DE19721985A1 - Gradientenspulenbaugruppe und Herstellungsverfahren - Google Patents
Gradientenspulenbaugruppe und HerstellungsverfahrenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gradientenspulenbaugruppe für
einen Kernspintomographen mit mindestens einer Gradienten
spule und einer Kühleinrichtung sowie ein Verfahren zum
Herstellen einer Gradientenspulenbaugruppe.
Beim Betrieb eines Kernspintomographen ist es zur Bilderzeu
gung erforderlich, einem magnetischen Grundfeld mindestens
einen Magnetfeldgradienten zu überlagern. Dies geschieht
mittels einer Gradientenspulenbaugruppe, die im Grundfeld
angeordnet ist. Üblicherweise weist die Gradientenspulen
baugruppe mehrere Spulen auf, um drei senkrecht aufeinander
stehende Magnetfeldgradienten zu erzeugen. Bei den heute
häufig eingesetzten aktiv geschirmten Gradientenspulen sind
zusätzlich zu das Nutzfeld erzeugenden Primärspulen Sekundär
spulen vorhanden, die verhindern, daß in metallischen Teilen
eines die Gradientenspulen umgebenden Grundfeldmagneten Wir
belströme erzeugt werden. Diese Sekundärspulen sind konzen
trisch um die Primärspulen und in einem Abstand zu diesen an
geordnet. Typischerweise wird jede Gradientenspule von einem
impulsförmigen Strom in der Größenordnung von etwa 300 A
durchflossen. Durch den ohmschen Widerstand der Spule wird
eine beträchtliche Energiemenge in Wärme umgewandelt.
Diese Wärme muß auf geeignete Weise abgeführt werden. Bei
einem Kernspintomographen für Ganzkörperuntersuchungen ist
eine gute Kühlung der Gradientenspulen besonders notwendig,
weil hier der Patient im Innenraum der rohrförmig ausgebil
deten Gradientenspulenbaugruppe liegt. Eine zu starke Erwär
mung dieser Baugruppe wäre für den Patienten unangenehm und
würde die Akzeptanz von kernspintomographischen Untersuchun
gen beeinträchtigen.
Aus der DE 41 41 514 C2 ist eine Gradientenspulenbaugruppe
der eingangs genannten Art bekannt. Als Kühleinrichtung die
nen dort Lüftungskanäle, die durch Innenräume von U-Profilen
in der Baugruppe gebildet sind.
Ferner sind Gradientenspulenbaugruppen mit Flüssigkeitsküh
lung bekannt.
Bei den bekannten Gradientenspulenbaugruppen ist jedoch das
Einarbeiten der Kanäle für das Kühlmedium in die Baugruppe
sehr aufwendig. Ferner ist häufig die Wärmeabfuhr nicht
optimal, d. h., entweder ist der Wärmeübergangswiderstand
insgesamt zu groß oder die Kühleigenschaften sind nicht an
die räumliche Verteilung der entstehenden Wärme angepaßt.
Die Erfindung hat demgemäß die Aufgabe, die genannten Pro
bleme zu vermeiden und eine Gradientenspulenbaugruppe zu
schaffen, bei der eine leistungsfähige Kühleinrichtung mit
relativ geringem Aufwand verwirklicht ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Gradientenspu
lenbaugruppe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch
ein Herstellungsverfahren gemäß Anspruch 9 gelöst.
Die Erfindung beruht auf der Grundidee, einen flexiblen Trä
ger für mindestens eine ihrerseits flexible Kühlleitung vor
zusehen. Die Kühlleitung kann bequem in der optimalen Anord
nung auf dem Träger montiert werden. Erst eine oder mehrere
komplette Kühleinrichtungen werden dann, zusammen mit einer
oder mehreren Gradientenspulen, zu der Gradientenspulenbau
gruppe vereinigt. Die erfindungsgemäße Gradientenspulenbau
gruppe kann daher kostengünstig gefertigt werden, ohne daß
auf gute Kühleigenschaften verzichtet werden müßte. Der Trä
ger bildet überdies einen zusätzlichen elektrischen Isolator.
Um eine gute Kühlwirkung zu erreichen, dient bevorzugt eine
Kühlflüssigkeit als Kühlmedium, beispielsweise Wasser, Öl
oder ein Wasser/Öl-Gemisch.
Vorzugsweise wird die Kühleinrichtung im flachen Zustand auf
gebaut. Dies ist besonders bequem und erlaubt die Verwendung
einer Wickelform für die Kühlleitung. Der Träger kann jedoch
auch schon beim Aufbringen der Kühlleitung auf die ungefähre
spätere Krümmungsform vorgespannt werden.
Eine flexible Kühleinrichtung kann entweder an einer flachen
oder an einer gekrümmten Gradientenspule angebracht werden,
wobei vorzugsweise die Kühleinrichtung der Form der Gradien
tenspule angepaßt wird, um einen guten thermischen Kontakt zu
ermöglichen. Die Gradientenspule kann in einer Richtung (z. B.
zylindrisch oder kegelmantelförmig) oder in mehreren Richtun
gen gekrümmt sein.
Die Flexibilität der Kühleinrichtung ist besonders groß, wenn
auch die Verbindungsstellen zwischen der Kühlleitung und dem
Träger flexibel sind, weil dann eine Relativbewegung zwischen
der Leitung und dem Träger möglich ist. Eine flexibel auf dem
Träger angebrachte Kühlleitung kann überdies zur Feinjustie
rung in ihrer Lage verändert werden.
Vorzugsweise erfolgt die flexible Verbindung durch eine Naht,
die beispielsweise mit einem elastischen Faden oder mit etwas
Spiel zwischen den Fadenschlingen und der Kühlleitung ausge
führt ist. Als Alternative kann die Kühlleitung mittels eines
elastischen Klebers punktweise auf dem Träger aufgeklebt
sein. Es kann jedoch auch eine relativ starre Verbindung
zwischen Träger und Kühlleitung verwendet werden, wenn diese
Verbindung auf solche Punkte beschränkt ist, die sich beim
Anpassen der Kühleinrichtung an die Form der Gradientenspulen
nicht oder nur wenig verschieben.
In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Kühlleitung
aus einem Kunststoffrohr, beispielsweise aus Polyacetat (PA)
oder Polyethylen (PE). Prinzipiell könnte auch eine Leitung
aus hinreichend weichem Metall, beispielsweise Kupfer, ver
wendet werden. Eine solche Leitung hätte zwar einen geringe
ren Wärmeübergangswiderstand; es würden sich aber Probleme
durch Wirbelströme, hinsichtlich der elektrischen Isolierung
und hinsichtlich der Verformbarkeit ergeben.
Die Kühlleitung ist vorzugsweise einstückig, d. h. trennstel
lenfrei ausgebildet. Es sind also keine Verbindungsstücke
(beispielsweise Winkelstücke oder U-Stücke) in der Kühllei
tung vorgesehen. Eine derartige Kühlleitung ist über eine
lange Lebensdauer hinweg zuverlässig dicht. Überdies werden
strömungstechnische Probleme bei engen Kurvenradien von
Verbindungsstücken vermieden.
Bevorzugt ist die Kühlleitung bifilar geführt, d. h. in Form
einer langgestreckten Schleife, deren Umkehrpunkt ungefähr in
der Mitte der Leitungslänge angeordnet ist und deren beide
Schenkel mit entgegengesetzten Flußrichtungen nebeneinander
verlaufen. Dadurch wird der Temperaturgradient über die Lei
tungslänge ausgeglichen und eine gleichmäßigere Kühlwirkung
erreicht. Bei einer bifilaren Anordnung liegen überdies Vor-
und Rücklauf der Kühlleitung nahe beieinander, wodurch der
Aufwand für die äußere Verschlauchung gering ist.
Die Kühlleitung kann spiralen- oder schlangenförmig geführt
sein. Vorzugsweise ist der Kühlleitungsweg an die räumliche
Verteilung des Kühlbedarfs angepaßt. Die Wandstärke der Kühl
leitung wird vorzugsweise in Abhängigkeit von dem gewünschten
Wärmedurchgangswert, dem Druck des Kühlmediums und den ge
wünschten elektrischen Isolationseigenschaften passend ge
wählt.
Die Kühleinrichtung weist vorzugsweise mehrere Kühlkreise
auf, die parallelgeschaltet sein können. Dadurch werden der
Druckverlust geringgehalten, die Durchflußmenge vergrößert
und redundante Wege bereitgestellt. Die Kühlkreise können
auch getrennte Anschlüsse aufweisen. Dann können, je nach dem
augenblicklichen Kühlbedarf, einzelne Kühlkreise zu- oder
abgeschaltet werden.
Bevorzugt ist der Träger aus einem nichtmagnetischen Kunst
stoff oder Verbundwerkstoff gebildet, beispielsweise aus
einer Hartgewebeplatte, einer GFK-Platte oder einer geeig
neten Kunststoffplatte. Der Träger braucht nur so flexibel zu
sein, daß er in die vorgesehene Form gebracht werden kann.
Die Dicke des Trägers wird in Abhängigkeit von dem gewünsch
ten Wärmedurchgangswert und den elektrischen Isolationseigen
schaften gewählt.
Vorzugsweise sind an dem Träger Befestigungs- oder Montage
elemente für mindestens ein weiteres Bauelement ausgebildet
oder angebracht. Dieses weitere Bauelement kann eine weitere
Gradientenspule sein, die an der der Kühlleitung entgegenge
setzten Seite des Trägers befestigt wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden die Gradienten
spule(n) und Kühleinrichtung(en) mit einer geeigneten Ver
gußmasse, beispielsweise mit einem gefüllten Epoxidharz,
vergossen, um die Gradientenspulenbaugruppe zu bilden. Wenn
die Vergußmasse bei höheren Temperaturen (beispielsweise
120°C) gehärtet wird, müssen die Bauteile der Kühleinrich
tung(en) aus hinreichend temperaturbeständigen Werkstoffen
gefertigt sein. Durch das Vergießen wird eine im wesentlichen
starre Baugruppe geschaffen. Die Flexibilität des Trägers und
der Kühlleitung vereinfacht in diesem Fall die Herstellung
der Gradientenspulenbaugruppe und führt überdies zu einer
geringeren mechanischen Belastung im Betrieb, weil unter
schiedliche Temperaturausdehnungen der einzelnen Bauteile
ausgeglichen werden.
Bei einer Gradientenspulenbaugruppe mit mehreren Gradienten
spulen sind vorzugsweise mehrere Kühleinrichtungen, gegebe
nenfalls in unterschiedlichen Schichten abwechselnd mit je
einer Gradientenspule, vorgesehen.
Bei dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren wird bevor
zugt eine Wickelform eingesetzt, um der Kühlleitung einen
Verlauf zu geben, der an die Kühlerfordernisse angepaßt ist.
Die Herstellung der Gradientenspulenbaugruppe ist besonders
kostengünstig, wenn zunächst eine Gradientenspule auf einem
Wickeldorn bereitgestellt wird, dann die Kühleinrichtung auf
dieser Gradientenspule angebracht wird, gegebenenfalls eine
weitere Gradientenspule an Montageelementen der Kühleinrich
tung angebracht wird, alle genannten Bauteile gemeinsam ver
gossen werden, und schließlich der Wickeldorn aus der so
gebildeten Gradientenspulenbaugruppe herausgezogen wird.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der
übrigen Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Hinweis
auf die schematischen Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Kühleinrich
tung,
Fig. 2 den Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung des in Fig. 2
mit einem Kreis bezeichneten Bereichs, und
Fig. 4 eine geschnittene Darstellung eines Bereichs einer
rohrförmigen Gradientenspulenbaugruppe.
Die in Fig. 1 bis Fig. 3 dargestellte Kühleinrichtung 10
weist einen flexiblen Träger 12 auf, der als etwa quadrati
sche, flache Kunststoffplatte ausgestaltet ist. Auf einer
Seite des Trägers 12 sind zwei Kühlleitungen 14, 14 spiral
förmig angeordnet und mit dem Träger 12 durch flexible Nähte
16 verbunden.
Die beiden Kühlleitungen 14, 14' sind als flexible Kunst
stoffleitungen aus Polyacetat (PA) ausgebildet. Sie sind
bifilar geführt, also als langgezogene Schleifen, wobei die
beiden Schenkel einer solchen Schleife jeweils mit entgegen
gesetzten Laufrichtungen eines Kühlmediums nebeneinander
angeordnet sind. Die Mitte jeder Kühlleitung 14, 14', also
die Umkehrstelle, ist in Form eines "S" in der Mitte des
Trägers 12 angeordnet. Die Kühlleitungen 14, 14' sind je
einstückig und somit trenn- und verbindungsstellenfrei.
Die Kühlleitung 14 weist zwei Anschlüsse 18 auf, die als Vor-
und Rücklaufanschluß dienen und am Rand des Trägers 12 neben
einander angeordnet sind. Entsprechend ist die Kühlleitung
14' mit zwei Anschlüssen 18' versehen. Über die Anschlüsse
18, 18' können die Kühlleitungen 14, 14' an ein Kühlsystem
des Kernspintomographen angeschlossen werden, das das Kühl
medium, beispielsweise Wasser, durch die Kühlleitungen 14,
14' pumpt.
In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel bedecken die
Kühlleitungen 14, 14' den Träger 12 ungefähr gleichmäßig über
seine gesamte Fläche. Lücken finden sich lediglich in der
Mitte des Trägers 12 (bei den Umkehrstellen der Kühlleitungen
14, 14', die wegen des begrenzten Biegeradius der Kühlleitun
gen 14, 14' einen gewissen Platz benötigen) und an vier Befe
stigungslöchern 20. Dieses Ausführungsbeispiel der Kühlein
richtung 10 ist daher für Anwendungen geeignet, bei denen die
abzuleitende Wärme ungefähr gleichmäßig freigesetzt wird. In
Ausführungsalternativen weist die Leitungsführung dichtere
und weniger dichte Bereiche auf, um die Kühlwirkung an unter
schiedliche Wärmeabgabezonen anzupassen.
Die Nähte 16 sind parallel zu den Seitenrändern des Trägers
12 an diesem angebracht, um die Kühlleitungen 14, 14' flexi
bel auf dem Träger 12 zu halten. Einige der Nähte 16 sind von
den Mitten der Seitenränder des Trägers 12 zum Mittelpunkt
des Trägers 12 geführt, während andere Nähte 16 nur in einem
Randbereich des Trägers 12 angeordnet sind. Jede Nahtschlinge
umschließt eine Kühlleitung 14, 14' locker und verläuft durch
den Träger 12.
An der den Kühlleitungen 14, 14' abgewandten Seite des Trä
gers 12 sind Montageelemente 22 aufgeklebt, an die beispiels
weise eine weitere Gradientenspule angebracht werden kann.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel einer Gra
dientenspulenbaugruppe umschließen zwei rohrförmig ausgestal
tete Gradientenspulen 24, 24' eine Kühleinrichtung 10, die in
ihrer Form an die Krümmung der Gradientenspulen 24, 24' ange
paßt ist. Die innere Gradientenspule 24 ist als Sattelspule
ausgebildet, um einen Magnetfeldgradienten in x-Richtung zu
erzeugen. Eine weitere innere Gradientenspule, die zu der
Gradientenspule 24 um 90° versetzt angeordnet ist und einen
Magnetfeldgradienten in y-Richtung erzeugt, ist in Fig. 4
nicht gezeigt. Die äußere Gradientenspule 24' weist zwei
ringförmige Wicklungen auf und dient zum Erzeugen eines
Gradienten in z-Richtung.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 sind die Kühlleitungen 14, 14'
der inneren Gradientenspule 24 zugewandt, während die äußere
Gradientenspule 24' an den Montageelementen 22 befestigt ist.
Justierbolzen sind in die Gradientenspule 24 eingearbeitet
und verlaufen durch die Löcher 20 des Trägers 12. Die gesamte
Baugruppe ist mit einem gefüllten Epoxidharz vergossen.
Zum Herstellen der Baugruppe nach Fig. 4 wird zunächst ein
zylindrischer Wickeldorn bereitgestellt. Auf diesem werden
die Gradientenspule 24 für den Gradienten in x-Richtung sowie
die weitere innere Gradientenspule für den Gradienten in y-
Richtung angeordnet. Geeignete Justierbolzen werden in die
Gradientenspulen eingesetzt.
Gleichzeitig wird eine ausreichende Anzahl von Kühleinrich
tungen 10 angefertigt. Für jede Kühleinrichtung 10 werden
zwei Kühlleitungen 14, 14' in je eine Rinne einer Wickelform
eingelegt, so daß die Kühlleitungen 14, 14' in ihrem späteren
Verlauf in der Wickelform gehalten werden. Die Wickelform
wird nun auf den noch flachen Träger 12 gelegt, und die Kühl
leitungen 14, 14' werden durch Langlöcher in der Wickelform
flexibel an den Träger 12 angenäht. Nun kann die Wickelform
entfernt werden.
Als nächster Schritt werden die flachen, flexiblen Kühlein
richtungen 10 entsprechend der Krümmung der bereits auf dem
Wickeldorn befindlichen Gradientenspulen gebogen und mit
ihren Befestigungslöchern 20 auf die Justierbolzen aufge
setzt, wobei die Kühlleitungen 14, 14' diesen Gradienten
spulen zugewandt sind. Wenn die gesamte Außenfläche der
inneren Gradientenspulen von Kühleinrichtungen 10 abgedeckt
ist, wird die Gradientenspule 24' an den Montageelementen 22
befestigt. Die gesamte Baugruppe, die sich noch auf dem
Wickeldorn befindet, wird in einer geeigneten Form mit einem
gefüllten Epoxidharz vergossen. Nach dem Aushärten des Harzes
bei etwa 120°C wird der Wickeldorn aus der fertigen Gradien
tenspulenbaugruppe herausgezogen.
Claims (13)
1. Gradientenspulenbaugruppe für einen Kernspintomographen,
mit mindestens einer Gradientenspule (24, 24') und mindestens
einer Kühleinrichtung (10),
dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung (10) minde
stens eine auf einem flexiblen Träger (12) angeordnete
flexible Kühlleitung (14, 14') für ein Kühlmedium aufweist.
2. Gradientenspulenbaugruppe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlleitung (14, 14') flexi
bel auf dem Träger (12) angebracht, insbesondere flexibel
aufgenäht oder flexibel aufgeklebt ist.
3. Gradientenspulenbaugruppe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlleitung (14, 14') aus ei
nem vorzugsweise trennstellenfreien Kunststoffrohr besteht.
4. Gradientenspulenbaugruppe nach einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlleitung (14, 14') bifilar
geführt ist.
5. Gradientenspulenbaugruppe nach einem der Ansprüche 1
bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) aus einem nicht
magnetischen Kunststoff oder Verbundwerkstoff gebildet ist.
6. Gradientenspulenbaugruppe nach einem der Ansprüche 1
bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) mindestens ein
Montageelement (22) für ein weiteres Bauelement, insbesondere
eine weitere Gradientenspule (24, 24'), aufweist.
7. Gradientenspulenbaugruppe nach einem der Ansprüche 1
bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gradientenspulenbaugruppe mit
einer Vergußmasse, vorzugsweise mit einem gefüllten Epoxid
harz, vergossen ist.
8. Gradientenspulenbaugruppe nach einem der Ansprüche 1
bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gradientenspule (24, 24') in
mindestens einer Richtung gekrümmt und die Kühleinrichtung
(10) der Form der Gradientenspule (24, 24') angepaßt ist.
9. Verfahren zum Herstellen einer Gradientenspulenbaugruppe
für einen Kernspintomographen, insbesondere einer Baugruppe
gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8, mit den Schritten:
- a) Bereitstellen mindestens einer Gradientenspule (24, 24')
- b) Bereitstellen mindestens einer Kühleinrichtung (10), die mindestens eine an einem flexiblen Träger (12) angeordnete flexible Kühlleitung (14, 14') für ein Kühlmedium aufweist, und
- c) Anbringen der Kühleinrichtung (10) an der Gradienten spule (24, 24')
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß in Schritt b) die Kühleinrichtung
(10) in einem flachen Zustand bereitgestellt wird, und daß
sie in Schritt c) hinsichtlich ihrer Form an die Form der
Gradientenspule (24, 24') angepaßt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß in Schritt b) die folgenden Teil
schritte ausgeführt werden:
- b1) Einlegen der Kühlleitung (14, 14') in eine Wickelform, und
- b2) Anbringen der in der Wickelform befindlichen Kühlleitung (14, 14') an dem Träger.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß in Schritt c) mindestens ein
weiteres Bauelement, insbesondere eine weitere Gradienten
spule (24, 24'), an der Kühleinrichtung (10) angebracht wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - in Schritt a) die Gradientenspule (24, 24') auf einem Wickeldorn bereitgestellt wird,
- - in Schritt c) die Kühleinrichtung (10) an der auf dem Wickeldorn befindlichen Gradientenspule (24, 24') angebracht wird,
- - in einem weiteren Schritt die Gradientenspule (24, 24'), die Kühleinrichtung (10) und gegebenenfalls das weitere Bauelement gemeinsam vergossen werden, und
- - in einem abschließenden Schritt der Wickeldorn aus der somit gebildeten Gradientenspulenbaugruppe entfernt wird.
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19721985A1 true DE19721985A1 (de) | 1998-12-03 |
| DE19721985C2 DE19721985C2 (de) | 1999-11-04 |
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