[go: up one dir, main page]

DE19728931A1 - Fliehkraft-Gleitschleifmaschine - Google Patents

Fliehkraft-Gleitschleifmaschine

Info

Publication number
DE19728931A1
DE19728931A1 DE1997128931 DE19728931A DE19728931A1 DE 19728931 A1 DE19728931 A1 DE 19728931A1 DE 1997128931 DE1997128931 DE 1997128931 DE 19728931 A DE19728931 A DE 19728931A DE 19728931 A1 DE19728931 A1 DE 19728931A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
grinding machine
container
gap
centrifugal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997128931
Other languages
English (en)
Inventor
Henning D Walther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Kurt Walther GmbH and Co KG
Original Assignee
Carl Kurt Walther GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Kurt Walther GmbH and Co KG filed Critical Carl Kurt Walther GmbH and Co KG
Priority to DE1997128931 priority Critical patent/DE19728931A1/de
Publication of DE19728931A1 publication Critical patent/DE19728931A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B31/00Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor
    • B24B31/10Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor involving other means for tumbling of work
    • B24B31/108Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor involving other means for tumbling of work involving a sectioned bowl, one part of which, e.g. its wall, is stationary and the other part of which is moved, e.g. rotated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fliehkraft-Gleitschleifma­ schine mit einem die Gleitschleifkörper und Werkstücke aufnehmenden Behälter von etwa kreisförmigem Grundriß mit feststehender Seitenwand und mit im Bodenbereich rotierendem Teller zur Erzielung einer wendelförmigen Umwälzbewegung des sich oberhalb des Tellers befindli­ chen Behälterinhalts, wobei im Anlagebereich zwischen Tellerrand und Behälterwandung ein flüssigkeitsgespül­ ter Spalt vorgesehen ist.
Derartige Fliehkraft-Gleitschleifmaschinen bestehen im wesentlichen aus einem senkrecht aufgestellten, oben offenen Behälter, dessen Boden den rotierenden Teller ausbildet. In diesen Behälter werden die in Form von Chips oder dergleichen gestalteten Gleitschleifkörper und die zu bearbeitenden Werkstücke gegeben. Sobald der Rotationsteller in Drehung versetzt wird, entsteht eine toroide Bewegung der Gleitschleifkörper und Werk­ stücke, die darauf aufgrund ihres Gewichtes das Bestre­ ben haben, zum Behälterrand auszuweichen. Durch nach­ stromendes Material bildet sich eine Bewegung entlang der Behälterwand zur Mitte und wieder zum Rotationstel­ ler, so daß zur toroiden Bewegung der Gesamtmasse noch eine weitere langsamere Relativbewegung hinzukommt. Die Schwachstelle bei solchen Fliehkraft-Gleitschleifma­ schinen bildet insbesondere der Anlagebereich zwischen Tellerrand und Behälterwandung. Hier entsteht eine vergrößerte Reibung, welche zu einer unerwünschten Spaltweiten-Vergrößerung führt, wobei dieses noch unter­ stützt ist durch den in den Spalt eintretenden Abrieb des Behälterinhalts. Um den Spalt freizuhalten und auch zur Kühlung ist es aus der US 4 096 666 bekannt, Kühlflüssigkeit durch eine Anzahl von Löchern in den Spalt zu leiten und über randseitige Ablauföffnungen abzuführen.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrun­ de, eine Fliehkraft-Gleitschleifmaschine der in Rede stehenden Art bei einfachem Aufbau hinsichtlich der Spaltfreiräumung effektiver zu gestalten.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einer Fliehkraft Gleitschleifmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, eine wänderbare Spaltweite und ein zumindest im Spaltbe­ reich den Tellerrand stützendes dynamisches Fluid-Pol­ ster vorzusehen.
Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildung gen der erfindungsgemäßen Lösung.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist eine gattungs­ geinäße Fliehkraft-Gleitschleifmaschine geschaffen, die sich insbesondere durch eine effektivere Spaltfreiräu­ mung auszeichnet. Im Gegensatz zu punktuell auf den Spalt gerichtete Flüssigkeitsöffnungen wird nun der Teller zumindest im Spaltbereich durch ein dynamisches Fluid-Polster gestützt, welches neben dieser seiner Stützfunktion noch die Aufgabe einer änderbaren Spalt­ weite übernimmt. Einhergehend mit dem Entstehen dieses dynamischen Fluid-Polsters ändert sich die Spaltweite, so daß ringsum ein gleichmäßiger Eintritt von Fluid gegeben ist, was zu einer optimalen Spaltfreiräumung sowie einem Kühleffekt führt. Durch Abnehmen des dyna­ mischen Fluid-Polsters kann dann die Spaltweite auf den Wert von praktisch Null zurückgeführt werden. Dieses bringt insbesondere Vorteile beim Entleeren des bspw. um eine horizontale Achse schwenkbaren Bearbeitungsbe­ hälters. Wird das dynamische Fluid-Polster durch Flüs­ sigkeitszufuhr aufgebaut, führt dies zu einer Öffnung des Spaltes verbunden mit dem danach einsetzbaren Rota­ tionsantrieb des Tellers, so daß die Reibwerte im Spalt­ bereich minimiert sind. Diese Änderung der Spaltweite ist dabei zufolge einer Druckvariation des Fluid-Pol­ sters einstellbar. Der Teller selbst kann so beschaf­ fen sein, daß er zumindest in seinem Randbereich flexi­ bel gestaltet ist. Durch den Druck des Fluid-Polsters findet dann die Verformung im flexiblen Randbereich statt unter Bildung des Spaltes zum Durchtritt des Fluids. Alternativ ist es möglich, den Teller in Form einer einfachen, flachen, biegbaren Folienstruktur zu bilden, welcher Teller sich unter Zwischenschaltung dieses Fluid-Polsters praktisch gestützt oberhalb des Behälterbodens dreht. Auch kann der Teller mit axialem Bewegungsspiel gelagert sein. Es kann dadurch eine steife Ausgestaltung des Tellers zum Einsatz kommen. Der Spalt bildet sich durch Aufbauen des Fluid-Polsters verbunden mit einer Axialverlagerung des Tellers, wobei dessen Tellerrand unter Belassung des Spaltes sich von der zugekehrten Behälterwandung entfernt. Eine optima­ le Stützfunktion erhält der Teller dadurch, wenn sich das Fluid-Polster bis zur Antriebswelle erstreckt. Weiterhin ist hervorzuheben, daß der Tellerrand man­ schettendichtungsartig oder ventilartig in drucklosem Zustand an einem geneigt verlaufenden Behälterwandungs- Abschnitt anliegt. Demzufolge arbeitet die erfindungs­ gemäße Ausgestaltung in Art eines Überdruckventils, welches bei Abnahme des Flüssigkeitsdruckes schließt. Möglich ist es, daß sowohl der Behälterwandungs-Ab­ schnitt als auch der Tellerrand kegelstumpfförmig ver­ laufen. Es besteht demzufolge nach einem Verschleiß die Möglichkeit eines Nachstellens derart, daß bei abgebautem Fluid-Polster die Spaltweite praktisch Null ist. Alternativ bietet es sich auch an, daß sowohl der Behälterwandungs-Abschnitt als auch der Tellerrand gerundet verlaufen. Dieser gerundet verlaufende Teller­ rand ist flexibel gestaltet derart, daß in drucklosem Zustand eine Anlage zwischen dem Tellerrand und dem zugekehrten Behälterwandungs-Abschnitt realisiert ist. Eine vorteilhafte Spaltgestaltung ergibt sich dadurch, daß die Spaltweite zum Rand hin spitzwinklig abnimmt. Bei der Version, bei welcher der Teller mit axialem Bewegungsspiel gelagert ist, erweist es sich von Vor­ teil, daß dieses axiale Bewegungsspiel mittels eines Näherungsschalters oder dergleichen abfragbar ist. Das bedeutet, daß wie bereits vorher ausgeführt wurde erst bei Initiierung dieses Näherungsschalters der Antrieb des Tellers einsetzt. Gebrauchstechnische Vorteile ergeben sich durch einen doppellagig gestalte­ ten Teller, wobei auf einer Tragplatte eine auswechsel­ bare, eine Spaltwand ausbildende Futterplatte auf­ liegt. Es ist also nach einem Verschleiß nicht erfor­ derlich, den gesamten Teller auszutauschen, sondern nur die Futterplatte verbunden mit kostengünstigeren Maschi­ nenlaufzeiten. Weiterhin ist es möglich, den Spalt labyrinthartig zu gestalten. Auch hier ist wieder verwirklicht, daß in drucklosem Zustand der labyrinthar­ tige Spalt geschlossen ist. Schließlich ist noch zu erwähnen, einen den Behälter umgebenden ringförmigen Überlauf mit zum Behälterinneren hin offenen Überlauf­ öffnungen vorzusehen. Der Flüssigkeitsspiegel inner­ halb des Behälters kann daher nie einen vorbestimmten Wert überschreiten.
Nachstehend werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Querschnittsdarstellung eine Fliehkraft -Gleitschleifmaschine betreffend die erste Ausführungsform,
Fig. 2 einen Ausschnitt der Fig. 1 im Bereich des Spaltes zwischen Tellerrand und Behälterwan­ dung,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung wie Fig. 1, jedoch die zweite Ausführungsform betreffend,
Fig. 4 einen Ausschnitt der Fig. 3 im Bereich des Spaltes, vergrößert dargestellt,
Fig. 5 die dritte Ausführungsform der Fliehkraft- Gleitschleifmaschine in Längsschnittdarstel­ lung,
Fig. 6 einen Ausschnitt der Fig. 5 im Bereich des Spaltes,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch die Fliehkraft-Gleit­ schleifmaschine gemäß der vierten Ausführungs­ form und
Fig. 8 einen Ausschnitt der Fig. 7 im Spaltbereich.
Gemäß Fig. 1 und 2, betreffend die erste Ausführungs­ form, besitzt die Fliehkraft-Gleitschleifmaschine ein wannenförmiges Fußgestell 1. Vom Wannenrand geht auf­ wärts gerichtet ein Lagerbock 2 aus, um dessen Lagerach­ se 3 ein Tragarm 4 verschwenkbar ist. Die Schwenkbar­ keit des Tragarmes 4 ist entgegen Uhrzeigerrichtung anschlagbegrenzt, so daß die in Fig. 1 vorliegende Stellung des Tragarmes 4 vorliegt. Eine Verschwenkung des Tragarmes 4 läßt sich jedoch in Uhrzeigerrichtung vornehmen. Dies kann entweder manuell, hydraulisch oder elektromotorisch erfolgen.
Am freien Ende des Tragarmes 4 sitzt ein Lagergehäuse 5 zur Aufnahme einer vertikal ausgerichteten Antriebswel­ le 6. Das untere, über das Lagergehäuse 5 vorstehende Ende der Antriebswelle 6 trägt ein verzahntes Kegelrad 7, welches mit einem Antriebskegelrad 8 kämmt. Letzte­ res wird in Umdrehung versetzt von einem elektromotori­ schen Antrieb 9, welcher seinerseits an einer am Lager­ gehäuse 5 festgelegten Tragplatte 10 sitzt.
Die obere Stirnfläche des Lagergehäuses 5 ist mittels Schrauben 11 mit dem Boden 12 eines topfförmigen Behäl­ ters 13 verbunden. Derselbe ist im Grundriß kreisför­ mig gestaltet und besteht aus abriebfestem Material, wie bspw. Polyurethan. In benachbarter Abstandsstel­ lung zum Behälterboden 12 ist das freie obere Stirnende der Antriebswelle 6 drehfest mit einem Teller 14 verbunden. Auch dieser besteht aus einem abriebfesten Material, wie Polyurethan. Im Anlagebereich zwischen dem Tellerrand 15 und der zugekehrten Behälterwandung befindet sich ein flüssigkeitsgespülter Spalt 16. Aus den Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, daß der betreffende Behälterwandungs-Abschnitt 17, welcher den Boden 12 mit dem Behältermantel 18 verbindet, gerundet verläuft. Ferner veranschaulicht Fig. 1, daß sich der Tellerrand 15 manschettendichtungsartig in drucklosem Zustand an den gerundet verlaufenden Behälterwandungs-Abschnitt 17 anlegt. Dies sieht so aus, daß die Spaltweite zum Rand des flexibel gestalteten Randbereiches hin abnimmt.
Das wannenförmige Fußgestell 1 dient zur Aufnahme eines Behandlungs-Fluids F. In dieses ragt ein Tauchrohr 19 hinein. Letzteres führt zu einer Pumpe 20, von welcher eine zum Behälter 13 führende Druckleitung 21 ausgeht. Diese mündet im Bereich des gerundet verlaufenden Behäl­ terwandungs-Abschnittes 17 und steht somit mit einer zwischen der Unterseite des Tellers 14 und dem Behälter­ boden 12 gebildeten Kammer K in Verbindung. Letztere ist gegenüber der Antriebswelle 6 abgedichtet.
In zentraler Anordnung sind in der verdickt gestalteten Tellermitte Rückführöffnungen 22 vorgesehen, welche sich in der Antriebswelle 6 fortsetzen und dort in einen gemeinsamen zentralen Rückführkanal 23 übergehen, aus welchem im Behälterinneren vorhandenes Fluid in das wannenförmige Fußgestell 1 zurückfließen kann.
Es stellt sich folgende Wirkungsweise dieser Flieh­ kraft -Gleitschleifmaschine ein:
Zwecks Durchführen einer Oberflächenbearbeitung von Werkstücken 24 werden diese zusammen mit den Gleit­ schleifkörpern 25 in einem bestimmten Mischungsverhält­ nis in den Behälter 13 gefüllt. Der Tellerrand 15 liegt randseitig an dem Behälterwandungs-Abschnitt 17 an und verschließt den Spalt 16. Es wird nun über die Pumpe 20 Fluid F unter hohem Druck in die Kammer K geleitet unter Aufbauen eines dynamischen Fluid-Pol­ sters, welches mit zunehmendem Druck ein Ausweichen des flexibel gestalteten Randbereiches des Tellerrandes 15 in Richtung des Behälterinneren bewirkt unter Bildung eines geringfügig offenen Spaltes 16, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist. Erst dann setzt der Drehantrieb des Tellers 14 ein verbunden damit, daß der Behälterin­ halt in einer wendelförmigen Umwälzbewegung den Behäl­ ter 13 durchläuft unter Oberflächenglättung der Werk­ stücke 24. Durch Druckvariation des Flüssigkeitspol­ sters P ist dabei die Spaltweite einstellbar derart, daß mit zunehmendem Druck die Spaltweite größer wird. Das während des Bearbeitungszyklus' ins Behälterinnere einströmende Fluid F kann über die Rückführöffnungen 22 und Rückführkanal 23 wieder in das wannenförmige Fußge­ stell 1 gelangen.
Nach erfolgter Oberflächenbearbeitung folgt das Still­ setzen des Antriebes 9. Einhergehend wird auch die Pumpe 20 außer Betrieb gesetzt unter Abbauen des Druc­ kes des Fluid-Polsters, so daß der Tellerrand 15 sich wieder an den Behälterwandungs-Abschnitt 17 anlegt und somit den Spalt 16 verschließt. Zum Entleeren des Behälters 13 kann dann dieser um die Lagerachse 3 in eine Entleerungsstellung geschwenkt werden.
Gemäß der in den Fig. 3 und 4 dargestellten zweiten Ausführungsform der Fliehkraft -Gleitschleifmaschine tragen gleiche Bauteile gleiche Bezugsziffern. Abwei­ chend ist nun der Tellerrand 26 gestaltet. Dieser legt sich in drucklosem Zustand des Fluid-Polsters P an einen geneigt verlaufenden Behälterwandungs-Abschnitt 27 an. Dies sieht so aus, daß sowohl der Behälter­ wandungs-Abschnitt 27 als auch der Tellerrand 26 kegel­ stumpf förmig verlaufen derart, daß die Weite des Spal­ tes 28 zum Rand des Tellers 14' hin abnimmt. Ebenso wie bei der ersten Ausführungsform ist der Teller 14' in seinem Randbereich flexibel gestaltet, so daß durch zunehmenden Druck des Fluid-Polsters P sich die Spalt­ weite vergrößert bzw. der Spalt 28 öffnet, vergl. hier­ zu insbesondere Fig. 4.
Die in den Fig. 5 und 6 veranschaulichte dritte Ausfüh­ rungsform der Fliehkraft-Gleitschleifmaschine ent­ spricht in ihrem Aufbau weitgehend den beiden vorbe­ schriebenen Ausführungsformen. Abweichend ist nun die Antriebswelle 6 um ein geringes Maß in Aufwärtsrichtung verlagerbar, hervorgerufen durch eine Druckvergrößerung des Fluid-Polsters P in der Kammer K zwischen Behälter­ boden 12 und Unterseite des Tellers 14''. Begrenzt ist diese Bewegung durch einen innerhalb des Lagergehäuses 5 angeordneten Anschlagring 29 im Zusammenwirken mit dem unteren, die Antriebswelle 6 lagernden Wälzlager 30.
Das axiale Bewegungsspiel des Tellers 14'' wird bei dieser Version mittels eines Näherungsschalters 31 abgefragt, welcher mit einem an der Antriebswelle 6 befindlichen Impulsgeber 32 zusammenwirkt.
Sodann ist bei dieser Version der Teller 14'' doppel­ lagig gestaltet. Er besitzt eine unmittelbar auf der oberen Stirnseite der Antriebswelle 6 aufliegende Trag­ platte 33, welche zur Auflage einer auswechselbaren Futterplatte 34 dient. Es besteht eine Formschlußver­ bindung zwischen diesen beiden Platten 33 und 34 der­ art, daß konzentrische, oberflächenseitige Stege 35 der Tragplatte 33 formpassend in konzentrische Nuten 36 an der Unterseite der Futterplatte 34 eingreifen.
Während für die Tragplatte 33 starres Material gewählt ist, besteht die Futterplatte 34 aus einem verschleißfe­ sten Kunststoff, wie Polyurethan. Sodann ist der Durch­ messer der Futterplatte 34 größer als der der Tragplat­ te 33. Die Unterseite des über die Tragplatte 33 hin­ ausragenden Randes bildet eine Spaltwand 37 aus, wel­ cher eine konturenangepaßte behälterseitige Spaltwand 38 gegenüberliegt. Beide Spaltwände 37, 38 bilden einen labyrinthartig verlaufenden Spalt 39. Zur Bil­ dung der behälterseitigen Spaltwand 38 dient ein behäl­ terseitiges Einsatzstück 40, welches auf einem kegel­ stumpfförmig verlaufenden Behälterwandungs-Abschnitt 27' festgelegt ist.
Die Wirkungsweise der Fliehkraft Gleitschleifmaschine gemäß dieser dritten Ausführungsform ist folgende:
Vor dem Bearbeitungsvorgang herrscht in der Kammer K kein Flüssigkeitsdruck. Aufgrund dessen befindet sich der Teller 14'' in einer axial abgesenkten Lage derart, daß die Spaltwände 37, 38 dichtend aufeinanderliegen, so daß der Spalt 39 praktisch Null ist.
Nach Befüllen des Behälters mit Werkstücken 24 und Gleitschleifkörpern 25 wird die Pumpe 20 eingeschaltet, wodurch innerhalb der Kammer K ein Fluid-Polster P aufgebaut wird, welches mit zunehmendem Druck zu einer Axialverlagerung des Tellers 14'' in Aufwärtsrichtung führt. Diese Bewegung wird über den Impulsgeber 32 dem Näherungsschalter 31 mitgeteilt, welcher nach entspre­ chender Verlagerung den Antrieb 9 einschaltet. Das bedeutet, daß der Teller 14'' erst dann umläuft, wenn ein genügend großer Spalt 39 vorhanden ist, durch wel­ chen, wie in Fig. 6 veranschaulicht ist, Fluid hindurch­ tritt unter Erzielung einer Spaltfreiräumung. Bei dieser Version braucht der Rand der Futterplatte 34 selbst nicht flexibel gestaltet zu sein, da zur Bildung des Spaltes das axiale Bewegungsspiel des Tellers 14'' dient.
Die vierte Ausführungsform der Fliehkraft-Gleitschleif­ maschine, dargestellt in den Fig. 7 und 8, unterschei­ det sich von der vorherigen darin, daß der Teller 14''' einlagig gestaltet ist und einen kegelstumpfförmig verlaufenden Tellerrand 41 besitzt. Dieser bildet in Verbindung mit dem gegenüberliegenden, entsprechend ausgerichteten Behälterwandungs-Abschnitt 42 einen labyrinthartig verlaufenden Spalt 43. Sodann besitzt der ballig gestaltete Behälter 13' auf Höhe seines größten Durchmessers einen ihn umgebenden ringförmigen Überlauf 44 mit zum Behälterinneren hin offenen Überlauföffnungen 45. Bei dieser Ausgestaltung ist der Teller 14''' ebenfalls starr.
Die Wirkungsweise entspricht weitgehend derjenigen der dritten Ausführungsform.
Bei dieser vierten Ausführungsform kann eine zentrale Rückführöffnung am Teller 14''' entfallen, da das Zu­ rückführen des Fluids über den Überlauf 44 erfolgt, von welchem ringförmigen Überlauf 44 ein in das wannenförmi­ ge Fußgestell 1 mündendes Abflußrohr 46 ausgeht.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori­ tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt­ lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (14)

1. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine mit einem die Gleit­ schleifkörper (25) und Werkstücke (24) aufnehmenden Behälter (13, 13') von etwa kreisförmigem Grundriß mit feststehender Seitenwand und mit im Bodenbereich rotie­ rendem Teller (14, 14', 14'', 14''') zur Erzielung einer wendelförmigen Umwälzbewegung des sich oberhalb des Tellers befindlichen Behälterinhalts, wobei im Anlagebereich zwischen Tellerrand und Behälterwandung ein flüssigkeitsgespülter Spalt (16, 28, 39, 43) vorge­ sehen ist, gekennzeichnet durch eine wänderbare Spaltwei­ te und ein mindestens im Spaltbereich den Tellerrand stützendes dynamisches Fluid-Polster (P).
2. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltweite zufolge einer Druckvariation des Fluid-Pol­ sters (P) einstellbar ist.
3. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Teller (14, 14') zumindest in seinem Randbereich flexibel gestaltet ist.
4. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Teller (14'', 14''') mit axialem Bewegungsspiel gelagert ist.
5. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine zentrale Rück­ führöffnung (22) im Teller (14, 14', 14'').
6. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Fluid-Pol­ ster (P) bis zur Antriebswelle (6) erstreckt.
7. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Tellerrand (15, 26) manschettendichtungsartig oder ventilartig in drucklosem Zustand an einen geneigt verlaufenden Behäl­ terwandungs-Abschnitt (17, 27) anlegt.
8. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Behälter­ wandungs-Abschnitt (27) als auch der Tellerrand (26) kegelstumpfförmig verlaufen.
9. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnete daß sowohl der Behälter­ wandungs-Abschnitt (17) als auch der Tellerrand (15) gerundet verlaufen.
10. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltweite zum Rand hin spitzwinklig abnimmt.
11. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das axiale Bewe­ gungsspiel des Tellers (14'', 14''') mittels eines Näherungsschalters (31) oder dergleichen abfragbar ist.
12. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch einen doppellagig gestalte­ ten Teller (14''), wobei auf einer Tragplatte (33) eine auswechselbare, eine Spaltwand (37) ausbildende Futter­ platte (34) aufliegt.
13. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (28, 39) labyrinthartig verläuft.
14. Fliehkraft-Gleitschleifmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch einen den Behälter (13') umgebenden ringförmigen Überlauf (44) mit zum Behälter­ inneren hin offenen Überlauföffnungen (45).
DE1997128931 1997-07-07 1997-07-07 Fliehkraft-Gleitschleifmaschine Withdrawn DE19728931A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997128931 DE19728931A1 (de) 1997-07-07 1997-07-07 Fliehkraft-Gleitschleifmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997128931 DE19728931A1 (de) 1997-07-07 1997-07-07 Fliehkraft-Gleitschleifmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19728931A1 true DE19728931A1 (de) 1999-01-14

Family

ID=7834874

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1997128931 Withdrawn DE19728931A1 (de) 1997-07-07 1997-07-07 Fliehkraft-Gleitschleifmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19728931A1 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000056501A1 (de) * 1999-03-19 2000-09-28 Gegenheimer, Helmut Schleifmaschine
WO2001064394A1 (de) * 2000-02-29 2001-09-07 Otec Präzisionsfinish GmbH Schleifmaschine
DE102008016081A1 (de) 2008-03-28 2009-10-01 Otec Präzisionsfinish GmbH Schleifmaschine und Verfahren zum Schleifen oder Polieren von Werkstücken mittels einer solchen Schleifmaschine
DE102009004916A1 (de) 2009-01-16 2010-07-22 Otec Präzisionsfinish GmbH Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von Werkstücken unter Verwendung eines mit Zuschlagstoffen beaufschlagten, flüssigen Bearbeitungsmediums und Bearbeitungsmedium mit solchen Zuschlagstoffen
DE102010049919A1 (de) * 2010-10-28 2012-05-03 Otec Präzisionsfinish GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächenbearbeitung von Durchgangsbohrungen aufweisenden Werkstücken
CN109079148A (zh) * 2018-10-12 2018-12-25 安徽包钢稀土永磁合金制造有限责任公司 钕铁硼稀土合金原料加工方法及其装置
DE102021104170A1 (de) 2021-02-22 2022-08-25 Otec Präzisionsfinish GmbH Verfahren zum Schleifen und/oder Polieren von Werkstücken und hierfür geeignete Fliehkraft-Gleitschleifmaschine

Cited By (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000056501A1 (de) * 1999-03-19 2000-09-28 Gegenheimer, Helmut Schleifmaschine
WO2001064394A1 (de) * 2000-02-29 2001-09-07 Otec Präzisionsfinish GmbH Schleifmaschine
JP2003525139A (ja) * 2000-02-29 2003-08-26 オーテック・プレツィジオーンスフィニッシュ・ゲゼルシャフト・ミット・ベシュレンクテル・ハフツング 研削装置
US6733374B2 (en) 2000-02-29 2004-05-11 Otec Prazisionsfinish Gmbh Grinding machine
JP4942894B2 (ja) * 2000-02-29 2012-05-30 オーテック・プレツィジオーンスフィニッシュ・ゲゼルシャフト・ミット・ベシュレンクテル・ハフツング 研削装置
DE102008016081A1 (de) 2008-03-28 2009-10-01 Otec Präzisionsfinish GmbH Schleifmaschine und Verfahren zum Schleifen oder Polieren von Werkstücken mittels einer solchen Schleifmaschine
DE102009004916A1 (de) 2009-01-16 2010-07-22 Otec Präzisionsfinish GmbH Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von Werkstücken unter Verwendung eines mit Zuschlagstoffen beaufschlagten, flüssigen Bearbeitungsmediums und Bearbeitungsmedium mit solchen Zuschlagstoffen
DE102010049919A1 (de) * 2010-10-28 2012-05-03 Otec Präzisionsfinish GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächenbearbeitung von Durchgangsbohrungen aufweisenden Werkstücken
DE102010049919B4 (de) * 2010-10-28 2015-05-13 Otec Präzisionsfinish GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächenbearbeitung von Durchgangsbohrungen aufweisenden Werkstücken
CN109079148A (zh) * 2018-10-12 2018-12-25 安徽包钢稀土永磁合金制造有限责任公司 钕铁硼稀土合金原料加工方法及其装置
CN109079148B (zh) * 2018-10-12 2023-09-22 北方稀土(安徽)永磁科技有限公司 钕铁硼稀土合金原料加工方法及其装置
DE102021104170A1 (de) 2021-02-22 2022-08-25 Otec Präzisionsfinish GmbH Verfahren zum Schleifen und/oder Polieren von Werkstücken und hierfür geeignete Fliehkraft-Gleitschleifmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT408365B (de) Betonspritzmaschine
CH667529A5 (de) Vorrichtung zum dosierten abfuellen von fliessfaehigem fuellgut in behaelter.
DE69919830T2 (de) System zum Sammeln von Oel für eine Rundstrickmaschine
DE19728931A1 (de) Fliehkraft-Gleitschleifmaschine
DE2828290C2 (de) Vibrator
DE3209640A1 (de) Hydraulikpumpe
DE2749079A1 (de) Spindel fuer zahnradstossmaschine o.dgl.
EP3356074B1 (de) Verzahnungsbearbeitungsmaschine mit balg
DE1136860B (de) Vibrator, z. B. Schlaghammer
DE4419404A1 (de) Rotordüse
DE102004042745B4 (de) Spindeltrieb für eine Spritzgiessmaschine mit einer Schmiervorrichtung
DE2846546A1 (de) Stufenlos einstellbares kegelscheibengetriebe
CH680753A5 (de)
DE636421C (de) Naehmaschine mit Vorschubkesselpaar
DE838991C (de) Maschine zum Hydratisieren und Raffinieren von breiigen Massen, wie Papierbrei od. dgl.
DE2808677A1 (de) Zentrifuge und trennverfahren
EP1323476A1 (de) Rührwerksmühle mit einer Mahlgut-Zuführpumpe und einer Mahlgut-Abführpumpe
CH629675A5 (en) Device for separating solid and liquid substances
EP0100883B1 (de) Vorrichtung zum Zuführen und Auftragen von verschäumten Flotten auf Warenbahnen od. dgl.
DE7810936U1 (de) Zylinder-Kolben-Vorrichtung, insbesondere für den Support eines Werkzeugträgers einer Bearbeitungsmaschine, insbesondere einer Schleif- oder Poliermaschine
DE3318163A1 (de) Verstelleinrichtung fuer laufschaufeln von kreiselmaschinen
DE69914689T2 (de) Verbesserungen an drehenden Hydraulikzylindern
EP3504008A1 (de) Vorrichtung zum entfernen von partikeln aus einer arbeitsflüssigkeit einer maschine
DE557085C (de) Schleudermaschine mit einer OEffnung, aus der ausgeschiedene Sinkstoffe ausgestossenwerden koennen, und einem axial beweglichen Abschlussmittel (Schieberring) fuer diese OEffnung
DE2103377A1 (de) Revolverzuführer

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee