DE19721153A1 - Hinterschweißtasche und Verfahren zur Herstellung eines Haltekörpers hierfür - Google Patents
Hinterschweißtasche und Verfahren zur Herstellung eines Haltekörpers hierfürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Unterkonstruktion zum Befestigen
von Scharnierlappen an Zargen, insbesondere Stahlzargen, die
wenigstens aufweist einen Haltekörper, der einen U-förmigen
Querschnitt hat, wenigstens vier Wandungen und zwei Befesti
gungsflansche aufweist und an einer Innenseite der Zarge be
festigt ist, wobei in dem Haltekörper der Scharnierlappen
durch einen entsprechend angeordneten Einsteckschlitz der
Zarge einschiebbar und in diesem mittels einer Führungs
schraube mit einem Gewindebolzen in Verbindung mit einer
Klemmplatte feststellbar ist und ein Verfahren zur Herstel
lung eines Haltekörpers hierfür.
Eine Unterkonstruktion der eingangs genannten Art ist aus
der prioritätsjüngeren DE 196 18 043 C1 bekannt. Sie weist
einen Haltekörper auf, der einen U-förmigen Querschnitt hat.
Er besteht aus einem Bodenteil, zwei parallelen Seitenwän
den, die in eine Befestigungslasche übergehen und einer Rück
wand. Im Haltekörper ist eine Klemmplatte angeordnet, die
mit einer Klemmschraube verstellt werden kann. Die Klemm
platte ist von einem Gehäuse abgedeckt. Das Gehäuse weist
ein Rückwandelement und wenigstens einen Seitensteg auf, wo
bei im Rückwandelement ein einseitig abgeschlossener Hohl
körper angeordnet ist. Die Führungsschraube besteht aus
einem verlängerten Schraubenkopf, einem sich daran anschlies
senden Gewindebolzen und einer unterhalb des Schraubenkopfs
angebrachten Klemmplattenausnehmung. Mit der Klemmplatten
ausnehmung ist die Klemmplatte führbar. Auf dem verlängerten
Schraubenkopf ist das Gehäuse aufgesteckt.
Das Prinzip der Klemmplattenführung hat sich bewährt, wobei
der Abdeckkörper noch zu materialaufwendig ist. Bei der Aus
bildung der Unterkonstruktion ist allein von einer Farbge
bung der fertiggestellten Zarge im Tauchverfahren ausgegan
gen worden.
Eine Unterkonstruktion ist auch aus der DE 82 28 617 U1 be
kannt. Sie besteht aus einem U-förmig gebogenen Blech mit ei
nem Bodenteil, zwei parallen Seitenwänden und davon abstehen
den Anschweißflanschen und einem Kunststoffgehäuse mit einem
Deckel. Im Kunststoffgehäuse befindet sich eine Klemmplatte
mit einer Klemmschraube. Die Klemmschraube wird mit einem Ge
winde im Bodenteil oder in einer daran befestigten Schraube
verstellt. Die Unterkonstruktion wird an einer Zarge befe
stigt. Die Zarge und das Gehäuse weisen jeweils einen Ein
steckschlitz auf, in den ein Befestigungslappen eingesetzt
und mit Hilfe der Klemmplatte mittels der Klemmschraube fest
gelegt wird.
Eine aus der DE 32 14 915 C2 bekannte Unterkonstruktion
setzt eine Halterung ein, die im Querschnitt U-förmig ausge
bildet ist, zwei Anschweißlaschen, aber vier Wandungen auf
weist. Die Halterung wird von einem Kunststoffgehäuse abge
deckt, das als offener Kasten ausgebildet ist, wobei die un
geschlossene Seite der eine Feststellschraube tragenden Wan
dung zugewandt ist. Mittels der Feststellschraube wird in
Verbindung mit einer Klemmplatte der an einen Einsteck
schlitz der Zarge eingeschobene Scharnierlappen festgelegt.
Nachteilig ist bei diesen beiden bekannten Lösungen, daß die
Klemmplatte mit Abbiegungen versehen sein muß, damit sie ge
führt werden kann. Ein weiterer Nachteil ist, daß das Gehäu
se für seine Funktion und seine Befestigung wenigstens als
Kasten ausgeführt werden muß, für dessen Herstellung ein
hoher Materialaufwand notwendig ist.
Aus der DE-PS 21 57 991 ist eine Unterkonstruktion zur Befe
stigung von Scharnierlappen bekannt. Sie besteht aus einem
Einsteckgehäuse, dessen Wandungen zueinander hochgebogen
sind. Damit das Einsteckgehäuse eine in seinem Inneren ange
ordnete Klemmplatte, die mit einer Feststellschraube in eine
gewünschte Stellung gebracht werden kann, vor eindringendem
Mörtel oder dergleichen zu schützen, ist ein einsetzbares
Verschlußstück vorgesehen. Hierbei ist allerdings nur jedes
Verschlußstück gleichzeitig als Klemmplatte ausgebildet und
mit der Feststellschraube durch eine Mitnehmerscheibe so ge
koppelt, daß beim Lösen der Feststellschraube das Verschluß-
teil aus dem Einsteckschlitz einer Zarge in das Einsteck
gehäuse gezogen wird.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Unterkonstruktion zum Befestigen
von Scharnierlappen an Zargen, insbesondere Stahlzargen der
eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Klemmplatte
einfach gehalten und insbesondere der Haltekörper anwen
dungsgerechter ausgebildet und ein Verfahren zur Herstellung
des Haltekörpers angegeben wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des
Anspruchs 1 oder 2 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbeson
dere darin, daß durch den einstückig ausgebildeten Haltekör
per, dessen Wandungen abgedichtet miteinander verbunden
sind, zumindest kein grobkörniger Mörtel in sein Inneres
dringen kann. Der Haltekörper stellt nämlich einen Hohlqua
der dar, der zwei nebeneinander liegende offene Wandungen
hat und über zwei Befestigungsflansche verfügt.
Wesentlich ist, daß durch den so ausgebildeten Haltekörper
bei einer Farbgebung der Zarge die Hinterschweißtasche nur
noch aus dem Haltekörper, der Klemmplatte und der Führungs
schraube zu bestehen braucht. Der dichte Haltekörper ist in
der Lage, die ankommenden Farbnebel beim Farbspritzverfahren
im wesentlichen abzuschirmen. Treten trotzdem Farbnebel
durch, sind diese nicht in der Lage, die Führungsschraube
funktionsunfähig zu machen.
Wesentlich ist darüber hinaus, daß sich der Haltekörper nur
noch auf einen einseitig verschlossenen Hohlkörper redu
ziert. Dieser Hohlkörper braucht nur noch auf die Führungs
schraube aufgesetzt zu werden, um die fertiggestellte Zarge
im herkömmlichen Tauchverfahren mit einem Farbüberzug ver
sehen zu können.
Für die Ausbildung des Haltekörpers bieten sich mehrere Mög
lichkeiten an. Vorteilhaft ist es aber, wenn dieser im Tief
ziehverfahren hergestellt ist. Hierdurch wird die Dichtig
keit zwischen den einzelnen Wandungen des Haltekörpers am
vorteilhaftesten realisiert.
Der Hohlkörper kann auf einer Seite mit einer Sollbruchstel
le verschlossen und so lang sein, daß der verlängerte Schrau
benkopf wenigstens teilweise aufnehmbar ist und das mit der
Sollbruchwandung verschlossene Ende höchstens bis zu den
Befestigungsflanschen reicht. Die Sollbruchstelle gewähr
leistet, daß bei einer Montage der Scharnierlappen die Füh
rungsschraube für Spezialschlüssel zugänglich ist.
Die Befestigungsflansche können an der zur offenen Wandung
zeigenden Seite mit einer Stufenprägung versehen sein. Diese
Stufenprägung bildet beim Einbau der Hinterschweißtasche in
die Zarge einen Kanal, der Farbreste und flüssigen Mörtel ge
zielt abführt. Dieser Kanal ist so schmal, daß Farbreste in
ihm sofort austrocknen können und ihn hierdurch ver
schließen. Ist der Kanal nicht verschlossen, wird er durch
grobe Mörtelteile ebenfalls sofort verschlossen.
Durch die in den weiteren Unteransprüchen aufgeführten Maß-
nahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
des Anspruchs 1 oder 2 möglich.
Ein Verfahren zur Herstellung von Haltekörpern für Unterkon
struktionen zur Befestigung von Scharnierlappen ist durch
die Merkmale des Anspruchs 10 gelöst.
In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens können beabstandet
zueinander Faltungsbereiche aus dem Metallstreifen ausge
schnitten werden. Der Metallstreifen kann 1,5 bis 3 mm, vor
zugsweise 2 mm dick sein und eine Breite von 110 bis 150 mm,
vorzugsweise 120 mm haben. Der Metallstreifen 100 besteht
vorzugsweise aus einem tiefziehgeeigneten Stahl, das feuer
verzinkt sein kann. Zwischen den ausgeschnittenen Faltungsbe
reichen können die Doppelhaltekörper eingeprägt werden. Die
ausgeschnittenen Faltungsbereiche sichern, daß dem Prägevor
gang kein weiterer Widerstand entgegengesetzt wird. In die
Wannenböden können dann die Eindrückungen und in die Wannen
ränder die Schweißbuckel unter gleichzeitigem Bossieren ein
gedrückt werden. Unter Bossieren wird das Herausformen eines
Rohlings aus einer weichen Masse, in diesem Fall eines spezi
ellen Metallblechstreifens, verstanden. Anschließend können
in die Wannenböden die Ausnehmungen und entlang der Trennlinie
eine Ausstanzung unter Belassung zweier sich gegenüber
liegender Mittelstücke eingebracht werden. Die Mittelstücke
sichern, daß die Teile des Doppelhaltekörperrohlings für die
weitere Bearbeitung zusammengehalten werden. In die Ausneh
mung in dem Wannenboden können anschließend ein Innengewinde
eingerollt und der Bereich um die Ausnehmung herum gebördelt
werden. Die Mittelstücke können in diesem Schritt herausge
löst werden. Abschließend können mit den Wannenrändern ver
bundene zwischenstücke herausgelöst und die Befestigungs
flansche freigegeben werden. Die Zwischenstücke ermöglichen
immer noch eine weitere sichere Handhabung und Bearbeitung
mehrerer Haltekörper. Jeder Haltekörper hat eine Länge von
Außenkante Befestigungsflansch zu Außenkante Befestigungs
flansch von 50 bis 80 mm, vorzugsweise 67 mm und eine Breite
(in etwa gleich einer Breite der Befestigungsflansche von
35,5 mm. In den Unteransprüchen 12 bis 15 sind weitere
Maßnahmen und Verbesserungen des im Anspruch 10 angegebenen
Verfahrens angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es
zeigen
Fig. 1 eine Hinterschweißtasche in einer auseinandergezo
genen schematischen perspektivischen Darstellung mit
seinen in einer Zarge eingesetzten Haltekörper,
Fig. 2 eine Hinterschweißtasche gemäß Fig. 1 im zusammen
gebauten Zustand in einer schematischen perspektivi
schen Darstellung,
Fig. 3 eine Hinterschweißtasche gemäß Fig. 1 in einer aus
einandergezogenen schematischen perspektivischen
Einzeldarstellung,
Fig. 4a einen Haltekörper einer Hinterschweißtasche gemäß
den Fig. 1 bis 3 in einer schematischen Draufsicht,
Fig. 4b einen Haltekörper gemäß Fig. 4a in einer schematisch
dargestellten Vorderansicht,
Fig. 4c einen Haltekörper gemäß Fig. 4a in einer schematisch
dargestellten Seitenansicht,
Fig. 5a eine Führungsschraube einer Hinterschweißtasche
gemäß den Fig. 1 bis 3 in einer schematischen Vorder
ansicht,
Fig. 5b eine Führungsschraube einer Hinterschweißtasche
gemäß den Fig. 1 bis 3 in einer schematischen Drauf
sicht,
Fig. 6a eine Klemmplatte für eine Hinterschweißtasche gemäß
den Fig. 1 bis 3 in einer schematisch dargestellten
Draufsicht,
Fig. 6b eine Klemmplatte gemäß Fig. 6a in einer schematisch
dargestellten Vorderansicht,
Fig. 6c eine Klemmplatte gemäß Fig. 6a in einer schematisch
dargestellten Seitenansicht,
Fig. 7a einen Abdeckkörper einer Hinterschweißtasche gemäß
den Fig. 1 bis 3 in einer schematisch dargestellten
Draufsicht,
Fig. 7b einen Abdeckkörper gemäß Fig. 7a in einer schema
tisch dargestellten Seitenansicht,
Fig. 8 eine in eine Zarge eingesetzte Hinterschweißtasche
gemäß den Fig. 1 bis 3 in einer schematischen
Schnittdarstellung,
Fig. 9 die in Fig. 8 eingesetzte Hinterschweißtasche mit
einem eingesetzten Scharnierlappen in einer schema
tischen Schnittdarstellung und
Fig. 10a bis 10d und Fig. 11a bis 11d Fertigungsschritte zur
Herstellung von Haltekörpern für eine Hinterschweiß-
tasche gemäß den Fig. 4a bis 4c.
Eine in Fig. 1 bis 3 dargestellte Hinterschweißtasche 1 be
steht aus
- - einem Haltekörper 2,
- - einer Klemmplatte 3 und
- - einem Abdeckkörper 6.
Der Haltekörper ist im Detail in Fig. 4a bis 4c dargestellt.
Er weist einen U-förmigen Querschnitt auf. An eine hintere
Wandung 21 schließen sich an deren schmalen Seiten seitliche
Wandungen 22 und 24 an. Diese seitlichen Wandungen gehen in
Befestigungsflansche 25 und 26 über. Die Befestigungsflan
sche 25 und 26 weisen Schweißbuckel 28 auf.
Von der hinteren Wandung 21 geht rechtwinklig eine Wandung
23 ab, die den Zwischenraum zwischen den seitlichen Wandun
gen 22 und 24 überbrückt und mit diesen verbunden ist. In
die hintere Wandung sind Eindrückungen 27 und eine Innenge
windeeinrichtung eingebracht. Die Innengewindeeinrichtung
ist in diesem Fall als ausgebördeltes Innengewinde 29 ausge
führt. In die hintere Wandung 21 ist zu den Wandungen 22, 23,
24 hin eine umlaufende u-förmige Rinne eingeprägt. Sie
sichert eine vollflächige Auflage der Wandplatte auf der
Wandung 21. Sie ist stabilitätsfördernd und wirkt flüssig
keitsleitend.
Der so beschriebene Haltekörper 2 wird einteilig aus einem
Metallblechstreifen 100, wie die Fig. 10a bis 10b bzw. 11a
bis 11c zeigen, wie folgt hergestellt.
Aus dem ankommenden Metallblechstreifen 100 werden zuerst,
wie die Fig. 10a und 11a zeigen, zwei sich gegenüberliegende
Faltungsbereiche 104, 109 ausgestanzt. Der Metallstreifen
besteht aus einem weichen, tiefziehfähigen Stahl, das ver
zinkt sein kann. Er hat eine Dicke von vorzugsweise 2 mm und
eine Breite B von vorzugsweise 120 mm. Er wird von einer
Rolle (Coil) abgezogen. Danach wird ein zwischen diesen im
rechten Winkel liegender weiterer Faltungsbereich 112 heraus
gestanzt und in linearer Fortführung zwei sich gegenüberlie
gender Rundausnehmungen. Danach werden zwei sich gegenüber
liegende in der Ebene der Faltungsbereiche 104, 109 liegende
schlitzförmig ausgebildete Faltungsbereiche 110, 111 heraus
gestanzt.
Sind die Faltungsbereiche ausgestanzt, wird in die sie um
gebende Fläche des Metallblechstreifens 100 nacheinander Wan
nenvertiefungen 102.1, . . . 102.n eingeprägt. Bei diesem Ein
prägevorgang wird das für die Prägung erforderliche Material
aus den Nachbarbereichen genommen. Die um die Wannenvertie
fung 102.1, . . . liegenden Faltungsbereiche geben nach und
setzen diesem Prägevorgang keinen Widerstand entgegen.
Mit der Prägung der Wannenvertiefung 102.1, . . . entstehen
Doppelhaltekörperrohlinge 101.1, . . . 101.n. In diese Doppel
haltekörperrohlinge werden im Wannenboden 107.1, wie die
Fig. 10b und 11b zeigen, die Eindrückungen 27.1, . . . 27.n
und die Schweißbuckel 28 eingeprägt und gleichzeitig der
Doppelhaltekörperrohling 101.1, . . . bossiert.
Anschließend werden, wie die Fig. 10c und 11c zeigen, in den
Wannenboden 107.1, . . . Ausnehmungen 129 eingestanzt. Danach
wird im Bereich einer Trennlinie 106.1, . . . 106.n eine Aus
stanzung 112 unter gleichzeitiger Freilassung eines Mittel
stücks 113, 114 herausgenommen. Die Mittelstücke 113, 114
liegen dabei über der Ebene der Wannenvertiefung 102.1,
Im nächsten Schritt werden im Bereich der Ausstanzung 112
Doppelstufenprägungen 105 eingebracht. Diese Doppelstufen
prägung 105 bildet nach Trennung des Doppelhaltekörperroh
lings 101.1, . . ., wie in Fig. 2 gezeigt, zwei sich gegen
überliegende Stufenprägungen 241, 251 aus. In die Ausnehmung
129 wird ein Innengewinde 29 eingedrückt und gleichzeitig
der Bereich um die Ausnehmung 129 ausgebördelt. Im gleichen
Arbeitsgang werden die sich gegenüberliegenden Mittelstücke
113, 114 ausgestanzt.
In den Fig. 10d und 11d wird gezeigt, daß beim letzten Fer
tigungsabschnitt noch verbleibende Zwischenstücke, die mit
115 bezeichnet sind, ausgestanzt werden und so die Formge
bung für zwei sich gegenüberliegende Haltekörper 2 abge
schlossen wird. Jeder der fertiggestellten Haltekörper hat
eine Länge von Außenkante Befestigungslasche 25 zu Außen
kante Befestigungslasche 26 von vorzugsweise 67,7 mm und eine
Breite (gleich einer Breite der Befestigungsflansche 25 bzw.
26) von vorzugsweise 35 mm.
Die Klemmplatte 3 ist insbesondere in den Fig. 1, 3 und 6a
bis 6c gezeigt. Sie hat eine in etwa rechteckige, kann aber
auch eine T-förmige Konfiguration aufweisen, wobei der senk
rechte Balken gegenüber dem waagerechten breiter ausgebildet
ist. In die Klemmplatte sind zu den Eindrückungen 31 des Hal
tekörpers 2 kompatible Eindrückungen 27 eingebracht. Zwi
schen den beiden Eindrückungen 31 weist der T-förmig ausge
bildete Plattenkörper 33 eine schlüssellochförmig ausgebil
dete Ausnehmung 32 auf. Diese besteht aus einer Bohrung
größeren Durchmessers, an die sich ein länglicher Schlitz
anschließt, der in einer Rundung endet.
Gehalten wird die Klemmplatte 3 im Haltekörper 2 durch eine
Führungsschraube 4, die insbesondere in den Fig. 1, 3, 5a
und 5b dargestellt ist. Sie besteht aus einem Schraubenkopf
41, an den sich ein Gewindebolzen 43 anschließt. In den
Gewindebolzen 43 ist unterhalb des Schraubenkopfs 41 eine
Klemmplattenhalteausnehmung 42 angeordnet. Sie wird durch
einen beabstandet gegenüber der Unterseite des Schrauben
kopfes, den Gewindebolzen umlaufenden Klemmplattenring 45
realisiert. Im Schraubenkopf 41 ist eine Schraubenbedienungs
ausnehmung 44 angeordnet. Die so beschriebene Schraube
stellt eine Innensechskantschraube dar, die aber gegenüber
üblichen Innensechskantschrauben einen verlängerten Schrau
benkopf aufweist. Der Gewindebolzen trägt ein Außengewinde,
das zum gebördelten und gerollten Innengewinde 29 des Halte
körpers kompatibel ist. Die größere Bohrung der schlüssel
förmigen Ausnehmung 32 der Klemmplatte ist so groß, daß der
Gewindebolzen 43 hindurchgeführt werden kann, während der
sich daran anschließende eigentliche Schlitz mit der End
rundung so breit ist, daß die Klemmplatte an der Führungs
schraube durch die Klemmplattenhalteausnehmung 42 gehalten
und geführt wird.
Der Abdeckkörper 6, der aus einem Hohlkörper 64 besteht, ist
in den Fig. 1, 3 und 7a und 7b dargestellt. Die eine Seite
des Hohlkörpers ist mit Sollbruchwandung verschlossen. Der
Hohlkörper weist eine solche Länge auf, daß sein mit der
Sollbruchwandung 65 verschlossenes Ende bei einem Einsetzen
in Haltekörper 2 mit dessen Befestigungsflanschen 25 ab
schließt. Der Hohlkörper kann aber auch vollkommen mit
seiner Sollbruchwandung auf dem Schraubenkopf 41 aufsitzen.
Der Innendurchmesser des Hohlkörpers 64 ist kompatibel zum
Außendurchmesser des verlängerten Schraubenkopfs 41 der
Führungsschraube 4.
Der Zusammen- und Einbau der Hinterschweißtasche 1 sei er
läutert:
Nachdem der Haltekörper 2, die Klemmplatte 3, die Führungs schraube 4 und der Abdeckkörper hergestellt worden sind, wird der Gewindebolzen 49 der Führungsschraube 4 in die Hal teausnehmung 32 der Klemmplatte eingesetzt. Danach wird die Klemmplatte mit Hilfe der Führungsschraube 4 gegenüber der Wandung 21 des Haltekörpers 2 festgesetzt. Hierbei greifen die Eindrückungen 31 in die Eindrückungen 27 ein.
Nachdem der Haltekörper 2, die Klemmplatte 3, die Führungs schraube 4 und der Abdeckkörper hergestellt worden sind, wird der Gewindebolzen 49 der Führungsschraube 4 in die Hal teausnehmung 32 der Klemmplatte eingesetzt. Danach wird die Klemmplatte mit Hilfe der Führungsschraube 4 gegenüber der Wandung 21 des Haltekörpers 2 festgesetzt. Hierbei greifen die Eindrückungen 31 in die Eindrückungen 27 ein.
Ist die Klemmplatte festgelegt, wird auf den verlängerten
Schraubenkopf 41 je nach den verwendeten Lackierungsverfah
ren für die fertiggestellte Zarge der Hohlkörper 64 ge
drückt.
Die so fertig montierte Hinterschweißtasche 1 wird, wie Fig.
1 und 8 zeigen, mit den Schweißbuckeln 28 an einer Innen
fläche 81 einer Zarge 8 angepunktet. Hierbei liegt die mit
der Sollbruchwandung 65 verschlossene Seite des Hohlkörpers
64 ebenfalls an der Innenseite 81 der Zarge 8 und sichert
so, daß der Schraubenkopf 41 sowie die Klemmplatte 3 und die
darunterliegende Wandung 21 gegen das Eindringen von Mörtel
oder Zementbrühe abgedichtet werden.
Das Versehen der Führungsschraube 4 mit dem Abdeckkörper 6
ist nur dann notwendig, wenn die fertiggestellte Zarge im
Tauchverfahren lackiert wird. Hier verhindert der kleine
Abdeckkörper 6, daß durch die Farbe die Schraubenbedienungs
ausnehmung 44 zugesetzt wird. Die rechts und links von der
Klemmplatte angedeuteten, nicht besonders gezeichneten Kanal
ausbildungen werden durch die Stufenprägungen 241, 245 er
gänzt. Diese liegen an der Innenfläche 81 der Zarge 8 an und
bilden so einen weiteren Abflußkanal für überflüssige Farbe,
die in das Innere des Haltekörpers 2 eingeflossen ist. Die
Kanäle sind so ausgebildet, daß Flüssigkeitsreste schnell
abfließen können, nachsickernde Flüssigkeitsreste härten
insbesondere in den durch die Stufenprägungen 241, 251 gebil
deten Kanäle aus und sorgen für einen wirksamen Schutz gegen
eindringenden Mörtel.
Der besonders gestaltet Haltekörper 2 erlaubt es, die fertig
gestellte Zarge einer neuen Oberflächenbehandlung zuzufüh
ren. Mit ihm ist es möglich, die Zarge zu spritzen, ohne daß
der als "Hütchen" ausgebildete Abdeckkörper 6 extra auf den
Schraubenkopf 41 der Führungsschraube 4 gesteckt werden muß.
Hierdurch wird Material und Arbeitszeit im großen Umfang ein
gespart. In das Innere des Haltekörpers 2 eindringender Farb
nebel ermöglicht es aufgrund der hohen Dichtigkeitswirkung
des Haltekörpers 2 die Schraubenbedienungsausnehmung 44 aus
zufüllen.
Mit dem einteilig im Tiefzieh- und Bossierverfahren herge
stellten Haltekörper 2 werden die über Jahrzehnte für seine
Herstellung gebräuchlichen Verfahren verlassen. Der Haltekör
per 2 braucht nicht mehr durch einen sehr voluminös ausgebil
deten Abdeckkörper 6 nach allen Seiten abgedichtet zu wer
den. Darüber hinaus gibt der nach dem neuen Herstellungsver
fahren ausgebildet Haltekörper 2 die Möglichkeit, die fertig
gestellte Zarge im Spritzverfahren zu lackieren.
Für ein Befestigen eines Scharnierlappens 7 an der Stahl
zarge 8 ist in die Stahlzarge gegenüber der schmalen Seite
der Klemmplatte 3 ein Einsteckschlitz 82, der durch diese
verschlossen ist, und gegenüber der Sollbruchwandung 65 des
Hohlkörpers 63 eine Schlüsselausnehmung 82 eingebracht.
Beim Befestigungsvorgang des Scharnierlappens wird ein Sechs
kantschlüssel in die Schlüsselausnehmung 83 eingeführt und
die Sollbruchwandung 65 eines vorhandenen Hohlkörpers 64
zerstört. Damit ist es dem Sechskantschlüssel möglich, in
die Schraubenbedienungsausnehmung 44 des Schraubenkopfs 41
einzudringen. Beim Losdrehen der Führungsschraube 4 dreht
sich der Gewindebolzen 43 aus dem ausgebördelten Innengewin
de 29 heraus. Bei diesem Herausdrehvorgang wird der Schrau
benkopf 41 seitlich gehalten, so daß die Bewegung der Füh
rungsschraube 4 sich nur in einer Richtung vollzieht. Mit
dem Herausziehen wird mit Hilfe der Klemmplattenhalteraus
nehmung 42 die Klemmplatte 3 von der Wandung 21 gelöst. Die
Halteausnehmung 32 und die Klemmplattenausnehmung 42 sorgen
dafür, daß sich die Klemmplatte 3 in den Abdeckkörper 6 zu
rückzieht. Hierdurch wird der Abstand zwischen dem Seiten
steg 62.1 und der Wandung 21 und dem verschlossenen Einsteck
schlitz 82 freigegeben. Jetzt ist es möglich, in den Ein
steckschlitz 82 den Scharnierlappen 7 einzustecken. Mit
seiner Schlitzausnehmung 71 fährt der Scharnierlappen 7 an
dem Gewindebolzen 43 entlang. Der Schlitzausnehmung 71 sind
Führungsausnehmungen 72 gegenüberliegend angeordnet (vgl.
Fig. 9).
Ist der Scharnierlappen 7 eingesetzt, wird die Führungs
schraube 4 festgezogen (Drehung nach rechts). Hierbei wird
durch den Schraubenkopf 41 der Scharnierlappen 7 zwischen
Klemmplatte 3 und Wandung 21 des Haltekörpers gepreßt. We
sentlich ist, daß durch den Schraubenkopf 41 auch aufgrund
seiner Länge hier immer in einer im wesentlichen gleichen
Position gehalten wird. Das erleichtert sehr wesentlich das
Einjustieren des Scharnierlappens, denn die Schraubenbedie
nungsausnehmung 44 steht immer der Schlüsselausnehmung 83
"festgehalten" gegenüber. Die Höhe des Schraubenkopfes 41
bewirkt, daß die Führungsschraube 4 nicht aus dem Gewinde
des Haltekörpers gedreht werden kann. Die Höhe erlaubt es
darüberhinaus, die Schraubenbedienungsausnehmung 44 so tief
zu gestalten, daß der Sechskantschlüssel sicher eingreifen
kann.
Wird der Scharnierlappen 7 demontiert, wird der Einsteck
schlitz 82 durch ein erneutes Festlegen der Klemmplatte 3
mit Hilfe der Führungsschraube 4 und Unterstützung der
Eindrückungen 27 und 31 wieder verschlossen.
1
Hinterschweißtasche
2
Haltekörper
3
Klemmplatte
4
Führungsschraube
6
Abdeckkörper
7
Scharnierlappen
8
Stahlzarge
21
,
22
,
23
,
24
Wandung
25
,
26
Befestigungsflansch
27.1
, . . .
27
.n Eindrückung
28
Schweißbuckel
29
angebördeltes Innengewinde
31
Eindrückung
32
Halteausnehmung
33
Plattenkörper
41
Schraubenkopf
42
Klemmplattenhalteausnehmung
43
Gewindebolzen
44
Schraubenbedienungsausnehmung
45
Klemmplattenhalterung
64
Hohlkörper
65
Sollbruchwandung
81
Innenfläche
82
Einsteckschlitz
83
Schlüsselausnehmung
100
Metallblechstreifen
101.1
, . . .
101
.n Doppelhaltekörperrohling
102.1
, . . .
102
.n Wannenvertiefung
103.1
, . . .
103
.n Wannenrand
104
Faltungsbereich
105
Doppelstufenprägung
106.1
, . . .
106
.n Trennlinie
107.1
, . . .
107
.n Wannenboden
109
,
110
,
111
Faltungsbereich
112
Ausstanzung
113
,
114
Mittelbereich
115
Zwischenstück
129
Ausnehmung
241
,
251
Stufenprägung
B Stufenbreite
B Stufenbreite
Claims (15)
1. Unterkonstruktion zum Befestigen von Scharnierlappen an
Zargen, insbesondere Stahlzargen (8), die wenigstens auf
weist einen Haltekörper (2), der einen U-förmigen Quer
schnitt hat, wenigstens vier Wandungen (21, 22, 23, 24)
und zwei Befestigungsflansche (24, 25) aufweist und an
einer Innenseite (81) der Zarge (8) befestigt ist,
wobei in dem Haltekörper (2) der Scharnierlappen (7)
durch einen entsprechend angeordneten Einsteckschlitz
(82) der Zarge (8) einschiebbar und in diesem mittels
einer Führungsschraube (4) mit einem Gewindebolzen (43)
in Verbindung mit einer Klemmplatte (3) feststellbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß der Haltekörper (2) derart einteilig ausgebildet ist, daß alle seine Wandungen (21, 22, 23) abgedichtet miteinander verbunden sind und
- - daß die Führungsschraube (4) aus einem verlängerten Schraubenkopf (41), dem sich daran anschließenden Ge windebolzen (43) und einer unterhalb des Schrauben kopfs (41) an dem Gewindebolzen (43) angeordneten Klemmplattenausnehmung (42) besteht, wobei mit der Klemmplattenausnehmung (42) die Klemmplatte (3) führ bar ist.
2. Unterkonstruktion zum Befestigen von Scharnierlappen an
Zargen, insbesondere Stahlzargen (8), die wenigstens auf
weist einen Haltekörper (2), der einen U-förmigen Quer
schnitt hat, wenigstens vier Wandungen (21, 22, 23, 24)
und zwei Befestigungsflansche (24, 25) aufweist und an
einer Innenseite (81) der Zarge (8) befestigt ist,
wobei in dem Haltekörper (2) der Scharnierlappen (7)
durch einen entsprechend angeordneten Einsteckschlitz
(82) der Zarge (8) einschiebbar und in diesem mittels
einer Führungsschraube (4) mit einem Gewindebolzen (43)
in Verbindung mit einer Klemmplatte (3) feststellbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß der Haltekörper (2) derart einteilig ausgebildet ist, daß alle seine Wandungen (21, 22, 23) abgedichtet miteinander verbunden sind,
- - daß die Führungsschraube (4) aus einem verlängerten Schraubenkopf (41), dem sich daran anschließenden Ge windebolzen (43) und einer unterhalb des Schrauben kopfs (41) an dem Gewindebolzen (43) angeordneten Klemmplattenausnehmung (42) besteht, wobei mit der Klemmplattenausnehmung (42) die Klemmplatte (3) führ bar ist und
- - daß ein als einseitig abgeschlossener Hohlkörper (64) ausgebildeter Abdeckkörper (6) auf dem verlängerten Schraubenkopf (41) aufgesteckt ist.
3. Unterkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der einteilig ausgebildete Haltekörper
(2) im Tiefziehverfahren hergestellt ist.
4. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die zwei sich gegenüberlie
genden Befestigungslaschen (25, 26) aus zwei der Wan
dungen (22, 24) übergehen.
5. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (64) mit einer
Sollbruchwandung (65) verschlossen und so lang ist, daß
der verlängerte Schraubenkopf (41) wenigstens teilweise
aufnehmbar ist und das mit der Sollbruchwandung (65) ver
schlossene Ende höchstens bis zu den Befestigungsflan
schen (25, 26) reicht.
6. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß in der der Klemmplatte (3)
gegenüberliegenden Wandung (21) des Haltekörpers (2) ein
gebördeltes und gerolltes Innengewinde (29) angebracht
ist.
7. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsflansche
(25, 26) an ihrer der Dreifachwandverbindung des Halte
körpers (2) gegenüberliegenden wenigstens teilweise offe
nen Seite wenigstens teilweise mit einer Stufenprägung
(241, 251) versehen sind.
8. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplattenausnehmung
(42) mit einer unterhalb des Schraubenkopfes (41) am
Gewindebolzen (43) beabstandet angeordneten Plattenhal
tering (45) ausgebildet ist.
9. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckkörper (6) aus
Kunststoff und der Haltekörper (2) aus Metall geformt
ist.
10. Verfahren zur Herstellung von Haltekörpern (2) für eine
Unterkonstruktion zur Befestigung von Scharnierlappen
nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch
folgende Schritte:
- A) Formen wenigstens eines Doppelhaltekörperrohlings
(101.1, . . . 101.n) aus einem Metallblechstreifen
(100) mit einer Wannenvertiefung (102.1, . . . 102.n),
die von einem Wannenrand (103.1, . . . 103.n) umgeben
ist, wobei entlang einer späteren Trennlinie (106.1,
. . . 106.n) spiegelbildlich in
- - einen Wannenboden (107.1, . . . 107.n) der Wannen vertiefung (102.1, . . .) jeweils eine Ausnehmung (129.1, . . ., 129.n) mit zwei sich gegenüberliegen den Eindrückungen (27.1, . . .) eingeformt werden und
- B) Herausschneiden von Befestigungsflanschen (25, 26) aus dem Wannenrand (102.1, . . .) und Trennen der bear beiteten Doppelhaltekörperrohlinge (101.1, . . .) ent lang wenigstens einer Trennlinie (106.1, . . . 106.n).
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- a) daß beabstandet zueinander Faltungsbereiche (104, 109, 110, 111) aus einem 1,5 bis 3,0 mm dicken Metallstreifen (100) mit einer Breite (B) zwischen 110 bis 150 mm, vorzugsweise 120 mm herausgeschnitten werden,
- b) daß zwischen den ausgeschnittenen Faltungsbereichen die Doppelhaltekörperrohlinge (101.1, . . .) eingeprägt werden,
- c) daß in die Wannenböden (107.1, . . .) die Eindrückungen (27.1, . . .) und die Schweißbuckel (28) in die Wannen ränder (103.1, . . .) unter gleichzeitigem Bossieren eingedrückt werden,
- d) daß in den Wannenboden (107.1, . . .) die Ausnehmungen (129.1, . . .) und entlang der Trennlinie (106.1, . . .) eine Ausstanzung (112) unter Belassung zweier sich gegenüberliegender Mittelstücke (113, 114) einge bracht werden,
- e) daß in der Ausnehmung (129.1, . . .) des Wannenbodens (107.1, . . .) ein Innengewinde (29) eingerollt und der Bereich um die Ausnehmung (129.1, . . .) gebördelt wird und die Mittelstücke herausgelöst werden und
- f) mit den Wannenrändern (103.1, . . .) verbundene Zwi schenstücke (115) herausgelöst und die Befestigungs flansche (25, 26) freigegeben werden.
12. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß entlang der Trennlinie (106.1, . . .) eine Doppel
stufenprägung (105) in den Wannenrand (103.1, . . .) einge
formt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Doppelhaltekörperrohling (101,
. . .) tiefgezogen wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß durch Stanzen und/oder Schleifen die
Ränder der Haltekörper (2) begradigt und die Doppelhal
tekörperrohlinge (102.1, . . .) zu Haltekörpern (2) ge
trennt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ecken der Haltekörper (2) ge
rundet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997121153 DE19721153C2 (de) | 1997-05-21 | 1997-05-21 | Hinterschweißtasche und Verfahren zur Herstellung eines Haltekörpers hierfür |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997121153 DE19721153C2 (de) | 1997-05-21 | 1997-05-21 | Hinterschweißtasche und Verfahren zur Herstellung eines Haltekörpers hierfür |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19721153A1 true DE19721153A1 (de) | 1998-11-26 |
| DE19721153C2 DE19721153C2 (de) | 1999-07-22 |
Family
ID=7830026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997121153 Expired - Fee Related DE19721153C2 (de) | 1997-05-21 | 1997-05-21 | Hinterschweißtasche und Verfahren zur Herstellung eines Haltekörpers hierfür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19721153C2 (de) |
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| DE10065891C1 (de) * | 2000-12-13 | 2002-02-28 | Bos Gmbh | Türzargenbandaufnahme |
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-
1997
- 1997-05-21 DE DE1997121153 patent/DE19721153C2/de not_active Expired - Fee Related
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| CN108368718B (zh) * | 2015-10-12 | 2019-12-10 | 关迪卡有限责任公司 | 结构上改进的、带有位置调节的内藏式隐蔽铰链 |
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