DE19725613A1 - Heißgaserzeuger - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Heißgaserzeuger, der heiße
Abgase durch Verbrennung von fluidem Brennstoff mit Luft
erzeugt.
Bei der Beheizung gewisser Objekte, wie beispielsweise Wirbel
roste, Trommeltrockner u.ä. mit Heißgasen treten Probleme auf,
wenn die Heißgasströmung Strähnen aufweist, in denen die Tempe
ratur von einer vorgegebenen Solltemperatur abweicht. Sind die
Strähnen heißer als die Solltemperatur, wird das beheizte
Objekt durch lokale Überhitzung gefährdet. Sind die Strähnen
kälter als die Solltemperatur, ist eine örtlich mangelhafte
Heizleistung die Folge. Senkt man die Heißgastemperatur soweit
ab, daß die heißen Strähnen für das beheizte Objekt nicht mehr
gefährlich sind, leidet die Heizleistung ggf. erheblich. Je
gleichmäßiger das Temperaturprofil der Heißgasströmung ist,
umso höher darf die Durchschnittstemperatur sein und umso bes
ser ist daher die Heizleistung und damit die Gesamtwärmeaus
nutzung. Strähnenfreiheit ist daher das wirtschaftliche und
technische Anwendungskriterium.
Aus dem Stand der Technik sind unterschiedliche Maßnahmen
bekannt, mit denen eine Strähnenfreiheit erzielt werden soll.
Zumeist setzt man Mischeinrichtungen ein, um das Temperaturpro
fil der Heizgasströmung zu vergleichmäßigen. Beispiele sind
Steingitter und Lochbleche, die in den Strömungsweg des Heiß
gases eingefügt sind. Andere Lösungen sehen das Einblasen ein
zelner Luft- oder Rauchgasstrahlen im Bereich des Heißgasaus
tritts des Heißgaserzeugers vor.
Befriedigende Temperaturprofile erfordern einen entsprechend
großen apparativen Aufwand. Erschwerend kommt hinzu, daß heiße
Gase eine hohe kinematische Zähigkeit haben und sich schlecht
mischen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Heißgaserzeuger
anzugeben, der einfach aufgebaut ist und ein möglichst homoge
nes, strähnenfreies Heißgas erzeugt.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegen
stand der Unteransprüche.
Der erfindungsgemäße Heißgaserzeuger erzeugt als Folge seines
Strömungsbildes einen besonders großen Bereich turbulenter
Schwankungsbewegungen, d. h. Wirbelfrequenzen, in der Heißgas
strömung, die erst weit hinten im Strömungsfeld stromabwärts
der Flamme abklingen und somit Flammgase und Luft ausmischen.
Auf den Einsatz einer gesonderten Mischvorrichtung kann daher
verzichtet werden.
Das Ergebnis ist erstauntlich. Die Temperaturprofile sind - bis
auf eine wandnahe Grenzschicht an der Wand der Brennkammer - so
gleichmäßig, daß keine Temperaturspitze oder -delle um mehr als
5% vom Mittelwert abweicht.
Ein anderer Vorteil der Erfindung ist, daß die Gleichmäßigkeit
des Temperaturprofils nicht vom Durchsatz, vom Luftüberschuß
oder von einer eventuellen Luftvorwärmung abhängt.
Der genannte Bereich angefachter turbulenter Schwankungsbewe
gungen ist so groß, daß selbst die bei konventionellen Heißgas
erzeugern gefürchteten Zähigkeitswirkungen keine meßbare Rolle
mehr spielen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß der Aufbau des
Heißgaserzeugers sehr einfach ist. Er besteht im wesentlichen
aus einem divergenten Blechkegel, dem am Ende kleineren Durch
messers der fluide Brennstoff und, über radial erstreckte,
unter einem Anstellwinkel zum Umfang ausgerichtete Leitschau
feln, die Verbrennungsluft zugeführt werden.
Die Erfindung und ein Anwendungsbeispiel derselben werden nach
folgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 in Längsschnittdarstellung eine Schemazeichnung eines
erfindungsgemäßen Heißgaserzeugers mit einem einem
ersten Betriebszustand entsprechenden Flammbild,
Fig. 2 den Heißgaserzeuger nach Fig. 1 mit einem einem zwei
ten Betriebszustand entsprechenden Flammbild,
Fig. 3 und 4 graphische Darstellungen der Temperaturprofile in
den den Fig. 1 und 2 entsprechenden Betriebszustän
den, und
Fig. 5 als Längsschnittsdarstellung schematisch einen mit
staubförmigem Brennstoff zu befeuernden Heißgaser
zeuger.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Heißgaserzeuger besteht
aus einer sich konisch erweiternden, beidseitig offenen Misch- und
Brennkammer 1, an deren Ende kleineren Durchmessers d ein
Schaufelgitter 2 mit sich radial, bevorzugt logarithmisch-spi
ralig erstreckenden Schaufeln 2a axial angesetzt ist. Dieses
Schaufelgitter 2 und ein Teil der Misch- und Brennkammer 1 sind
von einem Luftsammelgehäuse 3 umgeben, das einen Lufteinlaß 4
aufweist und die eingeführte Luft beruhigt und dem Schaufelgit
ter 2 zuführt. An das der Misch- und Brennkammer 1 abgewandte
Ende des Schaufelgitters 2 schließt sich eine Kopfkammer 5 an,
in die eine mit der Misch- und Brennkammer 1 koaxiale Heizöl
düse 6 mündet. Weiterhin sind an und in der Kopfkammer 5 übli
che Zünd- und Überwachungseinrichtungen 7 angeordnet, die hier
nur schematisch dargestellt sind, da eine Erläuterung derselben
zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich ist.
Dem Heißgaserzeuger ist über die Heizöldüse 6 Heizöl und über
den Lufteinlaß 4 Verbrennungsluft zuführbar, die bevorzugt vor
gewärmt ist. Im Betrieb strömt die Verbrennungsluft aus dem
Luftsammelgehäuse 3 durch das Schaufelgitter 2 in die Misch- und
Brennkammer 1, wo sie in einer wirbelnden, sich schrauben
förmig ausbildenden Flamme das durch die Heizöldüse 6 einge
düste Heizöl verbrennt.
Der Heißgaserzeuger kann auch mit staubförmigen Brennstoffen
befeuert werden. Dieser wird mit einem gasförmigen Trägermedium - vor
zugsweise Luft - transportiert und mittels einer Staub
lanze eingeblasen.
Der dargestellte Heißgaserzeuger ist dazu bestimmt, bis zu
20 000 mn 3/h Heißgas mit einstellbaren Temperaturen von 250°C
bis 950°C aus vorgewärmter Luft einer Temperatur von 60°C bis
300°C zu erzeugen, um damit beispielsweise einen großen, wir
belschicht-gefeuerten Kraftwerkskessel anzufahren. Hierfür muß
die Stahlstruktur des Wirbelrostes des Kraftwerkkessels langsam
nach einem vorgegebenen Programm mit dem Heißgas hochgeheizt
werden. Im Heißgasstrom darf bei keiner Heißgastemperatur eine
Temperaturspitze auftreten, die von der jeweiligen Durch
schnittstemperatur um mehr als 5% abweicht, weil sonst der Wir
belrost Schaden leiden könnte.
Der Heißgaserzeuger hat bei der durch die vorgenannten Daten
bestimmten Leistung die folgenden Abmessungen (siehe Fig. 2).
| Axiale Länge der Schaufeln 2a des Schaufelgitters 2 | b = 45 cm |
| Anstellwinkel der Schaufeln 2a gegen den Umfang | 9,5° |
| Eintrittsdurchmesser der Misch- und Brennkammer 1 | d = 77 cm |
| Länge der Misch- und Brennkammer 1 | L = 335 cm |
| Austrittsdurchmesser der Misch- und Brennkammer 1 | D = 150 cm |
Diese Werte ergeben optimale Temperaturprofile der aus der
Brennkammer austretenden Heißgasströmung. Manche dieser Werte
kann man verändern, wenn man geringe Abweichungen vom Optimum
in Kauf nimmt:
- - eine Vergrößerung von b und d um 20% bis 30% ergibt eine Ver ringerung des Druckabfalls, aber eine Vergrößerung der Dicke der Kaltluftschicht um die Flamme in der Misch- und Brennkammer 1;
- - eine Verkleinerung von b und d um 20% bis 30% ergibt eine Flammberührung der Wand der Misch- und Brennkammer 1 im Endzu stand, d. h. bei maximaler Leistung des Heißgaserzeugers und damit eine Beeinträchtigung des Materials und sollte daher ver mieden werden;
- - eine Vergrößerung von L um 10% bis 15% schadet nicht, ist aber nutzloser Aufwand;
- - eine Verkleinerung von L verschlechtert das Temperaturprofil der Heißgasströmung, wenn der Heißgaserzeuger mit maximaler Leistung betrieben wird;
- - Variationen von D wirken entgegengesetzt zu den beschriebenen Veränderungen von b und d, jedoch beträgt die Auswirkung nur etwa 20% bis 25% von derjenigen von b und d;
- - der Schaufelanstellwinkel gegen den Umfang hat bei 9,5% sein Optimum, ist bei 8% und 10,5% noch gut, bei weniger als 8% ergibt sich ein unnötiger Druckverlust, bei mehr als 11% ver ringert sich die Mischleistung des Heißgaserzeugers.
Weiter wurde gefunden, daß das Strömungsbild oberhalb von Rey
noldszahlen (Re) von ca. 100 nicht mehr von der Reynoldszahl
abhängt. Damit gelten die einfachen Modellgesetze (Bernoulli,
Kontinuität):
- - man kann die beschriebene Vorrichtung storchschnabelartig vergrößern oder verkleinern. Der Durchsatz und somit die Lei stung verändert sich dann quadratisch mit dem Änderungsverhält nis der Abmessungen;
- - man kann eine gegebene Vorrichtung mit kleineren oder größe ren Durchsätzen, Drucken oder Temperaturen betreiben. Der Druckverlust ändert sich dann nach den obigen Regeln, die aus der Strömungslehre bekannt sind. Danach ändert sich der Druck verlust:
- a) proportional der Dichte am Eintritt in den Heißgaserzeuger,
- b) proportional dem Quadrat des Volumenstroms am Eintritt in den Heißgaserzeuger.
In der Praxis hat man im Bereich der Druckverluste von 10 hPa
bis 30 hPa ein Minimum an Kapital- und Betriebskosteneinsatz.
Die Auslegung nach den Fig. 1 und 2 ist daher besonders vor
teilhaft.
Die untere Grenze der Druckverluste liegt, abhängig von der
Apparategröße, bei 1 hPa bis 3 hPa; die obere Grenze hängt nur
von der Reaktionsgeschwindigkeit des jeweils eingesetzten
Brennstoffs ab.
Im Betrieb wird mit den Abgasen des zu beheizenden Wirbel
schichtkessels mittels eines Wärmetauschers (nicht dargestellt)
die dem Heißgaserzeuger zugeführte Verbrennungsluft vorgewärmt.
In der Startphase des Wirbelschichtkessels wird die Verbren
nungsluft auf eine Temperatur von 60°C vorgewärmt. Dieser
Zustand mit entsprechend kurzer Flamme ist in Fig. 1 darge
stellt. Man betreibt den Heißgaserzeuger anfänglich mit einem
Durchsatz von ca. 120 kg/h Heizöl EL, der während des Hochfah
rens des Heißgaserzeugers allmählich bis auf ca. 460 kg/h
gesteigert wird. Entsprechend nimmt die Heißgastemperatur bei
konstant gehaltenem Heißgasvolumenstrom von anfänglich 250°C
auf ca. 950°C im Endzustand zu und steigt die Vorwärmtemperatur
der Verbrennungsluft auf ca. 300°C. Dieser Endzustand mit ent
sprechend langer Flamme ist in Fig. 2 dargestellt.
Mit zunehmender Volumenausdehnung des Heißgases steigt der
Widerstand des Wirbelrostes, d. h. der Druck am Austritt des
Heißgaserzeugers, von 1120 hPa auf 1300 hPa und der erforder
liche Luftvordruck von 1137 hPa auf 1325 hPa.
Die Betriebsdaten sind somit (HG = Heißgaserzeuger):
Man kann den Heißgaserzeuger auch mit größeren oder kleineren
Luftverhältnissen als oben angegeben betreiben. An den Abmes
sungen, Druckverlusten, Temperaturprofilen usw. ändert dieses
jedoch nichts, es wären lediglich die Werkstoffe eventuell
höheren, sich aus dem Luftverhältnis ergebenden Temperaturen in
bekannter Weise anzupassen.
Die Temperaturprofile und sonstigen Betriebsdaten ändern sich
nicht oder nur in vernachlässigbarer Größe, wenn statt Heizöl
EL, wie im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2, etwa Gas
oder ein staubförmiger Brennstoff, etwa Kohlenstaub, eingesetzt
wird.
Ebenso hängt die Form der Temperaturprofile nicht von der Luft
vorwärmung ab. Es kann kalte Umgebungsluft verwendet werden
oder ggf. auch Luft, die über 900°C vorgewärmt ist. In diesem
Falle sind die Luftleitschaufeln 2a am Schaufelgitter durch
eine feuerfest ausgeführte logarithmische Eintrittsspirale
gleichen Spiralwinkels zu ersetzen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen jeweils rechts neben dem Heißgaser
zeuger von Fig. 1 bzw. 2 in graphischer Darstellung die Tempe
raturprofile P in °C über dem Querschnitt der Heißgasströmung,
hier durch den Radius R ausgedrückt. Man sieht, daß sowohl bei
einer niedrigen Leistung mit einem Heizöleinsatz von 120 kg/h
Heißöl EL gemäß Fig. 1 und 3 das Temperaturprofil mit einer
mittleren Temperatur von 250°C vollkommen gleichmäßig ist. Es
zeigt lediglich den Abfall der Temperatur am Rand der Heißgas
strömung. Gleiches gilt für eine Leistung, bei der ein Durch
satz von 457 kg/h Heizöl EL herrscht, wo die mittlere Tempera
tur des Heißgases 950°C beträgt, wie durch die Fig. 2 und 4
dargestellt.
Fig. 5 zeigt als Ausführungsbeispiel einen Heißgaserzeuger, der
mit einem staubförmigen Brennstoff arbeitet. Zusätzlich zu dem
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 ist die Brennkammer 1
mit einer zentrisch angeordneten Staubeinblaslanze 8 versehen.
Diese trägt an ihrem in der Brennkammer 1 gelegenen freien Ende
eine Umlenkhaube 9, die staubförmigen Brennstoff und ein Trä
germedium für diesen um 180° umlenkt und gegen die Hauptdurch
satzrichtung in die Flamme einbläst. Die Wirkungsweise ist im
übrigen der unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 beschriebenen
gleich.
Claims (4)
1. Heißgaserzeuger zur Erzeugung heißer Abgase durch Verbren
nung von fluidem Brennstoff mit Luft, dadurch gekennzeichnet,
daß er aus einer konisch-divergenten Misch- und Brennkammer (1)
besteht, an deren Ende kleineren Durchmessers (d) ein Schaufel
gitter (2) mit radial erstreckten Leitschaufeln (2a) zur
Zuführung von Verbrennungsluft angesetzt ist, an dessen der
Misch- und Brennkammer (1) abgewandten Ende sich eine Kopfkam
mer (5) anschließt, in die eine zur Misch- und Brennkammer (1)
koaxiale Brennstoff-Zuführdüse (6) mündet, und daß, bezogen auf
die folgenden Betriebsdaten:
Luftdurchsatz: 19 861 bis 19 473 mn 3/h
Luftvorwärmung: 60°C bis 300°C
Druckverlust: 17,5 bis 25 hPa
Temperaturabweichungen innerhalb der erzeugten Heißgasströmung vom Temperaturmittelwert: < 10%
der Heißgaserzeuger folgende Abmessungen hat:
- axiale Länge der Leitschaufeln (2a) b = 35 . . . 60 cm
- Winkel der Leitschaufeln gegen den Umfang 8° . . . 11°
- Öffnungsdurchmesser der Misch- und Brennkammer (1) am Ende kleineren Durchmessers d = 60 . . . 100 cm
- Öffnungsdurchmesser der Misch- und Brennkammer (1) am Ende größeren Durchmessers D = 117 . . . 186 cm
- Länge der Misch- und Brennkammer (1) L = 235 . . . 375 cm
Luftdurchsatz: 19 861 bis 19 473 mn 3/h
Luftvorwärmung: 60°C bis 300°C
Druckverlust: 17,5 bis 25 hPa
Temperaturabweichungen innerhalb der erzeugten Heißgasströmung vom Temperaturmittelwert: < 10%
der Heißgaserzeuger folgende Abmessungen hat:
2. Heißgaserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die genannten Abmessungen wie folgt sind:
- axiale Länge der Leitschaufeln (2a) b = 45 cm
- Schaufelwinkel gegen den Umfang 9,5°
- Eintrittsdurchmesser der Misch- und Brennkammer (1) d = 77 cm
- Austrittsdurchmesser der Brennkammer (1) D = 150 cm
- Länge der Misch- und Brennkammer (1) L = 335 cm
3. Heißgaserzeuger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Leitschaufeln (2a) logarithmisch-spiralig ausge
bildet sind.
4. Heißgaserzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß für andere als im Anspruch 1 ange
gebene Luftdurchsätze, Druckverluste oder Luftvorwärmtemperatu
ren die Abmessungen mit Ausnahme des Anstellwinkels der Leit
schaufeln (2a) nach dem Satz von Bernoulli und der Kontinui
tätsbedingung nach den Regeln der Strömungslehre gegenüber den
jenigen nach Anspruch 1 verändert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997125613 DE19725613A1 (de) | 1997-06-17 | 1997-06-17 | Heißgaserzeuger |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997125613 DE19725613A1 (de) | 1997-06-17 | 1997-06-17 | Heißgaserzeuger |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19725613A1 true DE19725613A1 (de) | 1998-12-24 |
Family
ID=7832750
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997125613 Withdrawn DE19725613A1 (de) | 1997-06-17 | 1997-06-17 | Heißgaserzeuger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19725613A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008012794B3 (de) * | 2008-03-05 | 2009-08-20 | Auerhahn Bestecke Gmbh | Feuerungseinrichtung |
| DE102010036176A1 (de) | 2010-09-02 | 2012-03-08 | Loesche Gmbh | Verfahren und Anlage zur Kohlenvermahlung im Inertbetrieb oder im nicht inerten Betrieb |
| EP3026339A1 (de) | 2014-11-27 | 2016-06-01 | Loesche GmbH | Feststoffgefeuerter Brenner |
| EP3296462B1 (de) | 2016-09-16 | 2018-09-05 | Benninghoven GmbH & Co.KG Mülheim | Anlage und verfahren zum herstellen von asphalt |
-
1997
- 1997-06-17 DE DE1997125613 patent/DE19725613A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE102010036176A1 (de) | 2010-09-02 | 2012-03-08 | Loesche Gmbh | Verfahren und Anlage zur Kohlenvermahlung im Inertbetrieb oder im nicht inerten Betrieb |
| WO2012028273A1 (de) | 2010-09-02 | 2012-03-08 | Loesche Gmbh | Verfahren und anlage zur kohlenvermahlung im inertbetrieb oder im nicht inerten betrieb |
| EP3026339A1 (de) | 2014-11-27 | 2016-06-01 | Loesche GmbH | Feststoffgefeuerter Brenner |
| EP3296462B1 (de) | 2016-09-16 | 2018-09-05 | Benninghoven GmbH & Co.KG Mülheim | Anlage und verfahren zum herstellen von asphalt |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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