DE19719806C2 - Benzinzapf- und Dampfrückgewinnungsvorrichtung und -verfahren - Google Patents
Benzinzapf- und Dampfrückgewinnungsvorrichtung und -verfahrenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Dampfrückgewinnungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 sowie Verfahren zur Dampfrückgewinnung.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine
derartige Vorrichtung und ein derartiges Verfahren für die
Steuerung des Dampfflusses von einem Behälter, der mit Benzin
befüllt wird.
Das Bedürfnis für die Steuerung des Dampfflusses von
einem Behälter, wie einem Kraftfahrzeugtank, wenn Benzin in
den Behälter gefüllt wird, ist bekannt. Zum Beispiel wurden in
eine Anzahl von Vorrichtungen und Verfahren für die Steuerung
des Flusses eines Gemisches aus Luft und Kohlenwasserstoff
dämpfen (nachfolgend als Dampf-Luft-Gemisch bezeichnet), die
während des Auftankens eines Kraftfahrzeuges an einer
Tankstelle oder etwas ähnlichem aus dem Kraftfahrzeugtank
austreten, vorgeschlagen.
Frühere Benzinzapf- und Dampfrückgewinnungsvorrichtungen
und -verfahren dieser Art umfaßten Zapfhähne in jedem
Zapfbereich der Zapfstation oder Tankstelle, wobei jeder Hahn
dafür angepaßt ist, eine unterschiedliche Benzinsorte
auszugeben. In jedem Zapfhahn sind Durchführungen für das
Sammeln des Dampf-Luft-Gemisches aus dem Kraftstofftank
vorgesehen, und eine Rückführleitung verbindet die Dampf-Luft-
Gemisch-Durchführung mit dem unterirdischen
Kraftstoffspeichertank, um das gesammelte Dampf-Luft-Gemisch
dorthin zu leiten. Obwohl diese Konstruktionen im allgemeinen
erfolgreich bei der Rückgewinnung eines Teils des Dampf-Luft-
Gemisches sind, sind sie nicht ohne
Probleme.
Einige der früheren Vorrichtungen und Verfahren verlie
ßen sich einzig auf den Druck des Dampf-Luft-Gemisches in dem
Kraftstofftank, um das Dampf-Luft-Gemisch durch die Dampf-
Luft-Gemisch-Rückführleitungen zu drücken. Durch Druckverlu
ste und teilweise Störungen in der Dampf-Luft-Gemisch-Rückge
winnungsleitung (manchmal verursacht durch Rückspritzen oder
Kondensation des Kraftstoffs) war der Druck des Dampf-Luft-
Gemisches in dem Kraftfahrzeugkraftstofftank jedoch oft nicht
ausreichend, um das Dampf-Luft-Gemisch aus dem Kraftfahrzeug
tank heraus und in den unterirdischen Speichertank zu drüc
ken.
Andere, kürzer zurückliegende Dampf-Rückgewinnungsvor
richtungen setzen eine Vakuumpumpe ein, um das Dampf-Luft-
Gemisch aus dem Kraftfahrzeugtank und durch eine Dampf-Luft-
Gemisch-Rückführleitung zu ziehen. Um die Kosten für eine
separate Vakuumpumpe an jeder Zapfsäule zu sparen, sind sol
che Systeme typischerweise auf eine leistungsstarke, kontinu
ierlich arbeitende Vakuumpumpe und eine komplizierte Anord
nung elektrisch betriebener Ventile für die Verbindung der
verschiedenen Dampf-Luft-Gemisch-Rückführleitungen mit der
Vakuumpumpe ausgewichen, wenn die verschiedenen Pumpen zum
Zapfen betrieben wurden. Die Akzeptanz dieser Konstruktionen
ist wegen der Kosten und der Schwierigkeit sowohl der Instal
lation als auch des Betriebes minimal. Da sie typischerweise
relativ zum Volumen des Kraftstoffdampf-Luft-Gemisches ein
großes Volumen von Umgebungsluft anziehen, gibt es zusätzlich
die Gefahr, daß sich eine explosive Mischung ausbildet.
Es wurde auch vorgeschlagen, daß jede Zapfsäule eine Va
kuumpumpe umfaßt, die von dem herkömmlichen Benzinflußmesser
der Zapfsäule angetrieben wird und mit einer Dampf-Luft-Ge
misch-Rückführleitung verbunden ist. Diese Art von Vorrich
tung ist jedoch auf eine lineare Beziehung zwischen dem Gas
fluß und dem Dampf-Luft-Gemischfluß beschränkt, wobei diese
Beziehung nicht immer das Optimum darstellt, da die Dampf-
Luft-Gemisch-Konzentration in der Rückführleitung von verschiede
nen Parametern, wie der Zapfhahnkonstruktion, der Konstruktion
der Kraftfahrzeugeinfülleitung, den Wetterbedingungen, dem Wind,
der Tanktemperatur des Kraftfahrzeugkraftstofftanks, der Kraft
stofftemperatur, dem atmosphärischen Druck, usw. abhängt. In
Vorrichtungen, die dafür vorgesehen sind, dieses zu korrigieren,
wird ein Ventil vorgesehen, das durch eine Elektronik gesteuert
wird, die auf den Benzin- und Dampf-Luft-Gemischfluß reagiert und
eine optimale Beziehung zwischen diesen herstellt. Dies erfordert
jedoch eine Meßeinrichtung und ein Steuerventil für jeden Zapf
hahn, was teuer ist und eine ungebührend komplizierte Vorrichtung
ergibt. Darüber hinaus ist bei den zuletzt genannten Anordnungen
die Dampf-Luft-Gemischmeßeinrichtung stromabwärts bezüglich des
mit ihr verbundenen Steuerventils angeordnet. Deshalb wird eine
schlechtere als die optimale Arbeitsweise der Meßeinrichtung
bewirkt, wenn das Dampf-Luft-Gemisch sich ausdehnt, nachdem es
das Steuerventil verlassen hat.
Weiterhin ist bei der Mehrzahl der zuvor diskutierten
Dampfrückgewinnungsvorrichtungen und -verfahren die Effizienz der
Vorrichtung durch das vom Zapfhahn zurückgewonnene Dampfvolumen
im Verhältnis zu dem Kraftstoffvolumen, das von dem unterirdi
schen Speichertank zu den Fahrzeugen übertragen wird, ohne ir
gendwelche Verluste, die auftreten können, bestimmt. Spezieller
sollte das Verhältnis des Volumens des zurückgewonnenen Dampfes
(V) zu dem Volumen des gezapften Kraftstoffs (F) so groß wie
möglich sein, ohne daß der unterirdische Speichertank mit Druck
beaufschlagt wird, und somit ein Ausströmen des Dampf-Luft-
Gemisches durch das Abzugsrohr aus dem Tank bewirkt wird.
In diesen Vorrichtungen nach dem Stand der Technik wird
jedoch in Verbindung mit dem unterirdischen Speichertank ein
Standardabzugsrohr verwendet, und die Dampfrückgewinnung wird in
der zuvor diskutierten beschränkten Art und Weise gesteuert, um
das Entstehen eines Überdrucks in dem Speichertank auszuschlie
ßen. Dies ist wenig befriedigend, weil in Abhängigkeit von den
Temperaturunterschieden zwischen dem Speichertank
und den zurückgewonnenen Dämpfen und der Sättigung der
zurückgewonnenen Dämpfe eine Druckbeaufschlagung und ein
Ausströmen aus dem Speichertank noch auftreten können, was die
Wirksamkeit der Vorrichtung beeinträchtlich verringert und die
Atmosphäre verschmutzt. Weiterhin kann der Sauerstoffgehalt des
Gemischs in dem Speichertank unter gewissen Umständen relativ hoch
werden, zum Beispiel wenn die Dampfrückgewinnung aufgrund eines
schlechten Kraftfahrzeug-Zapfhahn-Übergangs aufs Spiel gesetzt
wird, wenn das Kraftfahrzeug mit einer bordseitigen
Dampfrückgewinnungsvorrichtung ausgestattet ist, wenn die
Temperatur relativ gering ist, und ähnliches. Wenn der
Sauerstoffanteil zu hoch ist, wird das Gemisch natürlich explosiv,
was eine extrem gefährliche Situation schafft.
In der Patentschrift US 5 484 000 ist eine
Dampfrückgewinnungsvorrichtung mit einem Speichertank und einer
Dampfflußvorrichtung beschrieben, die einen Kraftfahrzeugtank mit
dem Speichertank verbindet, um ein Gemisch von Luft und
Benzindämpfen aus dem Kraftfahrzeugtank in den Speichertank zu
leiten. Weiterhin ist eine Pumpe zum Variieren des Gemischflusses
von dem Kraftfahrzeugtank zu dem Speichertank vorgesehen. Der
Gemischfluß von dem Kraftfahrzeugtank zu dem Speichertank wird
proportional zum Benzinfluß in den Kraftfahrzeugtank eingestellt.
Die Dampfrückgewinnungsvorrichtung weist weiter eine
Dampfaufbereitungseinrichtung zur Verarbeitung des brennbaren
Gemischs zu umweltgerechten Stoffen auf, die wie auch der
Speichertank mit der Pumpe verbunden ist und einen Druckschalter
aufweist, der bei Übersteigen eines Mindestdrucks in der Leitung
zu der Dampfaufbereitungseinrichtung bzw. dem Speichertank die
Dampfaufbereitungseinrichtung zur Verarbeitung von Benzindampf-
Luft-Gemisch startet. Zum Abbau von Überdruck, der sich unter
anormalen Bedingungen aufbauen kann, ist ein Überdruckventil
vorgesehen, durch das bei Überschreiten eines Mindestdrucks
Gemisch aus dem Speichertank entlassen werden kann.
In der DE 40 00 165 A1 ist eine Vorrichtung zur Rückgewinnung
eines Benzindampf-Luft-Gemischs beschrieben, das während des
Befüllens eines Kraftfahrzeugtanks mit Benzin aus einem
Speichertank aus dem Kraftfahrzeugtank austritt. Eine
Dampfflußvorrichtung verbindet den Kraftfahrzeugtank mit dem
Speichertank, um ein Gemisch von Luft und Benzindämpfen aus dem
Kraftfahrzeugtank in den Speichertank zu leiten. Weiterhin ist
eine von einem Elektromotor angetriebene Pumpe zum Variieren des
Gemischflusses von dem Kraftfahrzeugtank zu dem Speichertank
vorgesehen. Die Menge des angesaugten Benzindampf-Luft-Gemischs
wird in Abhängigkeit von dem beim Tanken abgegebenen
Benzinvolumenstrom und implizit in Abhängigkeit von
fluiddynamischen Eigenschaften des Benzindampf-Luft-Gemischs vor
Eintritt in den Speichertank gesteuert. Ein Abzugsrohr aus dem
Speichertank führt zu einer Dampfverflüssigungsanlage.
In der Patentschrift US 55 07 325 A ist ein System zur Abfüllung
flüchtiger Flüssigkeiten mit einer Dampfrückgewinnung beschrieben.
Eine Dampfflußvorrichtung verbindet den Kraftfahrzeugtank mit dem
Speichertank, um ein Gemisch von Luft und Benzindämpfen aus dem
Kraftfahrzeugtank in den Speichertank zu leiten. Weiterhin ist
eine steuerbare Pumpe zum Variieren des Gemischflusses von dem
Kraftfahrzeugtank zu dem Speichertank vorgesehen. Die Steuerung
des Gemischflusses aus dem Kraftfahrzeugtank erfolgt anhand
gemessener Eigenschaften dieses Gemischstroms vor dem
Speichertank. Zum Abbau von Überdruck im Falle einer Fehlfunktion
ist an dem Speichertank ein Abluftrohr mit einem Überdruckventil
vorgesehen.
Die Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Vorrichtung und
Verfahren zur Verfügung zu stellen, mit der bzw. mit denen die
Effizienz verbessert wird, die Verschmutzung verringert wird, und
gefährliche Situationen vermieden werden.
Diese Aufgabe wird durch eine Dampfrückgewinnungseinrichtung mit den
Merkmalen nach Anspruch 1 bzw. durch Dampfrückgewinnungsverfahren
mit den Merkmalen der Ansprüche 12, 16 oder 22 gelöst.
Die Vorrichtung und das Verfahren der vorliegenden Erfindung
ermöglichen es, das V/F-Verhältnis maximal zu gestalten und die
Verluste von dem Speichertank minimal zu gestalten. Zu diesem
Zweck wird der Fluß des Dampf-Luft-Gemischs, das aus dem
Speichertank austritt, bestimmt und entsprechende Ausgabesignale
erzeugt. Die Ausgabesignale werden zu einer oder mehreren
Einheiten für die Steuerung der Dampfrückgewinnung aus den
Kraftfahrzeugtanks gesendet und das V/F-Verhältnis wird
dementsprechend eingestellt, so daß das Ausströmen von Dampf aus
dem Speichertank ausgeschlossen oder wenigstens auf einen
minimalen Wert reduziert wird.
Im Ergebnis arbeitet die Vorrichtung mit einer erhöhten
Effizienz, wird die Verschmutzung verringert und werden ge
fährliche Situationen vermieden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Im folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung un
ter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht der Vorrichtung der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine geschnittene Ansicht einer Meßeinrichtungs-/
Ventil-Anordnung, die einen Teil der Vorrichtung von Fig. 1
darstellt;
Fig. 3 eine auseinander gezogene perspektivische Ansicht
der Meßeinrichtungs-/Ventil-Anordnung von Fig. 2;
Fig. 4 eine geschnittene Ansicht, die entlang der Linie
4-4 von Fig. 3 gezeichnet wurde;
Fig. 5-8 Ansichten von unten, die unterschiedliche Be
triebszustände der Meßeinrichtungs-/Ventil-Anordnung von Fig.
2 herausgreifen; und
Fig. 9 und 10 geschnittene Ansichten der Meßeinrich
tungs-/Ventil-Anordnung von Fig. 2.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 der Zeichnungen wird die
Fluidsteuervorrichtung und das Verfahren der vorliegenden Er
findung beispielhaft in Verbindung mit einem Benzinzapf- und
Dampfrückgewinnungssystem an einer Kraftfahrzeugtankstelle
beschrieben. Das Bezugszeichen 10 bezieht sich auf einen
unterirdischen Benzinspeichertank, welcher über einen geeigneten
Kanal mit einer Pumpe 12 verbunden ist, die von einem Motor 14
für das Pumpen des Benzins zu zwei Zapfsäulen 16a bzw. 16b, die
durch die gestrichelten Linien in der Zeichnung dargestellt sind,
angetrieben wird. Da die Zapfsäulen 16a und 16b identisch sind,
wird nur die Zapfsäule 16a detailliert beschrieben. Eine
Benzinflußmeßeinrichtung 18 empfängt das Benzin von der Pumpe 12
und erzeugt ein Ausgabesignal, das proportional zum Benzinfluß
ist, wobei die Gründe dafür beschrieben werden sollen.
Die Zapfsäule 16a umfaßt fünf Zapfeinheiten 20a-20e für fünf
unterschiedliche Arten oder Sorten von Benzin, und da diese
Einheiten in herkömmlicher Form ausgeführt sind, sind sie in der
Zeichnung nur schematisch gezeigt. Es versteht sich, daß jede der
Einheiten 20a-20e ein Zapfgehäuse für das Aufnehmen der
notwendigen Benzinzapf- und Dampfrückgewinnungskomponenten
umfaßt, wobei diejenigen, die beschrieben werden sollen, darin
enthalten sind. Es kann auch eine Mischkammer oder ein
Mischventil enthalten sein, um das Volumenverhältnis eines
Produkts mit relativ niedriger Oktanzahl, wie unverbleitem
Normal, und eines Produkts mit relativ hoher Oktanzahl, wie
unverbleitem Super, so zu regulieren, daß mehrere Sorten von
Kraftstoff verfügbar sind. Obwohl nur ein Speichertank 10 in den
Zeichnungen gezeigt ist, versteht es sich in diesem Kontext, daß
zwei oder mehr Tanks zur Verfügung gestellt würden, wobei jeder
eine unterschiedliche Sorte oder Art von Kraftstoff enthält, und
daß geeignete Ventileinrichtungen eingeschlossen würden, um die
zwei oder mehr Kraftstoffe zu der oben erwähnten Mischkammer oder
dem Mischventil zu führen. Diese Mischtechnik stellt keinen Teil
der vorliegenden Erfindung dar und ist in den US-Patenten Nr.
3,424,348; 3,838,797 und Nr. 4,049,159 offenbart, die hier alle
als Referenzen eingeschlossen sind.
Obwohl in den Zeichnungen nicht gezeigt, versteht es sich,
daß jede Einheit 20a-20e auch eine Schlauch- und Zapfhahnanordnung
umfaßt, welche eine Doppeltschlauchanordnung
von entweder zwei separaten Schläuchen oder eine koaxiale An
ordnung umfaßt, bei der der innere und der äußere Schlauch
mit einem einzigen Zapfhahn verbunden sind, um das gemischte
Produkt durch einen der Schläuche zu zapfen und um ein Dampf-
Luft-Gemisch aus dem Kraftfahrzeugtank in den anderen
Schlauch aufzunehmen, wie es beschrieben werden wird.
Die Zapfsäule 16a umfaßt auch eine Meßeinrichtungs-/
Ventil-Anordnung 22, die wahlweise mit jeder dieser Einheiten
20a-20e verbunden wird. Wie später im einzelnen beschrieben
wird, umfaßt die Anordnung 22 eine Ventileinheit und ein Bau
glied, das mit der Ventileinheit zusammenarbeitet, um den
Fluß des Fluids durch die Anordnung zu steuern, und das eine
Flußmeßeinrichtung enthält. Das Dampf-Luft-Gemisch wird von
dem in den Tank eintretenden Benzin aus dem Kraftfahrzeugtank
herausgedrückt und tritt durch den Rückgewinnungsschlauch für
das Dampf-Luft-Gemisch, der mit der gewählten Einheit 20a-20e
verbunden ist, und durch die Anordnung 22 hindurch. Eine Va
kuumpumpe 24 ist zwischen der Anordnung 22 und dem Speicher
tank 10 angebracht, um das Zurückführen des eingefangenen
Dampf-Luft-Gemisches in den Tank zu unterstützen. Die Pumpe
24 ist von herkömmlicher Art und wird durch einen Motor 26
angetrieben.
Es versteht sich, daß geeignete Rohre, Kanäle, Ventile
und ähnliches zur Verfügung gestellt werden können, um den
oben beschriebenen Benzinfluß anzupassen, der durch die rela
tiv starken Linien in Fig. 1 dargestellt ist, ebenso wie den
Fluß des Dampf-Luft-Gemisches, das durch relativ dünne Linien
dargestellt ist.
Eine Steuereinheit 28, die in Verbindung mit beiden
Zapfsäulen 16a und 16b zur Verfügung gestellt wird, empfängt
elektrische Eingangssignale von der Benzinflußmeßeinrichtung
18 und von der Anordnung 22 und erzeugt ein Ausgangssignal,
welches zu dem Ventilbereich der Anordnung 22 übertragen
wird, um die Anordnung zu betreiben, wobei dies alles auf
eine Art geschieht, die beschrieben werden soll. Die elektri
schen Verbindungen zwischen der Steuereinheit 28 und der
Flußmeßeinrichtung 18 und der Anordnung 22 sind in der Zeich
nung durch gestrichelte Linien (62) dargestellt.
Es soll betont werden, daß Fig. 1 nur eine schematische
Darstellung der Grundkomponenten der Anordnung der vorliegen
den Erfindung ist, die genaue Anordnung der Komponenten kann
innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung variieren. Zum
Beispiel sind die Vakuumpumpe 24 für das Dampf-Luft-Gemisch und der
Motor 26 nicht notwendigerweise benachbart zum Speichertank
10 angeordnet, sondern könnten in der Zapfsäule 16a angeord
net sein.
Die Meßeinrichtungs-/Ventil-Anordnung 22 ist in Fig. 2
gezeigt und umfaßt ein Gehäuse 30, das eine Plattform 30a,
die darin ausgebildet ist, aufweist. Ein Schrittmotor 32 er
streckt sich im oberen Teil des Gehäuses 30 und weist einen
Grundbereich 32a auf, welcher auf der Plattform 30a ver
bleibt, und ist mittels vier Gewindebolzen an dem Gehäuse an
gebracht, wobei zwei von diesen durch das Bezugszeichen 34
dargestellt sind. Eine Antriebswelle 36 erstreckt sich von
dem Schrittmotor 32 abwärts, wie in Fig. 2 gezeigt, und durch die
obere Wand eines Untergehäuses 30b, das in dem unteren Be
reich des Gehäuses 30 ausgebildet ist. Die Antriebswelle 36
erstreckt sich innerhalb und wird getragen von einem röhren
förmigen Trägerbauglied 38, welches sich ebenfalls von dem
Schrittmotor 32 ausgehend und durch die obere Wand des Untergehäuses
30b erstreckt.
Ein scheibenartiges körperhaftes Bauglied 40, das einen
schrittweise eingeteilten äußeren Durchmesser aufweist, ist
in dem Untergehäuse 30b angeordnet. Das hintere Ende der Antriebs
welle 36 ist mit dem zentralen Bereich des Bauglieds 40
und einem Planetengetriebe oder etwas Ähnlichem (nicht ge
zeigt) verbunden, und ist dafür vorgesehen, die Antriebswelle
36 als Reaktion auf eine Einwirkung des Schrittmotors 32 auf herkömm
liche Art und Weise zu drehen, wobei diese Drehung eine entsprechende
Drehung des Bauglieds 40 bewirkt.
Ein elektrisches signalleitendes Kabel 42 erstreckt sich
von dem Bauglied 40, durch die obere Wand des Untergehäuses
30b, durch einen geformten Kanal 30c, der in dem Gehäuse 30
ausgebildet ist, und durch die Wand des letzteren Gehäuses 30.
Eine Quetschverschraubung 44 wird auf dem
äußeren Bereich der Wand des Gehäuses 30 zur Verfügung ge
stellt, wobei diese das Kabel 42 aufnimmt und schützt. Das
Kabel 42 ist mit der Steuereinheit 28 (Fig. 1) verbunden und
umfaßt zwei oder mehr Leiter (nicht gezeigt), um Signale, die
sich auf den Fluß und die Dichte des Fluids beziehen, aus
Gründen, die beschrieben werden sollen, zu der Steuereinheit
28 zu leiten. Obwohl in den Zeichnungen nicht gezeigt, ver
steht es sich, daß ein elektrisches signalleitendes Kabel
auch den Ausgang der Steuereinheit 28 mit dem Motor 32 ver
bindet, um diesen zu betreiben, wie ebenfalls beschrieben
werden wird.
Eine scheibenartige Ventileinheit 50 ist in dem Unterge
häuse 30b direkt unter und in einer koaxialen Beziehung mit
dem Bauglied 40 angeordnet. Die Einheit 50 weist einen gegenüber einem Bereich 50a ver
größerten Grundbereich 50b auf, welcher mit einer Anzahl von
Schrauben 51 (zwei von diesen sind in Fig. 2 zu sehen), die
sich durch ausgerichtete Öffnungen in dem Grundbereich 50 und
dem Gehäuse 30 erstrecken, an dem unteren Ende des Gehäuses
30 befestigt ist. Somit dreht sich das Bauglied relativ zu
der feststehenden Ventileinheit 50, wobei die Anordnung eine
derartige ist, daß diese Drehung den Fluß des Fluids durch
die Anordnung 22 in einer Art steuert, die beschrieben werden
soll.
Fig. 3 veranschaulicht besser die Beziehung zwischen dem
Bauglied 40 und der Ventileinheit 50. Speziell weist die Ven
tileinheit 50 eine Serie von fünf Durchgangsöffnungen 50c-50g
auf, die sich durch die scheibenartige Ventileinheit 50 hindurcher
strecken. Die Einlaßöffnungen 50c-50g
sind winkelbeabstandet
und wie in Fig. 1 gezeigt, mit den Zapfeinheiten 20a-20e je
weils durch fünf Rohre 52a-52e verbunden, welche ihrerseits
mit den Wiedergewinnungsschläuchen für das Dampf-Luft-Gemisch
(nicht gezeigt) verbunden sind oder einen Teil von diesen
bilden, wobei diese jeweils mit den oben erwähnten Schlauch-
und Zapfhahnanordnungen der Einheiten 20a-20e in Verbindung
stehen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 erstreckt sich jede Einlaß
öffnung 50c-50g von der unteren Fläche der Ventileinheit 50,
wo die Öffnung kreisförmig im Querschnitt ist, zu
der oberen Fläche der Ventileinheit 50, wo die Öff
nung rechteckig im Querschnitt ist. Eine durchgehende Öffnung
50h erstreckt sich durch das Zentrum des körperhaften Bau
glieds 50a und dient als Auslaß. Die Auslaßöffnung 50h ist
kreisförmig im Querschnitt mit einem relativ großen Durchmes
ser auf der unteren Fläche des körperhaften Bauglieds 50a und
einem relativ kleinen auf der oberen Fläche, und ist über ein
Rohr 54 (Fig. 1) mit dem Einlaß der Pumpe 24 für das Dampf-
Luft-Gemisch verbunden. Eine Serie von tortenstückförmigen
Schlitzen 50i-50m ist ebenfalls in der oberen Fläche der Ein
heit 50 ausgebildet und winkelbeabstandet um die Öffnung 50h
herum angeordnet. Die Schlitze 50i-50m arbeiten im Tandembe
trieb mit den Öffnungen 50c-50g, um dem Dampf-Luft-Gemisch
jeweils zu ermöglichen, durch das Bauglied 40 hindurchzuflie
ßen, wie beschrieben werden wird.
Wie ebenfalls in Fig. 3 gezeigt, ist ein bogenförmiger
Einlaßschlitz 40a in der unteren Fläche des
Bauglieds 40 in der Nähe seines äußeren Umfangs vorgesehen,
und so angepaßt, daß es auswahlweise mit einer der Einlaßöff
nungen 50c-50g der Ventileinheit 50 ausgerichtet ist, wenn
die Einheiten sich in ihrem zusammengesetzten Zustand befin
den, und wenn die Anordnung in Betrieb ist. Eine erweiterte
Öffnung ist in einem Endbereich des Einlaßschlitzes 40a aus
gebildet und paßt mit einem Ende einer Durchführung 40b zu
sammen, die im inneren des Bauglieds 40 ausgebildet ist und
sich zu einer erweiterten Öffnung erstreckt, die in einem
tortenstückförmigen Schlitz 40c ausgebildet ist, welcher auf
der unteren Fläche des Meßeinrichtungsbauglieds 40 ausgebil
det ist. Ein verlängerter Schlitz 40d ist ebenfalls auf der
unteren Fläche des Meßeinrichtungsbauglieds 40 ausgebildet,
wobei er einen Endbereich aufweist, der leicht von dem
Schlitz 40c beabstandet ist, und wobei sich der verbleibende
Bereich des Schlitzes 40d in Richtung auf das Zentrum des
Bauglieds 40 hin erstreckt. Das andere Ende des Schlitzes 40d
paßt mit der Auslaßöffnung 50h der Ventileinheit 50 zusammen,
wenn die Einheiten 40 und 50 sich in ihrer zusammengefügten
Lage befinden.
Eine Serie von Rampen 40e ist auf der unteren Fläche des
Bauglieds 40 ausgebildet und erstreckt sich um die Schlitze
40a, 40c und 40d herum. Es sind auch zusätzliche Rampen 40e
vorgesehen, die zwei keilförmige Aussparungen 40f und 40g be
stimmen, welche sich zu den jeweiligen Seiten des tortenstückförmigen Schlitzes
40c erstrecken. Jede der Aussparungen 40f und 40g ist somit
von dem Schlitz 40c durch eine Rampe 40e getrennt, um Undich
tigkeiten vorzubeugen, wenn das Bauglied 40 relativ zu der
Einheit 50 rotiert, wie beschrieben werden wird.
Eine Umfangsnut 40h ist auf dem äußeren Umfang des Bau
glieds 40 ausgebildet und nimmt einen Stift 56 auf, der sich
von der oberen Fläche der Ventileinheit 50 nahe der Öffnung 50e
ausgehend erstreckt. Die Nut 40h erstreckt sich nicht voll
ständig um den Umfang des Baugliedes 40 herum und weist somit
zwei Enden auf, die als Anschläge für den Stift 56 dienen.
Nach Betätigung einer der Einheiten 20a-20e der Zapfsäu
le 16a, beinhaltet die grundlegende Ventiltechnik, die durch
die Zusammenwirkung des Baugliedes 40 mit der Einheit 50 er
möglicht wird, das Drehen des Bauglieds 40 als Reaktion auf
die Betätigung des Motors 32 bis der Schlitz 40a mit derjenigen der Ein
laßöffnungen 50c-50g ausgerichtet ist, die der gewählten Ein
heit 20a-20e entspricht. Dies ermöglicht den Fluß des Dampf-
Luft-Gemisches von der gewählten Einheit 20a-20e durch ein
entsprechendes Rohr 52a-52d und zu der entsprechenden Einlaßöffnung
50c-50g der Einheit 50. Das Dampf-Luft-Gemisch fließt
dann in den Einlaßschlitz 40a des Bauglieds 40, durch die
Durchführung 40b zu dem tortenstückförmigen Schlitz 40c. Dem Fluß wird dann er
möglicht, über die Rampe 40e, die sich zwischen den Schlitzen
40c und 40d erstreckt und in den letzten Schlitz entsprechend
dem Vorhandensein von einem der Schlitze 50i-50m, die sich
über die letzte Rampe hinaus erstrecken, und entsprechend zu
der speziellen Einlaßöffnung 50c-50g, die ausgewählt wurde,
zu fließen. Von dem Schlitz 40d fließt das Dampf-Luft-Gemisch
in und durch die Auslaßöffnung 50h der Ventileinheit 50, von der es
die Meßeinrichtungs-/Ventil-Anordnung 22 verläßt und über das
Rohr 54 zu der Vakuumpumpe 24 für das Dampf-Luft-Gemisch, und zu
rück zum unterirdischen Tank 10 fließt.
Die besondere Struktur des Bauglieds 40, welches die
oben erwähnten Durchführungen und Schlitze bildet, ist besser
in Fig. 4 gezeigt. Insbesondere fließt das Dampf-Luft-Ge
misch, wie oben beschrieben, aus der vertikal ausgedehnten
Öffnung am Ende des Schlitzes 40a, durch die horizontale
Durchführung 40b und dann abwärts, durch die sich vertikal
erstreckende Öffnung des Schlitzes 40c. Wie gezeigt, bildet
die Rampe 40e eine Sperre für den Fluß des Dampf-Luft-Ge
misches von dem Schlitz 40c zu dem Schlitz 40d, wenn nicht
einer der Schlitze 50i-50m der Ventileinheit 50 (in Fig. 4 nicht
gezeigt) sich über die Rampe erstreckt, wie beschrieben wer
den wird.
Eine strömungstechnische Flußmeßeinheit 60, in der Form
eines negativen strömungstechnischen Rückkopplungsoszilla
tors, ist in einem Bereich des Bauglieds 40 angeordnet, der
sich über die Durchführung 40b hin erstreckt, so daß der Fluß
des Dampf-Luft-Gemisches gemessen wird, wenn es durch das
Bauglied 40 hindurchtritt. Zu diesem Zweck ist der Querschnitt
des stromabwärts gelegenen Bereiches der Durchführung 40a
verringert, um einen Lufttrichter 40i zu bilden, und zwei
räumlich beabstandete Durchführungsöffnungen 40j und 40k wer
den durch eine gemeinsame Wand des Bauglieds 40 gebildet, die
sich zwischen der Durchführung 40b und der Flußmeßeinheit 60
erstreckt. Die Öffnungen 40j und 40k erstrecken sich auf je
der Seite des Lufttrichters 40i, so daß ein Teil des Dampf-
Luft-Gemisches, das durch die Durchführung 40b fließt in die
Öffnung 40j, stromaufwärts von dem Lufttrichter 40i, abge
teilt wird und durch die Flußmeßeinheit 60 hindurchtritt, be
vor er durch die Öffnung 40k zu der Durchführung 40b an einem
stromabwärts vom Lufttrichter gelegenen Ort zurückkehrt.
Die Flußmeßeinrichtungseinheit 60 ist eine herkömmliche
Flußmeßeinrichtungseinheit mit oszillierendem Strahl, die ein
Ausgangssignal erzeugt, das eine Frequenz aufweist, die pro
portional zu dem Volumenfluß des Dampf-Luft-Gemisches ist und
eine Amplitude, die proportional zu dem Druckabfall über die
Flußmeßeinheit 60 und den Lufttrichter 40i ist, und die we
sentlichen Komponenten sind in den US-Patenten Nr. 4,949,755
und Nr. 5,127,173 offenbart. Der Massefluß des Gemisches
kann dann unter Benutzung der Bernouili-Gleichung bestimmt
werden, wie es in dem US-Patent Nr. 4,508,127 beschrieben und
offenbart ist. Da die Flußmeßeinrichtungseinheit 60 von
herkömmlicher Art ist, sind ihre spezifischen Komponenten
nicht in den Zeichnungen gezeigt, sondern werden im folgenden
kurz beschrieben. Die Einheit 60 besteht aus einem Strahlos
zillator und einem piezo-keramischen Wandler. Der Strahlos
zillator ist zu dem Düsenbereich des Lufttrichters 40i paral
lel geschaltet und Ausstoßöffnungen sind an der Verengungs
stelle des Lufttrichters angeordnet, wo der Fluß von dem Os
zillator wieder auf den Lufttrichterfluß trifft.
Ein Teil des Dampf-Luft-Gemisches aus der Durchführung
40b tritt durch die Öffnung 40j hindurch und trifft auf die
Flußmeßeinrichtungseinheit 60, und ein Teil fließt durch den
Fluidoszillator, wobei der Prozentsatz des Gesamtflusses, der
durch den Oszillator fließt, aus dem Verhältnis der Fläche
der Verengung der Oszillatordüse zu der Fläche der Verengung
des Lufttrichters 40i in der Durchführung 40b bestimmt wird.
Da der Prozentsatz über den Arbeitsbereich der Flußmeßeinrichtungseinheit
60 konstant ist, ist die Oszillatorflußge
schwindigkeit eine genaue Anzeige des Gesamtflusses.
Die Düse des Fluid-Oszillators bildet einen Strahl des
Dampf-Luft-Gemisches aus, welcher über einen offenen Bereich
in Richtung auf die angrenzenden Eingänge von zwei Rückkopp
lungskanälen gerichtet ist. Jeder Rückkopplungskanal ist mit
seitlichen Öffnungen verbunden, welche von der Richtung her
entgegengesetzt und unmittelbar stromabwärts von dem Düsen
ausgang angeordnet sind. Die Strahlgeschwindigkeit wird am
Eingang der Rückkopplungskanäle in einen statischen Druck um
gewandelt und die letzteren sind ebenfalls mit jeder Seite
eines piezo-keramischen Wandlers verbunden, der Differential
druckfluktuationen in ein alternierendes Spannungssignal um
wandelt. Wenn der Druck in einen Rückkopplungskanal ansteigt,
lenkt der ansteigende Druck an der entsprechenden Seitenöff
nung den Strahl aus der zentralen Linie aus. Der Druck be
ginnt dann in dem anderen Rückkopplungskanal anzusteigen und
der Prozeß wiederholt sich selbst. Der Strahl oszilliert zwi
schen den zwei Rückkopplungskanälen mit einer Frequenz, die
durch die Strahlgeschwindigkeit bestimmt ist und der piezo
keramische Wandler stellt die Frequenz der Differentialdruck
fluktuationen in den Rückkopplungskanälen fest und wandelt
sie in ein elektrisches Ausgangssignal um. Das Dampf-Luft-
Gemisch, das durch den Oszillator fließt, wird in dem offenen
Bereich zwischen dem Düsenausgang und den Rückkopplungskanal
eingängen gesammelt und wird über die Öffnung 40k zu dem
Lufttrichter 40i zurückgeführt, wo es in der Durchführung 40b
auf den Hauptfluß trifft. Ein großer Prozentsatz des Druckab
falls von dem Einlaß von der Flußmeßeinrichtung zu der Ver
engungsstelle des Lufttrichters wird durch den Verteilerbe
reich des Lufttrichters abgedeckt, der den Gesamtdruckabfall
der Flußmeßeinrichtung minimiert. Somit erfolgt die kontinu
ierliche selbstinduzierte Oszillation mit einer Frequenz, die
proportional zu der Volumenflußgeschwindigkeit des Dampf-
Luft-Gemisches ist und mit einer Amplitude, die proportional
zu dem Druckabfall über die Flußmeßeinrichtungseinheit 60 und
den Lufttrichter 40i ist.
Es versteht sich, daß das Bauglied 40 mit einer geeigne
ten Elektronik ausgestattet ist, um das Ausgangssignal des
Wandlersensors des Strahloszillators, der oben beschrieben
wurde, in zwei unabhängig skalierte, gepulste Ausgangssignale
zu überführen, die über das Kabel 42 zu der Steuereinheit 28
übermittelt werden. Diese Ausgangssignale entsprechen dem Vo
lumenfluß des Dampf-Luft-Gemisches und dem Druckabfall über die Flußmeß
einrichtungseinheit 60 und den Lufttrichter 40i, und die
Steuereinheit 28 berechnet die Dichte des Benzin
dampfes und die Dichte der Luft in dem Dampf-Luft-Gemisch und
erzeugt entsprechende Ausgangssignale, wie be
schrieben werden wird.
Unter nochmaliger Bezugnahme auf Fig. 1 sind ein Über
druckventil/Abzugsklappe 62' und eine Meßeinrichtungsanordnung
22a auf dem Abzugsrohr 10a des unterirdischen Speichertanks
10 angeordnet. Das Überdruckventil 62' ist normalerweise ge
schlossen, jedoch dafür ausgelegt, zu reagieren, wenn der
Druck des Fluids in dem Tank 10 einen vorherbestimmten Wert
überschreitet, und zu öffnen, um dem Dampf zu ermöglichen,
aus dem Tank 10 auszutreten, bis der Druck unter den vorherbe
stimmten Wert abgesunken ist. Da es sich bei dem Überdruck
ventil 62' um ein herkömmliches Ventil handelt, wird es nicht
gezeigt und auch nicht weiter im Detail beschrieben.
Die Meßeinrichtungsanordnung 22a ist auf dem Abzugsrohr
10a angeordnet, um das Dampf-Luft-Gemisch zu empfangen, das
aus dem Abzugsrohr 10a austritt, wenn der Druck in dem Tank 10
den zuvor erwähnten vorherbestimmten Wert übersteigt. Bevor
zugt ist die Anordnung 22a identisch zu der Anordnung 22, je
doch mit der Ausnahme, daß sie nicht den Ventilbereich der
Anordnung 22 enthält, wie er oben beschrieben wurde. In die
sem Zusammenhang würde die Anordnung 22a das Meßeinrichtungs
bauglied 40, die Flußmeßeinrichtungseinheit für das Fluid 60
und ihre dazugehörigen Komponenten enthalten, wie sie zuvor
in Verbindung mit der Anordnung 22 diskutiert wurden. Somit
mißt die Anordnung 22a den Dampffluß im Abzugsrohr 10a und erzeugt ein Aus
gangssignal, das eine Frequenz aufweist, die proportional zum
Volumenfluß (dv/dt), des Dampfes ist, und eine Amplitude, die
proportional zum Druckabfall ist, was es erlaubt, die Menge
des Benzindampfes in dem Gemisch, das aus dem Abzugsrohr 10a
austritt in der Weise zu berechnen, wie es zuvor beschrieben
wurde. Die Anordnung 22a ist elektrisch mit der Steuereinheit
28 verbunden und Signale, die von der Anordnung entsprechend
der Flußgeschwindigkeit und der Menge des Benzindampfes in
dem Gemisch, das aus dem Abzugsrohr 10a austritt, erzeugt
werden, werden zu der Einheit 28 geleitet.
Der Betrieb der Meßeinrichtungs-/Ventil-Anordnung 22
wird unter Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 8 beschrieben.
(Da die Fig. 5 bis 8 Ansichten der Bodenebene von unten nach oben sind, sind
die verschiedenen Schlitze und Rampen des Bauglieds 40 durch
gestrichelte Linien dargestellt). Die Anordnung 22 ist in
Fig. 5 in ihrer Ruheposition gezeigt, wobei der Stift 56 an
dem Ende des Schlitzes 40h lokalisiert ist. In dieser Posi
tion gibt es, obwohl die Einlaßöffnung 50c der Einheit 50
einen Endbereich des Schlitzes 40a des Bauglieds 40 über
lappt, keinen Fluß, da der Schlitz 50i, bezüglich der Öffnung
50c nicht mit den Schlitzen 40c und 40d ausgerichtet ist.
Wenn man annimmt, daß der Zapfhahn, der mit der Einheit
20a verbunden ist, durch einen Betreiber von der Zapfsäule
abgehoben wird, aber durch diesen Betreiber noch nicht betä
tigt wird, betätigt die Steuereinheit 28 den Schritt-Motor 32, um das
Bauglied 40 in eine Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn rela
tiv zu der Einheit 50 zu bewegen, bis das Bauglied 40 eine
Position zwischen den Positionen, die in den Fig. 5 und 6
gezeigt sind, erreicht, wobei dies ein Stand-by-Betriebszu
stand ist. In dieser Zwischen-Position ist der Schlitz 50i nicht mit
den Schlitzen 40c und 40d ausgerichtet, ebensowenig wie mit
der Rampe 40e, so daß die letztere Rampe somit den Fluß eines
beliebigen Dampf-Luft-Gemisches blockiert und dieses in der
Anordnung 22 von dem Schlitz 40c bis zu dem Schlitz 40d ver
bleibt. Nach der Betätigung der Einheit 20a (Fig. 1) durch
den Betreiber, wird der Motor 14 der Pumpe 12 betätigt und
diese pumpt Benzin aus dem Tank 10 durch die Benzinflußmeßeinrichtung
18 und durch den Zapfhahn, der mit der Einheit 20a ver
bunden ist, und in den Kraftfahrzeugtank. Der Benzinfluß wird
durch die Benzinflußmeßeinrichtung 18 festgestellt und ein entspre
chendes Signal wird an die Steuereinheit 28 gesendet. Ein
entsprechendes Signal von der Steuereinheit 28 wird zu dem Schritt-
Motor 32 der Meßeinrichtung-/Ventilanordnung 22 gesendet, wobei dieser in der Art betätigt wird, daß
er das Bauglied 40 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeiger
sinn relativ zu der Ventileinheit 50 dreht, wie in Fig. 5 gezeigt,
bis das Bauglied 40 die Position relativ zu der Ventileinheit 50
erreicht, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist.
In dieser Position
ist die Öffnung 50c vollständig mit dem Schlitz 40a ausgerichtet und der
Schlitz 50i überlappt leicht die Schlitze 40c
und 40d und insbesondere einen Teil des Bereiches der Rampe
40e, der sich zwischen den Schlitzen 40c und 40d ausdehnt.
In der Zwischenzeit (- und unter der Annahme, daß das
Kraftfahrzeug, in das Benzin gezapft wird, nicht mit
einem bordseitigen Wiedergewinnungssystem für den Kraftstoff
dampf ausgestattet ist -) drückt das Benzin, das in den Kraft
fahrzeugtank eintritt, ein Volumen eines Benzindampf-Luft-
Gemisches aus dem Tank, welches zu dem Einfüllstutzen des
Tanks aufsteigt. Der Motor 26 wird betätigt, um die Vakuumpumpe 24
zu betreiben, welche dazu dient,
das Dampf-Luft-Gemisch aus dem Kraftfahrzeugtank abzusaugen
und es durch den Wiedergewinnungsschlauch für das Dampf-Luft-
Gemisch, der mit der Einheit 20a verbunden ist, das Rohr 52a
und zu der Einlaßöffnung 50c der Ventileinheit 50 zu führen. Das
Dampf-Luft-Gemisch fließt dann von der Öffnung 50c durch den
Schlitz 40a, die Durchführung 40b und zu dem Schlitz 40c. Ein
begrenzter Dampf-Luft-Gemisch-Fluß tritt somit von dem
Schlitz 40c über die relativ schmale Durchführung, die von
dem Schlitz 50i zur Verfügung gestellt wird, der sich über
den entsprechenden Bereich der Rampe 40e ausdehnt, und zu dem
Schlitz 40d auf.
Von dem Schlitz 40d fließt das Dampf-Luft-
Gemisch durch die (Zentrale) Öffnung 50h der Ventileinheit 50, welche mit dem
Schlitz 40d zusammenpaßt, und tritt deshalb aus den Meßeinrichtung-/Ventilanordnung
22 aus und fließt über das Rohr 54 zu der Vakuumpumpe 24. Während
dieses Betriebszustandes wird ein Teil des Gemisches in der
Durchführung 40b durch die Öffnung 40j abgespalten und fließt
durch die Flußmeßeinrichtungseinheit 60 hindurch, bevor er zu
der Durchführung 40b zurückkehrt.
Die Flußmeßeinrichtungseinheit 60 erzeugt ein Ausgangs
signal, das eine Frequenz aufweist, die proportional zu dem
Volumenfluß (dv/dt) des Dampf-Luft-Gemisches in dem Kraft
fahrzeugtank ist, und eine Amplitudel, die proportional zu
dem Druckabfall (dp) über die Flußmeßeinrichtungseinheit 60
und die Lufttrichtereinheit 40i ist, wie oben erklärt. Die
Dichte des Dampf-Luft-Gemisches kann dann berechnet werden,
indem diese Signale benutzt werden, und die Bernoulli-Glei
chung, wie folgt angewendet wird:
dp = Dichte × (dv/dt)2 ÷ 2.
Darüber hinaus können Proben von Umgebungsluft in der
Nähe der Einheit leicht eingefangen werden, wenn der Schlitz
40a während der Drehung des Bauglieds 40 über eine Öffnung
50c-50f, die nicht benutzt wird, hinweggeht, wie oben be
schrieben, und die Dichte der Luftprobe kann als Ergebnis ih
res Durchtritts durch die Einheit 60 in der oben beschriebe
nen Weise leicht berechnet werden. (In diesem Kontext wird
angemerkt, daß diese Probennahme von Luft nur möglich ist,
wenn die Einheiten 20b-20e betätigt sind, und nicht wenn die
Einheit 20a betätigt ist. In dem letzteren Fall kann die
Luftdichte auf einen vorherbestimmten Wert eingestellt wer
den, ohne die Genauigkeit des Signals wesentlich einzuschrän
ken). Deshalb kann die Dichte des Benzindampfes in dem Dampf-
Luft-Gemisch, das aus dem Kraftfahrzeugtank austritt, durch
das Subtrahieren der Luftdichte von der Dichte des Gemisches
bestimmt werden.
Es versteht sich, daß die Einheit 28 einen Mikroprozes
sor oder etwas Ähnliches aufweist, um diese Eingangssignale
zu behandeln und entsprechend dem Benzinfluß, dem Dampffluß
und der Dampfdichte, ebenso, entsprechend anderer möglicher
vorausgewählter Parameter, die oben diskutiert wurden, ein
Ausgangssignal zu erzeugen, wobei dieses Ausgangssignal zu
dem Motor 32 gesendet wird, um das Bauglied 40 zu drehen, und
somit den Fluß des Dampf-Luft-Gemisches dementsprechend zu
steuern.
Wenn man annimmt, daß ein höherer Dampf-Luft-Gemisch-
Fluß benötigt wird, als von der Steuereinheit 28 auf die obi
ge Weise bestimmt, setzt sich die Drehung des Bauglieds 40 in
einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn relativ zu der Ein
heit 50 fort, bis das Bauglied 40 die Position erreicht, die
in Fig. 7 gezeigt ist. In dieser Position wird der maximale
Dampf-Luft-Gemisch-Fluß erreicht, da die Öffnung 50c noch
vollständig mit dem Schlitz 40a ausgerichtet ist, und da der
Schlitz 50i vollständig den Bereich der Rampe 40e, die sich
zwischen den Schlitzen 40c und 40d erstreckt, umgeht. Somit
fließt das Dampf-Luft-Gemisch auf dieselbe Art und Weise wie
in Verbindung mit dem Betriebszustand von Fig. 6 beschrieben,
jedoch mit einer höheren Geschwindigkeit. Es wird angemerkt,
daß das Bauglied 40 sowohl in Richtung des Uhrzeigersinns be
züglich der Einheit 50 rotieren kann, um den Dampf-Luft-Ge
misch-Fluß zu verringern, als natürlich auch in der Richtung
entgegen dem Uhrzeigersinn, um den Fluß zu erhöhen, wie es
von der Steuereinheit 28 auf die obige Art bestimmt wurde.
Wenn der Zapfhahn, der mit der Einheit 20a verbunden
ist, durch den Betreiber geschlossen wird, oder als Reaktion
auf die Füllung des Kraftfahrzeugtanks automatisch geschlos
sen wird, jedoch bevor der Zapfhahn zu dem Zapfgehäuse, das
mit der Einheit 20a verbunden ist, zurückgeführt wird, betä
tigt die Steuereinheit 28 den Schrittmotor 32, um das Bauglied 40
relativ zu der Einheit 50 im Uhrzeigersinn zu drehen, bis es
zu dem Stand-by-Betriebszustand zurückkehrt, der zwischen den
Positionen der Fig. 5 und 6 liegt. Wie oben erklärt,
ist in dieser Position der Schlitz 50i nicht mit den Schlit
zen 40c und 40d ausgerichtet, ebenso wenig wie mit der Rampe
40e, so daß die letztere Rampe somit den Fluß jeglichen
Dampf-Luft-Gemisches blockiert, das von dem Schlitz 40c bis
zu dem Schlitz 40d in der Anordnung 22 verblieben ist. Wenn
der Zapfhahn in das Zapfgehäuse zurückgeführt wird, wird ein
entsprechendes Signal von der Steuereinheit 28 an den Schrittmotor
32 gesendet, welches bewirkt, daß der Schrittmotor 32 das Bauglied 40
zurück in die Startposition von Fig. 5 dreht, wo es ver
bleibt, bis eine andere der Einheiten 20a bis 20e betätigt wird und der oben
beschriebene Vorgang in Verbindung mit der speziellen Einheit
20a-20e, die betätigt wird, wiederholt wird.
Wenn später eine andere Einheit 20a-20e der Zapfsäule
16a betätigt wird, wird das Bauglied 40 natürlich zu der Po
sition, die der betätigten Einheit entspricht, gedreht. Zum
Beispiel würde, wenn der Zapfhahn, der mit der Einheit 20b
verbunden ist, vom Zapfgehäuse entfernt würde, sich das Bau
glied 40 zu der Position von Fig. 8 drehen, welches die
Stand-by-Position für die Einheit 20b ist. In dieser Position
befindet sich die Öffnung 50d, die der Einheit 20b ent
spricht, in ausgerichteter Position mit dem Schlitz 40a; und
der Schlitz 50j, welcher ebenfalls der Einheit 20b ent
spricht, ist unmittelbar angrenzend zwischen den Schlitzen
40c und 40d und der Rampe 40e angeordnet, wobei er sich zwi
schen den letzteren Schlitzen erstreckt. Nach der Betätigung
des Zapfhahns, der mit der Einheit 20b verbunden ist, wird
der Betrieb der Anordnung 22 dann fortgesetzt, wie er oben in
Verbindung mit der Einheit 20a beschrieben wurde.
Wenn der Zapfhahn, der mit der Einheit 20b verbunden
ist, durch den Betreiber abgeschaltet wird, oder als Reaktion
auf die Füllung des Kraftfahrzeugtanks automatisch abschalt
tet, jedoch bevor der Zapfhahn in das Zapfgehäuse, das mit
der Einheit 20b verbunden ist, zurückgeführt wird, betätigt
die Steuereinheit 28 den Schrittmotor 32, um das Bauglied 40 relativ
zu der Einheit 50 im Uhrzeigersinn zu bewegen, bis das Bau
glied 40 die Stand-by-Position erreicht, die in Fig. 8 ge
zeigt ist. In dieser Position blockiert die Rampe 40e den
Fluß jeglichen Dampf-Luft-Gemisches, das in der Anordnung 22
verblieben ist, wie oben beschrieben. Wenn der Zapfhahn dann
in das Zapfgehäuse zurückgeführt wird, wird von der Steuer
einheit 28 ein geeignetes Signal an den Schrittmotor 32 gesendet,
welches bewirkt, daß der Schrittmotor 32 das Bauglied 40 zurück auf die
Position von Fig. 5 dreht, welche die Startposition für alle
Einheiten 20a-20e ist. Das Bauglied 40 verbleibt dann in der
Position der Fig. 5 bis eine andere der Einheiten 20a-20e be
tätigt wird.
Es wird angemerkt, daß, wenn das Bauglied 40 sich in der
Stand-by-Position der Fig. 8 befindet, nachdem die Zapfein
heit, die mit der Einheit 20b verbunden ist, abgeschaltet
wurde, wie oben diskutiert, wenn eine Zapfeinheit, die mit
der Zapfsäule 10b verbunden ist, in Betrieb genommen wird,
die Steuereinheit 28 den Motor 32 nicht betätigt, um das Bau
glied 40 in die Startposition von Fig. 5 zurückzuführen.
Vielmehr verbleibt das Bauglied 40 in der Stand-by-Position
von Fig. 8 bis die Zapfeinheit der Zapfsäule 16b außer Be
trieb genommen wird, oder bis eine andere Einheit der Zapf
säule 16a betätigt wird. Dieses bewahrt das Bauglied 40 der
Zapfsäule 16a davor, während der Rückkehr in die Position der
Fig. 5, die Einlaßöffnung 50c atmosphärischer Luft auszuset
zen (durch die verschiedenen Durchführungen und Schlitze in
den Baugliedern 40 und 50, die oben diskutiert wurden), wobei
die Luft durch die Pumpe 24 in die Vorrichtung hineingezogen
würde, da die Pumpe während des Betriebs einer Zapfeinheit
der Zapfsäule 16b ebenfalls in Betrieb ist. Dieses trifft
ebenso bezüglich der Stand-by-Positionen zu, die den Einhei
ten 20c-20e entsprechen.
Während der gesamten oben beschriebenen Drehung des Bau
glieds 40 relativ zu der Einheit 50 bewegt sich der Stift 56
in dem Schlitz 40h, wobei die Endpunkte des letzteren Schlit
zes als mechanische Anschläge dienen, um die Grenzen für
die Drehung des Bauglieds 40 festzulegen, und um zusätzlich,
für den Fall eines Stromausfalls, eines fehlerhaften Signals
oder ähnliches die Ausgangsposition des Bauglieds 40 relativ
zu der Einheit 50 festzulegen.
Die Fig. 9 und 10 stellen die konstruktive Beziehung
zwischen dem Bauglied 40 und der Einheit 50 in der vollstän
dig geschlossenen Position der Fig. 5 bzw. der vollständig
geöffneten Position der Fig. 7 dar, und spezieller die Bezie
hung zwischen den verschiedenen Schlitzen und Öffnungen in
den Einheiten 40 und 50. In der vollständig blockierten An
sicht von Fig. 9 erstreckt sich die nicht geschlitzte Ober
fläche der Einheit 50 über die Rampe 40e, welche somit einen
Dampf-Luft-Gemisch-Fluß von dem Schlitz 40c zu dem Schlitz
40d verhindert. Nach der Drehung des Bauglieds 40 zu der
vollständig geöffneten Position der Fig. 10 verbindet der
Schlitz 50i die Schlitze 40c und 40d, und erlaubt es somit
dem Dampf-Luft-Gemisch über die Rampe 40e hinweg, in und
durch den Schlitz 40d zu fließen, und dann über die Öffnung
50h die Anordnung 22 zu verlassen.
Bei dem Betrieb der Vorrichtung und des Verfahrens der
vorliegenden Erfindung empfängt die Steuereinheit 28 Signale
von der Meßeinrichtungs-/Ventil-Anordnung 22, die der Menge
des Dampf-Luft-Gemisches wie auch der Dampfkonzentration in
dem Gemisch beim Austreten aus dem Kraftfahrzeugtank, während
dieser gefüllt wird, entsprechen, ebenso wie Signale von der
Anordnung 22a, die der Menge des Dampf-Luft-Gemisches und der
Dampfkonzentration in dem Gemisch beim Austreten aus dem un
terirdischen Speichertank 10 entsprechen. Wenn der unterirdi
sche Speichertank 10 nicht druckbeaufschlagt ist, d. h., wenn
es kein Ausströmen durch sein Abzugsrohr 10a gibt, stellt die
Steuereinheit 28 den Dampffluß aus dem Kraftfahrzeugtank so
ein, daß das höchste V/F-Verhältnis (V = Volumen des zurück
gewonnenen Dampfes; F = Volumen des gezapften Kraftstoffs)
erhalten wird. Wenn der Tank 10 druckbeaufschlagt ist und das
Gemisch, das somit aus dem Abzugsrohr 10 ausströmt, eine re
lativ hohe Dampfkonzentration aufweist, sollte der Druck in
dem Tank 10 verringert werden, um das Ausströmen von Benzin
dampf in die Atmosphäre auszuschließen. Zu diesem Zweck ist
die Steuereinheit 28 so programmiert, daß sie den aus den
Kraftfahrzeugtanks zurückgewonnenen Dampf reduziert, und des
halb dementsprechend auch das zuvor erwähnte V/F-Verhältnis.
Wenn der Tank 10 druckbeaufschlagt ist, die Dampfkonzentra
tion in dem Gemisch, das das Abzugsrohr 10a verläßt, jedoch
gering oder es reine Luft ist, wie von der Steuereinheit 28
in der Art und Weise detektiert wird, die zuvor beschrieben
wurde, ist die Steuereinheit so programmiert, daß sie dassel
be V/F-Verhältnis aufrechterhält und dem Tank ermöglicht,
entlüftet zu werden.
Somit ist die Steuereinheit 28 dafür programmiert, auf
die verschiedenen Parameter zu reagieren und die Dampfrück
gewinnung aus den Kraftfahrzeugtanks wie folgt zu steuern:
Auf diese Art können optimale (maximale) V/F-Verhältnis
se erhalten werden, während gesichert ist, daß das Ausströmen
von Dampf aus dem Abzugsrohr 10a in die Atmosphäre entweder
nicht vorhanden oder minimal ist. Somit arbeitet die Vorrich
tung der vorliegenden Erfindung mit erhöhter Effizienz, mini
mierter Verschmutzung und unter Ausschluß von Gefahrensitua
tionen.
Es versteht sich, daß Veränderungen an dem Vorhergesag
ten vorgenommen werden können ohne sich aus dem Schutzbereich
der Erfindung entfernen. Zum Beispiel muß die Anordnung 22a
nicht mit der Steuereinheit 28 verbunden werden, sondern
könnte mit einer separaten Steuereinheit verbunden werden,
die in der zuvor beschriebenen Weise funktioniert.
Die vorliegende Erfindung ist auch nicht auf die Verwen
dung der zuvor diskutierten Ventileinheit beschränkt, sondern
ist gleichfalls an irgendeine flußvariierende Einrichtung,
wie eine Pumpe mit variabler Geschwindigkeit, eine einstell
bare Düse usw. anpaßbar. Auch könnte anstelle der Benutzung
des oben beschriebenen Strahloszillators in der Einheit 60
ein separater Differentialdruckwandler parallel zu der Fluß
meßeinrichtungseinheit 60 angeordnet werden, der ein Signal
erzeugt, das proportional zu dem Druckabfall über der Fluß
meßeinrichtungseinheit 60 und dem Lufttrichter 40i ist. Der
Vorteil davon ist, daß der Druckabfall außerhalb des Oszilla
tors statisch erfolgt und deshalb genauer bestimmt werden
kann als der oszillierende Druckabfall, der von der Flußmeß
einrichtung selbst festgestellt wird, wie oben beschrieben.
Auch kann man, anstatt Proben der Umgebungsluft in der
Nähe der Einheit zu nehmen, und dann die Dichte der Luftprobe
zu berechnen, wie oben beschrieben, die Luftdichte auf einen
vorherbestimmten Wert einstellen.
Weiterhin kann man, anstatt die Steuereinheit 28 so aus
zulegen, daß sie die oben erwähnten Messungen und Berechnun
gen ausführt, und ein zusätzliches Ausgangssignal, das der
Dichte oder der Menge des Benzindampfes in dem Dampf-Luft-
Gemisch entspricht, erzeugt, die Elektronik in dem Bauglied
40 so anpassen, daß sie diese Aufgabe übernimmt. In diesem
Fall würde das Ausgabesignal, das über das Kabel 42 zu der
Steuereinheit 28 gesendet wird, zusammen mit dem Signal, das
dem Volumenfluß des Gemisches entspricht, wie oben beschrie
ben gesendet werden. Die Steuereinheit 28 wird dieses Signale
von der Anordnung 22 empfangen, ebenso wie ein Signal von der
Benzinflußmeßeinrichtung 18, daß proportional zu dem Benzin
fluß durch die betätigte Einheit ist.
Die vorliegende Erfindung ist auch nicht auf die spezi
elle offenbarte Technik für die Detektion der Dichte der Koh
lenwasserstoffdämpfe in dem Dampf-Luft-Gemisch, das von dem
Kraftfahrzeugtank zurückgewonnen wird und aus dem Speicher
tank 10 ausströmt, beschränkt. Die Flußmeßeinrichtungseinheit
60 könnte auch nur zur Messung des Flusses der Gemisches be
nutzt werden, und eine separate Einheit könnte benutzt wer
den, um die Dichte oder die Menge der Dämpfe in dem Gemisch
zu detektieren.
Darüber hinaus kann anstelle von einer Schlauch- und
Zapfhahnanordnung, die mit jeder der Zapfeinheiten 20a-20d
verbunden ist, wie oben beschrieben, eine einzige Schlauch-
und Zapfhahneinheit für jede Zapfsäule 16a und 16b vorgesehen
werden, zusammen mit Ventileinrichtungen, um das Benzin von
mehreren Speichertanks (falls vorgesehen) zu mischen, und
wahlweise das spezielle Benzin zu dem einzelnen Schlauch- und
Zapfhahnverteiler zu leiten. Bei einer solchen Anordnung wür
de der oben erwähnte Mikroprozessor die Anordnung 22 in einer
Weise betreiben, daß nur eine der Einlaßöffnungen 50c-50g in
Funktion wäre.
Claims (27)
1. Dampfrückgewinnungsvorrichtung, die aufweist: einen Spei
chertank (10), eine Dampfflußvorrichtung, die einen Kraft
fahrzeugtank mit dem Speichertank (10) verbindet, um ein
Gemisch von Luft und Benzindämpfen aus dem Kraftfahrzeug
tank in den Speichertank (10) zu leiten, eine Vorrichtung
(22) für das Variieren des Gemischflusses von dem Kraft
fahrzeugtank zu dem Speichertank (10), und ein Abzugsrohr
(10a), das sich von dem Speichertank (10) erstreckt, für
das Ausströmen eines Gemisches von Luft und Benzindämpfen
aus dem Speichertank (10),
dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine Flußmeßeinrichtung (22a) zum Messen des Ge
mischflusses aus dem Abzugsrohr (10a), und eine funktio
nell mit der Flußmeßeinrichtung (22a) und der flußvariie
renden Einrichtung (22) verbundene Steuereinheit (28) für
das Reagieren auf den Wert des Gemischflusses aus dem Ab
zugsrohr (10a) und für das Einstellen der flußvariierenden
Einrichtung (22) und dementsprechend des Gemischflusses
aus dem Kraftfahrzeugtank aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die flußvariierende Einrich
tung (22) den Gemischfluß aus dem Kraftfahrzeugtank in den
Speichertank (10) in Abhängigkeit von dem Empfang von Ein
gangssignalen variiert, und daß die Steuereinheit (28) die
Eingangssignale in Abhängigkeit von dem von der Fluß
meßeinrichtung (22a) gemessenen Gemischfluß aus dem Ab
zugsrohr (10a), erzeugt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin einen Detektor
zum Detektieren der Dampfmenge in dem Gemisch aufweist,
wobei die Steuereinheit (28) ebenfalls auf die Dampfmenge
in dem Gemisch reagiert und die flußvariierende Einrich
tung (22) dementsprechend einstellt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flußmeßeinrichtung (22a)
auch den Druckabfall des Gemisches aus dem Abzugsrohr
(10a) mißt, und daß die Steuereinheit (28) die Dampfmenge
in dem Gemisch basierend auf dem Druckabfall bestimmt und
die flußvariierende Einrichtung (22) dementsprechend ein
stellt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfflußvorrichtung das
Gemisch aus dem Kraftfahrzeugtank in den Speichertank (10)
leitet, während Benzin von dem Speichertank (10) in den
Kraftfahrzeugtank gezapft wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin eine Flußmeßein
richtung (18) für das Messen des Benzinflusses aus dem
Speichertank (10) in den Kraftfahrzeugtank, die funktional
mit der Steuereinheit (28) verbunden ist, aufweist, wobei
die Steuereinheit (28) die flußvariierende Einrichtung
(22) auch in Abhängigkeit von dem letzteren Benzinfluß in
den Kraftfahrzeugtank einstellt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (28) die
flußvariierende Einrichtung (22) in Abhängigkeit von der
Benzindampfmenge in dem Gemischfluß aus dem Abzugsrohr
(10a), der einen vorherbestimmten Wert übersteigt, ein
stellt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin eine Flußmeßein
richtung (60) für das Messen des Gemischflusses von dem
Kraftfahrzeugtank zu dem Speichertank (10), die funktio
nell mit der Dampfflußvorrichtung verbunden ist, aufweist,
wobei die Steuereinheit (28) die flußvariierende Einrich
tung (22) auch in Abhängigkeit von dem letzteren Fluß ein
stellt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin einen Detektor
für das Detektieren der Dampfmenge in dem Gemisch, das von
dem Kraftfahrzeugtank zu dem Speichertank (10) fließt,
aufweist, wobei die Steuereinheit (28) auch auf die Dampf
menge in dem letzteren Gemisch reagiert und die flußvari
ierende Einrichtung (22) dementsprechend einstellt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (28) darauf
reagiert, wenn die Menge des Benzindampfes in dem letzte
ren Gemisch unter einen vorherbestimmten Wert abfällt, und
die flußvariierende Einrichtung (22) so einstellt, daß der
Gemischfluß aus dem Tank beendet wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin eine Flußmeßein richtung (60) für das Messen des Gemischflusses von dem Kraftfahrzeugtank zu dem Speichertank (10), die funktio nell mit der Dampfflußvorrichtung verbunden ist, und
einen funktionell mit der Steuereinheit verbundenen Detek tor für das Detektieren der Dampfmenge in dem Gemisch aus dem Abzugsrohr (10a) aufweist,
wobei die Steuereinheit (28) die Dichte des Benzindampfs in dem Abzugsrohr auf der Basis von Signalen von dem De tektor für das Detektieren der Dampfmenge in dem Gemisch aus dem Abzugsrohr (10a) und gegebenenfalls des Flusses des Gemischs aus dem Abzugsrohr berechnet und die flußva riierende Einrichtung (22) auf der Basis der berechneten Dichte und der anderen gemessenen Größen so steuert, daß in dem Fall, daß Gemischfluß aus dem Abzugsrohr Null ist, das Verhältnis von Gemischfluß im Dampfflußsystem und Ben zinfluß erhöht wird, und in dem Fall, daß der Gemischfluß aus dem Abzugsrohr nicht Null ist, das Verhältnis konstant gehalten wird, falls die Konzentration des Benzindampfs klein ist, und andernfalls das Verhältnis verringert wird.
dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin eine Flußmeßein richtung (60) für das Messen des Gemischflusses von dem Kraftfahrzeugtank zu dem Speichertank (10), die funktio nell mit der Dampfflußvorrichtung verbunden ist, und
einen funktionell mit der Steuereinheit verbundenen Detek tor für das Detektieren der Dampfmenge in dem Gemisch aus dem Abzugsrohr (10a) aufweist,
wobei die Steuereinheit (28) die Dichte des Benzindampfs in dem Abzugsrohr auf der Basis von Signalen von dem De tektor für das Detektieren der Dampfmenge in dem Gemisch aus dem Abzugsrohr (10a) und gegebenenfalls des Flusses des Gemischs aus dem Abzugsrohr berechnet und die flußva riierende Einrichtung (22) auf der Basis der berechneten Dichte und der anderen gemessenen Größen so steuert, daß in dem Fall, daß Gemischfluß aus dem Abzugsrohr Null ist, das Verhältnis von Gemischfluß im Dampfflußsystem und Ben zinfluß erhöht wird, und in dem Fall, daß der Gemischfluß aus dem Abzugsrohr nicht Null ist, das Verhältnis konstant gehalten wird, falls die Konzentration des Benzindampfs klein ist, und andernfalls das Verhältnis verringert wird.
12. Dampfrückgewinnungsverfahren, das die Schritte aufweist:
Leiten eines Gemisches von Luft und Benzindampf von einem Kraftfahrzeugtank zu einem Speichertank, Ausströmenlassen eines Teils des Gemisches aus Luft und Benzindampf aus dem Speichertank, Messen des Flusses des aus dem Speichertank ausströmenden Gemisches, Reagieren auf den Wert des Ge mischflusses aus dem Speichertank und dementsprechendes Variieren des Gemischflusses aus dem Kraftfahrzeugtank und Detektieren der Dampfmenge des ausströmenden Gemisches und dementsprechendes Variieren des Gemischflusses aus dem Kraftfahrzeugtank.
Leiten eines Gemisches von Luft und Benzindampf von einem Kraftfahrzeugtank zu einem Speichertank, Ausströmenlassen eines Teils des Gemisches aus Luft und Benzindampf aus dem Speichertank, Messen des Flusses des aus dem Speichertank ausströmenden Gemisches, Reagieren auf den Wert des Ge mischflusses aus dem Speichertank und dementsprechendes Variieren des Gemischflusses aus dem Kraftfahrzeugtank und Detektieren der Dampfmenge des ausströmenden Gemisches und dementsprechendes Variieren des Gemischflusses aus dem Kraftfahrzeugtank.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin den Schritt auf
weist: Beenden des Gemischflusses von dem Kraftfahrzeug
tank in Reaktion auf ein Fallen der Benzindampfmenge im
Gemischfluß von dem Kraftfahrzeugtank unter einen vorbe
stimmten Wert.
14. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Leitens wäh
rend dem Zapfen von Benzin aus dem Speichertank in das
Kraftfahrzeug erfolgt.
15. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin die Schritte auf
weist: Messen des Gemischflusses von dem Kraftfahrzeugtank
zu dem Speichertank und dementsprechendes Variieren des
Gemischflusses von dem Kraftfahrzeugtank.
16. Dampfrückgewinnungsverfahren, das die Schritte aufweist:
Leiten eines Gemisches aus Luft und Benzindampf aus einem Kraftfahrzeugtank zu einem Speichertank, Ausströmenlassen eines Teils des Gemisches aus Luft und Benzindampf aus dem Speichertank, Detektieren der Menge des Dampfes in dem aus dem Speichertank ausströmenden Gemisch, Reagieren auf die Menge des Dampfes in dem ausströmenden Gemisch und dement sprechendes Variieren des Gemischflusses aus dem Kraft fahrzeugtank und Messen des Benzinflusses von dem Spei chertank in den Kraftfahrzeugtank und dementsprechendes Variieren des Gemischflusses aus dem Kraftfahrzeugtank.
Leiten eines Gemisches aus Luft und Benzindampf aus einem Kraftfahrzeugtank zu einem Speichertank, Ausströmenlassen eines Teils des Gemisches aus Luft und Benzindampf aus dem Speichertank, Detektieren der Menge des Dampfes in dem aus dem Speichertank ausströmenden Gemisch, Reagieren auf die Menge des Dampfes in dem ausströmenden Gemisch und dement sprechendes Variieren des Gemischflusses aus dem Kraft fahrzeugtank und Messen des Benzinflusses von dem Spei chertank in den Kraftfahrzeugtank und dementsprechendes Variieren des Gemischflusses aus dem Kraftfahrzeugtank.
17. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Leitens wäh
rend dem Zapfen von Benzin aus dem Speichertank in das
Kraftfahrzeug erfolgt.
18. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin die Schritte auf
weist: Messen des Benzinflusses von dem Speichertank in
den Kraftfahrzeugtank und dementsprechendes Variieren des
Gemischflusses aus dem Kraftfahrzeugtank.
19. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß im Schritt des Reagierens dar
auf reagiert wird, daß die Benzindampfmenge in dem Ge
mischfluß von dem Abzugsrohr eine vorbestimmte Menge über
steigt.
20. Verfahren nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin die Schritte auf
weist, detektieren der Menge des Benzindampfes in dem Ge
mischfluß von dem Kraftfahrzeugtank und dementsprechendes
Variieren des Gemischflusses von dem Kraftfahrzeugtank.
21. Verfahren nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin den Schritt des
Beendens des Gemischflusses von dem Kraftfahrzeugtank in
Abhängigkeit von dem Wert des Benzindampfes in dem Ge
mischfluß von dem Kraftfahrzeugtank, wenn dieser unter ei
nen vorbestimmten Wert abgefallen ist, aufweist.
22. Dampfrückgewinnungsverfahren enthaltend die Schritte:
Leiten eines Gemischs von Luft und Benzindampf von einem
Kraftfahrzeugtank zu einem Speichertank, Ausströmenlassen
eines Teils des Gemisches aus Luft und Benzindampf aus dem
Speichertank, Detektieren der Dampfmenge in dem von dem
Speichertank ausströmenden Gemisch, Reagieren auf die Men
ge des Dampfes in dem ausströmenden Gemisch und dement
sprechendes Variieren des Gemischflusses aus dem Kraftfahrzeugtank
und Messen des Gemischflusses von dem Kraft
fahrzeugtank zu dem Speichertank und dementsprechendes Va
riieren des Gemischflusses aus dem Kraftfahrzeugtank.
23. Verfahren nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Leitens wäh
rend des Zapfens von Benzin von dem Speichertank zu dem
Kraftfahrzeug erfolgt.
24. Verfahren nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin die Schritte auf
weist: Messen des Benzinflusses von dem Speichertank zu
dem Kraftfahrzeugtank und dementsprechendes Variieren des
Gemischflusses von dem Kraftfahrzeugtank.
25. Verfahren nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin die Schritte auf
weist: Detektieren der Benzindampfmenge in dem Gemischfluß
von dem Kraftfahrzeugtank und dementsprechendes Ändern des
Gemischflusses aus dem Kraftfahrzeugtank.
26. Verfahren nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin den Schritt des
Beendens des Gemischflusses von dem Kraftfahrzeugtank in
Reaktion auf ein Fallen der Benzindampfmenge im Gemisch
fluß von dem Kraftfahrzeugtank unter einen vorbestimmten
Wert aufweist.
27. Verfahren nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Reagierens
darauf reagiert, wenn die Menge des Benzindampfes in dem
Gemischfluß aus dem Abzugsrohr einen vorherbestimmten Wert
übersteigt.
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