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DE19717528A1 - Haltegriff für Fahrzeuginnenräume - Google Patents

Haltegriff für Fahrzeuginnenräume

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Publication number
DE19717528A1
DE19717528A1 DE1997117528 DE19717528A DE19717528A1 DE 19717528 A1 DE19717528 A1 DE 19717528A1 DE 1997117528 DE1997117528 DE 1997117528 DE 19717528 A DE19717528 A DE 19717528A DE 19717528 A1 DE19717528 A1 DE 19717528A1
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DE
Germany
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handle
handle part
joints
joint
roof
Prior art date
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Application number
DE1997117528
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English (en)
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DE19717528B4 (de
Inventor
Ralf Auf Dem Dipl Ing Kamp
Hans Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi AG
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Publication date
Application filed by Audi AG filed Critical Audi AG
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Application granted granted Critical
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N3/00Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for
    • B60N3/02Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of hand grips or straps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Passenger Equipment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Haltegriff für Fahrzeuginnenräume nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein bekannter, gattungsgemäßer Haltegriff für Fahrzeuginnenräume (DE 196 08 275 A1; DE 27 17 889 C2) besteht aus einem Griffteil und einer Gelenkhebelvorrichtung, die einerseits mit einer karosserieseitigen Befesti­ gungsstelle und andererseits mit dem Griffteil dergestalt verbunden ist, daß das Griffteil von einer eng an der Befestigungsstelle liegenden Ruhelage unter Überwindung einer Federkraft einer Rückstellfeder in eine ausgezo­ gene, abstehende Gebrauchslage überführbar ist.
Als Gelenkhebelvorrichtung ist hier je ein Doppelgelenk an beiden Griffteil­ enden mit jeweils einem Führungshebel verwendet. Beide Gelenke eines Doppelgelenks sind unabhängig voneinander schwenkbar, so daß keine de­ finiert vorgegebene und zwangsweise geführte Schwenkkurve für das Griff­ teil vorliegt. Somit ist die Grifflage für einen Benutzer in Schwenkrichtung relativ instabil. Zudem können mit einer solchen Anordnung keine größe­ ren vorstehenden Hindernisse von einer Ruhelage in eine Gebrauchslage in einer Schwenkkurve überbrückt werden.
Weiter ist ein Dachhaltegriff in platzsparender Bauweise bekannt (DE 38 28 032 A1), welcher translatorisch unter Überwindung einer Feder­ kraft aus einer versenkten Stellung in eine Gebrauchslage bewegbar ist. Auch hier sind die konstruktiven Möglichkeiten der Anordnung in der Ru­ helage und der Gebrauchslage beschränkt.
In einer weiter bekannten Anordnung eines Haltegriffs (DE 296 02 355 U1) ist eine zwangsgesteuerte Gelenkschieberlösung vorgesehen, bei der in Verbindung mit einer Schwenkbewegung zwangsgesteuert ein Bügelgriff ausgefahren wird. Die dazu erforderlichen Einrichtungen sind relativ auf­ wendig. Zudem ist auch hier nur ein relativ geringer Abstand zwischen einer Ruhelage und einer Gebrauchslage überbrückbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Haltegriff für Fahr­ zeuginnenräume so weiterzubilden, daß in Verbindung mit einer stabilen Gebrauchslage relativ große Abstände zwischen einer Ruhelage und einer Gebrauchslage überbrückbar sind.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 umfaßt die Gelenkhebelvorrichtung wenigstens ein Viergelenk mit zwei Führungshebeln. Dabei sind zwei beabstandete Gelen­ ke an der karosserieseitigen Befestigungsstelle und zwei beabstandete Ge­ lenke am Griffteil angebracht. Jeweils ein Gelenk der karosserieseitigen Befestigungsstelle ist durch einen Führungshebel mit einem Gelenk am Griffteil verbunden.
Durch die Verwendung von zwei Führungshebeln in einer Viergelenkan­ ordnung wird eine zwangsgesteuerte, stabile Bewegungskurve für das Griffteil definiert. Damit sind relativ weite Abstände zwischen einer Ruhe­ lage und einer Gebrauchslage überwindbar, wobei diese beiden Lagen ins­ besondere auch durch ein Hindernis voneinander getrennt sein können, das etwa bogenförmig umfahrbar ist. Insbesondere ist es dadurch möglich, bei senkrechtem Ziehen des Griffkörpers mit dem Griffkörper weiter nach außen zu gelangen, als sich die karosseriefesten Gelenke befinden, wo­ durch mehr Freiraum zum Kopf des Passagieres erzeugt wird, als bei ande­ ren bekannten Griffkonstruktionen möglich ist. Durch die Viergelenkanor­ dnung ergibt sich für einen Benutzer gegenüber einer Doppelgelenkanord­ nung eine wesentlich stabilere Haltefunktion, da ein Freiheitsgrad mit der Viergelenkanordnung gegenüber einer Doppelgelenkanordnung eliminiert ist.
Grundsätzlich ist ein Haltegriff mit nur einer Gelenkhebelvorrichtung mög­ lich. In einer bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 2 sind für eine verbesserte Stabilität ein langgestrecktes Griffteil vorgesehen mit je einer gleichen, endseitigen Gelenkhebelvorrichtung, wobei die Gelenkachsen parallel zur Griffachse verlaufen.
Vorteilhaft kann nach Anspruch 3 das Griffteil als Bügelgriff ausgebildet sein, wobei die endseitigen Gelenkhebelvorrichtungen mit den U-Schenkeln des Bügelgriffs verbunden sind und die Abstände der Gelenke und die He­ bellängen entsprechend der Ansprüche 4 und 5 gleich oder unterschiedlich gewählt werden können.
Ein Haltegriff als Dachhaltegriff nach Anspruch 6 in an sich bekannter Weise in der Ruhestellung in einer Aufnahmemulde im Dachhimmel auf­ genommen. Die karosserieseitigen Gelenke sind hier etwa vertikal über­ einander an einer zur Fahrzeugaußenseite hin gerichteten Muldenwand angeordnet. Die Führungshebel sind alle etwa gleich lang und entsprechen in der Länge etwa der Muldenbreite. Das Griffteil ist ein Bügelgriff, an des­ sen U-Schenkeln die griffteilseitigen beiden Gelenke des Viergelenks im gleichen Abstand wie die karosserieseitigen Gelenke angeordnet sind. Die Verbindungsachse der griffteilseitigen Gelenke weist eine Schrägstellung gegenüber der U-Schenkelrichtung auf. In der eingeschwenkten Ruhestel­ lung des Griffteils weisen die Führungshebel und die U-Schenkel des Griff­ teils etwa parallel und schräg nach oben bei etwa vertikal übereinanderste­ henden griffseitigen Gelenken. Damit wird einerseits eine den Verlauf der Dachverkleidung angepaßte Ruhestellung in der Mulde erreicht und ande­ rerseits eine weite, stabile Ausschwenkung in eine Gebrauchslage möglich. Anhand einer Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nä­ her erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt im Bereich eines Dachlängsträgers und einer Auf­ nahmemulde mit einem schwenkbaren Dachhaltegriff in dessen ein­ geschwenkter Ruhelage,
Fig. 2 eine Anordnung gemäß Fig. 1 mit teilweise ausgeschwenktem Dach­ haltegriff, und
Fig. 3 eine Anordnung nach Fig. 1 mit vollständig in seine Gebrauchslage ausgeschwenktem Dachhaltegriff.
In Fig. 1 ist ein Querschnitt durch einen Dachlängsträger 1 und einer Dachaußenhaut 2 dargestellt mit einer innenraumseitigen Verkleidung 3 als Dachhimmel und einer Verkleidung 21 als Pfostenverkleidung. Zudem ist ein oberer Türholm 4 mit einer Türdichtung 5 eingezeichnet. Alle diese Teile sind schematisch strichliert angedeutet, da diese Teile je nach Fahr­ zeugtyp beliebig gestaltbar sind.
In den Verkleidungen 3 und 21 ist eine Aufnahmemulde 6 angebracht, in der ein schwenkbarer Dachhaltegriff 7 in seiner eingeschwenkten Ruhestel­ lung dargestellt ist.
Der Dachhaltegriff 7 besteht aus einem Griffteil als Bügelgriff 8 mit U-Schenkeln 9, die jeweils mit Gelenkhebelvorrichtungen in der Art von Viergelenken verbunden sind mit zwei Führungshebeln 10, 11 und zwei karosserieseitigen Gelenken 12, 13 sowie zwei griffseitigen Gelenken 14, 15. Dabei sind die karosserieseitigen und die griffseitigen Gelenke 12, 13 und 14, 15 durch die Führungshebel 10, 11 verbunden.
Der Dachhaltegriff 7 wird in die in Fig. 1 dargestellte Ruhelage durch (nicht dargestellte) Torsionsfedern in je einer Lagerachse pro Hebelseite gedrängt. In an sich bekannter Weise kann auch eine (ebenfalls nicht dargestellte) Fett- bzw. Reibbremse angeordnet sein.
Die karosserieseitigen beiden Gelenke 12, 13 eines Viergelenks sind etwa vertikal übereinander an einer zur Fahrzeugaußenseite hin liegenden Mul­ denwand 16 angeordnet. Die beiden Führungshebel 10, 11 sind etwa gleich lang und entsprechen etwa der Länge der Muldenbreite.
An den U-Schenkeln 9 des Bügelgriffs 8 sind die beiden griffteilseitigen Ge­ lenke 14, 15 mit gleichen Abständen wie die karosserieseitigen Gelenke 12, 13 angeordnet. Die Verbindungsachse 17 der beiden Gelenke 14, 15 weist eine Schrägstellung gegenüber der U-Schenkelrichtung 18 auf, wodurch die beiden griffseitigen Gelenke 14, 15 in der Ruhelage etwa vertikal liegen. Damit ist der Bügelgriff 8 in seiner Ruhestellung gegenüber einer Verklei­ dungsebene 19 vollständig in die Aufnahmemulde 6 eingeschwenkt.
Die Funktion des Dachhaltegriffs 7 wird anhand der verschiedenen Aus­ schwenkposition der Fig. 1 bis 3 erläutert:
Ausgehend von der Ruhelage in Fig. 1 werden für eine Benutzung des Hal­ tegriffs 7 die Finger der benutzenden Hand über einen Zugang (Pfeil 20) hinter das Griffteil 8 geführt. Dieser Zugang (Pfeil 20) kann beispielsweise eine Aussparung oder eine Durchwölbung des Griffteils 8 in der Griffteil­ mitte sein.
Nun kann das Griffteil 8 über eine in Fig. 2 dargestellte Zwischenstellung weiter in die in Fig. 3 dargestellte Gebrauchslage geschwenkt werden. Während des Schwenkvorgangs können die Finger über das Griffteil rut­ schen, um der Hand einen vorgesehenen festen Griff zu ermöglichen.

Claims (6)

1. Haltegriff für Fahrzeuginnenräume, insbesondere Dachhaltegriff (7) bestehend aus einem Griffteil (8) und einer Gelenkhebelvorrichtung, die einerseits mit einer karosserieseitigen Befestigungsstelle (16) und andererseits mit dem Griffteil (8) dergestalt verbunden ist, daß das Griffteil (8) von einer eng an der Befestigungsstelle (16) liegenden Ru­ helage unter Überwindung einer Federkraft einer Rückstellfeder in eine ausgezogene, abstehende Gebrauchslage überführbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkhebelvorrichtung wenigstens ein Viergelenk mit zwei Führungshebeln (10, 11) umfaßt,
daß zwei beabstandete Gelenke (12, 13) an der karosserieseitigen Befe­ stigungsstelle (16) und zwei beabstandete Gelenke (14, 15) am Griffteil (8) angebracht sind, und
daß jeweils ein karosserieseitiges Gelenk (12, 13) durch einen Füh­ rungshebel (10, 11) mit einem griffteilseitigen Gelenk (14, 15) für eine zwangsgesteuerte Schwenkbewegung verbunden ist.
2. Haltegriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein langge­ strecktes Griffteil (8) vorgesehen ist mit je einer gleichen, endseitigen Gelenkhebelvorrichtung, deren Gelenkachsen parallel zur Griffteilach­ se verlaufen.
3. Haltegriff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Griffteil ein U-förmiger Bügelgriff (8) vorgesehen ist und die endseitigen Ge­ lenkhebelvorrichtungen mit den U-Schenkeln (9) des Bügelgriffs (8) verbunden sind.
4. Haltegriff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der karosserieseitigen Gelenke (12, 13) im Vergleich zum Abstand der griffteilseitigen Gelenke (14, 15) in Abhängigkeit der gewünschten zwangsgesteuerten Griffteilbewegung gleich oder unter­ schiedlich gewählt ist.
5. Haltegriff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längen der zwei Führungshebel (10, 11) eines Viergelenks in Abhängigkeit der gewünschten, zwangsgesteuerten Griffteilbewegung gleich oder unterschiedlich gewählt sind.
6. Haltegriff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haltegriff ein Dachhaltegriff (7) ist, dessen Griffteil (8) in der Ruhestellung in einer im Bereich eines seitlichen Dachlängsträgers (1) angeordneten Aufnahmemulde (6) im Dachhimmel liegt,
daß die karosserieseitigen beiden Gelenke (12, 13) eines Viergelenks etwa vertikal übereinander an einer zur Fahrzeugaußenseite hin lie­ genden Muldenwand (16) angeordnet sind,
daß zwei etwa gleichlange Führungshebel (10, 11) verwendet sind, de­ ren Länge etwa der Muldenbreite entspricht,
daß das Griffteil ein Bügelgriff (8) ist, an dessen U-Schenkeln (9) die griffteilseitigen beiden Gelenke (14, 15) im gleichen Abstand wie die karosserieseitigen Gelenke (12, 13) angeordnet sind mit einer Schräg­ stellung der Verbindungsachse (17) der griffteilseitigen Gelenke (14, 15) gegenüber der U-Schenkelrichtung (18) so daß in der einge­ schwenkten Ruhelage des Griffteils (8) die Führungshebel (10, 11) und die U-Schenkel (9) des Griffteils (8) etwa parallel und schräg nach oben weisen bei etwa vertikal übereinanderstehenden, griffseitigen Gelenken (14, 15).
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