DE19727582A1 - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Synchronisation eines Zeittaktes mit in einem Zeitraster auftretenden Ereignissen - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Synchronisation eines Zeittaktes mit in einem Zeitraster auftretenden EreignissenInfo
- Publication number
- DE19727582A1 DE19727582A1 DE1997127582 DE19727582A DE19727582A1 DE 19727582 A1 DE19727582 A1 DE 19727582A1 DE 1997127582 DE1997127582 DE 1997127582 DE 19727582 A DE19727582 A DE 19727582A DE 19727582 A1 DE19727582 A1 DE 19727582A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- counter
- stage
- bit
- bits
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 12
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims description 10
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 3
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 7
- 230000006870 function Effects 0.000 description 4
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 3
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 2
- 102100022717 Atypical chemokine receptor 1 Human genes 0.000 description 1
- 101000678879 Homo sapiens Atypical chemokine receptor 1 Proteins 0.000 description 1
- 206010034719 Personality change Diseases 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000000873 masking effect Effects 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L7/00—Arrangements for synchronising receiver with transmitter
- H04L7/02—Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information
- H04L7/033—Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information using the transitions of the received signal to control the phase of the synchronising-signal-generating means, e.g. using a phase-locked loop
- H04L7/0331—Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information using the transitions of the received signal to control the phase of the synchronising-signal-generating means, e.g. using a phase-locked loop with a digital phase-locked loop [PLL] processing binary samples, e.g. add/subtract logic for correction of receiver clock
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L7/00—Arrangements for synchronising receiver with transmitter
- H04L7/02—Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information
- H04L7/027—Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information extracting the synchronising or clock signal from the received signal spectrum, e.g. by using a resonant or bandpass circuit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Synchronisation eines
Zeittaktes mit in einem festen, dem Zeittakt entsprechenden
Zeitraster auftretenden Ereignis sen, bei dem die Ereignisse
detektiert werden und ein Zähler mit einem solchen Taktsignal
gesteuert wird, daß dieser ein den Zeittakt bestimmendes Über
laufsignal abgibt. Die Erfindung betrifft ferner eine Schal
tungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens.
Es ist grundsätzlich bekannt, einen in einem Gerät hergestell
ten Zeittakt mit einer phase-locked loop (PLL) auf Ereignisse
zu synchronisieren, die innerhalb eines dem Zeittakt entspre
chenden Zeitrasters auftreten können, jedoch nicht immer auf
treten. Ein derartiges Verfahren dient somit zur Wiederher
stellung eines Zeittaktes, der für das die Ereignisse enthal
tende Signal verwendet worden ist.
Eine bevorzugte Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens
liegt in der Demodulation von empfangenen Radiosignalen, die
mit einer DARC-Kodierung versehen. Bei dieser Kodierung wird
die logische Information in einem Frequenzwechsel von + oder
-4 kHz um eine Mittenfrequenz von 76 kHz übertragen (ETSI
Normentwurf pr ETS 300 YYY, Februar 1996, Ver.1.0.0., S. 15).
Die Demodulation eines so kodierten Signals erfordert eine Er
kennung von Nulldurchgängen des Ausgangssignals eines FM-Demo
dulators. In diesem Fall sind also die Nulldurchgänge die in
einem vorgegebenen Zeitraster auftretenden Ereignisse, wobei
diese Ereignisse in dem Zeitraster n × T auftreten können,
jedoch nicht zu jedem Zeitpunkt des Zeitrasters ein Nulldurch
gang (Vorzeichenwechsel) stattfindet.
Die Wiederherstellung des Zeittaktes erfolgt mit einem digital
gesteuerten Oszillator (DCO), bei dem einem Zähler mit einer
vorgegebenen Taktrate Inkremente hinzugefügt werden bis dieser
Zähler eine als Überlaufsignal gewertete Änderung eines vorge
gebenen Bits produziert.
Aus der zeitlichen Differenz zwischen dem Ereignis und dem
Auftreten des Überlaufsignals wird ein Regelsignal gebildet,
mit dem der DCO beeinflußt wird. Dies ist beispielsweise durch
eine gesteuerte zusätzliche Inkrementierung oder Dekrementie
rung des Zählers möglich.
Das der Erfindung zugrundeliegende Problem besteht darin, ei
nen zusätzlichen Aufwand für die Synchronisation des Zeittak
tes mit dem Zeitraster des empfangenen Signals zu vermeiden.
Ausgehend von dieser Problemstellung ist erfindungsgemäß ein
Verfahren der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet,
daß der Zählerstand der gegenüber dem als Überlaufsignal ge
werteten Bit niederwertigen Bits zum Zeitpunkt einer Detektion
des Ereignisses als vorzeichenbehafteter Signalwert multipli
ziert mit einem Proportionalitätsfaktor zum Zählerstand zu
dessen entsprechender Inkrementierung oder Dekrementierung
addiert wird.
Ausgehend von der erwähnten Problemstellung ist ferner eine
Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens mit einer ein Erkennungssignal beim Auftreten des
Ereignisses abgebenden Detektionseinrichtung, einem durch vor
gegebene Inkremente inkrementierbaren Zähler mit einer einen
Wechsel eines vorgegebenen Bits des Zählers als Überlaufsignal
überwachenden Auswertungseinrichtung gekennzeichnet durch ein
den Zählerstand der gegenüber dem vorgegebenen Bit niederwer
tigen Bits erfassendes Schaltungselement, einer an das Schal
tungselement angeschlossene Multiplikationsstufe, deren ande
rem Eingang ein Multiplikationswert als Proportionalitätsfak
tor zuführbar ist, und durch eine Koinzidenzstufe, der das
Erkennungssignal und das Ausgangssignal der Multiplikations
stufe zuführbar und deren Ausgang mit dem Zähler verbunden
ist.
Erfindungsgemäß wird zur Synchronisation des vom DCO produ
zierten Zeittaktes der Zählerstand des Zählers in den gegen
über dem als Überlaufsignal gewerteten Bit niederwertigen Bits
unmittelbar verwendet, um die Inkrementierung bzw. Dekremen
tierung des Zählerstands zur Phasenkorrektur durchzuführen.
Dabei wird vorzugsweise der Zählerstand in den niederwertigen
Bits in einem Teil-Schieberegister so verschoben, daß ein Da
tenwort im vollen Bitformat entsteht, wobei das höchstwertige
Bit als Vorzeichensignal dient. Auf diese Weise wird die Kor
rekturrichtung (Inkrementierung oder Dekrementierung des Zäh
lerstands) bestimmt, so daß eine Korrektur zum nächstgelegenen
Zeitpunkt eines Überlaufsignals erfolgt, also eine geringst
mögliche Korrektur vorgenommen wird.
Zum schnellen Einrasten der PLL ist es zweckmäßig, wenn der
Proportionalitätsfaktor im nicht eingeregelten Zustand größer
als im eingeregelten Zustand gewählt wird.
Bei der Multiplikation des Zählerwerts mit dem Proportionali
tätsfaktor wird der Zählerwert, vorzugsweise nach dem Ver
schieben zu einem vollen Bitformat eines Datenworts, als Wert
zwischen -1 und +1 gewertet, wobei zwischen 0 und 1 die ent
sprechende Bitlänge des Datenworts entstehenden Bruchteile
entstehen. Für ein 16-Bit-Datenwort entspricht ein Bitschritt
somit 1/65.536. Diese Schritte werden von 0 bis 1 und darauf
folgend von -1 bis 0 durchlaufen.
Die Erfindung soll im folgenden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt ein schematisches Schaltbild mit einem
Eingang I für ein Multiplexsignal, das beispielsweise ein
SWIFT-codiertes Rundfunksignal sein kann. Mit dem Eingang I
ist eine Additionsstufe 1 verbunden, an die sich ein Schiebe
register mit vier in Serie geschalteten Schieberegisterelemen
ten 2, 3, 4, 5 anschließen.
Die Ausgänge der Schieberegisterelemente 2, 3, 4, 5 sind je
weils über Multiplikatoren 6, 7, 8, 9, die feste Koeffizienten
C1, C2, C3, C4 mit dem Dateninhalt multiplizieren, mit einer
Additionsstufe 10, 11, 12 verbunden. Den Additionsstufen 10,
11, 12 wird ferner der jeweilige Rückkopplungszweig des fol
genden Schieberegisterelement 3, 4, 5 zugeführt. Die zum er
sten Schieberegisterelement gehörende Additionsstufe 10 ist
mit ihrem Ausgang an einen zweiten Eingang der Additionsstufe
1 angeschlossen.
Die bisher beschriebene Schaltungsanordnung bildet einen Band
paß. Die Taktfrequenz des Schieberegisterelements liegt bei
spielsweise bei 228 kHz, so daß der Bandpaß eine Mittenfrequenz
von 76 kHz aufweist, wobei die Koeffizienten c1 = 1,6897, c2 =
2,1325, c3 = 1,2208 und c4 = 0,522 sein können.
An der Reihenschaltung der Schieberegisterelemente 2, 3, 4, 5
sind Anzapfstellen A, B, C, D realisiert, wobei sich die
Anzapfstelle A zwischen der Additionsstufe 1 und dem ersten
Schieberegisterelement 2, die Anzapfstelle B zwischen dem er
sten Schieberegisterelement 2 und dem zweiten Schieberegister
element 3, die Anzapfstelle C zwischen dem dritten Schiebere
gisterelement 4 und dem vierten Schieberegisterelement 5 und
die Anzapfstelle D am Ausgang des vierten Schieberegisterele
ments 5 befindet.
Die beiden äußeren Anzapfstellen A, D sind mit zwei Eingängen
einer Multiplikationsstufe 13 und die beiden inneren Anzapf
stellen B, C mit den beiden Eingängen einer weiteren Multipli
kationsstufe 14 verbunden. Die Ausgänge der beiden Multiplika
tionsstufen 13, 14 sind an die Eingänge einer Subtraktionsstu
fe 15 angeschlossen.
Die Schieberegisterelemente 2, 3, 4, 5 bilden durch ihre An
zapfstellen A, B, C, D, die Multiplikationsstufen 13, 14 und
die Subtraktionsstufe 15 einen FM-Demodulator. Das Signal an
der ersten Anzapfstelle A ist im allgemeinen Fall um n0T ver
zögert, wobei in dem dargestellten Ausführungsbeispiel (und
ohne Einschränkung der Allgemeinheit) n0 = 0 ist. An der zwei
ten Anzapfstelle B ist das Signal um n1T verzögert, an der
dritten Anzapfstelle C um n2T und an der vierten Anzapfstelle D
um n4T.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist n1 = 1, n2 = 3 und
n3 = 4. Das am Eingang I anstehende Multiplexsignal liegt bei
spielsweise als digital abgetastetes 16-bit-Signal vor, wobei
die 16-bit-Worte den jeweils abgetasteten Amplitudenwert
charakterisieren. Bei einer unter Berücksichtigung der Grenz
frequenz ausreichenden Abtastrate verhalten sich die digitalen
16-bit-Abtastwerte wie analoge Signalwerte.
Der in der Zeichnung dargestellte obere Teil der Schaltung mit
den Schieberegisterelementen 2, 3, 4, 5, den Multiplikatoren
6, 7, 8, 9 und den Additionsstufen 1, 10, 11, 12 bilden bei
einer Taktung mit 228 kHz ein Bandfilter um die Mittenfrequenz
von 76 kHz, also ein Bandfilter wie es für die Ausfilterung der
SWIFT-Codierung benötigt wird. Die Koeffizienten werden dabei
in üblicher Weise bestimmt und können die oben angegebenen
Werte aufweisen.
Für den unteren Teil der Schaltung zwischen den Anzapfstellen
A und D, also mit den Schieberegisterelementen 2, 3, 4, 5, den
beiden Multiplikationsstufen 13, 14 und der Subtraktionsstufe
15 bildet einen FM-Demodulator, was aus folgender Betrach
tungsweise deutlich wird:
Das Eingangssignal am Eingang des Schieberegisters sei cos ωt mit ω = 2πf (f = Frequenz).
Das Eingangssignal am Eingang des Schieberegisters sei cos ωt mit ω = 2πf (f = Frequenz).
An der Anzapfstelle A steht im allgemeinen Fall das Signal cos
ω(t - n0T) an. Dementsprechend steht an der Anzapfstelle B das
Signal cos ω(t - n1T), an der Anzapfstelle C das Signal cos ω(t - n2T)
und an der Anzapfstelle D das Signal cos ω(t - n3T) an. Am
Ausgang der als Mischer fungierenden Multiplikationsstufe 13
steht somit das Signal
cos (ω(t - n0T)) × cos (ω(t - n3T))
an.
Durch Umformung ergibt sich hieraus
cos (ω(2t - (n0 + n3)T))/2 + cos (ωT(n3 - n0))/2.
An dem Ausgang der ebenfalls als Mischer fungierenden anderen
Multiplikationsstufe 14 steht dementsprechend das Signal
cos (ω(t - n1 × T)) × cos (ω(t - n2T))
an.
Durch Umformung ergibt sich
cos (ω/2t - (n1 + n2T))/2 + cos (ωT(n2 - n1))/2.
Unter der Voraussetzung n0 + n3 = n1 + n2 ergibt sich bei der Sub
traktion der beiden Ausgangssignale der Multiplikationsstufen
13, 14 in der Subtraktionsstufe 15 das Signal
cos (ωT(n2 - n1))/2 - cos (ωT(n3 - n0))/2 = sin (ωT(n3 - n2 + n1 - n0)/2)
× sin (ωT(n3 + n2 - n1 - n0)/2).
Unter der oben genannten Voraussetzung, daß ω im wesentlichen
als konstant angenommen werden kann, ist der sich ergebende
Term von t unabhängig.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das
Argument des ersten Sinusterms, das kleiner ist als das des
zweiten Sinusterms, zweckmäßigerweise = ωT gewählt. Dies ge
lingt, wenn n3 = n2 + 1 und n1 = n0 + 1 ist. Mit diesem Sinusterm
wird eine Nullstelle bei der halben Taktfrequenz und bei Null
erzeugt.
Der andere Sinusterm erzeugt weitere Nullstellen, die für die
FM-Demodulation nutzbar sind, und zwar bei den Frequenzen
f= i/(T ×(n3 + n2 - n1 - n0)) mit i = 1 . . . (n3 + n2 - n1 - n0)/2-1.
Für das oben genannte Beispiel (n0 = 0, n1 = 1, n2 = 3,
n3 = 4) ergibt sich am Ausgang der Subtraktionsstufe 15 die
Funktion
sin ωT × sin 3ωT.
Die für die FM-Demodulation nutzbaren Nullstellen liegen bei
38 kHz und bei 76 kHz.
Die Nullstelle bei 76 kHz ist für die SWIFT-Demodulation geeig
net, da die Frequenz 80 kHz ein positives Signal am Ausgang der
Subtraktionsstufe 15 und die Frequenz 72 kHz ein negatives Si
gnal liefert (die am Ausgang der Subtraktionsstufe 15 anste
henden Signale sind 16-bit-Datenwörter, bei denen das höchst
wertige Bit (MSB) als Vorzeichen-Bit fungiert).
Aus den obigen Betrachtungen ist ohne weiteres erkennbar, daß
ein längeres Schieberegister (z. B. n0 = 0, n1 = 1, n2 = 6,
n3 = 7) eine Funktion erzeugt (für das Beispiel sin ωT × sin
6ωT), die nicht nur mehrere Nullstellen aufweist, sondern bei
76 kHz auch eine größere Steigung (im Beispiel: eine doppelt so
hohe Steigung) hat und so eine höhere Demodulatorausbeute be
wirkt.
Die Grenze der Verlängerung des Schieberegisters liegt nicht
nur in dem damit verbundenen höheren Aufwand sondern auch in
der Einhaltung der Bedingung, daß über die Verzögerungszeit
die Frequenz des Eingangssignals am Eingang I praktisch kon
stant sein muß.
Das am Ausgang der Subtraktionsstufe 15, also am Ausgang des
FM-Demodulators, anstehende Signal wird in einer Auswertungs
stufe 16 weiter verarbeitet, um beispielsweise die SWIFT-De
codierung vorzunehmen. Das Ausgangssignal gelangt einerseits
auf ein 16-bit-Register 17 und andererseits direkt auf ein
XOR-Glied 18. Das XOR-Glied 18 vergleicht somit zwei aufein
ander folgende Datenwörter am Ausgang der Subtraktionsstufe 15
auf Änderungen. Soweit Änderungen vorhanden sind, werden diese
auf einen Eingang eines AND-Gliedes 19 geleitet. Der andere
Eingang des AND-Gliedes 19 wird mit einem Maskierungssignal 20
beaufschlagt, mit dem lediglich das MSB für das Vorzeichen auf
1, die übrigen Bits auf Null gesetzt sind. Auf diese Weise
läßt sich eine Nulldurchgangsflanke dadurch erkennen, daß der
Ausgang des AND-Gliedes 19 ungleich Null wird.
An den Ausgang des AND-Gliedes 19 schließt sich eine erfin
dungsgemäße Phasenkorrekturstufe 21 an, in der die für die
Taktung des SWIFT-Signals verwendete Taktfrequenz zurückgewon
nen und mit den detektierten Flanken synchronisiert wird.
Hierzu gelangt das Ausgangssignal der AND-Stufe 19 über eine
Multiplikationsstufe 22 und eine Additionsstufe 23 auf einen
Speicher 24 der zusammen mit der Additionsstufe 23 einen Zäh
ler 23, 24 bildet. Das Ausgangssignal des Speichers 24 gelangt
auf einen weiteren Speicher 25 einerseits und auf eine Addi
tionsstufe 26 andererseits, deren anderem Eingang ein de
finiertes Phaseninkrement INC über einen Anschluß 27 zuführbar
ist. Der Ausgang der Additionsstufe 26 ist mit dem zweiten
Eingang der Additionsstufe 23 verbunden. Das Ausgangssignal
des Speichers 24 gelangt ferner auf einen Eingang einer XOR-
Stufe 28, deren anderem Eingang das Ausgangssignal des weite
ren Speichers 25 zuführbar ist. Mit dem Ausgangssignal der
XOR-Stufe 28 ist in einer Vergleichsstufe 29 eine Bitgrenzen
erkennung einerseits und eine Wortgrenzenerkennung anderer
seits möglich. Eine 1 im MSB (most significant bit) markiert
die Wortgrenze bzw. ein 16 Datenbit-Paket und eine 1 an fünft
höchster Stelle markiert eine Bitgrenze.
In einem Phasenkorrekturzweig wird das Ausgangssignal des
Speichers 24 in einem Teil-Schieberegister 30 um fünf Stellen
nach links verschoben und einer Multiplikationsstufe 31 zuge
führt. Dem anderen Eingang der Multiplikationsstufe 31 wird
ein Multiplikationskoeffizient K über einen Anschluß 32 zuge
führt. Das Ausgangssignal der Multiplikationsstufe 31 gelangt
auf einen zweiten Eingang der Multiplikationsstufe 22 und wird
dort mit dem Ausgangssignal der AND-Stufe 19 multipliziert.
Bei einer SWIFT-Codierung findet ein Vorzeichenwechsel (= Auf
treten von Flanken) des demodulierten Signals nur zu Zeiten
n × T statt, wobei T = 1/16 kHz und n ganzzahlig ist. Der Vor
zeichenwechsel findet jedoch nicht für jedes n statt sondern
in Abhängigkeit von dem Inhalt des Datensignals, das über den
SWIFT-Code übertragen wird. Aufgrund von Zeilensteuerworten
ist eine Mindesthäufigkeit der Flanken gewährleistet.
Zur Wiederherstellung des 16 kHz-Taktes wird dem Speicher 24
mit einer hohen Frequenz von 228 kHz jeweils ein Inkrement INC
zugeführt, das einem Dateninhalt multipliziert mit der Bitfre
quenz (16 kHz) und dividiert durch die Abtastfrequenz (228 kHz)
entspricht und daher etwa 144 beträgt. Wird dieses Inkrement
mit der Abtastfrequenz von 228 kHz zugeführt, läuft der Spei
cher 24 mit der Frequenz von 16 kHz über und erzeugt einen ent
sprechenden Überlaufimpuls. Als Überlauf wird dabei ein Bit
wechsel 0 → 1 oder 1 → 0 an der zwölften Position des 16-bit-
Wortes angesehen. Durch Vergleich des Inhalts des Speichers 24
mit dem vorherigen Wert im weiteren Speicher 25 wird der Über
lauf in der XOR-Stufe 28 detektiert und in der Vergleichsstufe
29 als Bitgrenze erkannt.
Der Speicherinhalt des Speichers 24 in den elf geringwertig
sten Bits beim Auftreten einer Flanke wird durch das Teil-
Schieberegister 30 um fünf Stellen nach links verschoben, also
zu einem 16-bit-Wort gemacht. Dieses wird mit einem Koeffi
zienten K in der Multiplikationsstufe 31 multipliziert und
aufgrund der Multiplikationsstufe 22 nur beim Auftreten einer
Flanke der Inkrementierung des Speichers 24 mit Hilfe der
Additionsstufe 23 hinzugefügt. Auf diese Weise wird der mit
der Additionsstufe 26 als Zähler fungierende Speicher 24 pro
portional zu dem mit einem Vorzeichen versehenen Phasenfehler
verstellt. Auf diese Weise wird der Phasenfehler immer gerin
ger.
Die Vergleichsstufe 29 erkennt beim Auftreten einer Bitände
rung im MSB des Speichers 24 eine Wortgrenze.
Innerhalb der erkannten Bitgrenzen werden die Ausgangssignale
der Subtraktionsstufe 15 über eine Additionsstufe 33 einem
Speicher 34 zugeführt, dessen Ausgang auf den zweiten Eingang
der Additionsstufe 33 gelangt, so daß eine Aufsummierung
stattfindet, um eine verbesserte Erkennung des demodulierten
Datenbits, also des Bitinhalts, zu erzielen. Ist eine Bit
grenze erreicht, wird der Speicher 34 zur Erzeugung des Daten
stroms aus gelesen und über ein Reset-Signal der Vergleichs
stufe 29 zurückgesetzt.
Claims (6)
1. Verfahren zur Synchronisation eines Zeittaktes mit in
einem festen, dem Zeittakt entsprechenden Zeitraster auf
tretenden Ereignissen, bei dem die Ereignisse detektiert
werden und ein Zähler (23, 24, 26) mit einem solchen
Taktsignal gesteuert wird, daß dieser ein den Zeittakt
bestimmendes Überlaufsignal abgibt, dadurch gekennzeich
net, daß der Zählerstand der gegenüber dem als Überlauf
signal gewerteten Bit niederwertigen Bits zum Zeitpunkt
einer Detektion des Ereignisses als vorzeichenbehafteter
Signalwert multipliziert mit einem Proportionalitätsfak
tor (K) zum Zählerstand zu dessen entsprechender Inkre
mentierung oder Dekrementierung addiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zählerstand der gegenüber dem als Überlaufsignal ge
werteten Bit niederwertigen Bits zur Bildung eines
Signalwertes im vollen Datenwortformat verschoben und
dann verarbeitet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Proportionalitätsfaktor (K) im nicht eingeregel
ten Zustand größer als im eingeregelten Zustand gewählt
wird.
4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einem ein Erkennungssig
nal beim Auftreten des Ereignisses abgebenden Detektions
einrichtung (18, 19, 20), einem durch vorgegebene Inkre
mente (INC) inkrementierbaren Zähler (23, 24, 26) und mit
einer einen Wechsel eines vorgegebenen Bits des Zählers
(23, 24, 26) als Überlaufsignal überwachenden Auswer
tungseinrichtung (25, 28), gekennzeichnet durch ein den
Zählerstand der gegenüber dem vorgegebenen Bit niederwer
tigen Bits erfassendes Schaltungselement (30), eine an
das Schaltungselement (30) angeschlossene Multiplika
tionsstufe (31), deren anderem Eingang ein Multiplika
tionswert als Proportionalitätsfaktor (K) zuführbar ist,
und eine Koinzidenzstufe (22), der das Erkennungssignal
und das Ausgangssignal der Multiplikationsstufe (31) zu
führbar und deren Ausgang mit dem Zähler (23, 24, 26)
verbunden ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß das Schaltungselement ein Teil-Schieberegister
(30) ist, daß den erfaßten Zählerstand zur Bildung eines
Datenwortes im vollen Bitformat verschiebt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Multiplikationswert (K) variierbar
ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997127582 DE19727582A1 (de) | 1997-06-28 | 1997-06-28 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Synchronisation eines Zeittaktes mit in einem Zeitraster auftretenden Ereignissen |
| PCT/DE1998/000860 WO1999000901A1 (de) | 1997-06-28 | 1998-03-24 | Verfahren und schaltungsanordnung zur synchronisation eines zeittaktes mit in einem zeitraster auftretenden ereignissen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997127582 DE19727582A1 (de) | 1997-06-28 | 1997-06-28 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Synchronisation eines Zeittaktes mit in einem Zeitraster auftretenden Ereignissen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19727582A1 true DE19727582A1 (de) | 1999-01-07 |
Family
ID=7833970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997127582 Withdrawn DE19727582A1 (de) | 1997-06-28 | 1997-06-28 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Synchronisation eines Zeittaktes mit in einem Zeitraster auftretenden Ereignissen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19727582A1 (de) |
| WO (1) | WO1999000901A1 (de) |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4462110A (en) * | 1981-04-07 | 1984-07-24 | Honeywell Information Systems Inc. | Digital phase-locked loop |
| GB8701573D0 (en) * | 1987-01-24 | 1987-02-25 | Emi Plc Thorn | Phase-locked loops |
| JP2581074B2 (ja) * | 1987-05-20 | 1997-02-12 | ソニー株式会社 | デジタルpll回路 |
| JP2513276B2 (ja) * | 1988-06-10 | 1996-07-03 | 日本電気株式会社 | 位相同期ル―プ |
| JP3141760B2 (ja) * | 1995-12-06 | 2001-03-05 | ヤマハ株式会社 | デジタルpll回路 |
-
1997
- 1997-06-28 DE DE1997127582 patent/DE19727582A1/de not_active Withdrawn
-
1998
- 1998-03-24 WO PCT/DE1998/000860 patent/WO1999000901A1/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1999000901A1 (de) | 1999-01-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0043407B1 (de) | Schaltungsanordnung zur digitalen Phasendifferenz-Messung | |
| EP0308520B1 (de) | Digitaler Demodulator | |
| DE2628581C3 (de) | Schaltung zur Wiedergewinnung von Taktsignalen mit veränderlicher Frequenz für einen Digitaldatenempfänger | |
| DE3885116T2 (de) | Phasenregelschleifen. | |
| EP0099142B1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Demodulieren eines frequenzmodulierten Eingangssignals | |
| DE1219966B (de) | Vorrichtung zur Ableitung einer Bezugsphase zur Demodulation von phasenmodulierten Signalen bestimmter Frequenz | |
| EP0610990A2 (de) | Digitale Phasenregelschleife | |
| DE2749736A1 (de) | Digitale traegerkorrekturschaltung | |
| DE19727582A1 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Synchronisation eines Zeittaktes mit in einem Zeitraster auftretenden Ereignissen | |
| EP0146652A1 (de) | Digitaler FM-Demodulator für digitalisierte FM-Signale | |
| EP0068579B1 (de) | Anordnung zur Demodulation eines frequenzmodulierten Eingangssignals | |
| DE2613930C3 (de) | Digitaler Phasenregelkreis | |
| EP0374374B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Reduzierung der Nutzbandbreite eines bandbegrenzten Signals durch Kodieren desselben und Verfahren und Vorrichtung zum Dekodieren des bandbegrenzten Signals | |
| DE2534518C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Wiedergewinnung numerischer Informationen aus binär phasenmodulierten empfangenen Signalen | |
| DE19727581A1 (de) | Digitaler FM-Demodulator | |
| EP0161325A1 (de) | Digitaler Frequenz-Demodulator für ein Digitalsignal | |
| EP0193235B1 (de) | Korrelator | |
| DE10036722C1 (de) | Frequenzverdopplungsschaltung | |
| DE3246211A1 (de) | Schaltungsanordnung zur detektion von folgen identischer binaerwerte | |
| DE10226548B4 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Kodierung und Dekodierung von Daten | |
| DE10335044A1 (de) | Demodulationsanordnung für ein Funksignal | |
| EP0003308A1 (de) | Schaltungsanordnung zum Korrigieren von Frequenzfehlern bei einer Übertragung von Daten | |
| DE2821638C2 (de) | Verfahren und Anordnung zur Demodulation von FSK-Signalen | |
| DE4238373C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Regenerierung eines Hilfsträgers für die Demodulation von Radio-Daten-Signalen | |
| EP0751654A2 (de) | Rhamensynchronisierung, insbesondere für Mehrträgermodulationssignale |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |