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DE102008016081A1 - Schleifmaschine und Verfahren zum Schleifen oder Polieren von Werkstücken mittels einer solchen Schleifmaschine - Google Patents

Schleifmaschine und Verfahren zum Schleifen oder Polieren von Werkstücken mittels einer solchen Schleifmaschine Download PDF

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DE102008016081A1
DE102008016081A1 DE200810016081 DE102008016081A DE102008016081A1 DE 102008016081 A1 DE102008016081 A1 DE 102008016081A1 DE 200810016081 DE200810016081 DE 200810016081 DE 102008016081 A DE102008016081 A DE 102008016081A DE 102008016081 A1 DE102008016081 A1 DE 102008016081A1
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Germany
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container part
grinding machine
grinding
container
machine according
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Ceased
Application number
DE200810016081
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English (en)
Inventor
Helmut Gegenheimer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Otec Praezisionsfinish GmbH
Original Assignee
Otec Praezisionsfinish GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Otec Praezisionsfinish GmbH filed Critical Otec Praezisionsfinish GmbH
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Ceased legal-status Critical Current

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Abstract

Es wird eine Schleifmaschine zum Schleifen oder Polieren von Werkstücken mittels Schleif- bzw. Poliergranulat in Form einer Fliehkraft-Gleitschleifmaschine vorgeschlagen. Letztere ist mit einem stationären Behälterteil und einem relativ zu diesem drehbaren Bodenteil ausgestattet, wobei zwischen dem Behälterteil und dem Bodenteil ein Spalt gebildet ist, welcher von außen mit einem insbesondere flüssigen Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium beaufschlagbar ist. Ferner ist ein Ablauf zum Abführen des Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermediums aus dem Behälter vorgesehen. Um einen insbesondere kontinuierlichen Betrieb unter Vermeidung einer stetigen Anreicherung von Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium in dem Behälter zu sorgen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Ablauf für das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium an einem oberhalb des Bodenteils angeordneten Bereich des Behälterteils angeordnet ist. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von Werkstücken mittels einer solchen Schleifmaschine.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine zum Schleifen und/oder Polieren von Werkstücken mittels Schleif- und/oder Poliergranulat, mit einem stationären Behälterteil und einem relativ zu diesem drehbaren Bodenteil, wobei zwischen dem Behälterteil und dem Bodenteil ein Spalt gebildet ist, welcher von außen mit einem insbesondere flüssigen Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium beaufschlagbar ist, und mit einem Ablauf zum Abführen des Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermediums. Die Erfindung ist ferner auf ein Verfahren zum Schleifen und/oder Polieren von Werkstücken mittels Schleif- und/oder Poliergranulat gerichtet, indem einer Schleifmaschine der vorgenannten Art ein Schleif- und/oder Poliergranulat sowie Werkstücke zur Oberflächenbearbeitung aufgegeben werden und sodann das Bodenteil in Rotation versetzt wird, wobei in den zwischen dem Behälterteil und dem Bodenteil angeordneten Spalt von außen ein insbesondere flüssiges Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium eingebracht und dieses wieder aus der Schleifmaschine abgeführt wird.
  • Derartige Schleifmaschinen sind bekannt und werden auch als Fliehkraft-Gleitschleifmaschinen bezeichnet. Sie umfassen ein ein- oder mehrteilig ausgebildetes Behälterteil und ein in der Regel schalenförmig ausgestaltetes Bodenteil, welches relativ zu dem Behälterteil drehbar ist. Solche Fliehkraft-Gleitschleifmaschinen finden zur Oberflächenbearbeitung von verhältnismäßig kleinen Werkstücken Verwendung, welche gemeinsam mit dem Schleif- oder Poliergranulat und gegebenenfalls einem Fluid, insbesondere einer Flüssigkeit, in Form eines Arbeitsmediums zur Nassbearbeitung der Werkstücke, eines Kühl- und/oder Schmiermediums in dem Behälter in Rotationsbewegung versetzt werden. Dies geschieht durch Drehung des Bodenteils relativ zu dem Behälterteil, so dass das Schleifgut mit dem Granulat nach außen bewegt wird, bis es auf die Innenwandung des Behälterteils auftrifft, wo es wieder abgebremst wird. Durch von unten nachströmendes Material stellt sich eine umlaufende Bewegung ein, welche eine intensive Schleif- bzw. Polierwirkung verursacht. Das Schleif- oder Poliergranulat kann dabei je nach zu behandelnden Werkstücken unterschiedlichster Natur und z. B. natürlichen Ursprungs (z. B. aus organischem Material, wie Walnuss- oder Kokosnussschalen, Holz, Kirschkern etc.), mineralischen Ursprungs (z. B. Silikaten, Oxiden etc.) und/oder synthetischen Ursprungs (z. B. Kunststoffen) sein.
  • Die DE 197 28 931 A1 beschreibt eine gattungsgemäße Fliehkraft-Gleitschleifmaschine, bei welcher eine zur Nassbearbeitung erforderliche Arbeitsflüssigkeit von einem unterhalb des Bodenteils gebildeten, mit einem Flüssigkeitsanschluss versehenen Reservoir in den Behälter eingebracht wird. Um die Flüssigkeit wieder aus dem Behälter abführen zu können, ist das Bodenteil im Bereich seiner zur Lagerung dienenden Achse mit einer Mehrzahl an Ablauföffnungen ausgestattet, welche sich in der Antriebswelle fortsetzen und dort in einen gemeinsamen zentralen Ablaufkanal münden. Aus letzterem tritt die abgeführte Arbeitsflüssigkeit in einen unterhalb der Fliehkraft-Gleitschleifmaschine angeordneten Vorlagebehälter aus, aus welchem sie wieder mittels eines Ventil angesaugt und durch den Spalt zwischen Boden- und Behälterteil in den Behälter eingebracht wird.
  • Nachteilig ist insbesondere, dass auf diese Weise keine kontinuierliche Oberflächenbearbeitung über einen längeren Zeitraum hinweg möglich ist, weil sich die Arbeitsflüssigkeit während des Betriebs in dem Behälter anreichert und in periodischen Abständen über den Ablauf abgeleitet werden muss, was ein vorübergehendes Anhalten der Maschine erfordert. Darüber hinaus lässt sich kein optimaler Anteil an Arbeitsflüssigkeit dosieren, da diese während des Schleifvorgangs aus den oben genannten Gründen in dem Behälter stets angereichert wird.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe, eine Schleifmaschine sowie ein Schleifverfahren der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass die vorgenannten Nachteile auf einfache und kostengünstige Weise zumindest weitestgehend behoben werden.
  • Der erste Teil dieser Aufgabe wird bei einer Schleifmaschine zum Schliefen und/oder Polieren von Werkstücken mittels Schleif- und/oder Poliergranulat der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Ablauf für das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium an einem oberhalb des Bodenteils angeordneten Bereich des Behälterteils angeordnet ist.
  • In verfahrenstechnischer Hinsicht sieht die Erfindung zur Lösung dieser Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art ferner vor, dass das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium über das Behälterteil abgeführt wird.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung macht es möglich, die Schleifmaschine weitestgehend kontinuierlich zu betreiben, da das in aller Regel flüssige Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium während der Rotation des Bodenteils durch die hierdurch verursachten Zentrifugalkräfte gemeinsam mit dem Schleif- bzw. Poliergranulat und den zu bearbeitenden Werkstücken radial nach außen in Richtung der Wandung des stationären Behälterteils bewegt wird, wo sie durch den Ablauf abgeführt werden kann. Letzterer kann gegebenenfalls mit einem steuerbaren Ventil ausgestattet sein, um den gewünschten Volumenstrom an abgeführtem Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium steuern bzw. einstellen oder begrenzen zu können. Das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium kann somit nicht nur kontinuierlich durch den zwischen dem Bodenteil und dem Behälterteil vorhandenen Spalt dem Behälter zugeführt, sondern insbesondere auch kontinuierlich aus diesem wieder abgeführt werden, wobei es bei geeigneter Einstellung der Volumenströme (Zu-/Abfuhr) möglich ist, für den gewünschten Anteil an flüssigem Medium in dem Behälter zu sorgen, ohne dass das flüssige Medium angereichert wird. Der Ablauf des Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium kann darüber hinaus in konstruktiver Hinsicht sehr einfach ausgeführt sein, da er im Gegensatz zum Stand der Technik nicht im Bereich relativ zueinander bewegbarer Teile, wie im Bereich der Lagerung des Bodenteils in dem Behälterteil ( DE 197 28 931 A1 ), angeordnet ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der Ablauf wenigstens ein an der innenseitigen Mantelfläche des Behälterteil angeordnetes poröses Element aufweist. Das Schleif- und/oder Poliergranulat wird auf diese Weise gemeinsam mit den zu bearbeitenden Werkstücken von dem porösen Element in dem Behälter zurückgehalten, während das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium durch das poröse Element hindurchtreten und abgeführt werden kann. Das poröse Element kann dabei vorzugsweise auswechselbar an der Innenwandung des Behälterteils festlegbar sein, beispielsweise mittels Schraub-, Rastverbindungen oder dergleichen, um es, z. B. nach einem gewissen Verschleiß, auf einfache Weise austauschen zu können.
  • Das poröse Element kann beispielsweise von einem Siebelement gebildet sein, dessen Maschenweite zweckmäßig kleiner ist als die Partikelgröße des eingesetzten Schleif- und/oder Poliergranulates. Es besteht ferner vorzugsweise aus einem relativ verschleißfesten Material, z. B. Edelstahl. Alternativ kann das poröse Element z. B. auch von einem Sintermetalleinsatz oder von beliebigen anderen Bauteilen gebildet sein, welche die ihm zugedachte Funktion eines Durchlasses von Flüssigkeit unter Zurückhalten des Schleif- und/oder Poliergranulates erfüllen.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass sich das poröse Element im wesentlichen parallel zur Innenwandung des Behälterteils bzw. im wesentlichen parallel zu einer hierauf aufgebrachten Profilierung erstreckt. Statt dessen ist es denkbar, dass das poröse Element eine Flächenerstreckung mit einer im wesentlichen senkrecht zur Innenwandung des Behälterteils angeordneten Erstreckungskomponente besitzt, wobei das poröse Element beispielsweise – in Drehrichtung des Bodenteils betrachtet – hinter einer innenseitig des Behälterteils ausgebildeten Anlaufschräge angeordnet sein kann. In diesem Fall lässt sich der durch Kontakt mit dem Schleif- und/oder Poliergranulat verursachte Verschleiß des porösen Elementes vermindern, da diese während des Betriebs durch die Anlaufschräge größtenteils an dem porösen Element vorbei geführt werden.
  • Während der Ablauf grundsätzlich von einer mit einem außenseitigen Anschluss versehenen Bohrung in dem stationären Behälterteil gebildet sein kann, welche zweckmäßig innenseitig des Behälterteils von dem wie auch immer ausgestalteten porösen Element abgedeckt sein kann, um einen Austrag von Schleif- und/oder Poliergranulat zu verhindern, kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der Ablauf eine Mehrzahl an auf verschiedenen Höhenniveaus an dem Behälterteil angeordnete Bohrungen aufweist, welche wahlweise, z. B. mittels eines Stopfens oder dergleichen, verschließbar bzw. mit einer Abführleitung koppelbar sind. Die Bohrungen können dabei selbstverständlich ebenfalls innenseitig des Behälterteils von einem gemeinsamen oder mehreren porösen Elementen abgedeckt sein. Eine solche Ausführungsform bietet die Möglichkeit, das Höhenniveau des Ablaufes individuell an den jeweiligen Arbeitsvorgang, d. h. an den die Art und Menge des Schleifgutes, die Umdrehungszahl des Unterteils etc. der Schleifmaschine anzupassen, um so für eine gezielte Abführung des Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermediums zu sorgen, welches in Abhängigkeit der Arbeitsparameter infolge Zentrifugalkräften auf ein unterschiedliches Höhenniveau entlang der Behälterwand nach oben zentrifugiert werden kann.
  • Während der Ablauf (bzw. die Abläufe) grundsätzlich auch mit einem gewissen Unterdruck gegenüber dem Innendruck des Behälters – in aller Regel Umgebungsdruck – beaufschlagt werden kann (können), hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn der Druck stromab des Ablauf im wesentlichen dem Innendruck in dem Behälterteil bzw. dem Umgebungsdruck entspricht, so dass das Abführen des Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium im wesentlichen drucklos geschieht. Mit ”im wesentlichen drucklos” ist in diesem Zusammenhang gemeint, dass das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium durch die während des Betriebs herrschenden Zentrifugalkräfte in den Ablauf gelangt und dort rein aufgrund Schwerkraft und/oder hydrostatischem Druck abgeführt wird.
  • Zum Abführen des aus dem Behälter ausgeschleusten Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermediums kann der Ablauf beispielsweise wenigstens einen seitlich an dem Behälterteil außenseitig desselben angeordneten Anschluss, z. B. in Form eines Rohrstutzens oder Flansches, aufweisen, wobei – wie bereits erwähnt – insbesondere auch mehrere solcher, auf verschiedenen Höhenniveaus angeordnete Anschlüsse vorgesehen sein können. Bei einem solchen Anschluss kann es ferner zweckmäßig sein, wenn diesem eine höhenverstellbare Führung einer mit dem Anschluss verbindbaren Abführleitung, z. B. in Form eines zumindest teilweise flexiblen Schlauches oder Rohres, zugeordnet ist, so dass die Abführleitung einerseits – ausgehend von dem Anschluss – unmittelbar nach unten oder auch – z. B. im wesentlichen in Form eines Bogens – zunächst nach oben auf ein oberhalb des Anschlusses angeordnetes Niveau und sodann nach unten verlaufend angeordnet werden kann, um den hydrostatischen Druck des Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermediums ablaufseitig gemäß den jeweiligen Erfordernissen einstellen zu können.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung kann ferner vorgesehen sein, dass der Ablauf eine mit einem außerhalb des Behälterteils angeordneten Reservoir für das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium kommunizierende Rückführleitung aufweist, so dass dieses durch den Spalt hindurch ins Innere des Behälterteils rezirkulierbar ist. Die Rückführleitung kann dabei z. B. im Innern der Wandung des Behälterteils verlaufen, so dass das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium z. B. nach dem Durchtritt durch das poröse Element im Innern der Behälterwandung in das Reservoir gelangt, oder die Rückführleitung ist an einen außenseitigen Anschluss des Behälterteils angeschlossen. Auf diese Weise ist es möglich, dass das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium rezirkuliert wird.
  • Das Bodenteil kann ferner zumindest in seinem randseitigen Abschnitt im Bereich des Spaltes zwischen dem Behälterteil und dem Bodenteil aus einem nachgiebigen Material, wie Kunststoff, gebildet oder mit einem solchen beschichtet sein, wie es als solches z. B. aus der WO 01/64394 A1 bekannt ist. Darüber hinaus kann zumindest die Innenfläche des Behälterteils aus Kunststoff gebildet oder mit einem solchen beschichtet sein, wobei eine solche Beschichtung selbstverständlich auch mit einer für den jeweiligen Schleif- oder Poliervorgang günstigen Profilierung versehen sein kann.
  • Alternativ oder zusätzlich kann der Spalt zischen dem Behälterteil und dem Bodenteil an seiner dem Bodenteil abgewandten Seite auch von einem zumindest an seiner dem Spalt zugewandten Seite aus Keramik gebildeten oder mit einer solchen beschichteten Ringteil begrenzt sein, wie es als solches z. B. aus der EP 1 297 101 A2 bekannt ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen einer erfindungsgemäßen Fliehkraft-Gleitschleifmaschine unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 eine teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Fliehkraft-Gleitschleifmaschine;
  • 2 eine schematische Detailansicht eines an der seitlichen Innenwand des Behälterteils der Fliehkraft-Gleitschleifmaschine angeordneten porösen Elementes eines Ablaufes zum Abführen eines Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermediums aus dem Behälter; und
  • 3 eine schematische Detailansicht einer anderen Ausführungsform eines an der seitlichen Innenwand des Behälterteils der Fliehkraft-Gleitschleifmaschine angeordneten porösen Elementes des Ablaufes zum Abführen eines Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermediums aus dem Behälter.
  • In 1 ist eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 versehene Schleifmaschine zum Schleifen und/oder Polieren von Werkstücken mittels Schleif- und/oder Poliergranulat in Form einer Fliehkraft-Gleitschleifmaschine wiedergegeben, wie sie als solche, d. h. ohne den weiter unten näher erläuterten Auslass für ein in den Behälter eingebrachtes Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium, aus der WO 01/64394 A1 bekannt ist. Die Fliehkraft-Gleitschleifmaschine 1 weist ein stationäres – hier im wesentlichen kreizylindrisches – Behälterteil 2 sowie ein relativ zu diesem drehbares Bodenteil 3 in Form eines Drehtellers auf.
  • Die Fliehkraft-Gleitschleifmaschine 1 umfasst beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ein z. B. einstückiges Gehäuse 2' mit dem Behälterteil 2 sowie ein Traggestell 2''. Das Gehäuse 2' bzw. das Behälterteil 2 kann aus Kunststoff oder Metall, z. B. Aluminium, gefertigt sein, wobei es im letztgenannten Fall beispielsweise innenseitig mit einem Kunststoff, vorzugsweise einem relativ veschleißfesten Kunststoff, wie Polyurethan (PU) oder dergleichen, beschichtet sein kann. Das im Bodenbereich des Behälterteils 2 drehbar gelagerte Bodenteil 3 besteht vorzugsweise aus flexiblem Material, wie einem relativ weichem Kunststoff oder Gummi, z. B. aus einem Polyurethan (PU). Als Schleif- und/oder Poliergranulat kommen beliebige bekannte Materialien in Betracht einschließlich solcher der eingangs erwähnten Art.
  • Das Bodenteil 3 besitzt im vorliegenden Fall einen schräg nach außen und oben gezogenen Umfangsrand 3a, dessen Außenwandung der Kontur des Behälterteils 2 in diesem Bereich folgt, also weitestgehend parallel zu diesem verläuft. Derart ist in Radialrichtung zwischen dem Bodenteil 3 und dem Behälterboden 2 ein endlicher Abstand 5 der Größe b von beispielsweise etwa 2 mm gebildet, welcher über die gesamte Erstreckung des Bodenteils 3 im wesentlichen die gleichen Abmessungen besitzt. Das Bodenteil 3 und/oder das Behälterteil 2 kann/können z. B. unter Variation der Spaltbreite b höhenverstellbar angeordnet sein. Das Bodenteil 3 weist ferner einen nach oben gezogenen Randbereich 3a auf, wodurch eine etwa tellerförmige Aufnahme für das Schleifgut geschaffen ist. Zwischen diesem Randbereich 3a des Boden teils 3 und der Behälterwandung 2b ist ein Spalt 5a gebildet, welcher zweckmäßig kleiner ist als der Abstand b und z. B. eine Breite von ca. 1 mm besitzt.
  • Unterhalb des drehbaren Bodenteils 3 ist in dem Traggestell 2'' ein Drehantrieb 11 für das Bodenteil 3 angeordnet. Der Drehantrieb 11 kann von einem ein das Bodenteil 3 direkt antreibenden Motor oder von einem Getriebemotor mit integriertem Getriebe gebildet sein. Der Drehantrieb 11 weist im vorliegenden Fall eine vertikal nach oben gerichtete Abtriebswelle 12 auf und ist mittels parallel zu der Welle 12 gerichteten Schraubverbindungen 13 über eine Montageplatte 14 am Gehäuse 2' festgelegt. In einer Bohrung des Gehäuses 2' zwischen dem Traggestell 2a und dem Behälter 2' findet sich ein Kupplungsstück 15, mittels dessen das Bodenteil 3 mit der Abtriebswelle 12 des Antriebs 11 drehfest verbunden ist. Das Kupplungsstück 15 weist hierzu Bohrungen 15a, 15b auf. In die Bohrung 15a ragt die Abtriebswelle 12 des Antriebs 11. Zur drehfesten Verbindung ist eine radiale Spannschraube 16 vorgesehen. In die Bohrung 15b ragt ein Zentrierstift 17, welcher fest mit dem Bodenteil 3 verbunden ist. Eine drehfeste Verbindung zwischen dem Bodenteil 3 wird durch parallel zum Zentrierstift 17 in das Kupplungsstück 15 eingreifende Schrauben hergestellt. Dabei fluchtet z. B. die Achse A des Bodenteils 3 mit der des Drehantriebs 11. Anstelle der Bohrungen 15a, 15b kann selbstverständlich auch eine durchgehende Bohrung (nicht gezeigt) vorgesehen sein. Unterhalb des Kupplungsstücks 15 ist die Abtriebswelle 16 des Drehantriebs 11 durch einen Zentrierring 19 umgeben. Im oberen Bereich des Kupplungsstücks ist ein gehärteter Ring 21 fest mit diesem verbunden. Das Kupplungsstück 15 ist durch Dichtringe 22 axial im Gehäuse 2' gehalten.
  • Beim Betrieb der Fliehkraft-Gleitschleifmaschine 1 ermöglicht der zwischen dem Bodenteil 3 und dem Behälterteil 2 vorhandene Spalt 5a, dass kleine Teilchen des Schleifgutes oder insbesondere des Schleif- und/oder Poliergranulates zwar zwischen das Bodenteil 3 und den Behälterboden 2a gelangen können, diese aber aufgrund des rotierenden flexiblen Bodenteils 2 wieder in Richtung der Behälterwand 2b gefördert werden, ohne dass ein nennenswerter Verschleiß von Behälterboden 2a bzw. drehbarem Bodenteil 3 auftritt. Ferner wird aufgrund des flexiblen Bodenteils 3 die Erzeugung von Reibungswärme weitgehend verhindert, indem unter das drehbare Bodenteil 3 gelangtes Granulat nicht zermalmt, sondern radial nach außen gefördert wird. Darüber hinaus kann seitlich im Boden 2a des Behälters 2' ein verschließbarer und während des Betriebs verschlossener Auslaß 22 vorgesehen sein, über den gegebenenfalls unter das Bodenteil 3 gelangtes Granulat bei Stillstand der Maschine 1 wieder entfernt werden kann.
  • Der zwischen dem Bodenteil 3 und dem stationären Behälterteil 2 gebildete Spalt 5a ist über einen in den Raum 5 zwischen dem Boden- 3 und dem Behälterteil 2 mündenden Anschluss 23 von außen mit einem Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium, z. B. mit einem flüssigen Arbeitsmedium zur Nassbearbeitung von Werkstücken, beaufschlagbar. Der Raum 5 kann dabei als Reservoir für das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium dienen, wobei in diesem Fall zwischen dem Bodenteil 3 und dem Behälterteil 2 ein größerer Abstand b gebildet sein und/oder der Behälter 2' in seinem zentralen Bereich der Lagerung des Bodenteils 3 eine Vertiefung aufweisen kann (nicht dargestellt). Das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium ist über einen an einem oberhalb des Bodenteils 3 angeordneten Bereich des Behälterteils 2 vor gesehenen Ablauf 30 aus dem Behälter 2' abführbar, so dass insbesondere eine kontinuierliche Abfuhr des Mediums während des Betriebs möglich ist, d. h. während sich das Bodenteil 3 dreht und der Behälterinhalt aufgrund Fliehkräften in Richtung der zylindrischen Innenwand des Behälterteils 2 bewegt wird.
  • Wie insbesondere aus 2 ersichtlich, kann der Ablauf 30 ein oder mehrere an der innenseitigen Mantelfläche des Behälterteils 2 angeordnete(s) poröse(s) Element(e) 31 aufweisen, welche z. B. von Siebelementen, Sintermetalleinsätzen etc. aus vorzugsweise verschleißfesten Materialien gebildet sein können und zweckmäßig austauschbar, z. B. mittels Schrauben, Rastverbindungen oder dergleichen, an dem Behälterteil 2 festgelegt sein können. Bei der in 2 wiedergegebenen Ausgestaltung ist das Behälterteil 2 ferner mit einer innenseitigen Profilierung 2c, z. B. in Form einer Kunststoffauskleidung, versehen und erstreckt sich das poröse Element 31 des Ablaufs 30 im wesentlichen parallel zur Innenwandung des Behälterteils 2 bzw. parallel zu der innenseitigen Profilierung 2c. Wie der 3 zu entnehmen ist, kann das poröse Element 31 indes statt dessen auch eine Flächenerstreckung mit einer etwa senkrecht zur Innenwandung des Behälterteils 2 angeordneten Erstreckungsrichtungskomponente aufweisen, wobei es bei der in 3 gezeigten Ausgestaltung hinter bzw. stromab (in Drehrichtung R des in 3 nicht erkennbaren Bodenteils 3 betrachtet) einer an der Innenwandung des Behälterteils 2 ausgebildeten Anlaufschräge 32 positioniert ist, welche das poröse Element 31 besser vor Verschleiß infolge Aufprall der Schleif- und/oder Polierpartikel während des Betriebs schützt.
  • Wie wiederum aus 1 hervorgeht, schließt sich an den Ablauf 30 eine z. B. mit einem Steuerventil 34 ausgestattete Rückführleitung 33 an, welche von dem Ablauf 30 über den Zulauf 23 in das Reservoir 5 mündet und somit eine Rückführung des aus dem Behälter 2' abgeführten Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermediums über den Spalt 5a in den Behälter 2' zurück ermöglicht. Die Rückführleitung 33 kann dabei, wie in 1 angedeutet, außerhalb des Behälters 2' verlaufen oder z. B. auch in die Seitenwand desselben integriert sein. Der Ablauf 30 kann hierbei insbesondere eine Mehrzahl von an verschiedenen Höhenniveaus des Behälterteils 2 angeordneten, z. B. innenseitig von einem oder mehreren porösen Elementen 31 abgedeckten Bohrungen (nicht dargestellt) aufweisen, welche wahlweise mittels eines beliebigen Verschlusselementes verschlossen oder mit einer Abführleitung – hier: der Rückführleitung 33 – verbunden werden können. Das Steuerventil 34 dient zur Einstellung der gewünschten Menge an abgezogenem bzw. rezirkuliertem Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium, so dass dieses insbesondere nicht in nennenswertem Ausmaß in dem Behälter 2' angereichert wird. Alternativ oder zusätzlich kann dem Anschluss 30 zu diesem Zweck eine höhenverstellbare Führung (nicht dargestellt) der in diesem Fall insbesondere nachgiebigen Ab- bzw. Rückführleitung 33 zugeordnet sein. Während das Abführen des Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium z. B. im wesentlichen drucklos geschehen kann, kann das Reservoir oder der Anschluss 23 mit einem Druckerzeuger in Verbindung stehen, um die gewünschte Menge an Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium von dem Reservoir 5 durch den Spalt 5a hindurch in den Behälter zu fördern, was insbesondere ebenso wie das Abführen des Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermediums im kontinuierlich oder semikontinuierlich erfolgen kann.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19728931 A1 [0003, 0008]
    • - WO 01/64394 A1 [0016, 0022]
    • - EP 1297101 A2 [0017]

Claims (18)

  1. Schleifmaschine (1) zum Schleifen und/oder Polieren von Werkstücken mittels Schleif- und/oder Poliergranulat, mit einem stationären Behälterteil (2) und einem relativ zu diesem drehbaren Bodenteil (3), wobei zwischen dem Behälterteil (2) und dem Bodenteil (3) ein Spalt (5a) gebildet ist, welcher von außen mit einem insbesondere flüssigen Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium beaufschlagbar ist, und mit einem Ablauf (30) zum Abführen des Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermediums, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf (30) für das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium an einem oberhalb des Bodenteils (3) angeordneten Bereich des Behälterteils (2) angeordnet ist.
  2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf (30) wenigstens ein an der innenseitigen Mantelfläche des Behälterteils (2) angeordnetes poröses Element (31) aufweist.
  3. Schleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das poröse Element (31) von einem Siebelement gebildet ist.
  4. Schleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das poröse Element (31) von einem Sintermetalleinsatz gebildet ist.
  5. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich das poröse Element (31) im wesentlichen parallel zur Innenwandung des Behälterteils (2) erstreckt.
  6. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das poröse Element (31) eine Flächenerstreckung mit einer im wesentlichen senkrecht zur Innenwandung des Behälterteils (2) angeordneten Erstreckungskomponente besitzt.
  7. Schleifmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das poröse Element (31) – in Drehrichtung des Bodenteils (2) betrachtet – hinter einer innenseitig des Behälterteils (2) ausgebildeten Anlaufschräge (32) angeordnet ist.
  8. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf (30) eine Mehrzahl an auf verschiedenen Höhenniveaus an dem Behälterteil (2) angeordnete Bohrungen aufweist, welche wahlweise verschließbar bzw. mit einer Abführleitung (33) koppelbar sind.
  9. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck stromab des Ablauf (30) im wesentlichen dem Innendruck in dem Behälterteil (2) entspricht, so dass das Abführen des Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium im wesentlichen drucklos geschieht.
  10. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf (30) wenigstens einen seitlich an dem Behälterteil (2) außenseitig desselben angeordneten Anschluss aufweist.
  11. Schleifmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Anschluss eine höhenverstellbare Führung einer mit dem Anschluss verbindbaren Abführleitung (33) zugeordnet ist.
  12. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf (30) eine mit einem außerhalb des Behälterteils (2) angeordneten Reservoir (5) für das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium kommunizierende Rückführleitung (33) aufweist, so dass dieses durch den Spalt (5a) hindurch ins Innere des Behälterteils (2) rezirkulierbar ist.
  13. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (3) zumindest in seinem randseitigen Abschnitt im Bereich des Spaltes (5a) zwischen dem Behälterteil (2) und dem Bodenteil (3) aus einem nachgiebigen Material, wie Kunststoff, gebildet oder mit einem solchen beschichtet ist.
  14. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Innenfläche des Behälterteils (2) aus Kunststoff gebildet oder mit einem solchen beschichtet ist.
  15. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (5a) zischen dem Behälterteil (2) und dem Bodenteil (3) an seiner dem Bodenteil (3) abgewandten Seite von einem zumindest an seiner dem Spalt (5a) zugewandten Seite aus Keramik gebildeten oder mit einer solchen beschichteten Ringteil begrenzt ist.
  16. Verfahren zum Schleifen und/oder Polieren von Werkstücken mittels Schleif- und/oder Poliergranulat, indem einer Schleifmaschine (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche ein Schleif- und/oder Poliergranulat sowie Werkstücke zur Oberflächenbearbeitung aufgegeben werden und sodann das Bodenteil (3) in Rotation versetzt wird, wobei in den zwischen dem Behälterteil (2) und dem Bodenteil (3) angeordneten Spalt (5a) von außen ein insbesondere flüssiges Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium eingebracht und dieses wieder aus der Schleifmaschine (1) abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium über das Behälterteil (2) abgeführt wird.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium kontinuierlich abgeführt wird.
  18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeits-, Kühl- und/oder Schmiermedium rezirkuliert wird.
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