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DE19720132A1 - Schaumpolsteranordnung für eine Fahrzeug-Sitzbank - Google Patents

Schaumpolsteranordnung für eine Fahrzeug-Sitzbank

Info

Publication number
DE19720132A1
DE19720132A1 DE19720132A DE19720132A DE19720132A1 DE 19720132 A1 DE19720132 A1 DE 19720132A1 DE 19720132 A DE19720132 A DE 19720132A DE 19720132 A DE19720132 A DE 19720132A DE 19720132 A1 DE19720132 A1 DE 19720132A1
Authority
DE
Germany
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seat
foam
backrest
beads
vehicle seat
Prior art date
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Granted
Application number
DE19720132A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19720132B4 (de
Inventor
Richard Nitschke
Stephan Giesmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19720132A priority Critical patent/DE19720132B4/de
Publication of DE19720132A1 publication Critical patent/DE19720132A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19720132B4 publication Critical patent/DE19720132B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/24Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles
    • B60N2/32Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles convertible for other use
    • B60N2/34Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles convertible for other use into a bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaumpolsteranordnung entsprechend dem Oberbegriff des Pa­ tentanspruchs 1.
Derartige Polsteranordnungen sind aus Fahrzeugen bekannt, die dem Benutzer auch die Möglichkeit bieten, sich in dem Fahrzeug liegend auszuruhen, vornehmlich in Kleinbussen. Auch die Anmelderin vertreibt derart ausgestattete Fahrzeuge. Wie erwähnt weisen die Pol­ steranordnungen seitlich der eigentlichen Sitz- bzw. Lehnenflächen, die auch als Sitz- oder Lehnenspiegel bezeichnet werden, in Längsrichtung verlaufende Wülste auf, die die Sitz­ bank nicht nur optisch in einzelne Sitzplätze aufteilen, sondern den darauf sitzenden Perso­ nen auch einen gewissen seitlichen Halt geben. Dazu sind die Wülste spürbar härter aus­ gebildet als die benachbarten, den Sitz- bzw. Lehnenspiegeln zuzurechnenden Bereiche. Diese Maßnahme kommt zwar einem verbesserten Seitenhalt zugute, wirkt sich aber stö­ rend aus bei der Benutzung der Sitzbank als Liegestatt, weil der Sitz- bzw. Lehnenspiegel, die ja im Falle einer Liegestatt in einer Ebene liegen, relativ schmal ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Sitzbänken, die zugleich in eine Liegestatt umwandelbar sind, auf einen übermäßig stark ausgeprägten Seitenhalt zugunsten eines besseren Liegeverhaltens zu verzichten.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Die Differenz der Schaumhärten kann insofern noch variiert werden, als auch die Höhe der Wülste, genauer gesagt: das Maß, mit dem sie die Ebene des Sitz- oder Lehnenspiegels überragen, für den Erfindungsgedanken eine Rolle spielt. Mit anderen Worten: je höher die­ ses Maß desto größer muß die Differenz der Schaumhärten sein, damit sich die Wülste bis auf die Höhe des belasteten Sitz- bzw. Lehnenspiegels zusammendrücken lassen. In einem anderen Falle, in dem der Wulst härter gewünscht wird, darf er dann nur weniger hoch sein, um sich auch jetzt wieder bis auf Höhe des Sitz- bzw. Lehnenspiegels zusammendrücken zu lassen.
Vorteilhafterweise sind die Polster für das Sitzteil und die Rückenlehne jeweils einteilig aus Dualschaum, vorzugsweise auf Polyurethanbasis, hergestellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläu­ tert. Sie zeigt den Blick in den Fahrgastraum eines Kleinbusses.
In dem hinter dem zeichnerisch nicht näher dargestellten Fahrerraum gelegenen Fahrgast­ raum, der durch eine angedeutete Schiebetür 1 zugängig ist, befinden sich zwei Sitzreihen bestehend aus zwei Einzelsitzen 2, 3 und einer für drei Personen ausgelegten, mit Schaum­ polstern ausgestatteten Sitzbank 4, hinter der sich ein durch eine Hecktür zugängiger Lade­ raum befindet. In bekannter Weise kann die Sitzbank 4 in die hier dargestellte Liegeposition umgewandelt werden. Dazu wird die Sitzbank 4 in ihrer Normalposition nach vom verscho­ ben und dann die Rückenlehne 5 über eine Verstelleinrichtung nach hinten bis in die Hori­ zontale verschwenkt. In der rückwärtigen Verlängerung der umgelegten Rückenlehne 5 schließt sich im Laderaum - bündig mit der Rückenlehne 5 - als Ergänzung der Liegefläche ein Brett 6 mit einer Polsterauflage 7 an.
Der Teil der Liegefläche, der von der Rückenlehne 5 und dem Sitzteil 8 der Sitzbank 4 gebil­ det ist, weist ebenfalls aus Schaumstoff bestehende Wülste 9 auf, welche die Sitz- bzw. Lehnenspiegel 10 bzw. 11 seitlich begrenzen. Erfindungsgemäß ist die Härte der Wülste 9 derjenigen der Spiegelflächen 10, 11 in bestimmter Weise angepaßt, und zwar so, daß sie sich unter Belastung beim Gebrauch der Liegeeinrichtung annähernd so weit eindrücken, daß sie mit den Spiegelflächen 10, 11 quasi eine Ebene bilden. Dies steigert den Komfort beim Gebrauch der Liegeeinrichtung, weil dann die Wülste nicht mehr störend wirken. Der Benutzer hat den Eindruck einer annähernd ebenen Liegefläche. Dieses angestrebte Ziel läßt sich - ausgehend von einer vorgegebenen Schaumhärte für die Spiegelflächen - auf zwei Arten erreichen. Besteht man auf optisch ausgeprägten Wülsten, so muß das Wulstma­ terial deutlich weicher sein als der Schaum im Bereich der Spiegelflächen. Wünscht man dagegen etwas härtere Wülste, so dürfen sie nicht so hoch sein. In beiden Fällen sollen sich ja die Wülste unter Belastung durch eine auf der Liegefläche befindliche Person so weit ein­ drücken, daß sie zumindest annähernd auf gleicher Höhe mit den ebenfalls belasteten Spiegelflächen sind. Anders ausgedrückt: da bei einem weicheren Schaum die spezifische Eindrücktiefe größer ist, können damit die Wülste optisch ausgeprägter ausfallen. Bei härte­ ren Wülsten, bei denen die spezifische Eindrücktiefe geringer ist, müssen die Wülste von vornherein niedriger dimensioniert werden.
Die Schaumpolster für das Sitzteil 8 und die Rückenlehne 5 sind jeweils einteilig aus Dual­ schaum, vorzugsweise auf Polyurethanbasis, hergestellt.

Claims (2)

1. Schaumpolsteranordnung für eine Sitzteil (8) und Rückenlehne (5) umfassende, in ei­ ne Liegestatt umwandelbare Fahrzeug-Sitzbank (4) mit den Seitenhalt für die die Sitz­ bank (4) benutzenden Personen verbessernden, seitlich der einzelnen Sitz- bzw. Leh­ nenspiegel (10 bzw. 11) befindlichen Wülsten (9), die der Sitzbank (4) den Charakter von mehreren benachbarten Einzelsitzen geben, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaum für die Wülste (9) so viel weicher ist als der Schaum für die Sitz- bzw. Leh­ nenspiegel (10 bzw. 11), daß die Wülste (9) von einer die Sitzbank (4) als Liegestatt benutzenden Person zumindest annähernd so weit zusammengedrückt werden wie die Sitz- bzw. Lehnenspiegel (10 bzw. 11).
2. Schaumpolsteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polster für das Sitzteil (8) und die Rückenlehne (5) jeweils einteilig aus Dualschaum hergestellt sind.
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