DE19714832C1 - Schiebehebedach - Google Patents
SchiebehebedachInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/02—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
-
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
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- B60J7/022—Sliding roof trays or assemblies
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schiebehebedach für ein Fahrzeug mit einem wahlweise
zwischen einer vorderen und einer hinteren Endstellung verschiebbaren oder in der
vorderen Endstellung stehend mit seinem hinteren Ende über die feste Dachfläche nach
oben ausstellbaren Deckel, der mittels Gleitschuhen an seitlichen Führungsschienen geführt
ist, wobei die Gleitschuhe mit vorderen und hinteren Gleitschuhträgern verbunden sind, die
an dem Deckel angreifen.
Dabei müssen die Gleitschuhe so ausgebildet sein, daß sie möglichst spielfrei in den Füh
rungsschienen geführt sind. Bei herkömmlichen Schiebe- und Schiebehebedächern werden
daher in der Regel nachgiebige Gleitschuhe verwendet, mittels welchen Toleranzen zwi
schen den Führungsschienen und den darin geführten Gleitschuhen ausgeglichen werden
sollen. Beispielsweise wurde in DE-AS 16 30 330 ein Gleitschuh vorgeschlagen, der als ein
Kunststoffkörper ausgebildet ist, in welchen eine metallische Feder eingebettet ist, mittels
welcher dem Gleitschuh über einen langen Zeitraum Elastizität verliehen wird. Ein weiterer
nachgiebiger Gleitschuh wurde in DE 25 53 549 B2 offenbart, wobei in diesem Fall der
Gleitschuh aus einem gummielastischen Werkstoff gefertigt ist.
Insbesondere bei Schiebehebedächern, bei welchen der Deckel wahlweise in Fahrzeug
längsrichtung verschoben oder dessen hinteres Ende über die feste Dachfläche nach oben
ausgestellt werden kann, wobei der Deckel vor dem Ausstellen in die vordere Endstellung
verschoben wird, können bedingt durch den Einsatz von elastischen Gleitschuhen Vibratio
nen des Deckels auftreten, wenn der Deckel ausgestellt ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Schiebehebedach der
eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem in der ausgestellten Deckelstellung für
eine Versteifung des Deckellagerung gesorgt ist.
Diese Aufgabe wird bei der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß für die vorderen
und/oder die hinteren Gleitschuhträger Anschläge vorgesehen sind, in welche die Gleit
schuhträger einfahren, wenn der Deckel in die vordere Endstellung bewegt wird, und die
dafür ausgelegt sind, eine Bewegung der Gleitschuhträger in einer Richtung senkrecht zur
festen Dachfläche zu verhindern. Somit lassen sich unerwünschte Bewegungen, wie z. B.
Vibrationen, des ausgestellten Deckels, wie sie bei herkömmlichen Schiebehebedächern
durch die Nachgiebigkeit der Gleitschuhe verursacht werden, wirkungsvoll reduzieren oder
gänzlich vermeiden. Die Entscheidung, ob nur für die vorderen, nur für die hinteren oder
für alle Gleitschuhträger Anschläge vorgesehen werden, hängt unter anderem von der
jeweiligen Dachmechanik und dem zum Einbau von solchen Anschlägen zur Verfügung
stehenden Raum ab.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen im Detail beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen quer zur Fahrzeuglängsrichtung ausgeführten Schnitt durch den vorderen
Bereich eines Schiebehebedaches gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt ähnlich Fig. 1, wobei eine weitere Ausführungsform veranschaulicht
ist;
Fig. 3 einen Schnitt ähnlich den Fig. 1 und 2, wobei noch eine weitere Ausführungsform
veranschaulicht ist;
Fig. 4 einen Schnitt in Fahrzeuglängsrichtung durch den vorderen Bereich eines Schiebe
hebedaches gemäß Fig. 1 oder 2;
Fig. 5 eine schematische Schnittansicht eines Schiebehebedaches mit einem entlang Füh
rungskulissen geführten Deckel, wobei der Deckel in der Schließstellung steht; und
Fig. 6 eine Ansicht ähnlich Fig. 5, wobei der Deckel jedoch in der ausgestellten Stellung
steht.
Die in den Fig. 1 bis 3 quer geschnitten dargestellten Gleitschuhträger unterscheiden sich
durch die Wahl des in einen Anschlag einfahrenden Bereiches.
Das in Fig. 1 gezeigte Schiebehebedach weist wie das nachstehend unter Bezugnahme auf
die Fig. 5 und 6 beschriebene Dach einen in einem Ausschnitt in einer festen Dachfläche 10
angeordneten Deckel 12 auf. Zu beiden Seiten des Deckels ist an der Unterseite eine Füh
rungskulisse 14 angebracht, mit welcher die Verschiebe- und Ausstellbewegung des
Deckels gesteuert wird. Mit der Führungskulisse 14 ist ein Gleitschuhträger 16 fest oder
gelenkig verbunden, der einen in einer dachfesten Führungsschiene 18 verschiebbaren
Gleitschuh 20 trägt. Der in Fig. 1 gezeigte Gleitschuhträger 16 ist generell L-förmig, wobei
auf den unteren Schenkel 30 des Gleitschuhträgers 16 der Gleitschuh 20 aufgesteckt ist. Um
bei ausgestelltem Deckel 12 eine unerwünschte Bewegung des Deckels insbesondere senk
recht zur festen Dachfläche 10 zu verhindern, bei welcher sich der Gleitschuh 20 verformt,
ist ein dachfester Anschlag 32 vorgesehen, in welchen der Schenkel 30 des Gleitschuh
trägers 16 einfährt, wenn der Deckel 12 in die vordere Endstellung bewegt wird. Wie es in
Fig. 4 gezeigt ist, hat der Anschlag 32 vorzugsweise einen generell U-förmigen Quer
schnitt, wobei der Abstand der beiden die U-Form bestimmenden Schenkel des Anschlags
32 so gewählt ist, daß der in den Anschlag einfahrende Teil des Gleitschuhträgers beim
Ausstellen des Deckels möglichst spielfrei gehalten wird, daß jedoch ein Verklemmen des
Gleitschuhträgers in dem Anschlag sicher ausgeschlossen wird.
In den Fig. 2 und 3 sind weitere Ausführungsformen von Gleitschuhträgern dargestellt, die
sich von dem in Fig. 1 gezeigten Gleitschuhträger 16 nur durch die Wahl des in den
Anschlag 32 einfahrenden Bereiches und somit durch die Plazierung des Anschlages unter
scheiden. Insbesondere ist der in Fig. 2 gezeigte Gleitschuhträger 34 generell T-förmig,
wobei einer der den waagrechten Balken der T-Form bestimmenden Schenkel 36 den Gleit
schuh 20 trägt, während der dem Schenkel 36 gegenüberliegende Schenkel 38 zum Einfah
ren in den Anschlag 32 vorgesehen ist. Der in Fig. 3 gezeigte Gleitschuhträger 40 hat einen
generell F-förmigen Querschnitt, wobei parallel zu einem den Gleitschuh 20 tragenden
Schenkel 42 ein Ansatz 44 vorgesehen ist, der in einen über der Führungsschiene 18 dach
fest montierten Anschlag 32 einfährt.
Wie aus einem Vergleich der Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, wird die Wahl des Gleitschuhträ
gers von den Gegebenheiten des speziellen Daches abhängen. Falls die Lagerung sowohl
des vorderen als auch des hinteren Gleitschuhträgers versteift werden soll, kann es auch
angebracht sein, die vorderen und hinteren Gleitschuhträger unterschiedlich auszuführen.
Sollen die vorderen und hinteren Gleitschuhträger gemeinsam in einer Führungsschiene ge
führt werden, so könnten beispielsweise die vorderen Gleitschuhträger T-förmig ausgeführt
sein während die hinteren Gleitschuhträger F-förmig sind, so daß bei einer Verschiebung
des Deckels nach hinten, wenn die Dachöffnung freigegeben werden soll, der Anschlag für
den hinteren Gleitschuhträger nicht dem Ansatz des vorderen Gleitschuhträgers im Wege
ist. Es versteht sich, daß die Formgebung des Gleitschuhträgers nicht auf die veranschau
lichten Formen beschränkt ist und sich beliebige andere Formen realisieren lassen.
In den Fig. 5 und 6 ist schematisch ein Schnitt durch ein Schiebehebedach gezeigt, bei wel
chem der Deckel in der geschlossenen Stellung (Fig. 5) bzw. der ausgestellten Stellung
(Fig. 6) steht. Der in einem Ausschnitt in der festen Dachfläche 10 angeordnete Deckel 12
weist an seiner Unterseite die seitlich angebrachten Führungskulissen 14 auf, mit welchen
die Verschiebe- und Ausstellbewegung des Deckels gesteuert wird. Mit dem vorderen Ende
der Führungskulisse 14 oder einem anderen deckelfesten Teil steht der Gleitschuhträger 16
in fester oder gelenkiger Verbindung, der den in der dachfesten Führungsschiene 18 ver
schiebbaren Gleitschuh 20 trägt. Ein an einem hinteren Gleitschuhträger 22 befestigter
Gleitschuh 24 ist ebenfalls in der Führungsschiene 18 verschiebbar geführt. An dem hinte
ren Gleitschuhträger 22 ist ein Kulissenstift 26 angebracht, der entlang einem in der Füh
rungskulisse 14 ausgebildeten Führungsschlitz 28 verschiebbar ist. Soll der Deckel 12 aus
gehend von der Schließstellung gemäß Fig. 5 mit seiner Hinterkante über die feste Dach
fläche 10 angehoben werden, wird der hintere Gleitschuhträger 22 mittels eines nicht darge
stellten Antriebes nach vorne, d. h. in den Fig. 5 und 6 nach links, bewegt. Wie es in Fig. 6
gezeigt ist, wird dabei der Deckel aufgrund der Ausgestaltung des Führungsschlitzes 28
ausgestellt.
Wie in Fig. 6 ohne weiteres zu erkennen ist, sind im ausgestellten Zustand, in welchem die
beiden Gleitschuhe 20 und 24 ihren kürzest möglichen gegenseitigen Abstand einnehmen,
die Hebelverhältnisse für den Deckel 12 recht ungünstig. Auf den hinteren Deckelbereich
einwirkende Kräfte, beispielsweise der durch den Fahrtwind verursachte Winddruck, wir
ken über die durch die Kulissenstifte 26 verlaufende Drehachse um ein Vielfaches verstärkt
auf die vorderen Gleitschuhe 20 ein. Da die Gleitschuhe, wie eingangs erwähnt, in der
Regel aus einem nachgiebigen Material gefertigt sind und somit der Deckel an seinem vor
deren Ende relativ weich gelagert ist, kommt es daher leicht zu unerwünschten Schwingun
gen des Deckels, die sich einerseits in unerwünschten Klappergeräuschen äußern können,
die jedoch andererseits auch einen beschleunigten Materialverschleiß bewirken.
Claims (3)
1. Schiebehebedach für ein Fahrzeug mit einem wahlweise zwischen einer vorderen und
einer hinteren Endstellung verschiebbaren oder in der vorderen Endstellung stehend mit
seinem hinteren Ende über die feste Dachfläche (10) nach oben ausstellbaren Deckel
(12), der mittels Gleitschuhen (20 und 24) an seitlichen Führungsschienen (18) geführt
ist, wobei die Gleitschuhe mit vorderen und hinteren Gleitschuhträgern (16 bzw. 22 und
34 bzw. 40) verbunden sind, die an dem Deckel angreifen, dadurch gekennzeichnet,
daß für die vorderen und/oder die hinteren Gleitschuhträger (16 bzw. 22 und 34 bzw. 40)
Anschläge (32) vorgesehen sind, in welche die Gleitschuhträger einfahren, wenn der
Deckel (12) in die vordere Endstellung bewegt wird, und die dafür ausgelegt sind, eine
Bewegung der Gleitschuhträger in einer Richtung senkrecht zur festen Dachfläche (10)
zu verhindern.
2. Schiebehebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gleitschuhträger (16 bzw. 22 und 34 bzw. 40) jeweils einen von dem Deckel (12) nach
unten abstehenden ersten Schenkel und einen seitlich zu der zugehörigen
Führungsschiene (18) hin abstehenden zweiten Schenkel (30) zur Aufnahme eines
Gleitschuhs (20 bzw. 24) aufweisen, und daß ein Anschlag (32) so angeordnet ist, daß
bei einer Verschiebebewegung des Deckels in die vordere Endstellung der Teil des
zweiten Schenkels, der zwischen dem ersten Schenkel und dem Gleitschuh liegt, in den
Anschlag einfährt.
3. Schiebehebedach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Endanschläge (32) einen etwa U-förmigen Querschnitt haben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997114832 DE19714832C1 (de) | 1997-04-10 | 1997-04-10 | Schiebehebedach |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997114832 DE19714832C1 (de) | 1997-04-10 | 1997-04-10 | Schiebehebedach |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19714832C1 true DE19714832C1 (de) | 1998-09-24 |
Family
ID=7826024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997114832 Expired - Lifetime DE19714832C1 (de) | 1997-04-10 | 1997-04-10 | Schiebehebedach |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19714832C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10233257B4 (de) * | 2002-07-23 | 2004-12-02 | Arvinmeritor Gmbh | Führungsanordnung für Kraftfahrzeug-Schiebedächer |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1630330B (de) * | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Gleitbacke aus Kunststoff für Schiebedächer von Kraftwagen | ||
| DE2553549B2 (de) * | 1975-11-28 | 1978-12-14 | Webasto-Werk W. Baier Gmbh & Co, 8031 Stockdorf |
-
1997
- 1997-04-10 DE DE1997114832 patent/DE19714832C1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1630330B (de) * | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Gleitbacke aus Kunststoff für Schiebedächer von Kraftwagen | ||
| DE2553549B2 (de) * | 1975-11-28 | 1978-12-14 | Webasto-Werk W. Baier Gmbh & Co, 8031 Stockdorf |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10233257B4 (de) * | 2002-07-23 | 2004-12-02 | Arvinmeritor Gmbh | Führungsanordnung für Kraftfahrzeug-Schiebedächer |
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