DE19727371C1 - Massagegürtel - Google Patents
MassagegürtelInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H15/00—Massage by means of rollers, balls, e.g. inflatable, chains, or roller chains
- A61H15/0092—Massage by means of rollers, balls, e.g. inflatable, chains, or roller chains hand-held
-
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- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Massagegürtel
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Für die Selbstmassage von Muskelverspannungen, insbeson
dere im Schulter- und Rückenbereich, sind aus dem prak
tischen Betrieb handgeführte Massagegeräte bekannt, die
etwa die Form eines Gürtels aufweisen. Dieser Gürtel
wird mit mehr oder weniger großem Andruck über die be
treffenden Körperpartien hin und her bewegt und übt da
bei eine Massagewirkung aus.
Ein gattungsgemäßer Massagegürtel ist aus der DE 34 37 416 A1
bekannt. Der bekannte Massagegürtel weist auf je
dem Querstab drei Holzklötze auf, die auf dem Querstab
rotierbar sind. In einer Ausgestaltung ist vorgesehen,
daß die Bohrungen eines Holzklotzes zum Hindurchführen
des Querstabes gegenüber der Mittelachse des Klotzes
einen Winkel zwischen 2° und 25° aufweisen.
Nachteilig bei dem bekannten Massagegürtel ist die un
veränderliche Befestigung der Querstäbe an dem Strang,
wodurch nicht allen Bedürfnissen der eine Massage benö
tigenden Personen Rechnung getragen ist.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
gattungsgemäßen Massagegürtel dahingehend weiterzuent
wickeln, daß die Abstände der Querstäbe voneinander nach
den Bedürfnissen der zu behandelnden Person veränderbar
sind.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit einem gattungsgemäßen
Massagegürtel mit den kennzeichnenden Merkmalen des Pa
tentanspruchs 1.
Dadurch, daß die Querstäbe jeweils an ihren Enden einen
Befestigungskörper tragen, der eine quer zur Längsachse
des Querstabes verlaufende Bohrung zum gleitenden Hin
durchführen des Stranges und eine Arretiereinrichtung
zum Festsetzen des Befestigungskörpers in einer auswähl
baren Position auf dem Strang aufweist, wird die vorteil
hafte Wirkung erreicht, daß die Abstände der Querstäbe
voneinander beliebig variierbar sind, soweit die Länge
des Stranges das zuläßt.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
der Befestigungskörper ein etwa kugelförmiges Gehäuse
aufweist, dessen Achse koaxial zur Längsachse des Quer
stabes verläuft, wobei in der dem Querstab zugewandten
Seite eine Sackbohrung zur klemmenden Aufnahme des Quer
stabes vorhanden ist, daß auf der gegenüberliegenden
Seite des Gehäuses eine weitere Sackbohrung vorhanden
ist, die quer von der Bohrung durchschnitten ist, daß
ein eine Querbohrung aufweisender zylindrischer Stopfen
in die weitere Sackbohrung gleitend einsteckbar ist, wo
bei sein oberes Ende aus dem Gehäuse vorragt, wobei die
Querbohrung mit der Bohrung in dem Befestigungskörper
ausrichtbar ist, und daß zwischen dem unteren Ende des
Stopfens und dem Boden der Sackbohrung mindestens eine
Feder eingesetzt ist. Damit wird ein sehr einfach zu
betätigender Befestigungskörper geschaffen. Der Strang
wird durch die beiden Querbohrungen hindurchgesteckt,
wozu ein Druck mit der Hand auf das obere Ende des
Stopfens ausgeübt wird. Eine gewünschte Position ist
somit durch Hin- und Herschieben des Befestigungskörpers
leicht einstellbar. Läßt die Hand den Stopfen los, so
drückt die Feder die beiden Querbohrungen aus der koaxi
alen Stellung in eine versetzte Stellung und klemmt den
Strang in dem Gehäuse fest.
Vorzugsweise ist die Feder eine Schraubenfeder, die etwa
eine Druckkraft von mindestens 10 Newton ausübt.
Um ein bequemes Handhaben und eine billige Fertigung zu
ermöglichen, ist der Strang zweckmäßig eine Kordel aus
textilem Werkstoff, wobei synthetische Werkstoffe gut
geeignet sind, weil sie sehr haltbar und hygienisch zu
reinigen sind.
Um eine Verstellung der Länge des Stranges, hier der Kor
del zu ermöglichen, ist zweckmäßig vorgesehen, daß die
Kordel an jedem Ende einen einfachen Knoten trägt, in
den das andere Ende der Kordel eingesteckt ist. Wird nun
an der Kordel gezogen, so gleiten die beiden durch den
Knoten hindurchgeführten Enden auseinander und die Kno
ten rutschen aufeinander zu. In diesem Falle ist die Län
ge einstellbar und die Hand der Person, welche die
Selbstmassage ausübt, ergreift den Abschnitt der Kordel,
in dem die beiden Abschnitte nebeneinanderlaufen. Damit
wird ein weiteres Verrutschen vermieden.
Zweckmäßig ist vorgesehen, daß kugelförmige Massagekör
per oder quaderförmige Massagekörper jeweils auf einem
Querstab aufgesteckt sind, wobei die Bohrungen in den
quaderförmigen Massagekörpern etwa in Richtung der Raum
diagonalen verlaufen. Durch diese Ausgestaltung wird ei
ne gute Massagewirkung erzielt, wobei zweckmäßig entwe
der die kugelförmigen oder die quaderförmigen Massagekör
per aufgesteckt sind.
Die Massagekörper sind zweckmäßig aus Holz oder Kunst
stoff gefertigt; das Gehäuse und der Stopfen sind vor
zugsweise Spritzgußteile aus Kunststoff.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung wird nunmehr
anhand einer Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt in
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines Massagegür
tels,
Fig. 2 eine stark vergrößerte Ansicht eines Befesti
gungskörpers, und
Fig. 3 einen Teil eines Stranges.
Fig. 1 zeigt einen bogenförmig verlaufenden Strang 1,
wobei nur das eine Ende gezeigt ist. Es versteht sich,
daß der Strang 1 eine Schleife bildet, wobei die beiden
Enden des Stranges miteinander verbunden sind. In den
etwa parallel verlaufenden Abschnitten des Stranges 1
sind quer dazu zwei Querstäbe 3 angebracht, die etwa
parallel beabstandet verlaufen.
Jeder Querstab 3 trägt an seinem Ende jeweils einen Be
festigungskörper 2, mit dem die Position auf dem Strang
1 gleitend verschiebbar und festlegbar ist.
Auf dem in der Fig. 1 oberen Querstab 3 sind zwei kuge
lige Massagekörper 4 angeordnet, die mit Hilfe einer Boh
rung auf dem Querstab 3 drehbar sind.
Auf dem in der Fig. 1 unteren Querstab 3 sind drei qua
derförmige Massagekörper 4' drehbar aufgesteckt, wobei
die Drehachsen etwa in Richtung der jeweiligen Raumdia
gonale verlaufen.
In Fig. 2 ist ein Befestigungskörper 2 vergrößert dar
gestellt, wobei dieser ein etwa kugelförmiges Gehäuse 21
aufweist. Das Gehäuse 21 kann auch Tonnen- oder Quader
form haben.
An der in der Fig. 2 unteren Seite ist in dem Gehäuse
21 eine Sackbohrung 22 eingebracht, in die das Ende ei
nes nicht gezeigten Querstabes 3 einsteckbar ist. Auf
der gegenüberliegenden Seite ist eine Sackbohrung 23 in
das Gehäuse eingearbeitet, wobei die Achsen der Sackboh
rungen 22 und 23 koaxial verlaufen. Bei der gezeigten
Ausführung ist der Durchmesser der Sackbohrung 23 deut
lich größer als der der Sackbohrung 22, das muß jedoch
nicht der Fall sein.
Weiter weist das Gehäuse 21 eine quer zur Sackbohrung 23
verlaufende Bohrung 24 auf, die einen etwas größeren
Durchmesser hat als der hier im Querschnitt sichtbare
Strang 1.
In die Sackbohrung 23 ist ein Stopfen 5 in Form eines
Kreiszylinders eingesetzt, wobei unterhalb des Stopfens
5 mindestens eine, hier nur schematisch dargestellte
Schraubenfeder 6 eingelegt ist. Durch den Stopfen 5
läuft eine Bohrung 51 in einer zur Bohrung 24 parallelen
Richtung. Der Stopfen 5 ragt ein Stück aus der Sackboh
rung 23 heraus; wenn man einen Druck darauf ausübt, der
die Feder 6 zusammendrückt, verschwindet das obere Ende
des Stopfens 5 weitgehend in der Sackbohrung 23.
In der gezeigten Stellung fluchten die beiden Bohrungen
51 und 24 weitgehend, wobei die Bohrung 24 im gezeigten
Beispiel oval ausgeführt ist. Das muß jedoch nicht der
Fall sein. Wenn der Stopfen 5 entlastet wird, bewegt er
sich infolge der Kraft der Feder 6 nach oben und klemmt
den Strang 1 fest.
Fig. 3 zeigt den Strang 1 in dem Abschnitt, in dem sei
ne beiden Enden 10 jeweils einen Knoten 10' aufweisen.
Durch die Knoten 10' ist jeweils das andere freie Ende
10 des Stranges 1 hindurchgeführt. Zieht man an den
Strangabschnitten 1 links vom linken Knoten 10' und
rechts vom rechten Knoten 10', so bewegen sich die Kno
ten 10' aufeinander zu und die Länge des Stranges 1 wird
insgesamt vergrößert. Umgekehrt kann man durch Auseinan
derziehen der beiden Knoten 10' deren Abstand voneinan
der vergrößern und so die Länge des Stranges 1 insgesamt
verkleinern.
Claims (8)
1. Massagegürtel mit einem dessen Rand bildenden, um
laufenden biegsamen Strang (1), wobei quer zwischen
zwei etwa parallel verlaufenden Abschnitten des
Stranges (1) mindestens zwei Querstäbe (3) befestigt
sind, auf die jeweils mehrere Massagekörper (4, 4')
drehbar aufgesteckt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querstäbe (3) jeweils an ihren Enden einen
Befestigungskörper (2) tragen, der eine quer zur
Längsachse des Querstabes (3) verlaufende Bohrung
(24) zum gleitenden Hindurchführen des Stranges (1)
und eine Arretiereinrichtung zum Festsetzen des Be
festigungskörpers (2) in einer auswählbaren Position
auf dem Strang (1) aufweist.
2. Massagegürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Befestigungskörper (2) ein etwa kugel
förmiges oder quaderförmiges Gehäuse (21) aufweist,
dessen Achse koaxial zur Längsachse des Querstabes
(3) verläuft, wobei in der dem Querstab (3) zuge
wandten Seite eine Sackbohrung (22) zur klemmenden
Aufnahme des Querstabes (3) vorhanden ist, daß auf
der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses (21) eine
weitere Sackbohrung (23) vorhanden ist, die quer von
der Bohrung (24) durchschnitten ist, daß ein eine
Querbohrung (51) aufweisender zylindrischer Stopfen
(5) in die Sackbohrung (23) gleitend einsteckbar
ist, wobei sein oberes Ende aus dem Gehäuse (21) vor
ragt und wobei die Querbohrung (51) mit der Bohrung
(24) ausrichtbar ist, und daß zwischen dem unteren
Ende des Stopfens (5) und dem Boden der Sackbohrung
(23) mindestens eine Feder (6) eingesetzt ist.
3. Massagegürtel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Feder (6) eine Schraubenfeder ist.
4. Massagegürtel nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Strang (1) eine
Kordel aus textilem Werkstoff ist.
5. Massagegürtel nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Strang (1) an
jedem Ende (10) einen Knoten (10') trägt, durch den
das jeweils andere Ende (10) des Stranges (1) hin
durchgeführt ist.
6. Massagegürtel nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß kugelförmige Massa
gekörper (4) oder quaderförmige Massagekörper (4')
jeweils auf einen Querstab (3) aufgesteckt sind, wo
bei die Bohrungen in den quaderförmigen Massagekör
pern (4') etwa in Richtung ihrer Raumdiagonalen ver
laufen.
7. Massagegürtel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Massagekörper (4, 4') aus Holz oder
Kunststoff gefertigt sind.
8. Massagegürtel nach einem der Ansprüche 2 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (21) und der
Stopfen (5) Spritzgußteile aus Kunststoff sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997127371 DE19727371C1 (de) | 1997-06-27 | 1997-06-27 | Massagegürtel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997127371 DE19727371C1 (de) | 1997-06-27 | 1997-06-27 | Massagegürtel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19727371C1 true DE19727371C1 (de) | 1998-07-16 |
Family
ID=7833842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997127371 Expired - Fee Related DE19727371C1 (de) | 1997-06-27 | 1997-06-27 | Massagegürtel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19727371C1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3437416A1 (de) * | 1984-10-12 | 1986-04-24 | Karl 4400 Münster Adamek-Hetzel | Massageguertel mit rotierbaren holzkloetzen |
-
1997
- 1997-06-27 DE DE1997127371 patent/DE19727371C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3437416A1 (de) * | 1984-10-12 | 1986-04-24 | Karl 4400 Münster Adamek-Hetzel | Massageguertel mit rotierbaren holzkloetzen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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