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DE19721153A1 - Hinterschweißtasche und Verfahren zur Herstellung eines Haltekörpers hierfür - Google Patents

Hinterschweißtasche und Verfahren zur Herstellung eines Haltekörpers hierfür

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Publication number
DE19721153A1
DE19721153A1 DE1997121153 DE19721153A DE19721153A1 DE 19721153 A1 DE19721153 A1 DE 19721153A1 DE 1997121153 DE1997121153 DE 1997121153 DE 19721153 A DE19721153 A DE 19721153A DE 19721153 A1 DE19721153 A1 DE 19721153A1
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DE
Germany
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holding body
clamping plate
recess
substructure
screw head
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Application number
DE1997121153
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English (en)
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DE19721153C2 (de
Inventor
Michele Berletti
Helmut Dipl Ing Linnenbaum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BOS GMBH 48282 EMSDETTEN DE
Original Assignee
Bruynzeel Tueren 48282 Emsdetten De GmbH
BRUYNZEEL TUEREN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bruynzeel Tueren 48282 Emsdetten De GmbH, BRUYNZEEL TUEREN GmbH filed Critical Bruynzeel Tueren 48282 Emsdetten De GmbH
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D9/00Flaps or sleeves specially designed for making from particular material, e.g. hoop-iron, sheet metal, plastics
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/02Parts for attachment, e.g. flaps
    • E05D5/0215Parts for attachment, e.g. flaps for attachment to profile members or the like
    • E05D5/0223Parts for attachment, e.g. flaps for attachment to profile members or the like with parts, e.g. screws, extending through the profile wall or engaging profile grooves
    • E05D5/023Parts for attachment, e.g. flaps for attachment to profile members or the like with parts, e.g. screws, extending through the profile wall or engaging profile grooves with parts extending through the profile wall
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/132Doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Unterkonstruktion zum Befestigen von Scharnierlappen an Zargen, insbesondere Stahlzargen, die wenigstens aufweist einen Haltekörper, der einen U-förmigen Querschnitt hat, wenigstens vier Wandungen und zwei Befesti­ gungsflansche aufweist und an einer Innenseite der Zarge be­ festigt ist, wobei in dem Haltekörper der Scharnierlappen durch einen entsprechend angeordneten Einsteckschlitz der Zarge einschiebbar und in diesem mittels einer Führungs­ schraube mit einem Gewindebolzen in Verbindung mit einer Klemmplatte feststellbar ist und ein Verfahren zur Herstel­ lung eines Haltekörpers hierfür.
Eine Unterkonstruktion der eingangs genannten Art ist aus der prioritätsjüngeren DE 196 18 043 C1 bekannt. Sie weist einen Haltekörper auf, der einen U-förmigen Querschnitt hat. Er besteht aus einem Bodenteil, zwei parallelen Seitenwän­ den, die in eine Befestigungslasche übergehen und einer Rück­ wand. Im Haltekörper ist eine Klemmplatte angeordnet, die mit einer Klemmschraube verstellt werden kann. Die Klemm­ platte ist von einem Gehäuse abgedeckt. Das Gehäuse weist ein Rückwandelement und wenigstens einen Seitensteg auf, wo­ bei im Rückwandelement ein einseitig abgeschlossener Hohl­ körper angeordnet ist. Die Führungsschraube besteht aus einem verlängerten Schraubenkopf, einem sich daran anschlies­ senden Gewindebolzen und einer unterhalb des Schraubenkopfs angebrachten Klemmplattenausnehmung. Mit der Klemmplatten­ ausnehmung ist die Klemmplatte führbar. Auf dem verlängerten Schraubenkopf ist das Gehäuse aufgesteckt.
Das Prinzip der Klemmplattenführung hat sich bewährt, wobei der Abdeckkörper noch zu materialaufwendig ist. Bei der Aus­ bildung der Unterkonstruktion ist allein von einer Farbge­ bung der fertiggestellten Zarge im Tauchverfahren ausgegan­ gen worden.
Eine Unterkonstruktion ist auch aus der DE 82 28 617 U1 be­ kannt. Sie besteht aus einem U-förmig gebogenen Blech mit ei­ nem Bodenteil, zwei parallen Seitenwänden und davon abstehen­ den Anschweißflanschen und einem Kunststoffgehäuse mit einem Deckel. Im Kunststoffgehäuse befindet sich eine Klemmplatte mit einer Klemmschraube. Die Klemmschraube wird mit einem Ge­ winde im Bodenteil oder in einer daran befestigten Schraube verstellt. Die Unterkonstruktion wird an einer Zarge befe­ stigt. Die Zarge und das Gehäuse weisen jeweils einen Ein­ steckschlitz auf, in den ein Befestigungslappen eingesetzt und mit Hilfe der Klemmplatte mittels der Klemmschraube fest­ gelegt wird.
Eine aus der DE 32 14 915 C2 bekannte Unterkonstruktion setzt eine Halterung ein, die im Querschnitt U-förmig ausge­ bildet ist, zwei Anschweißlaschen, aber vier Wandungen auf­ weist. Die Halterung wird von einem Kunststoffgehäuse abge­ deckt, das als offener Kasten ausgebildet ist, wobei die un­ geschlossene Seite der eine Feststellschraube tragenden Wan­ dung zugewandt ist. Mittels der Feststellschraube wird in Verbindung mit einer Klemmplatte der an einen Einsteck­ schlitz der Zarge eingeschobene Scharnierlappen festgelegt.
Nachteilig ist bei diesen beiden bekannten Lösungen, daß die Klemmplatte mit Abbiegungen versehen sein muß, damit sie ge­ führt werden kann. Ein weiterer Nachteil ist, daß das Gehäu­ se für seine Funktion und seine Befestigung wenigstens als Kasten ausgeführt werden muß, für dessen Herstellung ein hoher Materialaufwand notwendig ist.
Aus der DE-PS 21 57 991 ist eine Unterkonstruktion zur Befe­ stigung von Scharnierlappen bekannt. Sie besteht aus einem Einsteckgehäuse, dessen Wandungen zueinander hochgebogen sind. Damit das Einsteckgehäuse eine in seinem Inneren ange­ ordnete Klemmplatte, die mit einer Feststellschraube in eine gewünschte Stellung gebracht werden kann, vor eindringendem Mörtel oder dergleichen zu schützen, ist ein einsetzbares Verschlußstück vorgesehen. Hierbei ist allerdings nur jedes Verschlußstück gleichzeitig als Klemmplatte ausgebildet und mit der Feststellschraube durch eine Mitnehmerscheibe so ge­ koppelt, daß beim Lösen der Feststellschraube das Verschluß- teil aus dem Einsteckschlitz einer Zarge in das Einsteck­ gehäuse gezogen wird.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Unterkonstruktion zum Befestigen von Scharnierlappen an Zargen, insbesondere Stahlzargen der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Klemmplatte einfach gehalten und insbesondere der Haltekörper anwen­ dungsgerechter ausgebildet und ein Verfahren zur Herstellung des Haltekörpers angegeben wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 oder 2 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbeson­ dere darin, daß durch den einstückig ausgebildeten Haltekör­ per, dessen Wandungen abgedichtet miteinander verbunden sind, zumindest kein grobkörniger Mörtel in sein Inneres dringen kann. Der Haltekörper stellt nämlich einen Hohlqua­ der dar, der zwei nebeneinander liegende offene Wandungen hat und über zwei Befestigungsflansche verfügt.
Wesentlich ist, daß durch den so ausgebildeten Haltekörper bei einer Farbgebung der Zarge die Hinterschweißtasche nur noch aus dem Haltekörper, der Klemmplatte und der Führungs­ schraube zu bestehen braucht. Der dichte Haltekörper ist in der Lage, die ankommenden Farbnebel beim Farbspritzverfahren im wesentlichen abzuschirmen. Treten trotzdem Farbnebel durch, sind diese nicht in der Lage, die Führungsschraube funktionsunfähig zu machen.
Wesentlich ist darüber hinaus, daß sich der Haltekörper nur noch auf einen einseitig verschlossenen Hohlkörper redu­ ziert. Dieser Hohlkörper braucht nur noch auf die Führungs­ schraube aufgesetzt zu werden, um die fertiggestellte Zarge im herkömmlichen Tauchverfahren mit einem Farbüberzug ver­ sehen zu können.
Für die Ausbildung des Haltekörpers bieten sich mehrere Mög­ lichkeiten an. Vorteilhaft ist es aber, wenn dieser im Tief­ ziehverfahren hergestellt ist. Hierdurch wird die Dichtig­ keit zwischen den einzelnen Wandungen des Haltekörpers am vorteilhaftesten realisiert.
Der Hohlkörper kann auf einer Seite mit einer Sollbruchstel­ le verschlossen und so lang sein, daß der verlängerte Schrau­ benkopf wenigstens teilweise aufnehmbar ist und das mit der Sollbruchwandung verschlossene Ende höchstens bis zu den Befestigungsflanschen reicht. Die Sollbruchstelle gewähr­ leistet, daß bei einer Montage der Scharnierlappen die Füh­ rungsschraube für Spezialschlüssel zugänglich ist.
Die Befestigungsflansche können an der zur offenen Wandung zeigenden Seite mit einer Stufenprägung versehen sein. Diese Stufenprägung bildet beim Einbau der Hinterschweißtasche in die Zarge einen Kanal, der Farbreste und flüssigen Mörtel ge­ zielt abführt. Dieser Kanal ist so schmal, daß Farbreste in ihm sofort austrocknen können und ihn hierdurch ver­ schließen. Ist der Kanal nicht verschlossen, wird er durch grobe Mörtelteile ebenfalls sofort verschlossen.
Durch die in den weiteren Unteransprüchen aufgeführten Maß- nahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des Anspruchs 1 oder 2 möglich.
Ein Verfahren zur Herstellung von Haltekörpern für Unterkon­ struktionen zur Befestigung von Scharnierlappen ist durch die Merkmale des Anspruchs 10 gelöst.
In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens können beabstandet zueinander Faltungsbereiche aus dem Metallstreifen ausge­ schnitten werden. Der Metallstreifen kann 1,5 bis 3 mm, vor­ zugsweise 2 mm dick sein und eine Breite von 110 bis 150 mm, vorzugsweise 120 mm haben. Der Metallstreifen 100 besteht vorzugsweise aus einem tiefziehgeeigneten Stahl, das feuer­ verzinkt sein kann. Zwischen den ausgeschnittenen Faltungsbe­ reichen können die Doppelhaltekörper eingeprägt werden. Die ausgeschnittenen Faltungsbereiche sichern, daß dem Prägevor­ gang kein weiterer Widerstand entgegengesetzt wird. In die Wannenböden können dann die Eindrückungen und in die Wannen­ ränder die Schweißbuckel unter gleichzeitigem Bossieren ein­ gedrückt werden. Unter Bossieren wird das Herausformen eines Rohlings aus einer weichen Masse, in diesem Fall eines spezi­ ellen Metallblechstreifens, verstanden. Anschließend können in die Wannenböden die Ausnehmungen und entlang der Trennlinie eine Ausstanzung unter Belassung zweier sich gegenüber­ liegender Mittelstücke eingebracht werden. Die Mittelstücke sichern, daß die Teile des Doppelhaltekörperrohlings für die weitere Bearbeitung zusammengehalten werden. In die Ausneh­ mung in dem Wannenboden können anschließend ein Innengewinde eingerollt und der Bereich um die Ausnehmung herum gebördelt werden. Die Mittelstücke können in diesem Schritt herausge­ löst werden. Abschließend können mit den Wannenrändern ver­ bundene zwischenstücke herausgelöst und die Befestigungs­ flansche freigegeben werden. Die Zwischenstücke ermöglichen immer noch eine weitere sichere Handhabung und Bearbeitung mehrerer Haltekörper. Jeder Haltekörper hat eine Länge von Außenkante Befestigungsflansch zu Außenkante Befestigungs­ flansch von 50 bis 80 mm, vorzugsweise 67 mm und eine Breite (in etwa gleich einer Breite der Befestigungsflansche von 35,5 mm. In den Unteransprüchen 12 bis 15 sind weitere Maßnahmen und Verbesserungen des im Anspruch 10 angegebenen Verfahrens angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Hinterschweißtasche in einer auseinandergezo­ genen schematischen perspektivischen Darstellung mit seinen in einer Zarge eingesetzten Haltekörper,
Fig. 2 eine Hinterschweißtasche gemäß Fig. 1 im zusammen­ gebauten Zustand in einer schematischen perspektivi­ schen Darstellung,
Fig. 3 eine Hinterschweißtasche gemäß Fig. 1 in einer aus­ einandergezogenen schematischen perspektivischen Einzeldarstellung,
Fig. 4a einen Haltekörper einer Hinterschweißtasche gemäß den Fig. 1 bis 3 in einer schematischen Draufsicht,
Fig. 4b einen Haltekörper gemäß Fig. 4a in einer schematisch dargestellten Vorderansicht,
Fig. 4c einen Haltekörper gemäß Fig. 4a in einer schematisch dargestellten Seitenansicht,
Fig. 5a eine Führungsschraube einer Hinterschweißtasche gemäß den Fig. 1 bis 3 in einer schematischen Vorder­ ansicht,
Fig. 5b eine Führungsschraube einer Hinterschweißtasche gemäß den Fig. 1 bis 3 in einer schematischen Drauf­ sicht,
Fig. 6a eine Klemmplatte für eine Hinterschweißtasche gemäß den Fig. 1 bis 3 in einer schematisch dargestellten Draufsicht,
Fig. 6b eine Klemmplatte gemäß Fig. 6a in einer schematisch dargestellten Vorderansicht,
Fig. 6c eine Klemmplatte gemäß Fig. 6a in einer schematisch dargestellten Seitenansicht,
Fig. 7a einen Abdeckkörper einer Hinterschweißtasche gemäß den Fig. 1 bis 3 in einer schematisch dargestellten Draufsicht,
Fig. 7b einen Abdeckkörper gemäß Fig. 7a in einer schema­ tisch dargestellten Seitenansicht,
Fig. 8 eine in eine Zarge eingesetzte Hinterschweißtasche gemäß den Fig. 1 bis 3 in einer schematischen Schnittdarstellung,
Fig. 9 die in Fig. 8 eingesetzte Hinterschweißtasche mit einem eingesetzten Scharnierlappen in einer schema­ tischen Schnittdarstellung und
Fig. 10a bis 10d und Fig. 11a bis 11d Fertigungsschritte zur Herstellung von Haltekörpern für eine Hinterschweiß- tasche gemäß den Fig. 4a bis 4c.
Eine in Fig. 1 bis 3 dargestellte Hinterschweißtasche 1 be­ steht aus
  • - einem Haltekörper 2,
  • - einer Klemmplatte 3 und
  • - einem Abdeckkörper 6.
Der Haltekörper ist im Detail in Fig. 4a bis 4c dargestellt. Er weist einen U-förmigen Querschnitt auf. An eine hintere Wandung 21 schließen sich an deren schmalen Seiten seitliche Wandungen 22 und 24 an. Diese seitlichen Wandungen gehen in Befestigungsflansche 25 und 26 über. Die Befestigungsflan­ sche 25 und 26 weisen Schweißbuckel 28 auf.
Von der hinteren Wandung 21 geht rechtwinklig eine Wandung 23 ab, die den Zwischenraum zwischen den seitlichen Wandun­ gen 22 und 24 überbrückt und mit diesen verbunden ist. In die hintere Wandung sind Eindrückungen 27 und eine Innenge­ windeeinrichtung eingebracht. Die Innengewindeeinrichtung ist in diesem Fall als ausgebördeltes Innengewinde 29 ausge­ führt. In die hintere Wandung 21 ist zu den Wandungen 22, 23, 24 hin eine umlaufende u-förmige Rinne eingeprägt. Sie sichert eine vollflächige Auflage der Wandplatte auf der Wandung 21. Sie ist stabilitätsfördernd und wirkt flüssig­ keitsleitend.
Der so beschriebene Haltekörper 2 wird einteilig aus einem Metallblechstreifen 100, wie die Fig. 10a bis 10b bzw. 11a bis 11c zeigen, wie folgt hergestellt.
Aus dem ankommenden Metallblechstreifen 100 werden zuerst, wie die Fig. 10a und 11a zeigen, zwei sich gegenüberliegende Faltungsbereiche 104, 109 ausgestanzt. Der Metallstreifen besteht aus einem weichen, tiefziehfähigen Stahl, das ver­ zinkt sein kann. Er hat eine Dicke von vorzugsweise 2 mm und eine Breite B von vorzugsweise 120 mm. Er wird von einer Rolle (Coil) abgezogen. Danach wird ein zwischen diesen im rechten Winkel liegender weiterer Faltungsbereich 112 heraus­ gestanzt und in linearer Fortführung zwei sich gegenüberlie­ gender Rundausnehmungen. Danach werden zwei sich gegenüber­ liegende in der Ebene der Faltungsbereiche 104, 109 liegende schlitzförmig ausgebildete Faltungsbereiche 110, 111 heraus­ gestanzt.
Sind die Faltungsbereiche ausgestanzt, wird in die sie um­ gebende Fläche des Metallblechstreifens 100 nacheinander Wan­ nenvertiefungen 102.1, . . . 102.n eingeprägt. Bei diesem Ein­ prägevorgang wird das für die Prägung erforderliche Material aus den Nachbarbereichen genommen. Die um die Wannenvertie­ fung 102.1, . . . liegenden Faltungsbereiche geben nach und setzen diesem Prägevorgang keinen Widerstand entgegen.
Mit der Prägung der Wannenvertiefung 102.1, . . . entstehen Doppelhaltekörperrohlinge 101.1, . . . 101.n. In diese Doppel­ haltekörperrohlinge werden im Wannenboden 107.1, wie die Fig. 10b und 11b zeigen, die Eindrückungen 27.1, . . . 27.n und die Schweißbuckel 28 eingeprägt und gleichzeitig der Doppelhaltekörperrohling 101.1, . . . bossiert.
Anschließend werden, wie die Fig. 10c und 11c zeigen, in den Wannenboden 107.1, . . . Ausnehmungen 129 eingestanzt. Danach wird im Bereich einer Trennlinie 106.1, . . . 106.n eine Aus­ stanzung 112 unter gleichzeitiger Freilassung eines Mittel­ stücks 113, 114 herausgenommen. Die Mittelstücke 113, 114 liegen dabei über der Ebene der Wannenvertiefung 102.1, Im nächsten Schritt werden im Bereich der Ausstanzung 112 Doppelstufenprägungen 105 eingebracht. Diese Doppelstufen­ prägung 105 bildet nach Trennung des Doppelhaltekörperroh­ lings 101.1, . . ., wie in Fig. 2 gezeigt, zwei sich gegen­ überliegende Stufenprägungen 241, 251 aus. In die Ausnehmung 129 wird ein Innengewinde 29 eingedrückt und gleichzeitig der Bereich um die Ausnehmung 129 ausgebördelt. Im gleichen Arbeitsgang werden die sich gegenüberliegenden Mittelstücke 113, 114 ausgestanzt.
In den Fig. 10d und 11d wird gezeigt, daß beim letzten Fer­ tigungsabschnitt noch verbleibende Zwischenstücke, die mit 115 bezeichnet sind, ausgestanzt werden und so die Formge­ bung für zwei sich gegenüberliegende Haltekörper 2 abge­ schlossen wird. Jeder der fertiggestellten Haltekörper hat eine Länge von Außenkante Befestigungslasche 25 zu Außen­ kante Befestigungslasche 26 von vorzugsweise 67,7 mm und eine Breite (gleich einer Breite der Befestigungsflansche 25 bzw. 26) von vorzugsweise 35 mm.
Die Klemmplatte 3 ist insbesondere in den Fig. 1, 3 und 6a bis 6c gezeigt. Sie hat eine in etwa rechteckige, kann aber auch eine T-förmige Konfiguration aufweisen, wobei der senk­ rechte Balken gegenüber dem waagerechten breiter ausgebildet ist. In die Klemmplatte sind zu den Eindrückungen 31 des Hal­ tekörpers 2 kompatible Eindrückungen 27 eingebracht. Zwi­ schen den beiden Eindrückungen 31 weist der T-förmig ausge­ bildete Plattenkörper 33 eine schlüssellochförmig ausgebil­ dete Ausnehmung 32 auf. Diese besteht aus einer Bohrung größeren Durchmessers, an die sich ein länglicher Schlitz anschließt, der in einer Rundung endet.
Gehalten wird die Klemmplatte 3 im Haltekörper 2 durch eine Führungsschraube 4, die insbesondere in den Fig. 1, 3, 5a und 5b dargestellt ist. Sie besteht aus einem Schraubenkopf 41, an den sich ein Gewindebolzen 43 anschließt. In den Gewindebolzen 43 ist unterhalb des Schraubenkopfs 41 eine Klemmplattenhalteausnehmung 42 angeordnet. Sie wird durch einen beabstandet gegenüber der Unterseite des Schrauben­ kopfes, den Gewindebolzen umlaufenden Klemmplattenring 45 realisiert. Im Schraubenkopf 41 ist eine Schraubenbedienungs­ ausnehmung 44 angeordnet. Die so beschriebene Schraube stellt eine Innensechskantschraube dar, die aber gegenüber üblichen Innensechskantschrauben einen verlängerten Schrau­ benkopf aufweist. Der Gewindebolzen trägt ein Außengewinde, das zum gebördelten und gerollten Innengewinde 29 des Halte­ körpers kompatibel ist. Die größere Bohrung der schlüssel­ förmigen Ausnehmung 32 der Klemmplatte ist so groß, daß der Gewindebolzen 43 hindurchgeführt werden kann, während der sich daran anschließende eigentliche Schlitz mit der End­ rundung so breit ist, daß die Klemmplatte an der Führungs­ schraube durch die Klemmplattenhalteausnehmung 42 gehalten und geführt wird.
Der Abdeckkörper 6, der aus einem Hohlkörper 64 besteht, ist in den Fig. 1, 3 und 7a und 7b dargestellt. Die eine Seite des Hohlkörpers ist mit Sollbruchwandung verschlossen. Der Hohlkörper weist eine solche Länge auf, daß sein mit der Sollbruchwandung 65 verschlossenes Ende bei einem Einsetzen in Haltekörper 2 mit dessen Befestigungsflanschen 25 ab­ schließt. Der Hohlkörper kann aber auch vollkommen mit seiner Sollbruchwandung auf dem Schraubenkopf 41 aufsitzen. Der Innendurchmesser des Hohlkörpers 64 ist kompatibel zum Außendurchmesser des verlängerten Schraubenkopfs 41 der Führungsschraube 4.
Der Zusammen- und Einbau der Hinterschweißtasche 1 sei er­ läutert:
Nachdem der Haltekörper 2, die Klemmplatte 3, die Führungs­ schraube 4 und der Abdeckkörper hergestellt worden sind, wird der Gewindebolzen 49 der Führungsschraube 4 in die Hal­ teausnehmung 32 der Klemmplatte eingesetzt. Danach wird die Klemmplatte mit Hilfe der Führungsschraube 4 gegenüber der Wandung 21 des Haltekörpers 2 festgesetzt. Hierbei greifen die Eindrückungen 31 in die Eindrückungen 27 ein.
Ist die Klemmplatte festgelegt, wird auf den verlängerten Schraubenkopf 41 je nach den verwendeten Lackierungsverfah­ ren für die fertiggestellte Zarge der Hohlkörper 64 ge­ drückt.
Die so fertig montierte Hinterschweißtasche 1 wird, wie Fig. 1 und 8 zeigen, mit den Schweißbuckeln 28 an einer Innen­ fläche 81 einer Zarge 8 angepunktet. Hierbei liegt die mit der Sollbruchwandung 65 verschlossene Seite des Hohlkörpers 64 ebenfalls an der Innenseite 81 der Zarge 8 und sichert so, daß der Schraubenkopf 41 sowie die Klemmplatte 3 und die darunterliegende Wandung 21 gegen das Eindringen von Mörtel oder Zementbrühe abgedichtet werden.
Das Versehen der Führungsschraube 4 mit dem Abdeckkörper 6 ist nur dann notwendig, wenn die fertiggestellte Zarge im Tauchverfahren lackiert wird. Hier verhindert der kleine Abdeckkörper 6, daß durch die Farbe die Schraubenbedienungs­ ausnehmung 44 zugesetzt wird. Die rechts und links von der Klemmplatte angedeuteten, nicht besonders gezeichneten Kanal­ ausbildungen werden durch die Stufenprägungen 241, 245 er­ gänzt. Diese liegen an der Innenfläche 81 der Zarge 8 an und bilden so einen weiteren Abflußkanal für überflüssige Farbe, die in das Innere des Haltekörpers 2 eingeflossen ist. Die Kanäle sind so ausgebildet, daß Flüssigkeitsreste schnell abfließen können, nachsickernde Flüssigkeitsreste härten insbesondere in den durch die Stufenprägungen 241, 251 gebil­ deten Kanäle aus und sorgen für einen wirksamen Schutz gegen eindringenden Mörtel.
Der besonders gestaltet Haltekörper 2 erlaubt es, die fertig­ gestellte Zarge einer neuen Oberflächenbehandlung zuzufüh­ ren. Mit ihm ist es möglich, die Zarge zu spritzen, ohne daß der als "Hütchen" ausgebildete Abdeckkörper 6 extra auf den Schraubenkopf 41 der Führungsschraube 4 gesteckt werden muß. Hierdurch wird Material und Arbeitszeit im großen Umfang ein­ gespart. In das Innere des Haltekörpers 2 eindringender Farb­ nebel ermöglicht es aufgrund der hohen Dichtigkeitswirkung des Haltekörpers 2 die Schraubenbedienungsausnehmung 44 aus­ zufüllen.
Mit dem einteilig im Tiefzieh- und Bossierverfahren herge­ stellten Haltekörper 2 werden die über Jahrzehnte für seine Herstellung gebräuchlichen Verfahren verlassen. Der Haltekör­ per 2 braucht nicht mehr durch einen sehr voluminös ausgebil­ deten Abdeckkörper 6 nach allen Seiten abgedichtet zu wer­ den. Darüber hinaus gibt der nach dem neuen Herstellungsver­ fahren ausgebildet Haltekörper 2 die Möglichkeit, die fertig­ gestellte Zarge im Spritzverfahren zu lackieren.
Für ein Befestigen eines Scharnierlappens 7 an der Stahl­ zarge 8 ist in die Stahlzarge gegenüber der schmalen Seite der Klemmplatte 3 ein Einsteckschlitz 82, der durch diese verschlossen ist, und gegenüber der Sollbruchwandung 65 des Hohlkörpers 63 eine Schlüsselausnehmung 82 eingebracht.
Beim Befestigungsvorgang des Scharnierlappens wird ein Sechs­ kantschlüssel in die Schlüsselausnehmung 83 eingeführt und die Sollbruchwandung 65 eines vorhandenen Hohlkörpers 64 zerstört. Damit ist es dem Sechskantschlüssel möglich, in die Schraubenbedienungsausnehmung 44 des Schraubenkopfs 41 einzudringen. Beim Losdrehen der Führungsschraube 4 dreht sich der Gewindebolzen 43 aus dem ausgebördelten Innengewin­ de 29 heraus. Bei diesem Herausdrehvorgang wird der Schrau­ benkopf 41 seitlich gehalten, so daß die Bewegung der Füh­ rungsschraube 4 sich nur in einer Richtung vollzieht. Mit dem Herausziehen wird mit Hilfe der Klemmplattenhalteraus­ nehmung 42 die Klemmplatte 3 von der Wandung 21 gelöst. Die Halteausnehmung 32 und die Klemmplattenausnehmung 42 sorgen dafür, daß sich die Klemmplatte 3 in den Abdeckkörper 6 zu­ rückzieht. Hierdurch wird der Abstand zwischen dem Seiten­ steg 62.1 und der Wandung 21 und dem verschlossenen Einsteck­ schlitz 82 freigegeben. Jetzt ist es möglich, in den Ein­ steckschlitz 82 den Scharnierlappen 7 einzustecken. Mit seiner Schlitzausnehmung 71 fährt der Scharnierlappen 7 an dem Gewindebolzen 43 entlang. Der Schlitzausnehmung 71 sind Führungsausnehmungen 72 gegenüberliegend angeordnet (vgl. Fig. 9).
Ist der Scharnierlappen 7 eingesetzt, wird die Führungs­ schraube 4 festgezogen (Drehung nach rechts). Hierbei wird durch den Schraubenkopf 41 der Scharnierlappen 7 zwischen Klemmplatte 3 und Wandung 21 des Haltekörpers gepreßt. We­ sentlich ist, daß durch den Schraubenkopf 41 auch aufgrund seiner Länge hier immer in einer im wesentlichen gleichen Position gehalten wird. Das erleichtert sehr wesentlich das Einjustieren des Scharnierlappens, denn die Schraubenbedie­ nungsausnehmung 44 steht immer der Schlüsselausnehmung 83 "festgehalten" gegenüber. Die Höhe des Schraubenkopfes 41 bewirkt, daß die Führungsschraube 4 nicht aus dem Gewinde des Haltekörpers gedreht werden kann. Die Höhe erlaubt es darüberhinaus, die Schraubenbedienungsausnehmung 44 so tief zu gestalten, daß der Sechskantschlüssel sicher eingreifen kann.
Wird der Scharnierlappen 7 demontiert, wird der Einsteck­ schlitz 82 durch ein erneutes Festlegen der Klemmplatte 3 mit Hilfe der Führungsschraube 4 und Unterstützung der Eindrückungen 27 und 31 wieder verschlossen.
Bezugszeichenliste
1
Hinterschweißtasche
2
Haltekörper
3
Klemmplatte
4
Führungsschraube
6
Abdeckkörper
7
Scharnierlappen
8
Stahlzarge
21
,
22
,
23
,
24
Wandung
25
,
26
Befestigungsflansch
27.1
, . . .
27
.n Eindrückung
28
Schweißbuckel
29
angebördeltes Innengewinde
31
Eindrückung
32
Halteausnehmung
33
Plattenkörper
41
Schraubenkopf
42
Klemmplattenhalteausnehmung
43
Gewindebolzen
44
Schraubenbedienungsausnehmung
45
Klemmplattenhalterung
64
Hohlkörper
65
Sollbruchwandung
81
Innenfläche
82
Einsteckschlitz
83
Schlüsselausnehmung
100
Metallblechstreifen
101.1
, . . .
101
.n Doppelhaltekörperrohling
102.1
, . . .
102
.n Wannenvertiefung
103.1
, . . .
103
.n Wannenrand
104
Faltungsbereich
105
Doppelstufenprägung
106.1
, . . .
106
.n Trennlinie
107.1
, . . .
107
.n Wannenboden
109
,
110
,
111
Faltungsbereich
112
Ausstanzung
113
,
114
Mittelbereich
115
Zwischenstück
129
Ausnehmung
241
,
251
Stufenprägung
B Stufenbreite

Claims (15)

1. Unterkonstruktion zum Befestigen von Scharnierlappen an Zargen, insbesondere Stahlzargen (8), die wenigstens auf­ weist einen Haltekörper (2), der einen U-förmigen Quer­ schnitt hat, wenigstens vier Wandungen (21, 22, 23, 24) und zwei Befestigungsflansche (24, 25) aufweist und an einer Innenseite (81) der Zarge (8) befestigt ist, wobei in dem Haltekörper (2) der Scharnierlappen (7) durch einen entsprechend angeordneten Einsteckschlitz (82) der Zarge (8) einschiebbar und in diesem mittels einer Führungsschraube (4) mit einem Gewindebolzen (43) in Verbindung mit einer Klemmplatte (3) feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß der Haltekörper (2) derart einteilig ausgebildet ist, daß alle seine Wandungen (21, 22, 23) abgedichtet miteinander verbunden sind und
  • - daß die Führungsschraube (4) aus einem verlängerten Schraubenkopf (41), dem sich daran anschließenden Ge­ windebolzen (43) und einer unterhalb des Schrauben­ kopfs (41) an dem Gewindebolzen (43) angeordneten Klemmplattenausnehmung (42) besteht, wobei mit der Klemmplattenausnehmung (42) die Klemmplatte (3) führ­ bar ist.
2. Unterkonstruktion zum Befestigen von Scharnierlappen an Zargen, insbesondere Stahlzargen (8), die wenigstens auf­ weist einen Haltekörper (2), der einen U-förmigen Quer­ schnitt hat, wenigstens vier Wandungen (21, 22, 23, 24) und zwei Befestigungsflansche (24, 25) aufweist und an einer Innenseite (81) der Zarge (8) befestigt ist, wobei in dem Haltekörper (2) der Scharnierlappen (7) durch einen entsprechend angeordneten Einsteckschlitz (82) der Zarge (8) einschiebbar und in diesem mittels einer Führungsschraube (4) mit einem Gewindebolzen (43) in Verbindung mit einer Klemmplatte (3) feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß der Haltekörper (2) derart einteilig ausgebildet ist, daß alle seine Wandungen (21, 22, 23) abgedichtet miteinander verbunden sind,
  • - daß die Führungsschraube (4) aus einem verlängerten Schraubenkopf (41), dem sich daran anschließenden Ge­ windebolzen (43) und einer unterhalb des Schrauben­ kopfs (41) an dem Gewindebolzen (43) angeordneten Klemmplattenausnehmung (42) besteht, wobei mit der Klemmplattenausnehmung (42) die Klemmplatte (3) führ­ bar ist und
  • - daß ein als einseitig abgeschlossener Hohlkörper (64) ausgebildeter Abdeckkörper (6) auf dem verlängerten Schraubenkopf (41) aufgesteckt ist.
3. Unterkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der einteilig ausgebildete Haltekörper (2) im Tiefziehverfahren hergestellt ist.
4. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei sich gegenüberlie­ genden Befestigungslaschen (25, 26) aus zwei der Wan­ dungen (22, 24) übergehen.
5. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (64) mit einer Sollbruchwandung (65) verschlossen und so lang ist, daß der verlängerte Schraubenkopf (41) wenigstens teilweise aufnehmbar ist und das mit der Sollbruchwandung (65) ver­ schlossene Ende höchstens bis zu den Befestigungsflan­ schen (25, 26) reicht.
6. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß in der der Klemmplatte (3) gegenüberliegenden Wandung (21) des Haltekörpers (2) ein gebördeltes und gerolltes Innengewinde (29) angebracht ist.
7. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsflansche (25, 26) an ihrer der Dreifachwandverbindung des Halte­ körpers (2) gegenüberliegenden wenigstens teilweise offe­ nen Seite wenigstens teilweise mit einer Stufenprägung (241, 251) versehen sind.
8. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplattenausnehmung (42) mit einer unterhalb des Schraubenkopfes (41) am Gewindebolzen (43) beabstandet angeordneten Plattenhal­ tering (45) ausgebildet ist.
9. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckkörper (6) aus Kunststoff und der Haltekörper (2) aus Metall geformt ist.
10. Verfahren zur Herstellung von Haltekörpern (2) für eine Unterkonstruktion zur Befestigung von Scharnierlappen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
  • A) Formen wenigstens eines Doppelhaltekörperrohlings (101.1, . . . 101.n) aus einem Metallblechstreifen (100) mit einer Wannenvertiefung (102.1, . . . 102.n), die von einem Wannenrand (103.1, . . . 103.n) umgeben ist, wobei entlang einer späteren Trennlinie (106.1, . . . 106.n) spiegelbildlich in
    • - einen Wannenboden (107.1, . . . 107.n) der Wannen­ vertiefung (102.1, . . .) jeweils eine Ausnehmung (129.1, . . ., 129.n) mit zwei sich gegenüberliegen­ den Eindrückungen (27.1, . . .) eingeformt werden und
  • B) Herausschneiden von Befestigungsflanschen (25, 26) aus dem Wannenrand (102.1, . . .) und Trennen der bear­ beiteten Doppelhaltekörperrohlinge (101.1, . . .) ent­ lang wenigstens einer Trennlinie (106.1, . . . 106.n).
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  • a) daß beabstandet zueinander Faltungsbereiche (104, 109, 110, 111) aus einem 1,5 bis 3,0 mm dicken Metallstreifen (100) mit einer Breite (B) zwischen 110 bis 150 mm, vorzugsweise 120 mm herausgeschnitten werden,
  • b) daß zwischen den ausgeschnittenen Faltungsbereichen die Doppelhaltekörperrohlinge (101.1, . . .) eingeprägt werden,
  • c) daß in die Wannenböden (107.1, . . .) die Eindrückungen (27.1, . . .) und die Schweißbuckel (28) in die Wannen­ ränder (103.1, . . .) unter gleichzeitigem Bossieren eingedrückt werden,
  • d) daß in den Wannenboden (107.1, . . .) die Ausnehmungen (129.1, . . .) und entlang der Trennlinie (106.1, . . .) eine Ausstanzung (112) unter Belassung zweier sich gegenüberliegender Mittelstücke (113, 114) einge­ bracht werden,
  • e) daß in der Ausnehmung (129.1, . . .) des Wannenbodens (107.1, . . .) ein Innengewinde (29) eingerollt und der Bereich um die Ausnehmung (129.1, . . .) gebördelt wird und die Mittelstücke herausgelöst werden und
  • f) mit den Wannenrändern (103.1, . . .) verbundene Zwi­ schenstücke (115) herausgelöst und die Befestigungs­ flansche (25, 26) freigegeben werden.
12. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß entlang der Trennlinie (106.1, . . .) eine Doppel­ stufenprägung (105) in den Wannenrand (103.1, . . .) einge­ formt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelhaltekörperrohling (101, . . .) tiefgezogen wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß durch Stanzen und/oder Schleifen die Ränder der Haltekörper (2) begradigt und die Doppelhal­ tekörperrohlinge (102.1, . . .) zu Haltekörpern (2) ge­ trennt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken der Haltekörper (2) ge­ rundet werden.
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