DE19723628C2 - Schmiermechanismus in einem Kompressor - Google Patents
Schmiermechanismus in einem KompressorInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kompressor gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1, der in Fahrzeugklimaanlagen ver
wendet wird. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Mecha
nismus zum wirkungsvollen Schmieren der Teile eines Kompres
sors.
Bei in Fahrzeugklimaanlagen eingesetzten Kompressoren wird für
gewöhnlich Kühlgas von einem externen Kühlkreislauf eingeführt
und sie komprimieren das eingeführte Gas. Der Kompressor läßt
dann das komprimierte Kühlgas zu dem externen Kühlkreislauf
aus. Das Kühlgas enthält einen Schmiermittelnebel. Das Schmier
mittel zirkuliert in dem Kompressor zusammen mit der Strömung
des Kühlgases, wodurch jedes gleitende Teil in dem Kompressor
geschmiert wird. Wenn das Kühlgas, das zum externen Kühlkreis
lauf ausgelassen wird, eine übermäßige Menge an Schmiermittel
enthält, wird die Menge des Schmiermittels im Kompressor unzu
reichend. Dadurch kann ein Schmiermangel in dem Kompressor her
vorgerufen werden. Des weiteren haftet das Schmiermittel in dem
ausgelassenen Kühlgas an der Innenseite des Verflüssigers und
des Verdampfers an und verschlechtert deren Wärmetauschwir
kungsgrade. Der Kühlwirkungsgrad der Klimaanlage verschlechtert
sich entsprechend.
Der Anmelder der vorliegenden Erfindung offenbarte in der JP 3-
19472 A einen Kompressor, der dem vorstehend genannten Nachteil
gewachsen ist. Dieser gattungsgemäße Kompressor umfaßt einen
Schmiermittelabscheidemechanismus zum Abscheiden des Schmier
mittels vom Kühlgas, das aus dem Kompressor ausgelassen wird,
und eine Speicherkammer zum Speichern des abgeschiedenen
Schmiermittels. Wenn die Menge des Schmiermittels in der Spei
cherkammer ein vorbestimmtes Niveau erreicht, wird ein Schwim
merventil geöffnet, um das Schmiermittel in die Kurbelkammer in
dem Kompressor durch einen Zuführdurchtritt zuzuführen. Das in
die Kurbelkammer zugeführte Schmiermittel schmiert jedes glei
tende Teil in der Kurbelkammer.
Wenn der Kompressor seinen Betrieb stoppt, verflüssigt sich das
Kühlgas in dem externen Kühlkreislauf und tritt in den Kompres
sor ein. Wenn der Kompressor in diesen Zustand wieder gestartet
wird, läuft das Schmiermittel in dem Kompressor zum externen
Kühlkreislauf mit dem verflüssigten Kühlmittel aus. Das
Schmiermittel, das in den externen Kühlkreislauf ausgelaufen
ist, bleibt in dem Kreislauf für eine relativ lange Zeitspanne,
bevor es in den Kompressor zurückkehrt. Wenn der Kompressor
seinen Betrieb startet, neigt daher das Schmiermittel in dem
Kompressor dazu, nicht ausreichend vorhanden zu sein. Es ist
somit erforderlich, daß eine ausreichende Menge des Schmiermit
tels in der Kurbelkammer gespeichert ist, wenn der Kompressor
gestartet wird. In dem Kompressor der vorstehend genannten Ver
öffentlichung wird jedoch das Schmiermittel solange nicht in
die Kurbelkammer von der Speicherkammer zugeführt, bis die Men
ge des Schmiermittels in der Speicherkammer ein vorbestimmtes
Niveau erreicht. Dieser Aufbau scheitert oft daran, eine aus
reichende Menge des Schmiermittels in der Kurbelkammer zu spei
chern, wenn der Kompressor gestartet wird.
Bei der DE 30 16 206 A1 wird Schmiermittel in einem Ansaugstut
zen gesammelt. Das Schmiermittel strömt nur in eine Schmiermit
telwanne einer Kurbelkammer, wenn die in dem Ansaugstutzen an
gesammelte Menge an Schmiermittel ein normalerweise geschlosse
nes Rückschlagventil öffnet. Wird der Kompressor gestoppt,
bleibt das Rückschlagventil geschlossen.
Sowohl die DE 37 30 333 C2 als auch die DE 37 28 239 C2 setzen
zur Zufuhr von Schmiermittel zu einem Verdichter einen elektro
magnetischen Antrieb ein.
Die DE-AS 10 49 624 betrifft eine Druckumlaufschmierung für
Brennkraftmaschinen. Diese Druckumlaufschmierung weist eine Öl
kammer auf, in der mit Druck beaufschlagtes Öl während des Be
triebs der Brennkraftmaschine gespeichert wird. Das mit Druck
beaufschlagte Öl wird in Öldruckleitungen der Brennkraftmaschi
ne freigegeben, wenn die Brennkraftmaschine gestartet und der
Druck in den Öldruckleitungen geringer als der Druck des mit
Druck beaufschlagten Öls in der Ölkammer ist. Wenn die Brenn
kraftmaschine gestoppt ist, verhindert ein Sperrstift, daß Öl
freigegeben wird. Der Sperrstift wird erst gelöst, wenn die
Brennkraftmaschine gestartet wird, um ein Freigeben von druck
beaufschlagtem Öl zu gestatten.
Aus der DE 40 06 338 A1 ist ein Taumelscheibenkompressor mit
einem Schmiersystem einer anderen Funktionsweise als dem der
JP-3 19472 A bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kompressor ge
mäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so weiter zu bilden, daß
sein Schmiermechanismus einen Schmiermangel verhindert, wenn
der Kompressor gestartet wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Kompressor mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Patentan
sprüchen definiert.
Erfindungsgemäß ist das im Zuführdurchtritt von der Speicher
kammer zur Kurbelkammer angeordnete Zuführventil ein Kolbenven
til, das durch einen Druckunterschied zwischen einer Kompres
sorauslaßkammer und der Speicherkammer geöffnet wird, so daß
das Schmiermittel von der Speicherkammer in die Kurbelkammer
zugeführt wird, wenn der Kompressor gestoppt ist. Mit dieser
Ausgestaltung ist es möglich, den Kompressor mit ausreichend
Schmiermittel aus der Speicherkammer zu versorgen, wenn der
Kompressor gestoppt ist, so daß bei einem erneuten Start kein
Schmiermangel im Kompressor vorhanden ist.
Die Erfindung wird zusammen mit ihrer Aufgabe und ihren Vortei
len am besten unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung
der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsbeispiele in Verbindung
mit den beigefügten Zeichnungen verständlich.
Fig. 1 ist eine Querschnittansicht, die einen Kompressor gemäß
einem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel darstellt;
Fig. 2 ist eine vergrößerte Teilquerschnittansicht, die einen
Schmiermittelabscheidemechanismus darstellt, wenn der Kompres
sor in Betrieb ist;
Fig. 3 ist eine Querschnittansicht entlang der Linie 3-3 der
Fig. 2;
Fig. 4 ist eine Querschnittansicht entlang der Linie 4-4 der
Fig. 2;
Fig. 5 ist eine vergrößerte Teilquerschnittansicht, die einen
Schmiermittelabscheidemechanismus darstellt, wenn der Kompres
sor nicht in Betrieb ist;
Fig. 6 ist eine Querschnittansicht entlang der Linie 6-6 der
Fig. 5;
Fig. 7 ist eine Querschnittansicht entlang der Linie 7-7 der
Fig. 5;
Fig. 8 ist eine Querschnittansicht, die einen Kompressor gemäß
einen zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel darstellt.
Die Erfindung wird nun anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die Figuren detailliert erläutert.
Ein erstes Ausführungsbeispiel eines Kompressors mit variablem
Hub und einem Einzelkopfkolben gemäß der vorliegenden Erfindung
wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 7 beschrieben.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, besteht ein Zylinderblock 11 aus ei
nem Teil des Gehäuses des Kompressors. Ein vorderes Gehäuse 12
ist an der vorderen Stirnfläche des Zylinderblocks 11 befestigt.
Ein hinteres Gehäuse 13 ist an der hinteren Stirnfläche des Zy
linderblocks 11 unter Zwischenlage einer Ventilplatte 14 befe
stigt. Eine Kurbelkammer 21 ist durch die Innenwände des vorde
ren Gehäuses 12 und die vordere Stirnfläche des Zylinderblocks
11 definiert. Eine Vielzahl Bolzen erstreckt sich durch das vor
dere Gehäuse 12, den Zylinderblock 11 und die Ventilplatte 14
und ist in das hintere Gehäuse 13 eingeschraubt. Die Bolzen 15
ziehen das vordere Gehäuse 12 und das hintere Gehäuse 13 an der
vorderen und hinteren Stirnfläche des Zylinderblocks 11 fest.
Eine Vielzahl Durchgangslöcher 11a ist in dem Zylinderblock 11
ausgebildet, durch die die Bolzen 15 hindurchtreten. Der Durch
messer der Durchgangslöcher 11a ist geringfügig größer als der
der Bolzen 15.
Eine Drehwelle 16 ist drehbar in der Mitte des vorderen Gehäuses
12 und des Zylinderblocks 11 mit einem Paar Radiallager 17 gela
gert. Eine Lippendichtung 18 ist zwischen der Drehwelle 16 und
dem vorderen Gehäuse 12 angeordnet, um die Kurbelkammer 21 abzu
dichten. Die Drehwelle ist mit einer externen Antriebsquelle,
wie beispielsweise einem (nicht gezeigten) Motor durch eine
elektromagnetische Kupplung verbunden und wird durch die An
triebsquelle gedreht.
Ein Rotor 22 ist an der Drehwelle 16 befestigt und in der Kur
belkammer 21 untergebracht. Der Rotor 22 dreht sich einstückig
zusammen mit der Drehwelle 16. Ein Axiallager 23 ist zwischen
die vordere Stirnfläche des Rotors 22 und die Innenwand des vor
deren Gehäuses 12 gesetzt. Ein Stützarm 24 ist am äußeren Um
fangsabschnitt des Rotors 22 ausgebildet und steht nach hinten
vor. Ein Paar Führungslöcher 25 ist in dem Stützarm 24 ausgebil
det.
Eine im wesentlichen scheibenartige Taumelscheibe 26 ist durch
die Drehwelle 16 in der Kurbelkammer 21 so gelagert, daß sie
entlang der Achse der Welle 16 gleiten kann und sich der gegen
über neigen kann. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist die Taumel
scheibe 26 mit einem Paar Führungsstifte 27 versehen, die je
weils eine Führungskugel haben. Jeder Führungsstift 27 ist glei
tend in das entsprechende Führungsloch 25 eingepaßt, das in dem
Stützarm 24 ausgebildet ist. Das Zusammenwirken des Arms 24 und
der Führungsstifte 27 ermöglicht es, daß sich die Taumelscheibe
26 zusammen mit der Drehwelle 16 dreht. Das Zusammenwirken führt
auch das Neigen der Taumelscheibe 26 und die Bewegung der Tau
melscheibe entlang der Achse der Drehwelle 16. Wenn die Taumel
scheibe 26 zum Zylinderblock 11 beziehungsweise rückwärts glei
tet, nimmt die Neigung der Taumelscheibe 26 ab.
Eine Schraubenfeder 30 ist um die Drehwelle 16 zwischen dem Ro
tor 22 und der Taumelscheibe 26 vorgesehen. Die Feder spannt die
Taumelscheibe 26 nach hinten oder in einer Richtung vor, in der
die Neigung der Taumelscheibe 26 abnimmt. Ein Anschlag 31 ist an
der Drehwelle 16 befestigt, um die Gleitbewegung der Taumel
scheibe 26 zu begrenzen. Ein Anliegen der Taumelscheibe 26 am
Anschlag 31 definiert die Minimalneigung der Taumelscheibe 26,
indem verhindert wird, daß die Neigung der Taumelscheibe 26 wei
ter abnimmt.
Eine Vielzahl Zylinderbohrungen 19 ist so definiert, daß sie
sich in dem Zylinderblock 11 um die Drehwelle 16 erstrecken. Die
Bohrungen 19 sind parallel zur Achse der Drehwelle 16 unter Ein
haltung eines vorbestimmten Abstands zwischen jedem benachbarten
Paar der Bohrungen 19 angeordnet. Ein Einzelkopfkolben 20 ist in
jeder Bohrung 19 untergebracht und bewegt sich in der Bohrung 19
hin und her. Ein Paar halbkugelförmiger Gleitstücke 29 ist zwi
schen jedem Kolben 20 und der Taumelscheibe 26 eingepaßt. Der
halbkugelförmige Abschnitt und ein flacher Abschnitt sind auf
jedem Gleitstück 29 definiert. Der halbkugelförmige Abschnitt
ist gleitend mit dem Kolben 20 in Kontakt, während der flache
Abschnitt gleitend mit der Taumelscheibe 26 in Kontakt ist. Die
Taumelscheibe 26 dreht sich einstückig zusammen mit der Drehwel
le 16. Die Drehbewegung der Taumelscheibe 26 wird auf jeden Kol
ben 20 durch die Gleitstücke 29 übertragen und in eine lineare
Hin- und Herbewegung jedes Kolbens 20 in der zugehörigen Zylin
derbohrung 19 umgewandelt.
Die Neigung der Taumelscheibe 26 verändert sich in Übereinstim
mung mit dem Unterschied zwischen dem Druck in der Kurbelkammer
21 und dem Druck in den Zylinderbohrungen 19. Der Kompressor der
Fig. 1 hat ein (nicht gezeigtes) Regelventil, um den Druck in
der Kurbelkammer 21 in Übereinstimmung mit Bedingungen wie bei
spielsweise der Kühllast zu regeln. Veränderungen der Neigung
der Taumelscheibe verändern den Hub der Kolben. Dies verändert
die Verdrängung des Kompressors.
Eine ringförmige Saugkammer 32 ist im Umfangsabschnitt des hin
teren Gehäuses 13 definiert. Die Saugkammer 32 ist mit einem ex
ternen Kühlkreislauf 70 (siehe Fig. 4) durch einen (nicht ge
zeigten) Saugdurchtritt verbunden. Eine Auslaßkammer 33 ist im
mittleren Abschnitt des hinteren Gehäuses 13 definiert. Wie in
Fig. 4 gezeigt ist, ist die Auslaßkammer 33 mit dem externen
Kühlkreislauf 70 durch einen Auslaßdurchtritt 34 verbunden. Der
externe Kühlkreislauf 70 umfaßt einen Verflüssiger 71, eine Auf
weitungsventil 72 und einen Verdampfer 73.
Saugöffnungen 36 und Auslaßöffnungen 38 sind an der Ventilplatte
14 ausgebildet. Jede Saugöffnung 36 und jede Auslaßöffnung 38
entspricht einer der Zylinderbohrungen 19. Saugventile 35 sind
an der Ventilplatte 14 ausgebildet, wobei jedes Saugventil einer
der Saugöffnungen 36 entspricht. In ähnlicher Weise sind Auslaß
ventile 37 an der Ventilplatte 14 ausgebildet, wobei jedes Aus
laßventil einer der Auslaßöffnungen 38 entspricht. Mit einer Be
wegung jedes Kobens 20 vom oberen Totpunkt zum unteren Totpunkt
in der zugehörigen Zylinderbohrung 19 wird Kühlgas aus der Saug
kammer 32 in die Zylinderbohrung 19 durch die zugehörige Sau
göffnung 36 und das zugehörige Saugventil 35 angesaugt. Mit ei
ner Bewegung jedes Kolbens 20 vom unteren Totpunkt zum oberen
Totpunkt in der zugehörigen Zylinderbohrung 19 wird das Kühlgas
in der Zylinderbohrung 19 komprimiert und zur Auslaßkammer 33
durch die zugehörigen Auslaßöffnung 38 und das zugehörigen Aus
laßventil 37 ausgelassen.
Wie in den Fig. 1 bis 4 gezeigt ist, ist ein Schmiermit
telabscheidemechanismus 41 im oberen Umfangsabschnitt des Zylin
derblocks 11 ausgebildet und in dem Auslaßdurchtritt 34 angeord
net. Der Mechanismus 41 umfaßt ein Gehäuse 42, das an der Ober
seite des Zylinderblocks 11 durch ein Paar Bolzen 43 befestigt
ist. Eine Abscheidekammer 44 ist in dem Gehäuse 42 definiert.
Der Auslaßdurchtritt 34 umfaßt eine erste Öffnung 34a, ein Ven
tilloch 50 und eine zweite Öffnung 34b. Die erste Öffnung 34a
ist in der Ventilplatte 14 ausgebildet und steht mit der Auslaß
kammer 33 in Verbindung. Das sich horizontal erstreckende Ven
tilloch 50 ist in dem Zylinderblock 11 ausgebildet und steht mit
der ersten Öffnung 34a in Verbindung. Die sich vertikal erstrec
kende zweite Öffnung 34b ist in dem Zylinderblock 11 ausgebil
det, um das Ventilloch 50 mit der Abscheidekammer 44 zu verbin
den.
Ein Schmiermittelabscheider 45 ist in der Abscheidekammer 44 un
tergebracht und an der Oberseite des Zylinderblocks 11 durch ein
Paar Schrauben 46 befestigt. Der Abscheider 45 umfaßt eine
Grundplatte 45a, einen Schmiermittelabscheidezylinder 45b, der
auf der Grundplatte 45a ausgebildet ist, und eine Führungswand
45c. Eine Vielzahl Durchgangslöcher 47 ist in der Platte 45a um
den Zylinder 45b unter Einhaltung eines vorbestimmten Abstands
zwischen jedem Paar benachbarter Löcher 47 ausgebildet.
Wenn der Kompressor in Betrieb ist, wird das komprimierte Kühl
gas aus der Auslaßkammer 33 in die Abscheidekammer 44 über die
erste Öffnung 34a, das Ventilloch 50 und die zweite Öffnung 34b
geschickt. Das Kühlgas in der Abscheidekammer 44 wird entlang
der Führungswand 45c des Schmiermittelabscheiders 45 zum Umfang
des Abscheidezylinders 45b geleitet und läuft um den Zylinder
45b um. Die durch das Umlaufen hervorgerufene Zentrifugalkraft
scheidet einen Schmiermittelnebel von dem Kühlgas in der Ab
scheidekammer 44 ab.
Eine Vertiefung 48 ist im oberen Abschnitt des Zylinderblocks 11
direkt unter dem Schmiermittelabscheider 45 ausgebildet. Die
Vertiefung 48 dient als eine Schmiermittelspeicherkammer 48. Das
vom Kühlgas abgeschiedene Schmiermittel in der Abscheidekammer
44 tropft in die Speicherkammer 48 über die Durchgangslöcher 47
und den Spalt um die Platte 45a und wird in der Kammer 48 ge
speichert.
Ein Schmiermittelzuführdurchtritt 49 ist in dem Zylinderblock 11
zur Verbindung der Speicherkammer 48 mit der Kurbelkammer 21
ausgebildet. Der Durchtritt 49 umfaßt eine Verbindungsnut 49a,
das Ventilloch 50, ein Verbindungsloch 49b und eines der Durch
gangslöcher 11a. Die Verbindungsnut 49a verbindet die Speicher
kammer 48 mit dem Ventilloch 50. Das Verbindungsloch 49b verbin
det das Ventilloch 50 mit einem der Durchgangslöcher 11a. Der
Durchmesser der Durchgangslöcher 11a ist größer als der der Bol
zen 15. Das Verbindungsloch 49b steht somit mit der Kurbelkammer
21 durch den Raum zwischen dem Bolzen 15 und dem zugehörigen
Verbindungsloch 11a in Verbindung.
Ein zylindrisches Schmiermittelzuführventil umfaßt ein Ventile
lement 51 mit einem geschlossenen Ende. Das Ventilelement 51 ist
gleitend in dem Ventilloch 50 untergebracht. Das geschlossene
Ende des Ventilelements 51 liegt der ersten Öffnung 34a gegen
über. Eine Feder 52 ist mit dem Ventilelement 51 im Eingriff und
spannt dieses weg von der Verbindungsnut 49a oder nach rechts in
Fig. 2 vor. Das Ventil, das das Ventilelement 51 einsetzt, ist
ein Spulenkörperventil, das auf der Grundlage des Unterschiedes
zwischen dem Druck in der Auslaßkammer 33 und dem Druck in der
Speicherkammer 48 betätigt wird.
Wenn der Kompressor in Betrieb ist, strömt das Kühlgas von der
Auslaßkammer 33 zur ersten Öffnung 34a des Auslaßdurchtritts 34.
Der Druck des Gases wirkt auf das geschlossene Ende des Schmier
mittelzuführventilelements 51. Wie in den Fig. 1 bis 3 ge
zeigt ist, bewegt der Druck das Ventilelement 51 zur Verbin
dungsnut 49a gegen die Kraft der Feder 52. Mit der Bewegung zur
Nut 49a ermöglicht das Ventilelement 51 eine Verbindung zwischen
der ersten Öffnung 34a und der zweiten Öffnung 34b über das Ven
tilloch 50. Dadurch wird es möglich, daß das Kühlgas von der
Auslaßkammer 33 in die Abscheidekammer 44 durch den Auslaßdurch
tritt 34 strömt. Gleichzeitig trennt das Ventilelement 51 die
Verbindungsnut 49a von dem Verbindungsloch 49b. Dadurch wird
verhindert, daß das Schmiermittel in der Speicherkammer 48 in
die Kurbelkammer 21 zugeführt wird.
Wenn der Kompressor gestoppt wird, wird das Kühlgas nicht von
der Zylinderbohrung 19 in die Auslaßkammer 33 ausgelassen. Der
Druck in der Auslaßkammer 33 nimmt somit ab. Entsprechend nimmt
der auf das geschlossene Ventilelement 51 wirkende Druck ab.
Folglich bewegt sich das Ventilelement 51 von der Nut 49a unter
der Kraft der Feder 52 weg, wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt
ist. Dadurch wird das Ventilelement 51 dazu gebracht, die erste
Öffnung 34a von der zweiten Öffnung 34b zu trennen. Daher wird
die Auslaßkammer 33 von der Abscheidekammer 44 getrennt. Gleich
zeitig ermöglicht das Ventilelement 51 eine Verbindung zwischen
der Nut 49a und dem Verbindungsloch 49b durch das Ventilloch 50.
Dies ermöglicht es, daß das Schmiermittel in der Speicherkammer
48 in die Kurbelkammer 21 durch den Schmiermitteldurchführdurch
tritt 49 zugeführt wird.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, umfaßt der Auslaßdurchtritt 34 wei
terhin eine dritte Öffnung 34c, ein Ventilloch 54 und eine Aus
laßöffnung 53. Die horizontale dritte Öffnung 34c ist in dem Ge
häuse 42 ausgebildet und steht mit der Abscheidekammer 44 in
Verbindung. Das sich horizontal erstreckende Ventilloch 54 ist
auch in dem Gehäuse 42 ausgebildet und steht mit der dritten
Öffnung 34c in Verbindung. Die vertikale Auslaßöffnung 53 ist in
dem Gehäuse 42 ausgebildet und steht mit dem Ventilloch 54 in
Verbindung. Die vertikale Auslaßöffnung 53 ist mit dem externen
Kühlkreislauf 70 verbunden. Das Ventilloch 54 umfaßt einen äuße
ren Abschnitt, der durch einen Stopfen 55 geschlossen ist, und
einen inneren Abschnitt 54a, der die dritte Öffnung 34c mit der
Auslaßöffnung 53 in Verbindung setzt.
Die dritte Öffnung 34c und die Auslaßöffnungen 53 sind so ange
ordnet, daß sie zueinander senkrecht stehen. Anders ausgedrückt
umfaßt der Auslaßdurchtritt 34, der im stromabwärtigen Abschnitt
des Schmiermittelabscheidemechanismus 41 liegt, eine rechtwink
lige Wende am inneren Abschnitt 54a des Ventillochs 54. Ein Ven
til mit einem zylindrischen Rückschlagventilelement 56, das ein
geschlossenes Ende hat, ist gleitend in dem Ventilloch 54 unter
gebracht. Das geschlossene Ende des Rückschlagventilelements 56
liegt dem inneren Abschnitt 54a des Ventillochs 54, beziehungs
weise der rechtwinkeligen Wende des Auslaßdurchtritts 34 gegen
über. Eine Feder 57 ist im Eingriff mit dem Rückschlagventilele
ment 56 und spannt das Rückschlagventilelement 56 zur dritten
Öffnung 34c oder nach links in Fig. 4 vor.
Wenn der Kompressor in Betrieb ist, strömt das Kühlgas von der
Abscheidekammer 44 zur dritten Öffnung 34c des Auslaßdurchtritts
34. Der Druck des Gases wirkt auf das geschlossene Ende des
Rückschlagventilelements 56. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, bewegt
der Druck das Rückschlagventilelement 56 weg von der dritten
Öffnung 34c gegen die Kraft der Feder 57. Mit seiner Wegbewegung
von der dritten Öffnung 34c ermöglicht das Ventilelement 56 eine
Verbindung zwischen der dritten Öffnung 34c und der Auslaßöff
nung 53 über den inneren Abschnitt 54a des Ventillochs 54. Damit
wird es ermöglicht, daß Kühlgas aus der Abscheidekammer 44 in
den externen Kühlkreislauf 70 über den Auslaßdurchtritt 34 aus
gelassen wird.
Wenn der Kompressor gestoppt wird, sinkt der Druck in der Ab
scheidekammer 44, der auf das geschlossene Ende des Rückschlag
ventilelements 56 wirkt, ab. Folglich wird das Rückschlagventi
lelement 56 zur dritten Öffnung 34c durch die Kraft der Feder 57
bewegt, wie in Fig. 7 gezeigt ist. Dadurch ruft das Ventilele
ment 56 eine Trennung der dritten Öffnung 34c von der Auslaßöff
nung 53 hervor. Die Abscheidekammer 44 wird somit von dem exter
nen Kühlkreislauf 70 getrennt. Entsprechend ist ein Rückstrom
von Kühlgas aus dem Kreislauf 70 in die Kammer 44 verhindert.
Eine Vielzahl Durchgangslöcher 58 ist in der Umfangswand des
Rückschlagventilelements 56 unter Einhaltung eines vorbestimmten
Abstandes zwischen jedem Paar benachbarter Löcher 58 ausgebil
det. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, wird das Rückschlagventilelement
56 in eine Position zum Schließen des Auslaßdurchtritts 34 be
wegt, wenn der Betrieb des Kompressors gestoppt wird. Zu diesem
Zeitpunkt verbindet mehr als ein Durchgangsloch 58 das Innere
des Ventilelements 56 mit der Auslaßöffnung 53. Dadurch wird es
ermöglicht, daß das stark mit Druck beaufschlagte Kühlgas im ex
ternen Kühlkreislauf 70 in das Innere des Rückschlagventilele
ments 56 über die Auslaßöffnung 53 und das Durchgangsloch 58
eintritt. Das Kühlgas beschleunigt die Bewegung des Rückschlag
ventilelements 56 in die geschlossene Position und hält das Ven
tilelement 56 sicher in der geschlossenen Position.
Der Betrieb des vorstehend beschriebenen Kompressors mit varia
ble Hub der Fig. 1 wird nun beschrieben.
Wenn die Drehwelle 16 durch eine externe Antriebsquelle gedreht
wird, dreht sich der Rotor 22 einstückig mit der Welle 16. Da
durch wird auch eine einstückige Drehung der Taumelscheibe 26
hervorgerufen, wodurch sich die Kolben 20 mit einem Hub hin- und
herbewegen, der der Neigung der Taumelscheibe 26 entspricht.
Wenn jeder Kolben 20 vom oberen Totpunkt zum unteren Totpunkt
bewegt wird, wird Kühlgas aus der Saugkammer 32 in die zugehöri
ge Zylinderbohrung 19 durch die Saugöffnung 36 gesaugt. Wenn je
der Kolben 20 vom unteren Totpunkt zum oberen Totpunkt bewegt
wird, wird das Kühlgas in der Zylinderbohrung 19 komprimiert, um
einen vorbestimmten Druckwert zu erreichen, und wird dann zur
Auslaßkammer 33 durch die Auslaßöffnung 38 ausgelassen. Wenn der
Kompressor in der vorstehend beschriebenen Weise betrieben wird,
rühren der sich drehende Rotor 2 und die Taumelscheibe 26 das im
unteren Abschnitt der Kurbelkammer 21 gespeicherte Schmiermittel
auf, wodurch das Schmiermittel im Kühlgas verteilt wird. Der
Schmiermittelnebel schmiert jedes gleitende Teil in der Kurbel
kammer 21.
Wenn der Kompressor betrieben wird, strömt Kühlgas von der Aus
laßkammer 33 zur ersten Öffnung 34a des Auslaßdurchtritts 34.
Der Druck des Gases bewegt das Schmiermittelzuführventilelement
51 in Richtung zur Verbindungsnut 49a, wie in den Fig. 1 bis
3 gezeigt ist. Mit seiner Bewegung zur Nut 49a öffnet das Venti
lelement 51 den Auslaßdurchtritt 34 und schließt den Schmiermit
telzuführdurchtritt 49. Dadurch wird es ermöglicht, daß das
Kühlgas von der Auslaßkammer 33 in die Abscheidekammer 44 durch
den Auslaßdurchtritt 34 strömt. Des weiteren strömt das Kühlgas
von der Abscheidekammer 44 zur dritten Öffnung 34c des Auslaß
durchtritts 34. Der Druck des Gases bewegt das Rückschlagventi
lelement 56 weg von der dritten Öffnung 34c. Mit seiner Wegbewe
gung von der dritten Öffnung 34c öffnet das Ventilelement 56 den
Auslaßdurchtritt 34. Entsprechend wird Kühlgas aus der Abschei
dekammer 44 zum externen Kühlkreislauf 70 über den Auslaßdurch
tritt 34 ausgelassen.
Das durch die Abscheidekammer 44 strömende Kühlgas umläuft den
Zylinder 45b. Die durch das Umlaufen hervorgerufene Zentrifugal
kraft scheidet den Schmiermittelnebel, der in dem Kühlgas ent
halten ist, von dem Kühlgas ab. Das abgeschiedene Schmiermittel
wird in der Schmiermittelspeicherkammer 48 gespeichert.
Wenn der Kompressor gestoppt wird, bewegt sich das Schmiermit
telzuführventilelement 51 weg von der Verbindungsnut 49a, wie in
den Fig. 5 und 6 gezeigt wird. Dadurch wird hervorgerufen,
daß das Ventilelement 51 den Auslaßdurchtritt 34 schließt und
den Schmiermittelzuführdurchtritt 49 öffnet. Das Schmiermittel
in der Speicherkammer 48 wird somit der Kurbelkammer 21 durch
den Durchtritt 49 zugeführt. Weiterhin wird, wie in Fig. 7 ge
zeigt ist, das Rückschlagventilelement 56 zur dritten Öffnung
34c bewegt. Dadurch wird hervorgerufen, daß das Ventilelement 56
den Auslaßdurchtritt 34 schließt. Die Abscheidekammer 44 wird
somit vom externen Kühlkreislauf 70 getrennt.
Die erwarteten Wirkungen und Vorteile des ersten Ausführungsbei
spiels werden nachstehend beschrieben.
Wenn der Kompressor gestoppt wird, öffnet das Schmiermittelzu
führventilelement 51 den Schmiermittelzuführdurchtritt 49, um
Schmiermittel in der Speicherkammer 48 der Kurbelkammer 21 zuzu
führen. Wenn der Kompressor erneut gestartet wird, ist daher ei
ne ausreichende Menge an Schmiermittel in der Kurbelkammer 21
gespeichert. Ein Schmiermangel beim Starten des Kompressors wird
somit vermieden.
Das Schmiermittelzuführventilelement 51 bildet einen Teil eines
Spulenkörperventils, das auf der Grundlage eines Unterschiedes
des Drucks in der Auslaßkammer 33 und des Drucks in der Spei
cherkammer 48 betätigt wird. Anders ausgedrückt, wird das Ven
til, das das Ventilelement 51 einsetzt, automatisch und wahlwei
se geöffnet und geschlossen, indem der Kompressor gestartet und
gestoppt wird. Daher muß das Ventil, das das Ventilelement 51
einsetzt, nicht durch eine Regeleinheit geregelt werden, die au
ßerhalb des Kompressors angeordnet ist. Dies vereinfacht den
Aufbau und eine Regelung des Ventils.
Das Rückschlagventilelement 56 ist in dem Auslaßdurchtritt 34
angeordnet, der im stromabwärtigen Abschnitt des Schmiermit
telabscheidemechanismus 41 angeordnet ist. Wenn der Kompressor
gestoppt wird, schließt das Rückschlagventilelement 56 den Aus
laßdurchtritt 34, um die Abscheidekammer 44 vom externen Kühl
kreislauf 70 zu trennen. Damit wird verhindert, daß das stark
unter Druck gesetzte Kühlgas im Kreislauf 70 in die Kurbelkammer
21 über die Abscheidekammer 44 und den Schmiermittelzuführdurch
tritt 49 zurückströmt, wenn der Kompressor gestoppt wird. Der
Druck in der Kurbelkammer 21 wird somit daran gehindert, übermä
ßig hoch zu werden. Dies verbessert die Haltbarkeit der Lippen
dichtung 18, die die Kurbelkammer 21 abdichtet und verhindert
ein Geräusch, das anderenfalls durch die Strömung von stark mit
Druck beaufschlagten Gas von dem Kreislauf 70 in die Kurbelkam
mer 21 hervorgerufen würde.
Der Auslaßdurchtritt 34, der im stromabwärtigen Abschnitt des
Schmiermittelabscheidemechanismus 41 angeordnet ist, hat den
rechtwinkligen Abschnitt. Das Rückschlagventilelement 56 ist so
angeordnet, daß es dem rechtwinkligen Abschnitt des Durchtritts
34 gegenüberliegt. Die Ausbildung eines linearen Auslaßdurch
tritts zum Unterbringen eines Rückschlagventils erfordert einen
großen Bauraum im Kompressor. Der Bauraum zur Ausbildung des
Auslaßdurchtritts 34 zum Unterbringen des Rückschlagventilele
ments 56 ist jedoch relativ klein. Dadurch wird die Größe des
Kompressors verringert.
Das Rückschlagventilelement 56 hat eine Vielzahl Durchgangslö
cher 58, die in seiner Umfangswand ausgebildet sind. Wenn der
Kompressor gestoppt wird und das Rückschlagventilelement 56 in
eine Position bewegt wird, die den Auslaßdurchtritt 34 schließt,
verbindet mehr als ein Durchgangsloch 58 das Innere des Ventile
lements 56 mit der Auslaßöffnung 53. Dadurch wird es ermöglicht,
daß stark unter Druck gesetztes Kühlgas im Kühlkreislauf 70 in
das Rückschlagventilelement 56 durch die Auslaßöffnung 53 und
das Durchgangsloch 58 strömt. Das Gas beschleunigt die Bewegung
des Rückschlagventilelements 56 in die geschlossene Position und
hält sicher das Ventilelement 56 in der geschlossenen Position.
Dadurch wird sicher verhindert, daß das stark unter Druck ge
setzte Gas in dem Kreislauf 70 in die Kurbelkammer 21 zurück
strömt.
Die Feder 57 ist mit dem Rückschlagventilelement 56 in Eingriff,
um das Ventilelement 56 in die geschlossene Position vorzuspan
nen. Wenn der Kompressor gestoppt wird, wird daher das Ventile
lement 56 schneller in die geschlossene Position bewegt. Weiter
hält die Feder 57 das Ventilelement 56 sicherer in der geschlos
senen Position.
Ein zweites Ausführungsbeispiel eines Kompressors mit konstantem
Hub und einem Doppelkopfkolben gemäß der vorliegenden Erfindung
wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 8 beschrieben. Der Unter
schied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel wird hauptsäch
lich nachstehend diskutiert, wobei ähnliche oder gleiche Bezugs
zeichen für die Komponenten vergeben sind, die ähnlich oder
gleich wie die entsprechenden Komponenten des ersten Ausfüh
rungsbeispiels sind.
Ein Paar vorderer Zylinderblöcke 11 ist miteinander an ihren ge
genüberliegenden Stirnseiten gekoppelt. Ein vorderes Gehäuse 12
und ein hinteres Gehäuse 13 sind an die vordere und hintere
Stirnseite der verbundenen Zylinderblöcke 11 jeweils unter Zwi
schenlage einer Ventilplatte 14 gekoppelt. Die Gehäuse 12, 13
sind an den Zylinderblöcken 11 mit einer Vielzahl von Bolzen 15
festgezogen.
Eine Vielzahl von Paaren von Zylinderbohrungen 19 sind in den
Zylinderblöcken 11 definiert. Ein Doppelkopfkolben 20 ist in je
dem Paar der Zylinderbohrungen 19 untergebracht. Eine Taumel
scheibe 26 ist an der Drehwelle 16 befestigt und liegt in der
Kurbelkammer 21. Die Taumelscheibe 26 ist mit der Mitte jedes
Kolbens 20 durch ein Paar halbkugelförmiger Gleitstücke 29 ver
bunden.
Ein Paar Axiallager 61 ist zwischen der vorderen und der hinte
ren Fläche einer Nabe 26a der Taumelscheibe 26 und den Zylinder
blöcken 11 angeordnet. Die Axiallager 61 halten die Taumelschei
be 26 zwischen den Zylinderblöcken 11. Wenn der Kompressor in
Betrieb ist, wird die auf die Taumelscheibe 26 wirkende Axial
last durch die Zylinderblöcke 11 über die Axiallager 61 aufge
nommen.
Ringförmige Saugkammern 32 sind jeweils im hinteren und vorderen
Gehäuse 12, 13 definiert. Jede Saugkammer 32 ist mit dem exter
nen Kühlkreislauf 70 durch einen Saugdurchtritt 62 und die Kur
belkammer 21 verbunden. Ringförmige Auslaßkammern 33 sind am Um
fang des vorderen und hinteren Gehäuses 12, 13 um die Saugkam
mern 32 ausgebildet. Die Auslaßkammern 33 sind miteinander durch
einen (nicht gezeigten) Durchtritt verbunden, der in den Zylin
derblöcken 11 ausgebildet ist. Die Auslaßkammer 33 im hinteren
Gehäuse 13 steht mit der ersten Öffnung 34a des Auslaßdurch
tritts 34 in Verbindung.
Jede Ventilplatte 14 hat eine Vielzahl Saugventile 35 und eine
Vielzahl Auslaßventile 37. Jedes Saugventil 35 und jedes Auslaß
ventil 37 entspricht einem der Paare der Zylinderbohrungen 19.
Mit der Bewegung jedes Kolbens 20 von seinem oberen Totpunkt zum
unteren Totpunkt in der zugehörigen Zylinderbohrung 19, wird
Kühlgas aus der entsprechenden Saugkammer 32 in die Zylinderboh
rung 19 durch die zugehörige Saugöffnung 36 und das zugehörige
Saugventil 35 gesaugt. Mit der Bewegung jedes Kolbens 20 vom un
teren Totpunkt zum oberen Totpunkt in der zugehörigen Zylinder
bohrung 19 wird das Kühlgas in der Zylinderbohrung 19 kompri
miert und zur zugehörigen Auslaßkammer 33 durch die zugehörige
Auslaßöffnung 38 und das zugehörige Auslaßventil 37 ausgelassen.
Ein Schmiermittelabscheidemechanismus 41 und eine Schmiermit
telspeicherkammer 48 sind am oberen Umfangsabschnitt des hinte
ren Zylinderblocks 11 ausgebildet. Der Mechanismus 41 und die
Speicherkammer 48 sind in der gleichen Weise wie beim ersten
Ausführungsbeispiel aufgebaut. Ein Schmiermittelzuführdurchtritt
49 ist in dem hinteren Zylinderblock 11 ausgebildet. Ähnlich wie
beim ersten Ausführungsbeispiel verbindet der Durchtritt 49 die
Speicherkammer 48 mit der Kurbelkammer 21 und ein Auslaßdurch
tritt 34 ist am stromabwärtigen Abschnitt des Mechanismus 41
ausgebildet. Weiterhin ist ein Schmiermittelzuführventilelement
51 in dem Durchtritt 49 angeordnet und ein Rückschlagventilele
ment 56 ist in dem Auslaßdurchtritt 34 angeordnet.
Der Kompressor gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel hat somit
dieselben Wirkungen und Vorteile wie der Kompressor des ersten
Ausführungsbeispiels. Beim Kompressor des zweiten Ausführungs
beispiels sind die Saugkammern 32 mit dem externen Kühlkreislauf
70 unter Zwischenlage der Kurbelkammer 21 verbunden. Bei dieser
Bauart des Kompressors kann ein Anhalten des Kompressors hervor
rufen, daß stark unter Druck gesetztes Kühlgas mit hoher Tempe
ratur im externen Kühlkreislauf 70 in die Kurbelkammer 21 durch
den Auslaßdurchtritt 34 und den Schmiermittelzuführdurchtritt 49
zurückströmt. Wenn es in die Kurbelkammer 21 rückströmt, strömt
das Gas weiter in den Verdampfer 73 im Kreislauf 70 zurück. Ähn
lich wie beim ersten Ausführungsbeispiel schließt jedoch das
Rückschlagventilelement 56 der Fig. 8 den Auslaßdurchtritt 34,
um den Rückstrom des Kühlgases von dem Kreislauf 70 in die Kur
belkammer 21 zu verhindern, wenn der Kompressor gestoppt wird.
Daher strömt das Kühlgas nicht von der Kurbelkammer 21 in den
Verdampfer 73 im Kreislauf 70 zurück. Dadurch wird verhindert,
daß die Temperatur des Verdampfers 73 durch das Kühlgas mit ho
her Temperatur erhöht wird, wodurch der Kühlwirkungsgrad der
Klimaanlage verbessert wird.
Die vorliegende Erfindung kann wahlweise in den folgenden Formen
verkörpert werden.
Beim ersten und zweiten Ausführungsbeispiel kann das Schmiermit
telzuführventilelement 51 durch Befehlssignale von einer Rege
leinheit geregelt werden, die außerhalb des Kompressor liegt.
Beim ersten und zweiten Ausführungsbeispiel kann die Feder 57
weggelassen werden, die das Rückschlagventilelement 56 in die
geschlossene Position vorspannt. In diesem Fall wird das Rück
schlagventilelement 56 in die geschlossene Position durch einen
Abfall des Drucks in der Abscheidekammer 44, der auf das ge
schlossene Ende des Ventilelements wirkt, und den Druck des
Kühlgases bewegt, das in dem Rückschlagventilelement 56 durch
das Loch 58 strömt.
Beim ersten und zweiten Ausführungsbeispiel können die Durch
gangslöcher des Rückschlagventilelements 56 weggelassen werden.
In diesem Fall wird das Rückschlagventil 56 in die geschlossene
Position durch einen Abfall des Drucks in der Abscheidekammer
44, der auf das geschlossene Ende des Ventilelements 56 wirkt,
und die Kraft der Feder 57 bewegt.
Beim ersten Ausführungsbeispiel kann der Kompressor in einer
Bauweise mit konstantem Hub sein. In diesem Fall ist die Taumel
scheibe 26 an der Drehwelle 16 befestigt.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel kann der Kompressor in einer
Bauweise mit variablem Hub sein. In diesem Fall hat der Kompres
sor ein Regelventil zum Regeln der Verdrängung und einen Mecha
nismus zum Variieren der Neigung der Taumelscheibe 26. Das Re
gelventil regelt beispielsweise einen Druck, der mit einem Nei
gungsveränderungsmechanismus von der Auslaßkammer in Verbindung
steht, um den Mechanismus zu betätigen.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel kann die Taumelscheibe 26 durch
eine Wellennockenplatte ersetzt werden, die eine wellige Nocken
fläche an ihren beiden Seiten hat.
Die Erfindung kann auch bei einem Kompressor in Schrägscheiben
bauweise angewendet werden. In diesem Fall wird die Taumelschei
be 26, die einstückig mit der Drehwelle 16 gedreht wird, durch
eine Schrägscheibe ersetzt. Die Schrägscheibe dreht sich bezüg
lich der Drehwelle 16 und ist mit jedem Kolben durch eine Stange
verbunden.
Ein Kompressor komprimiert Gas, das einen Ölnebel enthält. Der
Kompressor hat eine Antriebsplatte 26, die in einer Kurbelkammer
21 liegt und an einer Antriebswelle 16 montiert ist, und einen
Kolben 20, der an die Antriebsplatte 26 wirkgekoppelt ist und in
einer Zylinderbohrung 19 liegt. Die Antriebsplatte 26 wandelt
eine Drehung der Antriebswelle 16 in eine Hin- und Herbewegung
des Kolbens 20 in der Zylinderbohrung 19 um, um das Füllvermögen
der Zylinderbohrung 19 zu verändern. Der Kolben 20 komprimiert
ein Gas, das in die Zylinderbohrung 19 zugeführt wird, und läßt
das komprimierte Gas von dem Kompressor über eine Auslaßkammer
33 und einen Auslaßdurchtritt 34 aus. Ein Ölabscheidemechanismus
41 ist auf halbem Wege in dem Auslaßdurchtritt 34 angeordnet, um
das Öl von dem in dem Auslaßdurchtritt 34 strömenden Gas abzu
scheiden. Eine Speicherkammer 48 ist in dem unteren Abschnitt
des Abscheidemechanismus 41 definiert, um das von dem Gas abge
schiedene Öl zu speichern. Ein Zuführdurchtritt 49 verbindet die
Speicherkammer 48 mit der Kurbelkammer 21, um das Öl der Kurbel
kammer 21 von der Speicherkammer 48 zuzuführen. Ein Zuführventil
51 ist auf halbem Wege in dem Zuführdurchtritt 49 angeordnet.
Das Zuführventil 51 öffnet den Zuführdurchtritt 49, um das Öl
der Kurbelkammer 21 von der Speicherkammer 48 zuzuführen, wenn
der Kompressor gestoppt wird.
Claims (11)
1. Kompressor zum Komprimieren von Gas, das Schmiermittel
enthält, mit
einer Antriebsplatte (26), die in einer Kurbelkammer (21) angeordnet ist und an einer Antriebswelle (16) montiert ist,
einem Kolben (20), der an die Antriebsplatte (26) wirkgekoppelt ist und in einer Zylinderbohrung (19) liegt, wobei die Antriebsplatte (26) eine Drehung der Antriebswelle (16) in eine Hin- und Herbewegung des Kolbens (20) in der Zylinderbohrung (19) umwandelt, um den Füllgrad der Zylinderbohrung (19) zu verändern, wobei der Kolben (20) das in die Zylinderbohrung (19) zugeführte Gas komprimiert und das komprimierte Gas aus dem Kompressor über eine Auslaßkammer (33) und einen Auslaßdurchtritt (34) ausläßt,
einem Schmiermittelabscheidemechanismus (41), der in dem Auslaßdurchtritt (34) angeordnet ist, um das Schmiermittel von dem in dem Auslaßdurchtritt (34) strömenden Gas abzuscheiden,
einer Speicherkammer (48), die im unteren Abschnitt des Abscheidemechanismus (41) definiert ist, um das von dem Gas abgeschiedene Schmiermittel zu speichern,
einem Zuführdurchtritt (49), um die Speicherkammer (48) mit der Kurbelkammer (21) zu verbinden, so daß das Schmiermittel von der Speicherkammer (48) in die Kurbelkammer (21) zuführbar ist, und
einem Zuführventil (51), das in dem Zuführdurchtritt (49) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführventil ein Kolbenventil (51) umfaßt, das ansprechend auf einen Druckunterschied zwischen der Auslaßkammer (33) und der Speicherkammer (48) den Zuführdurchtritt (49) öffnet, um das Schmiermittel von der Speicherkammer (48) in die Kurbelkammer (21) zuzuführen, wenn der Kompressor gestoppt ist.
einer Antriebsplatte (26), die in einer Kurbelkammer (21) angeordnet ist und an einer Antriebswelle (16) montiert ist,
einem Kolben (20), der an die Antriebsplatte (26) wirkgekoppelt ist und in einer Zylinderbohrung (19) liegt, wobei die Antriebsplatte (26) eine Drehung der Antriebswelle (16) in eine Hin- und Herbewegung des Kolbens (20) in der Zylinderbohrung (19) umwandelt, um den Füllgrad der Zylinderbohrung (19) zu verändern, wobei der Kolben (20) das in die Zylinderbohrung (19) zugeführte Gas komprimiert und das komprimierte Gas aus dem Kompressor über eine Auslaßkammer (33) und einen Auslaßdurchtritt (34) ausläßt,
einem Schmiermittelabscheidemechanismus (41), der in dem Auslaßdurchtritt (34) angeordnet ist, um das Schmiermittel von dem in dem Auslaßdurchtritt (34) strömenden Gas abzuscheiden,
einer Speicherkammer (48), die im unteren Abschnitt des Abscheidemechanismus (41) definiert ist, um das von dem Gas abgeschiedene Schmiermittel zu speichern,
einem Zuführdurchtritt (49), um die Speicherkammer (48) mit der Kurbelkammer (21) zu verbinden, so daß das Schmiermittel von der Speicherkammer (48) in die Kurbelkammer (21) zuführbar ist, und
einem Zuführventil (51), das in dem Zuführdurchtritt (49) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführventil ein Kolbenventil (51) umfaßt, das ansprechend auf einen Druckunterschied zwischen der Auslaßkammer (33) und der Speicherkammer (48) den Zuführdurchtritt (49) öffnet, um das Schmiermittel von der Speicherkammer (48) in die Kurbelkammer (21) zuzuführen, wenn der Kompressor gestoppt ist.
2. Kompressor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Kolbenventil ein Ventilelement (51) umfaßt, das
zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position
beweglich ist, wobei das Ventilelement (51) den
Zuführdurchtritt (49) in der ersten Position öffnet und den
Zuführdurchtritt (49) in der zweiten Position schließt,
wobei das Ventilelement (51) eine erste Oberfläche und eine
zur ersten Oberfläche entgegengesetzte zweite Oberfläche
hat, wobei die erste Oberfläche den Druck der Auslaßkammer
(33) aufnimmt, und die zweite Oberfläche den Druck der
Speicherkammer (48) aufnimmt.
3. Kompressor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Kolbenventil ein Element (52) umfaßt, um das
Ventilelement (51) in die erste Position vorzuspannen.
4. Kompressor nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
ein Rückschlagventil (56), das auf halbem Wege in dem
Auslaßdurchtritt (34) angeordnet ist, der stromabwärts des
Schmiermittelabscheidemechanismus (41) liegt, wobei das
Rückschlagventil (56) nur das Gas aus dem Kompressor
austreten läßt.
5. Kompressor nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Rückschlagventil einen Ventilkörper (56) umfaßt, der
zwischen einer dritten und einer vierten Position beweglich
ist, wobei der Ventilkörper (56) den Auslaßdurchtritt (34)
in der dritten Position öffnet und den Auslaßdurchtritt
(34) in der vierten Position schließt, wobei der
Ventilkörper (56) in die dritte Position bewegt wird, um
das Gas aus dem Kompressor austreten zu lassen, wenn der
Kompressor in Betrieb ist, und wobei der Ventilkörper (56)
in die vierte Position bewegt wird, wenn der Kompressor
gestoppt wird.
6. Kompressor nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Auslaßdurchtritt (34), der stromabwärts des
Schmiermittelabscheidemechanismus (41) liegt, einen
Wendeabschnitt (54a) hat, wobei der Ventilkörper (56) dem
Wendeabschnitt (54a) gegenüberliegt.
7. Kompressor nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilkörper (56) eine äußere Stirnfläche zur Aufnahme
des Drucks in dem Auslaßdurchtritt (34) hat, der
stromaufwärtig des Ventilkörpers (56) liegt, wobei der
Ventilkörper (56) den Auslaßdurchtritt (34) ansprechend auf
den Druck wahlweise öffnet und schließt, der auf die äußere
Stirnfläche wirkt.
8. Kompressor nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilkörper (56)
einen hohlen Zylinder mit einem geschlossenen Ende;
eine Aufnahmefläche, die entgegengesetzt zur äußeren Stirnfläche liegt und im Inneren des Ventilkörpers (56) vorgesehen ist; und
eine Durchgangsbohrung (58) umfaßt, die in der Umfangswand des Ventilkörpers (56) ausgebildet ist, wobei nie Durchgangsbohrung (58) das Innere des Ventilkörpers (56) mit dem Auslaßdurchtritt (34) verbindet, der stromabwärtig des Ventilkörpers (56) liegt, um den Druck in dem Auslaßdurchtritt (34), der stromabwärtig des Ventilkörpers (56) liegt, auf die Aufnahmefläche aufzubringen, wenn der Ventilkörper (56) in die vierte Position in Übereinstimmung mit dem Stoppen des Kompressors bewegt wird.
einen hohlen Zylinder mit einem geschlossenen Ende;
eine Aufnahmefläche, die entgegengesetzt zur äußeren Stirnfläche liegt und im Inneren des Ventilkörpers (56) vorgesehen ist; und
eine Durchgangsbohrung (58) umfaßt, die in der Umfangswand des Ventilkörpers (56) ausgebildet ist, wobei nie Durchgangsbohrung (58) das Innere des Ventilkörpers (56) mit dem Auslaßdurchtritt (34) verbindet, der stromabwärtig des Ventilkörpers (56) liegt, um den Druck in dem Auslaßdurchtritt (34), der stromabwärtig des Ventilkörpers (56) liegt, auf die Aufnahmefläche aufzubringen, wenn der Ventilkörper (56) in die vierte Position in Übereinstimmung mit dem Stoppen des Kompressors bewegt wird.
9. Kompressor nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Rückschlagventil ein Element (57) umfaßt, um den
Ventilkörner (56) in die vierte Position vorzuspannen.
10. Kompressor nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gas in die Zylinderbohrung (19) von einem getrennten
externen Kreislauf (70) über eine Saugkammer (32) zugeführt
wird, wobei das in der Zylinderbohrung (19) komprimierte
Gas in den externen Kreislauf (70) über die Auslaßkammer
(33) und den Auslaßdurchtritt (34) ausgelassen wird.
11. Kompressor nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch
einen Saugdurchtritt (62), der die Kurbelkammer (21) mit
der Saugkammer (32) verbindet, wobei das Gas in die
Saugkammer (32) von dem externen Kreislauf (70) über die
Kurbelkammer (21) und den Saugdurchtritt (62) zugeführt
wird.
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