DE19728345A1 - Kraft- und formschlüssige Verbindung von rotierenden Bauteilen - Google Patents
Kraft- und formschlüssige Verbindung von rotierenden BauteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine kraft- und formschlüssige Verbindung von rotierenden
Bauteilen gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Solche Verbindungen finden sich beispielsweise beim Zusammenfügen von
Rotorscheiben von thermisch hoch belasteten Gasturbinen.
Der Rotor einer Turbomaschine besteht im allgemeinen aus mehreren Rotor
scheiben, welche axial aneinandergereiht und konzentrisch ausgerichtet sind.
Diese Rotorscheiben sind durch einen oder mehrere, Zuganker miteinander ver
spannt und bilden so eine kompakte Einheit. Für den Betrieb einer Turbomaschine
ist erforderlich, daß die Rotoren eine sehr hohe axiale Steifheit und Zentrierung
[Rundlauf] aufweisen, d. h., daß sich in den verschiedenen Betriebszuständen
keine instabilen Zustände, Vibrationen oder azentrischer Lauf durch
Schwerpunktsverlagerungen ergeben können. Dies trotz der unvermeidlichen
unterschiedlichen Temperaturausdehnungskoeffizienten der angewandten
unterschiedlichen Materialien. Um solche Versetzungen der Rotorteile gegen
einander zu vermeiden kann an den Stirnflächen der Rotorscheiben eine Hirth-Verzahnung
angeordnet sein. Die Herstellung derselben ist jedoch sehr teuer und
erfordert hochgenaue Maschinen. Andere Maßnahmen, wie kurze Zapfen etc.
konnten in der Praxis eine Versetzung von Rotorteilen gegeneinander und somit
unrunden Lauf, welcher zur Zerstörung von Rotor und Stator führen kann, nicht
verhindern.
Die Erfindung versucht, diese Nachteile zu vermeiden. Es liegt ihr die Aufgabe
zugrunde, eine kraft- und formschlüssige Verbindung von rotierenden Bauteilen zu
schaffen, welche so ausgebildet ist oder so nachgerüstet werden kann, daß eine
betriebsbedingte Dejustierung [Verdrehung oder Verschiebung] von Bauteilen
zueinander vermieden wird.
Bei einer Verbindung der eingangs genannten Art wird dies mit den kennzeich
nenden Merkmalen des Patentanspruchs erreicht.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer
Anwendung bei Gasturbinen vereinfacht dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisch Ausschnitte von zwei benachbarten Rotorscheiben in
einer ersten Ausführungsform;
Fig. 2 schematisch Ausschnitte von zwei benachbarten Rotorscheiben in
einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 3 den Zentriersitz aus Fig. 1 in vergrößerter Ansicht.
Es sind nur die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente gezeigt;
insbesondere ist nicht der an sich bekannte und unveränderte Teil des Rotors
oder andere Rotoreinzelheiten etc. dargestellt. Funktionsgleiche Teile sind bei den
verschiedenen Beispielen mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Nachstehend sind die rotierenden Bauteile 1 und 2 als Rotorscheiben 1 resp. 2
bezeichnet. Bei einem Rotor für Turbomaschinen sind die einzelnen Rotorschei
ben 1, 2 axial aneinandergereiht und durch wenigstens einen (in den Figuren nicht
dargestellten) Zuganker konzentrisch miteinander verspannt. Die durch die
Zuganker bedingten Spannkräfte ergeben eine kraftschlüssige Verbindung der
Rotorscheiben. Es kann jedoch Betriebszustände geben, in welchen diese von
den Spannkräften herrührenden Reibkräfte nicht ausreichen, um eine Dejust
ierung der Rotorscheiben gegeneinander zu verhindern. Dies kann insbesondere
der Fall sein, wenn die Rotorscheiben während der Rotation unterschiedliches
Dehnungsverhalten aufweisen,unter anderem, weil sie aus verschiedenen Mate
rialien bestehen.
Deshalb ist gemäß Fig. 1 bei einer ersten Ausführungsform eines Rotors
zusätzlich zur kraftschlüssigen Verbindung der benachbarten Rotorscheiben eine
radial wirksame form- und kraftschlüssige Verbindung als Sperre gegen radiale
Achsversetzungen vorgesehen. Diese form- und kraftschlüssige Verbindung ist
als Zentriersitz 3 ausgebildet, welcher zwischen je zwei aneinanderliegenden
Rotorscheiben vorgesehen und durch einen Einlagering 7 vorgespannt ist. Dabei
weist der Zentriersitz auf den beiden benachbarten Rotorscheiben die Form einer
umlaufenden, konzentrischen Stufe auf mit einem positiven, hervorstehenden
Zentrierversatz 4 am Rotorteil 1 und einem negativen, eingezogenen Zentrierver
satz 5 am Rotorteil 2.
Der Einlagering 7 ist an der relativ zum Zentriersitz innenliegenden Rotorscheibe
1 angeordnet, und zwar in einem Hohlraum 6. Er ist vorgespannt, was anläßlich
der Montage durch thermisches Schrumpfen erfolgen kann. Anläßlich der Rota
tion preßt er infolge der massenbedingten Fliehkraft die relativ zum Zentriersitz 3
innenliegende Rotorscheibe 1 gegen die außenliegende Rotorscheibe 2 und
bewirkt damit eine form- und kraftschlüssige Verbindung. Die positiven und nega
tiven Zentrierversatze 4, 5 dieses Zentriersitzes weisen im wesentlichen eine
zylindrische Kontaktfläche 8 auf, welche konzentrisch zur Rotorache liegt.
Selbstverständlich ist auch eine leicht konische Ausrichtung der Kontaktfläche 8
möglich. Der Zentriersitz verhindert eine radiale Verschiebung und durch die
Anpresskraft wird zudem ein erhöhter Widerstand gegen axiale Verschiebungen
der Rotorscheiben gegeneinander erzielt. Solche Verschiebungen können durch
die Wärmedehnungen und die Wärmespannungen bei den hohen Betriebstem
peraturen der Gasturbinen verursacht werden.
Der Zentriersitz 3 ist gemäß Fig. 3 sowohl vor als auch hinter der Kontaktfläche 8
mit konkaven Freistichen 10 versehen. Deren der Kontaktfläche zugewandten
Ausrundungen enden innerhalb der Kontaktfläche. Mit dieser Maßnahme kann
der materialinterne mechanische Spannungsverlauf so geändert werden, daß die
Zonen der größten mechanischen Belastung, d. h. des größten Spannungsgra
dienten aus dem Bereich der Kontaktfläche 8 verlagert werden. Gleichzeitig wer
den diejenigen Zonen der Rotorteile 1 oder 2, in denen unter bestimmten
Betriebsbedingungen rißöffnende und damit rißwachstumsfördernde oberfläch
enparallele Zugspannungen auftreten können, dem Berührungsbereich des jeweils
andern Rotorteils 1 oder 2 entzogen, damit dort keine Fretting-Risse entstehen
können. Desweiteren wird durch die Überdeckung der Vorderkante des Frei
stiches des jeweils anderen Rotorteils durch eine die zu erwartende Relativ
bewegungen und Einbautoleranzen übersteigende Verlängerung der Kontakt
flächen beider Rotorteile erreicht, daß unter den erwähnten bestimmten
Betriebsbedingungen im Berührungsbereich nur noch riß-schließende und damit
rißwachstums-verhindernde oberflächenparallele Druckspannungen entstehen.
In einer weiteren Ausführungsform kann die gegenseitige Zentrierung der Rotor
scheiben über zwei konische Sitze erfolgen. Sinnvoll ist dann eine doppelkonische
Ausbildung des Zentriersitzes 3 mit einer entsprechenden doppelkonisch
verlaufenden Kontaktfläche 9. In diesem Fall ist es der Rotorteil 2, welcher den
positiven Zentrierversatz 4 aufweist, während der Rotorteil 1 mit dem negativen
Zentrierversatz 5 versehen ist. Die Toleranzen werden dabei so gewählt, daß
während des Betriebes jeweils eine dieser konischen Flächen voll belastet ist,
während die Versatze der anderen konischen Fläche nur teilweise in Kontakt sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Einlagering 7
nicht vollflächig, sondern nur mit einem Teil seiner äußeren Oberfläche an der
Rotorscheibe 1 anliegt. Dies kann dadurch erzielt werden, indem der Ring mit
einem Bund 11 versehen wird. Der Bund ist in seinem Durchmesser und seiner
axialen Erstreckung so bemessen, daß er beidseitig vom Bund einen kleinen
Spalt 12 zwischen Ring 7 und Rotorscheibe 1 generiert. Die nunmehr kleinere
Angriffsfläche bewirkt eine günstige, reduzierte Wärmeübertragung von der Ro
torscheibe auf den Einlagering.
Wird davon ausgegangen, daß die Rotorscheibe 1 - in dessen Hohlraum 6 der
Einlagering 7 untergebracht ist - aus einem ferritischem Stahl mit niedrigerem
Ausdehnungskoeffizienten besteht und die Rotorscheibe 2 aus einem austeni
tischen Stahl mit höheren Ausdehnungskoeffizienten, so wird als Werkstoff für den
Einlagering 7 vorzugsweise ebenfalls ein Werkstoff mit höheren Aus
dehnungskoeffizienten gewählt. Im Falle von thermisch hoch belasteten Gastur
binen sind diese Materialkombinationen für die Rotorscheiben 1 und 2 durchaus
üblich.
1
rotierendes Bauteil, Rotorscheibe
2
rotierendes Bauteil, Rotorscheibe
3
Zentriersitz
4
positiver Zentrierversatz
5
negativer Zentrierversatz
6
Hohlraum von
1
7
Einlagering
8
zylindrische Kontaktfläche
9
doppelkonische Kontaktfläche
10
Freistich
11
Bund auf
7
12
Spalt
Claims (9)
1. Kraft- und formschlüssige Verbindung von rotierenden Bauteilen (1, 2),
welche im Bereich der Verbindung während der Rotation unterschiedliches
Dehnungsverhalten aufweisen, wobei der Formschluß über einen
gestuften Zentriersitz (3) erfolgt und der Kraftschluß zwischen den beiden
Bauteilen mittels axial vorgespannter Elemente erfolgt, und wobei zumin
dest eines der Bauteile einen Hohlraum (6) im Innern aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß im Hohlraum (6) ein Einlagering (7)
angeordnet ist, welcher während des Betriebes eine radiale Kraft auf den
Zentriersitz (3) ausübt.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlage
ring (7) nur mit einem Teil seiner axialen Erstreckung an dem mit ihm
zusammenwirkenden Bauteil (1) anliegt.
3. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlage
ring (7) vorgespannt ist.
4. Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einbau
des Einlageringes (7) in den Hohlraum (6) durch thermisches Schrumpfen
erfolgt.
5. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zen
trierversatz (4, 5) des Zentriersitzes (3) zumindest annähernd zylindrisch
oder leicht konisch ausgebildet ist.
6. Verbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrier
sitz (3) sowohl vor als auch hinter der Kontaktfläche (8) mit konkaven Frei
stichen (10) versehen ist, deren der Kontaktfläche zugewandte Aus
rundungen innerhalb der Kontaktfläche enden.
7. Verbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil
(2) mit dem negativen Zentrierversatz (5) und der Einlagering (7) aus einem
Werkstoff bestehen, welcher einen höheren Ausdehnungskoeffizienten
aufweist als der Werkstoff des Bauteiles (1) mit dem positiven Zen
trierversatz (4), in dessen Hohlraum (6) der Einlagering (7) untergebracht
ist.
8. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zen
triersitz (3) eine doppelkonische Kontaktfläche (9) aufweist, und daß das
Bauteil (2) mit dem positiven Zentrierversatz (4) und der Einlagering (3) aus
einem Werkstoff bestehen, welcher einen höheren Ausdehnungskoef
fizienten aufweist als der Werkstoff des Bauteiles (1) mit dem negativen
Zentrierversatz (5), in dessen Hohlraum (6) der Einlagering (7) unterge
bracht ist.
9. Verwendung der kraft- und formschlüssigen Verbindung nach einem der
Ansprüche 1 bis 10 zum Zusammenfügen von Rotorscheiben von Turbo
maschinen, insbesondere von thermisch hoch belasteten Gasturbinen,
wobei einzelne, konzentrisch aneinanderangeordnete Rotorscheiben im
Rotorinneren durch einen oder mehrere Bolzen miteinander verschraubt
sind.
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