DE19727084A1 - Schabevorrichtung für ein Raupenlaufrad - Google Patents
Schabevorrichtung für ein RaupenlaufradInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Schabevorrichtung
für eine Raupenanordnung und insbesondere auf eine Scha
bevorrichtung, die Fremdstoffe vom Laufradglied einer
Raupenanordnung entfernt.
Im allgemeinen werden Baumaschinen in sehr feindlichen
Umgebungen betrieben, insbesondere jene, die durch die
Verwendung von Raupenanordnungen angetrieben werden. In
den meisten Fällen wird die Maschine, wie beispielsweise
ein Raupentraktor, auf allen Bodenarten unter einer Viel
zahl von Zuständen betrieben, die beispielsweise Schlamm,
Staub und Sand aufweisen. Diese Raupen bzw. Kettenanord
nungen sind durch die Natur ihrer Konstruktion einem ho
hen Grad an Abnutzung unterworfen. Diese Abnutzung wird
stark beschleunigt, wenn sie in gewissen Bodenarten be
trieben werden, wie beispielsweise Sand, Teersand oder
andere wohlbekannte abrasive Materialien.
Während des Betriebs einer Raupen- bzw. Kettenmaschine
nehmen die Raupenverbindungen und -schuhe Material auf,
wenn sie den Boden berühren und tragen es nach oben über
die untere Laufbahn der Raupenanordnung, wenn sich die
Raupenkette dreht. In der hohen Position lösen sich die
Stoffe von den oberen Raupenkomponenten und fallen nach
unten auf die untere Laufbahn der Raupe. Wenn dies auf
tritt, fallen die Fremdstoffe oft auf die Kontaktflächen
oder Abnutzungs- bzw. Verschleißflächen der verschiedenen
Raupenkettenkomponenten. Wenn dieses Material sandig oder
natürlich abrasiv bzw. abtragend ist, wird die Abnutzung
auf Grund des konstanten Kontaktes zwischen diesen Ober
flächen stark beschleunigt. Die insbesondere betrachteten
Abnutzungs- bzw. Verschleißoberflächen weisen die Abnut
zungsschienen der Raupenverbindungen und die Lauf
flächenteile der Raupenrollen und Raupenlaufräder.
Wegen dieses seit langem bestehenden Problems sind ver
schiedene Versuche unternommen worden, verschiedene Scha
be- und/oder Schutzanordnungen vor zusehen, um das Aufbau
en von Material auf den Raupenkettenkomponenten zu ver
hindern, oder um die Fremdstoffe weg von den kritischen
Gebieten abzulenken. Während einige dieser Konstruktionen
bekanntermaßen mit gewissem Erfolg arbeiten, ist die Ge
samtmasse der Schutzkomponenten oft übermäßig groß, was
für die Maschine zusätzliches Gewicht und Kosten mit sich
bringt. Dasselbe gilt für einige Schaberkonstruktionen,
die in manchen Fällen relativ kompliziert sind. Bei eini
gen Beispielen sehen die Konstruktionen ein detailliertes
Profil vor, welches zu dem von einer oder mehreren Rau
penkettenkomponenten paßt, und dahingehend arbeitet, daß
es Material von den verschiedenen Komponenten entfernt,
wenn sie sich während des Betriebs der Maschine drehen.
Diese Konstruktionsarten sind oft ebenfalls starker Ab
nutzung unterworfen. Die Kompliziertheit dieser Kon
struktionen bringt nicht nur zusätzlich beträchtliche Ko
sten für ihre Herstellung mit sich, sie bringt auch zu
sätzliche Kosten für die Ersatzteile mit sich.
Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, eines
oder mehrere der oben dargelegten Probleme zu überwinden.
Gemäß eines Aspektes der vorliegenden Erfindung ist eine
Schabevorrichtung für eine Raupenanordnung vorgesehen.
Die Schabevorrichtung weist einen Rahmen und ein Laufrad
auf, welches drehbar auf dem Rahmen montiert bzw. befe
stigt ist. Das Laufrad definiert eine aufrechten Mittel
teil und ein Paar von Kontaktflächen, die an entgegen
gesetzten Seiten des Mittelteils positioniert sind. Das
Laufrad ist auf dem Rahmen derart positioniert, daß die
Kontaktflächen zum Eingriff mit der Raupenanordnung posi
tioniert sind. Eine Schaber- bzw. Schabeanordnung ist
vorgesehen, die einen ersten Endteil besitzt, der eine
Vielzahl von Schabeoberflächen bzw. -flächen definiert,
und einen zweiten Endteil, der am Rahmen montiert ist.
Die Schabevorrichtung ist am Rahmen derart montiert, daß
jede der Schabeflächen zur Ausrichtung und in kontinuier
lichem Eingriff mit jeweils dem Mittelteil und den Kon
taktflächen ist, die von dem Laufrad definiert werden.
Bei einer Schabevorrichtung, wie oben dargelegt, ist zu
sehen, daß eine Schabeanordnung vorgesehen ist, um konti
nuierlich mit den Außenflächen des Laufrades einer Rau
penanordnung in Eingriff zu stehen. Wenn dies so ist,
werden Fremdstoffe, die von dem Laufrad getragen werden
bzw. auf ihm liegen, durch Kontakt mit der Schabeanord
nung entfernt, wenn sich das Laufrad dreht. Dies verhin
dert wirkungsvoll, daß Fremdstoffe auf den Kontaktflächen
des Laufrades während seines Eingriffes mit der Raupenan
ordnung bleiben, wodurch unnötige und beschleunigte Ab
nutzung der Raupenkettenkomponenten verhindert wird.
Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht einer Raupen
maschine, die die Prinzipien der vorliegenden Er
findung verkörpert;
Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Rau
penrollenrahmens, der in dem vom Bezugszeichen 2
in Fig. 1 umschlossenen Gebiet gezeigt ist;
Fig. 3 ist eine schematische Ansicht des Raupenrollenrah
mens entlang der Linien 3-3 der Fig. 2;
Fig. 4 ist eine vergrößerte Ansicht des Teils der Fig. 3,
der in dem vom Bezugszeichen 4 bezeichneten Gebiet
enthalten ist;
Fig. 5 ist ein vergrößerter Teil der Schabeanordnung, die
in dem vom Bezugszeichen 5, wie in Fig. 2 gezeigt,
bezeichneten Gebiet umschlossen wird;
Fig. 6 ist eine vergrößerte teilweise geschnittene An
sicht des Teils des Raupenrollenrahmens, der in
dem von dem Bezugszeichen 6 in Fig. 1 bezeichneten
Gebiet enthalten ist, und offenbart ein alternati
ves Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 7 ist eine schematische Seitenansicht ähnlich der
der Fig. 6, die noch ein weiteres Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung offenbart;
Fig. 8 ist eine schematische Perspektivansicht des Mon
tagekissens des in Fig. 7 offenbarten Ausführungs
beispiels der Schabevorrichtung; und
Fig. 9 ist eine schematische Perspektivansicht des in
Fig. 6 offenbarten Ausführungsbeispiels der Scha
bevorrichtung, wobei die Rahmenglieder entfernt
sind, um genauer die Erfindung zu veranschau
lichen.
Mit Bezug auf die Zeichnungen, insbesondere auf Fig. 1,
ist zu sehen, daß eine Konstruktions- bzw. Baumaschine 10
gezeigt ist. Die veranschaulichte Maschine ist ein Rau
pen- bzw. Kettentraktor, der Leistung von einem (nicht
gezeigten) herkömmlichen Antriebsstrang liefert, um ein
(Ketten-)Ritzel 12 anzutreiben. Das Ritzel wiederum steht
mit einer Raupenkettenanordnung 14 von herkömmlicher Kon
struktion in Eingriff, um eine Bewegungsübertragung zwi
schen dem Boden und der Maschine vorzusehen, um die Ma
schine über den Boden zu treiben. Die Raupenkettenan
ordnung 14 wird von einem Raupenrollenrahmen 16 getragen,
auf dem eine erste Laufrolle 18 auf dem Hinterteil des
Raupenrollenrahmens und ein zweites Laufrad 20 auf dem
Vorderteil des Raupenrollenrahmens befestigt ist. Eine
Vielzahl von Raupenrollen 22 ist zwischen den Laufrädern
18 und 20 positioniert. Die Raupenkettenanordnung 14 ist
um das Ritzel 12, die ersten und zweiten Laufrollen 18
und 20 und die Raupenrollen 22 herumgelegt und wird von
ihnen getragen. Wenn sie vom Ritzel gedreht wird, dreht
sich die Raupenkettenanordnung um diese Komponenten im
Rollkontakt damit, wenn die Maschine in irgendeiner Rich
tung bewegt wird.
Die Laufräder 18 und 20 definieren jeweils einen aufrech
ten Mittelteil 24 und ein Paar von Kontaktflächen 26 und
28, die an entgegengesetzten Seiten des Mittelteils 24
positioniert sind. Der Mittelteil ist mittig mit Bezug
auf die Raupenkettenanordnung positioniert, um als ein
Führungsglied zu dienen, während die Kontaktflächen mit
Teilen der beabstandeten (nicht gezeigten) Raupenverbin
dungen in Eingriff stehen, die von der Raupenanordnung
definiert werden. Jedes Laufrad 18 und 20 ist an entge
gengesetzten Endteilen 30 und 32 des Raupenrollenrahmens
16 montiert. Jeder Endteil des Raupenrollenrahmens ist
gabelförmig, um ein Paar von voneinander beabstandeten
Armen zu definieren. Das erste Laufrad 18 ist zwischen
den Armen 34 und 36 positioniert, die vom ersten Endteil
30 des Raupenrollenrahmens definiert werden, während das
Laufrad 20 zwischen den Armen 38 und 40 positioniert ist,
die vom zweiten Endteil 32 des Raupenrollenrahmens defi
niert werden. Beide Laufräder sind drehbar um eine Achse
montiert bzw. befestigt, die quer mit Bezug auf die je
weiligen Paare von gabelförmigen Armen positioniert ist.
Mit Bezug auf die Fig. 2 und 3 ist eine Schabe- bzw.
Schaberanordnung 42 gezeigt, und zwar in betriebsmäßigem
Eingriff mit dem ersten Laufrad 18. Im bevorzugten Aus
führungsbeispiel weist die Schabeanordnung 42 ein Ela
stomerschabekissen 43 auf. Das Schabekissen 43 besitzt
einen ersten Endteil 44, der eine Vielzahl von Schabetei
len 46, 48 und 50 definiert, und einen zweiten Endteil
52, der an einer Oberseite 54 des Raupenrollenrahmens 16
befestigt ist. Ein Paar von Schlitzen 58 und 60 ist im
Schabekissen 43 definiert, die nach innen von den entge
gengesetzten Seiten 62 und 64 des Kissens genau so wie
voneinander beabstandet sind. Indem es so positioniert
ist, ist das Schabekissen in erste, zweite und dritte
Schabeteile 46 bzw. 48 bzw. 50 aufgeteilt. Wie am besten
in Fig. 4 zu sehen, endet jeder der Schlitze in einer
Bohrung 66 bzw. 68, die sich durch das Schabekissen er
streckt. Jede Bohrung ist zwischen ersten und zweiten
Endteilen 44 bzw. 52 gelegen, und zwar um einen Abstand
vom ersten Endteil entfernt, der ungefähr ein Drittel bis
Dreiviertel der Gesamtlänge des Schabekissens ist, oder
ein Abstand, der ausreicht, um zu gestatten, daß sich je
der der Schabeteile relativ unabhängig voneinander be
wegt. Da die Schlitze in einer Bohrung enden, wird ein
Zerreißen bzw. eine Rißbildung des Schabekissens durch
die Relativbewegung der Schabeteile verhindert. Das Scha
bekissen 43 ist in Eingriff mit dem ersten Laufrad 18
montiert, so daß die ersten und dritten Schabeteile 46
und 50 mit den Kontaktflächen 26 bzw. 28 ausgerichtet
sind und in kontinuierlichem Eingriff mit ihnen sind. Ge
nau so ist der zweite Schabeteil 48 mit dem aufrechten
Mittelteil 24 des ersten Laufrades 18 ausgerichtet und
in kontinuierlichem Kontakt damit.
Jeder der Schabeteile 46, 48 und 50 ist im wesentlichen
planar bzw. eben in der Konfiguration und definiert eine
Schabeoberfläche 70 am äußersten Ende davon, die am be
sten in Fig. 5 gezeigt ist. Die Schabeoberflächen sind
identisch, daher ist klar, daß die im folgenden verwen
deten Bezugszeichen auf alle drei Schabeteile angewandt
werden. In Fig. 5 ist zu sehen, daß jeder Schabeteil
durch ein Paar von abgewinkelten Oberflächen definiert
wird, die einander schneiden. Eine erste abgewinkelte
Oberfläche 72 erstreckt sich nach vorne und oben von ei
ner Unterseite 74 des Schabekissens 43. Der erste Winkel
kann in einem Bereich von 0 bis 20° fallen, besitzt je
doch einen optimalen Winkel von ungefähr 15°. Die erste
abgewinkelte Oberfläche 72 ist positioniert, um das Lauf
rad im wesentlichen entlang der gesamten Erstreckung ih
rer Länge zu berühren. Eine zweite abgewinkelte Oberflä
che 76 erstreckt sich nach vorne und unten von einer
Oberseite 78 des Schabekissens 43 und schneidet die erste
abgewinkelte Oberfläche, um eine Spitze zu bilden. Dieser
Winkel kann in einem Bereich von 0 bis 90° fallen, be
sitzt jedoch einen optimalen Winkel von ungefähr 45°.
Wie zuvor dargelegt, ist der zweite Endteil 52 der Scha
beanordnung 42, die in dem bevorzugten Ausführungsbei
spiel das Schabekissen 43 aufweist, an der Oberseite 54
des Raupenrollenrahmens 16 montiert. Wie am besten in
Fig. 4 gezeigt, definiert der zweite Endteil des Schabe
kissens eine Vielzahl von langgestreckten Bohrungen 82,
die seitlich voneinander beabstandet sind. Jede Bohrung
nimmt einen Einsatz 84 auf, der aus Metall oder Hart
plastik hergestellt ist. Jeder Einsatz definiert einen im
allgemeinen länglichen Schlitz bzw. ein Langloch 86, wel
ches von ausreichender Größe ist, um den Schaft eines Be
festigungsgliedes, wie beispielsweise eines Bolzens bzw.
einer Schraube 88 aufzunehmen. Jeder Bolzen bzw. jede
Schraube kann verschraubbar in einer geeigneten Monta
gebohrung 89 aufgenommen sein, die an der Oberseite 54
des Raupenrollenrahmens 16 ausgebildet ist. Jeder Schlitz
ist größer als der Schaft der Schraube, um eine Einstel
lung des Schabekissens mit Bezug auf das Laufrad und den
Raupenrollenrahmen zu gestatten. Zusätzlich zu den Ein
stellmöglichkeiten drücken sich die Einsätze, die aus
härterem Material sind, als die Elastomerkissen, nicht
unter der Kraft der Befestigungsmittel zusammen und hel
fen beim Sichern bzw. Befestigen des Schabekissens am
Raupenrollenrahmen.
Mit Bezug auf Fig. 6 ist ein alternatives Ausführungs
beispiel einer Schabeanordnung 42 in Verbindung mit dem
zweiten oder Vorderlaufrad 20 gezeigt. In diesem Ausfüh
rungsbeispiel weist die Schabeanordnung ein Schabekissen
auf, welches identisch mit dem Schabekissen ist, welches
zuvor dargelegt worden ist und durch das gleiche Bezugs
zeichen 43 bezeichnet wurde. In diesem Ausführungsbei
spiel jedoch ist der zweite Endteil 52 am Flanschglied 90
befestigt, welches vom Raupenrollenrahmen 16 definiert
wird, und zwar an einer Position, die unter der Oberseite
54 davon beabstandet ist. Wenn sie so positioniert ist,
kann die Höhe der Schabeanordnung 42 mit Bezug auf die in
Verbindung mit dem ersten Laufrad 18 gezeigte abgesenkt
werden. Dies ist notwendig, da weniger Raum zwischen der
Raupenkettenanordnung 14 und der Oberseite 54 am Vorder
ende 32 des Raupenrollenrahmens verfügbar ist.
In den Fig. 7-9 ist noch ein weiteres Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung offenbart. In diesem
Ausführungsbeispiel weist die Schabeanordnung 42 ein Ela
stomer-Befestigungskissen 92 auf. Das Befestigungskissen
92, welches in Fig. 8 genauer gezeigt ist, definiert ei
nen ersten Endteil 94, der in drei getrennte Montage- bzw.
Befestigungsteile 96, 98 und 100 aufgeteilt ist. Ein
zweiter Endteil 102 ist am Raupenrollenrahmen 16 mon
tiert, und zwar in einer Weise, die später genauer be
schrieben wird. Der erste Endteil 94 des Montagekissens
definiert ein Paar von Schlitzen 104 und 106. Die Schlit
ze 104 und 106 sind im wesentlichen identisch mit den
Schlitzen 58 und 60, die in Verbindung mit dem Schabe
kissen 56 beschrieben wurden, welches im bevorzugten Aus
führungsbeispiel (Fig. 1-5) beschrieben ist, und arbeiten
im wesentlichen in der gleichen Weise. Die Schlitze 104
und 106 sind von den Seiten des Montagekissens und von
einander in einer Weise beabstandet, um den ersten End
teil 94 in die drei Montage- bzw. Befestigungsteile auf
zuteilen, einen ersten Montageteil 96, einen zweiten,
mittig angeordneten Montageteil 98 und einen dritten Mon
tageteil 100. Die Schlitze gestatten es, daß sich die
drei Montageteile im wesentlichen unabhängig voneinander
bewegen. Jeder Montageteil definiert eine Öffnung 108,
110 und 112 in jedem der jeweiligen Montageteile 96 bzw.
98 bzw. 100. Jede Öffnung nimmt einen nicht-elasto
merischen Einsatz 114 bzw. 116 bzw. 118 auf, der an
dem Elastomermontagekissen befestigt ist, und zwar durch
Bindung bzw. Kleben oder eine andere geeignete Weise. Je
der Einsatz definiert weiter eine Vielzahl von Montage
bohrungen 120. Der zweite Endteil 102 des Montagekissens
92 definiert auch eine Vielzahl von Öffnungen 122, die
nicht-elastomerische Einsätze 124 aufnehmen. Die Einsätze
124 sind im wesentlichen in Form und Funktion mit den
Einsätzen 84 identisch, die zuvor in Verbindung mit den
Elastomer-Schabekissen 56 beschrieben wurden, und dienen
als eine einstellbare Montagevorrichtung bzw. Befestigung
für das Montagekissen 92 am Rahmen 16. Die Einsätze 124
sind mit einer Vielzahl von Montagebohrungen 126 aus
richtbar, die in einem Flansch 127 des Rahmens 16 defi
niert sind, und eine Vielzahl von Montage- bzw. Befesti
gungsbolzen 128 oder andere geeignete Befestigungsmittel
aufnehmen, um einstellbar das Montagekissen am Rahmen zu
sichern.
Eine Vielzahl von nicht-elastomerischen Schabegliedern
130, 132 und 134 sind an dem Montagekissen 92 gesichert
und erstrecken sich nach vorne davon, um das Laufrad zu
bewegen, welches im veranschaulichten Ausführungsbeispiel
das zweite Laufrad 20 ist. Das erste Schabeglied 130 ist
aus einer Metallplatte gebildet und besitzt einen ersten
im wesentlichen ebenen Endteil 136, der am ersten Monta
geteil 96 gesichert ist. Der erste Endteil 136 definiert
eine Vielzahl von (nicht gezeigten) Montage- bzw. Befe
stigungsbohrungen, die mit den Bohrungen 120 ausgerichtet
sind, die vom Einsatz 114 definiert werden, der im ersten
Montageteil 96 positioniert ist. Die ausgerichteten Boh
rungen nehmen geeignete Befestigungsglieder, wie bei
spielsweise Bolzen bzw. Schrauben 138 auf, um die zwei
Glieder aneinander zu sichern. Ein zweiter Endteil 140
definiert einen nach unten gekrümmten Teil, der sich vom
ersten Teil 136 in einem Winkel "A" erstreckt, der sich
zwischen 40 und 50° bewegt, besitzt jedoch einen optima
len Winkel von ungefähr 45° mit Bezug auf den ebenen er
sten Teil 136. Der zweite Endteil 140 definiert auch eine
Eingriffsoberfläche 142, die zum kontinuierlichen Kontakt
mit der Kontaktfläche 28 des Laufrades 20 positioniert
ist. Die Eingriffsoberfläche 142 ist in einem zweiten
Winkel "B" mit Bezug auf den ersten Endteil 136 orien
tiert. Der zweite Winkel bewegt sich zwischen 20 und 30°
mit einem optimalen Winkel von ungefähr 25°.
Das zweite Schabeglied 132 ist am zweiten Montageteil 98
im wesentlichen in derselben Weise befestigt, wie mit Be
zug auf das erste Schabeglied 130 beschrieben. Im veran
schaulichten Ausführungsbeispiel ist gezeigt, daß der
Einsatz 136 dreieckig geformt ist. Der Einsatz arbeitet
dahingehend, daß er eine Vielzahl von Befestigungsmitteln
aufnimmt, um einen ersten Endteil 146 des zweiten Schabe
glieds am zweiten Montageteil 98 zu sichern. Da das zwei
te Schabeglied in gewisser Weise größer ist als die er
sten und dritten Schabeglieder, ist der Einsatz 144 in
gewisser Weise vergrößert, um bessere Haltemöglichkeiten
vorzusehen. Es sei bemerkt, daß ein Einsatz mit unter
schiedlicher Form und Größe auch statt dessen verwendet
werden könnte. Mit Ausnahme des geringfügigen Größenun
terschiedes ist das zweite Schabeglied im wesentlichen in
der Konfiguration dasselbe wie das erste Schabeglied. Das
zweite Schabeglied definiert einen zweiten Endteil 147,
der eine Eingriffsoberfläche 148 daran ausgebildet hat,
die konfiguriert ist wie jene Eingriffsoberfläche 142 und
geeignet ist zum Eingriff mit dem aufrechten Mittelteil
24 des Laufrades 20 (Fig. 9) und zwar in identischer Wei
se mit der des ersten Schabeglieds 130.
Das dritte Schabeglied 134 ist im wesentlichen identisch
mit dem ersten Schabeglied 130. Das dritte Schabeglied
besitzt einen ersten Endteil 149, der am dritten Montage
teil 100 in derselben Weise befestigt ist wie die Schabe
glieder 130 und 132. Genau so definiert das dritte Scha
beglied 134 eine Eingriffsoberfläche 150 (Fig. 9) an ei
nem zweiten Endteil 152 davon, der zum Eingriff mit der
Kontaktfläche 26 des Laufrades 20 positioniert ist.
In dem in den Fig. 7-9 offenbarten Ausführungsbeispiel
ist der Montageflansch 127 sogar noch niedriger mit Bezug
auf den Raupenrollenrahmen positioniert, als in den zuvor
beschriebenen Ausführungsbeispielen, um die Extra-Länge
aufzunehmen, die von den Schabegliedern 130, 132 und 134
hinzugefügt wurde. Auch ist die Eingriffsoberflächen ab
gewinkelt, so daß der Hauptteil der Oberfläche mit dem
Laufrad in Eingriff steht, um kontinuierlich Fremdstoffe
zu entfernen, wenn sich das Laufrad mit Bezug auf die
Schabeglieder dreht.
Im Betrieb der Raupenanordnung wird die Raupenkettenan
ordnung 14 um den Raupenrollenrahmen 16 gedreht, und zwar
unter Antrieb des Ritzels 12. In Drehung steht der Rol
lenrahmen mit den Vorder- und Hinterlaufrädern 18 bzw. 20
genau so wie mit den dazwischen positionierten Raupenrol
len 22 in Eingriff. Der Eingriff zwischen den Laufrädern
und der Raupenkette tritt primär entlang der Kontaktflä
chen 26 und 28 auf, die von den Laufrädern definiert wer
den.
Wenn sich die Raupenkettenanordnung 14 dreht, tendieren
die Komponenten in der Raupenkettenanordnung über dem
Laufrad dazu, Fremdmaterial auf die Kontaktflächen 26,
und 28 des Laufrades genau so wie auf den dazwischen po
sitionierten aufrechten Mittelteil 24 fallen zu lassen.
Dies kann passieren, wenn das Laufrad in irgendeiner
Richtung gedreht wird. Wenn sich das Laufrad dreht, tra
gen bzw. drücken die Schabeteile 46, 48 und 50 des bevor
zugten Ausführungsbeispiels an die Oberflächen des Lauf
rades und entfernen die Fremdstoffe. Die Entfernung des
Fremdmaterials tritt auf, bevor diese Gebiete des Laufra
des mit der Raupenkettenanordnung in Eingriff stehen.
Dies ist insbesondere im Eingriffsgebiet zwischen den
Kontaktflächen 26 und 28 und der Raupenkette kritisch, wo
die Abnutzung am stärksten ist. Durch die Entfernung die
ses Materials wird die Beschleunigung der Abnutzung, die
normalerweise zwischen diesen Oberflächen auftreten wür
de, in den meisten Fällen stark verringert werden und in
anderen Fällen im wesentlichen eliminiert werden.
Das Schabekissen 43 ist aus irgendeiner von vielen leicht
verfügbaren Zusammensetzungen von hochwertigem, natürli
chem Gummi zusammengesetzt, welches schneid-, sprung- bzw.
splitter- und abrasionsbeständig ist, und zwar zwi
schen den Temperaturen von -55 bis +80°C und mit einer
Durometerauslesung von 68 ± 3 Durometer A. Dieses Mate
rial, wenn es in der vorliegenden Anwendung verwendet
wird, ist sehr abriebsbeständig.
Die Schabeglieder 130, 132 und 134 des alternativen Aus
führungsbeispiels sind auch zum kontinuierlichen Kontakt
mit dem Laufrad positioniert, um Fremdmaterial in ähnli
cher Weise zu entfernen. Dieser Kontakt wird eingerichtet
und aufrechterhalten durch die Vorspannung, die von den
Elastomereigenschaften des Montagekissens 92 vorgesehen
werden. Das Montage- bzw. Befestigungskissen besteht aus
der gleichen natürlichen Gummizusammensetzung, wie oben
beschrieben. Wenn es so konstruiert ist, ist das Montage
kissen haltbar genug, um den Elementen der Umgebung zu
widerstehen, in denen eine Raupenanordnung arbeiten wird,
während es wirkungsvoll die Winkelstirnseite 142, 148 und
150 von jeder der Eingriffsoberflächen 28 bzw. 24 bzw. 26
auf der Laufrolle hält. Da die Schabeglieder aus Metall
oder nicht-elastomerischem Material zusammengesetzt sind,
wird eine gewisse Abnutzung erwartet, da es einen Me
tall/Metall-Kontakt zwischen der Schabeanordnung und dem
Laufrad gibt. Um diese Abnutzung auszugleichen bzw. auf
zunehmen, ist jede der Eingriffsoberflächen mit einem
Winkel versehen, der mit "B" bezeichnet wird, der gestat
tet, daß die Abnutzung in einer Weise auftritt, in der
die Eingriffsoberflächen ihren Kontakt mit dem Laufrad
aufrechterhalten, wenn es sich mit Bezug auf die Schabe
anordnung dreht. Wenn man dies tut, sind die Schabeglie
der 130, 132 und 134 im wesentlichen selbsteinstellend.
Während die vorliegende Erfindung in Verbindung mit einem
Raupentraktor mit einem erhöhten Ritzel und einem Vorder- und
Hinterlaufrad offenbart und beschrieben worden ist,
sollte klar sein, daß die gleiche Konstruktion mit ande
ren Raupen- bzw. Kettenmaschinen mit einem einzelnen
Laufrad verwendet werden könnte.
Bei einer Schabeanordnung 42, wie oben beschrieben, ist
zu sehen, daß Fremdmaterial kontinuierlich aus einem Ge
biet der Raupenkettenanordnung 14 entfernt wird, welches
einem hohen Abnutzungsgrad unterworfen ist. Da das Fremd
material aus diesen Gebieten entfernt wird, bevor das
Laufrad die Raupenkettenanordnung berührt, wird die Ab
nutzungsbeschleunigung, die normalerweise zu beobachten
ist, wesentlich reduziert. Wenn man dies tut, wird die
Lebensdauer von vielen Komponenten der Raupenkettenan
ordnung stark gesteigert. Bei der vergrößerten Lebens
dauer der Raupenkettenkomponenten kann die Maschine grö
ßeren Servicezyklen unterworfen werden, während die Ko
sten zum Instandhalten und Ersetzen von Raupenkettenkom
ponenten beträchtlich verringert werden.
Andere Aspekte, Ziele und Vorteile dieser Erfindung kön
nen aus einem Studium der Zeichnungen, der Offenbarung
und der beigefügten Ansprüche erhalten werden.
Zusammenfassend kann man folgendes sagen:
Im Betrieb einer Raupenkettenanordnung tritt normaler weise ein hoher Abnutzungsgrad auf Grund der Umgebung auf, in der eine Raupenmaschine arbeiten muß. Diese Ab nutzung wird typischerweise durch Fremdstoffe beschleu nigt, die von einem Laufradglied der Raupenkettenanord nung befördert werden, und auf seinen Kontaktflächen bleiben können, wenn sie mit den anderen Raupenkettenkom ponenten in Eingriff stehen. Die vorliegende Erfindung sieht eine Schabeanordnung vor, die eine Vielzahl von Schabeteilen definiert, die kontinuierlich mit den Kon taktoberflächen des Laufrades in Eingriff stehen, um Fremdmaterial davon zu entfernen, bevor die Kontaktober flächen mit den anderen Raupenkettenkomponenten in Ein griff kommen.
Im Betrieb einer Raupenkettenanordnung tritt normaler weise ein hoher Abnutzungsgrad auf Grund der Umgebung auf, in der eine Raupenmaschine arbeiten muß. Diese Ab nutzung wird typischerweise durch Fremdstoffe beschleu nigt, die von einem Laufradglied der Raupenkettenanord nung befördert werden, und auf seinen Kontaktflächen bleiben können, wenn sie mit den anderen Raupenkettenkom ponenten in Eingriff stehen. Die vorliegende Erfindung sieht eine Schabeanordnung vor, die eine Vielzahl von Schabeteilen definiert, die kontinuierlich mit den Kon taktoberflächen des Laufrades in Eingriff stehen, um Fremdmaterial davon zu entfernen, bevor die Kontaktober flächen mit den anderen Raupenkettenkomponenten in Ein griff kommen.
Claims (11)
1. Schabevorrichtung für eine Raupen- bzw. Kettenan
ordnung, die folgendes aufweist:
einen Rahmen;
ein Laufrad mit einem aufrechten Mittelteil und ei nem Paar von Kontaktoberflächen, die an entge gengesetzten Seiten des Mittelteils positioniert sind, wobei das Laufrad drehbar auf dem Rahmen mon tierbar ist, und zwar in einer Weise, in der die Kontaktoberflächen zum Eingriff mit der Raupenan ordnung positioniert sind;
eine Schabeanordnung, die ein Elastomer-Schabekissen definiert, und zwar mit einem ersten Endteil, der einen ersten Schabeteil definiert, der zum kontinu ierlichen Kontakt mit einer der Kontaktoberflächen des Laufrades geeignet ist, einen zweiten Schabe teil, der zum kontinuierlichen Kontakt mit dem auf rechten Mittelteil geeignet ist, einen dritten Scha beteil, der zum Kontakt mit der anderen der Kontakt flächen positioniert ist, und einem zweiten Teil, der am Rahmen montiert bzw. befestigt ist; und
einen ersten Schlitz, der zwischen den ersten und zweiten Schabeteilen positioniert ist, und einen zweiten Schlitz, der zwischen den zweiten und drit ten Schabeteilen positioniert ist, wobei sich die Schlitze nach innen vom ersten Endteil des Elasto mer-Schabekissens erstrecken, und zwar um einen vor gewählten Abstand, um zu gestatten, daß sich die einzelnen Schabeteile relativ zueinander bewegen.
einen Rahmen;
ein Laufrad mit einem aufrechten Mittelteil und ei nem Paar von Kontaktoberflächen, die an entge gengesetzten Seiten des Mittelteils positioniert sind, wobei das Laufrad drehbar auf dem Rahmen mon tierbar ist, und zwar in einer Weise, in der die Kontaktoberflächen zum Eingriff mit der Raupenan ordnung positioniert sind;
eine Schabeanordnung, die ein Elastomer-Schabekissen definiert, und zwar mit einem ersten Endteil, der einen ersten Schabeteil definiert, der zum kontinu ierlichen Kontakt mit einer der Kontaktoberflächen des Laufrades geeignet ist, einen zweiten Schabe teil, der zum kontinuierlichen Kontakt mit dem auf rechten Mittelteil geeignet ist, einen dritten Scha beteil, der zum Kontakt mit der anderen der Kontakt flächen positioniert ist, und einem zweiten Teil, der am Rahmen montiert bzw. befestigt ist; und
einen ersten Schlitz, der zwischen den ersten und zweiten Schabeteilen positioniert ist, und einen zweiten Schlitz, der zwischen den zweiten und drit ten Schabeteilen positioniert ist, wobei sich die Schlitze nach innen vom ersten Endteil des Elasto mer-Schabekissens erstrecken, und zwar um einen vor gewählten Abstand, um zu gestatten, daß sich die einzelnen Schabeteile relativ zueinander bewegen.
2. Schabevorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Rahmen
ein Raupenrollenrahmen mit einem gabelförmigen End
teil ist, der ein Paar von voneinander beabstandeten
Armen definiert.
3. Schabevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das
Laufrad drehbar zwischen den voneinander beabstande
ten Armen montiert ist, die vom Raupenrollenrahmen
definiert werden.
4. Schabevorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere nach Anspruch 1, wobei jeder
der ersten und zweiten Schlitze in einer Bohrung en
den, die sich durch das Elastomer-Schabekissen er
strecken.
5. Schabevorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere nach Anspruch 1, wobei der
vorgewählte Abstand, um den sich jeder der ersten
und zweiten Schlitze von den ersten Endteilen er
streckt, in einen Bereich von ungefähr einem Drittel
bis Dreivierteln der Gesamtlänge des Elastomer-Schabe
kissens erstreckt.
6. Schabevorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere nach Anspruch 1, wobei der
zweite Endteil des Elastomer-Schabekissens eine
Vielzahl von nicht-elastomerischen Einsätzen defi
niert, in denen zumindest eine Montage- bzw. Befe
stigungsbohrung definiert ist, wobei die Montageboh
rungen von den Einsätzen definiert werden, die mit
einer Vielzahl von Montagebohrungen ausrichtbar
sind, die im Rahmen definiert sind, wobei die ausge
richteten Bohrungen geeignet sind, um ein Befesti
gungsglied aufzunehmen, um den zweiten Endteil des
Elastomer-Schabekissens am Rahmen zu befestigen.
7. Schabevorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere nach Anspruch 1, wobei jeder
der Schabeteile, die von dem Elastomer-Schabekissen
definiert werden im wesentlichen in der Konfigurati
on eben sind, und eine abgewinkelte Endstirnseite
besitzen, die von einer ersten Laufradeingriffsober
fläche definiert wird, die innerhalb eines Bereiches
von ungefähr 0 bis 20° mit Bezug auf das Elastomer-Schabe
kissen winkelartig angeordnet ist.
8. Schabevorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere nach Anspruch 1, wobei die
Schabevorrichtung weiter folgendes aufweist:
ein Elastomer-Montagekissen mit einem ersten End teil, der erste, zweite und dritte Montageteile de finiert, und mit einem zweiten Endteil, der am Rah men montiert bzw. befestigt ist;
ein erstes nicht-elastomerisches Schabeglied mit ei nem ersten Endteil, der am ersten Montageteil des Montagekissens befestigt ist, und mit einem zweiten Endteil, der zum kontinuierlichen Eingriff mit einer der von dem Laufrad definierten Kontaktoberflächen geeignet ist;
ein zweites nicht-elastomerisches Schabeglied mit einem ersten Endteil, der am zweiten Montageteil des Montagekissens befestigt ist, und mit einem zweiten Endteil, der zum kontinuierlichen Eingriff mit dem aufrechten Mittelteil des Laufrades geeignet ist;
ein drittes, nicht-elastomerisches Schabeglied mit einem ersten Endteil, der am dritten Montageteil des Montagekissens befestigt ist, und mit einem zweiten Endteil, der zum kontinuierlichen Eingriff mit der anderen der von dem Laufrad definierten Kontaktober flächen geeignet ist.
ein Elastomer-Montagekissen mit einem ersten End teil, der erste, zweite und dritte Montageteile de finiert, und mit einem zweiten Endteil, der am Rah men montiert bzw. befestigt ist;
ein erstes nicht-elastomerisches Schabeglied mit ei nem ersten Endteil, der am ersten Montageteil des Montagekissens befestigt ist, und mit einem zweiten Endteil, der zum kontinuierlichen Eingriff mit einer der von dem Laufrad definierten Kontaktoberflächen geeignet ist;
ein zweites nicht-elastomerisches Schabeglied mit einem ersten Endteil, der am zweiten Montageteil des Montagekissens befestigt ist, und mit einem zweiten Endteil, der zum kontinuierlichen Eingriff mit dem aufrechten Mittelteil des Laufrades geeignet ist;
ein drittes, nicht-elastomerisches Schabeglied mit einem ersten Endteil, der am dritten Montageteil des Montagekissens befestigt ist, und mit einem zweiten Endteil, der zum kontinuierlichen Eingriff mit der anderen der von dem Laufrad definierten Kontaktober flächen geeignet ist.
9. Schabevorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere nach Anspruch 8, wobei ein
Montageeinsatz innerhalb jedes der Montageteile po
sitioniert ist, die von dem ersten Endteil des Mon
tagekissens definiert werden, um mit den jeweiligen
ersten Endteilen von jedem nicht-elastomerischen
Schabeglied in Eingriff zu stehen, um Mittel zur An
bringung zwischen den jeweiligen nicht-elastomeri
schen Schabegliedern und dem Montagekissen vorzuse
hen.
10. Schabevorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere nach Anspruch 9, wobei jeder
Montageeinsatz eine Vielzahl von Montagebohrungen
definiert, die sich dadurch erstrecken, wobei die
Montagebohrungen ausrichtbar sind mit einer Vielzahl
von Montagebohrungen, die in den jeweiligen nicht
elastomerischen Schabegliedern definiert sind, wobei
die ausgerichteten Bohrungen geeignet sind, um ein
Befestigungsglied darin aufzunehmen, um die jeweili
gen nicht-elastomerischen Schabeglieder am Montage
kissen zu befestigen.
11. Schabevorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere nach Anspruch 10, wobei jeder
der Montage- bzw. Befestigungseinsätze aus einem Me
tallmaterial besteht.
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