In der zahnärztlichen Praxis spielt das Füllen von Kavitäten (Lochbildung infolge
Karies) nach wie vor eine große Rolle. Bevor die Kavität mit einem geeigneten
Füllmaterial oder einer Plombe geschlossen wird, muß sie entsprechend präpariert
werden, d. h. kariöses Zahnmaterial ist zu entfernen. Es kann auch zweckmäßig
sein, der Vertiefung im Zahn eine Form zu geben, die sich zur Aufnahme des
Füllmaterials bzw. der Plombe besonders gut eignet.In dental practice, the filling of cavities (hole formation as a result
Caries) continues to play a major role. Before the cavity with a suitable
Filling material or a seal is closed, it must be prepared accordingly
become, d. H. Carious tooth material must be removed. It can also be useful
be to give the recess in the tooth a shape that is suitable for receiving the
Filling material or the seal is particularly well suited.
In der zahnärztlichen Praxis haben sich für die Kavitätenpräparation im wesentlichen
drei Verfahren bewährt:
In dental practice, three methods have proven themselves for cavity preparation:
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- Das mechanische Bearbeiten des Zahns mit einem Bohrer bzw. Fräser. Diese
Werkzeuge werden heute üblichenweise direkt von einer Luftturbine bzw. einem
Elektromotor angetrieben.- The mechanical processing of the tooth with a drill or milling cutter. This
Today's tools are usually directly from an air turbine or one
Electric motor driven.
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- Das Präparieren von Kavitäten in Zähnen mit Hilfe von Laserstrahlen. Die
Abtragung von Zahnmaterial beruht dabei auf der thermischen Wirkung des
Laserstrahls.- The preparation of cavities in teeth with the help of laser beams. The
Removal of tooth material is based on the thermal effect of the
Laser beam.
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- Die sogenannte Pulverstrahltechnik, bei der feine Partikel eines sehr harten
Materials (z. B. Aluminiumoxid) mittels Luft in einer Düse auf hohe
Geschwindigkeit beschleunigt werden. Da die verwendeten Düsen
Innendurchmesser von nur einigen Zehntel Millimetern haben können, hat der
austretende partikelgeladene Luftstrahl ebenfalls nur einen sehr kleinen
Durchmesser. Die hochbeschleunigten Partikel (kinetische Partikel) bewirken
beim Auftreffen auf das Zahnmaterial eine mechanischen Abtrag. Je nach Auf
treffwinkel ist dies ein Schleifvorgang (flacher Winkel) oder ein Erosionsvorgang
(rechter Winkel), bei dem durch die Aufprallenergie winzige Teilchen aus dem
Zahnmaterial herausgeschlagen werden. Bei der Pulverstrahltechnik kommen nur
die Luft und die kinetischen Partikel mit dem Zahn in Berührung. Wegen der ge
ringen Masse der Partikel entsteht kein Körperschall und auch keine Vibration.
Druck- und Hitzeempfindungen treten aus dem gleichen Grunde nicht auf. Da der
Strahldurchmesser nur einige Zehntel Millimeter groß ist, hat der Zahnarzt mit
dem Pulverstrahler ein außerordentlich feines Werkzeug zur Verfügung. Hinzu
kommt, daß die Abtraggeschwindigkeit durch Verändern des Luftdrucks und der
Partikelzahl sehr fein dosiert werden kann. Die gewünschte Oberflächenrauhigkeit
kann mit der Pulverstrahltechnik leicht hergestellt werden. Die vorgesehene Kon
tur am Zahn läßt sich gezielt und kontrolliert herausarbeiten.- The so-called powder jet technology, in which fine particles of a very hard
Material (e.g. aluminum oxide) using air in a nozzle to high
Speed can be accelerated. Because the nozzles used
Can have inner diameters of only a few tenths of a millimeter
emerging particle-laden air jet also only a very small one
Diameter. The highly accelerated particles (kinetic particles) cause
mechanical impact when striking the tooth material. Depending on the opening
target angle is a grinding process (flat angle) or an erosion process
(right angle), where tiny particles from the
Tooth material are knocked out. With powder jet technology only come
the air and the kinetic particles in contact with the tooth. Because of the ge
ring mass of particles there is no structure-borne noise or vibration.
Pressure and heat sensations do not occur for the same reason. Since the
Beam diameter is only a few tenths of a millimeter, the dentist has with
an extremely fine tool is available to the powder heater. In addition
comes that the removal rate by changing the air pressure and the
Particle number can be dosed very finely. The desired surface roughness
can be easily manufactured using powder jet technology. The proposed con
The tooth structure can be worked out in a targeted and controlled manner.
Die bisher bekannt gewordenen Pulverstrahler sind so konzipiert, daß das
zugehörige Basisgerät aus einem Blechgehäuse besteht, in dem als wesentliche
Komponenten eine Luftversorgungseinheit mit Kompressor sowie ein
Vorratsbehälter für das Hartstoff-Pulver mit integrierter Mischstrecke untergebracht
sind. Das pneumatisch geförderte Hartstoff-Pulver wird mit einem Schlauch einem
Griffstück zugeführt, das an seinem vorderen Ende eine Austrittsdüse mit kleinem
lichtem Durchmesser hat (einige zehntel Millimeter). Durch diese Düse tritt die
Förderluft mit dem Hartstoff-Pulver aus und kann so auf den zu behandelnden Zahn
gerichtet werden.The previously known powder emitters are designed so that
associated base unit consists of a sheet metal housing, in which as essential
Components an air supply unit with a compressor as well as a
Storage container for the hard material powder with integrated mixing section
are. The pneumatically conveyed hard material powder is connected to a hose
Grip supplied, which has a small outlet nozzle at its front end
has a clear diameter (a few tenths of a millimeter). It passes through this nozzle
Conveying air with the hard material powder and can thus on the tooth to be treated
be judged.
Bei den Pulverstrahlern entsprechend dem Stand der Technik ist das Basisgerät ein
separates Bauteil, das in der Nähe des zahnärztlichen Behandlungsstuhls
aufgestellt wird. Dies hat zur Folge, daß Platzprobleme entstehen und der Zahnarzt
durch das Basisgerät je nach Aufstellungsort behindert werden kann. Dies um so
mehr, als heute in einer modernen Praxis noch zahlreiche weitere Zusatzgeräte zum
Einsatz kommen, die ebenfalls einen entsprechenden Platzbedarf haben.In the case of the powder emitters according to the prior art, the basic device is one
separate component that is near the dental chair
is set up. As a result, space problems arise and the dentist
can be hindered by the basic device depending on the installation location. All the more so
more than many other additional devices for
Use that also have a corresponding space requirement.
Bei dem erfindungsgemäßen Pulverstrahler wird der genannte Nachteil vermieden,
da vorgesehen ist, daß das Basisgerät in die zahnärztliche Behandlungseinheit
integriert wird. Es wird damit fester Bestandteil dieser Behandlungseinheit, ebenso
wie der Behandlungsstuhl, die Speifontaine, der Schwebearm mit dem
Instrumententray, die Behandlungsleuchte usw. Diese Komponenten sind alle fest
miteinander verbunden und optimal zueinander angeordnet, wobei insbesondere
ergonomische Gesichtspunkte beachtet werden.The disadvantage mentioned is avoided in the powder emitter according to the invention,
since it is provided that the base unit in the dental treatment unit
is integrated. It thus becomes an integral part of this treatment center, as well
like the treatment chair, the Speifontaine, the suspension arm with the
Instrument tray, the treatment light, etc. These components are all fixed
connected to each other and optimally arranged to each other, in particular
ergonomic aspects are taken into account.
Vorteilhafter Weise wird der erfindungsgemäße Pulverstrahler so gestaltet, daß die
Bauteile des Basisgerätes zusammen mit den Bauteilen mindestens einer anderen
Komponente der zahnärztlichen Behandlungseinheit in einem gemeinsamen
Gehäuse untergebracht werden. Es können jedoch auch die Bauteile weiterer
Komponenten in dem genannten Gehäuse Platz finden. Dies führt zu einer
besonders raumsparenden Ausführung. Es bietet sich zum Beispiel an, die Bauteile
des Pulverstrahlers gemeinsam mit denjenigen der Speifontaine in einem Gehäuse
unterzubringen. Es können auch andere Komponenten für die gemeinsame
Unterbringung in Frage kommen.The powder emitter according to the invention is advantageously designed so that the
Components of the basic device together with the components of at least one other
Component of the dental treatment center in a common
Housing. However, the components can also be further
Find components in the housing mentioned. This leads to a
particularly space-saving design. For example, there are the components
of the powder emitter together with those of the Speifontaine in one housing
to accommodate. There can also be other components for the common
Accommodation come into question.
Bei der Integration des Pulverstrahlers in die zahnärztliche Behandlungseinheit
werden vorteilhafter weise auch die Bedienelemente, Kontrolleuchten und Displays
des Pulverstrahlers in die vorhandenen Bedienfelder der anderen Komponenten
integriert, was die Bedienung erheblich erleichtert.When integrating the powder emitter into the dental treatment center
the control elements, indicator lights and displays are also advantageous
of the powder heater into the existing control panels of the other components
integrated, which makes operation considerably easier.