DE19714483C2 - Leuchtenabdeckung und ein Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Leuchtenabdeckung und ein Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Leuchtenabdeckung, die aus einer massiven Platte
gefertigt ist, die eine Vorderseite und eine dazu parallele Rückseite aufweist, und mit ei
nem zwischen Vorder- und Rückseite sich erstreckenden Lichtdurchtrittskanal, der auf
der Vorderseite von zwei voneinander beabstandeten Randabschnitten und zwei die
Randabschnitte verbindende Seitenrandabschnitte berandet und durch den Randab
schnitten und den Seitenrandabschnitten jeweils zugeordnete Kanalbegrenzungsflächen
begrenzt wird, wobei die den Randabschnitten zugeordneten Kanalbegrenzungsflächen
gegenüber der Vorderseite geneigt sind und parallel zueinander verlaufen, wobei der
Lichtdurchtrittskanal materialabtragend gefertigt ist, sowie auf ein
Verfahren zu ihrer Herstellung.
Eine solche Leuchtenabdeckung ist z. B. aus der DE 28 10 432 A1 bekannt. Die Leuch
tenabdeckung ist aus Holz gefertigt. Die Lichtdurchtrittskanäle werden mit einem Schei
benfräser hergestellt, so daß die den Randabschnitten zugeordneten Kanalbegren
zungsflächen parallel zueinander sind. Die den Seitenrandabschnitten zugeordneten
Kanalbegrenzungsflächen verlaufen bogenförmig. Bei Verwendung derartiger Leuchten
abdeckungen für Orientierungsleuchten, die z. B. an Wänden, an Treppen und derglei
chen angebracht werden, sind besonders hohe Anforderungen an die Stabilität zu stel
len. Die Orientierungsleuchten werden z. B. in Treppenabsätzen angeordnet, um eine
unterhalb angeordnete Trittstufe oder Gehwege zu beleuchten. Dabei kann es leicht
passieren, daß die Leuchtenabdeckungen durch Schuhe beschädigt werden. Aufgrund
der Herstellung durch die Scheibenfräser und der daraus subtierenden bogenförmigen
Gestaltung der den Seitenrandabschnitten zugeordneten Kanalbegrenzungsflächen
entstehenden scharfe Kanten zwischen Rückseite und den den Seitenrandabschnitten
zugeordneten Kanalbegrenzungsflächen. Dadurch werden Streuungen des durch den
Durchtrittskanal hindurchtretenden Lichtes hervorgerufen. Es ist aber bei Orientierungs
leuchten nicht erwünscht, da mit diesen Orientierungsleuchten gezielt mit Strom oder
dergleichen angeleuchtet werden sollen.
Um die Festigkeit der Leuchtenabdeckungen zu steigern, war es bisher bekannt, aus
üblicherweise aus Aluminiumguß, Blechkonstruktion oder Kunststoff herzustellen.
Diese Art der Herstellung verursacht jedoch einen hohen Werkzeugkostenaufwand.
Außerdem werden für unterschiedliche Ausführungsformen jeweils unterschiedliche
Werkzeuge benötigt, die wiederum aufwendig in der Herstellung sind.
Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Leuchtenabdeckung in der eingangs genann
ten Art derart zu gestalten, daß sie einerseits eine ausreichende Stabilität und anderer
seits durch einfachste Fertigungsverfahren herstellbar ist. Zudem soll eine Streuwirkung
wirksam vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Platte starr ist und aus
Metall hergestellt ist, und daß die den Seitenrandabschnitten zugeordneten Kanalbe
grenzungsflächen sich senkrecht zur Vorderseite erstrecken, so daß die den Randab
schnitten und den Seitenrandabschnitten zugeordneten Kanalbegrenzungsflächen ei
nen im wesentlichen rechteckigen Lichtdurchtrittskanal begrenzen.
Diese Lösung ist einfach und hat den Vorteil, daß durch das Herstellen der Leuchtenab
deckung aus einer starren Platte aus Metall eine sehr große Stabilität erzielbar ist.
Durch den im wesentlichen rechteckigen Lichtdurchtrittskanal läßt sich eine Streuwir
kung vermeiden. Zusätzlich lassen sich Gefahrenstelle gezielter anleuchten, als dies bei
bisher bekannten Leuchtenabdeckungen der Fall ist. Durch die einfache, im Querschnitt
gesehen rechteckige Form, läßt sich der Lichtdurchtrittskanal z. B. durch Wasserstrahl
schneiden oder Lasern herstellen. Derartige Bearbeitungsverfahren weisen sehr gerin
ge Werkzeugkosten auf.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann die Kanalbegrenzungsfläche in
einer Richtung senkrecht zur Vorderseite auf die Vorderseite hin gesehen von dem an
deren Randabschnitt abgedeckt sein. Dadurch läßt sich eine Blendwirkung besonders
wirkungsvoll verhindern.
Um die Menge des durch die Leuchtenabdeckung hindurchtretenden Lichtes zu vergrö
ßern, können mehrere Lichtdurchtrittskanäle vorgesehen sein, die im wesentlichen
parallel zueinander angeordnet sind.
Die Herstellung der Leuchtenabdeckung läßt sich darüber hinaus vereinfachen, wenn
die Kanalbegrenzungsflächen an die jeweils zugeordneten Randabschnitte und/oder
Seitenwandabschnitte anschließen. Dann lassen sich die Lichtdurchtrittskanäle in einer
Schnittrichtung herstellen.
Wenn der Abstand zwischen Vorder- und Rückseite größer oder gleich dem Abstand
der Randabschnitte ist, läßt sich die Blendfreiheit auch bei geringerem Neigungswinkel
der Kanalbegrenzungsflächen realisieren.
Von Vorteil kann es zudem sein, wenn der Neigungswinkel zwischen der dem einen
Randabschnitt zugeordneten Kanalbegrenzungsfläche und der Vorderwand kleiner oder
gleich 45° ist. Dieses Maß kann sich als vorteilhaft erweisen, um einerseits eine gute
Lichtverteilung zu gewährleisten und andererseits eine Blendwirkung zu verhindern.
Eine Blendwirkung läßt sich zudem wirksam verhindern, wenn die Oberfläche der Vor
derseite weniger rauh als die Oberfläche zumindest der dem einen Randabschnitt zu
geordneten Kanalbegrenzungsfläche ist. Eine solche größere Rauhigkeit läßt sich auf
einfache Weise durch das materialabtragende Herstellen des Lichtdurchtrittskanales
gegenüber einer unbearbeiteten Vorderseite realisieren. Durch die rauhere Oberfläche
wird eine Streuwirkung erzeugt und somit eine Reflektion reduziert.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann auf der Rückseite wenigstens
eine Nut zur Aufnahme der Leuchtenabdeckung an einem Leuchtenkörper vorgesehen
sein, damit die Rückseite auf der Wand plan aufliegen kann. Dadurch läßt sich ein ein
faches Positionieren der Leuchtenabdeckung gegenüber z. B. dem Rahmen eines
Leuchtenkörpers bewirken.
Zudem kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Leuchtenabdeckung einen im
wesentlichen rechteckigen Umriß aufweist.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können Befestigungseinrichtungen
zum Anbringen der Leuchtenabdeckung an einem Leuchtenkörper vorgesehen sein,
wobei die Befestigungseinrichtungen von der Vorderseite her zugänglich sind und mit
der Vorderseite im wesentlichen bündig abschließen. Dadurch läßt sich einerseits die
Montage vereinfachen und lassen sich andererseits verletzungsgefährdende und stau
bansammelnde Vorsprünge vermeiden.
Von Vorteil kann es dabei sein, wenn die Befestigungseinrichtungen Schrauben sind,
deren Köpfe in Ausnehmungen der Leuchtenabdeckung aufgenommen sind, wobei die
Köpfe bündig mit der Vorderseite abschließen.
Wenn die Leuchtenabdeckung aus einer massiven Platte aus rostfreiem Stahl gefertigt
ist, erübrigt sich eine Nachbehandlung der mechanisch bearbeiteten Leuchtenabdec
kung wie z. B. durch Lackieren oder dergleichen.
Um die Oberflächenrauhigkeit der Vorder- und/oder Rückseite gegenüber dem Licht
austrittskanal zu reduzieren, kann die Vorder- und/oder Rückseite spanabhebend, vor
zugsweise durch Schleifen bearbeitet sein.
Darüber hinaus ist erfindungsgemäß ein Verfahren zum Herstellen einer erfindungsge
mäßen Leuchtenabdeckung vorgesehen, bei welchem der Lichtaustrittskanal durch
Erodieren hergestellt wird.
Ferner ist ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Herstellen einer erfindungsgemäßen
Leuchtenabdeckung vorgesehen, bei welchem der Lichtaustrittskanal durch Lasern her
gestellt wird.
Dadurch läßt sich der Lichtaustrittskanal in einem Arbeitsgang herstellen. Gleichzeitig
erreicht man dadurch eine unterschiedliche Oberflächenrauhigkeit des Lichtaustrittska
nales gegenüber der unbearbeiteten Vorderseite.
Auch lassen sich dadurch unterschiedliche Ausführungsformen der Leuchtenabdeckung
realisieren.
Darüber hinaus ist ein Verfahren zum Herstellen einer erfindungsgemäßen Leuchten
abdeckung beansprucht, bei dem der Lichtaustrittskanal durch Fräsen hergestellt wird.
Auch mit diesem Verfahren läßt sich mit einer minimalen Anzahl an Werkzeugen eine
Vielzahl von unterschiedlichen Ausführungsformen realisieren.
Zudem ist ein Verfahren zum Herstellen einer erfindungsgemäßen Leuchtenabdeckung
beansprucht, bei dem der Lichtaustrittskanal durch Plasmaschneiden hergestellt wird.
Auch dadurch lassen sich die oben geschilderten Vorteile realisieren.
Ferner ist ein Verfahren beansprucht, bei dem der Lichtaustrittskanal durch Wasser
schneiden gefertigt ist. Auch dadurch lassen sich die oben geschilderten Vorteile erzie
len.
In einer vorteilhaften Weiterbildung kann die Oberflächenrauhigkeit der Vorderseite
durch spanabhebende Verfahren verringert werden. Dadurch lassen sich stark unter
schiedliche Oberflächenrauhigkeiten zwischen Vorderseite und den Begrenzungsflä
chen des Lichtaustrittskanales erzielen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Leuchtenabdeckung, wobei die
Leuchtenabdeckung an einer Leuchte angebracht ist;
Fig. 2 die Leuchtenabdeckung aus Fig. 1 in einer Draufsicht;
Fig. 3 eine Schnittansicht der Leuchtenabdeckung aus Fig. 1 entlang einer Linie III-
III aus Fig. 1.
Fig. 4 die Rückseite der Leuchtenabdeckung.
Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Leuchtenabdeckung 1, die an einem Leuchtenkörper
2 angebracht ist. In dem Leuchtenkörper 2 ist ein Leuchtmittel, wie z. B. eine Lampe 3
vorgesehen. Zwischen Leuchtenkörper 2 und der Leuchtenabdeckung 1 ist eine
Glasplatte 4 aus Milchglas angeordnet.
Die Leuchtenabdeckung 1 ist durch Schrauben, die sich durch Bohrungen 6 in der
Leuchtenabdeckung 1 hindurch erstrecken und die in Gewinden des Leuchtenkörpers 2
aufgenommen sind. Die Schrauben verfügen über Schraubenköpfe 8, die in den
Schraubenkopfaufnahmen 9 der Leuchtenabdeckung 1 aufgenommen sind. Diese
Schraubenkopfaufnahmen sind im wesentlichen kegelförmig gestaltet, wobei die
Schraubenköpfe 8 mit einer entsprechenden Kegelform versehen sind.
Die Glasplatte 4 ist zwischen der Leuchtenabdeckung 1 und dem Leuchtenkörper 2
festgeklemmt. Zusätzlich können Dichtungen, wie z. B. Gummidichtungen 7 oder der
gleichen zwischen dem Leuchtenkörper 2 und der Glasplatte 4 vorgesehen sein, um
den Leuchtenkörper 2 gegenüber der Glasplatte 4 abzudichten. Ebenso können Dich
tungsmittel, wie z. B. Gummidichtungen zwischen Glasplatte 4 und Leuchtenabdeckung
1 vorgesehen sein, um die Glasplatte 4 elastisch gegenüber der Leuchtenabdeckung 1
zu lagern.
Die Leuchtenabdeckung 1 zusammen mit dem Leuchtenkörper 2 können in üblicher
Weise durch nicht dargestellte Befestigungsmittel z. B. in Treppenstufen eingebaut wer
den derart, daß die Leuchtenabdeckung 1 im zum Beispiel wesentlichen vertikal ange
ordnet ist.
Die Leuchtenabdeckung 1 selbst besteht aus einer starren Platte aus massivem Edel
stahl und verfügt über eine Vorderseite 10 und eine dem Leuchtenkörper 2 zugewandte
Rückseite 11. Die Vorderseite 10 und die Rückseite 11 erstrecken sich im wesentlichen
in zwei zueinander parallelen Ebenen. Die Rückseite 11 ist mit einer Nut 12 versehen, in
die z. B. eine Gummidichtung oder dergleichen einlegbar ist. Ebenso kann eine solche
Nut 12 dafür vorgesehen sein, den Leuchtenkörper 2 stirnseitig zu lagern. Dann ist die
Nut 12, wie beim vorliegenden Ausführungsbeispiel, an die Form des Randes des
Leuchtenkörpers 2 angepaßt, so daß die Platte plan auf der Wand liegt.
In der Leuchtenabdeckung 1 sind Lichtdurchtrittskanäle 13 vorgesehen. Diese Licht
durchtrittskanäle 13 werden auf der Vorderseite 10 der Leuchtenabdeckung 1 von
Randabschnitten 14 und Randabschnitten 15 begrenzt, die parallel zueinander verlau
fen. Vertikal zu den Randabschnitten 14 und 15 wird der Lichtdurchtrittskanal von Sei
tenrandabschnitten 16 und 17 begrenzt, die die beiden Randabschnitte 14 und 15 je
weils miteinander verbinden. Dadurch entstehen im Querschnitt gesehen im wesentli
chen rechteckige Lichtdurchtrittskanäle 13. Die Lichtdurchtrittskanäle 13 erstrecken sich
im wesentlichen parallel zur rechteckigen Gestalt der Leuchtenabdeckung 1.
An die Randabschnitte 14 und 15 schließen jeweils Kanalbegrenzungsflächen 18 und
19 an. Diese Kanalbegrenzungsflachen 18 und 19 erstrecken sich im wesentlichen
parallel zueinander und in einem Winkel von ca. 45° zur Vorderseite der Leuchtenab
deckung 1. In einer Ansicht von vorne auf die Vorderseite 10 der Leuchtenabdeckung 1
hin ist nur die Kanalbegrenzungsfläche 18 erkennbar. Die Kanalbegrenzungsflachen 19
werden durch die Vorderseite 10 abgedeckt. Aufgrund der Dicke der Leuchtenabdec
kung 1 senkrecht zur Vorderseite 10 wird die Kanalbegrenzungsfläche 18 jeweils durch
den Randabschnitt 15 abschnittsweise abgedeckt. Die Dicke der Leuchtenabdeckung 1
ist dabei geringfügig dicker als der Abstand der beiden Randabschnitte 14 und 15 zu
einander. Bei einer im wesentlichen vertikal angebrachten Leuchtenabdeckung 1, d. h.
mit horizontalen Randabschnitten 15 und vertikal angeordneten Seitenrandabschnitten,
ist somit der Übergang von der Kanalbegrenzungsfläche 18 zur Rückseite 11 höher
gelegen als der Randabschnitt 15, bzw. der Übergang von der Kanalbegrenzungsfläche
19 zur Vorderseite 10.
Zwei Kanalbegrenzungsflächen 20 und 21 sind jeweils den Seitenrandabschnitten 16
und 17 zugeordnet. Die Kanalbegrenzungsflächen 20 und 21 erstrecken sich dabei
senkrecht zur Vorderseite 10 und senkrecht zu den Kanalbegrenzungsflächen 18 und
19.
Der Lichtdurchtrittskanal 13 ist bei der bevorzugten Ausführungsform durch Wasser
strahlschneiden hergestellt, wobei der Wasserstrahl senkrecht zur Vorderseite 10 und in
der Ebene der Kanalbegrenzungsflächen 18 und 19 bei der Herstellung bewegt wird.
Die Leuchtenabdeckung 1 ist dabei aus einem Vollmaterial hergestellt. Die Vorderseite
10 ist durch Schleifen bearbeitet.
Nachfolgend wird die Wirkung und Funktionsweise der Erfindung näher erläutert.
Durch die Herstellung der Leuchtenabdeckung 1 aus Vollmaterial wird einerseits eine
hohe Steifigkeit gewährleistet und andererseits lassen sich die Leuchtenabdeckungen
mit geringstem Werkzeugaufwand herstellen. Es kann somit problemlos z. B. die Länge
der Lichtdurchtrittskanäle 13 oder die Anzahl und der Neigungswinkel der Lichtdurch
trittskanäle 13 variiert werden, ohne daß neue Werkzeuge erforderlich sind. Gleichzeitig
läßt sich durch das Herausarbeiten aus dem Vollmaterial automatisch eine rauhe Ober
fläche erzeugen, welche eine Reflektion durch die Lampe, bzw. durch die Lichtaustritts
kanäle 13 hindurchtretendes Licht verhindern, ohne daß eine zusätzliche Bearbeitung
erforderlich ist. Auch die Verwendung von rostfreiem Stahl verringert die Zahl der Ar
beitsschritte bei der Herstellung der Leuchtenabdeckung, da die Oberfläche der Leuch
tenabdeckung 1 nach dem Herausarbeiten der Lichtdurchtrittskanäle 13 nicht weiterbe
handelt werden muß um gebrauchsfähig zu sein. Auch lassen sich durch dieses Herstel
lungsverfahren, des Herausarbeitens der Lichtdurchtrittskanäle 13 aus einem Vollmate
rial, die Lichtaustrittskanäle 13 derart gestalten, daß bei einer Ansicht von vorne auf die
Vorderseite 10 hin die Kanalbegrenzungsfläche 18 durch den Randabschnitt 15 ab
schnittsweise abgedeckt wird, um eine Blendwirkung zu vermeiden. Mit herkömmlichen
Fertigungsmethoden würde eine derartige Gestaltung der Lichtdurchtrittskanäle einen
sehr großen Werkzeugaufwand erfordern aufgrund des Überlappens der Kanalbegren
zungsflächen 18 und 19.
Claims (18)
1. Leuchtenabdeckung, die aus einer massiven Platte gefertigt ist, die eine Vordersei
te (10) und eine dazu parallele Rückseite (11) aufweist, und mit einem zwischen
Vorder- und Rückseite sich erstreckenden Lichtdurchtrittskanal (13), der auf der
Vorderseite von zwei voneinander beabstandeten Randabschnitten (14, 15) und
zwei die Randabschnitte (14, 15) verbindenden Seitenrandabschnitten (16, 17)
berandet und durch den Randabschnitten (14, 15) und den Seitenrandabschnitten
(16, 17) jeweils zugeordnete Kanalbegrenzungsflächen (18, 19) begrenzt wird, wo
bei die den Randabschnitten (14, 15) zugeordneten Kanalbegrenzungsflächen (18,
19) gegenüber der Vorderseite (10) geneigt sind und parallel zueinander verlaufen,
wobei der Lichtdurchtrittskanal (13) materialabtragend gefertigt ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Platte starr ist und aus Metall hergestellt ist, und daß die
den Seitenrandabschnitten (16, 17) zugeordneten Kanalbegrenzungsflächen (20,
21) sich senkrecht zur Vorderseite (10) erstrecken, sodaß die den Randabschnit
ten (14, 15) und den Seitenrandabschnitten (16, 17) zugeordneten Kanalbegren
zungsflächen (18, 19, 20, 21) einen rechteckigen Lichtdurchtrittskanal (13) begren
zen.
2. Leuchtenabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanal
begrenzungsfläche (18, 19, 20, 21) in einer Richtung senkrecht zur Vorderseite
(10) auf die Vorderseite (10) hin gesehen von dem anderen Randabschnitt (14, 15)
abschnittsweise abgedeckt ist.
3. Leuchtenabdeckung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß mehrere Lichtdurchtrittskanäle (13) vorgesehen sind, die paral
lel zueinander angeordnet sind.
4. Leuchtenabdeckung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kanalbegrenzungsflächen (18, 19, 20, 21) an die jeweils
zugeordneten Randabschnitte (14, 15) und/oder Seitenrandabschnitte (16, 17) an
schließen.
5. Leuchtenabdeckung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Abstand zwischen Vorder- und Rückseite (10, 11) größer
oder gleich dem Abstand der Randabschnitte (14, 15) ist.
6. Leuchtenabdeckung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Neigungswinkel zwischen der dem einen Randabschnitt
(14, 15) zugeordneten Kanalbegrenzungsfläche (18, 19, 20, 21) und der Vordersei
te (10) kleiner oder gleich 45° ist.
7. Leuchtenabdeckung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Oberfläche der Vorderseite (10) weniger rauh als die
Oberfläche zumindest der dem einen Randabschnitt (14, 15) zugeordneten Kanal
begrenzungsfläche (18, 19, 20, 21) ist.
8. Leuchtenabdeckung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß auf der Rückseite (11) wenigstens eine Nut (12) zum Anbrin
gen der Leuchtenabdeckung (1) an einem Leuchtenkörper (2) vorgesehen ist.
9. Leuchtenabdeckung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Leuchtenabdeckung (1) einen rechteckigen Umriß auf
weist.
10. Leuchtenabdeckung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß Befestigungseinrichtungen zum Anbringen der Leuchtenab
deckung (1) an einem Leuchtenkörper (2) ausgebildet sind, wobei die Befesti
gungseinrichtungen von der Vorderseite (10) her zugänglich sind und mit der Vor
derseite(10) bündig abschließen.
11. Leuchtenabdeckung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung Schrauben sind, deren Schrau
benköpfe (8) in Ausnehmungen (9) der Leuchtenabdeckung (1) aufgenommen
sind, wobei die Schraubenköpfe (8) bündig mit der Vorderseite (10) abschließen.
12. Leuchtenabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall
rostfreier Stahl ist.
13. Leuchtenabdeckung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Vorder- und/oder Rückseite (10, 11) spanabhebend, vor
zugsweise durch Schleifen bearbeitet ist.
14. Verfahren zum Herstellen einer Leuchtenabdeckung nach einem der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtdurchtrittskanal (13) durch Was
serschneiden hergestellt wird.
15. Verfahren zum Herstellen einer Leuchtenabdeckung nach einem der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtaustrittskanal (13) durch Erodieren
hergestellt wird.
16. Verfahren zum Herstellen einer Leuchtenabdeckung nach einem der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtaustrittskanal (13) durch Fräsen
hergestellt wird.
17. Verfahren zum Herstellen einer Leuchtenabdeckung nach einem der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtenabdeckung (1) durch Plasma
schneiden hergestellt wird.
18. Verfahren zum Herstellen einer Leuchtenabdeckung nach einem der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtaustrittskanal (13) durch Bearbei
tung mittels eines Lasers hergestellt wird.
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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1997
- 1997-04-08 DE DE19714483A patent/DE19714483C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19714483A1 (de) | 1998-10-15 |
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