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DE19717541A1 - Vorrichtung zur Belastungsmessung bei höhenzugangstechnischen Maschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Belastungsmessung bei höhenzugangstechnischen Maschinen

Info

Publication number
DE19717541A1
DE19717541A1 DE19717541A DE19717541A DE19717541A1 DE 19717541 A1 DE19717541 A1 DE 19717541A1 DE 19717541 A DE19717541 A DE 19717541A DE 19717541 A DE19717541 A DE 19717541A DE 19717541 A1 DE19717541 A1 DE 19717541A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
work platform
carriage
masts
force measuring
measured
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19717541A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes C F G Van Mol
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEK Manufacturing BV
Original Assignee
HEK Manufacturing BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEK Manufacturing BV filed Critical HEK Manufacturing BV
Priority to DE19717541A priority Critical patent/DE19717541A1/de
Priority to PCT/EP1998/002051 priority patent/WO1998046518A1/de
Priority to AU80132/98A priority patent/AU8013298A/en
Publication of DE19717541A1 publication Critical patent/DE19717541A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F17/00Safety devices, e.g. for limiting or indicating lifting force
    • B66F17/006Safety devices, e.g. for limiting or indicating lifting force for working platforms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F11/00Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for
    • B66F11/04Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for for movable platforms or cabins, e.g. on vehicles, permitting workmen to place themselves in any desired position for carrying out required operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Belastungsmessung bei höhenzugangstechnischen Maschinen, insbesondere bei Hubarbeitsbühnen mit zwei parallel zueinander angeordneten Masten und einer sich zwischen den Masten erstreckenden Arbeitsplattform, die über Laufwagen an den Masten höhenbewegbar angeordnet ist, wobei die Arbeitsplattform auf rechtwinklig zur Längsachse der Masten angeordneten Tragkonstruktionen der Laufwagen aufliegt. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Bestimmung von statischen Belastungen, insbesondere Zug- und Druckkräften sowie Biege- und Torsionsspannungen bei einer an zumindest zwei Masten höhenbeweglich geführten Arbeitsplattform einer Hubarbeitsbühne, die über Laufwagen mit den Masten verbunden ist.
Derartige höhenzugangstechnische Maschinen, nämlich Hubarbeitsbühnen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Sie werden in der Regel anstelle von Gerüsten im Bereich von Gebäudefassaden aufgestellt. Die Arbeitsplattform einer derartigen Hubarbeitsbühne umgreift in der Regel die Masten an zumindest drei Seiten, wobei es üblich ist, daß die Arbeitsplattform auch seitlich über die beiden Masten hinausragt. Die Masten bestehen aus Mastelementen die schussweise übereinander angeordnet und miteinander verbunden werden so daß aus einer Vielzahl von Mastelementen Masten mit gewünschter Höhe erstsellbar sind. Zur Kraftübertragung wird in der Regel eine Antriebseinheit verwendet, die an einer Motortragplatte angeordnet ist und zumindest einen Elektromotor mit daran angeflanschtem Getriebe aufweist. Die Motortragplatte ist Bestandteil des Laufwagens, wobei das Getriebe abtriebsseitig mindestens ein Ausgangsritzel aufweist, die mit einer an dem Mast befestigten Zahnstange kämmt.
Die Arbeitsplattform derartiger Hubarbeitsbühne wird zum einen in ihrer bestimmungsgemäßen Form als Plattform zur Ausführung von Arbeiten im Fassadenbereich genutzt. Zum anderen ist es aber auch nicht unüblich, die Arbeitsplattform zum Transport von Menschen und Material in eine höhere oder untere Ebene des Gebäudes zu verwenden. Hierbei wird die Arbeitsplattform mit beispielsweise Baustoffen, wie Steinen, Fassadenelementen oder dergleichen beladen. Darüber hinaus ist es üblich, daß die Arbeitsplattform segmentweise aufgebaut ist, so daß die Arbeitsplattform in Abhängigkeit der Baustellengegebenheiten an das Gebäude angepaßt werden kann. Hierbei können beidseitig der Masten verschiedenlange Überstände der Arbeitsplattform vorgesehen sein. Aus dieser Variablität der Arbeitsplattform und dem daraus resultierenden wechselnden Eigengewicht der Arbeitsplattform und der hiervon abhängigen Nutzlast der Arbeitsplattform besteht das Bedürfnis, daß die genauen Belastungen der Arbeitsplattform festgestellt und zur Steuerung der Antriebe der Arbeitsplattform genutzt werden. Hierbei ist es bekannt, daß die beiden Antriebe der Laufwagen hinsichtlich ihrer Stromaufnahme überwacht werden. Diese Vorgehensweise hat sich im Stand der Technik bewährt, setzt aber voraus, daß die Antriebsmotoren anlaufen, das heißt, daß diese Vorgehensweise lediglich ein dynamische Belastungsmessung zuläßt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Belastungsmessung bei höhenzugangstechnischen Maschinen zu schaffen, mit der bzw. mit dem eine Vielzahl von Belastungen in einfacher Weise statisch feststellbar ist, die zur Steuerung der höhenzugangstechnischen Maschine auswertbar und verwendbar sind.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung sieht bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung vor, daß zwischen jeder Tragkonstruktion und der Arbeitsplattform eine Kraftmeßeinrichtung angeordnet ist, welche Kraftmeßeinrichtung eine Kraft mißt und den gemessenen Wert an einen Rechner übermittelt, der aus den gemessenen Werten eine statische Belastung der Arbeitsplattform berechnet.
Demzufolge ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die von der Arbeitsplattform auf die Laufwagen übertragenen Kräfte über Kraftmeßeinrichtungen gemessen werden. Hierdurch wird neben der Eigengewichtskraft der Arbeitsplattform, die beispielsweise zuvor in einem Eichprozeß des Rechners gespeichert wird, die statische Belastung der Arbeitsplattform aufgrund aufstehender Lasten festgestellt. Hierbei kann nicht nur die direkt auf den Laufwagen wirkende Kraft gemessen werden, sondern auch eine Kraftverteilung über die Längserstreckung der Arbeitsplattform.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen jedem Laufwagen und der Arbeitsplattform zwei Kraftmeßeinrichtungen angeordnet sind. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß neben der Kraftverteilung in Längserstreckung der Arbeitsplattform auch eine Kraftverteilung in horizontaler Richtung rechtwinklig zur Längserstreckung der Arbeitsplattform feststellbar ist. Hierzu sind die Kraftmeßeinrichtungen vorzugsweise im Abstand zueinander angeordnet.
Es hat sich nach einem weiteren Merkmal der Erfindung als vorteilhaft erwiesen, die Kraftmeßeinrichtungen auf einer Linie anzuordnen, die rechtwinklig zur Längserstreckung der Arbeitsplattform verläuft. Vorzugsweise sind die Kraftmeßeinrichtungen innerhalb des Laufwagens möglichst weit entfernt voneinander angeordnet, so daß hierdurch repräsentative Kraftwerte erzielt werden, die sich nicht oder nur geringfügig beeinflussen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Arbeitsplattform parallel zu ihrer Längsachse begrenzt relativ zu den Masten verschiebbar ist. Es hat sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, die Arbeitsplattform begrenzt, relativ zu den Laufwagen verschwenkbar anzuordnen. Durch diese Freiheitsgrade werden Kräfte aufgrund einer Schiefstellung der Arbeitsplattform, die dann zu einer Verspannung der Arbeitsplattform zwischen den Masten führt, bei der Messung der auf die Arbeitsplattform wirkenden Kräfte kompensiert, so daß die über die Kraftmeßeinrichtungen gemessenen Kräfte im wesentlichen die tatsächlichen Kraftverhältnisse aufgrund des Eigengewichtes der Arbeitsplattform und aufgrund der auf der Arbeitsplattform auflastenden Lasten wiedergeben.
Die Kraftmeßeinrichtungen sind insbesondere als Dehnungsmeßstreifen ausgebildet. Dehnungsmeßstreifen stellen eine preiswerte Möglichkeit einer Kraftmeßeinrichtung dar und sind darüber hinaus auch bei derartigen Vorrichtungen verwendbar, die unter entsprechend rauhen Betriebsbedingungen gehandhabt werden, wie sie beispielsweise auf Baustellen herrschen. Hierbei ist zu bedenken, daß auf Baustellen nicht immer die notwendige Sorgfalt bei der Bedienung von Maschinen angewendet wird.
Jeweils eine Kraftmeßeinrichtung eines jeden Laufwagens ist an einem dem Mast zugewandten Ende des Laufwagens und die zweite Kraftmeßeinrichtung eines jeden Laufwagens ist an einem dem Mast abgewandten und somit dem erstgenannten Ende gegenüberliegenden Ende des Laufwagens angeordnet.
Es ist darüberhinaus vorgesehen, daß die Kraftmeßeinrichtungen eines jeden Laufwagens auf einer zum Mast hin ausgerichteten Mittelachse der Tragkonstruktion des Laufwagens angeordnet sind. Auch diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß Kräfte aufgrund einer Schiefstellung der Arbeitsplattform relativ zu den Masten im wesentlichen kompensiert werden, da die Kraftmeßeinrichtungen diesbezüglich auf einer neutralen Linie des Laufwagens angeordnet sind.
Seitens des erfindungsgemäßen Verfahrens ist zur Lösung der Aufgabenstellung vorgesehen, daß an Auflagepunkten der Arbeitsplattform auf dem Laufwagen jeweils eine Kraft mittels Kraftmeßeinrichtungen gemessen wird und daß die gemessenen Kräfte einem Rechner übermittelt werden, der die Kräfte hinsichtlich der Gesamtbelastung der Arbeitsplattform, der Belastung pro Laufwagen und/oder eventueller Biege- und/oder Torsionsspannungen in der Hubarbeitsbühne prüft.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist somit vorgesehen, daß sämtliche Kräfte, die auf die Kraftmeßeinrichtungen wirken, gemessen werden und anschließend die gemessenen Kräfte in einem Rechner hinsichtlich ihres Ortes und ihrer Größe analysiert werden. Aus der Größe der gemessenen Kräfte kann die Gesamtbelastung der Arbeitsplattform und die Belastung eines jeden Laufwagens berechnet werden. Durch die Messung von der Kraft und die Festlegung des Ortes der gemessenen Kraft können darüber hinaus auch Biege- und/oder Torsionsspannungen in der Hubarbeitsbühne festgestellt werden. Die ausgewerteten Daten werden dann zur Steuerung der Antriebsmotoren genutzt.
Nach einem weiteren Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, daß die Gesamtbelastung der Arbeitsplattform aus der Summe der einzelnen über die Kraftmeßeinrichtung gemessenen Kräfte berechnet wird.
Die Belastung pro Laufwagen berechnet sich aus der Summe der im jeweiligen Laufwagen gemessenen Kräfte. Die Biegespannung in der Arbeitsplattform kann aus dem Quotienten der Summen der gemessenen Kräfte in beiden Laufwagen berechnet werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Torsionsspannung in der Arbeitsplattform jeweils aus dem Quotienten der an zwei Punkten eines Laufwagens gemessenen Kräften berechnet wird.
Vorzugsweise ist der Rechner mit Antriebsmotoren der Laufwagen verbunden. In dem Rechner werden die gemessenen Belastungen mit gespeicherten Referenzwerten verglichen, wobei die Energiezufuhr zu den Antriebsmotoren unterbrochen wird, wenn die gemessenen und berechneten Belastungen die Referenzwerte überschreiten. Die Referenzwerte können in Abhängigkeit der konstruktiven Ausgestaltung der Arbeitsplattform im Rechner gespeichert werden. Demzufolge wird die höhenzugangstechnische Maschine hinsichtlich des Eigengewichts der Arbeitsplattform als Referenzwert im Rechner gespeichert. Die Nutzlast der Arbeitsplattform, das heißt die möglichen Transportlasten der Arbeitsplattform ist abhängig von der konstruktiven Ausgestaltung der Mastkonstruktion und der konstruktiven Ausgestaltung der Antriebseinrichtungen. Unter Beachtung eines Sicherheitsabstandes ergibt sich die Nutzlast aus der maximal möglichen Transportlast abzüglich des Eigengewichtes der Arbeitsplattform. In gleicher Weise können selbstverständlich auch bestimmte Werte für Torsions- und Biegespannungen innerhalb der Arbeitsplattform vorgegeben werden, um auch hier eine Sicherheit vor unzulässigen Belastungen zu gewährleisten.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Hubarbeitsbühne in Ansicht;
Fig. 2 die Hubarbeitsbühne gemäß Fig. 1 in Seitenansicht;
Fig. 3 einen Laufwagen mit einem schematisch dargestellten Getriebe für die Hubarbeitsbühne gemäß den Fig. 1 und 2 in Seitenansicht;
Fig. 4 den schematisch dargestellten Laufwagen gemäß Fig. 3 in Draufsicht;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Laufwagens der Hubarbeitsbühne gemäß der Fig. 1 mit aufliegender Arbeitsplattform;
Fig. 6 der Laufwagen der Hubarbeitsbühne gemäß Fig. 5 in Draufsicht und
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Arbeitsplattform.
Fig. 1 zeigt eine Hubarbeitsbühne 1, die vor einem Gebäude 2 angeordnet ist. Die Hubarbeitsbühne 1 besteht aus zwei Masten 3 und 4, welche Masten 3 und 4 aus einzelnen Mastelementen 5 und 6 besteht, die übereinander zur Bildung der Masten 3 und 4 angeordnet und miteinander verbunden sind. Jeder Mast 3, 4 weist einen Mastfuß 7, 8 auf, der über höhenverstellbare Stützfüße 9 auf einer Aufstandsfläche 10 aufsteht. Der Mastfuß 7, 8 kann darüber hinaus ein Fahrwerk aufweisen, mit dem der Mast 3, 4 verfahrbar ist. Über die Stützfüße 9 kann der Mastfuß 7, 8 soweit angehoben werden, daß das Fahrwerk nicht auf der Aufstandsfläche 10 aufsteht.
Die Masten 3, 4 sind über Abspannungen 11 mit der Fassade des Gebäudes 2 verbunden.
Jeder Mast 3, 4 weist eine Zahnstange 12,13 auf, die außenseitig an dem Mast 3, 4 befestigt ist, wobei die Zahnstange 12, 13 in einzelne Abschnitte unterteilt ist, welche Abschnitte der Zahnstange 12, 13 im wesentlichen die gleiche Länge aufweisen, wie die einzelnen Mastelemente 5, 6.
An den Masten 3, 4 ist jeweils ein Laufwagen 14, 15 derart angeordnet, daß er entlang der Masten 3, 4 verfahrbar ist. Die Laufwagen 14,15 sind über eine Arbeitsplattform 16 miteinander verbunden. Demzufolge kann die Arbeitsplattform 16 mittels der Laufwagen 14 und 15 in unterschiedlichen Höhen vor dem Gebäude 2 angeordnet werden, um entsprechende Arbeiten an der Fassade durchzuführen. Aus Sicherheitsgründen weist die Arbeitsplattform 16 ein im wesentlichen umlaufendes Geländer 18 auf.
In den Fig. 3 und 4 ist der Laufwagen 15 dargestellt. Zur Vereinfachung der konstruktiven Ausgestaltung ist der Laufwagen 15 lediglich als rechteckförmige Fläche dargestellt.
Der Laufwagen 15 besteht aus einer als Motortragplatte 22 ausgebildeten Platte. An der Unterkante des Laufwagens 15 sind zwei Achsen angeordnet, an deren freien Enden Führungsrollen 38 und 39 drehbar gelagert angeordnet sind. Diese Führungsrollen 38 und 39 laufen auf den Außenflächen der Mastelemente 5 und dienen der Führung des Laufwagens 15 entlang des Mastes 4.
Darüber hinaus weist die Platte des Laufwagens 15 an zwei weiteren Achsen drehbar gelagerte Führungsrollen 27 und 28 auf. Diese Führungsrollen 27 und 28 liegen an der Zahnstangenrückseite 30 der Zahnstange 13 an und rollen auf der Zahnstangenrückseite 30 ab. Auf der der Zahnstangenrückseite 30 gegenüberliegenden Fläche der Zahnstange ist die Verzahnung 29 der Zahnstange 12 angeordnet.
Weiterhin trägt die Platte des Laufwagens 15 einen Antriebsmotor 19, der mit seiner Motorachse mittelbar auf ein Ritzel 26 wirkt, welches Ritzel 26 mit zwei Ausgangsritzeln 24 und 25 kämmt, die wiederum mit der Verzahnung 29 der Zahnstange 13 kämmen. Demzufolge wird das Drehmoment des Antriebsmotors 19 über das Ritzel 26 und die Ausgangsritzel 24 und 25 auf die ortsfest an den Masten 3 und 4 angeordnete Zahnstange 12 übertragen, so daß der Laufwagen 15 entlang der Zahnstange 12 und somit auch entlang des entsprechenden Mastes 3, 4 höhenbeweglich verfahrbar ist.
In den Fig. 5 und 6 ist die konstruktive Ausgestaltung der Arbeitsplattform 16 sowie des Laufwagens 14 dargestellt. Der Laufwagen 14 ist an dem Mast 3 geführt. Hierzu weist der Laufwagen 14 die Motortragplatte 22 auf, die parallel zur Längserstreckung des Mastes 3 ausgerichtet ist. An dieser Motortragplatte 22 sind die Führungsrollen 38 und 39 derart angeordnet, daß sie beidseitig an einem Profilträger 23 des Mastes 3 abrollen.
An der Motortragplatte 22 ist das Getriebe 31 verschraubt, so daß die beiden Ausgangsritzel 24 und 25 mit der Zahnstange 12 kämmen. Oberhalb des Getriebes 31 weist der Laufwagen 14 sich rechtwinklig zum Mast 3 erstreckende Profile 32 auf, die mit einem sich hierzu rechtwinklig erstreckenden Profil 33 verbunden und über ein weiteres schräg verlaufendes Profil 34 gegenüber der Motortragplatte 22 abgestützt sind. Auf der durch die Profile 32, 33 und 34 gebildeten Tragkonsole 35 des Laufwagens 14 sind beabstandet zueinander Lagerungen 36 befestigt, wobei zwischen den Lagerungen 36 und der Tragkonsole 35 Dehnungsmeßstreifen 37 als Kraftmeßeinrichtung angeordnet sind. Die von den Dehnungsmeßstreifen 37 aufgenommenen Kräfte werden in nicht näher dargestellter Weise einem Rechner zugeführt, der über eine elektrische Steuerung mit den Antriebsmotoren 19 der Hubarbeitsbühne 1 verbunden ist.
Oberhalb jeder Lagerung 36 ist ein Verbindungselement 40 angeordnet, das die Arbeitsplattform 16 mit dem Laufwagen 14 verbindet. Jedes Verbindungselement 40 besteht aus einer ortsfest an der Arbeitsplattform 16 angeordneten Stange 41 und einer als Lagerschale ausgebildeten Halterung 42, die topfförmig ausgebildet und an ihrem offenen Ende mit einem Deckel 43 abgedeckt ist. In der Halterung 42 ist ein Kugelelement 44 gelagert. Das Kugelelement weist eine Bohrung auf, die von der Stange 41 durchgriffen ist. Die Stange 41 durchgreift weiterhin zwei radial angeordnete Öffnungen in der Halterung 42 und ist über Winkelelemente an der Arbeitsplattform 16 fixiert.
Die voranstehend beschriebenen Verbindungselemente 40 ermöglichen eine Bewegung der Arbeitsplattform 16 in Längsrichtung der Arbeitsplattform 16 relativ zu den Masten 3 und 4. Darüber hinaus ermöglichen die Verbindungselemente 40 eine relative Drehbewegung der Arbeitsplattform 16 um die Achsen der Ausgangsritzel 24. Hierdurch wird ein gegebenenfalls entstehender Höhenunterschied zwischen den beiden Antrieben der Laufwagen 14 und 15 an den Masten 3 und 4 ausgeglichen, so daß eine ungleichmäßige Hubbewegung der Laufwagen 14 und 15 relativ zueinander in begrenztem Maße möglich ist. Darüber hinaus kann durch die Anordnung der Verbindungselemente 40 'in Kombination mit den Dehnungsmeßstreifen 37 die statische Belastung der Arbeitsplattform 16 hinsichtlich der Größe und des Ortes der Belastung festgestellt werden. Die über die Dehnungsmeßstreifen 37 erfaßten Kräfte werden in einem nicht näher dargestellten Rechner ausgewertet und bei Erreichen einer statischen Überlast zum Abschalten der Antriebsmotoren 19 verwendet.
Für die Relativbewegung der Arbeitsplattform 16 hinsichtlich des Laufwagens 14 oder 15 ist es erforderlich, daß die Öffnungen in der Halterung 42 geringfügig größer ausgebildet sind, als der Durchmesser der Stange 41. Die Bohrung in dem Kugelelement 44 kann demgegenüber paßgenau mit dem Durchmesser der Stange 41 übereinstimmen, da hier lediglich die notwendige Axialbewegung vorgesehen ist.
In der Fig. 7 ist die Arbeitsplattform 16 in einer Draufsicht dargestellt. I und II zeigen die Standpunkte der Masten. Es ist zu erkennen, daß die Arbeitsplattform 16 in unterschiedliche Abschnitte in Längsrichtung und quer zur Längsrichtung unterteilt ist. Die mit den Buchstaben A und B gekennzeichneten Punkte stellen die Lage der Dehnungsmeßstreifen 37 dar. Durch diese Dehnungsmeßstreifen können in den Punkten 1, 2, 3, 4, 11, 12, 13,14, 21, 22, 23, 24, 31, 32, 33 und 34 die Belastungen gemessen werden. In gleicher Weise können auch im Bereich des mit II gekennzeichneten Mastes die einzelnen Belastungspunkte gemessen werden. Hieraus ergibt sich, daß die Gesamtbelastung der Arbeitsplattform nach folgender Formel zu berechnen ist:
Σ(I-A, I-B, II-A, II-B)
Die Belastung pro Laufwagen berechnet sich nach folgender Formel:
Σ(I-A, I-B) und Σ(II-A, II-B)
Weiterhin können Biegespannungen und Torsionsspannungen in der Arbeitsplattform nach folgenden Formeln berechnet werden, nämlich die Biegespannung nach
und die Torsionspannung nach
Die voranstehend beschriebene Vorrichtung bzw. das voranstehend beschriebene Verfahren ermöglichen somit mit zwei Dehnungsmeßstreifen pro Laufwagen die Messung des vertikalen Drucks bzw. Zuges an jedem Stützpunkt. Die Dehnungsmeßstreifen sind über einen Rechner miteinander verbunden und ermöglichen die Berechnung sämtlicher Belastungen innerhalb der Arbeitsplattform.

Claims (16)

1. Vorrichtung zur Belastungsmessung bei höhenzugangstechnischen Maschinen, insbesondere bei Hubarbeitsbühnen mit zwei parallel zueinander angeordneten Masten (3, 4) und einer sich zwischen den Masten (3, 4) erstreckenden Arbeitsplattform (16), die über Laufwagen (14, 15) an den Masten (3, 4) höhenbewegbar angeordnet ist, wobei die Arbeitsplattform (16) auf rechtwinklig zur Längsachse der Masten (3, 4) angeordneten Tragkonstruktionen (35) der Laufwagen (14, 15) aufliegt und zwischen jeder Tragkonstruktion (35) und der Arbeitsplattform (16) eine Kraftmesseinrichtung angeordnet ist, welche Kraftmeßeinrichtung eine Kraft mißt und den gemessenen Wert an einen Rechner übermittelt, der aus den gemessenen Werten eine statische Belastung der Arbeitsplattform (16) berechnet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Laufwagen (14, 15) und der Arbeitsplattform (16) zwei Kraftmeßeinrichtungen angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftmeßeinrichtungen im Abstand zueinander angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftmeßeinrichtungen auf einer Linie angeordnet sind, die rechtwinklig zur Längserstreckung der Arbeitsplattform (16) verläuft.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsplattform (16) parallel zu ihrer Längsachse begrenzt relativ zu den Masten (3, 4) verschiebbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsplattform (16) begrenzt relativ zu den Laufwagen (14, 15) verschwenkbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftmeßeinrichtungen als Dehnungsmeßstreifen (37) ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Kraftmeßeinrichtung eines jeden Laufwagens (14, 15) an einem dem Mast (3, 4) zugewandten Ende des Laufwagens (14, 15) und die zweite Kraftmeßeinrichtung eines jeden Laufwagens (14, 15) an einem dem Mast (3, 4) abgewandten und somit dem erstgenannten Ende gegenüberliegenden Ende des Laufwagens (14, 15) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Kraftmeßeinrichtungen eines jeden Laufwagens (14, 15) auf einer zum Mast (3, 4) hin ausgerichteten Mittelachse der Tragkonstruktion (35) des Laufwagens (14, 15) angeordnet sind.
10. Verfahren zur Bestimmung von statischen Belastungen, insbesondere Zug- und Druckkräften, sowie Biege- und Torsionsspannungen bei einer an zumindest zwei Masten (3, 4) höhenbeweglich geführten Arbeitsplattform (16) einer Hubarbeitsbühne, die über Laufwagen (14, 15) mit den Masten (3, 4) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß an Auflagepunkten der Arbeitsplattform (16) auf den Laufwagen (14, 15) jeweils eine Kraft mittels Kraftmeßeinrichtungen gemessen wird und daß die gemessenen Kräfte einem Rechner übermittelt werden, der die Kräfte hinsichtlich der Gesamtbelastung der Arbeitsplattform (16), der Belastung pro Laufwagen (14, 15) und/oder eventueller Biege- und/oder Torsionsspannungen in der Hubarbeitsbühne prüft.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtbelastung der Arbeitsplattform (16) aus der Summe der einzelnen über die Kraftmeßeinrichtungen gemessenen Kräfte berechnet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß die Belastung pro Laufwagen (14, 15) aus der Summe der im jeweiligen Laufwagen (14, 15) gemessenen Kräfte berechnet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegespannung in der Arbeitsplattform (16) aus dem Quotienten der Summen der gemessenen Kräfte in beiden Laufwagen (14, 15) berechnet wird.
14. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß die Torsionsspannung in der Arbeitsplattform (16) jeweils aus den Quotienten der an zwei Punkten eines Laufwagens (14, 15) gemessenen Kräfte berechnet wird.
15. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß der Rechner mit Antriebsmotoren (19) der Laufwagen (14, 15) verbunden ist und die gemessenen Belastungen mit Referenzwerten vergleicht, wobei die Energiezufuhr zu den Antriebsmotoren (19) unterbrochen wird, wenn die gemessenen und berechneten Belastungen die Referenzwerte überschreiten.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet daß die Referenzwerte in Abhängigkeit der Konstruktion und/oder des Eigengewichts der Arbeitsplattform (16) gespeichert werden.
DE19717541A 1997-04-11 1997-04-25 Vorrichtung zur Belastungsmessung bei höhenzugangstechnischen Maschinen Withdrawn DE19717541A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4093091A (en) * 1976-06-30 1978-06-06 Towmotor Corporation Load moment sensing system for lift trucks
DE19511591C2 (de) * 1995-03-29 1997-02-06 Jungheinrich Ag Verfahren zur Bestimmung der Last eines Flurförderzeugs

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