Links- oder Rechtsanschlag auszubilden. Vorgesehen werden könnte aber auch, daß der Verstellteil auf der gegenüber der Darstellung in den Fig. 1 und 2 anderen Seite des Befestigungszapfens 1 angeordnet wird. Ebenso ist im Rahmen der Erfindung eine konstruktive Umkehr der gegenseitig ineinander greifenden Teile möglich, so daß also an dem Befe­ stigungszapfen 1 ein entsprechender Bund, Steg, Zapfen oder mehrere solcher Teile ausgebildet sind und die Nuten, Abflachungen, Ausnehmungen usw. dann an dem Verstellteil 3 vorgesehen werden. Anstelle der bis zum freien Ende des Befestigungszapfens 1 durchgehenden Rille könnte auch eine entsprechende Abflachung oder eine Kerbe vorgesehen werden.
Gerade bei einer Ausführung nach Fig. 3 besteht die Möglichkeit, daß der Durchmesser des Bundes 5 größer ist als der Durchmesser des restlichen Abschnittes des Verstellteiles 3 bzw. größer ist als der Durchmesser einer gegebenenfalls in die Bohrung eingesetzten Gewindehülse. Bei dieser Ausgestal­ tung bedarf es keiner Gewindehülse, denn hier sind die Bohrungen 8 und 9 für den Befestigungszap­ fen 1 und den Verstellteil 3 in einem eigenen Montageteil 17 ausgebildet. Dieser Montageteil 17 wird in eine in der Tür 10 vorbereitete Bohrung 18 eingesetzt und in derselben entsprechend fixiert. Der Verstellteil 3 wird dabei zweckmäßig in dem Montageteil 17 vormontiert und der Montageteil 17 be­ reits fabrikationsseitig in die Tür 10 eingesetzt. Eine Fixierung des Montageteiles 17 in der Boh­ rung 18 ist nicht nur durch eine entsprechende Verrippung oder Oberflächenrauhigkeit möglich, son­ dern ebenfalls durch zusätzliche Klebstoffe.
Eine Ausführung mit einem Montageteil 17 wäre gerade auch bei Metallzargen im Rahmenbereich ei­ ne mögliche Variante zur Halterung von Befestigungszapfen 1. Ob bei einer solchen Ausgestaltung mit einem Montageteil 17 ein Bund 5 vorgesehen wird, wenn der Verstellteil 3 als Gewindebol­ zen ausgeführt wird, oder aber bei einer anderen Verschiebevariante für den Verstellteil 3 entspre­ chende Stege oder Zapfen vorhanden sind, welche in radialer Richtung über den Durchmesser des restlichen Abschnittes des Verstellteiles 3 vorstehen, ist ohne Belang, da der Verstellteil 3 stets vor dem Einsetzen des Montageteiles 17 praktisch von der Rückseite her montiert werden kann.
Der Montageteil 17 kann einen Anschlagbund 19 aufweisen, welcher als Tiefenanschlag beim Einset­ zen in die vorbereitete Bohrung 18 dient. Aber auch bei einer Ausgestaltung mit einem Montage­ teil 17 ist eine exakte Anpassung an eine Seitenbegrenzung einer Tür 10, d. h. an eine entsprechende Falzausnehmung möglich. Der Montageteil 17 ist dann, wie aus dem Schnitt in Fig. 3 ersichtlich ist, ein- oder mehrfach abgesetzt ausgeführt. Dadurch kann die Bohrung 8 für den Befestigungszapfen 1 relativ nahe an die Oberfläche 20 der Tür 10 versetzt werden, da in diesem Bereich für den Befesti­ gungszapfen 1 durch den eingesetzten Montageteil 17 ebenfalls noch eine entsprechende Verstei­ fung vorhanden ist.
Die Verstellung efolgt an sich bei fast allen Konstruktionsvarianten mittels eines Handwerkzeuges, welches in einen Innenangriff 21 des Verstellteiles 3 eingeführt werden kann.
Die Ausgestaltung nach den Fig. 6 und 7 zeigt, daß die freien Endbereiche des Befestigungszap­ fens 1 und des Verstellteiles 3 wiederum in gleicher Weise miteinander in Wirkverbindung stehen. Bei dieser Ausgestaltung können der Verstellteil 3 und der Befestigungszapfen 1 jedoch trotz Aus­ richtung in einem entsprechend spitzen Winkel α noch enger aneinander herangeführt werden, um ei­ nen effektiven Eingriff zwischen einem Bund 5 oder dergleichen und der entsprechenden Nut 7 oder dergleichen bewerkstelligen zu können. Zu diesem Zweck ist der Verstellteil zum freien Ende hin, und zwar bis zu dem dort ausgebildeten Bund 5, konisch verjüngt ausgebildet. Durch den konischen Ab­ schnitt 22 kann also der freie Endbereich des Verstellteiles noch viel näher an den eingesetzten Befe­ stigungszapfen 1 herangeführt werden. Der Konuswinkel des konischen Abschnittes 22 ist gleich oder geringfügig kleiner als der spitze Winkel α, so daß sich der Verstellteil 3 und der Befestigungs­ zapfen 1 außer dem Eingriff im Bereich des Bundes 5 und der Nut 7 in einem relativ großen Verstell­ bereich nicht hindernd berühren können.
Aus den Fig. 8 bis 10 ist eine Ausführung ersichtlich, bei der zumindest der Endbereich der spitz­ winklig zueinander ausgerichteten Befestigungszapfen 1 und Verstellteile 3 in einer Art Gewindeein­ griff zueinander stehen. Der Verstellteil 3 ist mit einem speziellen Gewinde 23 versehen, welches in unvollständige Gewindenuten 24 an einer Seite des Befestigungszapfens 1 eingreift. Bei dieser Ausgestaltung wird der Verstellteil 3 in axialer Richtung gesichert gehalten, so daß bei einem Ver­ drehen des Verstellteiles 3 eine axiale Bewegung des Befestigungszapfens 1 erfolgt. Auch hier ist in gleicher Weise wie bei den anderen Konstruktionen in radialer Richtung ein entsprechendes Spiel zwi­ schen dem Verstellteil 3 und dem Befestigungszapfen 1 vorhanden, da durch die spitzwinklige Aus­ richtung der beiden Teile bei einem Verstellvorgang eine radiale Bewegung zueinander bzw. vonein­ ander weg erfolgt. Da für den Befestigungszapfen 1 lediglich eine Verstellung in einem relativ kleinen Bereich, also beispielsweise über eine axiale Bewegung von insgesamt ca. 5 mm, möglich sein muß, ergeben sich bei diesem spitzen Winkel kleinerlei Probleme.
In Fig. 10 ist ein Scharnier 2 gezeigt, welches mit Ausnahme der besonderen Ausbildung der Befesti­ gungszapfen 1, bei der Ausgestaltung nach den Fig. 8 und 9, aber auch bei allen anderen Ausfüh­ rungsvarianten eingesetzt werden könnte. Die Befestigung bzw. Halterung der Befestigungszap­ fen 25 und 26 kann - wie beispielsweise in den Zeichnungsfiguren dargestellt - auf verschiedenste Art und Weise erfolgen, oder aber es kann auch für diese Befestigungszapfen 25 und 26 oder zumin­ dest für einen dieser beiden Befestigungszapfen 25, 26 rahmenseitig bzw. zargenseitig eine Halte­ rung gemäß der vorliegenden Erfindung vorgesehen werden.
Bei den Ausgestaltungen nach den Fig. 11 bis 13 ist vorgesehen, daß der Befestigungszapfen 1 und der zugeordnete Verstellteil 3 und somit auch die Bohrungen 8 und 9 zur Aufnahme derselben in mit vertikalem Abstand voneinander ausgerichteten Horizontalebenen liegen, also übereinander angeord­ net sind, wobei diese beiden Teile sowohl achsparallel zueinander ausgerichtet als auch spitzwinklig zueinander verlaufend angeordnet werden können. In der Ausführung nach den Fig. 11 und 12 ist in einfacher Ausgestaltung eine Art gegenseitiger Gewindeeingriff eingezeichnet. Auch bei solchen Va­ rianten ist in gleicher Weise ein Eingriff über einen Bund und eine entsprechende Nut möglich, nur müssen diese Teile etwas anders gestaltet werden. Wie speziell der Fig. 13 zu entnehmen ist, bietet sich eine Konstruktion mit einer übereinander versetzt zueinander liegenden Anordnung der Teile ge­ rade dann an, wenn beispielsweise Türen 10 geringer Dicke vorgesehen sind. Es wird dadurch in ho­ rizontaler Ausrichtung quer zur Ebene der Tür 10 Platz eingespart.
In der Darstellung gemäß den Fig. 14 bis 16 ist der Verstellteil 3 in der Bohrung 9 ohne einen Gewin­ deeingriff verschiebbar, jedoch in den gewünschten Stellungen in axialer Richtung fixierbar. Zu die­ sem Zweck kann der Verstellteil 3 so ausgebildet werden, daß er an die Wand der Bohrung 9 anpreß­ bar ist. Eine solche Ausführungsvariante ist in der Zeichnung dargestellt, wobei hier Spreizelemen­ te 27 vorgesehen sind, welche in radialer Richtung auseinander preßbar, jedoch bei Entlastung ela­ stisch zurückführbar sind. Als Spreizelement 27 kann hier beispielsweise eine Art Gummihülse vorge­ sehen werden, welche beim Anziehen der Schraube 28 durch entsprechende Verformung an die Wandung der Bohrung 9 angepreßt wird. Der Eingriff zwischen dem Verstellteil 3 und dem Befesti­ gungszapfen 1 erfolgt auch bei dieser Konstruktion wie bei den anderen Ausgestaltungen also bei­ spielsweise über einen Bund 5 und eine entsprechende Nut 7.
Durch die vorliegende Erfindung wird gerade im Bereich von Türen und Fenstern eine optimale Mög­ lichkeit zur Halterung von Befestigungszapfen geschaffen, durch welche auch eine nachträgliche Ver­ stellmöglichkeit gegeben ist. Außerdem kann durch eine solche Gestaltung eine Auswahl der bei Tü­ ren einzusetzenden Scharniere, z. B. im Zusammenhang mit den Türklinken, erfolgen, da die Befesti­ gungszapfen 1 nachträglich in die bereits werkseitig vorbereiteten Bohrungen bzw. in einen werksei­ tig bereits eingeführten Montageteil eingesetzt werden können.

Claims (25)

1. Halterung für Befestigungszapfen eines Fenster-, Tür- oder Möbelscharniers, wobei wenigstens ein Befestigungszapfen zumindest in dessen Einsatzstellung form- und/oder kraftschlüssig mit ei­ nem Verstellteil in Wirkverbindung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellteil (3) an seinem innen liegenden, der Scharnierachse (4) abgewandten Endbereich einen oder mehrere in axialer Richtung aufeinander folgende, zumindest gegenüber dem unmittelbar darauf folgenden Abschnitt vorstehende(n) Bund(e) (5), Steg(e) oder Zapfen aufweist, und daß am freien Endbe­ reich eines zuzuordnenden Befestigungszapfens (1) eine oder mehrere, quer zur Längsachse des­ selben ausgerichtete Nut(en) (7), Abflachung(en) oder Ausnehmung(en) ausgebildet ist bzw. sind, wobei der Verstellteil (3) und der zugeordnete Befestigungszapfen (1) in ihrer Einsatzstel­ lung in Bohrungen (8, 9) in einem Rahmen (11) oder in einem Fenster oder einer Tür (10) eingrei­ fen und zumindest an ihren einander zugewandten Endbereichen form- und/oder kraftschlüssig direkt miteinander in Wirkverbindung stehen, und wobei der Verstellteil (3) in axialer Richtung in der Bohrung (9) verstellbar und in den gewünschten Stellungen in axialer Richtung arretierbar ist.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Befestigungszap­ fen (1) und des zugeordneten Verstellteils (3) an einem Rahmen oder einem Fenster oder einer Tür (10) zwei Bohrungen (8, 9) ausgebildet sind, welche gegebenenfalls einander tangieren oder ineinander übergehen.
3. Halterung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungszapfen (1) und der zugeordnete Verstellteil (3) und somit auch die Bohrungen (8, 9) zur Aufnahme dersel­ ben achsparallel ausgerichtet sind.
4. Halterung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungszapfen (1) und der zugeordnete Verstellteil (3) und somit auch die Bohrungen (8, 9) zur Aufnahme dersel­ ben einen gegen deren Enden hin sich verjüngenden, spitzen Winkel (α) miteinander ein­ schließen.
5. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungszap­ fen (1) und der zugeordnete Verstellteil (3) und somit auch die Bohrungen (8, 9) zur Aufnahme derselben in mit vertikalem Abstand voneinander ausgerichteten Horizontalebenen liegen und achsparallel oder spitzwinklig zueinander verlaufen.
6. Halterung nach Anspruch 1 und gegebenenfalls einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Nut(en) (7), Abflachung(en) oder Ausnehmung(en) am freien Endbereich des Befestigungszapfens (1) nur auf einem Teilbereich, und zwar an der in Einsatzstellung in Rich­ tung zum Verstellteil (3) hin weisenden Seite, voll ausgebildet ist bzw. sind.
7. Halterung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Einsatzstellung gegenüber­ liegenden Seite oder zumindest winkelmäßig versetzt zu dieser wenigstens am Endbereich des Befestigungszapfens (1) eine bis zum Ende desselben durchgehende Abflachung, Rille (13) oder Kerbe ausgebildet ist.
8. Halterung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Nut(en) (7), Ab­ flachung(en) oder Ausnehmung(en) am Endbereich des Befestigungszapfens (1) gleich ist dem Querschnitt der über den Endbereich des Befestigungszapfens (1) durchgehenden Abflachung, Rille (13) oder Kerbe.
9. Halterung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Abfla­ chung, Rille (13) oder Kerbe mit der einen Begrenzung (14) der Nut, Abflachung oder Ausneh­ mung übereinstimmt, so daß sich beide Abschnitte von der gleichen Ausgangsebene aus in Rich­ tung zum freien Ende des Befestigungszapfens (1) hin erstrecken.
10. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die achsparallel zum Befestigungszapfen (1) an seinem freien Endbereich verlaufende Rille (13) oder Kerbe im Quer­ schnitt einem Teilbereich des am freien Endbereich des Verstellteils (3) ausgebildeten Bun­ des (5), Steges oder Zapfens entspricht.
11. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellteil (3) als Gewindebolzen ausgebildet ist, der in die Wandung der zur Aufnahme des Verstellteils vorge­ sehenen Bohrung (9) eingreift.
12. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bohrung (9) oder in einen im Durchmesser vergrößerten Abschnitt der Bohrung (9) eine Gewindehülse (15) verdreh- und verschiebesicher eingesetzt ist.
13. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am unmittelbaren Ende des Verstellteils (3) ein Bund (5) ausgebildet ist, dessen Durchmesser annähernd dem Durchmesser der Bohrung (9) zur Aufnahme des Verstellteils (3) entspricht.
14. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Bundes (5) größer ist als der Durchmesser des restlichen Abschnittes des Verstellteils (3) bzw. größer ist als der Durchmesser einer gegebenenfalls in die Bohrung (9) eingesetzten Gewin­ dehülse (15).
15. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Steg(e) oder Zapfen in radialer Richtung über den Durchmesser des restlichen Abschnittes des Verstellteils (3) oder einer eingesetzten Gewindehülse (15) vorsteht bzw. vorstehen.
16. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrun­ gen (8, 9) für den Befestigungszapfen (1) und für den Verstellteil (3) in einem eigenen Montage­ teil (17) ausgebildet sind, und daß dieser Montageteil (17) in eine in einem Rahmen oder einem Fenster oder einer Tür (10) vorbereitete Bohrung (18) fixierbar einsetzbar ist.
17. Halterung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellteil (3) in dem Montage­ teil (17) vormontiert und der Montageteil (17) fabrikationsseitig in den Rahmen oder das Fenster oder die Tür (10) eingesetzt ist.
18. Halterung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageteil (17) einen Anschlagbund (19) als Tiefenanschlag beim Einsetzen in die vorbereitete Bohrung (18) aufweist.
19. Halterung nach Anspruch 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageteil (17) einer Falzausnehmung z. B. an der Seitenbegrenzung eines Fensters oder einer Tür (10) entsprechend angepaßt und demgemäß ein- oder mehrfach abgesetzt ausgeführt ist.
20. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellteil (3) zum freien Ende hin bis zu dem dort ausgebildeten Bund (5), Steg oder Zapfen konisch verjüngt verläuft.
21. Halterung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Konuswinkel am Verstellteil (3) gleich oder geringfügig kleiner ist als der spitze Winkel (α) zwischen den Mittelachsen (6, 12) des Befestigungszapfens (1) und des Verstellteils (3).
22. Halterung nach Anspruch 1 und einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Endbereich der spitzwinklig zueinander ausgerichteten Befestigungszapfen (1) und Verstellteile (3) in einer Art Gewindeeingriff zueinander stehen.
23. Halterung nach Anspruch 1 und einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellteil (3) in der Bohrung (9) ohne Gewindeeingriff axial verschiebbar und in den ge­ wünschten Stellungen in axialer Richtung fixierbar ist.
24. Halterung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellteil (3) kraftschlüssig an der Bohrungswand anpreßbar ist.
25. Halterung nach den Ansprüchen 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß am Verstellteil (3) in radialer Richtung auseinander preßbare, jedoch bei Entlastung elastisch zurückführbare Spreizele­ mente (27) vorgesehen sind.
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