DE19720132A1 - Schaumpolsteranordnung für eine Fahrzeug-Sitzbank - Google Patents
Schaumpolsteranordnung für eine Fahrzeug-SitzbankInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/24—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles
- B60N2/32—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles convertible for other use
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaumpolsteranordnung entsprechend dem Oberbegriff des Pa
tentanspruchs 1.
Derartige Polsteranordnungen sind aus Fahrzeugen bekannt, die dem Benutzer auch die
Möglichkeit bieten, sich in dem Fahrzeug liegend auszuruhen, vornehmlich in Kleinbussen.
Auch die Anmelderin vertreibt derart ausgestattete Fahrzeuge. Wie erwähnt weisen die Pol
steranordnungen seitlich der eigentlichen Sitz- bzw. Lehnenflächen, die auch als Sitz- oder
Lehnenspiegel bezeichnet werden, in Längsrichtung verlaufende Wülste auf, die die Sitz
bank nicht nur optisch in einzelne Sitzplätze aufteilen, sondern den darauf sitzenden Perso
nen auch einen gewissen seitlichen Halt geben. Dazu sind die Wülste spürbar härter aus
gebildet als die benachbarten, den Sitz- bzw. Lehnenspiegeln zuzurechnenden Bereiche.
Diese Maßnahme kommt zwar einem verbesserten Seitenhalt zugute, wirkt sich aber stö
rend aus bei der Benutzung der Sitzbank als Liegestatt, weil der Sitz- bzw. Lehnenspiegel,
die ja im Falle einer Liegestatt in einer Ebene liegen, relativ schmal ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Sitzbänken, die zugleich in eine Liegestatt
umwandelbar sind, auf einen übermäßig stark ausgeprägten Seitenhalt zugunsten eines
besseren Liegeverhaltens zu verzichten.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Die
Differenz der Schaumhärten kann insofern noch variiert werden, als auch die Höhe der
Wülste, genauer gesagt: das Maß, mit dem sie die Ebene des Sitz- oder Lehnenspiegels
überragen, für den Erfindungsgedanken eine Rolle spielt. Mit anderen Worten: je höher die
ses Maß desto größer muß die Differenz der Schaumhärten sein, damit sich die Wülste bis
auf die Höhe des belasteten Sitz- bzw. Lehnenspiegels zusammendrücken lassen. In einem
anderen Falle, in dem der Wulst härter gewünscht wird, darf er dann nur weniger hoch sein,
um sich auch jetzt wieder bis auf Höhe des Sitz- bzw. Lehnenspiegels zusammendrücken zu
lassen.
Vorteilhafterweise sind die Polster für das Sitzteil und die Rückenlehne jeweils einteilig aus
Dualschaum, vorzugsweise auf Polyurethanbasis, hergestellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläu
tert. Sie zeigt den Blick in den Fahrgastraum eines Kleinbusses.
In dem hinter dem zeichnerisch nicht näher dargestellten Fahrerraum gelegenen Fahrgast
raum, der durch eine angedeutete Schiebetür 1 zugängig ist, befinden sich zwei Sitzreihen
bestehend aus zwei Einzelsitzen 2, 3 und einer für drei Personen ausgelegten, mit Schaum
polstern ausgestatteten Sitzbank 4, hinter der sich ein durch eine Hecktür zugängiger Lade
raum befindet. In bekannter Weise kann die Sitzbank 4 in die hier dargestellte Liegeposition
umgewandelt werden. Dazu wird die Sitzbank 4 in ihrer Normalposition nach vom verscho
ben und dann die Rückenlehne 5 über eine Verstelleinrichtung nach hinten bis in die Hori
zontale verschwenkt. In der rückwärtigen Verlängerung der umgelegten Rückenlehne 5
schließt sich im Laderaum - bündig mit der Rückenlehne 5 - als Ergänzung der Liegefläche
ein Brett 6 mit einer Polsterauflage 7 an.
Der Teil der Liegefläche, der von der Rückenlehne 5 und dem Sitzteil 8 der Sitzbank 4 gebil
det ist, weist ebenfalls aus Schaumstoff bestehende Wülste 9 auf, welche die Sitz- bzw.
Lehnenspiegel 10 bzw. 11 seitlich begrenzen. Erfindungsgemäß ist die Härte der Wülste 9
derjenigen der Spiegelflächen 10, 11 in bestimmter Weise angepaßt, und zwar so, daß sie
sich unter Belastung beim Gebrauch der Liegeeinrichtung annähernd so weit eindrücken,
daß sie mit den Spiegelflächen 10, 11 quasi eine Ebene bilden. Dies steigert den Komfort
beim Gebrauch der Liegeeinrichtung, weil dann die Wülste nicht mehr störend wirken. Der
Benutzer hat den Eindruck einer annähernd ebenen Liegefläche. Dieses angestrebte Ziel
läßt sich - ausgehend von einer vorgegebenen Schaumhärte für die Spiegelflächen - auf
zwei Arten erreichen. Besteht man auf optisch ausgeprägten Wülsten, so muß das Wulstma
terial deutlich weicher sein als der Schaum im Bereich der Spiegelflächen. Wünscht man
dagegen etwas härtere Wülste, so dürfen sie nicht so hoch sein. In beiden Fällen sollen sich
ja die Wülste unter Belastung durch eine auf der Liegefläche befindliche Person so weit ein
drücken, daß sie zumindest annähernd auf gleicher Höhe mit den ebenfalls belasteten
Spiegelflächen sind. Anders ausgedrückt: da bei einem weicheren Schaum die spezifische
Eindrücktiefe größer ist, können damit die Wülste optisch ausgeprägter ausfallen. Bei härte
ren Wülsten, bei denen die spezifische Eindrücktiefe geringer ist, müssen die Wülste von
vornherein niedriger dimensioniert werden.
Die Schaumpolster für das Sitzteil 8 und die Rückenlehne 5 sind jeweils einteilig aus Dual
schaum, vorzugsweise auf Polyurethanbasis, hergestellt.
Claims (2)
1. Schaumpolsteranordnung für eine Sitzteil (8) und Rückenlehne (5) umfassende, in ei
ne Liegestatt umwandelbare Fahrzeug-Sitzbank (4) mit den Seitenhalt für die die Sitz
bank (4) benutzenden Personen verbessernden, seitlich der einzelnen Sitz- bzw. Leh
nenspiegel (10 bzw. 11) befindlichen Wülsten (9), die der Sitzbank (4) den Charakter
von mehreren benachbarten Einzelsitzen geben, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schaum für die Wülste (9) so viel weicher ist als der Schaum für die Sitz- bzw. Leh
nenspiegel (10 bzw. 11), daß die Wülste (9) von einer die Sitzbank (4) als Liegestatt
benutzenden Person zumindest annähernd so weit zusammengedrückt werden wie die
Sitz- bzw. Lehnenspiegel (10 bzw. 11).
2. Schaumpolsteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polster
für das Sitzteil (8) und die Rückenlehne (5) jeweils einteilig aus Dualschaum hergestellt
sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19720132A DE19720132B4 (de) | 1996-05-25 | 1997-05-14 | Schaumpolsteranordnung für eine Fahrzeug-Sitzbank |
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Publications (2)
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| DE19720132A1 true DE19720132A1 (de) | 1997-11-27 |
| DE19720132B4 DE19720132B4 (de) | 2005-09-29 |
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Cited By (3)
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| DE10027686A1 (de) * | 2000-05-26 | 2002-01-17 | Volkswagen Ag | Sitzbank und/oder Einzelsitz, insbesondere für ein Fahrzeug |
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-
1997
- 1997-05-14 DE DE19720132A patent/DE19720132B4/de not_active Expired - Fee Related
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