DE19721114A1 - Verfahren zum Erzeugen einer Oxidschicht auf Siliciumcarbid und Verwendung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Erzeugen einer Oxidschicht auf Siliciumcarbid und Verwendung des VerfahrensInfo
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Description
Eine für feldgesteuerte Halbleiterbauelemente verbreitet ein
gesetzte Struktur ist die Metall-Oxid-Halbleiter(MOS)-Struk
tur, die aufgebaut ist aus einem Halbleiter, einem auf dem
Halbleiter angeordneten dielektrischen Oxid und einer Gate
elektrode auf dieser Oxidschicht. Durch Anlegen einer Gate
spannung an die Gateelektrode kann der elektrische Widerstand
in einem an das Oxid angrenzenden Kanalgebiet im Halbleiter
gesteuert werden.
Die für die Funktion und Stabilität von MOS-Bauelementen ent
scheidenden elektrischen Eigenschaften einer MOS-Struktur
werden im wesentlichen durch die Eigenschaften der Grenz
fläche zwischen dem Oxid und dem Halbleiter und die Eigen
schaften des Oxidvolumens geprägt. Die Eigenschaften der
Grenzfläche zwischen Oxid und Halbleiter umfassen die Dichte
der festen Ladungen und die Dichte der umladbaren Zustände
und können durch Messung der Kapazität C der MOS-Struktur in
Abhängigkeit von der angelegten Gatespannung (CV-Messung)
ermittelt werden. Die festen Ladungen und umladbaren Zustände
an der Grenzfläche verschieben einerseits die Einsatzspan
nung, d. h. die Gatespannung, ab der sich ein leitfähiger
Inversionskanal im Halbleiter ausbildet, und verringern ande
rerseits die Beweglichkeit der Ladungsträger im Inversions
kanal. Die Volumeneigenschaften des Oxids umfassen den Leck
strom durch das Oxid bei niedrigen Feldstärken sowie die
Durchbruchsfeldstärke und können durch Messung des Stromes I
durch die MOS-Struktur in Abhängigkeit von der angelegten
Gatespannung (IV-Messung) charakterisiert werden. Der Leck
strom im Oxid darf während des Betriebs des MOS-Bauelements
nicht zu hoch werden, da sonst durch Ladungsträgerinjektion
in das Oxid die Eigenschaften des MOS-Bauelements verändert
werden und eine Langzeitstabilität des Bauelementes nicht
mehr gewährleistet ist. Eine wesentliche Voraussetzung für
MOS-Bauelemente ist somit ein Herstellungsprozeß zum Erzeugen
hochwertiger Oxidschichten auf dem für die MOS-Struktur vor
gesehenen Halbleiter.
Zum Herstellen einer Oxidschicht auf dem Halbleiter Silicium
carbid (SiC) ist neben chemischer Dampfphasenabscheidung
(CVD) die thermische Oxidation des SiC bekannt. Bei der
thermischen Oxidation wird die zu oxidierende Oberfläche des
SiC bei Prozeßtemperaturen von typischerweise größer 1100°C
einer sauerstoffhaltigen Gasatmosphäre ausgesetzt. Der Sauer
stoff reagiert chemisch mit dem SiC unter Bildung von Sili
ciumdioxid (SiO2) und flüchtigen Kohlenstoffoxid. Bei diesem
thermischen Oxidationsprozeß wird das SiC-Material von seiner
Oberfläche her aufgebraucht und die SiO2-Schicht wächst in
den SiC-Halbleiter hinein.
Man unterscheidet zwei Grundtypen der thermischen Oxidation,
die trockene Oxidation und die feuchte Oxidation (Naßoxida
tion). Bei der trockenen Oxidation enthält die Oxidations-
Gasatmosphäre Sauerstoff mit einem möglichst geringen Wasser
gehalt, beispielsweise mit einer Restfeuchte von unter 5 ppm.
Bei der feuchten Oxidation wird Wasserdampf als wesentlicher
Bestandteil der Oxidationsatmosphäre verwendet.
Aus E. Stein v. Kamienski et al., "Defects in differently
annealed oxides on 4H- and 6H SiC", Technical Digest of
International Conference on SiC and Related Materials, Kyoto,
Japan, 1995, Seiten 211-212 ist ein Verfahren zum Erzeugen
einer Oxidschicht auf SiC des 4H- und des 6H-Polytyps durch
trockene Oxidation oder feuchte Oxidation bei einer Prozeß
temperatur von 1150°C bekannt. Es wird angegeben, daß die
feuchte Oxidation zu besseren Ergebnissen hinsichtlich der
festen Ladungen führt als die trockene Oxidation. Das bereits
oxidierte SiC wird zum Ausheilen einer auf die Oxidation fol
genden Nachbearbeitung (Folge-Ausheilung) (Post-Oxidation-An
neal) in einer Inertgasatmosphäre mit Argon (Ar) oder Stick
stoff (N2) bei einer Temperatur von 1150°C unterzogen. Durch
die Folge-Ausheilung werden nach den Angaben der Autoren die
Dichte der Grenzflächenladungen und der festen Ladungen sowie
der Elektronenhaftstellen im Oxid deutlich reduziert.
In A. Rys et al., "Modeling and Characterization of Thermally
Oxidized 6H Silicon Carbide", Journal of Electrochemical
Society, Vol. 142, No. 4, April 1995, Seiten 1318-1322 wird
ein Verfahren zum Erzeugen einer Oxidschicht auf SiC des
6H-Polytyps angegeben, bei dem das SiC in einer feuchten Oxida
tionsatmosphäre bei Temperaturen zwischen 1100°C und 1250°C
oxidiert wird. Die feuchte Oxidationsatmosphäre wird präpa
riert, indem Sauerstoff durch destilliertes Wasser bei 95°C
geleitet wird (Wasserpfeiffenprinzip). Nach der Oxidation
wird eine Folge-Ausheilung in einer Gasatmosphäre mit Argon,
Stickstoff, Wasserstoff oder Helium durchgeführt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Erzeugen einer Oxidschicht auf Siliciumcarbid durch
thermische Oxidation anzugeben, so daß die Oxidschicht in
einer MOS-Halbleiterstruktur vorteilhafte elektrische
Eigenschaften zeigt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst mit den Merk
malen der Ansprüche 1 bzw. 2 bzw. 3. Das Verfahren zum Er
zeugen einer Oxidschicht auf Siliciumcarbid umfaßt zwei
nacheinander auszuführende Oxidationsschritte. In einem
ersten Oxidationsschritt wird das Siliciumcarbid an einer
Oberfläche in einer Gasatmosphäre, die einen wenigstens
zehnmal größeren Anteil an Sauerstoff als an Wasser enthält,
bei einer oder mehreren Prozeßtemperaturen zwischen 800° und
1500°C oxidiert. In einem zweiten Oxidationsschritt wird das
nun bereits an seiner Oberfläche mit einer Oxidschicht
versehene Siliciumcarbid in einer Gasatmosphäre mit einem
über dem 0,15-fachen eines Sauerstoffanteils liegenden Anteil
an Wasser bei einer oder mehreren Prozeßtemperaturen zwischen
800°C und 1500°C weiter oxidiert. Wenigstens einer der beiden
Oxidationsschritte wird erfindungsgemäß bei mindestens einer
Temperatur durchgeführt, die außerhalb des Bereichs von
1000°C bis 1300°C liegt. Der erste Oxidationsschritt ent
spricht einer trockenen thermischen Oxidation des Silicium
carbids, während der zweite Oxidationsschritt einer feuchten
thermischen Oxidation des Siliciumcarbids entspricht.
Aus der früheren, nicht vorveröffentlichten Anmeldung
Nr. 19612692.4-45 ist als Lösung der Aufgabe ein Verfahren be
kannt, das auf der hiermischen Oxidation von Siliciumcarbid
in einem Temperaturbereich zwischen 1000°C und 1300°C beruht.
Hierbei macht man sich die durch experimentelle Untersuchun
gen gewonnene Erkenntnis zunutze, daß die Eigenschaften der
Grenzfläche zwischen einer thermisch gewachsenen Oxidschicht
und Siliciumcarbid bei feuchter Oxidation besser sind als bei
trockener Oxidation, und daß umgekehrt die Volumeneigenschaf
ten des thermisch auf dem Siliciumcarbid gewachsenen Oxids
bei trockener Oxidation besser sind als bei feuchter Oxida
tion. Ausgehend von dieser Erkenntnis wird das Siliciumcarbid
nicht wie beim Stand der Technik mit nur einer Oxidationsart
(trocken oder feucht) oxidiert, sondern durch Kombination der
beiden Oxidationstypen in der angegebenen, besonderen Reihen
folge, nämlich erst die trockene Oxidation und dann feuchte
Oxidation. Durch diese besondere Kombination der beiden
Oxidationstypen werden die guten Grenzflächeneigenschaften
zwischen Oxidschicht und Siliciumcarbid einer feuchten Oxida
tion und zugleich die guten Volumeneigenschaften in der Oxid
schicht einer trockenen Oxidation erreicht, bezüglich der
elektrischen Eigenschaften also die Vorzüge der trockenen mit
denen der feuchten Oxidation vereinigt.
Die vorliegende Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß das
Verfahren aus der früheren, nicht vorveröffentlichten Anmel
dung auch in einem im Vergleich dazu nach beiden Seiten hin
erweiterten Temperaturbereich durchgeführt werden kann. So
erlaubt es das erfindungsgemäße Verfahren, durch Wahl einer
besonders großen oder besonders kleinen Temperatur für die
durchzuführenden Oxidationsschritte auf etwaige Erfordernisse
der Prozeßführung Rücksicht zu nehmen. Durch die Wahl einer
besonders hohen Temperatur (jenseits von 1300°C) können so
beispielsweise aufgewachsene Kristallstrukturen besser
ausgeheilt und implantierte Fremdatome besser aktiviert
werden. Durch Wahl einer besonders niedrigen Temperatur
können beispielsweise andere, bereits auf der Kristallstruk
tur aufgebrachte Strukturen vor thermischer Schädigung be
wahrt werden. Die Güte der entstehenden Oxidschichten wird
dabei nicht in Frage gestellt, mit abnehmender Temperatur muß
lediglich mit einer längeren Dauer des Verfahrens bei glei
cher erwünschter Ausbeute gerechnet werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Ver
fahrens ergeben sich aus den von den Ansprüchen 1, 2 bzw. 3
jeweils abhängigen Ansprüchen.
Vorzugsweise wird bei einem der beiden Oxidationsschritte,
für den an sich ein Temperaturintervall zwischen 1000°C und
1300°C vorgesehen sein soll, mindestens eine Prozeßtemperatur
zwischen 1050°C und 1250°C eingestellt.
Das Verhältnis von Sauerstoffanteil zu Wasseranteil in der
Gasatmosphäre beim ersten Oxidationsschritt wird ferner
vorzugsweise auf wenigstens 106 : 1 (eine Million zu eins)
eingestellt.
Beim zweiten Oxidationsschritt wird dieses Verhältnis von
Sauerstoffanteil zu Wasseranteil in der Gasatmosphäre dagegen
in einer vorteilhaften Ausführungsform unter 1 : 10 einge
stellt.
Im Anschluß an den zweiten Oxidationsschritt wird in einer
besonders vorteilhaften Ausführungsform das an seiner Ober
fläche oxidierte Siliciumcarbid in einem ersten Folge-Aus
heilungs-Schritt einer Gasatmosphäre mit einem Inertgasanteil
von wenigstens 90% bei Prozeßtemperaturen zwischen 800°C und
1500°C ausgesetzt. Dadurch können Ausheilprozesse in der auf
gewachsenen Oxidschicht stattfinden. Die Unterschiede der
elektrischen Eigenschaften der erhaltenen Oxide zwischen
trockener und feuchter Oxidation bleiben auch nach diesem
technologischen Ausheilschritt erhalten.
Ferner kann das an seiner Oberfläche oxidierte Siliciumcarbid
nach dem zweiten Oxidationsschritt auch in einer Feuchtoxida
tions-Gasatmosphäre abgekühlt werden.
Vorteilhaft ist auch ein Abkühlen des an seiner Oberfläche
oxidierten Siliciumcarbid nach dem ersten Folge-Ausheilungs-
Schritt in einem zweiten Folge-Ausheilungs-Schritt in einer
Gasatmosphäre mit einem Inertgasanteil von wenigstens 90%.
Der Inertgasanteil kann Stickstoff oder auch wenigstens ein
Edelgas enthalten.
Da die feucht oxidierte Teilschicht der Oxidschicht nur für
die Grenzfläche zum SiC benötigt wird, kann die Dicke dieser
Teilschicht deutlich geringer sein als die Dicke der trocken
oxidierten Teilschicht. Vorzugsweise wird mit dem ersten
Oxidationsschritt deshalb wenigstens 80% der Schichtdicke
der Oxidschicht an der Oberfläche des Siliciumcarbid erzeugt.
Die bevorzugte Anwendung des Verfahrens ist die Oxidation von
einkristallinem Siliciumcarbid als Halbleitermaterial.
Die mit einem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellte
Oxidschicht ist besonders vorteilhaft in einer MOS-Halblei
terstruktur mit einem Halbleitergebiet aus einkristallinem
Siliciumcarbid eines vorgegebenen Leitungstyps, einem an
einer Oberfläche dieses Halbleitergebiets angeordneten Basis
gebiet aus einkristallinem Siliciumcarbid vom entgegengesetz
ten Leitungstyp wie das Halbleitergebiet, einem durch das
Basisgebiet vom Halbleitergebiet getrennten Sourcegebiet aus
einkristallinem Siliciumcarbid vom gleichen Leitungstyp wie
das Halbleitergebiet, und der auf einer Oberfläche des Basis
gebiets angeordneten Oxidschicht, auf der eine Gateelektrode
angeordnet ist. Die MOS-Struktur weist eine besonders nied
rige Einsatzspannung auf und auch eine hohe Langzeitstabili
tät und Temperaturstabilität, da eine vorzeitige Degradierung
der MOS-Struktur infolge Aufladung des Oxids durch Leckströme
vermieden wird.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung
Bezug genommen, in deren
Fig. 1 und 2 die beiden Verfahrensschritte des Verfahrens zum
Erzeugen einer Oxidschicht auf Siliciumcarbid
(SiC)
Fig. 3 das mit der Oxidschicht versehene Siliciumcarbid
als Ergebnis der in den Fig. 1 und 2 veranschau
lichten Verfahrensschritte und
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel eines MOSFETs in
Siliciumcarbid
jeweils schematisch veranschaulicht sind. Einander entspre
chende Teile sind mit denselben Bezugszeichen versehen.
Fig. 1 zeigt Siliciumcarbid (SiC) 5 mit einer Oberfläche 50.
Das Siliciumcarbid 50 kann insbesondere ein vergleichsweise
dickes Substrat (Wafer) sein oder auch eine auf einem Sub
strat abgeschiedene SiC-Schicht. Vorzugsweise ist das Sili
ciumcarbid 5 halbleitend und vorzugsweise einkristallin aus
einem vorgegebenen Polytyp, vorzugsweise 6H oder 4H. Die
Oberfläche 50 des Siliciumcarbid 5 wird nun in einem nicht
dargestellten Oxidationsofen einer Gasatmosphäre ausgesetzt,
die einen Sauerstoffanteil O2 enthält und weitere Gasanteile,
die mit X bezeichnet sind. Die weiteren Gasanteile X können
insbesondere Wasserdampf (H2O) enthalten sowie weitere Gase,
die in den Oxidationsprozeß an der Oberfläche 50 nicht oder
nur unwesentlich eingreifen (Inertgase). Der Wasseranteil in
der Gasatmosphäre O2- + X beträgt vorzugsweise höchstens ein
Zehntel des Sauerstoffanteils O2. Unter Anteilen werden dabei
und im folgenden Volumenanteile verstanden. Aufgrund des
vergleichsweise geringen Wasseranteils in der Gasatmosphäre
wird das Siliciumcarbid 5 trocken oxidiert. Der Wasseranteil
in der Gasatmosphäre wird vorzugsweise möglichst gering
eingestellt und kann durch besondere apparative Maßnahmen
unter 1 ppm (= 10-6) des Sauerstoffanteils eingestellt wer
den. Die Prozeßtemperaturen an der Oberfläche 50 werden im
allgemeinen zwischen 800°C und 1500°C eingestellt und vor
zugsweise zwischen 1000°C und 1250°C. Der Gesamtdruck der
Gasatmosphäre kann dabei variiert werden.
Der Sauerstoff O2 in der Gasatmosphäre reagiert nun chemisch
mit dem Silicium (Si) im Siliciumcarbid 5, und es bildet sich
eine thermische Oxidschicht aus Siliciumdioxid (SiO2) an der
Oberfläche 50 des Siliciumcarbid 5. Der Kohlenstoff (C) des
Siliciumcarbid 5 reagiert mit dem Sauerstoff O2 zu Kohlenmon
oxid (CO), das als flüchtiges Reaktionsprodukt in die Gas
atmosphäre entweicht. Durch den Materialverbrauch weicht die
Oberfläche 50 des Siliciumcarbid 5 zurück.
Das Ergebnis dieses thermischen Oxidationsprozesses gemäß Fig.
1 ist eine trocken oxidierte erste Oxidschicht 20 auf der
Oberfläche 50 des Siliciumcarbid 5, die in Fig. 2 dargestellt
ist. Die Dicke d1 dieser ersten Oxidschicht 20 kann über die
zeitliche Dauer des in Fig. 1 dargestellten Trockenoxidations-
Prozesses eingestellt werden.
Das mit der ersten Oxidschicht 20 versehene Siliciumcarbid 5
wird nun gemäß Fig. 2 einer Feuchtoxidationsgasatmosphäre aus
gesetzt. Diese Feuchtoxidationsgasatmosphäre enthält als für
die Oxidation wesentlichen Bestandteil Wasserdampf (H2O) und
weitere Gasanteile Y, insbesondere Sauerstoff (O2) und gege
benenfalls Inertgase. Diese Gasatmosphäre für die Feuchtoxi
dation kann beispielsweise pyrogenisch durch Verbrennen von
Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) zu Wasser (H2O) oder
durch Durchleiten von Sauerstoff (O2) durch siedendes Wasser
(H2O) (Wasserpfeiffenprinzip) erzeugt werden. Der Wasseran
teil in der Feuchtoxidationsgasatmosphäre H2O + Y liegt vor
zugsweise um wenigstens einen Faktor 10 höher als der Sauer
stoffanteil in dieser Gasatmosphäre. Es kann allerdings auch
schon mit Wasseranteilen beginnend ab dem etwa 0,15-fachen des
Sauerstoffanteils in der Feuchtoxidationsgasatmosphäre H2O + Y
gearbeitet werden. Die Prozeßtemperaturen bei dem Feucht
oxidationsprozeß gemäß Fig. 2 liegen im allgemeinen im glei
chen Temperaturbereich wie beim Trockenoxidationsprozeß gemäß
Fig. 1, müssen aber natürlich nicht identisch sein. Vorzugs
weise liegen aber wenigstens bei einem der beiden Oxida
tionsschritte die Prozeßtemperaturen in einem Bereich zwi
schen 800°C und 1000°C oder 1300°C und 1500°C.
Infolge von Diffusion der an der Oxidationsreaktion beteilig
ten Komponenten durch die erste Oxidschicht 20 oxidiert nun
das Siliciumcarbid 5 von seiner Oberfläche 50 her weiter, und
es bildet sich eine feucht oxidierte, weitere Oxidschicht
unter der ersten Oxidschicht 20, die in Fig. 3 als zweite
Oxidschicht 21 dargestellt ist. Die Oberfläche 50 des Sili
ciumcarbid 5 weicht entsprechend weiter zurück. Die Dicke d2
der zweiten Oxidschicht 21 wird durch die Dauer des Feucht
oxidationsprozesses gemäß Fig. 2 eingestellt. Da die zweite
Oxidschicht 21 hauptsächlich für die guten Grenzflächeneigen
schaften zum Siliciumcarbid 5 benötigt wird und die trocken
oxidierte, erste Oxidschicht 20 die guten Volumeneigenschaf
ten gewährleistet, wird die Dicke d2 der zweiten Oxidschicht
21 im allgemeinen kleiner gewählt als die Dicke d1 der ersten
Oxidschicht 20. Vorzugsweise ist das Verhältnis d2/(d1 + d2)
höchstens 0,2 und vorzugsweise höchstens 0,1. Das bedeutet,
daß der Anteil der zweiten Oxidschicht 21 an der gesamten,
aus der ersten Oxidschicht 20 und der zweiten Oxidschicht 21
zusammengesetzten Oxidschicht 2 auf dem Siliciumcarbid 5
bezüglich der Schichtdicken bei höchstens 20% bzw. höchstens
10% liegt. Die Gesamtdicke d1 + d2 der Oxidschicht 2 liegt
in allgemeinen zwischen etwa 20 nm und etwa 100 nm.
Die Prozeßtemperaturen können auch während der Oxidations
prozesse als Funktion der Zeit geändert werden, solange sie
in dem angegebenen Temperaturbereich bleiben.
Das in Fig. 3 dargestellte Siliciumcarbid 5 mit der Oxid
schicht 2 kann nun in einer nicht dargestellten Ausführungs
form einem ersten Folge-Ausheilungs-Schritt unterzogen
werden. Bei diesem ersten Folge-Ausheilungs-Schritt wird die
in Fig. 3 mit 22 bezeichnete Oberfläche der Oxidschicht 2
einer Gasatmosphäre mit einem Inertgasanteil von wenigstens
90% bei Prozeßtemperaturen zwischen 800°C und 1500°C ausge
setzt. Ein besonders geeignetes Inertgas ist Stickstoff (N2)
oder auch ein Edelgas, insbesonders Argon (Ar). Durch den
ersten Folge-Ausheilungs-Schritt kann die aufgewachsene
Oxidschicht 2 ausheilen, was die Eigenschaften der Oxid
schicht 2 verbessert und insbesondere die Dichte der festen
Ladungen und Haftstellen verlagert.
Im Anschluß an den ersten Folge-Ausheilungs-Schritt kann in
einem zweiten Folge-Ausheilungs-Schritt vorzugsweise in der
selben Inertgasatmosphäre wie im ersten Folge-Ausheilungs-
Schritt das oxidierte Siliciumcarbid 5 mit der Oxidschicht 2
abgekühlt werden auf eine Temperatur, bei der das oxidierte
Siliciumcarbid 5 aus dem Oxidationsofen entfernt wird, bei
spielsweise auf 800°C.
Nach dem zweiten Oxidationsschritt (Feuchtoxidation) ist fer
ner auch ein Abkühlen in der Feuchtoxidationsgasatmosphäre
möglich.
Die mit dem Verfahren erzielten Verbesserungen der Grenz
flächeneigenschaften der Oxidschicht sind bei Siliciumcarbid
5 vom p-Leitungstyp noch ausgeprägter als beim n-Leitungstyp.
Vor dem ersten Oxidationsschritt, der Trockenoxidation gemäß
Fig. 1, wird im allgemeinen das Siliciumcarbid 5 in den Oxi
dationsofen eingefahren unter Inertgasatmosphäre, vorzugs
weise Stickstoff, vorzugsweise mit geringer Sauerstoffbeigabe
und bei einer vorgegebenen Anfangstemperatur, beispielsweise
800°C. Der Oxidationsofen wird dann hochgeheizt auf die ge
wünschten Prozeßtemperaturen zwischen 800°C und 1500°C unter
Beibehaltung der Gasatmosphäre. Sodann wird bei den nun er
reichten Prozeßtemperaturen die Gasatmosphäre ausgetauscht
durch die Trockenoxidationsgasatmosphäre.
Fig. 4 zeigt einen lateralen MOS-Feldeffekttransistor
(MOSFET), der in Siliciumcarbid gebildet ist. Der MOSFET
umfaßt ein Substrat 7 aus einkristallinem SiC eines vorge
gebenen Leitungstyps, eine auf diesem Substrat 7 epitaktisch
aufgewachsene Halbleiterschicht 6 aus einkristallinem Sili
ciumcarbid desselben Leitungstyps wie das Substrat 7, ein
vorzugsweise durch Ionenimplantation in die Halbleiterschicht
6 erzeugtes Basisgebiet 5, vom entgegengesetzten Leitungstyp
wie die Halbleiterschicht 6 und ein Sourcegebiet 3 sowie ein
Draingebiet 4, die vorzugsweise durch Ionenimplantation in
das Basisgebiet 5, eingebracht sind und durch das Basisgebiet
5, voneinander getrennt werden. Das Sourcegebiet 3 und das
Draingebiet 4 sind vom gleichen Leitungstyp wie das Basis
gebiet 5'. An der Oberfläche 50' des das Sourcegebiet 3 und
das Draingebiet 4 verbindenden Teilgebiets (Kanalgebiets) des
Basisgebiets 5, ist eine Oxidschicht 2' erzeugt durch eines
der zuvor beschriebenen Verfahren. Auf dieser Oxidschicht 2'
ist eine Gateelektrode 11 angeordnet. Zur elektrischen Isola
tion ist ferner eine im Vergleich zur Oxidschicht 2' dicke,
weitere Oxidschicht 8 auf den freien Oberflächen des Basis
gebiets 5, und der Halbleiterschicht 6 angeordnet, die auch
die Gateelektrode 11 von einer dem Sourcegebiet 3 zugeord
neten Sourceelektrode 10 und einer dem Draingebiet 4 zuge
ordneten Drainelektrode 12 elektrisch isoliert. Des weiteren
ist ein Halbleitergebiet 9 in das Basisgebiet 5, implantiert
mit einer zugehörigen Elektrode 13, das vom gleichen Lei
tungstyp wie das Basisgebiet 5, ist und das Potential des
Basisgebiets 5, bestimmt.
Vorzugsweise ist die Halbleiterschicht 6 vom n-Leitungstyp
und das Basisgebiet 5, vom p-Leitungstyp. Das Sourcegebiet 3
und das Draingebiet 4 sind dann entsprechend vom n-Leitungs
typ. Eine mit dem Oxidationsverfahren gemäß der Erfindung
hergestellte Oxidschicht kann natürlich auch in einem von dem
lateralen Aufbau des Ausführungsbeispiels der Fig. 4 abwei
chenden MOSFET, beispielsweise einem vertikalen MOSFET, ein
gesetzt werden und auch in allen anderen Siliciumcarbid-Bau
elementen mit einer MOS-Struktur.
Claims (13)
1. Verfahren zum Erzeugen einer Oxidschicht (2) auf Silicium
carbid (5), bei dem das Siliciumcarbid (5) an einer Ober
fläche (50)
- a) zunächst in einem ersten Oxidationsschritt in einer Gas atmosphäre mit einem Sauerstoffanteil, der wenigstens zehnmal so hoch ist wie ein Wasseranteil, bei mindestens einer Prozeßtemperatur zwischen 1000°C und 1300°C oxidiert wird und
- b) anschließend in einem zweiten Oxidationsschritt in einer Gasatmosphäre mit einem Wasseranteil, der über dem 0,15-fachen eines Sauerstoffanteils liegt, bei mindestens einer Prozeßtemperatur zwischen 800°C und 1000°C oder 1300°C und 1500°C weiter oxidiert wird.
2. Verfahren zum Erzeugen einer Oxidschicht (2) auf Silicium
carbid (5), bei dem das Siliciumcarbid (5) an einer Ober
fläche (50)
- a) zunächst in einem ersten Oxidationsschritt in einer Gas atmosphäre mit einem Sauerstoffanteil, der wenigstens zehnmal so hoch ist wie ein Wasseranteil, bei mindestens einer Prozeßtemperatur zwischen 800°C und 1000°C oder 1300°C und 1500°C oxidiert wird und
- b) anschließend in einem zweiten Oxidationsschritt in einer Gasatmosphäre mit einem Wasseranteil, der über dem 0,15-fachen eines Sauerstoffanteils liegt, bei mindestens einer Prozeßtemperatur zwischen 1000°C und 1300° weiter oxidiert wird.
3. Verfahren zum Erzeugen einer Oxidschicht (2) auf Silicium
carbid (5), bei dem das Siliciumcarbid (5) an einer Ober
fläche (50)
- a) zunächst in einem ersten Oxidationsschritt in einer Gas atmosphäre mit einem Sauerstoffanteil, der wenigstens zehnmal so hoch ist wie ein Wasseranteil, bei mindestens einer Prozeßtemperatur zwischen 800°C und 1000°C oder 1300°C und 1500°C oxidiert wird und
- b) anschließend in einem zweiten Oxidationsschritt in einer Gasatmosphäre mit einem Wasseranteil, der über dem 0,15-fachen eines Sauerstoffanteils liegt, bei mindestens einer Prozeßtemperatur zwischen 800°C und 1000°C oder 1300°C bis 1500°C weiter oxidiert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der erste Oxidations
schritt bei mindestens einer Prozeßtemperatur zwischen 1050°C
und 1250°C durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem der zweite Oxidations
schritt bei mindestens einer Prozeßtemperatur zwischen 1050°C
und 1250°C durchgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
der Sauerstoffanteil in der Gasatmosphäre beim ersten Oxida
tionsschritt wenigstens 1 000 000 mal so hoch wie der Wasser
anteil eingestellt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
der Wasseranteil in der Gasatmosphäre beim zweiten Oxida
tionsschritt wenigstens zehnmal so hoch wie der Sauerstoff
anteil eingestellt wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
das an seiner Oberfläche (50) oxidierte Siliciumcarbid (5)
nach dem zweiten Oxidationsschritt in einem ersten auf die
Oxidation folgenden Nachbearbeitungsschritt (Folge-Aushei
lungs-Schritt) einer Gasatmosphäre mit einem Inertgasanteil
von wenigstens 90% bei Prozeßtemperaturen zwischen 800°C und
1500°C ausgesetzt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem das an seiner Ober
fläche (50) oxidierte Siliciumcarbid (5) nach dem ersten
Folge-Ausheilungs-Schritt in einem zweiten Folge-Ausheilungs-
Schritt in einer Gasatmosphäre mit einem Inertgasanteil von
wenigstens 90% abgekühlt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem das
an seiner Oberfläche (50) oxidierte Siliciumcarbid (S) nach
dem zweiten Oxidationsschritt in einer Gasatmosphäre mit
einem wenigstens dem 0,15-fachen eines Sauerstoffanteils ent
sprechenden Wasseranteil abgekühlt wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
dem mit dem ersten Oxidationsschritt wenigstens 80% der
Schichtdicke der Oxidschicht (2) an der Oberfläche (50) des
Siliciumcarbids (5) erzeugt wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
dem einkristallines Siliciumcarbid (5) oxidiert wird.
13. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis
12 zur Herstellung einer Halbleiterstruktur mit
- a) einem Halbleitergebiet (6) aus einkristallinem Silicium carbid eines vorgegebenen Leitungstyps,
- b) einem an einer Oberfläche dieses Substrats angeordneten Basisgebiet (5') aus einkristallinem Siliciumcarbid vom entgegengesetzten Leitungstyp wie das Halbleitergebiet (6),
- c) einem durch das Basisgebiet (5') vom Halbleitergebiet (6) getrennten Sourcegebiet (3) aus einkristallinem Silicium carbid vom gleichen Leitungstyp wie das Halbleitergebiet (6),
- d) einer auf einer Oberfläche des Basisgebiets (5') ange ordneten Oxidschicht (2'), die nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 erzeugt ist, und
- e) einer auf der Oxidschicht (2') angeordneten Gateelektrode (11).
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