DE19729164A1 - Regenschirm für eine Windschutzscheibe - Google Patents
Regenschirm für eine WindschutzscheibeInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf einen Regenschirm,
der fähig ist, gute Sicht durch eine Windschutz
scheibe eines Transportmittels wie ein Fahrzeug, ein
Flugzeug, ein Zug oder ein Schiff zu sichern, die
durch regnerisches Wetter fahren, insbesondere durch
derartig schweren Regen, daß ein Scheibenwischer den
Regen von der Windschutzscheibe nicht entfernen kann.
Herkömmlicherweise sind Scheibenwischer bekannt als
Vorrichtungen, die benutzt werden, wenn ein Fahrzeug
beispielsweise durch regnerisches Wetter fährt. Der
Wischer wischt abschnittsweise den Regen von einer
Windschutzscheibe des Fahrzeuges mit einer Gummilip
pe.
Wenn sanfter und leichter Regen fällt, kann der Füh
rer des Fahrzeuges mit der Hilfe des Scheibenwischers
deutlich durch die Windschutzscheibe blicken. Wenn es
allerdings so schwer regnet, daß ein harter Regen
gegen die Windschutzscheibe schlägt, ist es schwierig
gute Sicht durch die Windschutzscheibe aufrechtzuer
halten, selbst wenn der Wischer in der schnellsten
Weise zurück und vorwärts über die Windschutzscheibe
bewegt wird. Dies wird nicht nur durch die Regenmen
ge, sondern auch durch die Ungleichheit der Dicke des
Regens oder durch die Unruhe des die Windschutzschei
be treffenden und auf ihr strömenden Regens verur
sacht.
Daher ist es Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
in einem durch schweres Wetter fahrenden Transport
mittel benutzten Regenschirm zur Verfügung zu stel
len, der fähig ist, die Menge des Regens, die gegen
eine Windschutzscheibe schlägt, zu verringern, so daß
ein Windschutzscheibenwischer den Regen entfernt, und
zusätzlich die Ungleichheit und Unordnung des Regens,
der die Windschutzscheibe hinunterströmt, zu verrin
gern, um gute Sicht zu gewährleisten.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein Regenschirm
nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung an einem
Körper des Transportmittels befestigt und bedeckt
wenigstens einen oberen Teil einer Windschutzscheibe
des Transportmittels, um gute Sicht durch die Wind
schutzscheibe zu sichern. Der Regenschirm besitzt
eine Vorrichtung, um den Wind zu veranlassen hindurch
zugehen.
Vorzugsweise ist der Regenschirm mittels einer Trage
vorrichtung an den Körper des Transportmittels ange
bracht.
Vorzugsweise ist der Regenschirm einstückig aus einem
durchsichtigen Material gefertigt und beide seitli
chen Endstücke des Regenschirms sind gebogen, um die
Windschutzscheibensäulen des Transportmittels nähe
rungsweise zu erreichen.
Vorzugsweise ist die Vorrichtung, um den Wind hin
durch zu leiten, eine Lücke, die zwischen einem rück
wärtigen Teil des Regenschirms und dem Körper des
Transportmittels gebildet ist.
Um das Ziel zu erreichen, ist ein Regenschirm nach
einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung bei
regenfreiem Wetter in einen Körper des Transportmit
tels eingezogen und wird aus dem Körper bei regneri
schem Wetter herausgezogen, um wenigstens einen obe
ren Bereich der Windschutzscheibe zu überdecken.
Vorzugsweise umfaßt der Regenschirm eine Bedeckungs
vorrichtung und eine Tragevorrichtung.
Vorzugsweise ist die Bedeckungsvorrichtung eine
Scheibe, die bei regenfreiem Wetter eingezogen ist,
um der Windschutzscheibe überlagert zu sein.
Alternativ ist die Bedeckungsvorrichtung eine Schie
bedachscheibe, die, wenn nötig, zu dem oberen Teil
der Windschutzscheibe geführt und befestigt wird.
Alternativ ist die Bedeckungsvorrichtung ein Roll
tuch, das in einem Dach des Beförderungsmittels ein
gezogen ist und aus dem Dach in geeigneter Länge aus
gezogen wird.
Vorzugsweise ist die Bedeckungsvorrichtung durchsich
tig.
Vorzugsweise sind die Tragevorrichtungen jeweils ein
Verbindungsstück oder ausziehbar.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die
Menge des Regens, der auf einen Teil der Windschutz
scheibe fällt, wo gute Sicht benötigt wird, zu ver
ringern und einen scharfen Regen daran zu hindern,
direkt gegen den Teil der Windschutzscheibe so hart
zu treffen, daß die Regentropfen zerspritzen. Dadurch
kann gute Sicht aufrechterhalten werden. Da der Re
genschirm mit der Vorrichtung versehen ist, durch die
der Wind veranlaßt wird, durch den Regenschirm zu
gehen, kann zusätzlich die Belastungsfestigkeit des
Regenschirms erhöht werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Regenschirm
weiterhin so konstruiert, daß er den Regen durch bei
de seitlichen Enden des Schirms zu gehen veranlaßt.
Folglich kann seine Schwingungsfestigkeit weiter er
höht werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Regenschirm
weiterhin so aufgebaut, daß er den Regen und Wind
hindert, von seinen seitlichen Seiten hereinzublasen.
Daher kann gute Sicht aufrechterhalten werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird weiterhin der
Wind, der durch den Schirm geht, veranlaßt, auf dem
Körper des Transportmittels zu fließen. Daher wird
die Haltbarkeit der Bedeckungsvorrichtung und der
Tragevorrichtung erhöht.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird weiterhin nicht
viel Raum benötigt, da die Bedeckungsvorrichtung ein
gezogen wird, um der Windschutzscheibe überlagert zu
sein.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann weiterhin das
Schiebedach auch bei regnerischem Wetter benutzt wer
den.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird weiterhin die
Bedeckungsvorrichtung aufgerollt, um klein zu werden,
wenn sie eingezogen wird und die Bedeckungsvorrich
tung wird mit Leichtigkeit ausgezogen, wenn sie be
nutzt wird. Daher ist der Regenschirm leicht zu hand
haben und besitzt eine einfache Konstruktion. Zusätz
lich kann er mit geringen Kosten hergestellt werden.
Da die Bedeckungsvorrichtung durchsichtig ist, ist es
gemäß der vorliegenden Erfindung verglichen mit dem
Fall einer undurchsichtigen Bedeckung leicht, die
Verkehrsbedingungen um das Transportmittel zu kennen.
Daher kann hohe Sicherheit erreicht werden.
Da die Tragevorrichtungen jeweils ein Verbindungs
stück oder ausziehbar sind, kann weiterhin gemäß der
vorliegenden Erfindung der Regenschirm dicht verstaut
werden.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
Teil eines Fahrzeugs zeigt, an dem der Re
genschirm gemäß der vorliegenden Erfindung
angeordnet ist.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Regenschirms,
der in Fig. 1 gezeigt ist.
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
Teil des Fahrzeugs zeigt, an dem noch ein
weiterer Regenschirm gemäß der vorliegenden
Erfindung befestigt ist.
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
Teil des Fahrzeugs zeigt, an dem noch ein
weiterer Regenschirm gemäß der vorliegenden
Erfindung befestigt ist.
Fig. 5 ist eine schematische Seitenansicht des in
Fig. 4 gezeigten Regenschirms, der in Be
nutzung ist.
Fig. 6 ist eine schematische Seitenansicht des in
Fig. 4 gezeigten Regenschirms, der in
einem verstauten Zustand ist.
Fig. 7 ist eine schematische Seitenansicht des
Regenschirms unter Verwendung eines Schie
bedaches.
Fig. 8 ist eine schematische Seitenansicht des
Regenschirms unter Verwendung eines Roll
tuches.
Fig. 9 ist eine schematische Seitenansicht des
Regenschirms, bei welchem das Rolltuch in
einem Öffnungsbereich des Schiebedaches
enthalten ist.
Fig. 10 ist eine von oben gesehene perspektivische
Ansicht des in Fig. 9 gezeigten Regen
schirms.
Die vorliegende Erfindung wird beschrieben unter Be
zug auf die angefügten Zeichnungen. Fig. 1 bis 10
sind beschreibende Zeichnungen eines Regenschirms,
die eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigen.
Fig. 1 zeigt einen Regenschirm, der an einer Front
windschutzscheibe eines Fahrzeuges befestigt ist. Der
Schirm kann an einer rückwärtigen Windschutzscheibe
des Fahrzeuges befestigt werden.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeig
ten Regenschirms, welcher in Gebrauch ist, und Fig.
3 zeigt einen weiteren Regenschirm ähnlich demjeni
gen, der in Fig. 1 gezeigt ist.
In den Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 10 das
Fahrzeug. Ein offener Bereich, der durch die Wind
schutzscheibensäulen 11 und ein Dach 12 bestimmt ist,
ist durch eine Windschutzscheibe 13 geschlossen, die
aus durchsichtigem Glas, durchsichtigem Kunststoff
oder ähnlichem hergestellt ist. Regen, der auf die
Windschutzscheibe 13 fällt, wird durch Windschutz
scheibenwischer 14 abgewischt. Ein Regenschirm 20,
der dazu dient, gute Sicht durch die Windschutzschei
be 13 zu gewährleisten, ist an einem Körper des Fahr
zeuges 10 befestigt, um die Windschutzscheibe 13 vor
zugsweise zu überdecken, zumindest eines oberen Tei
les der Windschutzscheibe 13, und um eine Lücke 21
zwischen dem rückwärtigen Teil des Regenschirms 20
und dem Körper des Fahrzeugs 10 zu bilden. Der Schirm
20, der aus durchsichtigem Glas oder durchsichtigem
Kunststoff hergestellt ist, ist eine flache Platte
oder eine gekrümmte Platte entsprechend einer ge
krümmten Oberfläche der Windschutzscheibe 13. Der
Schirm 20 ist an der Windschutzscheibe 13 durch Tra
gevorrichtungen 22 befestigt, so daß der Wischer 14
nicht an seinem Betrieb gehindert wird und daß zu
sätzlich viel Regen nicht gegen einen Teil der Wind
schutzscheibe 13 treffe, der gute Sicht erfordert.
Die Tragevorrichtung 22 verbindet vier Verbindungs
punkte der Windschutzscheibensäulen 11 des Fahrzeuges 10
mit entsprechenden vier Verbindungspunkten des
Schirms 20. Zur Befestigung der Verbindungspunkte
werden Bolzen, Schrauben, Kleber etc. benutzt. Die
Tragevorrichtungen 22 besitzen jeweils einen recht
eckigen oder U-förmigen Querschnitt und besitzen genug
Stabilität, um starkem Regen und hohem Winddruck zu
widerstehen. Die Tragevorrichtungen 22 können so kon
struiert sein, daß sie in ihrer Länge frei einstell
bar sind.
Wenn beispielsweise während das Fahrzeug bei niedri
ger Geschwindigkeit fährt leichter Regen fällt, wird
lediglich der Schirm 20 benutzt, ohne den Wischer 14
zu betätigen. Wenn es anfängt schnell oder kräftig zu
regnen oder wenn das Fahrzeug mit hoher Geschwindig
keit durch Regen fährt, wird nicht nur der Schirm 20
sondern auch der Wischer 14 benutzt, um die Sicht zu
sichern. Im allgemeinen ermöglicht der Schirm 20 es
dem Fahrzeug 10 durch schlechtes Wetter zu fahren,
wenn auch das Fahrzeug 10 abgebremst ist, selbst wenn
es schwierig erscheint, gute Sicht durch die Wind
schutzscheibe 13 mittels des Wischers 14 zu erhalten,
aufgrund einer großen Menge Regen, die auf der Wind
schutzscheibe 13 strömt und zusätzlich eines Wasser
spritzers oder der Unordnung des strömenden Wassers,
die durch einen gegen die Windschutzscheibe 13 schla
genden scharfen Regen verursacht werden.
Da der Schirm 20 so aufgebaut ist, daß er der ge
krümmten Oberfläche der Windschutzscheibe 13 ent
spricht und in deren Mitte hoch ist, wird der meiste
Regen, der auf den Schirm 20 fällt, veranlaßt, zu den
beiden seitlichen Seiten des Schirms 20 zu fließen,
und daher ist dieser Aufbau wünschenswert zur Auf
rechterhaltung guter Sicht durch die Windschutzschei
be 13. Mit anderen Worten verringert der Schirm 20
stark die Menge an Regen, die auf die Windschutz
scheibe 13 fällt und verhindert, daß ein scharfer
Regen gegen einen notwendigen Teil der Windschutz
scheibe 13 schlägt. Dementsprechend wird der Regen,
der auf die Windschutzscheibe 13 gefallen ist, ohne
in Gischt zerstäubt worden zu sein, durch den Wischer
entfernt und der Regen strömt die Windschutzscheibe
13 hinunter, ohne ungeordnet zu sein, so daß gute
Sicht erzielt werden kann.
Durch die Tragevorrichtung 22 wird eine Lücke 21 zwi
schen dem Schirm 20 und dem Dach 12 erzeugt. Da die
Luft durch die Lücke 21 zu dem Dach 12 fließt, wird
der Luftdruck erniedrigt. Daher ist die Widerstands
fähigkeit des Schirms 20 gegenüber dem Luftdruck er
höht. Zusätzlich behindert die Tragevorrichtung 22
die Sicht des Fahrzeuges 10 durch die Windschutz
scheibe 13 nicht, wenn die Tragevorrichtung 22 aus
einem durchsichtigen Material hergestellt wird.
Unter Bezug auf Fig. 3 ist der Schirm 20 einstückig
aus einem durchsichtigen Material hergestellt und
derart gekrümmt, daß das seine beiden seitlichen En
den beinahe die Windschutzscheibensäulen 11 er
reichen. Zwischen dem rückwärtigen Ende des Schirmes
20 und dem Dach 12 wird eine Lücke 21 erzeugt.
Da der rückwärtige Teil des Schirmes 20 nach oben ge
bogen ist, wird die Menge an Regen erniedrigt, die
von der Oberfläche des Schirmes 20 tropft und die
Windschutzscheibe 13 hinunterfließt.
Fig. 4 zeigt einen anderen Regenschirm, der an der
vorderen oder hinteren Windschutzscheibe des Fahrzeu
ges 10 befestigt ist. In dieser Ausführungsform ist
der Schirm an der vorderen Windschutzscheibe 13 befe
stigt. Fig. 5 zeigt den Schirm im Gebrauch. Fig. 6
zeigt den Schirm in einem verstauten Zustand. Der
Schirm ist immer in diesem Zustand, wenn er nicht
benutzt wird.
Bei den Fahrzeug 10 ist ein offener Raum, der durch
die Windschutzscheibe 11 und das Dach 12 bestimmt
wird, mit der Windschutzscheibe 13 geschlossen, die
aus durchsichtigem Glas, durchsichtigem Kunststoff
oder ähnlichem hergestellt ist. Auf die Windschutz
scheibe 13 fallender Regen wird durch den Wischer 14
entfernt. Das Fahrzeug 10 ist mit einem Regenschirm
20 ausgestattet, um gute Sicht aus dem Fahrzeug 10
durch die Windschutzscheibe 13 zu sichern. Der Schirm
20 ist bei regenfreiem Wetter, wie in Fig. 6 gezeigt
angeordnet und wird bei regnerischem Wetter herausge
zogen, um wenigsten einen oberen Teil der Windschutz
scheibe 13 zu überdecken.
Der Regenschirm 20 umfaßt eine Bedeckungsvorrichtung
24 und Tragevorrichtungen 22. Wenn der Schirm 20
nicht benutzt wird, ist die Bedeckungsvorrichtung 24
so angeordnet, daß sie über die Windschutzscheibe 13
wie in Fig. 6 gefaltet ist. Die Bedeckungsvorrich
tung ist aus durchsichtigem Glas oder Kunststoff her
gestellt und so ausgeformt, daß sie zu der gekrümmten
Oberfläche der Windschutzscheibe 13 paßt. Die Be
deckungsvorrichtung 24 ist über die Windschutzscheibe 13
außerhalb eines, beispielsweise, Betriebsbereiches
des Wischers 14 gefaltet, so daß der Wischer 14 zu
rück und vorwärts über die Windschutzscheibe 13 ge
wischt werden kann (siehe Fig. 6).
Die Bedeckungsvorrichtung 24 kann eine derartige Grö
ße besitzen, daß sie die gesamte Windschutzscheibe 13
überdeckt. Dann kann der Wischer 14 so entworfen
sein, daß er beide Oberflächen der Windschutzscheibe
13 und der Bedeckungsvorrichtung 24 bei Bedarf
wischt. Die Unterstützungsvorrichtung 22 verbindet
vier verbindende Teile der Windschutzscheibensäulen
11 des Fahrzeugs 10 mit entsprechenden vier Verbin
dungsteilen der Bedeckungsvorrichtung 24. Die Verbin
dungsteile können-jeweils unter Verwendung von Stif
ten oder Stützen gedreht werden. Die Tragevorrichtun
gen 22 auf der unteren Seite sind jeweils in ihrer
Mitte haltbar. Wie in Fig. 5 gezeigt, sind die Tra
gevorrichtungen 22 durch Befestigungsmittel (nicht
gezeigt), wie Sperrvorrichtungen, befestigt, wenn sie
benutzt werden und sie werden dann in die Richtungen
der in der Figur gezeigten Pfeile gedreht und wie in
Fig. 6 gezeigt gefaltet. Die Unterstützungsvorrich
tungen 22 sind Verbindungsstücke, die jeweils einen
rechtwinkligen oder U-förmigen Querschnitt und eine
Festigkeit besitzen, die genügt, um schwerem Regen
oder starkem Winddruck zu widerstehen. Anstelle der
Verbindungsglieder können ausziehbare Tragevorrich
tungen verwendet werden, die entweder ein Gas, ein Öl
oder eine Feder beinhalten.
Wenn der Regen anfängt zu fallen, während das Fahr
zeug 10 in dem in Fig. 6 gezeigtem Zustand fährt,
wird der Wischer 14 benutzt. Wenn lediglich durch den
Wischer 14 eine gute Sicht erhalten wird, fährt das
Fahrzeug 10 in diesem Zustand. Wenn der Regen anfängt
herunterzuströmen und eine große Menge Regen auf der
Windschutzscheibe 13 strömt und es schwierig er
scheint, gute Sicht durch Bewegung des Wischers 14
aufrecht zu erhalten, aufgrund eines Wasserspritzers
und der Unordnung des Stromes auf der Windschutz
scheibe 13, die durch den scharfen Regen verursacht
sind, der gegen die Windschutzscheibe 13 schlägt,
wird der Regenschirm der vorliegenden Erfindung be
nutzt.
Die in den Fig. 5 und 6 gezeigten Zustände werden
automatisch durch Betätigung eines Schalters (nicht
gezeigt) herbeigeführt, der in der Nähe des Fahrer
sitzes befestigt ist. Da die Bedeckungsvorrichtung 24
so ausgeformt ist, daß sie der gekrümmten Oberfläche
der Windschutzscheibe 13 entspricht und in ihrer Mit
te erhöht ist, wird der meiste Regen, der auf die
Bedeckungsvorrichtung 24 fällt, veranlaßt, zu den
beiden seitlichen Enden der Bedeckungsvorrichtung 24
zu fließen und daher ist dieser Aufbau zur Aufrecht
erhaltung guter Sicht aus dem Fahrzeug 10 durch die
Windschutzscheibe 13 wünschenswert. Mit anderen Wor
ten verringert die Bedeckungsvorrichtung 24 in großem
Maße die Regenmenge, die auf die Windschutzscheibe 13
fällt und hindert scharfen Regen daran, gegen einen
wesentlichen Teil der Windschutzscheibe 13 zu schla
gen. Dementsprechend wird der Regen, der auf die
Windschutzscheibe 13 gefallen ist ohne in viel Gischt
zerstäubt worden zu sein, durch den Wischer 14 ent
fernt und der Regen strömt die Windschutzscheibe 13
hinunter ohne ungeordnet zu sein, so daß gute Sicht
aufrechterhalten werden kann. Durch die Tragevorrich
tung 22 wird eine Lücke 21 zwischen der Bedeckungs
vorrichtung 24 und dem Dach 12 erzeugt. Da durch die
Lücke 21 Luft zu dem Dach 12 fließt, ist der Luft
druck verringert. Daher ist die Widerstandsfähigkeit
der Bedeckungsvorrichtung 24 gegenüber Luftdruck er
höht.
Fig. 7 zeigt ein Beispiel, bei welchem ein Schiebe
dach als Bedeckungsvorrichtung 24 des Schirms 20 be
nutzt wird. Das Schiebedach 24 ist ein wesentlicher
Bestandteil des Daches 12 und wird wahlweise in den
folgenden zwei Fällen benutzt. In dem einen Fall ist
das Schiebedach 24 innerhalb des Daches 12 eingezogen
(d. h. in den Fahrgastraum) und ein inneres Schiebe
dach (nicht gezeigt) ist ebenso geöffnet und wird
benutzt. In dem anderen Fall wird die Tragevorrich
tung 22, die eine ausziehbar ausdehnbare Schiene ist,
die innerhalb des Daches 12 eingezogen ist, ausgezo
gen aus dem Dach 12, um die Windschutzscheibe 13 zu
bedecken und das innere Schiebedach wird verwendet,
um den Regen zu hindern, in die Fahrgastzelle zu
fließen. In diesem Falle können das Schiebedach 24
und das innere Schiebedach selbstverständlich aus
durchsichtigem harten Glas oder durchsichtigem harten
Kunststoff gefertigt sein.
Fig. 8 zeigt ein Beispiel, bei welchem die Be
deckungsvorrichtung 24 ein Rolltuch ist, welches in dem
Dach 12 verstaut ist und aus dem Dach 12 in geeigne
ter Länge ausgezogen wird. Das Rollo 24, das ela
stisch aufgerollt und beispielsweise durch eine Feder
(nicht gezeigt) eingerollt wird, wird in einem rin
nenartigen Bereich verstaut, der in dem Dach 12 ge
bildet ist. Der rinnenartige Bereich kann bei regen
freiem Wetter mit einem Deckel verschlossen werden.
In diesem Falle wird zuerst der Deckel geöffnet, wenn
das Rollo 24 verwendet wird, und das Rolltuch 24 wird
dann aus dem rinnenartigen Bereich in geeigneter Län
ge herausgezogen, um wenigstens einen oberen Teil der
Windschutzscheibe 13 zu bedecken. Um das Rolltuch 24
zu ziehen und in einen durch die durchgezogenen Li
nien in Fig. 8 gezeigten Zustand zu versetzen, wer
den Stäbe als Tragevorrichtung 22 benutzt, die an
beiden Seiten des Rolltuches 24 befestigt sind und in
den Windschutzscheibensäulen 11 verstaut werden. Der
Stab 22 wird aus der Stellung bewegt, die durch die
strichgepunktete Linie gezeigt wird, die den verstau
ten Zustand des Rolltuches 24 andeutet, und durch
einen Stock (nicht gezeigt) in der Position be
festigt, die durch die durchgezogene Linie gezeigt
ist, die einen Zustand andeutet, bei dem das Rollo 24
benutzt wird. Der Stab 22 wird weiterhin durch den
Stopper in der Stellung festgehalten, die durch eine
weitere strichgepunktete Linie gezeigt wird, die ei
nen Zustand bezeichnet, bei dem das Rolltuch 24 als
ein Sonnenschutz dient.
Fig. 9 und 10 zeigen jeweils ein Beispiel, bei
welchem die Bedeckungsvorrichtung 24 in dem Dach 12
in derselben Weise, wie in Fig. 8, verstaut und aus
dem Dach 12 in geeigneter Länge ausgezogen wird. Das
Beispiel aus Fig. 9 und 10 unterscheidet sich von
demjenigen der Fig. 5 darin, daß das Rolltuch 24 in
einem Öffnungsbereich 23 eines Sonnendaches verstaut
ist und daß die Stange als Tragevorrichtung 22 aus
ziehbar ist. Das gesamte Rolltuch 24 einschließlich
eines Aufwickelbereiches kann aus dem Öffnungsbereich
23 des Sonnendaches gezogen werden und das Sonnendach
kann dann geschlossen werden. Auf jedem Falle ist
eine vollständige Wasserabdichtung notwendig.
In den vorgenannten Beispielen wird die Bedeckungs
vorrichtung 24 in dem Dach 12 verstaut. Statt dessen
kann die Bedeckungsvorrichtung 24 selbstverständlich
außerhalb des Daches 12 angeordnet werden. Die vor
liegende Erfindung kann verschiedene Abwandlungen der
Bedeckungsvorrichtung und der Tragevorrichtung inner
halb ihres Rahmens einschließen. Außerdem kann eine
undurchsichtige Bedeckungsvorrichtung als Sonnen
schutz verwendet werden.
Wie oben beschrieben, gemäß eines Aspektes der vor
liegenden Erfindung, kann das Transportmittel ohne
Behinderung fahren, da die Sicht durch die Wind
schutzscheibe bei regenfreiem Wetter aufrechterhalten
wird. Bei regnerischem Wetter dient der an dem Trans
portmittel befestigte Regenschirm dazu, gute Sicht
durch die Windschutzscheibe zu gewährleisten, indem
er zumindest einen oberen Bereich der Windschutz
scheibe bedeckt und die Menge an Regen, die auf die
Windschutzscheibe fällt, verringert, ohne den Regen,
der auf der Windschutzscheibe strömt, in Unordnung zu
bringen. Bezüglich des Winddruckes, der erzeugt wird,
wenn das Transportmittel fährt, wird eine Vorrichtung
verwendet, die den Wind veranlaßt, hindurchzugehen.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfin
dung kann das Transportmittel ohne Behinderung fah
ren, da der Regenschirm in den Körper des Transport
mittels bei regenlosem Wetter verstaut ist. Bei reg
nerischem Wetter wird der Regenschirm aus dem Körper
des Transportmittels herausgezogen und bedeckt wenig
stens einen oberen Bereich der Windschutzscheibe und
verringert die Menge des Regens, der auf die Wind
schutzscheibe fällt, so daß keine Unordnung des Re
gens, der auf der Windschutzscheibe strömt, auftritt.
Claims (11)
1. Regenschirm (20) am Körper eines Transportmit
tels (10) befestigt, zur Überdeckung wenigstens
eines oberen Teils einer Windschutzscheibe (13)
des genannten Transportmittels (10) und zur Si
cherung der Sicht durch die genannte Windschutz
scheibe (1), wobei der genannte Regenschirm (20)
eine Vorrichtung (21) aufweist, um Wind durch
zuleiten.
2. Regenschirm (20) nach Anspruch 1,
wobei der genannte Regenschirm (20) über eine
Tragevorrichtung (20) an dem Körper des genann
ten Transportmittels (10) angeordnet ist.
3. Regenschirm (20) nach Anspruch 1,
wobei der genannte Regenschirm (20) einstückig
aus einem durchsichtigen Material hergestellt
ist und wobei beide seitlichen Endstücke des
gesamten Regenschirms (20) gebogen sind und nä
herungsweise jeweils die Windschutzscheibensäu
len (11) des genannten Transportmittels (10) zu
erreichen.
4. Regenschirm (20) nach Anspruch 1,
wobei die genannte Vorrichtung (21) zur Durch
leitung von Wind eine Lücke ist, die zwischen
einem rückwärtigen Teil des gesamten Regen
schirms (20) und dem Körper des gesamten Trans
portmittels (10) gebildet wird.
5. Regenschirm (20), an einem Transportmittel (10)
befestigt, zur Sicherung der Sicht durch eine
Windschutzscheibe (13) des genannten Transport
mittels (10), wobei der genannte Regenschirm
(20) bei regenfreiem Wetter eingezogen ist und
bei regnerischem Wetter ausgezogen ist, um we
nigstens einen oberen Teil der genannten Wind
schutzscheibe zu überdecken.
6. Regenschirm (20) nach Anspruch 5,
wobei der genannte Regenschirm (20) eine Be
deckungsvorrichtung (24) und eine Tragevorrichtung
(22) umfaßt.
7. Regenschirm (20) nach Anspruch 6,
wobei die genannte Bedeckungsvorrichtung (24)
eine Platte ist, die eingezogen wird, um sie bei
regenfreiem Wetter der genannte Windschutzschei
be (13) zu überlagern.
8. Regenschirm (20) nach Anspruch 6,
wobei die genannte Bedeckungsvorrichtung (24)
eine Schiebedachscheibe ist, die, wenn notwen
dig, zu dem oberen Teil der genannten Wind
schutzscheibe geführt und befestigt wird.
9. Regenschirm (20) nach Anspruch 6,
wobei die genannte Bedeckungsvorrichtung (24)
ein Rolltuch ist, das in einem Dach (12) des
genannten Transportmittels (10) eingezogen ist
und aus dem genannten Dach (12) in geeigneter
Länge ausgezogen wird.
10. Regenschirm (20) nach einem der Ansprüche
6 bis 9,
wobei die Bedeckungsvorrichtung (24) durchsich
tig ist.
11. Regenschirm (20) nach Anspruch 10,
wobei die genannten Tragevorrichtungen (22) je
weils ein Verbindungsstück oder ausziehbar sind.
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|---|---|
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