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DE19720245A1 - Einrichtung zum Schutz des Innenraumes eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Einrichtung zum Schutz des Innenraumes eines Kraftfahrzeuges

Info

Publication number
DE19720245A1
DE19720245A1 DE1997120245 DE19720245A DE19720245A1 DE 19720245 A1 DE19720245 A1 DE 19720245A1 DE 1997120245 DE1997120245 DE 1997120245 DE 19720245 A DE19720245 A DE 19720245A DE 19720245 A1 DE19720245 A1 DE 19720245A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tether
network
roof
truss
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1997120245
Other languages
English (en)
Inventor
Christoph Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BVO BUSVERKEHR OBER und WESTER
Original Assignee
BVO BUSVERKEHR OBER und WESTER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BVO BUSVERKEHR OBER und WESTER filed Critical BVO BUSVERKEHR OBER und WESTER
Priority to DE29724331U priority Critical patent/DE29724331U1/de
Priority to DE1997120245 priority patent/DE19720245A1/de
Publication of DE19720245A1 publication Critical patent/DE19720245A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/08Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted built up with interlaced cross members
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    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/15Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted having impact absorbing means, e.g. a frame designed to permanently or temporarily change shape or dimension upon impact with another body
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/06Fixed roofs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/20Floors or bottom sub-units
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
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    • B62D27/04Connections between superstructure or understructure sub-units resilient
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    • B62D31/00Superstructures for passenger vehicles
    • B62D31/02Superstructures for passenger vehicles for carrying large numbers of passengers, e.g. omnibus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz des Innenraumes eines Kraftfahrzeuges, bestehend aus den Baugruppen Rahmenboden, Seitenwände, Bug- und Heckpartie sowie Dach, die durch Fachwerkstä­ be eines Karosseriegerippes gebildet werden.
Die DE 30 26 749 A1 zeigt eine Einrichtung zum Schutz der Insassen eines Fahrgastraumes eines ersten, mit seitlichen Längsträgern versehe­ nen Personenwagen, gegen ein seitliches Eindringen einer Bugpartie eines zweiten Personenwagens. Dabei werden die bekannten Aufprall­ träger dahingehend verändert, daß an der Bugpartie des zweiten Wa­ gens wenigstens ein Abstützglied vorgesehen ist, das mit einem seitli­ chen Längsträger des ersten Personenwagens zusammenwirkt. Die Er­ findung wird dazu verbessert, wenn das Abstützglied eine Anschlagflä­ che aufweist, die den Längsträger zumindest abschnittsweise umgibt. Das Abstützglied ist nach Art eines Trägers ausgebildet und einem Längsträger zugeordnet. Das Abstützglied ist ein separates Teil, das durch Schweißen, Schrauben o. dgl. am Längsträger befestigt ist. Es ist auch möglich, Abstützglied und Längsträger einstückig herzustellen. Diese technische Lösung weist den Nachteil auf, daß sie nur dann ihre Aufgabe löst, wenn beide Fahrzeuge mit Bug- und Seitenpartie kollidie­ ren und der Längsträger eines Fahrzeuges mit dem Abstützglied des an­ deren Fahrzeuges zusammenstoßen, was nur bei einer bestimmten ge­ meinsamen Höhe von Abstützglied und Längsträger möglich ist. Der Karosserieschutz bezieht sich nur auf den Streifen, der beidseitig am Fahrzeug durch die Seitenfläche des Längsträgers gebildet wird. Aus der DE 29 34 060 A1 ist ein Kraftfahrzeug mit nachgiebigen Karos­ seriefrontteilen bekannt, die an ihren Begrenzungsrändern anprallweich ausgebildet sind, wozu die Fronthaube und/oder diese umrahmenden Karosserieteile über bleibend verformbare Deformationsglieder an den Versteifungsteilen des Fahrzeugaufbaues abgestützt sind. Diese Lösung wurde dazu gefunden, um die Belastung beim Aufprall einer an der Kollision beteiligten Person zu mindern. Durch die Anordnung der blei­ bend verformbaren Deformationsglieder zwischen den Begrenzungen der Außenbleche der Karosseriefrontteile und der tragenden Verstei­ fungsteile des Fahrzeuges werden die beim Aufprall wirkenden Kräfte auf alle Bereiche, auch auf die sonst steiferen Randzonen begrenzt. Treten bei einer Kollision größere Kräfte auf, werden Deformationsteile und Karosserieteile an der Kollisionsstelle darüber hinaus verformt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Schutz des Innen­ raumes eines Kraftfahrzeuges der eingangs genannten Art zu finden, mit der die Verformung jeder Stelle der Karosserie beim Aufprall stark gemindert wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß einzelne oder alle Baugruppen ein Netz aus hochfesten, elastischen Fangbändern tra­ gen, welches mit Fachwerkstäben verspannt ist.
Die Erfindung weist den besonderen Vorteil auf, daß, ganz gleich an welcher Stelle der Karosserie eine Kollision erfolgt, die Fangbänder das Eindringen von Gegenständen, wie Bäume, andere Fahrzeuge, Leitplan­ ken usw. stark mindern. Die Fangbänder spannen sich beim Eindrücken der Karosserie, dämpfen den Aufprall und verformen bei starker Kraft­ einwirkung in geringem Umfang eine größere Karosseriefläche, was zum Schutz des Innenraumes führt.
Zweckmäßig ist es, daß an den Seitenwänden zwischen den Fachwerk­ stäben der Fenster und Türen das Netz durch senkrecht und waagerecht angeordnete Fangbänder verdichtet ist. Vorteilhaft ist es, daß im Be­ reich des Daches und des Rahmenbodens das Netz durch parallel zu den Fachwerkstäben angeordnete, von der Bugseite zur Heckseite diagonal verlaufende und rechtwinklig zu den Fangbändern angeordnete Fang­ bänder verdichtet ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist im Bereich der Bugpartie und Heckpartie das Netz durch diagonal und senkrecht zwischen den Fachwerkstäben angeordnete Fangbänder ver­ dichtet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein Karosseriegerippe eines Omnibusses mit Fängbändern an ei­ ner Seitenfläche des Karosseriegerippes;
Fig. 2 Fangbänder am Bug und Dach des Karosseriegerippes sowie
Fig. 3 Fangbänder am Heck und Rahmenboden des Karosseriegerippes.
Der Innenraum eines Omnibusses wird durch einen Rahmenboden, Sei­ tenwände, Bug- und Heckpartie sowie Dach eines Karosseriegerippes 3 gebildet. In Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Karosseriegerippes 3 ei­ nes Omnibusses dargestellt. Das Karosseriegerippe 3 wird durch Fach­ werkstäbe 5 gebildet. Die Fachwerkstäbe 5 sind mit Fangbändern 4 ver­ bunden. Die Fangbänder 4 bilden ein Netz, welches mit den Fachwerk­ stäben 5 verspannt ist. Die Verknüpfung des Netzes hängt von den möglich auftretenden Verformungskräften ab. Bei der Seitenwand ist das Netz so verknüpft, als wären noch zusätzlich senkrechte und waa­ gerechte Fachwerkstäbe 5 eingesetzt. Dazu sind die Flächen zwischen den Fachwerkstäben 5 der Fenster 2 und der Türen 1 zusätzlich mit den Fangbändern 4 des Netzes verknüpft. In Fig. 2 sind Bug- und Dach­ partie des Netzes dargestellt. Hierbei sind die Fangbänder 4 des Netzes auf dem Dach in gleichen Abständen parallel zwischen den Fachwerk­ stäben 5 angeordnet. Diese Netzform wird durch diagonal von der Vor­ derseite zur Heckseite des Daches verlaufende und verknüpfte Fang­ bänder 6 verstärkt. Eine weitere Stabilisierung des Daches erfolgt da­ durch, daß rechtwinklig zu den parallelen Fangbändern 4 weitere Fang­ bänder 7 geknüpft sind. Bei der Bugpartie verlaufen die Fangbänder 4 mit und zwischen den Fachwerkstäben 5. Auch hier sind diese Fangbän­ der 4 zur weiteren Stabilisierung der Karosserie durch diagonale Fang­ bänder 6 verknüpft. Bei der Bodenrahmen und Heckpartie des Karosse­ riegerippes 3 sind in Fig. 3 die Fachwerkstäbe 5 mit den Fangbändern 4 des Netzes verbunden. Beim Rahmenboden wird dieses Netz durch diagonal und rechtwinklig zu den Fachwerkstäben 5 verknüpfte Fang­ bänder 6; 7 verdichtet. An der Heckpartie sind es senkrecht parallel zwischen den Fachwerkstäben 5 angeordnete Fangbänder 4, die diese Baugruppe verstärken, was durch weitere diagonal angeordnete Fang­ bänder 6 unterstützt wird.
Bezugszeichenliste
1
= Türen
2
= Fenster
3
= Karosseriegerippe
4
,
6
,
7
= Fangbänder
5
= Fachwerkstäbe.

Claims (4)

1. Einrichtung zum Schutz des Innenraumes eines Kraftfahrzeuges, be­ stehend aus den Baugruppen Rahmenboden, Seitenwände, Bug- und Heckpartie sowie Dach, die durch Fachwerkstäbe eines Karosserie­ gerippes gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne oder alle Baugruppen ein Netz aus hochfesten, elastischen Fangbändern (4; 6; 7) tragen, welches mit den Fachwerkstäben (5) verspannt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenwänden zwischen den Fachwerkstäben (5) der Fenster (2) und der Türen (1) das Netz durch senkrecht und waagerecht angeordnete Fangbänder (4) verdichtet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Be­ reich des Daches und des Rahmenbodens, das Netz durch parallel zu den Fachwerkstäben (5) angeordnete, von der Bugseite zur Heckseite diagonal verlaufende und rechtwinklig zu den Fangbändern (4) ange­ ordnete Fangbänder (4; 6, 7) verdichtet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Be­ reich der Bugpartie und Heckpartie das Netz durch diagonale und senkrecht zwischen den Fachwerkstäben (5) angeordnete Fangbänder (4; 6) verdichtet ist.
DE1997120245 1997-05-15 1997-05-15 Einrichtung zum Schutz des Innenraumes eines Kraftfahrzeuges Ceased DE19720245A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29724331U DE29724331U1 (de) 1997-05-15 1997-05-15 Einrichtung zum Schutz des Innenraumes eines Kraftfahrzeuges
DE1997120245 DE19720245A1 (de) 1997-05-15 1997-05-15 Einrichtung zum Schutz des Innenraumes eines Kraftfahrzeuges

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DE1997120245 DE19720245A1 (de) 1997-05-15 1997-05-15 Einrichtung zum Schutz des Innenraumes eines Kraftfahrzeuges

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19720245A1 true DE19720245A1 (de) 1998-11-19

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ID=7829452

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1997120245 Ceased DE19720245A1 (de) 1997-05-15 1997-05-15 Einrichtung zum Schutz des Innenraumes eines Kraftfahrzeuges

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19720245A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10242282C1 (de) * 2002-09-12 2003-12-18 Porsche Ag Kraftfahrzeug mit einer Vorderwagen-Tragstruktur
CN105035190A (zh) * 2015-07-13 2015-11-11 济南大学 一种新型客运汽车车体

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10242282C1 (de) * 2002-09-12 2003-12-18 Porsche Ag Kraftfahrzeug mit einer Vorderwagen-Tragstruktur
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