DE19715576A1 - Maschine zur Gleislagekorrektur - Google Patents
Maschine zur GleislagekorrekturInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Gleislagekorrektur mit einem auf
Fahrwerken abgestützten, mit einem Bezugsystem zur Ermittlung der Gleis
soll-Lage ausgestatteten Maschinenrahmen, dem ein zwischen den Fahrwer
ken positioniertes und durch Antriebe höhen- und seitenverstellbares Gleis
hebeaggregat zugeordnet ist.
Durch die AT 390 288 B ist bereits eine derartige Maschine zur Gleislagekor
rektur in Verbindung mit der Herstellung einer Festen Fahrbahn bekannt.
Diese Maschine ist über Schienenfahrwerke auf einem unmittelbar zuvor
durch eine Gleisverlegemaschine auf ein Betonfundament abgelegten Gleis
verfahrbar. Das Gleishebeaggregat befindet sich mittig zwischen den beiden
Schienenfahrwerken und dient zum Anheben des Gleises in die Soll-Lage.
Unmittelbar hinter dem Gleishebeaggregat ist ein auf den Schienen des
Gleises abrollbares Schraubaggregat vorgesehen, mit dem in den Schwellen
verankerte Schraubspindeln so lange verdreht werden, bis durch Auflage der
vertikalen Schraubspindeln am Betonfundament die Schwellen in der Soll-Lage
fixiert sind. In einem weiteren Arbeitsdurchgang wird abschließend auf
die in der Soll-Lage befindlichen Schwellen Beton gegossen. Zuvor muß
allerdings die Maschine mit ihrem hinteren Fahrwerk noch auf dem bereits
korrigierten Gleisabschnitt verfahren werden.
Die GB 2 257 189 B beschreibt eine weitere Maschine zur Lagekorrektur
eines auf einer festen Tragschichte aufliegenden Gleises. Die Maschine ist
mit drei in Maschinenlängsrichtung hintereinander angeordneten Radsatzab
stützungen ausgestattet. Während der Überstellfahrt befinden sich die bei
den Schienenfahrwerke in der vorderen bzw. hinteren Radsatzabstützung.
Im Arbeitseinsatz wird das hintere Fahrwerk in der mittleren Radsatzabstüt
zung befestigt. Damit ist das Gleis mit Hilfe eines im hinteren Endbereich der
Maschine positionierten Gleishebeaggregates ungehindert in die Sollposition
anhebbar und durch Schraubspindeln in dieser Lage fixierbar. Mit dieser spe
ziellen Ausführung ist eine Abstützung der Maschine auf dem bereits in der
Soll-Lage eingerichteten Gleis vermeidbar.
Durch die EP 0 379 148 B1 ist ein Verfahren zur Herstellung eines schotter
losen Gleisoberbaus bekannt, wobei das Gleis in einem hochgezogene, pa
rallel zueinander und in Gleislängsrichtung verlaufende Beton-Randbalken
aufweisen den Betontrog positioniert ist. Diese Randbalken werden derart
ausgebildet, daß diese nach ihrem Aushärten durch sich auf beiden Randbal
ken abstützende Gleisbaumaschinen belastbar sind. Desweiteren ist eine
Vorrichtung beschrieben, mit der das Gleis zum Zwecke des Eingießens von
der Betonplatte distanzierbar ist. Diese Vorrichtung wird mit Hilfe von Schie
nenfahrwerken am Gleis verfahren und stützt sich während der Gleisanhe
bung über Abstützbalken auf den beiden Randbalken ab. Nachfolgend wird
mit Hilfe einer durch Raupenfahrwerke auf den Randbalken verfahrbaren
Maschine Beton in die Schwellenfächer eingebracht.
Durch die DE 43 28 668 01 und DE 43 24 301 A1 sind weitere Verfahren
bzw. Maschinen zur Herstellung einer Festen Fahrbahn bekannt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung einer Ma
schine der gattungsgemäßen Art, mit der das Gleis zur Herstellung einer
Festen Fahrbahn unter Vermeidung störender Beeinträchtigungen in eine
genaue Soll-Lage versetzbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Maschine der eingangs be
schriebenen Art dadurch gelöst, daß in Arbeitsrichtung vor dem Gleishebeag
gregat ein weiteres, durch Antriebe höhenverstellbares zweites Gleishebeag
gregat vorgesehen ist und die Fahrwerke für eine schienenungebundene
Verfahrbarkeit ausgebildet sind.
Mit einer derartigen Merkmalskombination ist das Gleis unabhängig von der
Position der Fahrwerke bzw. deren Abstand zueinander stufenweise in die
Soll-Lage anhebbar. Damit kann die Bildung von aus der Gleisanhebung re
sultierenden Spannungen im bereits in der Soll-Lage befindlichen Gleisab
schnitt zuverlässig vermieden werden. Außerdem sind dadurch auch im Be
reich des ersten Gleishebeaggregates eingesetzte Hilfsmittel zur Lagefixie
rung des Gleises, beispielsweise Schraubspindeln, entlastbar. Zusätzlich ist
durch die erfindungsgemäße Ausbildung auch noch der Vorteil erzielbar,
daß das Gleis weder vor noch nach der Überstellung in die Soll-Lage durch
das Maschinengewicht belastet werden muß. Damit ist die Möglichkeit einer
Beeinträchtigung der Gleislagegenauigkeit im bereits korrigierten Gleisab
schnitt zuverlässig ausgeschlossen.
Mit einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung nach den Ansprüchen 2
und 3 ist eine automatische Ausrichtung der Raupenfahrwerke in Längsrich
tung des Betontrograndes sowie auch eine Zentrierung auf diesem bezüglich
der Maschinenquerrichtung sichergestellt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
restlichen Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestell
ten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Maschine zur Lage
korrektur eines Gleises für eine Feste Fahrbahn, und
Fig. 2 eine vereinfachte Ansicht der Maschine gemäß
Pfeil II.
Eine in Fig. 1 und 2 dargestellte Maschine 1 weist einen auf Fahrwerken 2
abgestützten Maschinenrahmen 3 auf, dem ein Motor 4 zur Beaufschlagung
eines Fahrantriebes 5 und aller weiteren Antriebe zugeordnet ist. Mittig zwi
schen den beiden Fahrwerken 2 und am bezüglich einer Arbeitsrichtung
(Pfeil 6) vorderen Maschinenende befindet sich je eine Bediener- bzw. Fahr
kabine 7. Ein Bezugsystem 8 für die Gleislagekorrektur setzt sich im wesent
lichen aus in Maschinenlängsrichtung verlaufenden, gespannten Sehnen 9
sowie drei in Maschinenlängsrichtung voneinander distanzierten, auf Schie
nen 10 eines Gleises 11 abrollbaren Meßachsen 12 zusammen.
Zwischen den beiden Fahrwerken 2 befindet sich ein durch Antriebe 13
höhen- und seitenverstellbares erstes Gleishebeaggregat 14. Diesem sind
Heberollen 15 sowie ein Hebehaken 16 zur formschlüssigen Anlage an die
Schienen 10 und Spurkranzrollen 17 zum Abrollen am Gleis 11 zugeordnet.
Am vorderen Maschinenende, unmittelbar vor dem vorderen Fahrwerk 2, be
findet sich ein zweites Gleishebeaggregat 18, das durch Antriebe 19 sowie
durch eine Anlenkstange 50 mit dem Maschinenrahmen 3 verbunden ist.
Dem zweiten Gleishebeaggregat 18 sind, wie insbesondere in Fig. 2 ersicht
lich, zwei in Maschinenquerrichtung voneinander distanzierte, jeweils um
eine vertikale Achse 20 drehbare Seitenführungsrollen 21 zugeordnet. Diese
weisen eine kreisförmige, in einer senkrecht zur Achse 20 verlaufenden Ebe
ne befindliche Abrollinie 22 auf, die in vertikaler Richtung unterhalb einer
durch Aufstandspunkte 23 der Fahrwerke 2 gebildeten Aufstandsebene 24
angeordnet ist. Zwischen den beiden in Maschinenquerrichtung voneinander
distanziert angeordneten Seitenführungsrollen 21 befinden sich zwei um
eine in Maschinenquerrichtung und horizontal verlaufende Achse 25 drehba
re Höhenführungsrollen 26. Der in Maschinenquerrichtung verlaufende Ab
stand der beiden Höhenführungsrollen 26 zueinander entspricht dem Ab
stand A zweier in Gleislängsrichtung und parallel zueinander verlaufender
Seitenwände 27 eines Betontroges 28. Zwischen den beiden Höhenführungs
rollen 26 sind Gleishebeeinrichtungen 29 zum Erfassen der Schienen 10
dem zweiten Gleishebeaggregat 18 zugeordnet. Der Betontrog 28 ruht auf
einem Betonfundament 30 und bildet gemeinsam mit dem aus Schienen 10
und Schwellen 31 gebildeten Gleis 11 eine Feste Fahrbahn 32.
Jedes Fahrwerk 2 besteht aus zwei in Maschinenquerrichtung voneinander
distanzierten, durch den Fahrantrieb 5 beaufschlagbaren Raupenfahrwerken
33. Jedem dieser um eine vertikale Achse drehbaren Raupenfahrwerke 33
ist eine um eine vertikale Achse 34 drehbare Führungsrolle 35 zugeordnet.
Diese Führungsrollen 35 weisen ebenso wie die Seitenführungsrollen 21 in
einer horizontalen Ebene befindliche, kreisförmige Abrollinie 36 auf, die un
terhalb der durch die Aufstandspunkte 23 gebildeten Aufstandsebene 24 an
geordnet sind. Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich, entspricht der in Ma
schinenquerrichtung verlaufende Abstand der beiden Achsen 34 zueinander
der maximalen, um den Durchmesser einer Führungsrolle 35 vergrößerten
Breite des Betontroges 28.
Zwischen dem ersten Gleishebeaggregat 14 und dem in Arbeitsrichtung
nachfolgenden Fahrwerk 2 ist ein durch Antriebe 37 höhenverstellbar am
Maschinenrahmen 3 angelenktes Schraubaggregat 38 mit durch Antriebe 39
drehbaren und höhenverstellbaren Schraubköpfen 40 vorgesehen. Mit die
sen sind im Schwellenkopfbereich einer Schwelle 31 angeordnete Stell
schrauben 41 (Fig. 2) verdrehbar bzw. in vertikaler Richtung verstellbar.
Im Bereich des Schraubaggregates 38 befinden sich durch Ventile 42 fern
steuerbare Auslaßöffnungen 43 von mit dem Maschinenrahmen 3 verbunde
nen Rohrleitungen 44. Diese sind mit einer Pumpe 45 und einem Tankbehäl
ter 51 verbunden, der auf einem an die Maschine 1 angekuppelten, eben
falls auf Raupenfahrwerken 33 verfahrbaren Waggon 46 angeordnet ist.
Die bezüglich der Arbeitsrichtung hinterste Meßachse 12 des Bezugsystems
8 ist durch Spurkranzrollen 47 am Gleis abrollbar und durch einen Antrieb
48 zur Aufbringung einer vertikalen Kraft auf das Gleis 11 auch als Fixierein
richtung 49 einsetzbar.
Die Maschine 1 stützt sich im Arbeitseinsatz ausschließlich über die Raupen
fahrwerke 33 auf den beiden Seitenwänden 27 des Betontroges 28 ab und
wird unter Beaufschlagung des Fahrantriebes 5 von Schwelle zu Schwelle
verfahren. Dabei sind die Schienen 10 des Gleises 11 durch die Gleishebe
einrichtungen 29 des zweiten Gleishebeaggregates 18 erfaßt und werden
unter Auflage der Höhenführungsrollen 26 auf den beiden Seitenwänden 27
automatisch um ein bestimmtes Mindestmaß mitsamt den Schwellen 31 von
der Bodenfläche des Betontroges 28 abgehoben. Dabei erfolgt gleichzeitig
durch die beiden Seitenführungsrollen 21 automatisch eine Zentrierung des
Gleises 11 in bezug auf die Mitte des Betontroges 28. Die Antriebe 19 sind
während des Arbeitseinsatzes nicht beaufschlagt.
Parallel dazu erfolgt durch das erste Gleishebeaggregat 14 ein weiteres An
heben des Gleises 11 in die mit Hilfe des Bezugsystems 8 bestimmte Soll-
Lage, wobei gegebenenfalls auch gleichzeitig eine Korrektur bezüglich der
Seitenlage erfolgt. Das nunmehr in der Soll-Lage befindliche Gleis 11 wird in
dieser Position fixiert, indem die Schraubköpfe 40 des Schraubaggregates
38 auf die Stellschrauben 41 abgesenkt und diese so lange verdreht wer
den, bis sie auf einer Bodenfläche 52 des Betontroges 28 aufliegen. Gleich
zeitig kann auch mit weiteren (nicht näher dargestellten) Stellschrauben die
Fixierung des Gleises 11 bezüglich der Seitenlage durchgeführt werden.
Synchron zum Anheben des Gleises 11 durch das erste Gleishebeaggregat
14 erfolgt eine Beaufschlagung der in vertikaler Richtung nach unten wirksa
men Antriebe 48, um dadurch die Spurkranzrollen 47 der Fixiereinrichtung
49 mit einer vorgewählten Kraft auf die Schienen 10 anzupressen. Damit
wird zuverlässig ausgeschlossen, daß mit der Anhebung des Gleises 11
durch das erste Gleishebeaggregat 14 der unmittelbar nachfolgende, bereits
in der Soll-Lage befindliche Gleisabschnitt in seiner Lage beeinflußt wird.
Parallel zur Betätigung der Stellschrauben 41 kann wahlweise unter entspre
chender Beaufschlagung des Ventiles 42 eine schnell aushärtende plasti
sche Masse in den Zwischenraum zwischen Schwellenkopf und Seitenwand
27 bzw. Bodenfläche 52 des Betontroges 28 und Schwelle 31 eingebracht
werden. Dabei ist es zweckmäßig, diese Masse vorerst nur in geringer Men
ge und lediglich im Bereich jeder zweiten oder dritten Schwelle 31 einzubrin
gen, um gegebenenfalls eine nach einem Nachmeßvorgang als notwendig
erachtete Gleislagekorrektur noch durchführen zu können. In einem weiteren
Arbeitsvorgang erfolgt schließlich durch Einbringen von Beton die dauerhaf
te Verbindung des Gleises 11 mit dem Betontrog 28.
Bei einem alternativen Einsatz der Maschine 1 besteht auch die Möglichkeit,
das Schraubaggregat 38 nicht zu gebrauchen, keine Stellschrauben 41 zu
verwenden und die Fixierung des Gleises 11 nach Überstellung in die Soll-Lage
durch das erste Gleishebeaggregat 14 ausschließlich durch Einbringen
der schnell aushärtenden Masse über die Rohrleitungen 44 durchzuführen.
Es besteht auch die Möglichkeit, die Fahrwerke 2 unter größerer Distanzie
rung voneinander in Maschinenquerrichtung auf dem Betonfundament 30 zu
verfahren.
Claims (11)
1. Maschine zur Gleislagekorrektur mit einem auf Fahrwerken (2) ab
gestützten, mit einem Bezugsystem (8) zur Ermittlung der Gleissoll-Lage
ausgestatteten Maschinenrahmen (3), dem ein zwischen den Fahrwerken (2)
positioniertes und durch Antriebe (13) höhen- und seitenverstellbares Gleis
hebeaggregat (14) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Arbeits
richtung vor dem Gleishebeaggregat (14) ein weiteres, durch Antriebe (19)
höhenverstellbares zweites Gleishebeaggregat (18) vorgesehen ist und die
Fahrwerke (2) für eine schienenungebundene Verfahrbarkeit ausgebildet
sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fahrwerke (2) jeweils in Form zweier in Maschinenquerrichtung voneinander
distanzierter Raupenfahrwerke (33) ausgebildet sind, wobei jedem Raupen
fahrwerk (33) eine um eine vertikale Achse (34) drehbare Führungsrolle (35)
mit einer in einer horizontalen Ebene befindlichen, kreisförmigen Abrollinie
(36) zugeordnet ist, die unterhalb einer - durch Aufstandspunkte (23) der
Raupenfahrwerke (33) gebildeten - Aufstandsebene (24) angeordnet ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in
Maschinenquerrichtung verlaufende Abstand der beiden Achsen (34) zuein
ander der maximalen, um den Durchmesser einer Führungsrolle (35) vergrö
ßerten Breite eines parallel zueinander verlaufende Seitenwände (27) aufwei
sen den, die Basis für eine Feste Fahrbahn (32) bildenden Betontroges (28)
entspricht, in dem zwischen den Seitenwänden (27) das aus Schwellen (31)
und Schienen (10) gebildete Gleis (11) positioniert ist.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß dem in Arbeitsrichtung vorderen, Gleishebeeinrichtungen
(29) zum Erfassen der Schienen (10) aufweisenden zweiten Gleishebeaggre
gat (18) zwei in Maschinenquerrichtung voneinander distanzierte, jeweils um
eine vertikale Achse (20) drehbare Seitenführungsrollen (21) und zwischen
diesen zwei um eine in Maschinenquerrichtung und horizontal verlaufende
Achse (25) drehbare Höhenführungsrollen (26) zugeordnet sind.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine
kreisförmige, in einer senkrecht zur Achse (20) verlaufenden Ebene befindli
che Abrollinie (22) der Seitenführungsrolle (21) in vertikaler Richtung unter
halb einer durch Aufstandspunkte (23) der Fahrwerke (2) gebildeten Auf
standsebene (24) angeordnet ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen dem ersten Gleishebeaggregat (14) und dem in Arbeits
richtung nachfolgenden Fahrwerk (2) ein durch Antriebe (37) höhenverstell
bar am Maschinenrahmen (3) angelenktes Schraubaggregat (38) mit durch
Antriebe (39) drehbaren und höhenverstellbaren Schraubköpfen (40) vorge
sehen ist.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet
durch mit dem Maschinenrahmen (3) verbundene Rohrleitungen (44) mit
durch Ventile (42) ferngesteuert schließbaren Auslaßöffnungen (43) für
einen Auslaß einer plastischen, schnell härtenden Fixiermasse.
8. Maschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen mit den
Rohrleitungen (44) verbundenen Tankbehälter (51), der vorzugsweise auf
einem an die Maschine (1) angekuppelten, auf Raupenfahrwerken (33) ver
fahrbaren Waggon (46) angeordnet ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet
durch eine am bezüglich der Arbeitsrichtung hinteren Maschinenende ange
ordnete, durch einen Antrieb (48) höhenverstellbare und durch Spurkranz
rollen (47) am Gleis (11) abrollbare Fixiereinrichtung (49).
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fixiereinrichtung (49) zusätzlich als hinterste Meßachse (12) von insgesamt
drei in Maschinenlängsrichtung voneinander distanzierten Meßachsen (12)
des Bezugsystems (8) ausgebildet ist.
11. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß das zweite Gleishebeaggregat (18) in Arbeitsrichtung vor dem
vorderen Fahrwerk (2) angeordnet ist.
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