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DE19724365A1 - Vorrichtung zum Garen von Speisen - Google Patents

Vorrichtung zum Garen von Speisen

Info

Publication number
DE19724365A1
DE19724365A1 DE19724365A DE19724365A DE19724365A1 DE 19724365 A1 DE19724365 A1 DE 19724365A1 DE 19724365 A DE19724365 A DE 19724365A DE 19724365 A DE19724365 A DE 19724365A DE 19724365 A1 DE19724365 A1 DE 19724365A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
openings
vessel
oil
grid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19724365A
Other languages
English (en)
Inventor
Nicola Pugliese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19724365A priority Critical patent/DE19724365A1/de
Publication of DE19724365A1 publication Critical patent/DE19724365A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/10Frying pans, e.g. frying pans with integrated lids or basting devices
    • A47J37/108Accessories, e.g. inserts, plates to hold food down during frying

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Frying-Pans Or Fryers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Garen von Speisen mittels in einem Gefäß erhitzten Öls.
Das Garen von Speisen mittels erhitztem Öl (oder Fett) ist beispielsweise in Friteusen, bei welchen die Speisen in Frittierkörben vollständig in ein heißes Ölbad eingetaucht werden, schnell und einfach möglich. Hierbei wird aber eine erhebliche Menge Öl benötigt.
Beim Garen von Speisen mittels Öl in Pfannen wird zwar nur eine geringe Ölmenge benötigt, es entstehen aber häufig durch lokale Überhitzungen am Pfannenboden Verbrennungsprodukte, die Aussehen und/oder Geschmack der Speisen nachteilig beeinflussen können. Rückstände, die sich beim Braten absondern, verkohlen und verderben schnell das Öl.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Garen von Speisen, insbesondere in Pfannen, anzugeben, welche bei geringer eingesetzter Ölmenge eine schonende und geschmackvolle Zubereitung ermöglicht.
Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 beschrieben. Die Unteransprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung, die insbesondere als Pfanneneinsatz vorteilhaft zur Anwendung kommt, erfordert lediglich eine solche Ölmenge, daß die Platte gerade mit Öl bedeckt ist. Da die Platte im wesentlichen nur durch das zirkulierende Öl aufgeheizt wird, werden lokale Überhitzungen und daraus resultierende Verkohlungen an den Speisen zuverlässig vermieden. Die Durchbrüche gewährleisten eine gut Zirkulation des heißen Öls und damit eine gute Weiterleitung der zugeführten Heizleistung zu den Speisen. Rückstände von Speisen, welche durch die Durchbrüche zum Gefäßboden sinken und dort eventuell verkohlen, bleiben wegen des geringen spezifischen Gewichts des Öls am Gefäßboden abgelagert und gelangen so nicht an die Speisen. Sie können nach Abnehmen der Platte aus dem Gefäß leicht entfernt werden, wobei das Öl zur erneuten Verwendung zumindest zum überwiegenden Teil abgegossen werden kann.
Durch zuverlässige Vermeidung der Verbrennung der Speisen wird eine gesündere und geschmacklich feinere Zubereitung erzielt als bei herkömmlichem Braten unmittelbar auf dem Pfannenboden. Durch weniger verbrannte Rückstände bleibt das Öl länger verwendbar. Eventuell doch durch abgelöste Speisenteile entstandene Rückstände sind einfach abtrennbar.
Zur weiter verbesserten Zirkulation des Öls weist die Platte seitlich gegen die Gefäßwand einen Abstand als Zirkulationsfreiraum auf.
Als besonders vorteilhaft hat sich für den Abstand der Platte vom Gefäßboden ein Bereich zwischen 5 und 10 mm, insbesondere ungefähr 8 mm erwiesen. Der Abstand kann in einer speziellen Aufführungsform mit verstellbarem Abstandsgliedern auch einstellbar sein, beispielsweise mittels verstellbarer Schrauben.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Platte mit Durchbrüchen,
Fig. 2 ein Schnittbild einer Seitenansicht der Platte nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Ausschnitt des abgewinkelten Plattenrandes,
Fig. 4 einen Handgriff.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Gitter als im wesentlichen ebene Platte mit einer Vielzahl von Durchbrüchen durch die Plattenebene ausgeführt. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine solche mit Durchbrüchen D versehene Platte P. Die Durchbrüche D sind vorzugsweise in einem regelmäßigen Raster, insbesondere einem Raster mit wabenartiger Struktur, angeordnet und vorzugsweise als kreisrunde Durchbrüche ausgeführt. Der Durchmesser der kreisrunden Durchbrüche liegt vorteilhafterweise in einem Bereich zwischen 5 mm und 10 mm, insbesondere zwischen 7 mm und 8 mm. Der Flächenanteil der Durchbrüche an der gesamten Plattenfläche im Bereich des Durchbruchrasters liegt vorzugsweise zwischen 0,35 und 0,7, insbesondere zwischen 0,45 und 0,6. Für einen typischen Durchmesser der Durchbrüche von 7,5 mm ist der Abstand der Mittelpunkte benachbarter Durchbrüche vorteilhafterweise zu ungefähr 10 mm gewählt.
Die Platte P ist am Rand um laufend mit nach unten abgewinkelten Randsegmenten S versehen, die voneinander beabstandet sind und zwischen sich Freiräume zur Durchströmung von Öl bei dessen Konvektionsbewegungen offen lassen. Die Höhe der Randsegmente S und damit der Abstand der Platte P vom Gefäßboden liegt vorteilhafterweise im Bereich zwischen 5 mm und 10 mm, vorzugsweise bei ca. 8 mm. Die Fig. 1 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus einem Randbereich mit von der Ebene der Platte P nach unten abgewinkelten Randsegmenten S, die beispielsweise trapezförmig ausgeführt sind und durch Strömungsöffnungen F voneinander beabstandet sind.
Die Bemessung der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach den vorstehend angegeben Wertebereichen, insbesondere der bevorzugten eingeschränkten Bereiche, führt zu besonders vorteilhaften Gebrauchseigenschaften und Ergebnissen bei der Garung von Speisen. Dabei ist es von Vorteil, wenn gerade soviel in das Gefäß eingefüllt wird, daß die Platte leicht mit Öl bedeckt ist.
In Fig. 4 ist eine bevorzugte Ausführung eines Handgriffs zur Befestigung an der Platte P skizziert. Dabei bezeichnet A eine Seitenansicht und B und eine Draufsicht auf den Griff. Der Griff ist in der skizzierten Ausführungsform als Schleife aus einem durchgehenden länglichen metallischen Element, beispielsweise einem Metallstab mit rundem, elliptischem oder ähnlichem Querschnitt geformt und an den in Fig. 1 mit GP bezeichneten Punkten der Platte befestigt, beispielsweise durch Schweißen, Nieten, Klemmen oder andere an sich bekannte Befestigungsmaßnahmen.
Bei Einsatz der Platte in ein Gefäß, insbesondere eine Pfanne, ragt der Handgriff über den Gefäßrand seitlich nach außen. Der Plattenrand sollte am gesamten Umfang einen geringen Abstand zur Gefäßwand aufweisen, der zusammen mit den Strömungsfreiräumen F eine weitgehend ungehinderte Zirkulation des Öls auch im Randbereich sicherstellt.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebene bevorzugte Ausführungsform beschränkt, sondern im Rahmen fachmännischen Könnens innerhalb des durch die Erfindung gegeben Rahmens in mancherlei Form abwandelbar. Insbesondere kann die Form und Anordnung der Durchbrüche variieren. Der Abstand zum Gefäßboden kann durch andere Elemente als die abgewinkelten Randsegmente realisiert sein. Für den Handgriff bieten sich aus dem bekannten Formenschatz eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten an. Die in den Figuren und der zugehörigen Beschreibung dargelegte bevorzugte Ausführungsform zeigt jedoch eine Reihe von besonderen Vorteilen wie beschrieben und hebt sich in dieser Weise nochmals von anderen möglichen vorteilhaften Ausführungsformen ab.

Claims (11)

1. Vorrichtung zum Garen von Speisen mittels in einem Gefäß erhitzten Öls, gekennzeichnet durch ein im wesentlichen ebenes Gitter als Speisenauflage, das
  • - eine Vielzahl von Durchbrüchen (D),
  • - nach unten weisende Abstandsglieder (S) zur Einhaltung des Abstands zum Gefäßboden,
  • - einen nach oben und über den Gefäßrand seitlich hinausragenden Griff aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter als einstückige Platte (P) mit Durchbrüchen (D) ausgeführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsglieder durch nach unten abgewinkelte Randsegmente (S) der Platte gebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume (F) zwischen den Randsegmenten (S) einen Teil eines seitlichen Strömungsfreiraums zur Gefäßwand bilden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Randsegmente (S) umgebogene Randabschnitte der ebenen Platte (P) sind.
6. Vorrichtung und einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Flächenanteil der Durchbrüche (D) an der gesamten Plattenfläche zwischen 0,35 und 0,7 vorzugsweise zwischen 0,45 und 0,6 liegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (D) in einem regelmäßigen Raster in der Plattenebene angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (D) kreisförmig sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche der einzelnen Durchbrüche (D) zwischen 30 und 70 mm², vorzugsweise zwischen 40 und 50 mm² liegt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (h) des Gitters zum Gefäßboden zwischen 5 mm und 10 mm beträgt.
11. Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff als zu einer Schleife geformtes metallisches Längselement ausgeführt ist, dessen Enden mit der ebenen Platte (P) in deren Randbereich verbunden sind.
DE19724365A 1996-07-03 1997-06-10 Vorrichtung zum Garen von Speisen Ceased DE19724365A1 (de)

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Publications (1)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2418345A (en) * 2004-09-23 2006-03-29 Fadi Sabri Dereas A frying pan

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DE1673700U (de) * 1953-08-29 1954-03-18 Karl Weiss Bratpfanne.
FR1152368A (fr) * 1956-06-15 1958-02-14 Emailleries Du Loiret Dispositif d'égouttage pour récipients et récipients munis de ce dispositif
DE7413860U (de) * 1974-04-22 1974-10-31 Gafka Gmbh Grilleinsatz aus PTFE-anti-haft-beschichtetem unedlem Metall zur Benutzung in Bratpfannen und Topfen
US5523104A (en) * 1993-11-24 1996-06-04 Kirk; Alan J. E. Method of cooking pizza

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