DE19721144A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Handhaben von Zuschnitten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Handhaben von ZuschnittenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Transport von Zu
schnitten, die nacheinander von einer Materialbahn abgetrennt
werden, insbesondere für die Fertigung von Zigaretten-Packun
gen, in Verbindung mit einem Verpackungsaggregat, wobei die Zu
schnitte während des Abtrennens von der Materialbahn und danach
an einem Saugförderer anliegen, insbesondere an einer drehenden
Förderwalze mit Saugbohrungen. Weiterhin betrifft die Erfindung
eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
In der Verpackungstechnik werden vor allem dünnwandige Zu
schnitte aus Papier, Folie oder dergleichen im Bereich der Ver
packungsmaschine durch Abtrennen von einer fortlaufenden Ma
terialbahn gefertigt und dem Verpackungsprozeß, also insbeson
dere einem Faltrevolver zugeführt. Die von der Materialbahn ab
getrennten Zuschnitte werden einem mit Saugluft beaufschlagten
Förderorgan übergeben, insbesondere an den Umfang einer Förder
walze mit Saugbohrungen angelegt. Üblicherweise wird die Ma
terialbahn der Förderwalze zugeführt und der Zuschnitt abge
trennt, wenn dieser bereits mit dem überwiegenden Bereich am
Umfang der Förderwalze anliegt.
Der Transport der Materialbahn bzw. des Zuschnitts durch den
Saugförderer während des Abtrennens von der Materialbahn kann
Probleme verursachen. Die auf die Materialbahn bzw. den Zu
schnitt durch das Förderorgan wirkende Zugkraft führt zu unprä
zisen Trennschnitten und/oder zu einer Schiefstellung des Zu
schnitts auf dem Saugförderer. Dabei ist es üblich, daß die Ma
terialbahn bzw. der Zuschnitt schlupfend am Saugförderer bzw.
an der Förderwalze anliegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Abtrennen von Zu
schnitten von einer Materialbahn bei gleichzeitigem Abtransport
des Zuschnitts durch einen Saugförderer zu verbessern, insbe
sondere hinsichtlich der Durchführung des Trennschnitts
und/oder der Lage des Zuschnitts sicherer zu gestalten.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren
dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des Saugförderers
auf die Materialbahn bzw. auf den Zuschnitt wirkende Saugkraft
nach Maßgabe unterschiedlicher Betriebszustände des Ver
packungsaggregats anpaßbar ist, insbesondere derart, daß bei
niedrigerer Takt- bzw. Drehzahl geringere Saugkraft und bei hö
herer Takt- bzw. Drehzahl eine höhere Saugkraft auf die Ma
terialbahn bzw. auf den Zuschnitt ausgeübt wird.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß für eine prä
zise Ausführung des Trennschnitts bzw. für eine exakte Posi
tionierung des Zuschnitts bei Weitertransport die auf Material
bahn bzw. Zuschnitt ausgeübte Saugkraft im Bereich des Saug
förderers bzw. im Bereich der Förderwalze von Bedeutung ist.
Nach den Erkenntnissen der Erfindung ist bei einer geringeren
Fördergeschwindigkeit des Saugförderers, also bei geringerer
Drehzahl der Förderwalze, eine niedrigere Saugkraft vorzusehen
und bei höherer Taktzahl bzw. Drehzahl eine entsprechend höhere
Saugkraft. Entsprechend wird erfindungsgemäß die auf den Saug
förderer bzw. auf die Förderwalze wirkende Saugkraft gesteuert
in Abhängigkeit von dem Betriebszustand der Verpackungsma
schine.
Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung be
steht der Saugförderer aus einer mit Saugbohrungen bestückten,
drehbar angetriebenen Förderwalze.
An deren Umfang liegen Materialbahn bzw. Zuschnitt schlupfend
an. Die Förderwalze bzw. deren längs des Umfangs verteilt ange
ordnete Saugbohrungen werden über ein Unterdruckaggregat mit
Saugkraft beaufschlagt, und zwar vorzugsweise durch eine (han
delsübliche) Vakuumpumpe. Deren Saugleistung wird erfindungsge
mäß gesteuert nach Maßgabe der Arbeitsgeschwindigkeit der Ver
packungsmaschine bzw. Drehzahl der Förderwalze.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist die Vakuum
pumpe so ausgebildet, daß der Unterdruck mittels Druckluft er
zeugt wird, der innerhalb der Vakuumpumpe in Unterdruck umge
wandelt wird. Bei einer derartigen Vakuumpumpe wird erfindungs
gemäß der Unterdruck durch Regelung der zugeführten Druckluft
verändert, insbesondere mit Hilfe eines (elektrischen) Druckre
gelventils in der zur Vakuumpumpe führenden Druckluftleitung.
Dieser Gedanke der Regelung von Unterdruck mit Hilfe von zum
Betrieb der Vakuumpumpe eingesetzter Druckluft ist von grund
sätzlicher Bedeutung.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand
der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen nä
her erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein beispielhaftes Zuschnittaggregat als Teil einer
Verpackungsmaschine in schematischer Seitenansicht,
Fig. 2 ein Beispiel für ein Unterdruckaggregat, in schema
tischer Seitenansicht,
Fig. 3 ein Diagramm zur Darstellung der Wechselbeziehung
zwischen Maschinendrehzahl und Druckluft für den Be
trieb der Vakuumpumpe.
Fig. 1 zeigt ein mögliches, bevorzugtes Anwendungsbeispiel für
die Handhabung von Zuschnitten 10. Bei diesem kann es sich um
einen Zuschnitt aus Papier oder Stanniol handeln, der zum Ein
hüllen einer Zigarettengruppe (nicht gezeigt) dient. Die Zu
schnitte 10 werden aufeinanderfolgend von einer fortlaufenden
Materialbahn 11 des Verpackungsmaterials abgetrennt. Die Ma
terialbahn 11 wiederum wird von einer Bobine (nicht gezeigt)
abgezogen.
Zum Abtrennen der Zuschnitte 10 von der Materialbahn 11 wird
diese durch ein Paar von Vorzugswalzen 12, 13 einem Zuschnitt
aggregat 14 zugeführt. Die Vorzugswalzen 12, 13 sind hinsicht
lich der Fördergeschwindigkeit steuerbar, und zwar nach Maßgabe
der Arbeitsgeschwindigkeit der Verpackungsmaschine.
Die Materialbahn 11 wird von den Vorzugswalzen 12, 13 einem
Schneidaggregat 15 zugeführt. Im Bereich desselben werden die
Zuschnitte 10 bei fortlaufendem Transport der Materialbahn 11
von dieser abgetrennt. Das Schneidaggregat 15 besteht zu diesem
Zweck aus einer Messerwalze 16 mit umlaufendem Messer 17 und
einem feststehenden Gegenmesser 18.
Der Zuschnitt 10 wird von einem Zuschnittförderer aufgenommen,
nämlich von einer Förderwalze 19. Diese ist längs des Umfangs
mit einer Vielzahl von radial gerichteten und an der Umfangs
fläche mündenden Saugbohrungen 20 versehen. Der Zuschnitt 10
wird demnach durch Saugluft bzw. Unterdruck an der zylindri
schen Umfangsfläche der Förderwalze 9, 10 gehalten. Die drehend
in Richtung des Pfeils 21 vorzugsweise kontinuierlich angetrie
bene Förderwalze 19 transportiert den Zuschnitt 10 zu einer
Zwischenwalze 22. Diese übergibt den Zuschnitt 10 an ein Falt
aggregat, nämlich einen Faltrevolver 23. Von diesem ist in
Fig. 1 nur ein kleiner Teil des Umfangs vereinfacht darge
stellt.
Bei dem vorliegenden Beispiel ist das Faltaggregat bzw. der
Faltrevolver 23 für die Fertigung von Zigaretten-Packungen des
Typs Weichbecher ausgerichtet. Am Umfang des Faltrevolvers 23
sind zu diesem Zweck besondere Halterungen für die Aufnahme der
Zuschnitte 10 angeordnet, nämlich als Hohlkörper ausgebildete
Faltdorne 24. Die Zuschnitte 10 werden nacheinander durch ein
Zuführungsorgan 25 an den Faltrevolver 23 bzw. an einen in kon
tinuierlicher Bewegung vorbei laufenden Faltdorn 24 übergeben.
Das Zuführungsorgan 25 besteht zu diesem Zweck aus einer seit
lich bzw. versetzt angeordneten Saugscheibe 26 und einem achs
parallel gerichteten Saugfinger 27. Beide erfassen den Zu
schnitt 10. Ein in Förderrichtung vornliegender, quergerichte
ter Randbereich des Zuschnitts 10 erhält Anlage am Saugfinger
27. Ein seitlicher Randbereich des Zuschnitts 10 wird durch die
drehende Saugscheibe 26 gehalten. Der Zuschnitt 10 wird als
teilzylindrischer Hohlkörper im Bereich der Bewegungsbahn der
Faltdorne 24 bereitgehalten und nacheinander durch diese mitge
nommen.
Das so ausgebildete Zuschnittaggregat 14 bzw. der Faltrevolver
23 mit den zugeordneten Organen entspricht im Aufbau und in der
Arbeitsweise dem Aggregat gemäß DE 196 44 079.3.
Das Zuschnittaggregat 14 arbeitet in der Weise, daß die Ma
terialbahn 11 durch die Vorzugswalzen 12, 13 und die als Umlenk
walze dienende Messerwalze 16 an den Umfang der Förderwalze 19
angelegt wird. Die Arbeitsweise des Schneidaggregats 15 ist so
ausgebildet, daß ein vorderer Endbereich der Materialbahn 11
bereits am Umfang der Förderwalze 19 anliegt und an dieser
durch Saugbohrungen 20 bzw. den Unterdruck gehalten wird, wenn
der Trennschnitt für die Herstellung des Zuschnitts 10 ausge
führt wird. Die Fördergeschwindigkeiten sind so aufeinander ab
gestimmt, daß die Materialbahn 11 unter Schlupf am Umfang der
Förderwalzen 19 anliegt. Diese wird demnach mit größerer Um
fangsgeschwindigkeit angetrieben als die Förderbewegung der
Materialbahn 11. Nach Abtrennen des Zuschnitts 10 wird dieser
auf die Umfangsgeschwindigkeit der Förderwalze 19 beschleunigt.
Der durch die Saugbohrungen 20 auf die Materialbahn 11 ausge
übte Unterdruck erlaubt eine schlupfende Anlage am Umfang der
Förderwalze 19.
Die Förderwalze 19 ist mit einem im Aufbau und in der Arbeits
weise bekannten System von Nuten und Kanälen ausgerüstet, um im
Bereich der Saugbohrungen 20 Unterdruck zu erzeugen. Die För
derwalze 19 ist im Bereich einer Achse bzw. Welle (nicht ge
zeigt) über eine Leitung 28 mit einer Unterdruckquelle verbun
den.
In Fig. 2 ist schematisch ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
für ein Unterdruckaggregat gezeigt. Dieses besteht im wesent
lichen aus einer Vakuumpumpe 29 bekannter Bauart. Die Vakuum
pumpe ist über die (Saug-)Leitung 28 mit der Förderwalze 19
verbunden. Die Vakuumpumpe 29 ist innerhalb eines Gehäuses 30
angeordnet. Die Leitung 28 schließt an der Oberseite des Gehäu
ses 30 an. Ein Schalldämpfer 31 ist ebenfalls an der Oberseite
des Gehäuses 30 angebracht. Unterhalb desselben befindet sich
ein Anzeigegerät 32 für den Unterdruck. Die Relativstellung
kann auch so gewählt werden, daß das Gehäuse 30 aufrecht und
die beschriebenen Organe demnach seitlich angebracht sind.
Die Vakuumpumpe 29 arbeitet nach einem besonderen, (bekannten)
Prinzip. Das Vakuum wird mit Hilfe von Druckluft erzeugt. Diese
wird über eine Druckluftleitung 33 der Vakuumpumpe 29 zugeführt
und in das Gehäuse 30 eingeleitet. Die Druckluftleitung 33 ist
an das zentrale Druckluftsystem der Verpackungsmaschine ange
schlossen, hier an eine Zentralleitung 34. In dieser herrscht
der Druck des zentralen Druckluftsystems von z. B. 6 bar.
Der Vakuumpumpe 29 wird ein (geringfügig) reduzierter Druck
über die Druckluftleitung 33 zugeführt. Zu diesem Zweck ist in
das Leitungssystem ein Druckregelventil 35 bekannter Bauart
eingeschaltet. Dieses wird elektrisch betätigt. In Fig. 2 ist
seitlich am Druckregelventil 35 ein Anschluß 36 für eine Elek
troleitung gezeigt.
Eine Besonderheit besteht darin, daß die Halte- bzw. Saugkraft
für Materialbahn 11 und Zuschnitt 10 am Umfang der Förderwalze
19 veränderbar ist, und zwar durch Veränderung des Unterdrucks
an den Saugbohrungen 20. Konkret wird der Unterdruck und damit
die Haltekraft angepaßt an den jeweiligen aktuellen Betriebs
zustand des Zuschnittaggregats 14. Dessen Betriebszustand wie
derum ist an die Arbeitsweise der Verpackungsmaschine angepaßt.
Grundlage für die Regelung des Vakuums im Bereich der
Saugbohrungen 20 ist die Arbeitsgeschwindigkeit bzw. Taktzahl
der Verpackungsmaschine. Diese wiederum wird zweckmäßigerweise
gesteuert von der Zulieferung des Packungsinhalts, also der Zi
garetten und/oder des Verpackungsmaterials. Ein Beispiel für
die Steuerung der Verpackungsmaschine nach Maßgabe der Versor
gung mit Zigaretten ist Gegenstand der DE 196 35 598.2. Dabei
wird der Inhalt eines Zigarettenspeichers überwacht und die Ar
beitsgeschwindigkeit der Verpackungsmaschine hieran angepaßt.
Hintergrund der Regelung der Saugluft im Bereich der Saugboh
rungen 20 ist eine korrekte Führung der Materialbahn 11
und/oder der Zuschnitte 10 im Bereich der Förderwalze 19, ins
besondere während des Trennschnitts. Eine unangepaßte Zugkraft
im Bereich der an der Förderwalze 19 anliegenden Materialbahn
10 führt zu einem unkorrekten Trennschnitt und zu einem Schief
stellen des Zuschnitts 10. Zu diesem Zweck ist die Saugkraft
der Saugbohrungen 20 an die Drehgeschwindigkeit der Förderwalze
19 und damit an die Umfangsgeschwindigkeit derselben angepaßt.
Konkret wird bei einer größeren Geschwindigkeit eine größere
Haltekraft am Umfang der Förderwalze 10 erzeugt durch ein stär
keres Vakuum. Bei geringerer Drehgeschwindigkeit wird die Saug
kraft durch entsprechende Regelung der Vakuumpumpe 29 redu
ziert. Die optimalen Ergebnisse werden zweckmäßigerweise empi
risch ermittelt.
Eine weitere Besonderheit besteht in der Maßnahme zur Regelung
des von der Vakuumpumpe 29 erzeugten Vakuums bzw. Unterdrucks
in der Leitung 28, also am Ausgang der Vakuumpumpe 29. Die
Leistung der Vakuumpumpe 29 wird indirekt geregelt, nämlich
über die Zufuhr der Druckluft. Hierfür dient das Druckregel
ventil 35 in der Druckluftleitung 33. Über die elektrische
Steuerleitung (Anschluß 36) kann die Zufuhr von Druckluft zur
Vakuumpumpe 29 geregelt werden. Das Druckregelventil 35 arbei
tet zweckmäßigerweise so, daß bei einer Veränderung der Span
nung aufgrund der elektrischen Steuerleitung eine entsprechende
Reduzierung des Drucks in der Druckleitung 33 bewirkt wird.
Beispielsweise kann bei 10 V der Druck 5 bar, bei 5 V der Druck
2,5 bar betragen. Die entsprechenden Steuerdaten werden von dem
Betriebszustand der Verpackungsmaschine übernommen bzw. von der
Drehzahl der Förderwalze 19.
Die Regelung des Unterdrucks zum Fördern von Material bahnen und
Zuschnitten kann auch bei anderen (endlosen) Förderorganen zum
Einsatz kommen, z. B. bei Saugbändern. In gleicher Weise kann
die beschriebene Steuerung von Vakuumpumpen über den Luftdruck
auch in einem anderen Zusammenhang eingesetzt werden.
Die Wechselbeziehung zwischen Arbeitsgeschwindigkeit bzw. Takt
zahl der Verpackungsmaschine und damit Drehzahl der Förderwalze
19 zum Saugdruck im Bereich der Saugbohrungen 20 ergibt sich
aus einem Diagramm gemäß Fig. 3. Dort sind auf der Abszisse 37
die möglichen Drehzahlen bzw. Arbeitstakte der Verpackungsma
schine aufgezeichnet. Die Ordinate 38 zeigt (indirekt) die
Saug- bzw. Haltekraft an den Saugbohrungen 20. Konkret ist der
durch das Druckregelventil 35 eingestellte Druck in der Druck
luftleitung 33 gezeigt. Hieraus ergibt sich aber eine analoge
Saug- bzw. Haltekraft an der Förderwalze 19. Die Zahlen auf der
Ordinate 38 geben den Überdruck an. Die Wechselbeziehung ist
aus einer Kurve 39 ablesbar.
10
Zuschnitt
11
Materialbahn
12
Vorzugswalze
13
Vorzugswalze
14
Zuschnittaggregat
15
Schneidaggregat
16
Messerwalze
17
Messer
18
Gegenmesser
19
Förderwalze
20
Saugbohrung
21
Pfeil
22
Zwischenwalze
23
Faltrevolver
24
Faltdorn
25
Zuführungsorgan
26
Saugscheibe
27
Saugfinger
28
Leitung
29
Vakuumpumpe
30
Gehäuse
31
Schalldämpfer
32
Anzeigegerät
33
Druckluftleitung
34
Zentralleitung
35
Druckregelventil
36
Anschluß
37
Abszisse
38
Ordinate
39
Kurve
Claims (7)
1. Verfahren zum Herstellen und Transportieren von Zuschnit
ten (10), die nacheinander von einer Materialbahn (11) abge
trennt werden, insbesondere für die Fertigung von Zigaretten-
Packungen, in Verbindung mit einem Verpackungsaggregat, wobei
die Zuschnitte (10) während des Abtrennens von der Materialbahn
(11) und danach an einem Saugförderer anliegen, insbesondere an
einer drehenden Förderwalze (19) mit Saugbohrungen (20), da
durch gekennzeichnet, daß die im Bereich des Saugförderers bzw.
der Förderwalze (19) auf die Materialbahn (11) bzw. auf den
Zuschnitt (10) wirkende Halte- bzw. Saugkraft nach Maßgabe un
terschiedlicher Betriebszustände des Verpackungsaggregats ver
änderbar ist, insbesondere derart, daß bei niedrigerer Takt-
bzw. Drehzahl geringere Halte- bzw. Saugkraft und bei höherer
Takt- bzw. Drehzahl höhere Halte- bzw. Saugkraft auf die Ma
terialbahn (11) bzw. den Zuschnitt (10) wirkt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Unterdruck am Saugförderer bzw. an der Förderwalze (19) durch
ein Unterdruckaggregat erzeugt wird, insbesondere durch eine
Vakuumpumpe (29) und daß die Saugleistung der Vakuumpumpe (29)
geregelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vakuumpumpe (29) mittels Druckluft betrieben wird und daß
die Saugkraft der Vakuumpumpe (29) durch Veränderung des Drucks
der zugeführten Druckluft geregelt wird.
4. Vorrichtung zum Abtrennen und Transport von Zuschnitten
(10) von einer Materialbahn (11) bei kontinuierlicher Förderung
derselben, insbesondere für die Fertigung von Zigaretten-
Packungen, in Verbindung mit einem Verpackungsaggregat, insbe
sondere einem Faltrevolver (23), wobei die Zuschnitte (10) wäh
rend des Abtrennens von der Materialbahn (11) und danach an
einem mit Saugluft beaufschlagten Zuschnittförderer anliegen,
insbesondere an einer (kontinuierlich) drehenden Förderwalze
(19) mit Saugbohrungen (20) zum Halten der Materialbahn (11),
dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnittförderer, insbesondere
die Förderwalze (19) bzw. deren Saugbohrungen (20) an eine Un
terdruckquelle angeschlossen sind, insbesondere an eine Vakuum
pumpe (29) und daß die Saugkraft der Unterdruckquelle bzw. der
Vakuumpumpe (29) nach Maßgabe der Fördergeschwindigkeit des
Zuschnittförderers, insbesondere der Förderwalze (19), verän
derbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vakuumpumpe (29) mittels Druckluft betrieben ist und daß
zur Veränderung der Saugkraft der Vakuumpumpe (29) die Zufuhr
von Druckluft zur Vakuumpumpe (29) regelbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß der Vakuumpumpe (29) Druckluft über eine Druckluftlei
tung (33) zuführbar ist und daß in der Druckluftleitung (33)
ein Organ zur regelbaren Änderung des Drucks der Druckluft an
geordnet ist, insbesondere ein (elektrisch regelbares) Druckre
gelventil (35).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6 sowie einem der weiteren An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumpumpe (29) bzw.
deren Druckluftleitung (33) an ein zentral es Druckluftsystem
der (Verpackungs-)Maschine angeschlossen ist, insbesondere über
die Druckluftleitung (33) und daß das Druckregelventil (33)
zwischen einer Zentralleitung (34) und der Druckluftleitung
(33) angeordnet ist.
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