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DE19719535A1 - Vorrichtung zur Schalldämpfung - Google Patents

Vorrichtung zur Schalldämpfung

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Publication number
DE19719535A1
DE19719535A1 DE19719535A DE19719535A DE19719535A1 DE 19719535 A1 DE19719535 A1 DE 19719535A1 DE 19719535 A DE19719535 A DE 19719535A DE 19719535 A DE19719535 A DE 19719535A DE 19719535 A1 DE19719535 A1 DE 19719535A1
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DE
Germany
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insert
outer jacket
connecting piece
floor
transverse floor
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Withdrawn
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DE19719535A
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English (en)
Inventor
Gerd Schwertfeger
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/16Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/161Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general in systems with fluid flow

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  • Road Paving Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Schall­ dämpfung bei einem Ablassen von Druckluft aus dem Be­ reich eines Druckkessels, die eine Einströmöffnung und mindestens eine Ausströmöffnung aufweist.
Eine Anwendung kann beispielsweise im Bereich von Anlagen zum Mischen von Estrich erfolgen.
Estrichmischer bestehen typischerweise aus einem Druck­ kessel, bei dem das zu verarbeitende Estrichmaterial in Einzelkomponenten eingefüllt und zu einer verarbeit­ baren Masse gemischt werden kann. Die fertiggestellte Estrichmasse wird durch Druckluft aus dem Druckkessel hinausgedrückt und dem vorgesehenen Verwendungsort zu­ geführt. Nach einer Entleerung des Druckkessels und vor einem erneuten Einbringen der zu mischenden Ausgangssubstanzen ist es erforderlich, den Druck gegen einen Umgebungsdruck abzulassen und hierdurch ein gefahrloses Öffnen des Druckkessels zu ermöglichen.
Typischerweise erfolgt das Ablassen über ein Ablaßrohr, das über ein Ablaßventil mit dem Druckkessel verbunden ist. Das Ablaßrohr kann in einem Endbereich mit einer pilzartigen Kappe versehen sein, um eine Verteilung der abgelassenen Druckluft zu unterstützen.
Bei einem Ablassen der Druckluft treten erhebliche Ge­ räusche durch die Druckluftentspannung auf. Durch das Ablaßrohr selbst erfolgt nur eine geringe Geräusch­ dämpfung der im Bereich des Ablaßventils entstehenden Strömungsgeräusche. Die wesentliche Druckentspannung im Endbereich des Ablaßrohres auf, so daß in diesem Be­ reich auch die wesentliche Schallquelle angesiedelt ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der einleitend genannten Art derart zu kon­ struieren, daß bei einer kompakten Bauweise eine Schalldämpfung im Bereich des Druckablasses ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einströmöffnung in einen Anschlußstutzen einmündet, der im Bereich einer Wandung mit Ausnehmungen versehen ist, daß mindestens entlang eines Teiles einer Längs­ ausdehnung des Anschlußstutzens mit einem Abstand zum Anschlußstutzen ein erster Inneneinsatz angeordnet ist, relativ zu dem außenseitig mit einem Abstand ein zweiter Inneneinsatz angeordnet ist, daß mit einem Abstand zum zweiten Inneneinsatz ein Außenmantel ange­ ordnet ist, daß zwischen dem ersten Inneneinsatz und dem zweiten Inneneinsatz und dem Außenmantel jeweils eine luftdurchlässige Dämmung angeordnet ist und daß sowohl die Inneneinsätze als auch der Außenmantel in ihren Wandungen mit Durchströmungsausnehmungen versehen sind.
Durch die mehrstufige Druckexpansion im Bereich des Schalldämpfers ist es möglich, bei einem geringem Bau­ volumen eine hohe Schalldämpfung zu erzielen. Das ge­ ringe Bauvolumen ist von erheblicher Bedeutung, da eine Konstruktionsänderung von üblichen Estrichmischers ver­ mieden werden soll. Die erfindungsgemäße Konstruktion ermöglicht es, beispielsweise einen konventionellen Estrichmischer mit der Vorrichtung zu Schalldämpfung auszurüsten, ohne daß größere Umbauarbeiten erforder­ lich sind. Bei den derzeit verwendeten Estrichmischern entfallen Umbauarbeiten völlig, da die Bauteile anein­ ander angepaßt sind.
Durch die Mehrstufigkeit der Druckexpansion wird insbe­ sondere dafür gesorgt, daß die mit einer jeweiligen Druckabsenkung verbundene Geräuschentwicklung in einen Innenbereich der Vorrichtung verlagert wird. Es ist hierdurch möglich, im Bereich des Außenmantels einen relativ geringen Druckgradienten aufzubauen, so daß im freiliegenden Bereich des Außenmantels nur ein äußerst geringer Geräuschanteil entsteht. Alle weiteren Ge­ räuschquellen sind durch die Dämmung umhüllt, bezie­ hungsweise es findet eine Druckexpansion innerhalb der Dämmung statt.
Neben der im Vordergrund stehenden Anwendung zur Schalldämpfung im Bereich von Estrichmischern ist es aber grundsätzlich auch möglich, Anwendungen in anderen technischen Bereichen vorzunehmen. Insbesondere ist daran gedacht, die erfindungsgemäße Vorrichtung im Bereich von Sandstrahlgebläsen, Silomischanlagen oder generell im Bereich von Behältern mit Druckgasfüllung einzusetzen.
Eine Querversteifung kann dadurch erfolgen, daß zwischen einem Boden und einem Deckel des Schall­ dämpfers mindestens ein Querboden angeordnet ist.
Eine besonders hohe Festigkeit wird dadurch hervorge­ rufen, daß zwei Querböden den Außenmantel abstützen.
Eine gleichmäßige Festigkeitsstruktur wird dadurch unterstützt, daß der untere Querboden ausgehend vom Boden ungefähr nach einem Viertel der Längserstreckung des Schalldämpfers und der obere Querboden ungefähr nach drei Viertel der Längserstreckung des Schall­ dämpfers angeordnet sind.
Zur Unterstützung einer gleichmäßigen Strömungsaus­ breitung wird vorgeschlagen, daß mindestens einer der Querböden mit Querbodendurchlässen versehen ist.
Ebenfalls kann eine gleichmäßige Strömungsausbreitung und damit eine hohe Schalldämmung dadurch unterstützt werden, daß der Anschlußstutzen im Bereich eines einer Einströmöffnung abgewandten Endes mit einem Abstand zum oberen Querboden angeordnet ist.
Zur Vermeidung von Materialbeschädigungen durch die ausströmende Luft wird vorgeschlagen, daß der Anschluß­ stutzen unterhalb des oberen Querbodens von einer Kappe verschlossen ist.
Eine Anpassung an typische Einbaubedingungen kann da­ durch erfolgen, daß der Boden im wesentlichen durchlaß­ frei ausgebildet ist.
Ebenfalls hat es sich als zweckmäßig erwiesen, daß der Deckel im wesentlichen durchlaßfrei ausgebildet ist.
Eine vorteilhafte Ausbildung besteht darin, daß die Dämmung aus Stahlwolle ausgebildet ist.
Eine strömungsgünstige Luftführung wird ebenfalls da­ durch unterstützt, daß der Anschlußstutzen, die Innen­ einsätze und der Außenmantel im wesentlichen zylin­ drisch und koaxial zueinander angeordnet sind.
Zur Unterstützung einer Nachrüstung von bereits im Ein­ satz befindlichen Estrichmischern wird vorgeschlagen, daß der Außenmantel eine Längen von etwa 140 mm und einen Durchmesser von etwa 120 mm aufweist.
Ein schalenartiger Aufbau der Vorrichtung wird dadurch unterstützt, daß sich der obere Querboden innerhalb des ersten Inneneinsatzes erstreckt.
Eine große Querstabilisierung läßt sich dadurch unter­ stützen, daß sich mindestens einer der Inneneinsätze bis zum oberen Querboden erstreckt.
Eine vergrößerte Längsstabilität wird dadurch erreicht, daß sich mindestens einer der Inneneinsätze bis zum Deckel erstreckt.
Zur Unterstützung von Wartungsarbeiten beim Einbringen von Verunreinigungen durch die Gasströmung in den Schalldämpfer wird vorgeschlagen, daß der Außenmantel einen Kartuscheneinsatz begrenzt.
Eine leichte Auswechselbarkeit des Kartuscheneinsatzes wird dadurch unterstützt, daß der Kartuscheneinsatz oberhalb eines Zwischenquerbodens angeordnet ist.
Eine belastungsfähige Fixierung des Kartuscheneinsatzes kann dadurch unterstützt werden, daß der Kartuschenein­ satz außenseitig von einer Außenhülle aufgenommen ist.
Insbesondere ist es bei einer Durchführung von Wartungsarbeiten auch vorteilhaft, daß der Kartuscheneinsatz von einem Abschlußdeckel fixierbar ist.
Der Arbeitsaufwand bei der Durchführung von Wartungs­ arbeiten kann dadurch vermindert werden, daß der Ab­ schlußdeckel durch Spannhebel relativ zur Außenwandung fixierbar ist.
Zur Vermeidung von parasitären Gasausbreitungen wird vorgeschlagen, daß zwischen dem Kartuscheneinsatz und dem Zwischenquerboden ein unterer Dichtring angeordnet ist.
Ebenfalls kann die vorgesehene Gasausbreitung dadurch unterstützt werden, daß zwischen dem Kartuscheneinsatz und dem Abschlußdeckel ein oberer Dichtring angeordnet ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfin­ dung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung bei einer zylindrischen Ausbildung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung, die bereichsweise als Kartusche ausgebildet ist, die von einem Außengehäuse aufnehmbar ist und
Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 3.
In Fig. 1 ist veranschaulicht, daß auf ein Auslaßrohr (1) eines nicht weiter dargestellten Estrichmischers ein Schalldämpfer (2) aufgesetzt ist, der bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform eine im wesent­ liche zylindrische Gestaltung aufweist. Der Schall­ dämpfer (2) ist mit einem Boden (3), einem Deckel (4) sowie einem Außenmantel (5) versehen. Der Boden (3) und der Deckel (4) werden bevorzugt geschlossen ausge­ bildet, im Bereich des Außenmantels (5) sind eine Viel­ zahl von Ausströmöffnungen (6) angeordnet. Die Aus­ strömöffnungen (6) können als runde Durchlässe ausge­ bildet sein.
Insbesondere ist daran gedacht, den Schalldämpfer (2) mit einem Anschlußstutzen (7) zu versehen, der bei­ spielsweise über ein Gewinde (8) mit dem Auslaßrohr (1) verbunden werden kann. Eine derartige Ausbildung ermöglicht es, den Schalldämpfer (2) gemeinsam mit dem Anschlußstutzen (7) als kompaktes separates Bauteil auszubilden, das insbesondere auch zu einer Nachrüstung von bestehenden Estrichmischern geeignet ist.
Aus der Querschnittdarstellung in Fig. 2 ist erkennbar, daß der Anschlußstutzen (7) in einen Innenraum (9) des Schalldämpfers (2) hineinragt. Mit einem Abstand zum Anschlußstutzen (7) erstreckt sich im Bereich des Innenraumes (9) ein erster Inneneinsatz (10). Der An­ schlußstutzen (7) ist im Bereich des Innenraumes (9) mit Stutzenausnehmungen (11) versehen. Ebenfalls ist der erste Inneneinsatz (10) mit Einsatzausnehmungen (12) ausgestattet.
Mit einem Abstand zum ersten Inneneinsatz (10) ist ein zweiter Inneneinsatz (13) angeordnet, der Durchlässe (14) aufweist. Insbesondere ist daran gedacht, zwischen dem Außenmantel (5) und dem zweiten Inneneinsatz (13) sowie zwischen dem zweiten Inneneinsatz (13) dem ersten Inneneinsatz (10) eine Dämmung (15) anzuordnen. Als Dämmung (15) kann beispielsweise Stahlwolle verwendet werden.
Ein Abstand zwischen dem ersten Inneneinsatz (10) und dem Anschlußstutzen (7) bleibt bevorzugt frei, um eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Druckgases zu unterstützen.
Gemäß der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist der Anschlußstutzen (7) im Bereich seines einer Ein­ strömöffnung (16) abgewandten Endes mit einer Kappe (17) versehen. Die Kappe (17) kann ebenfalls mit Durch­ strömungsöffnungen versehen sein, es hat sich doch ins­ besondere als vorteilhaft erwiesen, die Kappe (17) ge­ schlossen auszubilden, da hierdurch eine längere Funk­ tionsfähigkeit des Schalldämpfers (2) unterstützt werden kann.
Gemäß der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist vorgesehen, den Innenraum (9) durch einen unteren Quer­ boden (18) zu unterteilen. Die Querböden (18, 19) können mit Querbodendurchlässen (20, 21) versehen werden, um eine gleichmäßige Gasausbreitung im Innenraum (9) zum Druckabbau zu unterstützen.
Insbesondere ist ebenfalls daran gedacht, zwischen dem Boden (3) und dem unteren Querboden (18) sowie zwischen dem oberen Querboden (19) und dem Deckel (4) Dämmungen (15) anzuordnen.
Eine typische Dimensionierung erfolgt dadurch, daß der untere Querboden (18) etwa nach einem Viertel der Längenausdehnung des Schalldämpfers (2) angeordnet ist und daß sich der obere Querboden (19) etwa auf einem Niveau nach drei Viertel der Längenausdehnung des Schalldämpfers (2) befindet. Die Inneneinsätze (10, 13) erstrecken sich vorzugsweise jeweils zwischen den Quer­ böden (18, 19). Relativ zu einem Durchmesser des Schall­ dämpfers (2) können die Inneneinsätze (10, 13) derart angeordnet werden, daß ein Abstand zwischen dem An­ schlußstutzen (7) und dem Außenmantel (5) vom zweiten Inneneinsatz etwa halbiert wird. Bezüglich etwa einer Mitte des Abstandes zwischen dem zweiten Inneneinsatz (10) und dem Anschlußstutzen (7) ist der erste Innen­ einsatz (10) leicht versetzt in Richtung auf den An­ schlußstutzen (7) angeordnet.
Eine typische Dimensionierung kann derart vorgenommen werden, daß der Anschlußstutzen (7), die Inneneinsätze (13) sowie der Außenmantel (5) im wesentlichen zylin­ drisch ausgebildet werden. Darüber hinaus ist insbe­ sondere an eine koaxiale Anordnung der Bauelemente ge­ dacht, um eine gleichmäßige Strömungsführung zu unter­ stützen. Der Anschlußstutzen (7) erstreckt sich im Be­ reich der Kappe (17) bis in einen Bereich unterhalb des oberen Querbodens (19), so daß zwischen der Kappe (17) und dem oberen Querboden (19) ein Abstand vorgesehen ist. Der Anschlußstutzen (7) kann sowohl innerhalb des ersten Inneneinsatzes (10) als auch unterhalb des unteren Querboden (18) mit Stutzenausnehmungen (11) versehen werden.
Ein typischer Durchmesser für den Außenmantel (5) be­ trägt etwa 120 mm. Für den Schalldämpfer (2) kann eine Baulänge von etwa 140 mm vorgesehen sein. Der Abstand des unteren Querbodens (18) vom Boden (3) kann etwa 30 mm und der Abstand vom oberen Querboden (19) zum Deckel (4) etwa 40 mm betragen. Daraus ergibt sich ein Abstand zwischen dem unteren Querboden (18) und dem oberen Querboden (19) von etwa 70 mm.
Der Abstand zwischen dem Außenmantel (5) und dem zweiten Inneneinsatz (13) kann etwa 20 mm betragen. Für den Abstand zwischen dem ersten Inneneinsatz (10) und dem zweiten Inneneinsatz (13) können etwa 10 mm vorge­ sehen sein. Bei einer Ausbildung des Anschlußstutzen (17) als 1,25 Zoll-Rohr ergibt sich ein Abstand des ersten Inneneinsatzes (19) zum Anschlußstutzen (7) von etwa 5 mm. Der Anschlußstutzen (7) ragt etwa 140 mm in den Innenraum (9) hinein. Ein typischer Abstand der Stützenausnehmungen (11) voneinander beträgt bezüglich der Mittelpunkte etwa 20 mm in Längsrichtung des Schalldämpfers (2). Ein typischer Durchmesser der Stutzenausnehmungen (11) beträgt 7,5 mm.
Als Material für die verwendeten Wandungen kann Stahl­ blech eingesetzt werden. Grundsätzlich sind auch ent­ sprechend belastbare Kunststoffe verwendungsfähig. Alternativ zu einer Ausbildung der Dämmung (15) aus Stahlwolle können ebenfalls andere Materialien, bei­ spielsweise Kunststoffwatte, eingesetzt werden.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vor­ richtung zur Schalldämpfung. Ein wesentliches Merkmal dieser Ausführungsform besteht darin, daß mindestens ein Teil der Dämmung (15) im Bereich eines auswechsel­ baren Kartuscheneinsatzes (22) angeordnet ist. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 umfaßt der Kartuschenein­ satz (22) den Deckel (4), die Querböden (18, 19) sowie die Inneneinsätze (10, 13) und den Außenmantel (5). Der Kartuscheneinsatz (22) ist von einer Außenhülle (23) aufgenommen, die im wesentlichen aus einer Außenwandung (24) sowie einem Abschlußdeckel (25) besteht. Im Bereich der Außenwandung (24) sind Außendurchlässe (26) angeordnet.
Zur Erleichterung eines Herausnehmens des Kartuschen­ einsatzes (22) aus der Außenhülle (23) kann der Ab­ schlußdeckel (25) über Spannhebel (27) mit der Außen­ hülle (23) verbunden werden. Beispielsweise ist es möglich, die Spannhebel (27) aus Andruckelementen (28) sowie gelenkig mit der Außenhülle (23) verbundenen Bedienhebeln (29) zu konstruieren. Ausgehend von der in Fig. 3 dargestellten Positionierung der Spannhebel (27) führt ein Verschwenken der Bedienhebel (29) in Richtung auf die Außenwandung (24) zu einer Verspannung des Ab­ schlußdeckels (25) relativ zur Außenwandung (24). Zur Unterstützung einer definierten Luftströmung bei der Gasexpansion können ein unterer Dichtring (30) sowie eine oberer Dichtring (31) verwendet werden, die sich innenseitig entlang der Außenwandung (24) erstrecken. Die Dichtringe (30, 31) beaufschlagen hierdurch obere und untere Randbereiche des Kartuscheneinsatzes (22)
Beim Vergleich von Fig. 2 und Fig. 3 ist ersichtlich, daß gemäß der Ausführungsform in Fig. 3 gewisse Ab­ wandlungen gegenüber der Grundausführung vorgenommen werden können. Insbesondere ist ersichtlich, daß sich der obere Querboden (19) lediglich bis zum Bereich des ersten Inneneinsatzes (10) und nicht bis in den Bereich des Außenmantels (5) erstreckt. Die Inneneinsätze (10, 13) verlaufen hingegen bis zum Deckel (4). Es wird hierdurch ein schalenartiger Aufbau des Kartuschenein­ satzes (22) bereitgestellt.
Aufgrund der Zuordnung des unteren Querbodens (18) zum Kartuscheneinsatz (22) ist oberhalb des Bodens (3) ein Zwischenquerboden (32) angeordnet, der sich ausgehend vom Anschlußstutzen (7) bis in den Bereich der Außen­ wandung (24) erstreckt und diese stabilisiert. Oberhalb des Zwischenquerbodens (32) ist der untere Dichtring (30) angeordnet.
Zur Erleichterung eines Einsetzens des Kartuschenein­ satzes (22) in die Außenhülle (23) ist zwischen dem unteren Querboden (18) und dem Zwischenquerboden (32) sowie zwischen dem Außenmantel (5) und der Außenwandung (24) jeweils ein Abstand vorgesehen.
Über einen innenliegenden Dichtring (33) wird für eine gleichmäßige Durchströmung des Kartuscheneinsatzes (22) gesorgt.
Fig. 4 zeigt in einer Seitenansicht zwei unter­ schiedliche Positionierungen der Bedieneinheit (29) zur Fixierung des Kartuscheneinsatzes (22).

Claims (22)

1. Vorrichtung zur Schalldämpfung bei einem Ablassen von Druckluft aus dem Bereich eines Druckkessels, die eine Einströmöffnung und mindestens eine Aus­ strömöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einströmöffnung in einen Anschlußstutzen (7) einmündet, der im Bereich einer Wandung mit Stutzenausnehmungen (11) versehen ist, daß mindestens entlang eines Teiles einer Längsaus­ dehnung des Anschlußstutzens (7) mit einem Abstand zum Anschlußstutzen (7) ein erster Inneneinsatz (10) angeordnet ist, relativ zu dem außenseitig mit einem Abstand ein zweiter Inneneinsatz (13) ange­ ordnet ist, daß mit einem Abstand zum zweiten Inneneinsatz (13) ein Außenmantel (5) angeordnet ist, daß zwischen dem ersten Inneneinsatz (10) und dem zweiten Inneneinsatz (13) sowie zwischen dem zweiten Inneneinsatz (13) und dem Außenmantel (5) jeweils eine luftdurchlässige Dämmung angeordnet ist und daß sowohl die Inneneinsätze (10, 13) als auch der Außenmantel (5) in ihren Wandungen mit Durchströmungsausnehmungen versehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß zwischen einem Boden (3) und einem Deckel (4) des Schalldämpfers mindestens ein Querboden (18, 19) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwei Querböden (18, 19) den Außen­ mantel (5) abstützen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß der untere Querboden (18) ausgehend vom Boden (3) ungefähr nach einem Viertel der Längserstreckung des Schalldämpfers (2) und der obere Querboden (19) ungefähr nach drei Viertel der Längserstreckung des Schalldämpfers (2) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Querböden (18, 19) mit Querbodendurchlässen (20, 21) versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (7) im Bereich eines einer Einströmöffnung (16) abge­ wandten Endes mit einem Abstand zum oberen Quer­ boden (19) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (7) unterhalb des oberen Querbodens (19) von einer Kappe (17) verschlossen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß der Boden (3) im wesent­ lichen durchlaßfrei ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß der Deckel (4) im wesent­ lichen durchlaßfrei ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß die Dämmung (10) aus Stahlwolle ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (7), die Inneneinsätze (10, 13) und der Außenmantel (5) im wesentlichen zylindrisch und koaxial zueinander angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da­ durch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (5) eine Länge von etwa 140 mm und einen Durchmesser von etwa 120 mm aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da­ durch gekennzeichnet, daß sich der obere Querboden (19) innerhalb des ersten Inneneinsatzes (10) er­ streckt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da­ durch gekennzeichnet, daß sich mindestens einer der Inneneinsätze (10, 13) bis zum oberen Querboden (19) erstreckt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da durch gekennzeichnet, daß sich mindestens einer der Inneneinsätze (10, 13) bis zum Deckel (4) er­ streckt.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da­ durch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (5) einen Kartuscheneinsatz (22) begrenzt.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, da­ durch gekennzeichnet, daß der Kartuscheneinsatz (22) oberhalb eines Zwischenquerbodens (32) ange­ ordnet ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, da­ durch gekennzeichnet, daß der Kartuscheneinsatz (22) außenseitig von einer Außenhülle (23) aufge­ nommen ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, da­ durch gekennzeichnet, daß der Kartuscheneinsatz (22) von einem Abschlußdeckel (25) fixierbar ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, da­ durch gekennzeichnet, daß der Abschlußdeckel (25) mittels Spannhebel (27) relativ zur Außenwandung (24) fixierbar ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, da­ durch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kartuschen­ einsatz (22) und dem Zwischenquerboden (32) ein unterer Dichtring (30) angeordnet ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, da­ durch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kartuschen­ einsatz (22) und dem Abschlußdeckel (25) ein oberer Dichtring (31) angeordnet ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2011125673A (ja) * 2009-11-02 2011-06-30 Koatsu Co Ltd ガス系消火設備用の消音機能を有する噴射ヘッド
JP2012055713A (ja) * 2009-10-23 2012-03-22 Air Water Safety Service Inc ガス消火設備
US9457214B2 (en) 2009-10-23 2016-10-04 Air Water Safety Service Inc. Gas fire-extinguishing apparatus

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