DE19729607A1 - Wärmekraftmaschine - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erhitzung eines Wärmeträ
gers mit einem zur Erzeugung einer Wärmequelle ausgebildeten Feue
rungsmittel, einem Wärmeträgerbereich und einer zwischen der Wär
mequelle und dem Wärmeträgerbereich befindlichen Wandung, insbe
sondere einer Kessel- oder Rohrwandung.
Als Wärmequelle in einer derartigen Vorrichtung dienen üblicherweise
bei einem im Feuerungsmittel stattfindenden Verbrennungsvorgang
entstehende Flammen und erhitzte Abgase.
Eine bekannte Vorrichtung der genannten Art ist beispielsweise durch
einen Flammrohr-/Rauchrohr-Heizkessel in 3-Zug-Bauweise gegeben,
welcher als Feuerungsmittel einen Brenner enthält, in dem bei Betrieb
des Kessels eine Verbrennung stattfindet. Bei dieser Verbrennung ent
steht eine Flamme in einem Flammrohr sowie Abgas, welches den Kes
sel durch die nachfolgend angeordneten Rauchrohre verläßt. Die Flam
me und das Abgas dienen als Wärmequelle: Über die Wandungen des
Flammrohrs bzw. der Rauchrohre geben sie Wärme ab in einen Wär
meträgerbereich, der von als Wärmeträger verwendetem Wasser durch
strömt wird. Die von dem Wasser aufgenommene Wärme dient also zu
dessen Erhitzung. Die Wandungen des Flammrohrs bzw. der Rauchroh
re sind in den bekannten Vorrichtungen mit bestimmten Eigenschaften
versehen: Beispielsweise besitzen sie dem konstruktiven Aufbau des
Kessels angepaßte Wärmeausdehnungskoeffizienten und Elastizität so
wie ausreichende chemische Unempfindlichkeit.
Die bekannten Vorrichtungen weisen den Nachteil auf, daß nur ein un
zureichender Teil der vom Feuerungsmittel erzeugten und von der
Wärmequelle abgegebenen Wärme vom Wärmeträger aufgenommen
wird. Das die Vorrichtung verlassende Abgas enthält noch einen zu ho
hen Anteil der erzeugten Wärme, insbesondere besitzt es im Vergleich
zum erhitzten Wärmeträger eine hohe Temperatur. Der Wärmeübertrag
von der Wärmequelle auf den Wärmeträger ist somit nicht optimal.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, bei Vorrichtungen der ein
gangs genannten Art den Übertrag der Wärme von der Wärmequelle
über die Wandung auf einen im Wärmeträgerbereich befindlichen Wär
meträger zu verbessern und den Wirkungsgrad der Vorrichtung zu er
höhen.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch eine an
mindestens einer Seite der Wandung befindliche, die Absorption der von
der Wärmequelle stammenden Wärmeleistung in der Wandung begün
stigende und/oder die Emission der von der Wandung stammenden
Wärmeleistung in Richtung der Wärmequelle behindernde selektive
Schicht.
Erfindungsgemäß wird also der Netto-Wärmeübertrag von der Wärme
quelle auf die zwischen der Wärmequelle und dem Wärmeträgerbereich
befindliche Wandung erhöht. Diese Erhöhung erfolgt durch eine an oder
in der Wandung angebrachte selektive Schicht, die folgende Funktionen
besitzt:
Zum einen erhöht sie die in der Wandung stattfindende Absorption der von der Wärmequelle stammenden Wärmeleistung. Der Großteil dieser Wärmeleistung wird in Form von Wärmestrahlung zur Wandung über tragen. Eine Erhöhung der Absorption dieser Wärmestrahlung in der Wandung kann dabei bereits dadurch erreicht werden, daß die selektive Schicht die Reflexion der Wärmestrahlung an der Wandung verringert.
Zum anderen verringert die selektive Schicht die Emission von Wärme leistung aus der Wandung zurück in Richtung der Wärmequelle. Ein derartiger Wärmeübertrag erfolgt aufgrund der Eigentemperatur der Wandung: Wärme in Form von Temperaturstrahlung wird von der Wandung unter anderem in unerwünschter Weise auch in Richtung der Wärmequelle abgegeben.
Zum einen erhöht sie die in der Wandung stattfindende Absorption der von der Wärmequelle stammenden Wärmeleistung. Der Großteil dieser Wärmeleistung wird in Form von Wärmestrahlung zur Wandung über tragen. Eine Erhöhung der Absorption dieser Wärmestrahlung in der Wandung kann dabei bereits dadurch erreicht werden, daß die selektive Schicht die Reflexion der Wärmestrahlung an der Wandung verringert.
Zum anderen verringert die selektive Schicht die Emission von Wärme leistung aus der Wandung zurück in Richtung der Wärmequelle. Ein derartiger Wärmeübertrag erfolgt aufgrund der Eigentemperatur der Wandung: Wärme in Form von Temperaturstrahlung wird von der Wandung unter anderem in unerwünschter Weise auch in Richtung der Wärmequelle abgegeben.
Die Emission von Temperaturstrahlung hängt jedoch nicht nur von der
Eigentemperatur der Wandung, sondern beispielsweise auch von ihrer
Oberflächenbeschaffenheit ab. Die selektive Schicht an der Wandung
kann so beschaffen sein, daß sie die Emission von Temperaturstrahlung
von der Wandung in andere Richtungen als die des Wärmeträgerbe
reichs hemmt.
Durch eine oder mehrere der genannten Funktionen der selektiven
Schicht läßt sich das Verhältnis von Absorption der Wärmeleistung in
der Wandung zu Emission in Richtung der Wärmequelle erhöhen. Die
ses Verhältnis, bezüglich dessen Größe ein möglichst hoher Wert wün
schenswert ist, wird als Selektivität bezeichnet.
Die erfindungsgemaße Vorrichtung verbessert somit den Netto-Wärmeübertrag
von der Wärmequelle auf die Wandung durch Erhöhung
der Selektivität der Wandung. Indem die Erfindung es ermöglicht, die in
der Wandung absorbierte Wärmeleistung zu erhöhen und die von der
Wandung in Richtung der Wärmequelle remittierte Wärmeleistung zu
verringern, wird auch ein höherer Wärmeübertrag von der Wandung an
den Wärmeträger erreicht, wodurch der Wirkungsgrad der Vorrichtung
erheblich verbessert wird.
Aufgrund der vorstehend genannten vorteilhaften Eigenschaften der er
findungsgemäßen Vorrichtung sind gegenüber herkömmlichen Anord
nungen konstruktive Neugestaltungen und Vereinfachungen realisier
bar:
Durch die Erhöhung des Wärmeübertrags von der Wärmequelle auf die Wandung bzw. den Wärmeträger ist eine Verringerung der benötigten Wärmeübertragungsfläche möglich.
Durch die Erhöhung des Wärmeübertrags von der Wärmequelle auf die Wandung bzw. den Wärmeträger ist eine Verringerung der benötigten Wärmeübertragungsfläche möglich.
Insbesondere gegenüber Heizkesseln des herkömmlichen 3-Zug-Aufbaus
kann aufgrund des verbesserten Wärmeübertrags und des er
höhten Wirkungsgrads auf einen oder zwei Züge verzichtet werden, so
daß erfindungsgemäß letztlich mit einem 1-Zug-Aufbau (Sturzbrenner)
der gleiche Wirkungsgrad erreicht werden kann, wie mit einem aus dem
Stand der Technik bekannten 3-Zug-Aufbau.
Ein erfindungsgemäßer Sturzbrenner besitzt somit einen vergleichswei
se hohen Wirkungsgrad. Bei einem erfindungsgemäßen Sturzbrenner
kann das Flammrohr in Edelstahl ausgeführt sein. Edelstahl ist insbe
sondere unempfindlich gegenüber bei erfindungsgemäß erzielter niedri
ger Abgas-Endtemperatur entstehendem Abgaskondensat.
Die Ausgestaltung verschiedener Bereiche der Wandung mit Schichten
unterschiedlicher Selektivität ermöglicht einen innerhalb der Vorrich
tung gleichmäßigen Wärmeübertrag. Dies gestaltet den Wärmeübertrag
mitunter effizienter und ermöglicht den Wegfall aufwendiger konstrukti
ver Maßnahmen, die zur Schadenverhütung in thermisch hochbelaste
ten Bereichen der Vorrichtung bzw. ihrer Wandungen getroffen werden
müßten.
Die Erfindung ermöglicht außerdem eine geringere Flammentempera
tur, wodurch die Emission von Schadstoffen (z. B. NOx) vermindert wird
und eine vollständige Verbrennung erzielt wird.
Eine weitere vorteilhafte Eigenschaft der erfindungsgemäßen Vorrich
tung ist eine verringerte Temperatur des von der Vorrichtung abgegebe
nen Abgases. Dadurch kann der Taupunkt von Bestandteilen des Abga
ses unterschritten werden; aufgrund der freiwerdenden Kondensati
onswärme kann somit der Wirkungsgrad der Vorrichtung noch weiter
erhöht werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vor
richtung befindet sich die selektive Schicht nur auf einer Seite der
Wandung, insbesondere auf der der Wärmequelle zugewandten Seite.
Die selektive Schicht kann so ausgebildet sein, daß eine erhöhte Selek
tivität durch Ausnutzung der unterschiedlichen spektralen Verteilung
der von der Wärmequelle ausgehenden Wärmestrahlung und der von
der Wandung ausgehenden Temperaturstrahlung erreicht wird. Insbe
sondere kann der Absorptionsgrad und/oder der Emissionsgrad eine
Wellenlängenabhängigkeit aufweisen.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Selektivität der selektiven Schicht
in einem oder mehreren Wellenlängenbereichen der von der Wärme
quelle emittierten Wärmestrahlung ein Maximum aufweist; insbesonde
re können diese Wellenlängenbereiche jenen Wellenlängenbereichen
entsprechen, an denen ein Intensitätsmaximum der von der Wärme
quelle emittierten Wärmestrahlung vorhanden ist. Das Spektrum der
von der Wärmequelle emittierten Wärmestrahlung ist nämlich nicht un
bedingt kontinuierlicher Art; im Rahmen der Erfindung wurde erkannt,
daß dieses Spektrum auch ein oder mehrere Intensitätsmaxima besit
zen kann. Solche Intensitätsmaxima können charakteristisch sein für
den verbrannten Brennstoff bzw. die Zusammensetzung des bei der
Verbrennung entstehenden Abgases. Insbesondere weist das Spektrum
einer rußfreien, bei der Verbrennung von kohlenstoffarmen Brennstof
fen entstehenden Flamme derartige Intensitätsmaxima im µm-Bereich
(Infrarotstrahlung) auf.
Die selektive Schicht kann dadurch ausgebildet sein, daß sie Hervorhe
bungen und/oder Vertiefungen aufweist, die insbesondere eine Mi
krostruktur bilden. Eine derartige Mikrostruktur kann beispielsweise
als flächige Nadel-, Trapez- oder Pyramidenstruktur ausgebildet sein,
welche ein sich wiederholendes Muster aufweist, dessen Periodizi
tätsintervall insbesondere in der Größenordnung einer Wellenlänge ma
ximaler Intensität der von der Wärmequelle emittierten Wärmestrahlung
liegen kann. Die Mikrostruktur kann auch eine flächige zweidimensio
nale oder eine dreidimensionale Kristallgitterstruktur umfassen.
In bevorzugter Ausführungsform kann die selektive Schicht durch Be
handlung einer Oberfläche der Wandung hergestellt sein. Diese Be
handlung kann beispielsweise durch Kathodenzerstäubung (Sputtern),
Galvanisierung, Kerbung, Bürsten, Polieren, Schleifen, Beaufschlagung
mit Laserstrahlung oder weiteren dem Fachmann bekannten Methoden
der Oberflächenbehandlung durchgeführt werden. Die Herstellung der
selektiven Schicht kann jedoch auch durch Aufbringen einer zusätzli
chen Schicht auf die Wandung erfolgen, insbesondere durch galvani
sche Beschichtung, Aufsintern, Aufdampfen, Aufbringen von Folien,
Aufbringen von Filtern, insbesondere Interferenz- und Halbleiterfiltern,
oder durch eine Kombination hiervon.
Die Erhöhung der Selektivität der selektiven Schicht kann beispielswei
se unter Ausnutzung von Interferenzeffekten, Absorption durch Gitter
schwingungen oder ionischer Absorption von Wärmestrahlung erreicht
werden.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Wandung der Vorrichtung einen
Absorptionsgrad von ungefähr 95% gegenüber einem spektralen Bereich
oder dem gesamten Spektrum der Wärmestrahlung der Wärmequelle
aufweist und einen Emissionsgrad von Wärmestrahlung in Richtung der
Wärmequelle von ungefähr 5% besitzt. Auch mit schlechteren Werten
von Absorptions- und Emissionsgrad ist die Erfindung jedoch noch in
vorteilhafter Weise einsetzbar.
Die selektive Schicht ist vorzugsweise temperaturbeständig; insbeson
dere ist sie gegenüber der Betriebstemperatur der Vorrichtung bestän
dig.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung liegt außerdem vor,
wenn die Flamme oder die Abgase der Wärmequelle durch Verbrennung
von wasserstoffhaltigem und/oder kohlenstoffhaltigem Brennstoff, ins
besondere Erdgas, Wasserstoff, Heizöl oder Kohle, erzeugbar sind. Die
Flamme oder die Abgase können gleichermaßen durch Verbrennung
von anderen anorganischen oder organischen Brennstoffen oder von
Abfallbrennstoff, insbesondere von Haus- und Industriemüll, Klär
schlamm, Rechengut, Filtergut, Faulgas oder pflanzlichem Abfall, er
zeugbar sein.
Weiterhin kann die Wandung zumindest durch einen Teil eines Flamm
rohrs, eines Rauchrohrs, eines Abgasrohrs, eines Flamm- und/oder
Rauchrohrkessels mit einem oder mehreren Zügen, eines Strahlungs
kessels, eines Abhitzekessels, einer Strahlungsheizfläche, eines Feue
rungsraums oder einer Wärmetauscherfläche gebildet sein.
Schließlich ist der Wärmeträgerbereich vorzugsweise zur Aufnahme von
flüssigen, gasförmigen und/oder festen, insbesondere jeweils strömen
den Wärmeträgern ausgelegt.
Die Erfindung umfaßt ferner Wärmekraftmaschinen, wie z. B. Verbren
nungsmotoren, Turbinen, Stirlingmotoren, Brennstoffzellen und derglei
chen, bei denen die Innenseiten der Brennräume, eventuell vorhandene
Wärmetauscherflächen und/oder bewegliche Teile, wie z. B. Kolben oder
Turbinenleitschaufeln zumindest teilweise mit einer selektiven Schicht
versehen sind, wie sie vorstehend in ihren verschiedenen Ausfüh
rungsformen beschrieben wurde. Mit einer im Rahmen einer Wärme
kraftmaschine eingesetzten selektiven Schicht können beispielsweise
die beiden folgenden, voneinander unterschiedlichen Ziele verfolgt wer
den:
Durch eine geeignete selektive Schicht läßt sich eine Erhöhung der Ab sorptions- und/oder eine Verminderung der Emissions- bzw. Refle xionsrate erzielen, wodurch eine Absenkung der Verbrennungstempe ratur erreicht wird. Dies bewirkt in vorteilhafter Weise eine Reduzierung der thermischen Stickoxydbildung.
Durch eine geeignete selektive Schicht läßt sich eine Erhöhung der Ab sorptions- und/oder eine Verminderung der Emissions- bzw. Refle xionsrate erzielen, wodurch eine Absenkung der Verbrennungstempe ratur erreicht wird. Dies bewirkt in vorteilhafter Weise eine Reduzierung der thermischen Stickoxydbildung.
Weiterhin ist es möglich, durch eine geeignete Ausbildung der selekti
ven Schicht die Reflexions- bzw. Emissionsrate zu erhöhen und/oder
die Absorptionsrate zu reduzieren, um auf diese Weise eine Wirkungs
gradverbesserung zu erreichen.
Durch das Aufbringen der selektiven Schicht kann die Umwandlung der
jeweiligen Verbrennungsprodukte in die gewünschten Endprodukte er
reicht bzw. begünstigt werden.
Für die selektive Schicht können generell, d. h. sowohl für Vorrichtun
gen zur Erhitzung eines Wärmeträgers als auch für Wärmekraftmaschi
nen katalytische Materialien verwendet werden, wobei hier beispielswei
se Palladium, Iridium, Platin, Aluminiumoxyd oder ähnliche Materialien
zum Einsatz kommen können.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprü
chen offenbart, wobei auch andere Kombinationen der einzelnen Aus
führungsformen möglich sind, als in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben; in diesen zeigen:
Fig. 1a das Prinzipschaubild eines erfindungsgemäßen Heizkessels
in 3-Zug-Bauweise,
Fig. 1b das Prinzipschaubild eines erfindungsgemäßen Heizkessels
in 1-Zug-Bauweise,
Fig. 2 das Prinzipschaubild eines erfindungsgemäßen Verbren
nungsofens mit Strahlungsheizfläche und 3-Zug-Strahlungskessel,
Fig. 3 den Prinzipverlauf des bei der Verbrennung von Kohlenwas
serstoffen und Wasserstoff emittierten elektromagnetischen
Spektrums, und
Fig. 4a, 4b zwei verschiedene Möglichkeiten der Realisierung einer er
findungsgemäßen selektiven Schicht.
Fig. 1a zeigt eine schematische Längsschnittdarstellung eines Flamm
rohr-/Rauchrohrkessels in 3-Zug-Bauweise. Innerhalb eines zylinder
förmigen Flammrohrs 1 ist eine Flamme 2 gezeigt, die aus einem Ver
brennungsvorgang resultiert, der in einem außerhalb des Flammrohrs 1
befindlichen Brenner 3 stattfindet.
Von dem dem Brenner 3 entgegengesetzten Ende des Flammrohrs 1
Zweigen mehrere Rauchrohre 5 von geringerem Durchmesser als dem
des Flammrohrs 1 dergestalt ab, daß sie dem Flammrohr 1 seitlich be
nachbart angeordnet sind und ihre Längsachsen parallel und in einem
jeweils gleichen ersten Abstand zur Längsachse des Flammrohrs 1 ver
laufen. In der Höhe des dem Brenner 3 zugewandten Endes des Flamm
rohrs 1 besitzt jedes Rauchrohr 5 eine 180°-Krümmung dergestalt, daß
es im weiteren Verlauf wieder parallel und in einem jeweils gleichen
zweiten Abstand zur Längsachse des Flammrohrs 1 verläuft, wobei die
ser zweite Abstand größer ist als der erste Abstand. Jedes der Flamm
rohre 5 mündet dann in einen Bereich, der sich demnach auf der dem
Brenner 3 entgegengesetzten Seite des Kessels befindet und der wieder
um in einer einzigen Abgasabführung 6 mündet. In der Schnittdarstel
lung der Fig. 1a zeigen das Flammrohr 1, der in dem ersten Abstand
vom Flammrohr 1 befindliche Teil eines der Rauchrohre 5 und der in
dem zweiten Abstand vom Flammrohr 1 befindliche Teil desselben
Rauchrohrs 5 somit einen für einen 3-Zug-Kessel charakteristischen S-förmigen
Aufbau.
In dem Flammrohr 1, den Rauchrohren 5 und dem in die Abgasabfüh
rung 6 mündenden Bereich befinden sich Abgase 4, die aus den im
Brenner 3 ablaufenden Verbrennungsvorgängen resultieren und in
Fig. 1a durch gestrichelte Pfeile angedeutet sind. Auf den Außenseiten
des Flammrohrs 1 und der Rauchrohre 5 ist ein Wärmeträgerbereich 7
ausgebildet, der demnach im wesentlichen durch die Wandungen des
Flammrohrs 1, der Rauchrohre 5 und des Kessels begrenzt ist und le
diglich mit einem Rücklauf 8 und einem Vorlauf 9 Öffnungen zum Kes
seläußeren besitzt. Der Wärmeträgerbereich 7 ist mit einem Wärmeträ
ger, wie beispielsweise Wasser, aufgefüllt. In Fig. 1a ist der Wärmeträ
gerbereich 7 bzw. das Wasser durch die Schraffur gekennzeichnet.
An denjenigen Teilen der Wandungen des Flammrohrs 1 und der
Rauchrohre 5, die das Innere der Rohre vom Wärmeträgerbereich 7
trennen, ist eine selektive Schicht 10 angebracht. Diese Schicht ist in
Fig. 1a als fett eingezeichnete Linie verdeutlicht.
Bei der Verbrennung eines Brennstoffs, wie beispielsweise Öl, Gas oder
Wasserstoff, im Brenner 3 entsteht die Flamme 2, die insbesondere in
Form von Strahlung Wärme an das Flammrohr 1 abgibt. Die aus den
Verbrennungsvorgängen resultierenden Abgase 4 strömen vom Flamm
rohr 1 entlang der Pfeilrichtung durch die Rauchrohre 5. Dabei geben
sie ebenfalls Wärme in Form von Strahlung an die Wandungen des
Flammrohrs 1 bzw. der Rauchrohre 5 ab. Die Abgase entweichen
schließlich dem Kessel über die Abgasabführung 6.
Das Wasser als Wärmeträger kann über den Rücklauf 8 in den Wärme
trägerbereich 7 eingeführt werden, den Wärmeträgerbereich 7 durch
strömen und durch Kontakt mit den Wandungen des Flammrohrs 1
bzw. der Rauchrohre 5 erhitzt werden. Über den Vorlauf 9 kann das
derart erhitzte Wasser dem Kessel wieder abgeführt werden, so daß im
stationären Betrieb des Kessels der Wärmeträgerbereich 7 kontinuier
lich durchströmt wird.
Durch die selektiven Schichten 10 an den Wandungen des Flammrohrs
1 bzw. der Rauchrohre 5 wird die Aufnahme von Wärmeleistung von der
Flamme 2 bzw. dem Abgas 4 in den Wandungen erhöht, die uner
wünschte Wärmeabgabe von den Wandungen in Richtung der Flamme
2 bzw. des Abgases 4 verringert und somit der Netto-Wärmeübertrag
von der Flamme 2 und den Abgasen 4 auf das Wasser im Wärmeträger
bereich 7 erhöht.
Fig. 1b zeigt eine schematische Längsschnittdarstellung eines Flamm
rohrkessels mit einem zylinderförmigen Flammrohr 1 ohne nachfolgend
angeordnete Rauchrohre (Aufbau als Sturzbrenner). Dieser Aufbau
stellt somit eine erhebliche konstruktive Vereinfachung gegenüber dem
3-Zug-Flammrohr-/Rauchrohrkessel gemäß Fig. 1a dar. Die Wandung
des Flammrohrs 1 ist in diesem Ausführungsbeispiel gewellt. Das
Flammrohr 1 des erfindungsgemäßen Sturzbrenners ist an seiner seitli
chen inneren Wandung mit einer in Fig. 1b fett eingezeichneten selekti
ven Schicht 10 versehen.
Außerhalb des Flammrohres 1, in der Verlängerung seiner Längsachse,
befindet sich ein Brenner 3. Die in dem Brenner 3 ablaufenden Ver
brennungsvorgänge erzeugen eine Flamme 2, die sich über einen gro
ßen Bereich des Inneren des Flammrohrs 1 erstreckt, sowie Abgas 4,
das sich ebenfalls im Inneren des Flammrohres 1 befindet und in Fig. 1b
durch gestrichelte Pfeile angegeben ist. An dem dem Brenner 3 abge
wandten Ende mündet das Flammrohr 1 in eine Abgasabführung 6,
und es besitzt dort ferner einen Abfluß 11.
Auf der äußeren, der Flamme 2 abgewandten Seite der Wandung des
Flammrohrs 1 ist, schraffiert eingezeichnet, ein mit dem Flammrohr im
wesentlichen konzentrischer Wärmeträgerbereich 7 vorgesehen, der
durch die Wandung des Flammrohrs 1 und die Wandungen des Kessels
abgeschlossen ist. Nach außen ist der Wärmeträgerbereich 7 lediglich
durch drei Rückläufe 8 geöffnet, die sich an einer Seitenwand des Kes
sels und nahe des dem Brenner 3 abgewandten Endes befinden, und
durch einen Vorlauf 9, der sich an einer den Rückläufen 8 gegenüber
liegenden Seitenwand des Kessels und nahe des dem Brenner 3 zuge
wandten Endes befindet.
Im stationären Betrieb des Kessels erzeugt ein Verbrennungsvorgang im
Brenner 3 die Flamme 2 und das Abgas 4, das kontinuierlich durch das
Flammrohr 1 strömt und den Kessel über die Abgasabführung 6 ver
läßt. Auch in diesem Ausführungsbeispiel dienen die Flamme 2 und de
ren Abgas 4 der Erhitzung eines den Wärmeträgerbereich 7 durchströ
menden Wärmeträgers, wie beispielsweise Wasser. Das Wasser kann
dem Bereich 7 bei unterschiedlicher Temperatur zugeführt werden, wo
bei bei höherer Temperatur des Wassers ein Rücklauf 8 nahe des Bren
ners 3 und bei niedrigerer Temperatur des Wassers ein Rücklauf 8
weiter entfernt vom Brenner 3 vorgesehen ist. Dadurch werden ein effi
zienter Wärmeübertrag auf das Wasser und eine hohe Temperatur des
Wassers bei Verlassen des Wärmeträgerbereichs 7 durch den Vorlauf 9
erreicht.
Die selektive Schicht 10 der Wandung des Flammrohrs 1 ermöglicht
auch in diesem Ausführungsbeispiel einen verbesserten Übergang der
Wärme der Flamme 2 und des Abgases 4 über das Flammrohr 1 in den
Wärmeträgerbereich 7. Der somit verbesserte Wirkungsgrad der Vor
richtung erlaubt diese gegenüber dem 3-Zug-Flammrohr-/Rauchrohr
kessel gemäß Fig. 1a mit weniger Wärmeübertragungsfläche ausgestal
tete, jedoch konstruktiv einfachere Bauweise.
Eine weitere Verbesserung des Wärmeübertrags von der Flamme 2 und
dem Abgas 4 in den Wärmeträgerbereich 7 wird in diesem Ausfüh
rungsbeispiel durch die gewellte Ausgestaltung der Wandung des
Flammrohrs 1 erreicht. Die somit vergrößerte Oberfläche dieser Wan
dung verbessert insbesondere den Wärmeübergang von der Wandung
auf den Wärmeträger. Eine derartige gewellte Ausgestaltung des
Flammrohrs 1 ist jedoch nicht notwendig, um mit Hilfe der selektiven
Schicht 10 an der Wandung einen erfindungsgemäß verbesserten Wär
meübertrag zu erreichen.
Da der erfindungsgemäß verbesserte Wirkungsgrad des Sturzbrenners
gemäß Fig. 1b auch eine niedrigere Temperatur der Flamme 2 und des
den dargestellten Kessel verlassenden Abgases 4 bewirkt, entsteht im
Flammrohr 1 Abgaskondensat. Das Abgaskondensat kann über den
Abfluß 11 abgeführt werden. Das Flammrohr 1 kann aus gegenüber
dem Abgaskondensat chemisch unempfindlichem Edelstahl gefertigt
sein.
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung eines Verbrennungsofens, der
aus einem Feuerungsraum 12 und einem 3-Zug-Strahlungskessel 13
besteht. Der Feuerungsraum 12 besitzt auf einer Seite eine Brennstoff
zuführung 14 und auf der gegenüberliegenden Seite eine unterhalb der
Brennstoffzuführung 14 befindliche Reststoffabführung 15. Zwischen
der Brennstoffzuführung 14 und der Reststoffabführung 15 befinden
sich ein in Richtung der Reststoffabführung 15 geneigter Rost 16 sowie
ein unterhalb dieses Rosts 16 angeordneter Brenner 3. Oberhalb des
Rosts 16 sind Flammen 2 und durch gestrichelte Pfeile gekennzeichne
tes Abgas 4 eingezeichnet.
Oberhalb des Rosts 16 besitzt der Feuerungsraum 12 als Teil seiner
Wandung eine nach oben geneigte Strahlungsheizfläche 17. Oberhalb
der Strahlungsheizfläche 17 verjüngt sich der Feuerungsraum 12 zu
einer Ausmündung, an die sich der 3-Zug-Strahlungskessel 13 an
schließt.
Der 3-Zug-Strahlungskessel 13 enthält ein Abgasrohr 5, das in einer
mäandrierenden Ausgestaltung drei nacheinander parallel angeordnete
Abschnitte umfaßt. Das eine Ende des Abgasrohres 5 ist an die Aus
mündung des Feuerungsraumes 12 angeschlossen, das andere Ende
mündet in einer Abgasabführung 6. Das Abgas 4 befindet sich auch im
Abgasrohr 5.
Die dem Feuerungsraum 12 abgewandte Seite der Strahlungsheizfläche
17 und die Außenseite des Abgasrohres 5 sind als ein in Fig. 2 schraf
fiert eingezeichneter Wärmeträgerbereich 7 ausgestaltet. Der Wärmeträ
gerbereich 7 enthält einen Wärmeträger, wie beispielsweise Wasser oder
Wasserdampf. Die Strahlungsheizfläche 17 ist an ihrer dem Feuerungs
raum 12 zugewandten Seite mit einer selektiven Schicht 10 versehen.
An den Verbindungsflächen zwischen dem Abgasrohr 5 und dem Wär
meträgerbereich 7 ist auch die Wandung des Abgasrohrs 5 an ihrer In
nenseite mit einer selektiven Schicht 10 versehen. Die selektive Schicht
ist in Fig. 2 jeweils fett eingezeichnet.
Über die Brennstoffzuführung 14 wird dem Feuerungsraum 12 Brenn
stoff, beispielsweise in Form von Haus- oder Industriemüll, Biomasse,
Klärschlamm oder Kohle, zugeführt. Dieser Brennstoff wird im Betrieb
des Verbrennungsofens auf dem als Feuerungsmittel fungierenden Rost
16 verbrannt. Nichtbrennbare Bestandteile dieses Brennstoffs werden
dem Feuerungsraum 12 über die Reststoffabführung 15 abgeführt. Als
zusätzliches, die Rostfeuerung unterstützendes Feuerungsmittel kann
der Brenner 3 dienen, der hierfür auf nicht eingezeichnete Weise mit
einem weiteren Brennstoff versorgt werden müßte.
Von der bei diesen Verbrennungsvorgängen entstehenden Flamme 2
und von dem in Pfeilrichtung durch den Feuerungsraum 12 und das
Abgasrohr 5 des 3-Zug-Strahlungskessels 13 strömenden Abgas 4 wird
über die Strahlungsheizfläche 17 und über Teile der Wandung des Ab
gasrohrs 5 Wärme in den Wärmeträgerbereich 7 abgegeben. Der Wär
meträgerbereich 7 wird zur Aufnahme und Abführung dieser Wärme
kontinuierlich mit dem Wasser oder Wasserdampf als Wärmeträger
durchströmt. Hierfür sind am Wärmeträgerbereich 7 ein Rücklauf und
ein Vorlauf vorgesehen, die nicht in Fig. 2 eingezeichnet sind.
Zur Erhöhung der von der Flamme 2 und dem Abgas 4 über die Strah
lungsheizfläche 17 bzw. die Wandung des Abgasrohrs 5 auf das Wasser
oder den Wasserdampf übertragenen Wärmeleistung sind die Strah
lungsheizfläche 17 und die vorerwähnten Teile der Wandung des Abgas
rohrs 5 mit der selektiven Schicht 10 versehen.
Fig. 3 zeigt den typischen Intensitätsverlauf der bei rußfreier Verbren
nung von Wasserstoff und Kohlenwasserstoffen von der Flamme emit
tierten Wärmestrahlung, aufgetragen gegen ihre Wellenlänge. Der für
Temperaturstrahlung typischen kontinuierlichen Verteilung sind meh
rere ausgeprägte Intensitätsmaxima überlagert, die mit λ1, λ2, λ3 und λ4
bezeichnet sind und im µm-Bereich liegen.
Die Selektivität der selektiven Schicht kann so ausgestaltet sein, daß sie
Maxima besitzt in Wellenlängenbereichen, die den in Fig. 3 dargestellten
Maxima der Wärmestrahlungsemission der Wärmequelle entsprechen.
Fig. 4a zeigt die schematische Schnittdarstellung einer flächigen Nadel
struktur, Fig. 4b die einer flächigen Pyramidenstruktur.
Die beiden dargestellten Flächenstrukturen stellen mögliche Ausfüh
rungsformen einer selektiven Schicht dar. Insbesondere kann das Peri
odizitätsintervall dieser Strukturen, jeweils mit λi bezeichnet, minde
stens einem der in Fig. 3 aufgezeigten Intensitätsmaxima der Wär
mestrahlung der Wärmequelle entsprechen, so daß die selektive Schicht
an mindestens einem der Intensitätsmaxima ihre höchste Selektivität
besitzt.
1
Flammrohr
2
Flamme
3
Brenner
4
Abgas
5
Rauchrohr bzw. Abgasrohr
6
Abgasabführung
7
Wärmeträgerbereich
8
Rücklauf
9
Vorlauf
10
selektive Schicht
11
Abfluß
12
Feuerungsraum
13
3-Zug-Strahlungskessel
14
Brennstoffzuführung
15
Reststoffabführung
16
Rost
17
Strahlungsheizfläche
Claims (18)
1. Vorrichtung zur Erhitzung eines Wärmeträgers mit einem zur Er
zeugung einer Wärmequelle ausgebildeten Feuerungsmittel (3,
16), einem Wärmeträgerbereich (7) und einer zwischen der Wär
mequelle und dem Wärmeträgerbereich (7) befindlichen Wandung,
insbesondere einer Kessel- oder Rohrwandung,
gekennzeichnet durch
eine an mindestens einer Seite der Wandung befindliche, die Ab
sorption der von der Wärmequelle stammenden Wärmeleistung in
der Wandung begünstigende und/oder die Emission der von der
Wandung stammenden Wärmeleistung in Richtung der Wärme
quelle behindernde selektive Schicht (10).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die selektive Schicht (10) auf der der Wärmequelle zuge
wandten Seite der Wandung befindet.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Selektivität der selektiven Schicht (10) in einem oder
mehreren Wellenlängenbereichen der von der Wärmequelle emit
tierten Wärmestrahlung ein Maximum aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wellenlängenbereiche maximaler Selektivität denjenigen
Wellenlängenbereichen entsprechen, an denen ein Intensitätsma
ximum der von der Wärmequelle emittierten Wärmestrahlung
vorhanden ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die selektive Schicht (10) Hervorhebungen und/oder Vertie
fungen aufweist, die insbesondere eine Mikrostruktur bilden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die selektive Schicht (10) eine Nadel-, Trapez-, Pyramiden-
oder Kristallgitterstruktur oder eine Kombination hieraus umfaßt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die selektive Schicht (10) durch Behandlung einer Oberfläche
der Wandung hergestellt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die selektive Schicht (10) durch Kathodenzerstäubung
(Sputtern), Galvanisierung, Kerbung, Bürsten, Polieren, Schleifen,
Beaufschlagung mit Laserstrahlung oder durch eine Kombination
der vorgenannten Methoden hergestellt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die selektive Schicht (10) durch Aufbringen einer zusätzlichen
Schicht auf die Wandung hergestellt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzliche Schicht durch galvanische Beschichtung,
Aufsintern, Aufdampfen, Aufbringen von Folien, Aufbringen von
Filtern, insbesondere Interferenz- und Halbleiterfiltern, oder
durch eine Kombination der vorgenannten Methoden hergestellt
ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem am oder im Feuerungsmittel (3, 16) stattfindenden
Verbrennungsvorgang entstehende Flammen (2) und/oder Abgase
(4) als die Wärmequelle dienen.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmequelle durch Verbrennung von wasserstoffhaltigem
und/oder kohlenstoffhaltigem Brennstoff erzeugbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmequelle durch Verbrennung von Erdgas, Wasser
stoff, Heizöl, Kohle oder anderen anorganischen oder organischen
Brennstoffen erzeugbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmequelle durch Verbrennung von Abfallbrennstoff,
insbesondere von Haus- und Industriemüll, Klärschlamm, Re
chengut, Filterkuchen, Faulgas oder pflanzlichem Abfall, erzeug
bar ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandung zumindest durch einen Bereich eines Flamm
rohrs (1), eines Rauchrohrs (5), eines Abgasrohrs (5), eines
Flamm- und/oder Rauchrohrkessels mit einem oder mehreren
Zügen, eines Strahlungskessels (13), eines Abhitzekessels, einer
Strahlungsheizfläche (17), eines Feuerungsraums (12) oder einer
Wärmetauscherfläche gebildet ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmeträgerbereich (7) zur Aufnahme von flüssigen,
gasförmigen und/oder festen Wärmeträgern ausgelegt ist.
17. Wärmekraftmaschine, insbesondere Verbrennungsmotor, Turbi
ne, Stirlingmotor oder Brennstoffzelle,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenseite eines Brennraums, eine Wärmetauscherfläche
der Maschine und/oder ein bewegliches Teil der Maschine, insbe
sondere ein Kolben oder eine Turbinenleitschaufel zumindest be
reichsweise mit einer selektiven Schicht gemäß dem Kennzeichen
eines oder mehrerer der Ansprüche 1 bis 16 versehen ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die selektive Schicht zumindest teilweise aus katalytisch wir
kendem Material besteht.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19729607A DE19729607A1 (de) | 1997-07-10 | 1997-07-10 | Wärmekraftmaschine |
| AU77587/98A AU7758798A (en) | 1997-04-16 | 1998-04-14 | Heat engine |
| AT98925473T ATE219569T1 (de) | 1997-04-16 | 1998-04-14 | Wärmekraftmaschine |
| PCT/EP1998/002161 WO1998046947A1 (de) | 1997-04-16 | 1998-04-14 | Wärmekraftmaschine |
| EP98925473A EP0975920B1 (de) | 1997-04-16 | 1998-04-14 | Wärmekraftmaschine |
| DE59804516T DE59804516D1 (de) | 1997-04-16 | 1998-04-14 | Wärmekraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19729607A DE19729607A1 (de) | 1997-07-10 | 1997-07-10 | Wärmekraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19729607A1 true DE19729607A1 (de) | 1999-01-14 |
Family
ID=7835313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19729607A Withdrawn DE19729607A1 (de) | 1997-04-16 | 1997-07-10 | Wärmekraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19729607A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1997
- 1997-07-10 DE DE19729607A patent/DE19729607A1/de not_active Withdrawn
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