DE19720525A1 - Schiebeplane für Curtainsider-Fahrzeuge - Google Patents
Schiebeplane für Curtainsider-FahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Seiten-Schiebeplane für Curtain
sider-Fahrzeuge, insbesondere Sattelanhänger. Die Plane ist
an ihrem oberen Rand mit zahlreichen, in Fahrtrichtung beab
standeten Laschen mit Planenrollen versehen, so daß die
Seiten-Schiebeplane an einem Dach-Außenholm des Fahrzeugs
aufbaus längsverschieblich aufhängbar ist.
Bei bekannten Curtainsider-Fahrzeugen ist die Plane über
eine Lasche fest mit den Planenrollen verbunden, üblicher
weise verbolzt. Durch die Plane sind Durchgangslöcher perfo
riert, die die Planenlast aufnehmen.
Damit ist die Höhe der Plane entsprechend zur Höhe der
freien Zugangsseite des Curtainsider-Fahrzeuges bestimmt und
kann nicht ohne weiteres geändert werden. Wenn ein Spediteur
ein anderes niedrigeres oder höheres Zugfahrzeug verwenden
und bei dem Auflieger die Dachkonstruktion anheben oder
absenken will, kann er demnach die vorhandene Plane nicht
verwenden, da diese perforiert ist und erst über schwierige
Konfektionierungsarbeiten wieder auf ein neues Maß gebracht
werden muß.
Jede Plane ist daher üblicherweise für ein bestimmtes Fahr
zeug genau zugeschnitten. Es muß daher nach Fertigstellung
und aufgrund besonderer Wünsche (Bedruckung, Ausstattung)
der Plane jeweils eine bestimmte Plane gefertigt werden. Das
verteuert die Lagerhaltung und verlängert die Auslieferungs
zeiten.
Es stellt sich damit die Aufgabe, die vorgenannten Nachteile
zu vermeiden, die Umrüstung von Aufliegern mit verstellbarem
Dachaufbau zu erleichtern und die Lagerhaltung von Planen zu
vereinfachen, insbesondere Planen gleichen Zuschnittes für
unterschiedliche Aufbauhöhen verwendbar zu machen, und damit
auch die Auslieferungszeiten zu verkürzen.
Diese Aufgabe wird mit einer Seiten-Schiebeplane der ein
gangs genannten Art gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist,
daß
die Laschen jeweils mit einer Klemmvorrichtung versehen sind,
die Seiten-Schiebeplane im Bereich ihres oberen Randes umgeschlagen ist und der gebildete Planen-Einschlag einen Verdickungsbereich bildet,
die Klemmvorrichtung mit einer Ausbuchtung oder einer Ausnehmung über den Verdickungsbereich greift und diesen mittels einer Klemmverbindung lösbar hält. Zur besseren Handhabung ist vorzugsweise ein aus der Klemmverbindung herausragender Planen-Überstand vorhanden.
die Laschen jeweils mit einer Klemmvorrichtung versehen sind,
die Seiten-Schiebeplane im Bereich ihres oberen Randes umgeschlagen ist und der gebildete Planen-Einschlag einen Verdickungsbereich bildet,
die Klemmvorrichtung mit einer Ausbuchtung oder einer Ausnehmung über den Verdickungsbereich greift und diesen mittels einer Klemmverbindung lösbar hält. Zur besseren Handhabung ist vorzugsweise ein aus der Klemmverbindung herausragender Planen-Überstand vorhanden.
Eine Plane mit den vorgenannten Eigenschaften ist demnach
nicht mehr fest mit der Lasche verbunden. Die Planen müssen
nicht mehr perforiert werden.
Wird mit einem Einschlag gearbeitet, so sollte dieser
doppelt gelegt sein, d. h. daß er im Verdickungsbereich eine
S-Form hat und außerhalb der Laschen eine auf die
Planenaußenseite herabhängende Falte bildet.
Nach Lösen der Klemmvorrichtung kann die Plane nach unten
oder nach oben gezogen werden, d. h. der Planenüberstand ver
größert oder verkleinert sich. Durch die formschlüssige Kon
struktion wird eine Beanspruchung der Plane im Bereich der
Klemmverbindung weitgehend vermieden. Überdies wird über die
Breite des Klemmstückes eine verbesserte Gewichtsverteilung
erreicht als bei Perforationen, die immer eine Schwächung
der Plane bedeuten.
Planen mit gleichem Zuschnitt können für verschiedene Aufbau
höhen - auch durch nachträgliches Angleichen - verwendet
werden. Die Planenlängen können völlig stufenlos eingestellt
werden. Auch eine Rasterung ist nicht erforderlich. Weniger
Varianten kommen zum Einsatz, so daß höhere Stückzahlen für
gleiche Teile verwendet werden können. Die Auslieferungszei
ten sind verkürzt.
Vorzugsweise ist der Klemmbügel über eine Schraubverbindung
an der Lasche angebracht, die vorzugsweise vom Inneren des
Laderaums aus zugänglich ist, so daß von dort aus eine Höhen
verstellung der Plane möglich ist, wenn - wie vorzugsweise
vorgeschlagen wird - auch der Planenüberstand zum Inneren
des Laderaums gerichtet ist. Vorteilhafterweise sollten die
Verschraubungen auch einhändig zu bedienen sein, was durch
ein festes Gegengewinde ermöglicht wird.
Der Klemmbügel kann aber auch einstückig mit der Lasche
hergestellt werden, beispielsweise als Preßstück oder als
Abschnitt eines Strangpreßprofils oder eines extrudierten
Kunststoffprofils.
Weitere Unteransprüche sind in der Beschreibung der
Ausführungsbeispiele erläutert.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Curtainsider-Fahr
zeug, insbesondere einen Sattelanhänger, mit wenigstens
einer Seiten-Schiebeplane der vorgenannten Art.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dar
gestellt. Die Figuren der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 schematisch einen Curtainsider-Sattelanhänger mit
einer Seiten-Schiebeplane;
Fig. 2a und 2b einen Schnitt durch den oberen Rand der
Plane, der Rollachsen und den Dach-Außenholm, in zwei
verschiedenen Höhenstellungen der Plane,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Klemmbügels, vom
Inneren des Fahrzeuges her gesehen,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform des Klemmbügels.
Fig. 5 und 6 eine weitere Ausführungsform der Aufhängung.
In der Fig. 1 ist ein Auflieger-Curtainsider-Fahrzeug 1, von
der Seite gesehen, schematisch dargestellt. Bei dem Fahrzeug
1 handelt es sich um ein sogenanntes Keil-Fahrzeug, bei dem
die Höhe in Höhe der Tür 2 um den Betrag B höher ist als an
der Frontseite 3. Entlang des Fahrzeugdaches 4 verläuft zu
beiden Seiten ein Dach-Außenholm 20, an dem eine Seiten-Schiebe
plane 100 längsverschieblich an ihrem oberen Rand 5
aufgehängt ist. Aus der Fig. 1 ist zu erkennen, daß von der
rechten Seite der Figur nach links ein Teil der Seiten-Schiebe
plane 100 zusammengeschoben worden ist. Das untere
Ende der Seiten-Schiebeplane ist durch Verzurrungsriemen 15
nach unten hin straffbar.
Die Fig. 2a und 2b zeigen einen Schnitt im Bereich des
Dach-Außenholms 20 durch den oberen Rand 5 der Plane 100.
Dieser ist um beabstandete, relativ kurze Füllstäbe 8 herum
gelegt, so daß sich dort ein Verdickungsbereich 12 bildet.
Über den Verdickungsbereich 12 ist die Plane 100 auf ihrer
einen Seite nach unten weitergezogen in einen Planen-Über
stand 7. In den Fig. 2a und 2b ist durch die Buchstaben I
und A das Innere des Laderaums bzw. die Außenseite der Plane
100 bezeichnet.
Um die Plane 100 an dem Dach-Außenholm 20 vorhangartig beweg
bar zu machen, ist ein Schienenabschnitt 21 des Dach-Außen
holms 20 als Laufkanal mit innenlaufenden Planenrollen
9, 9' versehen, die zwischen sich eine herabhängende Lasche 6
tragen. Über eine Schraubverbindung 11 ist auf die Lasche
ein Klemmbügel 10 mit einer Ausbuchtung 13 abschraubbar fest
gelegt, der mit seiner Ausbuchtung 13 über den Verdickungs
bereich 12 greift und diesen zwischen Lasche 6 und Ausbuch
tung 13 verklemmt, so daß eine Klemmverbindung 30 zustande
kommt.
Die Füllstäbe 8 im Inneren der Verdickungsbereiche haben
eine Länge, die etwa der Breite der Klemmbügel 10 ent
sprechen, wie aus der Fig. 3 hervorgeht. Die Füllstäbe 8 rei
chen nicht über die gesamte Länge des Curtainsider-Fahr
zeuges 1, da dann die Schiebeplane nicht mehr beiseite
geschoben werden könnte. Es hat sich gezeigt, daß als Füll
stäbe einfache Stahlstangenabschnitte, aber auch Kunststoff
stangenabschnitte verwendet werden können. Die Füllstäbe 8
können auch aus nicht-rostendem Stahl, Messing und derglei
chen bestehen und an ihrer Außenseite zur Erhöhung des
Reibungswiderstandes aufgerauht, gerillt oder mit Riefen ver
gehen sein, so daß die um sie gelegte Plane auch bei
möglicherweise leichtem Lockern der Klemmbügel nicht sofort
abrutscht. Anstelle zylindrischer Füllstäbe können auch
solche mit polygonalem oder sternförmigem Querschnitt verwen
det werden. Der aus der Klemmverbindung herausragende
Planen-Überstand 7 ist in das Innere des Laderaums gerich
tet.
Bei der Montage werden die Klemmbügel 10 nacheinander mit
großem Spiel angeschraubt, und das Planenende wird zu einem
U-förmigen Scheitelsaum 14 umgeschlagen und eingelegt. In
den Bereich des U-förmigen Scheitelsaumes 14 wird dann der
Füllstab manuell eingeschoben und durch Andrücken des
Planen-Überstandes 7 auf die Innenseite der Plane festgehal
ten. Anschließend wird die Mutter der Schraubverbindung 11
angezogen, so daß sich der Klemmbügel 10 fest auflegt und
kein seitliches Rutschen des Füllstabes 8 mehr erlaubt.
Soll der lang hängende Teil der Plane in der Höhe einge
stellt werden, so wird die Klemmverbindung etwas gelockert
und an der Plane oder am Überstand 7 bis zur Einstellung der
erforderlichen Planenhöhe gezogen. Aus den Fig. 2a und 2b
ist erkennbar, daß ein Höhenunterschied B, wie er bei dem
Fahrzeug gemäß Fig. 1 vorhanden ist, ohne weiteres ausgegli
chen werden kann.
Weiterhin ist in den Fig. 2a und 2b eine Planenschürze 16
gestrichelt dargestellt, die ebenfalls am Dach-Außenholm 20
befestigt ist und mit ihrem unteren, freien Ende auf die Au
ßenseite der Plane 100 drückt und die Schraubverbindung 11
zuverlässig gegen Witterungseinflüsse schützt, ohne sie unzu
gänglich zu machen.
Ein zweites Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 4. Wie erkenn
bar, geht die Lasche 6 in eine U-förmige klemmende Klaue 10'
über, deren beide Backen 23, 23' mit einer Linsenkopfschraube
mit Mutter (Schraubverbindung 11') eine Klemmverbindung 30'
bilden. Die Backen 23, 23' umfassen die über den Füllstab 8
gelegte Seiten-Schiebeplane 100 über eine in den Backen
23, 23' eingearbeitete Ausnehmung 13'. Höhenverstellung der
Plane erfolgt durch das Lösen der Schraubverbindung 11' und
das leichte Spreizen der Klaue 10'.
Ein drittes Ausführungsbeispiel zeigen die Fig. 5 und 6.
Wie aus Fig. 5 erkennbar, geht die Lasche 6' in eine
U-förmige Klaue 50 über, deren beide Backen 53, 53' ungleich
lang sind. In die Öffnung 54 der Klaue 50 ist eine metallene
Zunge 55 eingelegt, die an ihrem oberen Ende eine Abrundung
56 trägt. Das untere Ende 58 der Zunge 55 ist etwa gleich
lang wie die längere Backe 53 der Klaue 50. Die Teile 53 und
55 sind mit koinzidierenden Bohrungen versehen, durch die
eine Feststellschraube 57 reicht, so daß eine Klemmver
bindung gebildet ist.
Über das obere abgerundete Ende der Zunge 55 ist ein
S-förmig gelegter Einschlag 60 des Planenrandes gelegt. Es
ergibt sich ein Verdickungsbereich, der bei auseinandergezo
gener Plane die S-Konfiguration der Fig. 6 hat. Die Falte 61
liegt zwischen der Zunge 55 und der Backe 53; sie endet
oberhalb der Feststellschraube 57, mit der die vorgenannten
Teile verklemmt werden können. Außerhalb der Laschen 6
bleibt die Form der Falte 61 erhalten und bildet eine
Barriere gegen Wasser, das durch den Fahrtwinddruck auf der
Planenoberfläche nach oben getrieben wird.
Eine Höhenverstellung der Plane erfolgt nach Lösen der
Feststellschraube 57 und das Herausziehen der Zunge 55.
Die Plane besteht üblicherweise aus armiertem PET-Folien
material. Lasche und Klemmstück werden vorzugsweise aus
Stahl hergestellt. Hier können jedoch auch Kunststoffma
terialien, beschichtete Metalle oder dergleichen verwendet
werden. Ein besonderer Vorteil ist, daß die Teile der
Klemmverbindung, insbesondere die Lasche 6, der Klemmbügel
10 und die Klaue 10' so einfach gestaltet sind, daß sie als
Abschnitte eines Stranpreßprofils oder eines Kunststoff
profils vorgefertigt werden können. Als Material kommt dabei
auch insbesondere Aluminium in Frage.
Durch die Erfindung ist möglich, die Plane im oberen Bereich
relativ einfach höhenverstellbar zu machen. Eine Höhen
verstellung im unteren Fahrzeugaußenrahmen-Bereich dagegen
ist im Prinzip unerwünscht, da hier ein Planenüberstand den
Freilauf der Räder stören würde.
Claims (15)
1. Seiten-Schiebeplane (100) für Curtainsider-Fahrzeuge
(1), insbesondere Sattelanhänger, welche Plane an ihrem
oberen Rand (5) mit zahlreichen, in Fahrtrichtung beab
standeten, hängenden Laschen (6) mit Planenrollen (9, 9')
versehen ist, so daß die Seiten-Schiebeplane an einem Dach-Außen
holm (20) des Fahrzeugsaufbaus längsverschieblich
aufhängbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Laschen (6) jeweils mit einer Klemmvorrichtung (10; 10') versehen sind,
- - die Seiten-Schiebeplane (100) im Bereich ihres oberen Randes (5) umgeschlagen ist und der gebildete Planen-Einschlag einen Verdickungsbereich (12) bildet,
- - die Klemmvorrichtung (10; 10') mit einer Ausbuchtung (13) oder einer Ausnehmung (13') über den Verdickungs bereich (12) greift und diesen mittels einer Klemmverbindung (30; 30') lösbar hält.
2. Seiten-Schiebeplane nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein aus der Klemmverbindung (30, 30')
herausragender Planen-Überstand (7) vorhanden ist.
3. Seiten-Schiebeplane nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Einschlag (60) doppelt gelegt ist,
so daß er im Verdickungsbereich eine S-Form und außerhalb
der Laschen (6) eine auf die Planenaußenseite herabhängende
Falte (61) bildet.
4. Seiten-Schiebeplane nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seiten-Schiebeplane (100) im Bereich
ihres oberen Randes (5) über einen Füllstab (8) gelegt ist
und dort einen Verdickungsbereich (12) bildet.
5. Seiten-Schiebeplane nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung einen an der Lasche
lösbar befestigten Klemmbügel (10) umfaßt, mit dem zwischen
Lasche und einer Ausbuchtung (13) der Verdickungsbereich
gehalten ist und bei der der Klemmbügel über eine
Schraubverbindung (11) an der Lasche (6) angebracht ist.
6. Seiten-Schiebeplane nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung eine mit der Lasche
einstückig hergestellte Klaue mit einer Ausnehmung (13')
ist.
7. Seiten-Schiebeplane nach wenigstens einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
mit der Lasche verbundene oder mit dieser einstückig
hergestellte Klemmbügel (10') aus zwei symmetrisch
zueinander angeordneten, eine U-förmige Konfiguration
bildenden Backen (23, 23') besteht, die jeweils mit einer
Öffnung (24) für eine Schraubverbindung (11') versehen sind
und daß die Ausnehmung (13') für die Unterbringung des
Füllstabes (8) und der über den Füllstab gelegten
Seiten-Schiebeplane in den Backen (23, 23') des Klemmbügels
(10') eingearbeitet ist.
8. Seiten-Schiebeplane nach wenigstens einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schraubverbindung (11) vom Fahrzeug-Inneren her zugänglich
ist.
9. Seiten-Schiebeplane nach wenigstens einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schraubverbindung (11; 11') mit einem festen Gegengewinde
versehen ist.
10. Seiten-Schiebeplane nach wenigstens einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Planen-Überstand (7) in das Innere (I) des Laderaums
gerichtet ist.
11. Seiten-Schiebeplane nach wenigstens einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Falte (61) bei einem S-förmig gelegten Planen-Einschlag
(60), der in eine Klemmvorrichtung eingelegt ist, die eine
in eine Klaue (6') eingelegte Zunge (55) umfaßt, über das
obere Ende der Zunge (55) gelegt ist.
12. Seiten-Schiebeplane nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das untere Ende der Falte (61) oberhalb
einer durch Zunge und Außenteil der Klaue reichenden
Feststellschraube (57) endet.
13. Seiten-Schiebeplane nach wenigstens einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Füllstäbe (8) als Abschnitte eines Metall- oder Kunststoff
stabes hergestellt sind.
14. Seiten-Schiebeplane nach wenigstens einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Teile der Klemmvorrichtung, mit Ausnahme der Verschraubung,
als Abschnitte von Strangpreßprofilen oder Kunststoff
profilen hergestellt sind.
15. Curtainsider-Fahrzeug, insbesondere Sattelanhänger,
mit wenigstens einer Seiten-Schiebeplane (100) gemäß
Ansprüche 1 bis 14.
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- 1998-02-16 DE DE59802384T patent/DE59802384D1/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SCHMITZ CARGOBULL AG, 48341 ALTENBERGE, DE |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |