DE19719535A1 - Vorrichtung zur Schalldämpfung - Google Patents
Vorrichtung zur SchalldämpfungInfo
- Publication number
- DE19719535A1 DE19719535A1 DE19719535A DE19719535A DE19719535A1 DE 19719535 A1 DE19719535 A1 DE 19719535A1 DE 19719535 A DE19719535 A DE 19719535A DE 19719535 A DE19719535 A DE 19719535A DE 19719535 A1 DE19719535 A1 DE 19719535A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- insert
- outer jacket
- connecting piece
- floor
- transverse floor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims abstract description 13
- 230000003584 silencer Effects 0.000 claims description 12
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 9
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 5
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 claims description 4
- 238000007599 discharging Methods 0.000 claims 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 3
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 2
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- 238000009420 retrofitting Methods 0.000 description 2
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000030279 gene silencing Effects 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000003071 parasitic effect Effects 0.000 description 1
- 238000009418 renovation Methods 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C5/00—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K11/00—Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
- G10K11/16—Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
- G10K11/161—Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general in systems with fluid flow
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Road Paving Machines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Schall
dämpfung bei einem Ablassen von Druckluft aus dem Be
reich eines Druckkessels, die eine Einströmöffnung und
mindestens eine Ausströmöffnung aufweist.
Eine Anwendung kann beispielsweise im Bereich von
Anlagen zum Mischen von Estrich erfolgen.
Estrichmischer bestehen typischerweise aus einem Druck
kessel, bei dem das zu verarbeitende Estrichmaterial in
Einzelkomponenten eingefüllt und zu einer verarbeit
baren Masse gemischt werden kann. Die fertiggestellte
Estrichmasse wird durch Druckluft aus dem Druckkessel
hinausgedrückt und dem vorgesehenen Verwendungsort zu
geführt. Nach einer Entleerung des Druckkessels und vor
einem erneuten Einbringen der zu mischenden
Ausgangssubstanzen ist es erforderlich, den Druck gegen
einen Umgebungsdruck abzulassen und hierdurch ein
gefahrloses Öffnen des Druckkessels zu ermöglichen.
Typischerweise erfolgt das Ablassen über ein Ablaßrohr,
das über ein Ablaßventil mit dem Druckkessel verbunden
ist. Das Ablaßrohr kann in einem Endbereich mit einer
pilzartigen Kappe versehen sein, um eine Verteilung der
abgelassenen Druckluft zu unterstützen.
Bei einem Ablassen der Druckluft treten erhebliche Ge
räusche durch die Druckluftentspannung auf. Durch das
Ablaßrohr selbst erfolgt nur eine geringe Geräusch
dämpfung der im Bereich des Ablaßventils entstehenden
Strömungsgeräusche. Die wesentliche Druckentspannung im
Endbereich des Ablaßrohres auf, so daß in diesem Be
reich auch die wesentliche Schallquelle angesiedelt
ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine
Vorrichtung der einleitend genannten Art derart zu kon
struieren, daß bei einer kompakten Bauweise eine
Schalldämpfung im Bereich des Druckablasses ermöglicht
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Einströmöffnung in einen Anschlußstutzen einmündet,
der im Bereich einer Wandung mit Ausnehmungen versehen
ist, daß mindestens entlang eines Teiles einer Längs
ausdehnung des Anschlußstutzens mit einem Abstand zum
Anschlußstutzen ein erster Inneneinsatz angeordnet ist,
relativ zu dem außenseitig mit einem Abstand ein
zweiter Inneneinsatz angeordnet ist, daß mit einem
Abstand zum zweiten Inneneinsatz ein Außenmantel ange
ordnet ist, daß zwischen dem ersten Inneneinsatz und
dem zweiten Inneneinsatz und dem Außenmantel jeweils
eine luftdurchlässige Dämmung angeordnet ist und daß
sowohl die Inneneinsätze als auch der Außenmantel in
ihren Wandungen mit Durchströmungsausnehmungen versehen
sind.
Durch die mehrstufige Druckexpansion im Bereich des
Schalldämpfers ist es möglich, bei einem geringem Bau
volumen eine hohe Schalldämpfung zu erzielen. Das ge
ringe Bauvolumen ist von erheblicher Bedeutung, da eine
Konstruktionsänderung von üblichen Estrichmischers ver
mieden werden soll. Die erfindungsgemäße Konstruktion
ermöglicht es, beispielsweise einen konventionellen
Estrichmischer mit der Vorrichtung zu Schalldämpfung
auszurüsten, ohne daß größere Umbauarbeiten erforder
lich sind. Bei den derzeit verwendeten Estrichmischern
entfallen Umbauarbeiten völlig, da die Bauteile anein
ander angepaßt sind.
Durch die Mehrstufigkeit der Druckexpansion wird insbe
sondere dafür gesorgt, daß die mit einer jeweiligen
Druckabsenkung verbundene Geräuschentwicklung in einen
Innenbereich der Vorrichtung verlagert wird. Es ist
hierdurch möglich, im Bereich des Außenmantels einen
relativ geringen Druckgradienten aufzubauen, so daß im
freiliegenden Bereich des Außenmantels nur ein äußerst
geringer Geräuschanteil entsteht. Alle weiteren Ge
räuschquellen sind durch die Dämmung umhüllt, bezie
hungsweise es findet eine Druckexpansion innerhalb der
Dämmung statt.
Neben der im Vordergrund stehenden Anwendung zur
Schalldämpfung im Bereich von Estrichmischern ist es
aber grundsätzlich auch möglich, Anwendungen in anderen
technischen Bereichen vorzunehmen. Insbesondere ist
daran gedacht, die erfindungsgemäße Vorrichtung im
Bereich von Sandstrahlgebläsen, Silomischanlagen oder
generell im Bereich von Behältern mit Druckgasfüllung
einzusetzen.
Eine Querversteifung kann dadurch erfolgen, daß
zwischen einem Boden und einem Deckel des Schall
dämpfers mindestens ein Querboden angeordnet ist.
Eine besonders hohe Festigkeit wird dadurch hervorge
rufen, daß zwei Querböden den Außenmantel abstützen.
Eine gleichmäßige Festigkeitsstruktur wird dadurch
unterstützt, daß der untere Querboden ausgehend vom
Boden ungefähr nach einem Viertel der Längserstreckung
des Schalldämpfers und der obere Querboden ungefähr
nach drei Viertel der Längserstreckung des Schall
dämpfers angeordnet sind.
Zur Unterstützung einer gleichmäßigen Strömungsaus
breitung wird vorgeschlagen, daß mindestens einer der
Querböden mit Querbodendurchlässen versehen ist.
Ebenfalls kann eine gleichmäßige Strömungsausbreitung
und damit eine hohe Schalldämmung dadurch unterstützt
werden, daß der Anschlußstutzen im Bereich eines einer
Einströmöffnung abgewandten Endes mit einem Abstand zum
oberen Querboden angeordnet ist.
Zur Vermeidung von Materialbeschädigungen durch die
ausströmende Luft wird vorgeschlagen, daß der Anschluß
stutzen unterhalb des oberen Querbodens von einer Kappe
verschlossen ist.
Eine Anpassung an typische Einbaubedingungen kann da
durch erfolgen, daß der Boden im wesentlichen durchlaß
frei ausgebildet ist.
Ebenfalls hat es sich als zweckmäßig erwiesen, daß der
Deckel im wesentlichen durchlaßfrei ausgebildet ist.
Eine vorteilhafte Ausbildung besteht darin, daß die
Dämmung aus Stahlwolle ausgebildet ist.
Eine strömungsgünstige Luftführung wird ebenfalls da
durch unterstützt, daß der Anschlußstutzen, die Innen
einsätze und der Außenmantel im wesentlichen zylin
drisch und koaxial zueinander angeordnet sind.
Zur Unterstützung einer Nachrüstung von bereits im Ein
satz befindlichen Estrichmischern wird vorgeschlagen,
daß der Außenmantel eine Längen von etwa 140 mm und
einen Durchmesser von etwa 120 mm aufweist.
Ein schalenartiger Aufbau der Vorrichtung wird dadurch
unterstützt, daß sich der obere Querboden innerhalb des
ersten Inneneinsatzes erstreckt.
Eine große Querstabilisierung läßt sich dadurch unter
stützen, daß sich mindestens einer der Inneneinsätze
bis zum oberen Querboden erstreckt.
Eine vergrößerte Längsstabilität wird dadurch erreicht,
daß sich mindestens einer der Inneneinsätze bis zum
Deckel erstreckt.
Zur Unterstützung von Wartungsarbeiten beim Einbringen
von Verunreinigungen durch die Gasströmung in den
Schalldämpfer wird vorgeschlagen, daß der Außenmantel
einen Kartuscheneinsatz begrenzt.
Eine leichte Auswechselbarkeit des Kartuscheneinsatzes
wird dadurch unterstützt, daß der Kartuscheneinsatz
oberhalb eines Zwischenquerbodens angeordnet ist.
Eine belastungsfähige Fixierung des Kartuscheneinsatzes
kann dadurch unterstützt werden, daß der Kartuschenein
satz außenseitig von einer Außenhülle aufgenommen ist.
Insbesondere ist es bei einer Durchführung von
Wartungsarbeiten auch vorteilhaft, daß der
Kartuscheneinsatz von einem Abschlußdeckel fixierbar
ist.
Der Arbeitsaufwand bei der Durchführung von Wartungs
arbeiten kann dadurch vermindert werden, daß der Ab
schlußdeckel durch Spannhebel relativ zur Außenwandung
fixierbar ist.
Zur Vermeidung von parasitären Gasausbreitungen wird
vorgeschlagen, daß zwischen dem Kartuscheneinsatz und
dem Zwischenquerboden ein unterer Dichtring angeordnet
ist.
Ebenfalls kann die vorgesehene Gasausbreitung dadurch
unterstützt werden, daß zwischen dem Kartuscheneinsatz
und dem Abschlußdeckel ein oberer Dichtring angeordnet
ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfin
dung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung bei einer
zylindrischen Ausbildung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß
Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung, die
bereichsweise als Kartusche ausgebildet ist,
die von einem Außengehäuse aufnehmbar ist und
Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß
Fig. 3.
In Fig. 1 ist veranschaulicht, daß auf ein Auslaßrohr
(1) eines nicht weiter dargestellten Estrichmischers
ein Schalldämpfer (2) aufgesetzt ist, der bei der in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsform eine im wesent
liche zylindrische Gestaltung aufweist. Der Schall
dämpfer (2) ist mit einem Boden (3), einem Deckel (4)
sowie einem Außenmantel (5) versehen. Der Boden (3) und
der Deckel (4) werden bevorzugt geschlossen ausge
bildet, im Bereich des Außenmantels (5) sind eine Viel
zahl von Ausströmöffnungen (6) angeordnet. Die Aus
strömöffnungen (6) können als runde Durchlässe ausge
bildet sein.
Insbesondere ist daran gedacht, den Schalldämpfer (2)
mit einem Anschlußstutzen (7) zu versehen, der bei
spielsweise über ein Gewinde (8) mit dem Auslaßrohr (1)
verbunden werden kann. Eine derartige Ausbildung
ermöglicht es, den Schalldämpfer (2) gemeinsam mit dem
Anschlußstutzen (7) als kompaktes separates Bauteil
auszubilden, das insbesondere auch zu einer Nachrüstung
von bestehenden Estrichmischern geeignet ist.
Aus der Querschnittdarstellung in Fig. 2 ist erkennbar,
daß der Anschlußstutzen (7) in einen Innenraum (9) des
Schalldämpfers (2) hineinragt. Mit einem Abstand zum
Anschlußstutzen (7) erstreckt sich im Bereich des
Innenraumes (9) ein erster Inneneinsatz (10). Der An
schlußstutzen (7) ist im Bereich des Innenraumes (9)
mit Stutzenausnehmungen (11) versehen. Ebenfalls ist
der erste Inneneinsatz (10) mit Einsatzausnehmungen
(12) ausgestattet.
Mit einem Abstand zum ersten Inneneinsatz (10) ist ein
zweiter Inneneinsatz (13) angeordnet, der Durchlässe
(14) aufweist. Insbesondere ist daran gedacht, zwischen
dem Außenmantel (5) und dem zweiten Inneneinsatz (13)
sowie zwischen dem zweiten Inneneinsatz (13) dem ersten
Inneneinsatz (10) eine Dämmung (15) anzuordnen. Als
Dämmung (15) kann beispielsweise Stahlwolle verwendet
werden.
Ein Abstand zwischen dem ersten Inneneinsatz (10) und
dem Anschlußstutzen (7) bleibt bevorzugt frei, um eine
möglichst gleichmäßige Verteilung des Druckgases zu
unterstützen.
Gemäß der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist
der Anschlußstutzen (7) im Bereich seines einer Ein
strömöffnung (16) abgewandten Endes mit einer Kappe
(17) versehen. Die Kappe (17) kann ebenfalls mit Durch
strömungsöffnungen versehen sein, es hat sich doch ins
besondere als vorteilhaft erwiesen, die Kappe (17) ge
schlossen auszubilden, da hierdurch eine längere Funk
tionsfähigkeit des Schalldämpfers (2) unterstützt
werden kann.
Gemäß der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist
vorgesehen, den Innenraum (9) durch einen unteren Quer
boden (18) zu unterteilen. Die Querböden (18, 19) können
mit Querbodendurchlässen (20, 21) versehen werden, um
eine gleichmäßige Gasausbreitung im Innenraum (9) zum
Druckabbau zu unterstützen.
Insbesondere ist ebenfalls daran gedacht, zwischen dem
Boden (3) und dem unteren Querboden (18) sowie zwischen
dem oberen Querboden (19) und dem Deckel (4) Dämmungen
(15) anzuordnen.
Eine typische Dimensionierung erfolgt dadurch, daß der
untere Querboden (18) etwa nach einem Viertel der
Längenausdehnung des Schalldämpfers (2) angeordnet ist
und daß sich der obere Querboden (19) etwa auf einem
Niveau nach drei Viertel der Längenausdehnung des
Schalldämpfers (2) befindet. Die Inneneinsätze (10, 13)
erstrecken sich vorzugsweise jeweils zwischen den Quer
böden (18, 19). Relativ zu einem Durchmesser des Schall
dämpfers (2) können die Inneneinsätze (10, 13) derart
angeordnet werden, daß ein Abstand zwischen dem An
schlußstutzen (7) und dem Außenmantel (5) vom zweiten
Inneneinsatz etwa halbiert wird. Bezüglich etwa einer
Mitte des Abstandes zwischen dem zweiten Inneneinsatz
(10) und dem Anschlußstutzen (7) ist der erste Innen
einsatz (10) leicht versetzt in Richtung auf den An
schlußstutzen (7) angeordnet.
Eine typische Dimensionierung kann derart vorgenommen
werden, daß der Anschlußstutzen (7), die Inneneinsätze
(13) sowie der Außenmantel (5) im wesentlichen zylin
drisch ausgebildet werden. Darüber hinaus ist insbe
sondere an eine koaxiale Anordnung der Bauelemente ge
dacht, um eine gleichmäßige Strömungsführung zu unter
stützen. Der Anschlußstutzen (7) erstreckt sich im Be
reich der Kappe (17) bis in einen Bereich unterhalb des
oberen Querbodens (19), so daß zwischen der Kappe (17)
und dem oberen Querboden (19) ein Abstand vorgesehen
ist. Der Anschlußstutzen (7) kann sowohl innerhalb des
ersten Inneneinsatzes (10) als auch unterhalb des
unteren Querboden (18) mit Stutzenausnehmungen (11)
versehen werden.
Ein typischer Durchmesser für den Außenmantel (5) be
trägt etwa 120 mm. Für den Schalldämpfer (2) kann eine
Baulänge von etwa 140 mm vorgesehen sein. Der Abstand
des unteren Querbodens (18) vom Boden (3) kann etwa 30 mm
und der Abstand vom oberen Querboden (19) zum Deckel
(4) etwa 40 mm betragen. Daraus ergibt sich ein Abstand
zwischen dem unteren Querboden (18) und dem oberen
Querboden (19) von etwa 70 mm.
Der Abstand zwischen dem Außenmantel (5) und dem
zweiten Inneneinsatz (13) kann etwa 20 mm betragen. Für
den Abstand zwischen dem ersten Inneneinsatz (10) und
dem zweiten Inneneinsatz (13) können etwa 10 mm vorge
sehen sein. Bei einer Ausbildung des Anschlußstutzen
(17) als 1,25 Zoll-Rohr ergibt sich ein Abstand des
ersten Inneneinsatzes (19) zum Anschlußstutzen (7) von
etwa 5 mm. Der Anschlußstutzen (7) ragt etwa 140 mm in
den Innenraum (9) hinein. Ein typischer Abstand der
Stützenausnehmungen (11) voneinander beträgt bezüglich
der Mittelpunkte etwa 20 mm in Längsrichtung des
Schalldämpfers (2). Ein typischer Durchmesser der
Stutzenausnehmungen (11) beträgt 7,5 mm.
Als Material für die verwendeten Wandungen kann Stahl
blech eingesetzt werden. Grundsätzlich sind auch ent
sprechend belastbare Kunststoffe verwendungsfähig.
Alternativ zu einer Ausbildung der Dämmung (15) aus
Stahlwolle können ebenfalls andere Materialien, bei
spielsweise Kunststoffwatte, eingesetzt werden.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vor
richtung zur Schalldämpfung. Ein wesentliches Merkmal
dieser Ausführungsform besteht darin, daß mindestens
ein Teil der Dämmung (15) im Bereich eines auswechsel
baren Kartuscheneinsatzes (22) angeordnet ist. Bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 3 umfaßt der Kartuschenein
satz (22) den Deckel (4), die Querböden (18, 19) sowie
die Inneneinsätze (10, 13) und den Außenmantel (5). Der
Kartuscheneinsatz (22) ist von einer Außenhülle (23)
aufgenommen, die im wesentlichen aus einer Außenwandung (24)
sowie einem Abschlußdeckel (25) besteht. Im
Bereich der Außenwandung (24) sind Außendurchlässe (26)
angeordnet.
Zur Erleichterung eines Herausnehmens des Kartuschen
einsatzes (22) aus der Außenhülle (23) kann der Ab
schlußdeckel (25) über Spannhebel (27) mit der Außen
hülle (23) verbunden werden. Beispielsweise ist es
möglich, die Spannhebel (27) aus Andruckelementen (28)
sowie gelenkig mit der Außenhülle (23) verbundenen
Bedienhebeln (29) zu konstruieren. Ausgehend von der in
Fig. 3 dargestellten Positionierung der Spannhebel (27)
führt ein Verschwenken der Bedienhebel (29) in Richtung
auf die Außenwandung (24) zu einer Verspannung des Ab
schlußdeckels (25) relativ zur Außenwandung (24). Zur
Unterstützung einer definierten Luftströmung bei der
Gasexpansion können ein unterer Dichtring (30) sowie
eine oberer Dichtring (31) verwendet werden, die sich
innenseitig entlang der Außenwandung (24) erstrecken.
Die Dichtringe (30, 31) beaufschlagen hierdurch obere
und untere Randbereiche des Kartuscheneinsatzes (22)
Beim Vergleich von Fig. 2 und Fig. 3 ist ersichtlich, daß gemäß der Ausführungsform in Fig. 3 gewisse Ab wandlungen gegenüber der Grundausführung vorgenommen werden können. Insbesondere ist ersichtlich, daß sich der obere Querboden (19) lediglich bis zum Bereich des ersten Inneneinsatzes (10) und nicht bis in den Bereich des Außenmantels (5) erstreckt. Die Inneneinsätze (10, 13) verlaufen hingegen bis zum Deckel (4). Es wird hierdurch ein schalenartiger Aufbau des Kartuschenein satzes (22) bereitgestellt.
Beim Vergleich von Fig. 2 und Fig. 3 ist ersichtlich, daß gemäß der Ausführungsform in Fig. 3 gewisse Ab wandlungen gegenüber der Grundausführung vorgenommen werden können. Insbesondere ist ersichtlich, daß sich der obere Querboden (19) lediglich bis zum Bereich des ersten Inneneinsatzes (10) und nicht bis in den Bereich des Außenmantels (5) erstreckt. Die Inneneinsätze (10, 13) verlaufen hingegen bis zum Deckel (4). Es wird hierdurch ein schalenartiger Aufbau des Kartuschenein satzes (22) bereitgestellt.
Aufgrund der Zuordnung des unteren Querbodens (18) zum
Kartuscheneinsatz (22) ist oberhalb des Bodens (3) ein
Zwischenquerboden (32) angeordnet, der sich ausgehend
vom Anschlußstutzen (7) bis in den Bereich der Außen
wandung (24) erstreckt und diese stabilisiert. Oberhalb
des Zwischenquerbodens (32) ist der untere Dichtring
(30) angeordnet.
Zur Erleichterung eines Einsetzens des Kartuschenein
satzes (22) in die Außenhülle (23) ist zwischen dem
unteren Querboden (18) und dem Zwischenquerboden (32)
sowie zwischen dem Außenmantel (5) und der Außenwandung
(24) jeweils ein Abstand vorgesehen.
Über einen innenliegenden Dichtring (33) wird für eine
gleichmäßige Durchströmung des Kartuscheneinsatzes (22)
gesorgt.
Fig. 4 zeigt in einer Seitenansicht zwei unter
schiedliche Positionierungen der Bedieneinheit (29) zur
Fixierung des Kartuscheneinsatzes (22).
Claims (22)
1. Vorrichtung zur Schalldämpfung bei einem Ablassen
von Druckluft aus dem Bereich eines Druckkessels,
die eine Einströmöffnung und mindestens eine Aus
strömöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einströmöffnung in einen Anschlußstutzen (7)
einmündet, der im Bereich einer Wandung mit
Stutzenausnehmungen (11) versehen ist, daß
mindestens entlang eines Teiles einer Längsaus
dehnung des Anschlußstutzens (7) mit einem Abstand
zum Anschlußstutzen (7) ein erster Inneneinsatz
(10) angeordnet ist, relativ zu dem außenseitig mit
einem Abstand ein zweiter Inneneinsatz (13) ange
ordnet ist, daß mit einem Abstand zum zweiten
Inneneinsatz (13) ein Außenmantel (5) angeordnet
ist, daß zwischen dem ersten Inneneinsatz (10) und
dem zweiten Inneneinsatz (13) sowie zwischen dem
zweiten Inneneinsatz (13) und dem Außenmantel (5)
jeweils eine luftdurchlässige Dämmung angeordnet
ist und daß sowohl die Inneneinsätze (10, 13) als
auch der Außenmantel (5) in ihren Wandungen mit
Durchströmungsausnehmungen versehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen einem Boden (3) und einem Deckel
(4) des Schalldämpfers mindestens ein Querboden
(18, 19) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei Querböden (18, 19) den Außen
mantel (5) abstützen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß der untere Querboden (18)
ausgehend vom Boden (3) ungefähr nach einem Viertel
der Längserstreckung des Schalldämpfers (2) und der
obere Querboden (19) ungefähr nach drei Viertel der
Längserstreckung des Schalldämpfers (2) angeordnet
sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß mindestens einer der
Querböden (18, 19) mit Querbodendurchlässen (20, 21)
versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (7)
im Bereich eines einer Einströmöffnung (16) abge
wandten Endes mit einem Abstand zum oberen Quer
boden (19) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (7)
unterhalb des oberen Querbodens (19) von einer
Kappe (17) verschlossen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der Boden (3) im wesent
lichen durchlaßfrei ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß der Deckel (4) im wesent
lichen durchlaßfrei ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Dämmung (10) aus
Stahlwolle ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (7),
die Inneneinsätze (10, 13) und der Außenmantel (5)
im wesentlichen zylindrisch und koaxial zueinander
angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (5) eine
Länge von etwa 140 mm und einen Durchmesser von
etwa 120 mm aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß sich der obere Querboden
(19) innerhalb des ersten Inneneinsatzes (10) er
streckt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß sich mindestens einer der
Inneneinsätze (10, 13) bis zum oberen Querboden
(19) erstreckt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß sich mindestens einer der
Inneneinsätze (10, 13) bis zum Deckel (4) er
streckt.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (5) einen
Kartuscheneinsatz (22) begrenzt.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, da
durch gekennzeichnet, daß der Kartuscheneinsatz
(22) oberhalb eines Zwischenquerbodens (32) ange
ordnet ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, da
durch gekennzeichnet, daß der Kartuscheneinsatz
(22) außenseitig von einer Außenhülle (23) aufge
nommen ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, da
durch gekennzeichnet, daß der Kartuscheneinsatz
(22) von einem Abschlußdeckel (25) fixierbar ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, da
durch gekennzeichnet, daß der Abschlußdeckel (25)
mittels Spannhebel (27) relativ zur Außenwandung
(24) fixierbar ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kartuschen
einsatz (22) und dem Zwischenquerboden (32) ein
unterer Dichtring (30) angeordnet ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, da
durch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kartuschen
einsatz (22) und dem Abschlußdeckel (25) ein oberer
Dichtring (31) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19719535A DE19719535A1 (de) | 1996-10-16 | 1997-05-09 | Vorrichtung zur Schalldämpfung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19642629 | 1996-10-16 | ||
| DE19719535A DE19719535A1 (de) | 1996-10-16 | 1997-05-09 | Vorrichtung zur Schalldämpfung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19719535A1 true DE19719535A1 (de) | 1998-04-23 |
Family
ID=7808882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19719535A Withdrawn DE19719535A1 (de) | 1996-10-16 | 1997-05-09 | Vorrichtung zur Schalldämpfung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19719535A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2011125673A (ja) * | 2009-11-02 | 2011-06-30 | Koatsu Co Ltd | ガス系消火設備用の消音機能を有する噴射ヘッド |
| JP2012055713A (ja) * | 2009-10-23 | 2012-03-22 | Air Water Safety Service Inc | ガス消火設備 |
| US9457214B2 (en) | 2009-10-23 | 2016-10-04 | Air Water Safety Service Inc. | Gas fire-extinguishing apparatus |
-
1997
- 1997-05-09 DE DE19719535A patent/DE19719535A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2012055713A (ja) * | 2009-10-23 | 2012-03-22 | Air Water Safety Service Inc | ガス消火設備 |
| US9457214B2 (en) | 2009-10-23 | 2016-10-04 | Air Water Safety Service Inc. | Gas fire-extinguishing apparatus |
| JP2011125673A (ja) * | 2009-11-02 | 2011-06-30 | Koatsu Co Ltd | ガス系消火設備用の消音機能を有する噴射ヘッド |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102005014535B4 (de) | Befestigungsaufbau für eine Motorabdeckung | |
| EP0488997A2 (de) | Düse für Wirbeldüsenwanne, insbesondere Wirbeldüsenwanne mit selbsttätiger Systemvorspülung | |
| DE2627476C2 (de) | Geräuschgedämpftes Druckreduzierventil | |
| DE1444955A1 (de) | Gastrocknungseinrichtung | |
| DE3319161A1 (de) | Begrasungseinrichtung | |
| DE2201317B2 (de) | Wärmespeichernder Boiler | |
| DE9107465U1 (de) | Vorrichtung zur Gasbeflutung von zwei miteinander zu verschweißenden Rohren | |
| EP0546335B1 (de) | Vorrichtung zum Begasen von Flüssigkeiten | |
| DE19719535A1 (de) | Vorrichtung zur Schalldämpfung | |
| EP4273333A1 (de) | Wandeinbau-spülkasten mit leckageschutz | |
| DE1675427C3 (de) | UEberdruckventil | |
| WO2011063960A1 (de) | Lüftungsvorrichtung für einen volumenkörper | |
| DE9114013U1 (de) | Vorrichtung zum Begasen von Flüssigkeiten | |
| CH651610A5 (en) | Water-discharge tank | |
| DE102011054999B4 (de) | Wasserpfeife | |
| DE2718425A1 (de) | Vorrichtung zur intermittierenden belueftung von abwasser in becken o.dgl. ueber einen unter der wasseroberflaeche angeordneten luftverteiler | |
| DE202016104089U1 (de) | Vorrichtung zum Drosseln des Spülstroms aus einem sanitären Spülkasten, Ablaufventil und sanitärer Spülkasten mit einer solchen Vorrichtung | |
| EP0803475B1 (de) | Belüftungsvorrichtung | |
| DE19818415A1 (de) | Verbrennungsgeräuschminderer für Kessel-Brennereinheiten | |
| DE4139757A1 (de) | Formgebungseinrichtung mit mitteln zur entwaesserung waehrend der verdichtung des frischbetons | |
| DE1604169C (de) | Luftauslaß fur eine Luftungsanlage | |
| CH687938A5 (de) | Brenner fuer gasfoermige Brennstoffe mit zylinderfoermigem Brennerrohr. | |
| DE20017368U1 (de) | Vorrichtung zum Einsatz in Abwassereinrichtungen | |
| DE7533846U (de) | Schalldaempfer | |
| DE10011326A1 (de) | Vorrichtung zum Belüften von Wasser |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |