DE19727996C2 - Wiederverschließbares Ausgießelement zum Applizieren auf eine Flachgiebelpackung - Google Patents
Wiederverschließbares Ausgießelement zum Applizieren auf eine FlachgiebelpackungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein wiederverschließbares
Ausgießelement zum Applizieren auf eine
Flachgiebelpackung, insbesondere quaderförmige
Karton/Kunststoff-Verbundpackung, bestehend aus einem
Grundkörper, einem verschließbaren Deckel und einem
Öffnungselement zum Durchstoßen der Packungswandung der
Flachgiebelpackung in einer dafür vorgesehenen
Schwächungszone, wobei der Deckel und das Öffnungselement
als gemeinsames Bauteil einstückig ausgeführt und um eine
Schwenkachse schwenkbar mit dem Grundkörper verbunden
sind.
Flachgiebelverbundpackungen sind in vielfacher
Ausfertigung bekannt. Sie finden vornehmlich auf dem
Gebiet der Flüssigkeitsverpackung im Zusammenhang mit
Kalt-, Kalt-Steril-, Heiß- und aseptischer Füllung
Verwendung. Diese Packungen lassen sich in der Regel nach
dem einmaligen Öffnen nicht wieder verschließen.
Es ist daher bei Flachgiebelverbundpackungen der
vorgenannten Art bereits vorgeschlagen worden, auf dem
Packungsgiebel ein Ausgießelement anzuordnen, welches zum
erstmaligen Öffnen der Packung dient und zu seiner
Wiederverschließbarkeit mit einem entsprechenden
Verschlußelement ausgestattet ist (EP 0 580 593 B1). Dort
ist im Bereich der Kartonschicht und äußeren PE-Schicht
des Verbundmaterials der Packung eine Trennlinie zur
Schwächung des Giebelmaterials vorgesehen, in die zum
Öffnen der Packung ein mit dem Ausgießelement einstückig
verbundenes Öffnungselement in das Packungsmaterial
hineingedrückt wird. Am Grundkörper dieses bekannten
Ausgießelementes ist weiterhin ein Deckel befestigt,
welcher zum Wiederverschließen der Packung dient.
Die vorgenannten Flachgiebelverbundpackungen haben jedoch
den Nachteil, daß zu ihrem Öffnen nach dem Aufklappen des
Deckels das eigentliche Öffnungselement mit einem
geeigneten Mittel in das Packungsmaterial hineingedrückt
werden muß. Als Öffnungsmittel dient hierbei häufigem
Finger der diese Flachgiebelverbundpackung öffnenden
Person oder es wird ein Werkzeug wie eine Schere, ein
Messer od. dgl. verwendet. Durch den unmittelbaren
Kontakt von Finger oder Werkzeug mit dem Packungsinhalt
(Produkt) oder mit produktführenden Teilen besteht eine
Gefahr der Kontamination des jeweiligen Produktes.
Aus der DE 44 09 947 C2 ist eine quaderförmige
Flachgiebelpackung mit einem Ausgießelement bekannt,
wobei Deckel und Öffnungselement einstückig ausgebildet
sind und eine Betätigung des Deckels gleichzeitig - auch
erstmalige - Öffnen der Flachgiebelpackung bewirkt. Bei
diesem gattungsgemäßen Ausgießelement sind der einteilige
Deckel und das Öffnungselement und eine Schwenkachse
schwenkbar mit dem Grundkörper verbunden.
Aus den eingetragenen Unterlagen des deutschen
Gebrauchsmusters G 92 13 600 ist ein Behälterverschluß
bekannt, der insbesondere bei Kunststoffbehältern, deren
Deckel gleichzeitig eine Spenderfunktion übernehmen soll,
zur Anwendung kommt. Eine vollständige Leerung des
Packungsinhaltes bei diesem bekannten Verschluß ist nicht
möglich. Gleiches gilt für den Gegenstand gemäß den
eingetragenen Unterlagen des deutschen Gebrauchsmusters G
91 04 954, auch dort ist ein Kunststoff-
Behälterverschluß beschrieben, der konstruktive aufwendig
ist und nicht für den Einsatz mit
Flachgiebelverbundpackungen geeignet ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das
eingangs genannte und zuvor näher beschriebene
wiederverschließbare Ausgießelement so auszugestalten und
weiterzubilden, daß das Öffnen der mit einem solchen
Ausgießelement versehenen Flachgiebelverbundpackung ohne
Einwirkung von ggf. kontaminierten Gegenständen
ermöglicht wird, ohne daß auf die sonstigen Vorteile des
Wiederverschließens verzichtet werden muß. Darüber hinaus
ist eine möglichst vollständige Entleerung der
Flachgiebelpackung bei geöffnetem Ausgießelement
erwünscht.
Diese Aufgabe wird bei dem erfindungsgemäßen
Ausgießelement gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1
und einer entsprechenden Flachgiebelpackung dadurch
gelöst, daß das Öffnungselement in geöffneter Stellung
außerhalb des Grundkörpers als Ausgießrohr ausgebildet
ist und daß das Ausgießrohr in geschlossenem Zustand von
der Gießkante der Flachgiebelpackung weg weist.
Die erfindungsgemäße Lösung ist konstruktiv besonders
elegant, da Öffnungselement und Deckel als ein Bauteil,
nämlich als beidseitiger Hebel, ausgebildet sind, der an
nur noch einer Schwenkachse am Grundkörper des
Ausgießelementes befestigt ist. Durch diesen beidseitigen
Hebel ist beim Öffnen einer mit diesem Ausgießelement
versehenen Flachgiebelverbundpackung zuverlässig
sichergestellt, daß die vorgeschwächte Stelle der
Flachgiebelverbundpackung ohne unmittelbaren Kontakt von
etwaig kontaminierten Gegenständen (Finger, Schere,
Messer od. dgl.) geöffnet wird. Auf diese Weise ist das
Risiko der Kontamination des Produktes deutlich
verringert, da außer Luft nichts mehr ins Packungsinnere
gelangt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die
Schwenkachse für den Hebel aus Öffnungselement und Deckel
an der Oberseite oder der Unterseite des Grundkörpers
angeordnet sein. Bei beiden Ausführungsformen ist eine
einstückige Ausbildung von Deckel und Öffnungselement
möglich. Wenn die Schwenkachse auf der Oberseite des
Grundkörpers angeordnet ist, wird sichergestellt, daß bei
nahezu um 180° gedrehter Packung der Rest des
Packungsinhaltes in den Innenraum des Grundkörpers des
Ausgießelementes fließt und durch dessen tiefste Stelle,
nämlich das Ausgießrohr, entleert werden kann. Durch die
erfindungsgemäße Konstruktion läßt sich das
Ausgießelement sehr nah an der Packungsvorderkante
anordnen.
Gemäß einer weiteren Lehre der Erfindung weist das
Ausgießrohr bevorzugt einen im wesentlichen
halbkreisförmigen Querschnitt auf, wie weiter unten bei
der Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung näher erläutert wird. Die rohrförmige
Ausbildung ist wesentlich für eine gute Strahlformung des
Produktes beim Ausgießen. Dadurch wird eine gute
Dosierbarkeit des Produktes erreicht. Es ist jedoch im
Rahmen der Erfindung auch möglich das Ausgießrohr mit
einem im wesentlichen runden oder rechteckigen
Querschnitt zu versehen.
Um nun eine optimale Abdichtung zwischen Grundkörper und
Ausgießrohr zu erreichen, ist in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung eine flexible Dichtungsmembran vorgesehen.
Durch diese flexible Dichtungsmembran wird dem Umstand
Rechnung getragen, daß das Ausgießrohr bei jedem
Öffnungs- und Schließvorgang bewegt wird und nicht nur in
seinen beiden "Endstellungen" abgedichtet sein soll.
Da erfindungsgemäß das Ausgießrohr gleichzeitig als
Deckel und Öffnungselement ausgebildet ist, sieht eine
weitere Lehre der Erfindung vor, daß das Öffnungselement
zu seiner Versteifung einen oder mehrere Längsstege
aufweist. Diese Längsstege können rippenartig ausgebildet
sein, es ist jedoch im Rahmen der Erfindung auch denkbar,
daß diese das Ausgießrohr in mehrere Kanäle unterteilen.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung beträgt
der Öffnungswinkel des Ausgießrohres zwischen 80 und 120°
und, bevorzugt, etwa 90°. Es hat sich gezeigt, daß
Öffnungwinkel der vorgenannten Größe vollkommen
ausreichen, um ein vollständiges Entleeren der mit einem
solchen Ausgießelement versehenen erfindungsgemäßen
Flachgiebelpackung zu ermöglichen. Dabei ist ein
Öffnungswinkel von etwa 90° aufgrund der günstigen
Konstruktion besonders vorteilhaft.
Zum besseren Durchtrennen der Schwächungszone in der
Packungsoberseite weist das Öffnungselement in einer
weiteren Ausbildung der Erfindung an seiner der
Packungsoberseite zugewandten Seite eine Öffnungshilfe
auf. Diese Öffnungshilfe kann - je nach Ausbildung der
Schwächungszone in der Packungsoberseite - als
Aufreißhaken oder aber auch als Schneide ausgebildet
sein.
Zur leichteren Bedienbarkeit des Öffnungselementes ragt
das vom Grundkörper wegweisende Ende des Deckels im
geschlossenen Zustand über den Grundkörper hinaus, so daß
die Öffnungsperson zum Anheben des Deckels leicht mit
einem Finger unterhalb dieses hinausragenden Endes des
Deckels greifen kann.
Damit nun eine optimale Abdichtung des geschlossenen
Ausgießelementes erreicht werden kann, weist der
Grundkörper in seinem Inneren einen in der
Querschnittsform des Ausgießrohres entsprechenden
Dichtungswulst auf, in die der Querschnitt des
Ausgießrohes in Schließstellung verrastend eingreift.
Schließlich ist nach einer weiteren Ausgestaltung der
Erfindung vorgesehen, daß bei oberhalb des Ausgießrohres
angeordneter Schwenkachse der Grundkörper in seinem
Inneren eine von seiner Vorderkante zur Schwenkachse
reichende schräge Ebene aufweist, damit auch im
Grundkörper selbst kein "Zwickelraum" für ein Restvolumen
der auszugießenden Flüssigkeit verbleibt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer lediglich
bevorzugte Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung
näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein Ausgießelement in
geschlossener Stellung im Längsschnitt,
Fig. 2 das Ausgießelement aus Fig. 1 in geöffneter
Stellung im Längsschnitt,
Fig. 3 das Ausgießelement aus Fig. 2 in 90°-
Öffnungsstellung in Seitenansicht,
Fig. 4 das Ausgießelement aus Fig. 1 und 2 im
Horizontalschnitt entlang der Linie IV-IV aus
Fig. 2,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines
Ausgießelementes in geöffneter
Stellung im Längsschnitt und
Fig. 6 eine Flachgiebelpackung mit dem Ausgießelement
aus Fig. 5 in Entleerposition.
Fig. 1 und 2 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform des
Ausgießelementes im Längsschnitt,
einmal in geschlossener und einmal in geöffneter
Stellung. Hier besteht das Ausgießelement aus einem
Grundkörper 1 einem daran an einer im Ausführungsbeispiel
oben am Grundkörper 1 befindlichen Schwenkachse S
angelenkten Deckel 2, welcher als gemeinsames
Konstruktions- und Funktionsteil einstückig mit einem
Öffnungselement 3 ausgebildet ist. Wie besonders deutlich
in Fig. 2 erkennbar, bilden Deckel 2 und Öffnungselement
3 außerhalb des Grundkörpers 1 ein Ausgießrohr 4 mit
einer entsprechenden Ausgießöffnung 5, durch die der
Packungsinhalt entleert werden kann. Durch die
Ausgestaltung des Öffnungselementes 3 als Ausgießrohr 4
ergibt sich eine gute Dosierbarkeit beim Ausgießen.
Zur Abdichtung ist zwischen Grundkörper 1 und
Ausgießrohr 4 eine flexible Dichtungsmembran 6
vorgesehen, welche in geöffneter Stellung (Fig. 2) straff
gespannt ist und in geschlossener Stellung (Fig. 1)
unterhalb des Ausgießrohres 4 auf der Oberseite der
Packung P verläuft.
Aus Fig. 2 ist zu entnehmen, daß der Öffnungswinkel etwa
20° zur Vertikalen, also etwa 110° zur Packungsoberfläche
beträgt. In der Seitenansicht von Fig. 3 ist das
erfindungsgemäße Öffnungselement mit einem Öffnungswinkel
von etwa 90° dargestellt. Dieser Winkel ist für ein
vollständiges Entleeren ausreichend.
Damit nun die zum Öffnen der Packung P erforderliche
Kraft über den Deckel 2 auf das Öffnungselement 3
übertragen werden kann, weist das Öffnungselement 3 zu
seiner Versteifung einen oder mehrere Längsstege 7 auf.
Diese Längsstege 7 sind besonders deutlich in Fig. 4
erkennbar.
Aus Fig. 4 geht ferner hervor, daß das rinnenförmige
Öffnungselement 3 einen etwa halbkreisförmigen
Querschnitt aufweist. Bei dieser bevorzugten
Ausführungsform ist also auch das Ausgießrohr 4, also das
mit dem Deckel 2 versehene rinnenförmige
Öffnungselement 3 mit einem halbkreisförmigen Querschnitt
versehen. Jedoch sind im Rahmen der Erfindung auch
Ausgestaltungen mit im wesentlichen rundem oder
rechteckigem Querschnitt denkbar.
Zum leichteren Öffnen weist das
Ausgießelement eine Öffnungshilfe auf, die, wie aus den
Fig. 1 bis 3 deutlich erkennbar, als Aufreißhaken 8
ausgebildet ist. Es ist jedoch auch möglich, unterhalb
der gesamten Länge des Öffnungselementes 3 eine Schneide
od. dgl. anzuordnen, die dann in eine vorbereitete
Schwächungszone in die Oberfläche der Packung P
eindringen kann.
Zur besseren Handhabung beim Öffnen ragt das vom
Grundkörper 1 wegweisende Ende 9 des Deckels 2 im
geschlossenen Zustand über den Grundkörper 1 hinaus, wie
deutlich in Fig. 1 zu erkennen ist. Die Verbindung
zwischen Grundkörper 1 und Ausgießrohr 4 erfolgt über
eine an der Oberseite des Grundkörpers 1 liegende
Schwenkachse S, welche bevorzugt als Filmscharnier
ausgebildet ist.
Da beim Öffnen der nicht dargestellten Packung lediglich
das Ende 9 des Deckels 2 angefast werden muß, ist die
Forderung "keine Berührung von produktführenden Teilen"
erfüllt.
In den Fig. 5 und 6 ist schließlich ein weiteres
Ausführungsbeispiel des
Ausgießelementes dargestellt, bei dem der Grundkörper 1
in seinem Inneren eine von seiner Vorderkante V zur
Schwenkachse S reichende schräge Ebene 11 aufweist. Es
ist klar, daß bei dieser Ausführungsform auch die Form
des Öffnungselementes 3 entsprechend abgeschrägt
ausgeführt sein muß.
Bei einem so ausgebildeten Ausgießelement wird ein
vollständiges Entleeren auch des Grundkörpers 1 erreicht.
Aus Fig. 6 geht deutlich hervor, daß eine mit dem
Ausgießelement versehene Packung P
bereits in der gezeigten Stellung fast vollständig
entleert ist, die im unteren "Zwickelbereich" der Packung
dargestellte noch vorhandene Restmenge R der Flüssigkeit
läßt sich dabei durch weiteres Schwenken der Packung P
auch noch über die Ebene 11 aus der Packung entfernen.
Claims (17)
1. Wiederverschließbares Ausgießelement zum Applizieren
auf eine Flachgiebelpackung, insbesondere quaderförmige
Karton/Kunststoff-Verbundpackung, bestehend aus einem
Grundkörper, einem verschließbaren Deckel und einem
Öffnungselement zum Durchstoßen der Packungswandung der
Flachgiebelpackung in einer dafür vorgesehenen
Schwächungszone, wobei der Deckel und das
Öffnungselement als gemeinsames Bauteil einstückig
ausgeführt und um eine Schwenkachse schwenkbar mit dem
Grundkörper verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Öffnungselement (3) in geöffneter Stellung außerhalb
des Grundkörpers (1) als Ausgießrohr (4) ausgebildet
ist und daß das Ausgießrohr (4) in geschlossenem
Zustand von der Gießkante der Flachgiebelpackung (P)
weg weist.
2. Ausgießelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schwenkachse (S) an der Oberseite des Grundkörpers
(1) angeordnet ist.
3. Ausgießelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schwenkachse (S) an der Unterseite des Grundkörpers
(1) angeordnet ist.
4. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausgießrohr (4) einen im wesentlichen
halbkreisförmigen Querschnitt aufweist.
5. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausgießrohr (4) einen im wesentlichen runden
Querschnitt aufweist.
6. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausgießrohr (4) einen im wesentlichen rechteckigen
Querschnitt aufweist.
7. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Grundkörper (1) und Ausgießrohr (4) einen
flexible Dichtungsmembran (6) vorgesehen ist.
8. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Öffnungselement (3) zu seiner Versteifung einen oder
mehrere Längsstege (7) aufweist.
9. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Öffnungswinkel des Ausgießrohres (4) zwischen 80 und
120° beträgt.
10. Ausgießelement nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Öffnungswinkel des Ausgießrohres (4) 90° beträgt.
11. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Öffnungselement (3) an seiner der Packungswandung
zugewandten Seite eine Öffnungshilfe aufweist.
12. Ausgießelement nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnungshilfe als Aufreißhaken (8) ausgebildet ist.
13. Ausgießelement nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnungshilfe als Schneide ausgebildet ist.
14. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
das vom Grundkörper (1) wegweisende Ende (9) des Deckels
(2) im geschlossenen Zustand zum leichteren Öffnen über
den Grundkörper (1) hinausragt.
15. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundkörper (1) in seinem Inneren einen der
Querschnittsform des Ausgießrohres (4) entsprechenden
Dichtungswulst (10) aufweist.
16. Ausgießelement nach einem der Ansprüche 2 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundkörper (1) in seinem Inneren eine von seiner
Vorderkante (V) zur Schwenkachse (S) reichende schräge
Ebene (11) aufweist.
17. Flachgiebelpackung, insbesondere quaderförmige
Karton/Kunststoff-Verbundpackung,
gekennzeichnet durch ein
wiederverschließbares Ausgießelement nach einem der
Ansprüche 1 bis 16.
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Publications (2)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SIG COMBIBLOC GMBH & CO. KG, 52441 LINNICH, DE |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |