DE19714225C2 - Torsionsschwingungsdämpfer mit einem Planetengetriebe - Google Patents
Torsionsschwingungsdämpfer mit einem PlanetengetriebeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Torsionsschwingungsdämpfer gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
In der DE 44 44 196 A1 ist ein Torsionsschwingungsdämpfer mit einem antriebsseitigen
Übertragungselement und einem relativ hierzu gegen die Wirkung von Kraftspeichern
drehbaren abtriebsseitigen Übertragungselement behandelt, wobei zwischen den bei
den Übertragungselementen ein Planetengetriebe wirksam ist, das mit einem Planeten
träger versehen ist, der Planetenräder aufnimmt, die einerseits mit einem sie umgeben
den Hohlrad und andererseits mit einem radial innerhalb derselben vorgesehenen Son
nenrad über die jeweilige Verzahnung in Eingriff stehen.
Bei den in der OS dargestellten Konstruktionen befinden sich die vorgenannten
Kraftspeicher im Umfangsbereich des diese Kraftspeicher aufnehmenden Übertragung
selementes, was zur Gewinnung eines großen Federweges sinnvoll ist. Insbesondere
dann, wenn die Kraftspeicher eine vergleichsweise geringe Steifigkeit aufweisen und die
beiden Übertragungselemente jeweils als Schwungmasse ausgebildet sind, ist die Eigen
frequenz des Torsionsschwingungsdämpfers in Richtung zu geringeren Drehzahlen
drückbar, so daß der Torsionsschwingungsdämpfer bei den üblicherweise vom Antrieb
abgebbaren Drehzahlen im überkritischen Bereich, also oberhalb seiner Resonanzdreh
zahl, betrieben wird und dadurch gegen Zerstörung gesichert ist. Mit dieser Zielrichtung
ist auch das Planetengetriebe zwischen den Übertragungselementen wirksam, da die
einzelnen Elemente dieses Planetengetriebes bei Relativauslenkungen der Übertragung
selemente zueinander beschleunigt werden müssen, so daß der Torsionsschwingungs
dämpfer mit einem Massenträgheitsmoment aufwarten kann, das aufgrund seiner rei
nen Masse ohne diese Getriebeelemente nicht realisierbar wäre. Bedingt durch dieses
hohe Massenträgheitsmoment kann Gleichlaufschwankungen des Antriebs entgegen
gewirkt werden, so daß sich, wie aus der OS entnehmbar ist, geringere Drehmoment
schwankungen an der Motorfront ergeben.
Falls das auf diese Weise erzielte hohe Massenträgheitsmoment noch nicht ausreichen
sollte, werden üblicherweise Zusatzmassen an wenigstens einem der Übertragungsele
mente oder an wenigstens einem der Elemente des Planetengetriebes vorgesehen.
Durch diese Maßnahme wird der Torsionsschwingungsdämpfer allerdings schwerer und
baut größer, was unerwünscht ist.
In der DE 37 12 876 A1 ist ein weiterer Torsionsschwingungsdämpfer behandelt, bei
welchem allerdings für die Übertragung eines Drehmomentes von einem antriebsseiti
gen Übertragungselement zu einem abtriebsseitigen Übertragungselement lediglich in
Umfangsrichtung wirksame Kraftspeicher Verwendung finden. Die Besonderheit des
Torsionsschwingungsdämpfers nach dieser Offenlegungsschrift liegt allerdings darin,
dass zwischen zwei Bestandteilen des antriebsseitigen Übertragungselementes eine hy
draulische Einrichtung in Form einer nach dem Rotationsprinzip arbeitenden Verdrän
gerpumpe angeordnet ist, die zwischen den zwei Bestandteilen des antriebsseitigen
Übertragungselementes einen Schlupf und damit eine Relativbewegung zulassen. Der
eingangsseitige Bestandteil des antriebsseitigen Übertragungselementes wird hierbei
durch miteinander verbundene Wandungen gebildet, von denen eine an einer Kurbel
welle einer Brennkraftmaschine angreift und zusammen mit der anderen Wandung eine
Mehrzahl planetenartig angeordneter Zahnräder der hydraulischen Einrichtung auf
nimmt, die mit einem den ausgangsseitigen Bestandteil des antriebsseitigen Übertra
gungselementes bildenden Antriebszahnrad in Eingriff stehen, welches radial innerhalb
der planetenartig angeordneten Zahnräder vorgesehen ist.
Obwohl bei dieser hydraulischen Einrichtung planetenartig angeordnete Zahnräder mit
einem Antriebszahnrad in Wirkverbindung stehen, liegt dennoch kein Planetengetriebe
im Sinne einer Bewegungsübersetzung vor, sondern lediglich, wie zuvor bereits ausge
führt, eine hydraulische Einrichtung zur Gewährleistung eines Schlupfes zwischen den
Bestandteilen des antriebsseitigen Übertragungselementes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Torsionsschwingungsdämpfer mit ei
nem zwischen dessen antriebs- und abtriebsseitigem Übertragungselement wirksamen
Planetengetriebe so weiterzubilden, daß ohne Gewichts- und Raumnachteile das Mas
senträgheitsmoment so groß als möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 an
gegebenen Merkmale gelöst.
Durch Anordnung des wenigstens einen Planetenrades im Umfangsbereich des dasselbe
aufnehmenden Übertragungselementes wird die durch dieses Planetenrad in den Torsi
onsschwingungsdämpfer eingebrachte Masse, bezogen auf die Drehachse des Torsions
schwingungsdämpfers, so weit als möglich nach radial außen gebracht, so daß allein
schon durch diese Maßnahme das Massenträgheitsmoment des Torsionsschwingungs
dämpfers hoch ist. Darüber hinausgehend, ist es allerdings wegen der Anordnung des
Planetenrades radial weit außen erforderlich, auch das wenigstens eine weitere Element
des Planetengetriebes, wie beispielsweise ein Hohlrad oder ein Sonnenrad, radial weit
nach außen zu ziehen, um mit seiner Verzahnung in die Verzahnung des Planetenrades
eingreifen zu können. Auch diese Maßnahme wirkt sich im Sinne einer Erhöhung des
Massenträgheitsmomentes positiv aus. Bemerkenswert hierbei ist, daß diese vorteilhafte
Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung der Elemente des Planetengetriebes
nicht mit einer Erhöhung des Gewichtes oder des Raumbedarfs des Torsionsschwin
gungsdämpfers verbunden ist.
Anspruchsgemäß wird das Planetenrad im radialen Erstreckungsbereich der Kraftspei
cher angeordnet. Dies ist deshalb von Vorteil, weil das die Kraftspeicher aufnehmende
Übertragungselement üblicherweise im radialen Bereich der Kraftspeicher zur Aufnahme
derselben eine größere axiale Erstreckung aufweisen muß als in seinen übrigen radialen
Bereichen. Axialer Bauraum für Elemente des Planetengetriebes steht folglich gerade in
diesem radialen Bereich des Übertragungselementes reichlich zur Verfügung.
Die vorteilhafte Wirkung der Anordnung des Planetenrades radial weit außen ist mit
einem konstruktiv möglichst einfachen Aufbau zu kombinieren. Dies wird beispielsweise
dadurch realisiert, daß Bauteile, die bei derartigen Torsionsschwingungsdämpfern oh
nehin vorhanden sein müssen, mit einer zusätzlichen Funktion beaufschlagt werden, um
die Bauteilanzahl soweit als möglich zu reduzieren. Anspruchsgemäß ist daher die Na
benscheibe, die mit einem der Übertragungselemente fest verbunden ist und an der sich
die Kraftspeicher, in Umfangsrichtung gesehen, abstützen können, gleichzeitig als Pla
netenträger wirksam, indem sie in ihrem radial äußeren Bereich eine Lagerstelle für das
Planetenrad aufweist. Ebenso ist der Primärflansch des antriebsseitigen Übertragungse
lementes, der üblicherweise zur Anbindung des Torsionsschwingungsdämpfers an einen
Antrieb dient, in seinem Umfangsbereich anspruchsgemäß mit einer Innenverzahnung
ausgebildet, die mit der Verzahnung des Planetenrades in Eingriff kommt und dem Pri
märflansch folglich die Zusatzfunktion eines Hohlrades auferlegt. Die vorliegende Kon
struktion kommt demnach ohne zusätzlichen Planetenträger und ohne zusätzliches
Hohlrad aus. Lediglich das Sonnenrad ist eingebaut, wobei dieses anspruchsgemäß
schwimmend gegenüber dem dasselbe aufnehmenden Übertragungselement gelagert
ist, so daß ein Antrieb des Sonnenrades zur Erhöhung des Massenträgheitsmomentes
erfolgen kann, ohne hierdurch Einfluß auf das dieses Sonnenrad aufnehmende Übertra
gungselement zu nehmen.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigt:
Figur: eine hälftige Darstellung eines Torsionsschwingungsdämpfers mit einem Plane
tengetriebe in Schnittdarstellung.
Die Figur zeigt einen Torsionsschwingungsdämpfer mit einem antriebsseitigen
Übertragungselement 1 in Form einer Schwungmasse 2, das um eine Drehach
se 3 drehbar ist. Das antriebsseitige Übertragungselement 1 weist einen nach
radial außen laufenden Primärflansch 4 auf, der im radial inneren Bereich Durch
gangsöffnungen für Befestigungsmittel 5 aufweist, über welche das antriebssei
tige Übertragungselement 1 und damit der gesamte Torsionsschwingungsdämp
fer an einer Kurbelwelle 7 eines nicht gezeigten Antriebs anbringbar ist. Radial
innerhalb der Befestigungsmittel ist der Primärflansch 4 mit einer Primärnabe 8
ausgebildet, die sich in Richtung zur Getriebeseite erstreckt und eine Radiallage
rung 10 umgreift, die ihrerseits wiederum eine Sekundärnabe 12 einer Naben
scheibe 14 umschließt, die über eine Vernietung 15 eine abtriebsseitige
Schwungmasse 17 trägt, die zur Aufnahme einer Reibungskupplung 18 dient und
zusammen mit der letztgenannten und der Nabenscheibe 14 als abtriebsseitiges
Übertragungselement 20 wirksam ist. Die vorgenannte Reibungskupplung 18
weist in üblicher Weise ein Kupplungsgehäuse 22 auf, in welchem über Ringe 24
eine Anpreßfeder 25, beispielsweise gebildet durch eine Membranfeder, gehalten
ist, die nach radial innen greifende Federzungen 26 aufweist, welche durch ei
nen in üblicher Weise ausgebildeten und daher nicht gezeigten Ausrücker zum
Ein- oder Ausrücken der Reibungskupplung beaufschlagbar sind. Die Anpreßfe
der 25 greift mit ihrem radial äußeren Bereich an einer Anpreßplatte 28 an, die
ihrerseits über Reibbeläge 30, die an einem Belagträger 34 einer Kupplungsschei
be 32 vorgesehen sind, auf eine an der abtriebsseitigen Schwungmasse 17 vor
gesehene Gegenreibfläche einwirkt. Die vorgenannte Kupplungsscheibe 32 weist
im radial inneren Bereich eine Nabe 36 mit einer Innenverzahnung 38 auf, über
welche in bekannter und daher nicht gezeigter Weise eine drehfeste Verbindung
zur Getriebeeingangswelle hergestellt wird.
Zurückkommend auf das antriebsseitige Übertragungselement 1 ist der Primär
flansch 4 in seinem radial äußeren Bereich mit einem Axialabschnitt 40 ausgebil
det, der zur Aufnahme eines Zahnkranzes 42 dient, der in bekannter Weise mit
einem Anlasserritzel in Wirkverbindung bringbar ist. Es besteht aber auch die
Möglichkiet, der Gegenkontur einer Verzahnung 70, auf die nachfolgend noch
eingegangen wird, die Funktion des Zahnkranzes 42 zu geben. Am abtriebsseiti
gen Ende dieses Axialabschnittes 40 ist eine Deckplatte 43 befestigt, die nach
radial innen greift und axial zwischen sich und dem Primärflansch 4 eine Fett
kammer 44 begrenzt, in welcher im radial äußeren Bereich Kraftspeicher 46 einer
Dämpfungseinrichtung 48 angeordnet sind, die durch am Primärflansch 4 und
Deckplatte 43 vorgesehene Ansteuerelemente 45 betätigbar sind. Die Kraftspei
cher 46 ihrerseits stützen sich mit ihrem anderen umfangsseitigen Ende an der
Nabenscheibe 14 ab, die axial zwischen sich und der Deckplatte 43 im radial in
neren Bereich der letztgenannten eine nicht gezeigte Abdichtung aufweist, durch
welche ein Austritt viskosen Mediums, mit welchem die Fettkammer 44 zumin
dest teilweise befüllt ist, erfolgreich verhindert werden kann.
Die Nabenscheibe 14 weist im radial äußeren Bereich, genauer im radialen Er
streckungsbereich der Kraftspeicher 46, Durchgangsöffnungen 50 für jeweils ei
ne Lagerhülse 51 auf, die als Lagerstelle 62 für je ein Planetenrad 64 wirksam
ist. Dieses ist mit einer Verzahnung 68 im Umfangsbereich ausgebildet, die mit
einer im Umfangsbereich des Primärflansches 4 als Innenverzahnung ausgebilde
ten Verzahnung 70 in Eingriff steht. Aufgrund der Verzahnung 70 ist der Primär
flansch 4 als Hohlrad 72 und aufgrund der Lagerstelle 62 an der Nabenschei
be 14 die letztgenannte als Planetenträger 67 eines Planetengetriebes 65 wirk
sam. Das Planetengetriebe seinerseits weist zusätzlich ein Sonnenrad 76 auf, das
mit einer äußeren Verzahnung 74 versehen ist, die mit der Verzahnung 68 des
Planetenrades 64 in Eingriff steht. Das Sonnenrad 76 ist radial innen schwim
mend auf einem Lagerblech 78 gelagert, das durch die Befestigungsmittel 5 in
fester Axialanlage am Primärflansch 4 gehalten ist und sich mit seinem radial äu
ßeren Bereich axial über eine Axiallagerung 80 an der Nabenscheibe 14 abstützt.
Bedingt durch die letztgenannte axiale Abstützung ist das Lagerblech 78 in Ver
bindung mit der Axiallagerung 80 als zweite Abdichtung 82 für die Fettkammer
44 wirksam.
Zurückkommend auf das Planetengetriebe 65, ist durch Anordnung der Planeten
räder 64 im radialen Erstreckungsbereich der Kraftspeicher 46, mithin also im
radial äußeren Bereich des Übertragungselementes 1, sowie durch Ausbildung
der Verzahnung 70 am Primärflansch 4 in dessen Umfangsbereich die jeweilige
Masse soweit als möglich nach radial außen gezogen und damit von der Dreh
achse 3 entfernt, wodurch sich das Massenträgheitsmoment des Torsions
schwingungsdämpfers sehr hoch ist. Dem gleichen Ziel dient das Sonnenrad 76,
das, um in Eingriff mit der Verzahnung 68 des Planetenrades 74 zu kommen,
ebenfalls radial weit nach außen gezogen ist.
Die prinzipielle Funktion eines derartigen Planetengetriebes ist durch die eingangs
genannte DE 44 44 196 A1 bereits erläutert, so daß an dieser Stelle nur noch
kurz darauf eingegangen wird. Bei Auslenkung des antriebsseitigen Übertragung
selementes 1 relativ zum abtriebsseitigen Übertragungselement 20 wird das Pla
netenrad 64 über das Hohlrad 72 zu einer Drehbewegung um seine Lagerstel
le 62 veranlaßt. Dadurch bedingt, wird einerseits das Sonnenrad 76 und anderer
seits der Planetenträger 67 aus seiner Ausgangsstellung ausgelenkt, wobei zum
Antrieb des Planetenrades 64 einerseits und des Sonnenrades 76 sowie des Pla
netenträgers 67 andererseits eine Kraft zur Beschleunigung aufgewendet werden
muß. Das Massenträgheitsmoment des Torsionsschwingungsdämpfers ist da
durch entsprechend hoch, zumal wegen des großen radialen Abstandes des je
weiligen Schwerpunktes dieser Elemente von der Drehachse 3 des Torsions
schwingungsdämpfers.
1
antriebss. Übertragungselement
2
Schwungmasse
4
Primärflansch
5
Befestigungsmittel
7
Kurbelwelle
8
Primärnabe
10
Radiallagerung
12
Sekundärnabe
14
Nabenscheibe
15
Vernietung
17
abtriebss. Schwungmasse
18
Reibungskupplung
20
abtriebss. Übertragungselement
22
Kupplungsgehäuse
24
Ringe
25
Anpreßfeder
26
Federzungen
28
Anpreßplatte
30
Reibbläge
32
Kupplungscheibe
34
Belagträger
36
Nabe
38
Innenverzahnung
40
Axialabschnitt
42
Zahnkranz
43
Deckplatte
44
Fettkammer
45
Ansteuerelemente
46
Kraftspeicher
48
Dämpfungseinrichtung
50
Durchgangsöffnung
51
Lagerhülse
62
Lagerstelle
64
Planetenrad
65
Planetengetriebe
67
Planetenträger
68
Verzahnung Planetenrad
70
Verzahnung Hohlrad
72
Hohlrad
74
Verzahnung Sonnenrad
76
Sonnenrad
78
Lagerblech
80
Axiallagerung
82
Abdichtung
Claims (6)
1. Torsionsschwingungsdämpfer mit einem antriebsseitigen Übertragungselement und
einem relativ hierzu gegen die Wirkung von Kraftspeichern drehbaren abtriebsseiti
gen Übertragungselement und mit einem zwischen den Übertragungselementen
wirksamen Planetengetriebe, das mit zumindest einem Planetenträger versehen ist,
der wenigstens ein Planetenrad aufnimmt, das mit zumindest einem weiteren Ele
ment des Planetengetriebes, wie einem Hohlrad oder Sonnenrad, in Eingriff steht und
mit einer an einem der Übertragungselemente vorgesehenen Nabenscheibe, an wel
cher sich die Kraftspeicher, die im Umfangsbereich eines Übertragungselementes an
geordnet sind, in Umfangsrichtung abstützen, wobei die Kraftspeicher ihrerseits
durch Ansteuerelemente des anderen Übertragungselementes beaufschlagbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Planetenrad (64) im Umfangsbereich des dasselbe aufnehmenden Übertra
gungselements (1) im radialen Erstreckungsbereich der Kraftspeicher (46) angeord
net ist, wenigstens ein Element (72, 76) des Planetengetriebes (65) bis an die zuge
ordnete Verzahnung (68) des Planetenrades (64) nach radial außen geführt ist, und
die Nabenscheibe (14) als Planetenträger (67) wirksam ist und hierzu in ihrem radial
äußeren Bereich eine Lagerstelle (62) für das Planetenrad (64) aufweist.
2. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zur Aufnahme eines Planetenrades (64) vorgesehene Übertragungsele
ment (1) in seinem Umfangsbereich mit einer Verzahnung (70) zum Eingriff in die
Verzahnung (68) des Planetenrades (64) ausgebildet und dadurch als Hohl
rad (72) wirksam ist.
3. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 2 mit einem antriebsseitigen Übertra
gungselement, das zur Anbindung an einen Antrieb einen sich radial bis in den Um
fangsbereich des Übertragungselementes erstreckenden Primärflansch aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Primärflansch (4) die Verzahnung (70) als Innenverzahnung zum Eingriff in
die Verzahnung (68) des Planetenrades (64) aufweist und demnach als Hohl
rad (72) wirksam ist.
4. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Planetenrad (64) ein Sonnenrad (76) zugeordnet ist, das auf dem gegen
über der Nabenscheibe (14) drehbaren Übertragungselement (1) angeordnet ist und
über seine Verzahnung (74) mit der Verzahnung (68) des Planetenra
des (64) in Eingriff steht.
5. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sonnenrad (76) relativ drehbar gegenüber dem dieses Rad (76) lagern
den Übertragungselement (1) angeordnet ist.
6. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gegenverzahnung der Verzahnung (70), die sich stanztechnisch ergibt, als
Starterverzahnung dient.
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