Die Erfindung betrifft einen Vorderbau eines Kraftfahrzeugs gemäß dem Oberbe
griff des Anspruchs 1.The invention relates to a front structure of a motor vehicle according to the Oberbe
handle of claim 1.
Es ist bereits ein Vorderbau eines Kraftfahrzeuges bekannt, bei dem an den vorde
ren Enden der Längs- oder Motorträger ein Stoßfänger befestigt ist. Diese Bauart
hat den Nachteil, daß bei einer nichtaxialen Beaufschlagung des Längsträgers
Querkräfte und Momente aufgebaut werden können, die nach oben wirken, wo
durch ein frühzeitiges Wegknicken des Längsträgers nach oben erfolgen kann.
Dies hat den Nachteil, daß sich die Deformationskinematik des Kraftfahrzeuges
insgesamt verschlechtern kann.A front end of a motor vehicle is already known, in which the front
A bumper is attached to the ends of the longitudinal or engine supports. This type
has the disadvantage that when the longitudinal beam is subjected to non-axial loading
Lateral forces and moments can be built up that work where
can be done by early buckling of the side member upwards.
This has the disadvantage that the deformation kinematics of the motor vehicle
may deteriorate overall.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Vorderbau eines Kraftfahrzeuges zu schaffen,
der eine verbesserte Deformationskinematik aufweist.The object of the invention is to create a front structure of a motor vehicle,
which has improved deformation kinematics.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.This object is solved by the features of claim 1.
Durch die erfindungsgemäße Versteifung an den vorderen Enden der Längsträger
wird ein vorzeitiges Wegknicken der Längsträger nach oben bei einer nichtaxialen
Beaufschlagung des Längsträgers vermieden. Dadurch wird auch bei einer nicht
axialen Beaufschlagung des Längsträgers, z. B. bei einer Fahrzeugkollision, ein
kontrolliertes Faltenbeulen des jeweiligen Längsträgers und damit ein verbesserter
Energieabbau im Vorderbau ermöglicht. Durch die erfindungsgemäßen vertikalen
Stützen wird die resultierende Lasteinleitungsstelle nach unten verlagert, wodurch
die Deformationskinematik der gesamten Karosserie ebenfalls verbessert wird.Due to the stiffening according to the invention at the front ends of the side members
there is a premature buckling of the side members upwards in the case of a nontaxial
Avoidance of the side member avoided. This does not make one
axial loading of the side member, e.g. B. in a vehicle collision
Controlled buckling of the respective side member and thus an improved one
Energy reduction in the front section allows. Due to the vertical
The resulting load introduction point is shifted downwards, thereby
the deformation kinematics of the entire body is also improved.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren bei
spielshalber beschrieben. Dabei zeigen:An embodiment of the invention is described below with reference to the figures
described for the sake of play. Show:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung eines Vorderbaus von der Seite und Fig. 1 is a schematic diagram of a front building from the side and
Fig. 2 eine Ansicht von unten auf eine Hälfte des in der Fig. 1 gezeigten
Vorderbaus. Fig. 2 is a bottom view of one half of the front structure shown in Fig. 1.
Die Fig. 1 zeigt einen Vorderbau 2 eines Kraftfahrzeuges 1. Am vorderen Ende 3
eines Motor- oder Längsträgers 4 ist ein Querträger 5 eines Stoßfängers 6 befe
stigt. Ferner ist am vorderen Ende 3 des Längsträgers 4 ein oberer Abschnitt 8
einer vertikalen Stütze 7 mit dem Längsträger 4 und/oder mit dem Querträger 5 des
Stoßfängers 6 verbunden. Die vertikale Stütze 7 ist abhängig vom vorhandenen
Bauraum einschließlich der erforderlichen Bodenfreiheit möglichst lang ausgelegt,
wobei der Querschnitt der vertikalen Stütze 7 auf ein maximales Biegeträgheitsmo
ment dimensioniert ist. Aufgrund der langen vertikalen Stützen 7 wird eine hohe
Kompatibilität bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Kraftfahrzeug erreicht,
da durch die Stützen 7 eventuell vorhandene Höhenunterschiede der Stoßfänger
zweier Fahrzeuge ausgeglichen werden. In einfacher Weise wird ein hohes Biege
trägheitsmoment dadurch erreicht, daß die vertikale Stütze 7 als ein Profil ausge
bildet ist, das vorzugsweise aus Leichtmetall besteht. Ein unterer Abschnitt 9 der
vertikalen Stütze 7 ist über eine deformierbare Diagonalstrebe 10 ebenfalls an dem
Längsträger 4 befestigt. Das Deformationsverhalten der jeweiligen Diagonalstrebe
10 ist auf das Deformationsverhalten des betreffenden Längsträgers 4 so abge
stimmt, daß eine optimale Deformationskinematik erzielt wird. In einer anderen
Ausführungsform ist die jeweilige Diagonalstrebe 10 zusätzlich oder alternativ an
einem nicht abgebildeten Vorderachsträger befestigt. Fig. 1 shows a front structure 2 of a motor vehicle 1. At the front end 3 of a motor or side member 4 , a cross member 5 of a bumper 6 is BEFE Stigt. Furthermore, at the front end 3 of the side member 4, an upper section 8 of a vertical support 7 is connected to the side member 4 and / or to the cross member 5 of the bumper 6 . The vertical support 7 is designed as long as possible depending on the available space, including the required ground clearance, the cross section of the vertical support 7 is dimensioned to a maximum Biegeträgitätsmo element. Because of the long vertical supports 7 , a high degree of compatibility is achieved in the event of a collision with another motor vehicle, since the differences in height of the bumpers of two vehicles which may be present are compensated for by the supports 7 . In a simple manner, a high bending moment of inertia is achieved in that the vertical support 7 is formed out as a profile, which is preferably made of light metal. A lower section 9 of the vertical support 7 is also fastened to the side member 4 via a deformable diagonal strut 10 . The deformation behavior of the respective diagonal strut 10 is tuned to the deformation behavior of the relevant longitudinal member 4 so that an optimal deformation kinematics is achieved. In another embodiment, the respective diagonal strut 10 is additionally or alternatively attached to a front axle support (not shown).
Die Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform eines Vorderbaus 2, bei dem die vertikale
Stütze zwischen dem Querträger 5 des Stoßfängers 6 und dem vorderen Ende 3
des Längsträgers 4 an einem Verbindungsteil 14 angeordnet ist. Die Diagonal
strebe 10 verläuft in der in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsform in einem spitzen
Winkel α so zu einer Längsachse 13 des Längsträgers 4, daß ein vorderes Ende
11 der Diagonalstrebe 10 in Richtung zu einer Längsmittenachse des Kraftfahr
zeuges 1 hinzeigt. In einer anderen Ausführungsform verläuft das vordere Ende 11
der Diagonalstrebe 10' unter einem Winkel α' zu einem äußeren Ende 15 des
Stoßfängers 6. Der von der Diagonalstrebe 10 abgedeckte Winkelbereich α liegt
bei ca. ± 5°. In einer bevorzugten Ausführungsform liegt die jeweilige Diagonal
strebe 10 unterhalb des betreffenden Längsträgers 4 so, daß keine oder nur ge
ringe Querkräfte bei einer axialen Beaufschlagung des jeweiligen Längsträgers
entstehen. Fig. 2 shows an embodiment of a front structure 2 , in which the vertical support between the cross member 5 of the bumper 6 and the front end 3 of the side member 4 is arranged on a connecting part 14 . The diagonal strut 10 extends in the embodiment shown in FIG. 2 at an acute angle α to a longitudinal axis 13 of the side member 4 that a front end 11 of the diagonal strut 10 in the direction of a longitudinal center axis of the driving tool 1 indicates. In another embodiment, the front end 11 of the diagonal strut 10 ′ runs at an angle α ′ to an outer end 15 of the bumper 6 . The angular range α covered by the diagonal strut 10 is approximately ± 5 °. In a preferred embodiment, the respective diagonal strut 10 is below the relevant side member 4 so that no or only small ring forces arise when axially acting on the respective side member.