DE19724958A1 - Dachlastenträger für ein Cabriokraftfahrzeug - Google Patents
Dachlastenträger für ein CabriokraftfahrzeugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Dachlastenträger für ein Cabrio
kraftfahrzeug, welcher eine an dem Cabriokraftfahrzeug
montierbare Stützstruktur und mindestens einen von der Stütz
struktur gehaltenen Querträger zum Tragen einer Beförderungs
last umfaßt.
Aufgrund des verringerten Raumangebotes bei Cabriokraftfahr
zeugen stellen Dachlastenträger für solche Cabriokraftfahr
zeuge die einzige Möglichkeit dar, größere Gegenstände zu
befördern. Solche Dachlastenträger werden eingesetzt, um bei
spielsweise Fahrräder zu befördern oder es kann eine Dachbox
auf dem Dachlastenträger montiert werden, um in dieser Be
förderungslasten zu transportieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dachlasten
träger der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß
er leicht handzuhaben und universell einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird bei dem Dachlastenträger mit den eingangs
genannten Merkmalen erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine
Schwenkvorrichtung vorgesehen ist, mittels welcher der oder
die Querträger bei an dem Cabriokraftfahrzeug montierte
Stützstruktur relativ zum Cabriokraftfahrzeug so schwenkbar
sind, daß ein vertikaler Abstand zwischen dem Cabriokraft
fahrzeug und dem oder den Querträgern veränderbar ist.
Bei Schwenken der Querträger von einem nicht geschwenkten Zu
stand in einen Schwenkzustand tritt dabei eine Erhöhung des
vertikalen Abstandes zwischen den Querträgern und dem Cabrio
kraftfahrzeug und insbesondere zwischen den Querträgern und
einer Cabriokraftfahrzeug-Dachebene auf. Dadurch vergrößert
sich der Zugriffsbereich, so daß beispielsweise ein Cabrio
verdeck oder Cabriodach auf einfachere Weise geschlossen oder
geöffnet werden kann.
Es ist dann insbesondere vorteilhaft, wenn für den oder die
Querträger ein solcher Schwenkbereich vorgesehen ist, daß ein
Cabriodach des Cabriokraftfahrzeugs ohne Demontage des oder
der Querträger geöffnet oder geschlossen werden kann. Das
Cabriodach wird beim Öffnen in einem an einem hinteren Ende
des Cabriokraftfahrzeugs angeordneten Cabriodach-Stauraum
verstaut. Um diese Verstauung zu ermöglichen, wird beim
Öffnen das Cabriodach über die Dachebene hinausgeführt. Bei
unbeweglichen Querträgern des Dachlastenträgers würde das
Cabriodach an einen oder mehrere Querträger stoßen. Solche
Querträger müssen daher beim Öffnen des Cabriodaches demon
tiert werden. Dies ist zeitaufwendig, da Schrauben gelöst
werden müssen und eine eventuelle Beförderungslast auf den
Querträgern abgenommen werden muß. Bei dem erfindungsgemäßen
Dachlastenträger sind der oder die Querträger relativ zum
Cabriokraftfahrzeug schwenkbar und durch eine Schwenkbewegung
wird der Abstand insbesondere zwischen der Cabriodachebene
und den Querträgern erhöht, so daß der erforderliche Bewe
gungsraum für das Cabriodach bereitstellbar ist und das Dach
geöffnet werden kann, ohne die Querträger zu demontieren.
Eventuelle Dachaufbauten oder Beförderungslasten brauchen
dann bei dem erfindungsgemäßen Dachlastenträger zum Öffnen
oder Schließen des Cabriodaches nicht abgenommen werden. Das
gleiche gilt, wenn das Cabriodach geschlossen werden soll.
Dadurch ist die Handhabung des erfindungsgemäßen Dachlasten
trägers gegenüber solchen, bei denen die Querträger starr mit
dem Cabriokraftfahrzeug verbunden sind, stark vereinfacht.
Der erfindungsgemäße Dachlastenträger läßt sich auf besonders
einfache Weise an dem Cabriokraftfahrzeug montieren, wenn die
Stützstruktur Relingelemente umfaßt, welche zwischen einer
A-Säule und einer B-Säule des Cabriokraftfahrzeugs angeordnet
sind. Durch eine solche Anordnung ist gewährleistet, daß der
Dachlastenträger auf stabile Weise an dem Cabriokraftfahrzeug
sitzt und eine entsprechend große Beförderungslast tragen
kann. Durch diese Anordnung ergeben sich auch umfangreiche
Möglichkeiten zur Ausbildung der Schwenkvorrichtung.
Um eine gute Stabilität des erfindungsgemäßen Dachlasten
trägers zu erhalten, sind günstigerweise mindestens zwei
Querträger vorgesehen.
Bei einer vorteilhaften Variante des erfindungsgemäßen Dach
lastenträgers ist die Schwenkvorrichtung so ausgebildet, daß
die Position der einzelnen Querträger relativ zueinander un
abhängig von einer Schwenkposition der Querträger ist. Da
durch ist es möglich, das Cabriodach auch dann zu öffnen und
zu schließen, wenn eine Beförderungslast durch mehrere Quer
träger gehalten ist, wie beispielsweise eine längliche Dach
box oder ein Fahrrad, das auf zwei oder mehr Querträgern auf
steht.
Besonders günstig ist es, wenn die Schwenkvorrichtung Siche
rungselemente aufweist, um den oder die Querträger in der
nicht geschwenkten Position relativ zum Cabriokraftfahrzeug
zu arretieren. Dadurch wird sichergestellt, daß die Quer
träger nur dann eine Schwenkbewegung durchführen, wenn dies
gewünscht wird. Die erforderliche Betriebssicherheit für den
erfindungsgemäßen Dachlastenträger ist damit gewährleistet.
Bisher wurden keine Aussagen gemacht über die Ausbildung der
Schwenkvorrichtung. Bei einer vorteilhaften Variante einer
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dachlastenträgers weist
die Schwenkvorrichtung eine Schwenkachse auf, welche quer zur
Fahrzeuglängsrichtung angeordnet ist. Insbesondere vorteil
haft ist es, wenn die Schwenkachse senkrecht zur Fahrzeug
längsrichtung und senkrecht zu einer vertikalen Richtung ist.
Durch diese Ausführungsform läßt sich die Schwenkung der
Querträger auf konstruktionsmäßig besonders einfache Weise
realisieren. Besonders günstig ist es dann, wenn die Quer
träger starr mit der Stützstruktur verbunden sind. Ein
solcher Dachlastenträger läßt sich fertigungstechnisch auf
einfache und kostengünstige Weise fertigen und weist eine
hohe Betriebssicherheit auf.
Vorteilhaft ist es, wenn mittels der Schwenkvorrichtung die
Stützstruktur um die Schwenkachse schwenkbar ist. Da der oder
die Querträger durch die Stützstruktur gehalten sind, werden
durch die Schwenkung der Stützstruktur die Querträger mitver
schwenkt, wobei sich die Querträger alle gemeinsam mittels
der Stützstruktur schwenken lassen, so daß auch bei einer
aufsitzenden Beförderungslast die Schwenkung ermöglicht ist.
Bei einer Variante einer Ausführungsform weist die Schwenk
vorrichtung eine Schwenklagerung für die Schwenkachse auf,
die im Bereich der A-Säule des Cabriokraftfahrzeugs ange
ordnet ist. Dadurch lassen sich die Querträger in Richtung
eines vorderen Endes des Cabriokraftfahrzeuges schwenken, um
auf diese Weise ein Öffnen bzw. Schließen des Cabriodaches zu
ermöglichen.
Besonders günstig ist es, wenn die Schwenkvorrichtung dann
ein Schwenkmittel umfaßt, mittels welchem die Stützstruktur
relativ zur B-Säule des Cabriokraftfahrzeugs beweglich ist,
um die Schwenkbewegung der Stützstruktur um die Schwenkachse
zu bewirken. Dadurch läßt sich die Stützstruktur bezogen auf
eine vertikale Richtung gegenüber dem Cabriokraftfahrzeug
verschieben, wodurch die Schwenkbewegung verursacht wird.
Bei einer weiteren Variante einer Ausführungsform weist die
Schwenkvorrichtung eine Schwenklagerung für die Schwenkachse
auf, die im Bereich der B-Säule des Cabriokraftfahrzeugs an
geordnet ist. Entsprechend lassen sich die Querträger dann
gegenüber einem hinteren Ende des Cabriokraftfahrzeuges
schwenken, um das Öffnen bzw. das Schließen des Cabriodachs
zu ermöglichen.
Günstig ist es dann ebenfalls, wenn die Schwenkvorrichtung
ein Schwenkmittel umfaßt, mittels welchem die Stützstruktur
relativ zur A-Säule des Cabriokraftfahrzeugs beweglich ist,
um die Schwenkbewegung der Stützstruktur um die Schwenkachse
zu bewirken.
Bei einer konstruktiv besonders einfachen Ausführungsform um
faßt das Schwenkmittel eine Gasdruckfeder, die die Verschie
bung der Stützstruktur relativ zur B-Säule, wenn die Schwenk
achse im Bereich der A-Säule angeordnet ist, bzw. relativ
zur A-Säule, wenn die Schwenkachse im Bereich der B-Säule an
geordnet ist, ermöglicht.
Bei einer weiteren Variante einer Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Dachlastenträgers weist die Schwenkvorrichtung
eine oder mehrere Schwenkachsen auf, welche in einer Richtung
zwischen der A-Säule und der B-Säule des Cabriokraftfahrzeugs
liegen. Die Schwenkachse liegt dann in einem Winkel zu der
Fahrzeugslängsrichtung, in einem Winkel zu einer Fahr
zeugquerrichtung und in einem Winkel zu einer vertikalen
Fahrzeugrichtung.
Günstigerweise weisen dann die A-Säule und die B-Säule
jeweils Schwenklagerungen für die Schwenkachsen auf, um die
Schwenkung der Querträger zu ermöglichen.
Bei einer konstruktiv besonders günstigen Ausführungsform ist
ein Relingelement der Stützstruktur um die Schwenkachse
schwenkbar. Durch die Schwenkung des Relingelementes werden
die Querträger mitverschwenkt, um auf diese Weise das Öffnen
bzw. das Schließen des Cabriodaches zu ermöglichen.
Günstig ist es dabei, wenn ein erstes Relingelement, welches
an einer ersten Fahrzeugseite angeordnet ist, und ein zweites
Relingelement, welches an einer zweiten, der ersten Fahrzeug
seite gegenüberliegenden Fahrzeugseite angeordnet ist, ein
ander entgegengerichtet schwenkbar sind. Dies ermöglicht es,
einen großen vertikalen Abstand zwischen den Querträgern und
der Cabriodachebene zu erreichen, um einen großen Bewegungs
raum für das Cabriodach zu schaffen.
Günstigerweise weist dann ein Querträger jeweils ein Last
halteelement und ein Führungselement auf, wobei das Führungs
element an dem Lasthalteelement geführt ist. Eine Oberseite
des Lasthalteelementes dient zum Halten der Beförderungslast.
Ein Querträger, bei dem sich der vertikale Abstand relativ
zum Cabriokraftfahrzeug vergrößert und der nicht starr bezüg
lich gegenüberliegenden Relingelementen ist, muß abgestützt
werden. Durch die Ausbildung eines Lasthalteelements und
eines Führungselementes erfolgt diese Abstützung auf kon
struktiv besonders einfache Weise, die eine Schwenkung der
Querträger erlaubt.
Besonders günstig ist es dann, wenn das Führungselement des
Querträgers starr mit dem zweiten Relingelement verbunden ist
und das Lasthalteelement mit dem ersten Relingelement starr
verbunden ist. Ein Ende des Führungselementes, welches dem
Ende gegenüberliegt, das kraftschlüssig mit dem ersten
Relingelement verbunden ist, ist dann in dem entsprechenden
Ende des Lasthalteelements des Querträgers geführt.
Besonders günstig ist es, wenn die Schwenkvorrichtung Siche
rungselemente aufweist, um im nichtgeschwenkten Zustand das
Führungselement und das Lasthalteelement des Querträgers
gegeneinander zu arretieren. Dadurch wird eine hohe Betriebs
sicherheit für die Lastenbeförderung gewährleistet.
Bei einer weiteren Variante einer Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Dachlastenträgers weist die Schwenkvorrichtung
mindestens eine Schwenkachse auf, welche so angeordnet ist,
daß der oder die Querträger in einer Ebene senkrecht zu der
Fahrzeuglängsrichtung schwenkbar sind.
Konstruktiv besonders günstig es dann, wenn die Schwenkachse
parallel zur Fahrzeuglängsrichtung ist.
Besonders vorteilhaft ist es auch, wenn ein erstes Relingele
ment der Stützstruktur, welches an einer ersten Fahrzeugseite
angeordnet ist, auf der ersten Kraftfahrzeugseite und ein
zweites Relingelement an einer zweiten Kraftfahrzeugseite
jeweils schwenkbar sind. Um den vertikalen Abstand zwischen
dem Cabriokraftfahrzeug unter den Querträgern zu erhöhen ist
es dabei günstig, wenn das erste und das zweite Relingelement
in Gegenrichtung zueinander schwenkbar sind.
Konstruktiv besonders vorteilhaft ist es, wenn an der B-Säule
des Cabriokraftfahrzeugs eine Schwenklagerung für die
Schwenkachse so angeordnet ist, daß das erste und/oder zweite
Relingelement mit einer Schwenkachse parallel zur Fahrzeug
längsrichtung schwenkbar ist.
Besonders günstig ist es dann, wenn an der A-Säule eine Lage
rung für ein Relingelement angeordnet ist, welche so ausge
bildet ist, daß sie eine Schwenkbewegung des oder der Quer
träger in der Ebene senkrecht zur Fahrzeuglängsrichtung er
laubt.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn die im Bereich der A-Säule an
geordnete Lagerung zwischen der A-Säule und dem Relingelement
angeordnete Gelenkelemente aufweist, welche an dem Relingele
ment und an der A-Säule angelenkt sind. Dies ermöglicht es
auf konstruktiv besonders einfache Weise, das Relingelement
mit den Querträgern so zu schwenken und zu führen, daß die
Querträger in der Ebene senkrecht zu der Fahrzeuglängsrich
tung schwenkbar sind.
Bei einer fertigungstechnisch günstigen Variante einer Aus
führungsform sind für das Relingelement ein erstes und ein
zweites Gelenkelement vorgesehen, wobei sich eine erste Linie
zwischen Gelenkpunkten des ersten Gelenkelements und eine
zweite Linie zwischen Gelenkpunkten des zweiten Gelenkele
ments in einem Punkt schneiden. Dies erlaubt die Bewegung der
Querträger in der Ebene senkrecht zu der Längsrichtung des
Cabriokraftfahrzeuges. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn
der Schnittpunkt der ersten und der zweiten Linie unterhalb
des oder der Querträger liegt, um so die Schwenkbewegung
dieser zu ermöglichen. Bei einer konstruktiv günstigen
Variante einer Ausführungsform sind die Gelenkelemente durch
Scharnierelemente gebildet.
Günstigerweise weist ein Querträger ein Querträgerabstüt
zungselement auf, welches bei Schwenken des Querträgers
diesen an dem Ende, dessen vertikaler Abstand zum Cabrio
kraftfahrzeug am größten ist, an dem Cabriokraftfahrzeug ab
stützt. Dadurch kann im wesentlichen der gesamte Querträger
in einem Teil geschwenkt werden, so daß bei der Schwenkung
eine Beförderungslast, die über den ganzen Querträger ver
teilt ist, nicht abgenommen werden muß.
Bei einer konstruktiv besonders einfachen Variante einer Aus
führungsform ist das Querträgerabstütztungselement durch eine
Teleskopstange gebildet.
Es kann erfindungsgemäß auch vorgesehen sein, daß der oder
die Querträger in Querträgerteilelemente geteilt sind, wobei
die Teilungsebene im wesentlichen parallel zur Fahrzeuglängs
richtung ist. Auf diese Weise ist es möglich, das erste und
das zweite Relingelement auf den gegenüberliegenden Fahrzeug
seiten voneinander bezüglich der Schwenkbewegung zu ent
koppeln, so daß die Schwenkvorrichtung konstruktiv besonders
einfach gestaltet werden kann.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Teilungsebene
senkrecht zu einer Fahrzeugquerrichtung. Insbesondere läßt
sich dann der Dachlastenträger symmetrisch zu der Fahrzeug
längsrichtung ausbilden und sich somit auf einfache Weise
fertigen und auch auf einfache Weise an verschiedene Kraft
fahrzeugtypen anpassen, da nur das Relingelement und die ent
sprechenden Querträgerlängen kraftfahrzeugspezifisch ausge
wählt werden müssen, die Schwenkbewegung der gegenüberliegen
den Relingelemente aber nicht aufeinander angepaßt werden
muß.
Vorteilhafterweise ist es vorgesehen, daß der oder die Quer
träger ein lösbares Arretierungselement aufweisen, das die
Querträgerelemente eines geteilten Querträgers im nicht
geschwenkten Zustand kraftschlüssig aneinander lösbar fest
legt, um auf diese Weise die Betriebssicherheit für die
Lastenbeförderung zu gewährleisten.
Bisher wurden keine Aussagen gemacht über die Betätigung der
Schwenkvorrichtung. Bei einer konstruktiv besonders einfachen
Ausführungsform ist die Schwenkvorrichtung für die Quer
trägerelemente manuell betätigbar.
Bei einer Variante einer Ausführungsform weist die Schwenk
vorrichtung einen Schwenkantrieb zum Schwenken des oder der
Querträger auf. Dadurch ergeben sich umfangreiche Steuerungs-
und Kontrollmöglichkeiten für die Betätigung der Schwenkvor
richtung.
Günstigerweise ist es vorgesehen, daß der Schwenkantrieb von
einer Fahrgastzelle aus betätigbar ist. Dadurch kann die
Schwenkbewegung der Querträger ermöglicht werden, ohne das
Cabriokraftfahrzeug zu verlassen.
Besonders günstig ist es, wenn der Schwenkantrieb mit einem
Antrieb des Cabriodachs zum Öffnen oder Schließen des Cabrio
dachs gekoppelt ist. Es ergibt sich dann die Möglichkeit,
beim Öffnen bzw. Schließen des Cabriodaches die Querträger
automatisch zu schwenken, um auf diese Weise einen höchst
möglichen Komfort zu erreichen.
Besonders günstig ist es dann, wenn der oder die Querträger
synchron mit dem Öffnen oder Schließen des Cabriodachs
schwenkbar sind. Dadurch wird ein Benutzer von der Notwendig
keit entbunden, darauf zu achten, daß die Querträger nicht in
dem Bewegungsbereich des sich öffnenden bzw. schließenden
Cabriodachs sind, um keine Schäden an dem Cabriodach hervor
zurufen.
Bezüglich des Handhabungskomforts ist es dann auch besonders
vorteilhaft, wenn nach Öffnen oder Schließen des Cabriodachs
der oder die Querträger automatisch in den nichtgeschwenkten
Zustand rückführbar sind.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Dachlastenträgers in perspek
tivischer Darstellung;
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Dachlastenträgers in perspek
tivischer Darstellung;
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Querträger
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Dachträgers;
Fig. 4a eine Hinteransicht des erfindungsgemäßen
Dachlastenträgers gemäß der zweiten Aus
führungsform im nichtgeschwenkten Zustand der
Querträger;
Fig. 4b eine Hinteransicht des erfindungsgemäßen
Dachlastenträgers gemäß der zweiten Aus
führungsform in schematischer Darstellung im
geschwenkten Zustand;
Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Dachlastenträgers in perspek
tivischer Darstellung;
Fig. 6a eine Hinteransicht in schematischer Dar
stellung des erfindungsgemäßen Dachlasten
trägers gemäß der dritten Ausführungsform im
nichtgeschwenkten Zustand der Querträger;
Fig. 6b eine Hinteransicht des erfindungsgemäßen
Dachlastenträgers gemäß der dritten Aus
führungsform im Schwenkzustand in schema
tischer Darstellung;
Fig. 7 eine erfindungsgemäße Lagerung gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel in schematischer
Darstellung und
Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Dachlastenträgers.
Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dach
lastenträgers, welches in Fig. 1 als Ganzes mit 10 bezeichnet
ist, ist auf einem Cabriokraftfahrzeug 12 montiert. Das
Cabriokraftfahrzeug 12 weist eine selbsttragende Karosserie
mit einer A-Säule 14 im vorderen Bereich einer Fahrgastzelle
16 und einer B-Säule 18 im hinteren Bereich der Fahrgastzelle
16 auf.
Eine Windschutzscheibe 20 ist mittels den A-Säulen 14 auf
gegenüberliegenden Fahrzeugseiten montiert.
Der erfindungsgemäße Dachlastenträger 10 weist eine Stütz
struktur 22 auf, die aus Relingelementen 24 gebildet ist. An
einer linken Fahrzeugseite ist zwischen der A-Säule 14 und
der B-Säule 18 ein erstes Relingelement 26 und entsprechend
an der gegenüberliegenden Fahrzeugseite ein zweites Reling
element 28 angeordnet. Zwischen dem ersten Relingelement 26
und dem zweiten Relingelement 28 sind Querträger 30 montiert.
Die Querträger 30 sind quer zur Fahrzeuglängsrichtung X und
parallel zur Fahrzeugquerrichtung Y orientiert. Sie werden an
ihren Enden durch Stützfüße 32, starr an dem ersten Reling
element 26 und dem zweiten Relingelement 28 gehalten.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Variante einer Ausführungsform
umfaßt der erfindungsgemäße Dachlastenträger 10 zwei Quer
träger 30, welche parallel zueinander ausgerichtet sind. Ein
erster Querträger ist in einem bezogen auf die Fahrtrichtung
vorderen Bereich zwischen dem ersten Relingelement 26 und dem
zweiten Relingelement 28 angeordnet und ein zweiter Quer
träger ist in einem hinteren Bereich der beiden Relingele
mente angeordnet. Das erste bzw. zweite Relingelement 26 bzw.
28 umfassend einen Längsholm 34, der mit der A-Säule verbun
den ist, welcher in einen Biegungsholm 36 und einen Stützholm
38 übergeht, der mit der B-Säule 18 des Cabriokraftfahrzeugs
12 verbunden ist. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbei
spiel ist ein vorderer Querträger 30 im vorderen Bereich des
Längsholmes 34 der Relingelemente 26 und 28 angeordnet und
der hintere Querträger ist im Bereich des Biegungsholmes 36
angeordnet.
Die Verbindung des ersten bzw. zweiten Relingelements 26 bzw.
28 mit der A-Säule 14 weist eine Schwenklagerung 40 mit einer
Schwenkachse 42 auf, welche in Fahrzeugquerrichtung Y senk
recht zur Fahrzeuglängsrichtung X und senkrecht zur verti
kalen Richtung Z orientiert ist. Dadurch läßt sich die Stütz
struktur 22 mit den starr darauf montierten Querträgern 30
bezogen auf die vertikale Richtung Z von der nichtgeschwenk
ten Position aus nach oben schwenken.
Das erste bzw. zweite Relingelement 26 bzw. 28 weisen an
ihrem Stützholm 38 eine Verbindung zu einer Kolbenspindel 43
einer Gasdruckfeder 44 auf. Ein Gehäuse der Gasdruckfeder 44
ist mit der B-Säule 18 des Cabriokraftfahrzeugs 12 verbunden
und beispielsweise in die Karosserie integriert, so daß
dieses Gehäuse von außen nicht sichtbar ist. Die Kolben
spindel 43 der Gasdruckfeder 44 ist in einer Führung 46 einer
Relingaufnahme 48 an der B-Säule 18 geführt.
Durch die Bewegung der Kolbenspindel 43 lassen sich die
Stützholme 38 des ersten und zweiten Relingelementes 26 und
28 gegen die B-Säule 18 des Cabriokraftfahrzeuges 12 linear
verschieben, wodurch eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse
42 und damit eine Schwenkbewegung der Stützstruktur 22 um die
A-Säulen 14 des Cabriokraftfahrzeuges 12 bewirkt wird. Die
Gasdruckfeder 44 wirkt dadurch als Schwenkmittel.
Im nichtgeschwenkten Zustand ist die Stützstruktur 22 mit dem
ersten Relingelement 26 und dem zweiten Relingelement 28 über
den Stützholm 38 an der Relingaufnahme 48 beispielsweise
mittels einer Arretierungsschraube oder eines Arretierungs
stiftes (in der Fig. 1 nicht gezeigt) arretierbar, um den
Dachlastenträger 10 an dem Cabriokraftfahrzeug 12 zu arretie
ren.
Das Cabriokraftfahrzeug 12 weist eine Dachebene 50 für ein
Cabriodach oder Cabrioverdeck 52 auf. Das Cabriodach 52 ist
als Variodach ausgebildet, welches sich insbesondere automa
tisch öffnen und schließen läßt. Dazu weist das Cabriokraft
fahrzeug einen Stauraum 54 für das Cabriodach 52 auf, welcher
im hinteren Bereich des Cabriokraftfahrzeuges 12 angeordnet
ist. Dieser Stauraum 54 ist kofferraumartig ausgebildet. Um
das Cabriodach 52 zu verstauen wird ein Stauraumdeckel 56
geöffnet, und das Cabriodach 52 in den Stauraum 54 versenkt.
Dazu ist das Cabriodach 52 mindestens zweiteilig ausgebildet,
wobei ein erstes Dachteil 58 gegen ein zweites Dachteil 60
drehbar gelagert ist, um die Versenkung des gesamten Cabrio
daches 52 in dem Stauraum 54 zu ermöglichen. Auf diese Weise
sind bei geschlossenem Stauraumdeckel 56 keine Teile des
Cabriodaches 52 von außen sichtbar.
Zum Öffnen bzw. Schließen des Cabriodaches 52 weist das
Cabriokraftfahrzeug 12 einen Cabriodachantrieb (in der Fig. 1
nicht gezeigt) auf, der zum Öffnen des Cabriodaches 52 die
Versenkung dieses im Stauraum 54 (bei zuvorigem Öffnen des
Stauraumdeckels 56) bewirkt und den Stauraumdeckel 56 wieder
schließt und der beim Schließen des Cabriodaches 52 den Stau
raumdeckel 56 öffnet und das Cabriodach 52 aus dem Stauraum
54 ausfährt, um ein Dach für den Fahrgastraum des Cabrio
kraftfahrzeuges 12 zu bilden.
Der erfindungsgemäße Dachgepäckträger 10 funktioniert wie
folgt:
Bei geschlossenem Cabriodach 52 bzw. bei geöffnetem Cabrio dach 52, wenn das Cabriodach 52 in dem Stauraum 54 versenkt ist und der Stauraumdeckel 56 geschlossen ist, ist der erfin dungsgemäße Dachlastenträger 10 so mit dem Cabriokraftfahr zeug 12 arretiert, daß er sich nicht gegen das Fahrzeug bewe gen kann. Dazu ist die Kolbenspindel 43 der Gasdruckfeder 44 angefahren und der Stützholm 38 des ersten und des zweiten Relingelementes 26 und 28 mit der Relingaufnahme 48 arre tiert. Dies ist der normale Zustand, um mittels des erfin dungsgemäßen Dachlastenträgers 10 Beförderungslasten zu befördern. Wenn das Cabriodach 52 geöffnet bzw. geschlossen werden soll, tritt dann das Problem auf, daß, da das Cabrio dach 52 mehrteilig ausgebildet ist, beim Öffnen bzw. Schließen des Cabriodaches 52 ein oder mehrere Dachteile über die Dachebene 50 hinaustreten. Dadurch liegen die Querträger 30 und insbesondere der im hinteren Bereich der Relingele mente 26 bzw. 28 angeordnete Querträger im Bewegungsbereich des sich öffnenden bzw. schließenden Cabriodachs 52, so daß aufgrund des montierten Dachlastenträgers das Cabriodach 52 nicht geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Bei aus dem Stand der Technik bekannten Dachlastenträgern war es deshalb notwendig, um dem Cabriodach 52 beim Öffnen bzw. Schließen den erforderlichen Bewegungsraum bereitzustellen, die Quer träger 30 zu demontieren. Dazu mußten mindestens vier Schrau ben gelöst werden. Dementsprechend zeitaufwendig war dieser Vorgang. Außerdem mußte eine eventuell aufliegende Beför derungslast abgenommen werden.
Bei geschlossenem Cabriodach 52 bzw. bei geöffnetem Cabrio dach 52, wenn das Cabriodach 52 in dem Stauraum 54 versenkt ist und der Stauraumdeckel 56 geschlossen ist, ist der erfin dungsgemäße Dachlastenträger 10 so mit dem Cabriokraftfahr zeug 12 arretiert, daß er sich nicht gegen das Fahrzeug bewe gen kann. Dazu ist die Kolbenspindel 43 der Gasdruckfeder 44 angefahren und der Stützholm 38 des ersten und des zweiten Relingelementes 26 und 28 mit der Relingaufnahme 48 arre tiert. Dies ist der normale Zustand, um mittels des erfin dungsgemäßen Dachlastenträgers 10 Beförderungslasten zu befördern. Wenn das Cabriodach 52 geöffnet bzw. geschlossen werden soll, tritt dann das Problem auf, daß, da das Cabrio dach 52 mehrteilig ausgebildet ist, beim Öffnen bzw. Schließen des Cabriodaches 52 ein oder mehrere Dachteile über die Dachebene 50 hinaustreten. Dadurch liegen die Querträger 30 und insbesondere der im hinteren Bereich der Relingele mente 26 bzw. 28 angeordnete Querträger im Bewegungsbereich des sich öffnenden bzw. schließenden Cabriodachs 52, so daß aufgrund des montierten Dachlastenträgers das Cabriodach 52 nicht geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Bei aus dem Stand der Technik bekannten Dachlastenträgern war es deshalb notwendig, um dem Cabriodach 52 beim Öffnen bzw. Schließen den erforderlichen Bewegungsraum bereitzustellen, die Quer träger 30 zu demontieren. Dazu mußten mindestens vier Schrau ben gelöst werden. Dementsprechend zeitaufwendig war dieser Vorgang. Außerdem mußte eine eventuell aufliegende Beför derungslast abgenommen werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Dachlastenträger 10 wird der für
das Öffnen bzw. Schließen des Cabriodachs 42 erforderliche
Bewegungsraum dadurch bereitgestellt, daß die Stützstruktur
22 mit den starr darauf montierten Querträgern 30 um die
Schwenkachse 42 nach vorne in Fahrzeugrichtung X geschwenkt
wird, so daß sich ein vertikaler Abstand zwischen den Quer
trägern 30 und dem Cabriokraftfahrzeug 12 erhöht. Die Quer
träger 30 werden dadurch gegen das Cabriokraftfahrzeug 12
geschwenkt und die Erhöhung des vertikalen Abstandes stellt
den erforderlichen Bewegungsraum für das Cabriodach 52
bereit. Das Cabriodach 52 kann dann behinderungsfrei geöffnet
und in dem Stauraum 54 versenkt werden bzw. entsprechend
geschlossen werden. Eine auf den Querträgern 30 des erfin
dungsgemäßen Dachlastenträgers 10 gehaltene Beförderungslast
wie beispielsweise eine Dachbox oder ein Fahrrad und der
gleichen braucht dabei nicht abgenommen zu werden, da diese
mitsamt den Querträgern 30 verschwenkt wird.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Schwenkvorgang des
erfindungsgemäßen Dachlastenträgers 10 mit dem Öffnen bzw.
dem Schließen des Cabriodaches 52 gekoppelt ist und insbeson
dere wenn die Stützstruktur 22 einen Schwenkantrieb (in der
Fig. 1 nicht gezeigt) aufweist, der mit dem Antrieb des
Cabriodaches 52 gekoppelt ist. Dann läßt sich ausgehend bei
spielsweise von einem geschlossenen Cabriodach mit der Betä
tigung eines Schalters zum Öffnen des Cabriodaches die Stütz
struktur 22 gegenüber dem Cabriokraftfahrzeug 12 nach vorne
schwenken, so daß der erforderliche Bewegungsraum zum Öffnen
des Cabriodaches 52 bereitgestellt ist. Das Cabriodach 52
wird in den Stauraum 54 bei geschlossenem Stauraumdeckel 56
versenkt, der Stauraumdeckel 56 wird geschlossen und die
Stützstruktur 22 wird automatisch in die nicht geschwenkte
Position mit der Arretierung der Stützholme 38 an der Reling
aufnahme 48 zurückgeschwenkt.
Entsprechend umgekehrt sind diese Vorgänge beim Schließen des
Cabriodaches 52.
Es kann erfindungsgemäß auch vorgesehen sein, daß der Antrieb
zum Öffnen bzw. Schließen des Cabriodaches 52 direkt die
Schwenkbewegung der Stützstruktur 22 bewirkt. Dazu ist der
Querträger im hinteren Bereich der Relingelemente 26 und 28
an seiner dem Cabriokraftfahrzeug 12 zugewandten Unterseite
mit Rollen oder einer Walze versehen (in der Figur nicht
gezeigt). Beim Öffnen bzw. Schließen übt das Cabriodach 52
vermittelt über die Rollen bzw. die Walze eine Kraft auf
diesen Querträger aus, und diese Kraft bewirkt die Schwenk
bewegung der Stützstruktur 22. Bei dieser Variante einer Aus
führungsform schafft sich gewissermaßen das Cabriodach 52
seinen erforderlichen Bewegungsraum, der erforderlich ist zur
Öffnung bzw. zum Schließen des Cabriodaches 52, selber.
Bei einer Variante eines Ausführungsbeispiels ist es erfin
dungsgemäß vorgesehen, daß die Schwenklagerung zum Schwenken
der Stützstruktur 22 an der B-Säule 18 gebildet ist, und daß
Schwenkmittel zur Bewirkung der Schwenkbewegung an der
A-Säule 14 angeordnet ist. Zur Erhöhung des Bewegungsraumes für
das Cabriodach 52 läßt sich dann die Stützstruktur 22 mit den
Querträgern 30 nach hinten schwenken.
Ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dach
lastenträgers ist in Fig. 2 mit 62 bezeichnet. Bei diesem
Ausführungsbeispiel weist die Stützstruktur 22 ebenfalls ein
erstes Relingelement 64 an einer linken Fahrzeugseite und ein
zweites Relingelement 66 an einer rechten Fahrzeugseite auf.
Erstes und zweites Relingelement 64 und 66 sind jeweils mit
der A-Säule 14 und der B-Säule 18 des Cabriokraftfahrzeuges
12 verbunden. Dabei ist eine Schwenklagerung 68 jeweils für
das Relingelement 64 und 66 an der A-Säule 14 und eine
Schwenklagerung 70 an der B-Säule vorgesehen. Eine Schwenk
achse 72 verläuft dann zwischen diesen Schwenklagerungen 70
schräg im Raum jeweils in einem Winkel zur Fahrzeuglängsrich
tung X, zur Fahrzeugquerrichtung Y, und zur vertikalen Rich
tung Z.
Die Querträger 30 sind wiederum über Stützfüße 32 an dem
ersten bzw. zweiten Relingelement 64 bzw. 66 gehalten.
Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Dachlastenträgers 62 weist ein Querträger 30 ein Lasthalte
element 74, auf dem die Beförderungslast gehalten wird, und
ein Führungselement 76 auf. Das Lasthalteelement 74 und das
Führungselement 76 sind jeweils starr an gegenüberliegenden
Relingelementen gehalten. Beispielsweise ist das Lasthalte
element 74 kraftschlüssig mit dem ersten Relingelement 64
verbunden und das Führungselement 76 ist kraftschlüssig mit
dem zweiten Relingelement 66 verbunden. Das Führungselement
76 ist an einer Unterseite, welche dem Cabriokraftfahrzeug 12
zugewandt ist, des Lasthalteelementes 74 führbar (Fig. 3).
Dazu weist das Lasthalteelement an seiner Unterseite eine Nut
78 auf und das Führungselement 76 weist beispielsweise einen
Nutenstein oder einen Nutbolzen (in der Figur nicht gezeigt)
auf, um dieses in der Nut 78 des Lasthalteelementes 74 zu
führen.
Der erfindungsgemäße Dachlastenträger 62 gemäß des zweiten
Ausführungsbeispiels funktioniert wie folgt (Fig. 4a, Fig.
4b):
Bei der nichtgeschwenkten Position des erfindungsgemäßen Dachlastenträgers 62 (Fig. 4a) sind die Relingelemente 64 und 66 mit dem Cabriokraftfahrzeug 12 arretiert. Eine Oberseite der Querträger 30 bildet eine Trageebene für eine Beför derungslast. Das Führungselement 76 sitzt unterhalb des Lasthalteelementes 74 und stützt dieses. Eine Arretierung des Führungselementes 76 mit dem Lasthalteelement 74 kann bei spielsweise dadurch erfolgen, daß das Führungselement 76 mittels einer Arretierung 80 mit dem Stützfuß 32, an dem das Lasthalteelement 74 gehalten ist, verbunden ist.
Bei der nichtgeschwenkten Position des erfindungsgemäßen Dachlastenträgers 62 (Fig. 4a) sind die Relingelemente 64 und 66 mit dem Cabriokraftfahrzeug 12 arretiert. Eine Oberseite der Querträger 30 bildet eine Trageebene für eine Beför derungslast. Das Führungselement 76 sitzt unterhalb des Lasthalteelementes 74 und stützt dieses. Eine Arretierung des Führungselementes 76 mit dem Lasthalteelement 74 kann bei spielsweise dadurch erfolgen, daß das Führungselement 76 mittels einer Arretierung 80 mit dem Stützfuß 32, an dem das Lasthalteelement 74 gehalten ist, verbunden ist.
Um einen vertikalen Abstand 81 zwischen den Querträgern 30
und dem Cabriokraftfahrzeug 12 zu erhöhen, um damit den
erforderlichen Bewegungsraum zum Öffnen bzw. Schließen des
Cabriodaches 52 bereitzustellen, wird die Arretierung 80
gelöst und die Relingelemente 26 und 28 werden um die
Schwenkachsen 72 geschwenkt. Die Verschwenkung erfolgt dabei
vom Cabriokraftfahrzeug 12 weg, so daß die Schwenkrichtung
des ersten Relingelementes 64 und des zweiten Relingelementes
66 im wesentlichen entgegengerichtet ist. Durch die
Schwenkung des ersten Relingelementes 64 mit dem kraft
schlüssig damit verbundenen Lasthalteelement 74 wird der
vertikale Abstand zwischen dem Lasthalteelement 74 und dem
Cabriokraftfahrzeug 12 erhöht und durch die Schwenkung des
zweiten Relingelementes 66 mit dem kraftschlüssig daran
gehaltenen Führungselement 76 wird der vertikale Abstand
zwischen dem Führungselement 76 und dem Cabriokraftfahrzeug
12 erhöht. Um die Verbindung zwischen dem Lasthalteelement 74
und dem Führungselement 76 zu erhalten, ist das Führungsele
ment 76 über die Nut 78 an der Unterseite des Lasthalteele
mentes 74 geführt (Fig. 4b).
Das Führungselement 76 kann dann gleichzeitig auch als
Abstützung für das Lasthalteelement 74 an der gegenüber
liegenden Fahrzeugseite dienen.
Durch die Erhöhung des vertikalen Abstandes zwischen dem
Querträger 30 und dem Cabriokraftfahrzeug 12 mittels Erhöhung
des vertikalen Abstandes bezogen auf das Lasthalteelement 74
und das Führungselement 76 wird durch Schwenken der Reling
elemente 64 und 66 der erforderliche Bewegungsraum zum Öffnen
und Schließen das Cabriodaches 52 bereitgestellt.
Die Schwenkung des ersten Relingelementes 64 und des zweiten
Relingelementes 66 kann dabei mittels eines beispielsweise
elektrischen, hydrodynamischen oder mechanischen Antriebes
(in der Figur nicht gezeigt) oder manuell erfolgen. Falls eine
Arretierung 80 vorgesehen ist, muß diese zuerst gelöst
werden, um die Schwenkbewegung zu ermöglichen.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Dachlastenträgers, welches in Fig. 5 als Ganzes mit 82
bezeichnet ist, ist ebenfalls ein erstes Relingelement 84 und
ein zweites Relingelement 86 zwischen der A-Säule 14 und der
B-Säule 18 des Cabriokraftfahrzeuges 12 angeordnet. Für das
erste Relingelement 84 und das zweite Relingelement 86 ist
dabei jeweils eine Schwenklagerung 88 an der B-Säule 18 vor
gesehen, um eine Schwenkachse 90 zu bilden, die parallel zur
Fahrzeuglängsrichtung X ist. Auf diese Weise ist es er
möglicht, die Querträger 30 in einer Ebene (Y-Z-Ebene) senk
recht zur Fahrzeuglängsrichtung x zu schwenken. Weiter ist an
der A-Säule 14 eine Lagerung 92 für das erste bzw. zweite
Relingelement 84 bzw. 86 vorgesehen (Fig. 7), die gerade die
Bewegung der Querträger 30 in der Y-Z-Ebene erlaubt.
Die Lagerung 92 (Fig. 6a, Fig. 6b, Fig. 7) weist jeweils ein
erstes Gelenkelement 94 und ein zweites Gelenkelement 95 auf,
wobei ein Gelenkelement an einem Ende an dem Relingelement 84
bzw. 86 angelenkt ist und an seinem anderen Ende an der
A-Säule 14 angelenkt ist. Die Verbindung der Gelenkelemente 94,
95 mit der A-Säule 14 erfolgt dabei über einen Stützfuß 96
und die Verbindung mit den Relingelementen 84 bzw. 86 über
eine Auflage 98 (Fig. 7). Das erste Lagerelement 94 und das
zweite Lagerelement 95 können insbesondere scharniermäßig
ausgebildet sein, um auf diese Weise jeweils an der A-Säule
14 und an den Relingelementen 84 bzw. 86 gelagert zu sein.
Das erste Gelenkelement 94 und das zweite Gelenkelement 95
sind nicht parallel ausgerichtet sondern in einem Winkel
zueinander, so daß sich eine Verlängerungslinie, zwischen
Gelenkpunkten des ersten Gelenkelements 94 und die ent
sprechende Verlängerungslinie des zweiten Gelenkelements 95
in einem Punkt schneiden, der bezogen auf die vertikale Rich
tung Z unterhalb der Lagerung 92 liegt (Fig. 6a, 6b). Die
Lagerelemente 94 und 95 sind folglich V-förmig zueinander
angeordnet, wobei die Spitze des V zum Cabriokraftfahrzeug 12
hin zeigt. Es kann erfindungsgemäß insbesondere vorgesehen
sein, daß der Schnittpunkt der Verlängerungslinien in der
nichtgeschwenkten Position der Querträger 30 auf der Schwenk
achse 90 liegt.
Die Schwenkbewegung des erfindungsgemäßen Dachlastenträgers
32 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel ist in Fig. 6a und
6b gezeigt:
Der Querträger 30 ist starr mit dem ersten Relingelement 84 verbunden. Mittels einer Arretierung 100 läßt sich der Quer träger im nichtgeschwenkten Zustand auch starr mit dem zweiten Relingelement 86 verbinden. Um eine Schwenkbewegung des Querträgers 30 zu ermöglichen, muß die Arretierung 100 gelöst werden. Die Schwenkbewegung des ersten bzw. zweiten Relingelementes 84 bzw. 86 erfolgt in einer Schwenkrichtung senkrecht zur Fahrzeuglängsrichtung X. Dadurch werden die Relingelemente 84 und 86 ausgeschwenkt und mit dem Relingele ment 84 wird der Querträger 30 geschwenkt. Der Querträger 30 weist ein Querträgerabstützungselement 102 auf, welches den Querträger 30 an dem gegenüberliegenden Relingelement 86 abstützt. Es kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß das Querträgerabstützungselement durch eine Teleskopstange gebil det ist, welche beispielsweise an dem zugeordneten Stützfuß 32 angeordnet ist.
Der Querträger 30 ist starr mit dem ersten Relingelement 84 verbunden. Mittels einer Arretierung 100 läßt sich der Quer träger im nichtgeschwenkten Zustand auch starr mit dem zweiten Relingelement 86 verbinden. Um eine Schwenkbewegung des Querträgers 30 zu ermöglichen, muß die Arretierung 100 gelöst werden. Die Schwenkbewegung des ersten bzw. zweiten Relingelementes 84 bzw. 86 erfolgt in einer Schwenkrichtung senkrecht zur Fahrzeuglängsrichtung X. Dadurch werden die Relingelemente 84 und 86 ausgeschwenkt und mit dem Relingele ment 84 wird der Querträger 30 geschwenkt. Der Querträger 30 weist ein Querträgerabstützungselement 102 auf, welches den Querträger 30 an dem gegenüberliegenden Relingelement 86 abstützt. Es kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß das Querträgerabstützungselement durch eine Teleskopstange gebil det ist, welche beispielsweise an dem zugeordneten Stützfuß 32 angeordnet ist.
Durch die Schwenkbewegung des ersten Relingelementes 84 und
des zweiten Relingelementes 86 wird die Lagerung 92 mitge
schwenkt (Fig. 6b). Durch die drehbaren Gelenkelemente 94 und
95 wird gewährleistet, daß die Relingelemente 84 bzw. 86 mit
der A-Säule 14 verbunden bleiben. Der Schnittpunkt der Ver
längerung des Gelenkelementes 94 und des Gelenkelementes 95
im Querschnitt bewegt sich dabei mit der Schwenkung des Quer
trägers 30.
Die Schwenkbetätigung der Relingelemente kann dabei manuell
oder durch einen elektrischen, hydrodynamischen oder mecha
nischen Antrieb erfolgen.
Bei einer Variante einer Ausführungsform des Dachlasten
trägers 82 sind die Querträger 30 geteilt mit einer Tei
lungsebene, welche parallel zur Fahrzeuglängsrichtung X ist
(Fig. 8). Dabei ist ein erstes Querträgerteilelement 104 des
geteilten Querträgers 30 starr mit dem ersten Relingelement
84 verbunden und ein zweites Querträgerteilelement 106 des
Querträgers 30 starr mit dem zweiten Relingelement 86 verbun
den.
Aufgrund der Bewegung der Querträger 30 und somit der ersten
Querträgerteilelemente 104 und der zweiten Querträgerteilele
mente 106 in einer Ebene senkrecht zur Fahrzeuglängsrichtung
X ist sichergestellt, daß der erforderliche Bewegungsraum
durch Schwenken der Querträger 30 zum Öffnen bzw. Schließen
des Cabriodaches 52 bereitgestellt ist.
Das erste Querträgerteilelement 104 und das zweite Quer
trägerteilelemente 106 lassen sich im nichtgeschwenkten
Zustand mittels einer Arretierung (in der Fig. 8 nicht
gezeigt) gegeneinander arretieren, um eine starre Verbindung
zwischen diesen beiden Querträgerteilelementen 104 in der
nichtgeschwenkten Position und 106 herzustellen.
Claims (43)
1. Dachlastenträger für ein Cabriokraftfahrzeug, welcher
eine an dem Cabriokraftfahrzeug montierbare Stützstruk
tur und mindestens einen von der Stützstruktur ge
haltenen Querträger zum Tragen einer Beförderungslast
umfaßt,
dadurch gekennzeichnet, daß eine
Schwenkvorrichtung (40, 44) vorgesehen ist, mittels
welcher der oder die Querträger (30) bei an dem Cabrio
kraftfahrzeug (12) montierter Stützstruktur (22) relativ
zum Cabriokraftfahrzeug (12) so schwenkbar ist, daß ein
vertikaler Abstand zwischen dem Cabriokraftfahrzeug (12)
und dem oder den Querträgern (30) veränderbar ist.
2. Dachlastenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß für den oder die Querträger (30) ein solcher
Schwenkbereich vorgesehen ist, daß ein Cabriodach (52)
des Cabriokraftfahrzeugs (12) ohne Demontage des oder
der Querträger (30) geöffnet oder geschlossen werden
kann.
3. Dachlastenträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stützstruktur (22) Relingelemente (26;
28) umfaßt, welche zwischen einer A-Säule (14) und einer
B-Säule (18) des Cabriokraftfahrzeuges (12) angeordnet
sind.
4. Dachlastenträger nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dachlastenträger min
destens zwei Querträger (30) umfaßt.
5. Dachlastenträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Schwenkvorrichtung (40, 44) so ausgebildet
ist, daß die Position der einzelnen Querträger (30)
relativ zueinander unabhängig von einer Schwenkposition
der Querträger (30) ist.
6. Dachlastenträger nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung (40,
44) Sicherungselemente aufweist, um den oder die Quer
träger (30) in der nichtgeschwenkten Position relativ
zum Cabriokraftfahrzeug (12) zu arretieren.
7. Dachlastenträger nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung (40,
44) eine Schwenkachse (42) aufweist, welche quer zur
Fahrzeuglängsrichtung (X) angeordnet ist.
8. Dachlastenträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Schwenkachse (42) senkrecht zur Fahrzeug
längsrichtung (X) und senkrecht zu einer vertikalen Rich
tung (Z) ist.
9. Dachlastenträger nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der oder die Querträger (30) starr mit der
Stützstruktur (22) verbunden sind.
10. Dachlastenträger nach einem der Ansprüche 7 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß mittels der Schwenkvorrichtung
(40, 44) die Stützstruktur (22) um die Schwenkachse (42)
schwenkbar ist.
11. Dachlastenträger nach einem der Ansprüche 7 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung (40,
44) eine Schwenklagerung (40) für die Schwenkachse (42)
aufweist, die im Bereich der A-Säule (14) des Cabrio
kraftfahrzeuges (12) angeordnet ist.
12. Dachlastenträger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß die Schwenkvorrichtung (40, 44) ein Schwenk
mittel (44) umfaßt, mittels welchem die Stützstruktur
(22) relativ zur B-Säule (18) des Cabriokraftfahrzeuges
(12) beweglich ist, um die Schwenkbewegung der Stütz
struktur (22) um die Schwenkachse (42) zu bewirken.
13. Dachlastenträger nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung eine
Schwenklagerung für eine Schwenkachse aufweist, die im
Bereich der B-Säule (18) des Cabriokraftfahrzeuges (12)
angeordnet ist.
14. Dachlastenträger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß die Schwenkvorrichtung ein Schwenkmittel um
faßt, mittels welchem die Stützstruktur (22) relativ zur
A-Säule (14) des Cabriokraftfahrzeuges (12) beweglich
ist, um die Schwenkbewegung der Stützstruktur (22) um
die Schwenkachse zu bewirken.
15. Dachlastenträger nach Anspruch 12 oder 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Schwenkmittel eine Gasdruckfeder
(44) umfaßt.
16. Dachlastenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung eine
oder mehrere Schwenkachsen (72) aufweist, welche in
einer Richtung zwischen der A-Säule (14) und der B-Säule
(18) des Cabriokraftfahrzeuges (12) liegen.
17. Dachlastenträger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich
net, daß die A-Säule (14) und die B-Säule (18) jeweils
Schwenklagerungen (68, 70) für die Schwenkachsen (72)
aufweisen.
18. Dachlastenträger nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Relingelement (64; 66) der
Stützstruktur (22) um die Schwenkachse (72) schwenkbar
ist.
19. Dachlastenträger nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß ein erstes Relingelement (64), welches an einer
ersten Fahrzeugseite angeordnet ist, und ein zweites
Relingelement (66), welches an einer zweiten der ersten
gegenüberliegenden Fahrzeugseite angeordnet ist, ein
ander entgegengerichtet schwenkbar sind.
20. Dachlastenträger nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß ein Querträger (30) ein Lasthalteelement (74)
und ein Führungselement (76) aufweist, wobei das Füh
rungselement (76) an dem Lasthalteelement (74) geführt
ist.
21. Dachlastenträger nach Anspruch 20, dadurch gekennzeich
net, daß das Führungselement (76) des Querträgers (30)
starr mit dem zweiten Relingelement (66) verbunden ist
und das Lasthalteelement (74) mit dem ersten Relingele
ment (64) starr verbunden ist.
22. Dachlastenträger nach Anspruch 20 oder 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung (68, 70)
Sicherungselemente aufweist, um im nichtgeschwenkten
Zustand das Führungselement (76) und das Lasthalteele
ment (74) des Querträgers (30) gegeneinander zu arre
tieren.
23. Dachlastenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung (88,
92) eine Schwenkachse (90) aufweist, welche so ange
ordnet ist, daß der oder die Querträger (30) in einer
Ebene (Y-Z-Ebene) senkrecht zu der Fahrzeuglängsrichtung
(X) schwenkbar sind.
24. Dachlastenträger nach Anspruch 23, dadurch gekennzeich
net, daß die Schwenkachse (90) parallel zur Fahrzeug
längsrichtung (X) ist.
25. Dachlastenträger nach Anspruch 23 oder 24, dadurch
gekennzeichnet, daß ein erstes Relingelement (84) der
Stützstruktur (22) welches, an einer der ersten Fahr
zeugseite angeordnet ist, und ein zweites Relingelement
(86) an einer zweiten Fahrzeugseite jeweils schwenkbar
sind.
26. Dachlastenträger nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß das erste Relingelement (84) und das zweite
Relingelement (86) in Gegenrichtung zueinander schwenk
bar sind.
27. Dachlastenträger nach einem der Ansprüche 24 bis 26, da
durch gekennzeichnet, daß an der B-Säule (18) des
Cabriokraftfahrzeuges (12) eine Schwenklagerung (88) für
die Schwenkachse (90) so angeordnet ist, daß das erste
oder zweite Relingelement (84, 86) mit einer Schwenk
achse (90) parallel zur Fahrzeuglängsrichtung (X)
schwenkbar ist.
28. Dachlastenträger nach Anspruch 27, dadurch gekennzeich
net, daß an der A-Säule (14) eine Lagerung für ein
Relingelement (84; 86) angeordnet ist, welche so ausge
bildet ist, daß sie ein Schwenken des oder der Quer
träger (30) in der Ebene (Y-Z-Ebene) senkrecht zur Fahr
zeuglängsrichtung (X) erlaubt.
29. Dachlastenträger nach Anspruch 28, dadurch gekennzeich
net, daß die im Bereich der A-Säule (14) angeordnete
Lagerung (92) zwischen der A-Säule (14) und dem Reling
element (84; 86) angeordnete Gelenkelemente (84, 95)
aufweist, welche an dem Relingelement (84, 86) und an
der die A-Säule (14) angelenkt sind.
30. Dachlastenträger nach Anspruch 29, dadurch gekennzeich
net, daß für das Relingelement (84; 86) ein erstes (94)
und ein zweites (95) Gelenkelement vorgesehen sind,
wobei sich eine erste Linie zwischen Gelenkpunkten des
ersten Gelenkelements (94) und eine zweite Linie
zwischen Gelenkpunkten des zweiten Gelenkelements (95)
in einem Punkt schneiden.
31. Dachlastenträger nach Anspruch 30, dadurch gekennzeich
net, daß der Schnittpunkt der ersten und der zweiten
Linie unterhalb des oder der Querträger (30) liegt.
32. Dachlastenträger nach einem der Ansprüche 29 bis 31,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkelemente (94, 95)
durch Scharnierelemente gebildet sind.
33. Dachlastenträger nach einem der Ansprüche 24 bis 32,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Querträger (30) ein
Querträgerabstützungselement (102) aufweist, welches in
einem geschwenkten Zustand des Querträgers (30) diesen
an einem Ende abstützt.
34. Dachlastenträger nach Anspruch 33, dadurch gekennzeich
net, daß das Querträgerabstützungselement (102) durch
eine Teleskopstange gebildet ist.
35. Dachlastenträger nach einem der Ansprüche 24 bis 32,
dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Querträger (30)
in Querträgerteilelemente (104, 106) geteilt sind, wobei
die Teilungsebene im wesentlichen parallel zur Fahrzeug
längsrichtung (X) ist.
36. Dachlastenträger nach Anspruch 35, dadurch gekennzeich
net, daß die Teilungsebene senkrecht zu einer Fahrzeug
querrichtung (Y) ist.
37. Dachlastenträger nach Anspruch 35 oder 36, dadurch
gekennzeichnet, daß der oder die Querträger (30) ein
Arretierungselement aufweisen, das die Querträgerteil
elemente (104, 106) eines geteilten Querträgers im
nichtgeschwenkten Zustand lösbar aneinander festlegt.
38. Dachlastenträger nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung für
die Querträgerelemente (30) manuell betätigbar ist.
39. Dachlastenträger nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung einen
Schwenkantrieb zum Schwenken des oder der Querträger
(30) aufweist.
40. Dachlastenträger nach Anspruch 39, dadurch gekennzeich
net, daß der Schwenkantrieb von einer Fahrgastzelle (16)
des Cabriofahrzeugs (12) aus betätigbar ist.
41. Dachlastenträger nach Anspruch 39 oder 40, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwenkantrieb mit einem Antrieb
des Cabriodaches (52) zum Öffnen oder Schließen des
Cabriodaches (52) gekoppelt ist.
42. Dachlastenträger nach Anspruch 41, dadurch gekennzeich
net, daß der oder die Querträger (30) synchron mit dem
Öffnen oder Schließen des Cabriodaches (52) schwenkbar
sind.
43. Dachlastenträger nach Anspruch 42, dadurch gekennzeich
net, daß nach Öffnen oder Schließen des Cabriodaches
(52) der oder die Querträger (30) automatisch in den
nichtgeschwenkten Zustand rückführbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997124958 DE19724958A1 (de) | 1997-06-12 | 1997-06-12 | Dachlastenträger für ein Cabriokraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997124958 DE19724958A1 (de) | 1997-06-12 | 1997-06-12 | Dachlastenträger für ein Cabriokraftfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19724958A1 true DE19724958A1 (de) | 1998-12-17 |
Family
ID=7832336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997124958 Withdrawn DE19724958A1 (de) | 1997-06-12 | 1997-06-12 | Dachlastenträger für ein Cabriokraftfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19724958A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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