DE19720365A1 - Unterlage für eine Computer-Maus und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Unterlage für eine Computer-Maus und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Unterlage
für eine Computer-Maus und ein Verfahren zu deren
Herstellung. Diese sogenannten Maus-Pads dienen als Unterlage
bzw. Matte für die bekannten manuell zu betätigenden
Steuergeräte eines Bildschirmanzeigers, im allgemeinen als
Maus bekannt; sie dienen aber auch allgemein als Schreib-
bzw. Tischunterlagen in entsprechend größerer als auch
kleinerer Abmessungen.
Herkömmliche Maus-Pads bestehen aus einem
Schaumstoffgrundkörper mit meist klebetechnisch applizierter,
grafisch gestalteter Dekoroberfläche. Diese Oberflächen
werden in einer einfachen Ausführungsform auf der Oberfläche
mittels Offset- und/oder Siebdruck gestaltet. Als Materialien
werden üblicherweise Kunststoffolien verwendet und nur bei
Billigprodukten werden Karton- bzw. Papieroberflächen
verwendet. In einer qualitativ höherwertigen Form werden
transparente Kunststoff-Folien auf der Innenseite grafisch
gestaltet und anschließend auf die Schaumstoffkörper
appliziert und ergeben dadurch gut abriebfeste und qualitativ
höherwertige Produkte.
Diese herkömmlichen Maus-Pads werden üblicherweise auf
typisch 3 bis 5 mm dicke Schaumstoffkörper appliziert.
Neuartige Maus-Pads werden bereits als
Sandwichkonstruktion in Gesamtdicken von typisch 0,8 bis 2,0
mm angeboten. Dabei werden oftmals textile Oberflächen mit
Offsetdruck-Verfahren verwendet. Derartige Konstruktionen
bieten bereits wesentliche Verbesserungen hinsichtlich
Ergonomie und Anwendung, insbesondere sei hierbei die geringe
Dicke, d. h. der Wegfall der störenden hohen Kante genannt.
Bei herkömmlichen Maus-Pads mit Dicken von mehreren
Millimetern, typisch 3 bis 5 mm, stellt die obere Kante ein
Problem hinsichtlich des Verbundes der Dekorfolie als auch
hinsichtlich des Dekorfolienmaterials dar. Durch die
mechanische Belastung der Kanten werden an den Klebe- bzw.
Schmelzverbund hohe Anforderungen gestellt, als auch an die
Delaminationsbeständigkeit dieser obersten Folie. Bei
Verwendung von einfachen Papieren und kaschiertem
Kartonmaterial stellt das Problem der Delamination der Kanten
bzw. Ränder eine Begrenzung der Lebensdauer und
Verwendbarkeit und generell eine Qualitätsminderung dar.
Die Problematik der Delamination der Dekorfolie in sich
und der Lösung des Verbundes zum Schaumstoffkörper wird
klarerweise noch durch die sehr unterschiedlich elastische
Konsistenz dieses Systems verschlechtert. Papier- und
Kartondekoroberflächen sind ebenso wie Hartkunststoff-Folien
nicht örtlich verformbar wie eine 3 bis 5 mm dicke
Schaumstoffunterlage. Einen Kompromiß stellen daher derart
dicke Maus-Pads mit einer textilen Oberfläche dar, wobei
diese textile Oberfläche klarerweise verformbar sein muß, um
die genannten Probleme vermeiden zu können.
Aus der DE 44 42 748 A1 ist ein Maus-Pad mit einer
typischen Trägerschicht aus Kunststoff von weniger als 1 mm
Dicke mit einer direkt aufgebrachten Anti-Rutschbeschichtung
von etwa 0,1 bis 0,8 mm, vorzugsweise von 0,1 bis 0,3 mm
bekannt. Dabei wird als Material der Anti-Rutschbeschichtung
Silicon und/oder Kautschuk und/oder Polyurethan angegeben und
weiters die Beschichtung durch Aufdrucken mittels Siebdruck,
durch Aufsprühen, Aufrakeln, Aufwalzen oder Aufgießen
angeführt.
Die Nachteile eines derartigen Systems liegen in der doch
relativ hohen Auftragsdicke von 0,1 bis 0,3 mm der Anti-
Rutschbeschichtung im Verhältnis zur Dicke der Trägerschicht
von vorzugsweise weniger als 1 mm. Dieserart gestaltete Maus-
Pads funktionieren im allgemeinen auf Basis thermoplastischer
Trägerschichtmaterialien, führen jedoch im allgemeinen zu
keiner akzeptablen bangzeit-Planizität im Gebrauch.
Aus der DE 295 12 079 U1 ist ein Maus-Pad auf Basis
mindestens einer unteren Schicht aus geleimten Papier und
einer Noppenschicht auf der Unterseite in Form eines Punkt-
oder Strichmusters aus Kunststoff zur Erhöhung der
Haftreibung beschrieben. Die Verleimung von Papieren auf
Kartonunterlagen erfordert spezielle Anlagen, die in üblichen
Druckereibetrieben nicht vorhanden sind. Die Aufbringung
einer Noppenschicht unter Verwendung von Plastisolen, also
wäßrigen Kunststoffdispersionen, insbesondere von PVC,
verursacht eine starke Einschränkung hinsichtlich Recycling
bzw. erfüllt nur mehr eingeschränkt heutigen Umweltauflagen,
da im Falle der gewollten und/oder ungewollten Verbrennung
durch den Chlorgehalt der Plastisole der Verbrennungsrauch in
Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit Salzsäure erzeugt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
ein umweltfreundliches Maus-Pad auf Basis von dünnen
Naturfasersubstraten und ein Verfahren zu dessen Herstellung
vorzuschlagen, welches schnell und billig herzustellen ist
und vom Hersteller oder dem Kunden selbst unter Anwendung
bekannter Drucktechniken graphisch gestaltbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung durch die
Merkmale der Patentanspruch 1 bzw. die Merkmale des
Patentanspruch 9 gekennzeichnet.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildung der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Für das Trägermaterial werden erfindungsgemäß
umweltfreundliche und direkt bedruckbare Naturfaser- und/oder
Altpapier-Substrate und nicht verleimte Papier-Kar
tonsubstrate verwendet, beispielsweise Chlor- freies
Papier, jedoch insbesondere ein- und beidseitig gestrichenes,
Chlor- und Holz- freies Offsetpapier als auch holzhaltige
bzw. altpapierhaltige Papiere. Anstelle von Plastisolen
werden für die Anti-Rutschbeschichtung Chlor- und
Schwefelfreie Natur- und/oder Syntheselatex Gemische mit
Acrylpolymer- und/oder Polyesterharz- und/oder Polyurethan-
Dispersion verwendet.
Erfindungsgemäß werden Anti-Rutschbeschichtungen von
weniger als 20 µm vorgesehen, wobei diese geringe
erforderliche Dicke ein wesentliches Merkmal der Erfindung
darstellt. Durch die geringe erforderliche Dicke der Anti-
Rutschbeschichtung können Offsetdruckmaschinen zum Aufbringen
der Anti-Rutschbeschichtung verwendet werden, wobei die Anti-
Rutschbeschichtung vorteilhaft vor der grafischen
Oberflächengestaltung ausgeführt werden kann. Für die
vollständige Bedruckung des Trägermaterials ist also nur eine
Drucktechnik - die Offsetdrucktechnik - erforderlich und
insbesondere keine Siebdruckanlagen und/oder andere im
allgemeinen ganzflächige funktionierende
Beschichtungsverfahren, wie es beim Stand der Technik der
Fall war.
Geeignete Antirutsch-Beschichtungen wurden in Form von
Naturlatex als auch Syntheselatex gefunden. Dabei wurde
festgestellt, daß auf wäßriger Dispersionsbasis mit 20 bis
80% Latexanteil durch Beigabe von Acrylharzen und/oder
Polyesterharzen und/oder Polyurethan eine einfache und extrem
dünne Beschichtung zu extrem hoher Anti-Rutsch Eigenschaft
führt und eine derartige Beschichtung sehr einfach mittels
üblicher Offsetdruckanlagen erfolgen kann.
Da übliche Offsetdruckanlagen mit im Vergleich zu
Siebdruckanlagen hohen Geschwindigkeiten arbeiten und
üblicherweise keine langen Trockenkanäle zur Verfügung
stehen, wurde das neuartige Beschichtungsverfahren auf
bevorzugt UV-Trocknung eingestellt.
Speziell durch die Technik, derartige Anti-Rutsch
beschichtungen mittels Offsetdruck und den dabei
erzielten sehr geringen Schicht stärken von typisch kleiner
als 20 µm herzustellen, bietet sich in Verbindung mit dünnen
Papiersubstraten als Trägermaterial eine einfache Methode,
diese stapelbaren und mit Anti-Rutschbeschichtung
vorbehandelten Substrate anschließend auf der Oberseite in
üblichen Mehrfarben-Offsetdruckanlagen als auch InkJet-,
LaserJet-, ThermoJet- und anderer digitaler Drucksysteme als
auch Farbkopiergeräten, zu bedrucken. Die graphisch
Gestaltung kann auch vom Kunden selbst erfolgen, welcher
lediglich die mit einer Anti-Rutschbeschichtung versehenen
Blanko-Maus-Pads bezieht.
Durch einen derartigen Aufbau des Maus-Pads und der
dabei erzielbaren geringen Gesamtdicke von typisch 0,1 bis
1,5 mm mit einer nur wenige µm dicken Anti-Rutsch
beschichtungen können die genannten Probleme
herkömmlicher Maus-Pads vermieden werden und können
qualitativ hochwertige und sehr kostengünstige Pads
hergestellt werden. Dabei hat sich insbesondere
herausgestellt, daß die für derartige Produkte unbedingt
erforderliche Planlage durch die extrem dünne Anti-Rutsch
beschichtung nicht beeinträchtigt wird und durch Punkt-
und/oder Raster- förmige Strukturen zusätzlich sichergestellt
wird, daß durch Temperatur- und/oder
Luftfeuchtigkeitsänderungen keine Verwölbung auftritt, wie
dies typischerweise bei Bimetallen bzw. allgemein bei
Sandwichverbunden von unterschiedlich reagierenden
Materialschichten der Fall ist. Die erfindungsgemäße Neuheit
liegt also nicht nur in der Materialwahl der Anti-Rutsch
beschichtung, der Möglichkeit der problemlosen
Stapelbarkeit und damit der automatischen Vereinzelung beim
Anlegen an eine Druckmaschine und der Möglichkeit der
Verwendung von Offsetdrucktechniken, sondern auch in der
Erkenntnis, daß bei derart dünnen Anti-Rutschbeschichtungen
nahezu keine Beeinträchtigung der Planlage von ohnedies
bereits dünnen Trägersubstraten gegeben ist.
Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der
vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch ein typisches Maus-Pad
gemäß der Erfindung;
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Maus-Pads
mit aufgesetzter Computer-Maus;
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf das Maus-Pad in einer
bevorzugten Ausführung.
Gemäß Fig. 1 besteht das Maus-Pad aus einem
Trägermaterial 1 von 0,1 bis 1,5 mm Dicke, auf welchem eine
die Anti-Rutschbeschichtung 2 von vorzugsweise weniger als
20 µm Dicke mittels Offsetdruck aufgebracht ist. Auf der
Oberseite bzw. der Sichtseite des Trägermaterials 1 ist im
Mehrfarben-Offsetdruck oder anderen geeigneten Druckverfahren
die grafische Gestaltung 3 aufgebracht, wobei anschließend
üblicherweise auf ebenfalls Offsetdruckanlagen eine
Schutzlackierung 4 aufgebracht wird.
In einer typischen Ausführungsform wird ein
Trägermaterial 1 beispielsweise bestehend aus einem 350
gr/m2 chlorfreien, beidseitig gestrichenem Papierbogen im
Format 700 × 1000 mm bzw. auch im Halbbogenformat von 500 ×
700 mm mit der speziellen Latex-Antirutschbeschichtung 2 im
Offsetdruck-Verfahren versehen, wobei bevorzugt eine UV-trock
nende Latex-Ausführung Verwendung findet, da in diesem
Fall eine kurze UV-Trockenstrecke zur Trocknung ausreichend
ist. Derart Anti-Rutsch vorbeschichtete Bögen werden auf
üblichen Paletten gestapelt und anschließend mittels üblicher
Mehrfaben-Offsetdruckanlagen auf der Oberseite
kundenspezifisch grafisch gestaltet 3, wobei üblicherweise
im Anschluß an einen Mehrfarben-Rasterdruck noch eine
Lackierung 4 zwecks Erhöhung der Abriebbeständigkeit
erfolgt. Diese Schutzlackierung 4 muß klarerweise auf die
Kugelbeschaffenheit einer Maus 6 derart abgestimmt sein,
daß eine möglichst gute Friktion gegeben ist und keineswegs
der sogenannte "Stick-slip" Effekt auftritt, das heißt es
darf die Kugel nicht gleiten, sondern muß immer rutschfrei
über die Maus-Pad Oberfläche geführt werden können. Diese
Offsetlackierung muß daher auf die gewählte Trägersubstrat-Ober
flächenausführung abgestimmt werden und können
handelsübliche Lacksysteme auf Basis Acrylpolymeren und/oder
Polyesterharzen verwendet werden.
Fig. 2 zeigt außerdem, daß die Unterlage in ihrem
Randbereich ein Loch 5 mit einem Durchmesser von 3 bis 10 mm
aufweisen kann, wobei dieses Loch 5 als Parkplatz bzw.
Ruheposition für eine Computer-Maus 6 dient.
In Fig. 3 ist dargestellt, daß die Unterlage zunächst
eine rechteckige Grundstruktur aufweist. Mindestes eine Ecke,
vorzugsweise aber alle Ecken, werden mit einem definierten
Kantenabstand von 10-30 mm um 45° abgeschrägt, so daß sich
letztendlich eine achteckige Formgebung ergibt. Die
jeweiligen Ecken sind vorzugsweise mit einem Radius von R=1
bis 3 mm versehen.
Claims (20)
1. Unterlage für eine Computer-Maus bestehend aus einem
Trägermaterial (1) aus einem dünnen und beidseitig Offset
bedruckbaren Naturfasersubstrat mit einer Dicke von 0,1 bis
1,5 mm, welches eine einseitige im Offsetdruck-Verfahren
aufgebrachte Anti-Rutschbeschichtung (2) in Form einer Chlor-
und Schwefelfreien, weniger als 20 µm dicken wässerigen
Latexdispersion mit 20 bis 80% Latexanteil und Beimengungen
von Acrylpolymeren und/oder Polyesterharz und/oder
Polyurethan aufweist.
2. Unterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anti-Rutschbeschichtung (2) eine raster- und/oder
punktförmige Struktur aufweist.
3. Unterlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anti-Rutschbeschichtung (2) durch
Beimengung von Farbstoffen und/oder Farbpigmenten eingefärbt
ist und dies eine grafische Gestaltung ermöglicht, ohne daß
dadurch die Anti-Rutsch Eigenschaften verschlechtert werden.
4. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anti-Rutschbeschichtung (2) mit
Photoinitiatoren in Form einer wässerigen UV-Formulierung
versehen ist, so daß nach dem Bedrucken ein Trocknungsvorgang
mittels UV-Lichtquelle erfolgen kann.
5. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anti-Rutschbeschichtung (2) bei
Raumtemperatur trockenbar ist, wobei diese Latex-Farb
einstellung auf Basis Acrylpolymer-Dispersion und/oder
Polyesterharz-Dispersion und/oder Polyurethan-Dispersion
beruht.
6. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die nicht bedruckte Seite des
Trägermaterials (1) mit einer beliebigen grafischen
Gestaltung (3) bedruckt ist.
7. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß in deren Randbereich ein Loch (5) mit
einem Durchmesser von 3 bis 10 mm gefertigt wird und dieses
Loch (5) als Parkplatz bzw. Ruheposition für eine Computer-Maus
(6) dient.
8. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß diese problemlos stapelbar und zur
automatischen Vereinzelung zum Bedrucken in einer
Druckmaschine geeignet ist.
9. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß diese, ausgehend von einer
rechteckigen Grundstruktur, mindestens an einer Ecke in einem
definierten Kantenabstand eine 45°-Abschrägung aufweist, so
daß sich eine fünf- oder mehreckige Grundstruktur ergibt.
10. Unterlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
deren Ecken mit einem Radius von R=1 bis 3 mm abgerundet
sind.
11. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die einseitig aufgebrachte Anti-
Rutschbeschichtung (2) mittels Offsetdruck bereits vor der
graphischen Gestaltung der anderen Seite des Trägermaterials
(1) aufgebracht wird.
12. Unterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die einseitig aufgebrachte Anti-Rutsch
beschichtung (2) mittels Siebdruck bereits vor der
graphischen Gestaltung der anderen Seite des Trägermaterials
(1) aufgebracht wird
13. Verfahren zur Herstellung einer Unterlage nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch folgende
Schritte:
Bereitstellen eines Trägermaterials aus einem dünnen und beidseitig Offset-bedruckbaren Naturfasersubstrat mit einer Dicke von 0,1 bis 1,5 mm,
Bedrucken einer Seite des Trägermaterials im Offsetdruck mit einer Anti-Rutschbeschichtung in Form einer Chlor- und Schwefelfreien, weniger als 20 µm dicken wässerigen Latexdispersion mit 20 bis 80% Latexanteil und Beimengungen von Acrylpolymeren und/oder Polyesterharz und/oder Polyurethan.
Bereitstellen eines Trägermaterials aus einem dünnen und beidseitig Offset-bedruckbaren Naturfasersubstrat mit einer Dicke von 0,1 bis 1,5 mm,
Bedrucken einer Seite des Trägermaterials im Offsetdruck mit einer Anti-Rutschbeschichtung in Form einer Chlor- und Schwefelfreien, weniger als 20 µm dicken wässerigen Latexdispersion mit 20 bis 80% Latexanteil und Beimengungen von Acrylpolymeren und/oder Polyesterharz und/oder Polyurethan.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anti-Rutschbeschichtung in Form einer raster- und/oder
punktförmigen Struktur aufgedruckt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anti-Rutschbeschichtung zur
Einfärbung Farbstoffe und/oder Farbpigmente beigemengt
werden, und dadurch eine grafische Gestaltung der Anti-
Rutschbeschichtung erzielt werden kann, ohne daß dadurch die
Anti-Rutsch Eigenschaften verschlechtert werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anti-Rutschbeschichtung nach dem
Aufdrucken einem Trocknungsvorgang mittels UV-Licht
unterzogen wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anti-Rutschbeschichtung bei
Raumtemperatur getrocknet wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß durch die relativ kurze Trocknungszeit
der Anti-Rutschbeschichtung hohe Druckgeschwindigkeiten von
mehreren 1.000 Bögen pro Minute bzw. mit mehreren 10 m/min
Bahngeschwindigkeit ermöglicht werden.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die unbedruckte Seite des Trägermaterials
im Anschluß an den Aufdruck mit der Anti-Rutschbeschichtung
mit einer grafischen Gestaltung bedruckt wird, und dafür
insbesondere Offsetdruck-Verfahren, Siebdruckverfahren,
digitale Druckverfahren in Form von InkJet-, LaserJet-,
Elektrostatischer Druckverfahren und übliche
Farbkopiermaschinen verwendbar sind.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß in deren Randbereich ein Loch mit einem
Durchmesser von 3 bis 10 mm gefertigt wird und dieses Loch
als Parkplatz bzw. Ruheposition für die Maus dient.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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Owner name: PRINDICATE INDICATOR SOLUTIONS GMBH, KLAGENFURT, A |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: USP INDICATOR SOLUTIONS GMBH, KLAGENFURT, AT |
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