DE19724365A1 - Vorrichtung zum Garen von Speisen - Google Patents
Vorrichtung zum Garen von SpeisenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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- A47J37/108—Accessories, e.g. inserts, plates to hold food down during frying
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Garen von Speisen mittels in einem
Gefäß erhitzten Öls.
Das Garen von Speisen mittels erhitztem Öl (oder Fett) ist beispielsweise in
Friteusen, bei welchen die Speisen in Frittierkörben vollständig in ein heißes
Ölbad eingetaucht werden, schnell und einfach möglich. Hierbei wird aber eine
erhebliche Menge Öl benötigt.
Beim Garen von Speisen mittels Öl in Pfannen wird zwar nur eine geringe
Ölmenge benötigt, es entstehen aber häufig durch lokale Überhitzungen am
Pfannenboden Verbrennungsprodukte, die Aussehen und/oder Geschmack der
Speisen nachteilig beeinflussen können. Rückstände, die sich beim Braten
absondern, verkohlen und verderben schnell das Öl.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Garen
von Speisen, insbesondere in Pfannen, anzugeben, welche bei geringer
eingesetzter Ölmenge eine schonende und geschmackvolle Zubereitung
ermöglicht.
Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 beschrieben. Die Unteransprüche
enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung, die insbesondere als Pfanneneinsatz
vorteilhaft zur Anwendung kommt, erfordert lediglich eine solche Ölmenge, daß
die Platte gerade mit Öl bedeckt ist. Da die Platte im wesentlichen nur durch das
zirkulierende Öl aufgeheizt wird, werden lokale Überhitzungen und daraus
resultierende Verkohlungen an den Speisen zuverlässig vermieden. Die
Durchbrüche gewährleisten eine gut Zirkulation des heißen Öls und damit eine
gute Weiterleitung der zugeführten Heizleistung zu den Speisen. Rückstände von
Speisen, welche durch die Durchbrüche zum Gefäßboden sinken und dort
eventuell verkohlen, bleiben wegen des geringen spezifischen Gewichts des Öls
am Gefäßboden abgelagert und gelangen so nicht an die Speisen. Sie können
nach Abnehmen der Platte aus dem Gefäß leicht entfernt werden, wobei das Öl
zur erneuten Verwendung zumindest zum überwiegenden Teil abgegossen
werden kann.
Durch zuverlässige Vermeidung der Verbrennung der Speisen wird eine
gesündere und geschmacklich feinere Zubereitung erzielt als bei herkömmlichem
Braten unmittelbar auf dem Pfannenboden. Durch weniger verbrannte
Rückstände bleibt das Öl länger verwendbar. Eventuell doch durch abgelöste
Speisenteile entstandene Rückstände sind einfach abtrennbar.
Zur weiter verbesserten Zirkulation des Öls weist die Platte seitlich gegen die
Gefäßwand einen Abstand als Zirkulationsfreiraum auf.
Als besonders vorteilhaft hat sich für den Abstand der Platte vom Gefäßboden
ein Bereich zwischen 5 und 10 mm, insbesondere ungefähr 8 mm erwiesen. Der
Abstand kann in einer speziellen Aufführungsform mit verstellbarem
Abstandsgliedern auch einstellbar sein, beispielsweise mittels verstellbarer
Schrauben.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht. Dabei
zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Platte mit Durchbrüchen,
Fig. 2 ein Schnittbild einer Seitenansicht der Platte nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Ausschnitt des abgewinkelten Plattenrandes,
Fig. 4 einen Handgriff.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Gitter als im
wesentlichen ebene Platte mit einer Vielzahl von Durchbrüchen durch die
Plattenebene ausgeführt. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine solche mit
Durchbrüchen D versehene Platte P. Die Durchbrüche D sind vorzugsweise in
einem regelmäßigen Raster, insbesondere einem Raster mit wabenartiger
Struktur, angeordnet und vorzugsweise als kreisrunde Durchbrüche ausgeführt.
Der Durchmesser der kreisrunden Durchbrüche liegt vorteilhafterweise in einem
Bereich zwischen 5 mm und 10 mm, insbesondere zwischen 7 mm und 8 mm. Der
Flächenanteil der Durchbrüche an der gesamten Plattenfläche im Bereich des
Durchbruchrasters liegt vorzugsweise zwischen 0,35 und 0,7, insbesondere
zwischen 0,45 und 0,6. Für einen typischen Durchmesser der Durchbrüche von
7,5 mm ist der Abstand der Mittelpunkte benachbarter Durchbrüche
vorteilhafterweise zu ungefähr 10 mm gewählt.
Die Platte P ist am Rand um laufend mit nach unten abgewinkelten
Randsegmenten S versehen, die voneinander beabstandet sind und zwischen
sich Freiräume zur Durchströmung von Öl bei dessen Konvektionsbewegungen
offen lassen. Die Höhe der Randsegmente S und damit der Abstand der Platte P
vom Gefäßboden liegt vorteilhafterweise im Bereich zwischen 5 mm und 10 mm,
vorzugsweise bei ca. 8 mm. Die Fig. 1 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus
einem Randbereich mit von der Ebene der Platte P nach unten abgewinkelten
Randsegmenten S, die beispielsweise trapezförmig ausgeführt sind und durch
Strömungsöffnungen F voneinander beabstandet sind.
Die Bemessung der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach den vorstehend
angegeben Wertebereichen, insbesondere der bevorzugten eingeschränkten
Bereiche, führt zu besonders vorteilhaften Gebrauchseigenschaften und
Ergebnissen bei der Garung von Speisen. Dabei ist es von Vorteil, wenn gerade
soviel in das Gefäß eingefüllt wird, daß die Platte leicht mit Öl bedeckt ist.
In Fig. 4 ist eine bevorzugte Ausführung eines Handgriffs zur Befestigung an
der Platte P skizziert. Dabei bezeichnet A eine Seitenansicht und B und eine
Draufsicht auf den Griff. Der Griff ist in der skizzierten Ausführungsform als
Schleife aus einem durchgehenden länglichen metallischen Element,
beispielsweise einem Metallstab mit rundem, elliptischem oder ähnlichem
Querschnitt geformt und an den in Fig. 1 mit GP bezeichneten Punkten der
Platte befestigt, beispielsweise durch Schweißen, Nieten, Klemmen oder andere
an sich bekannte Befestigungsmaßnahmen.
Bei Einsatz der Platte in ein Gefäß, insbesondere eine Pfanne, ragt der Handgriff
über den Gefäßrand seitlich nach außen. Der Plattenrand sollte am gesamten
Umfang einen geringen Abstand zur Gefäßwand aufweisen, der zusammen mit
den Strömungsfreiräumen F eine weitgehend ungehinderte Zirkulation des Öls
auch im Randbereich sicherstellt.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebene bevorzugte
Ausführungsform beschränkt, sondern im Rahmen fachmännischen Könnens
innerhalb des durch die Erfindung gegeben Rahmens in mancherlei Form
abwandelbar. Insbesondere kann die Form und Anordnung der Durchbrüche
variieren. Der Abstand zum Gefäßboden kann durch andere Elemente als die
abgewinkelten Randsegmente realisiert sein. Für den Handgriff bieten sich aus
dem bekannten Formenschatz eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten an.
Die in den Figuren und der zugehörigen Beschreibung dargelegte bevorzugte
Ausführungsform zeigt jedoch eine Reihe von besonderen Vorteilen wie
beschrieben und hebt sich in dieser Weise nochmals von anderen möglichen
vorteilhaften Ausführungsformen ab.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Garen von Speisen mittels in einem Gefäß erhitzten Öls,
gekennzeichnet durch ein im wesentlichen ebenes Gitter als Speisenauflage, das
- - eine Vielzahl von Durchbrüchen (D),
- - nach unten weisende Abstandsglieder (S) zur Einhaltung des Abstands zum Gefäßboden,
- - einen nach oben und über den Gefäßrand seitlich hinausragenden Griff aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter als
einstückige Platte (P) mit Durchbrüchen (D) ausgeführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstandsglieder durch nach unten abgewinkelte Randsegmente (S) der Platte
gebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwischenräume (F) zwischen den Randsegmenten (S) einen Teil eines seitlichen
Strömungsfreiraums zur Gefäßwand bilden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Randsegmente (S) umgebogene Randabschnitte der ebenen Platte (P) sind.
6. Vorrichtung und einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Flächenanteil der Durchbrüche (D) an der gesamten Plattenfläche zwischen
0,35 und 0,7 vorzugsweise zwischen 0,45 und 0,6 liegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchbrüche (D) in einem regelmäßigen Raster in der Plattenebene
angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchbrüche (D) kreisförmig sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fläche der einzelnen Durchbrüche (D) zwischen 30 und 70 mm²,
vorzugsweise zwischen 40 und 50 mm² liegt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand (h) des Gitters zum Gefäßboden zwischen 5 mm und 10 mm beträgt.
11. Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Griff als zu einer Schleife geformtes metallisches Längselement ausgeführt
ist, dessen Enden mit der ebenen Platte (P) in deren Randbereich verbunden
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19724365A DE19724365A1 (de) | 1996-07-03 | 1997-06-10 | Vorrichtung zum Garen von Speisen |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE29611574 | 1996-07-03 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19724365A1 true DE19724365A1 (de) | 1998-01-08 |
Family
ID=8025998
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19724365A Ceased DE19724365A1 (de) | 1996-07-03 | 1997-06-10 | Vorrichtung zum Garen von Speisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19724365A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2418345A (en) * | 2004-09-23 | 2006-03-29 | Fadi Sabri Dereas | A frying pan |
Citations (6)
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| US1265611A (en) * | 1917-07-17 | 1918-05-07 | Camby Clarke | Combination boiler and roaster. |
| US1356432A (en) * | 1920-03-20 | 1920-10-19 | Eidt Fred | Cooking utensil |
| DE1673700U (de) * | 1953-08-29 | 1954-03-18 | Karl Weiss | Bratpfanne. |
| FR1152368A (fr) * | 1956-06-15 | 1958-02-14 | Emailleries Du Loiret | Dispositif d'égouttage pour récipients et récipients munis de ce dispositif |
| DE7413860U (de) * | 1974-04-22 | 1974-10-31 | Gafka Gmbh | Grilleinsatz aus PTFE-anti-haft-beschichtetem unedlem Metall zur Benutzung in Bratpfannen und Topfen |
| US5523104A (en) * | 1993-11-24 | 1996-06-04 | Kirk; Alan J. E. | Method of cooking pizza |
-
1997
- 1997-06-10 DE DE19724365A patent/DE19724365A1/de not_active Ceased
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