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DE19721222A1 - Warntafel für den Straßenverkehr, insbesondere Warndreieck - Google Patents

Warntafel für den Straßenverkehr, insbesondere Warndreieck

Info

Publication number
DE19721222A1
DE19721222A1 DE19721222A DE19721222A DE19721222A1 DE 19721222 A1 DE19721222 A1 DE 19721222A1 DE 19721222 A DE19721222 A DE 19721222A DE 19721222 A DE19721222 A DE 19721222A DE 19721222 A1 DE19721222 A1 DE 19721222A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
board according
warning
plastic
pigments
warning board
Prior art date
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Granted
Application number
DE19721222A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19721222C2 (de
Inventor
Helmut Lutzenberger
Thomas Raedler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lander Automotive 71154 Nufringen De GmbH
Original Assignee
Burger Soehne GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Burger Soehne GmbH and Co filed Critical Burger Soehne GmbH and Co
Priority to DE19721222A priority Critical patent/DE19721222C2/de
Publication of DE19721222A1 publication Critical patent/DE19721222A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19721222C2 publication Critical patent/DE19721222C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q7/00Arrangement or adaptation of portable emergency signal devices on vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Warntafel für den Straßen­ verkehr, insbesondere ein Warndreieck, das zumindest teilweise aus Kunststoff besteht.
In vielen Ländern ist es üblich oder gar vorgeschrieben, in einem Kraftfahrzeug ein Warndreieck mitzuführen, um im Falle eines Unfalles oder einer Panne andere Verkehrs­ teilnehmer durch Aufstellen des Warndreieck warnen zu können. Um auch bei Dunkelheit eine ausreichende Warn­ funktion zu erzielen, besitzt das Warndreieck üblicher­ weise lichtreflektierende Leisten oder ähnliche Reflekto­ ren, die auf der Oberfläche eines ein- oder mehrteiligen, dreieckförmigen Trägerelementes aufgebracht sind. Da das Warndreieck auch bei Tageslicht von den anderen Verkehrs­ teilnehmern möglichst frühzeitig und deutlich wahrgenom­ men werden muß, sind auf dem Trägerelement, das in der Regel aus Kunststoff besteht, zusätzlich zu den Reflekto­ ren auch noch tagesleuchtende Folien aufgeklebt. Die Anbringung der Reflektoren und insbesondere der Folien ist relativ aufwendig, wodurch die Kosten für die Her­ stellung des Warndreieckes erhöht sind. Darüber hinaus können die Folien bei längerem Gebrauch beschädigt werden oder sich sogar von dem Trägerelement ablösen, wodurch die Warnfunktion bei Tageslicht eingeschränkt oder wei­ testgehend aufgehoben ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Warntafel und insbesondere ein Warndreieck zu schaffen, mit dem die genannten Nachteile vermieden sind und das bei Tageslicht auch nach längerem Gebrauch eine gute Warnfunktion zuver­ lässig gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Warntafel oder einem Warndreieck dadurch gelöst, daß das Kunst­ stoffmaterial zumindest abschnittsweise mit fluoreszie­ renden Partikeln eingefärbt ist. Die Einfärbung des Kunststoffes läßt sich bei dessen Herstellung und somit der Herstellung des Warndreiecks in einfacher Weise erreichen, wodurch das oft komplizierte und zeitaufwen­ dige nachträgliche Aufkleben von tagesleuchtenden, fluo­ reszierenden Folien entfallen kann.
Besonders einfach wird die Herstellung, wenn das Kunst­ stoffmaterial mit den fluoreszierenden Pigmenten voll­ ständig durchgefärbt ist, womit der besondere Vorteil verbunden ist, daß die Warnfunktion auch dann sicherge­ stellt ist, wenn in dem Kunststoff nach längerem Gebrauch Kratzspuren oder sonstige Beschädigungen auftreten soll­ ten. Darüber hinaus ist auf diese Weise auch die Rück­ seite des Warndreieckes tagesleuchtend bzw. fluoreszie­ rend, wodurch die Warnfunktion wesentlich erhöht ist.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgese­ hen, daß sämtliche Kunststoffteile der Warntafel bzw. des Warndreieckes mit den fluoreszierenden Pigmenten einge­ färbt sind. Dies betrifft neben dem eigentlichen dreieck­ förmigen Trägerelement auch beispielsweise die daran angeformten Gelenke, Stifte und Niete und kann sich auch auf die bei einem im Kraftfahrzeug mitzuführenden Warn­ dreieck in der Regel vorhandenen ausklappbaren Standfüße beziehen.
Zur Erreichung einer ausreichenden Fluoreszenz bzw. Leuchtkraft hat es sich als vorteilhaft erwiesen, als Basismaterial für den Kunststoff eine Mischung aus einem Polycarbonat (PC) und einem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Co­ polymer (ABS) zu verwenden. Die Kunststoffmischung sollte einen PC-Anteil von ca. 65% und einen ABS-Anteil von ca. 35% aufweisen.
Vorzugsweise werden dem Kunststoffmaterial die fluores­ zierenden Pigmente in einem Anteil von 2% bis 5% bezo­ gen auf die Masse des Kunststoff-Basismaterials zuge­ setzt.
Die Warntafel sollte Farben im Farbbereich zwischen RAL 3026 bis RAL 2005 aufweisen. Die kann dadurch erreicht werden, daß die fluoreszierenden Pigmente einen Anteil von 50% bis 80% an roten Pigmenten, einen Anteil von 20% bis 50% an gelben Pigmenten und einen Anteil von 0% bis 20% an orangenen Pigmenten enthalten. Besonders vorteilhaft haben sich dabei die drei folgenden Pigment­ kombinationen erwiesen:
Eine weitere Steuerung des Farbtones läßt sich dadurch erzielen, daß dem Kunststoffmaterial ein weißer Farbzu­ satz und insbesondere eine weiße Paste oder weiße Pig­ mente in einem Anteil von 28% bis 33% bezogen auf die Masse des Kunststoff- Basismaterials zugesetzt wird.
Das Kunststoff-Basismaterial wird nach Erstellen der gewünschten Mischung unter Hinzufügung der entsprechenden Farbpigmente und Weißpigmente bei einer Spritztemperatur von ca. 240°C bis 280°C in bekannter Weise gespritzt, wobei sichergestellt ist, das die fluoreszierenden Pig­ mente bei diesen Temperaturen nicht zerstört werden.

Claims (10)

1. Warntafel für den Straßenverkehr, insbesondere Warndreieck, das zumindest teilweise aus Kunststoff besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunst­ stoffmaterial zumindest abschnittsweise mit fluo­ reszierenden Pigmenten eingefärbt ist.
2. Warntafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffmaterial mit den fluoreszierenden Pigmenten vollständig durchgefärbt ist.
3. Warntafel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sämtliche Kunststoffteile der Warn­ tafel mit den fluoreszierenden Pigmenten eingefärbt sind.
4. Warntafel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffmaterial eine Mischung aus Polycarbonat (PC) und einem Acryl­ nitril- Butadien-Styrol-Copolymer (ABS) ist.
5. Warntafel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffmischung ca. 65% PC und ca. 35% ABS enthält.
6. Warntafel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kunststoffmaterial fluores­ zierende Pigmente in einem Anteil von 2% bis 5% bezogen auf die Masse des Kunststoffes zugesetzt sind.
7. Warntafel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die fluoreszierenden Pigmente einen Anteil von 50% bis 80% an roten Pigmenten enthalten.
8. Warntafel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die fluoreszierenden Pigmente einen Anteil von 20% bis 50% an gelben Pigmenten enthalten.
9. Warntafel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die fluoreszierenden Pigmente einen Anteil von 0% bis 20% an orangenen Pigmen­ ten enthalten.
10. Warntafel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kunststoffmaterial ein weißer Farbzusatz in einem Anteil von 28% bis 33% bezogen auf die Masse des Kunststoffes zugesetzt ist.
DE19721222A 1996-11-26 1997-05-21 Warntafel für den Straßenverkehr, insbesondere Warndreieck Expired - Fee Related DE19721222C2 (de)

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