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DE19713695A1 - Sägeanlage mit Drehtisch und Widerlager - Google Patents

Sägeanlage mit Drehtisch und Widerlager

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DE19713695A1
DE19713695A1 DE1997113695 DE19713695A DE19713695A1 DE 19713695 A1 DE19713695 A1 DE 19713695A1 DE 1997113695 DE1997113695 DE 1997113695 DE 19713695 A DE19713695 A DE 19713695A DE 19713695 A1 DE19713695 A1 DE 19713695A1
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Germany
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abutment
turntable
rotary table
saw blade
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DE1997113695
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Herbert Dipl Ing Rueger
Frank Dipl Ing Reisenweber
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Langenstein and Schemann GmbH
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Langenstein and Schemann GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft eine Sägeanlage mit einem Drehtisch und einem Widerlager, bei der das Widerlager an einer Vorderseite und einer Gegenseite des Drehtisches angeordnet ist und ein Widerlagerteil aus einer Widerlagerstellung wegbewegbar ist, bei der ein rotierendes Sägeblatt von einer Rastposition seitlich neben dem Drehtisch über den Drehtisch bis zu einem Überragen im Bereich des Widerlagers entlang einem Fahrweg hinverfahrbar und zurückverfahrbar ist und bei der an dem Drehtisch ein Winkelstellantrieb zur winkelmäßigen Einstellung des Drehtisches samt dem Widerlager relativ zum Fahrweg des Sägeblatts angreift.
Eine bekannte (DE-OS 43 24 166) Sägeanlage dieser Art dient dem Sägen von künst­ lichen Formsteinen, die Betonsteine, Ziegelsteine oder insbesondere Kalksandsteine sind. Bei der bekannten Sägeanlage ist das Widerlager an der Gegenseite von einem relativ zum Drehtisch unbeweglichen Backen gebildet. An der Vorderseite ist als Widerlager ein Stangenstück vorgesehen, das seitlich neben dem Bewegungsweg des Formsteins angebracht ist und in den Bewegungsweg des Formsteins hereingeklappt und wieder heraus geklappt werden kann. Wenn sich das unbewegliche Widerlager der Gegenseite entsprechend der jeweiligen Winkelstellung des Drehtisches im Fahrweg des Sägeblatts befindet, dann schneidet das Sägeblatt in das Widerlager ein. Obwohl das Widerlager bzw. dessen Widerlagerteil relativ viele Schneidvorgänge aushält, bevor es ausgewechselt werden muß, ist es doch störend, daß das Widerla­ ger bei Sägevorgängen angesägt wird und nach einiger Zeit ausgetauscht werden muß.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Sägeanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der dann, wenn das rotierende Sägeblatt in den Wirksamkeits­ bereich des Widerlagers gelangt, das Widerlager der sägenden Wirkung des Säge­ blatts entzogen ist, ohne daß das Widerlager seine Funktion als Widerlager aufgibt. Die erfindungsgemäße Sägeanlage ist, diese Aufgabe lösend, dadurch gekennzeich­ net, daß das Widerlager eine Reihe von aufstellbaren und absenkbaren Stangen­ stücken bildet, denen unter dem Drehtisch jeweils eine gesonderte Hubeinrichtung zugeordnet ist, wobei das der jeweiligen Drehtisch-Winkelstellung zugeordnet im Fahrweg des Sägeblatts liegende Widerlager-Stangenstück abgesenkt wird.
Da das Widerlager aus einer Vielzahl von Stangenstücken besteht, können ein, zwei oder auch drei Stangenstücke abgesenkt werden, ohne daß das Widerlager aufhört, einen zu sägenden Formstein gegen den Druck des sägenden Sägeblatts abzustützen. Das Sägeblatt kann mit einer entsprechend hohen Geschwindigkeit beim Sägen vor­ wärts wandern. Jedes Einsägen des Sägeblatts in Widerlagerteile ist vermieden und zwar bei jeder Winkelstellung des Drehtisches. Die Abstützung des zu sägenden Formsteins ist durch die Reihe von Stangenstücken auf einen größeren Bereich der jeweiligen Abmessung des Formsteins verteilt, so daß die Abstützung insgesamt verbessert ist.
Bei einer einfachen Ausführungsform der Erfindung wird bei einer gegebenen Win­ kelstellung des Drehtischs anhand menschlicher Erfahrung eingeschätzt, welches Stangenstück abzusenken ist, wobei die Hubeinrichtung dieses Stangenstücks zum Wirksamwerden veranlaßt wird. In der Regel ist eine Steuereinrichtung vorgese­ hen, die selbsttätig die jeweilige Winkelstellung des Drehtischs dem entsprechen­ den Stangenstück bzw. dessen Hubeinrichtung zuordnet und das Tätigwerden der Hubeinrichtung ansteuert. Dies läßt sich z. B. erreichen, indem ein das Sägeblatt tragender Schlitten mit einem Strahlensender versehen ist, der das jeweilige im Fahrweg befindliche Stangenstück ermittelt, woraufhin dessen Absenkung erfolgt.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es jedoch, wenn eine Steuereinrichtung einerseits die Winkelstellung des Drehtisches aufnimmt und andererseits mit den Hubeinrichtungen der Stangenstücke verbunden ist, wenn die Steuereinrichtung ein Programm enthält, das die Drehtisch-Winkelstellungen abzusenkenden Stangen­ stücken zuordnet und wenn die Steuereinrichtung zum Ansteuern der jeweiligen Hubeinrichtung mittels des Programms eingerichtet ist: Diese Gestaltung ist wenig störanfällig und einfach im Aufbau.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn die aufgestellten Stangen­ stücke entlang der Gegenseite einander mit spaltartig kleinen Abständen benach­ bart sind. Der Formstein wird auf dem Drehtisch von hinten nach vorne bewegt und kann dabei an den Stangenstücken der Gegenseite entlanggleiten. Es muß ver­ hindert werden, daß eine vordere vertikale Kante des Formsteins in eine Lücke zwischen zwei benachbarten Stangenstücken eintaucht, d. h. daß der Formstein sich verhakt. Deshalb sind die Stangenstücke an der Gegenseite einander möglichst dicht benachbart.
Die Stangenstücke sind zumindest so lang, daß sie dem Sägeblatt standhalten, wenn dieses in mittlerer Höhe am Formstein angreift. Besonders zweckmäßig und vor­ teilhaft ist es jedoch, wenn die Mehrheit der aufgestellten Stangenstücke stummel­ artig kurz ist und einige Stangenstücke ein Mehrfaches so lang wie die stummel­ artigen Stangenstücke sind. Diese langen Stangenstücke werden eingesetzt, wenn an dem Formstein ein sogenannter Höhenschnitt durchgeführt wird, bei dem das Säge­ blatt nur am oberen Bereich des Formsteins angreift. Bei einem Höhenschnitt kann das Sägeblatt den Formstein über nur stummelartig kurze Widerlager-Stangenstücke kippen.
Der Formstein kann in waagerechter Richtung sehr kurz (100 mm) und sehr hoch (300 mm) sein. Höhenschnitt bedeutet: Der Schnitt wird in waagerechter Richtung zur Vorderseite vorgenommen. Damit dabei der kurze Formstein nicht umkippt, müssen die um ein Mehrfaches langen Stangenstücke vorhanden sein. Die stummel­ artig kurzen Stangenstücke an der Vorderseite können den vertikal langen Form­ stein nicht vor dem Umfallen bewahren.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es sodann, wenn die Stangenstücke mit den Hubeinrichtungen relativ zu einer Rechtwinkeligen zum Drehtisch schräg ge­ neigt angeordnet sind. Wenn eines der Stangenstücke abgesenkt wird, wird es auf­ grund der Schräganordnung vom Formstein wegbewegt und rutscht nicht an diesem entlang.
Die aufstellbaren und absenkbaren Stangenstücke der Erfindung sind z. B. brauch­ bar, wenn die den Formstein tragende Auflagefläche des Drehtisches vom Förder­ trumm eines Förderbands gebildet ist. In jedem Fall ist die Auflagefläche von aus­ wechselbaren Schneidleisten aus Kunststoff gebildet, in die das Sägeblatt einsägt bzw. einschneidet, wenn es durch den zu schneidenden Formstein hindurchbewegt wird. Diese Schneidleisten bilden simsartige längliche Vorsprünge nach oben. Es ist schwierig, den Formstein, der eine rauhe Oberfläche aufweist, auf den Schneidlei­ sten zu verschieben.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es daher, wenn der Drehtisch eine Aufla­ gefläche aufweist, die bereichsweise von auswechselbaren Schneidleisten gebildet ist, und wenn der Drehtisch in dem Raum zwischen den Schneidleisten Gleitbleche aufweist, die über die Oberseite der Schneidleisten anhebbar und unter diese Ober­ seite zurückziehbar sind. Wenn der Formstein auf dem Drehtisch verschoben wer­ den soll, werden die Gleitbleche angehoben, so daß der Formstein von den Schneid­ leisten abhebt und auf den Gleitblechen liegt, auf denen er leicht verschiebbar ist. In äquivalenter Weise ist es machbar, daß die Schneidleisten in Relation zu un­ beweglichen Gleitblechen angehoben und zurückgezogen werden.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es weiterhin, wenn der Drehtisch mit seiner Auflagefläche von der Gegenseite zur Seite der Sägeblatt-Rastposition ein we­ nig schräg ansteigt. Der Formstein rutscht auf der Auflagefläche wegen deren Nei­ gung zur Gegenseite relativ einfach gegen die an der Gegenseite befindlichen Stan­ genstücke. Die Neigung der Auflagefläche fördert also die Positionierung des Form­ steins zum Sägen.
In der Regel sind die Neigung und die nach oben überstehenden Gleitflächen ge­ meinsam vorgesehen, da der Formstein dann von alleine gegen die Stangenstücke der Gegenseite rutscht. Die Neigung beträgt z. B. 100°. Auf der Seite der Sägeblatt- Rastposition ist keine Schiebeeinrichtung nötig, um den Formstein gegen die Stan­ genstücke zu schieben, wobei eine solche Schiebeeinrichtung der Wirkung des Säge­ blattes entzogen werden müßte.
Es ist denkbar, die Widerlager-Stangenstücke an der Vorderseite des Drehtisches, in Längsrichtung des Drehtisches verschiebbar und feststellbar zu lagern, wobei die Längsrichtung sich parallel zur Gegenseite erstreckt. Je nach Stellung der verschieb­ baren Vorderseite-Stangenstücke ist der zu sägende Formstein verschieden in Rela­ tion zum Sägeblatt bzw. dessen Fahrweg positioniert. Es ist aufwendig, die einzel­ nen Stangenstücke relativ zum Drehtisch in Längsrichtung verschiebbar zu gestal­ ten.
Eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung liegt daher vor, wenn der Drehtisch mit den Stangenstücken an der Vorderseite und der Gegenseite in der zur Gegenseite parallelen Längsrichtung hin- und herverfahrbar und relativ zum Sägeblatt festlegbar ist. Bei dieser Ausbildung werden die Widerla­ ger-Stangenstücke gemeinsam mit dem Drehtisch in Relation zum Sägeblatt positioniert. Diese Längsrichtung-Verfahrbarkeit des Drehtisches läßt sich auch da­ zu verwenden, den Drehtisch abwechselnd dicht an eine Zufuhreinrichtung für zu sägende Formsteine und dicht an eine Abfuhreinrichtung für gesägte Formsteine heranzufahren.
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt und zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Sägeanlage mit Drehtisch und Widerlager und
Fig. 2 eine Draufsicht gemäß Linie II-II in Fig. 1.
Die Sägeanlage gemäß Zeichnung steht auf einem waagerechten Untergrund 1 und zwar zwischen einer Zufuhreinrichtung 2 und einer Abfuhreinrichtung 3. Die Zufuhreinrichtung 2 ist ein Tisch mit einer Auflagefläche 4, die zu einem Randsims 5 hin unter 10° geneigt ist. Ein plattenartig flacher Formstein 6 ist gestrichelt ange­ deutet und liegt mit einer platten Fläche auf der Auflagefläche 4 und stößt mit einer Stirnseite an den Randsims 5. Zu der Zufuhreinrichtung 2 gehört eine nicht gezeigte Schiebeeinrichtung, die den Formstein von der Zufuhreinrichtung 2 auf die Sägeanlage schiebt. Die Schiebeeinrichtung umfaßt einen am Formstein- angrei­ fenden Schieber, eine den Schieber bewegende Schubstange und einen an der Schub­ stange angreifenden Schiebeantrieb. Von der Sägeanlage wird der gesägte Formstein mittels einer nicht gezeigten Schiebeeinrichtung auf die Abfuhreinrichtung 3 ge­ bracht, die ein Förderband mit einem unter 10° zur Seite hin geneigten Förder­ trumm 7 ist.
Die Sägeanlage steht auf dem waagerechten Untergrund 1 insgesamt um 10° ge­ neigt, indem sie eine Fundamentplatte 8 aufweist, die an einer Seite dicker ist und zu einer Gegenseite 9 hin dünner wird. Diese Sägeanlage steht auf der Fundament­ platte 8 mit einem Schlitten 10, der mittels eines Förderantriebs 11 gemäß einem Doppelpfeil 12 hin- und herverfahrbar ist. Auf diese Weise läßt sich die Sägeanlage mit einem Drehtisch 13 wahlweise dicht an die Zufuhreinrichtung 2 und an die Abfuhreinrichtung 3 heranfahren. Auch läßt sich die Sägeanlage mit dem Drehtisch 13 in Richtung des Doppelpfeils 12 positionieren. Der Drehtisch 13 ruht über eine Welle 14 auf dem Schlitten 10 und wird mittels eines Winkelstellantriebs 15 hin- und hergedreht. Der Drehtisch 13 weist einen Stützboden 16 auf, der die Mittel trägt, die die Auflagefläche 17 des Drehtisches 15 bilden. Zu diesen Mitteln gehören Schneidleisten 18, die am Stützboden 16 unbeweglich angebracht sind und in nicht gezeigter Weise auswechselbar angebracht sind. Die Schneidleisten 18 sind mit Abstand voneinander angeordnet und zwischen je zwei benachbarten Schneidleisten sind längliche Gleitbleche 19 vorgesehen, die gemeinsam über Balgzylinder 20 ge­ genüber dem Stützboden 16 hebbar und senkbar sind. Die Schneidleisten 18 und die Gleitbleche 19 erstrecken sich jeweils von der Hinterseite des Drehtisches, die der Zufuhreinrichtung 2 zugeordnet ist, zu der Vorderseite 21 des Drehtisches, die der Abfuhreinrichtung 3 zugeordnet ist.
Zu der Sägeanlage gehört eine Fahrschiene 22, die oberhalb des Drehtisches 13 ebenfalls unter 10° geneigt verläuft. An der Fahrschiene 22 ist ein Wagen 23 mittels eines Antriebs 24 hin- und herverfahrbar. Der Wagen 23 trägt ein Sägeblatt 25, das mittels eines Drehantriebs 26 antreibbar ist. Das rotierende Sägeblatt 25 läßt sich entlang einem gestrichelt angedeuteten Fahrweg 27 geradlinig hin- und herbewegen. Das Sägeblatt läßt sich auch schwenken, was jedoch nicht gezeigt ist und nicht im einzelnen beschrieben wird. Die Auflagefläche 17 des Drehtisches 13 läßt sich an der Gegenseite 9 und an der Vorderseite 21 mittels Stangenstücken 28 begrenzen, die die Auflagefläche nach oben stummelartig kurz überragen. Die stummelartige Kürze gilt in Relation zu der vertikalen Dicke eines auf der Auflagefläche 17 lie­ genden Formsteins 6, der in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist. Jedes Stangenstück 28 läßt sich mittels einer Hubeinrichtung 29 auf und abbewegen, die am Stützboden 16 des Drehtisches 13 festgelegt wird. Es wird dasjenige Stangenstück 28 unter die Auflagefläche 17 abgesenkt, das im Fahrweg 27 liegt. Eine nicht gezeigte Steuerein­ richtung ist über elektrische Leitungen empfangend mit dem Winkelstellantrieb 15 und steuernd mit den Hubeinrichtungen 29 verbunden.

Claims (8)

1. Sägeanlage mit einem Drehtisch und einem Widerlager, bei der das Widerlager an einer Vorderseite und einer Gegenseite des Drehtischs angeordnet ist und ein Widerlagerteil aus einer Widerlagerstellung wegbewegbar ist, bei der ein rotierendes Sägeblatt von einer Rastposition seitlich neben dem Dreh­ tisch über den Drehtisch bis zu einem Überragen im Bereich des Widerlagers entlang einem Fahrweg hinverfahrbar und zurückverfahrbar ist und bei der an dem Drehtisch ein Winkelstellantrieb zur winkelmäßigen Einstellung des Drehtischs samt dem Widerlager relativ zum Fahrweg des Sägeblatts angreift, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager eine Reihe von aufstellbaren und absenkbaren Stangen­ stücken (28) bildet, denen unter dem Drehtisch (13) jeweils eine gesonderte Hub­ einrichtung (29) zugeordnet ist, wobei das der jeweiligen Drehtisch-Winkelstellung zugeordnet im Fahrweg (27) des Sägeblatts (25) liegende Widerlager-Stangenstück (28) abgesenkt wird.
2. Sägeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrich­ tung einerseits die Winkelstellungen des Drehtischs (13) aufnimmt und anderer­ seits mit den Hubeinrichtungen (29) der Stangenstücke (28) verbunden ist, daß die Steuereinrichtung ein Programm enthält, das die Drehtisch-Winkelstellungen abzusenkenden Stangenstücken zuordnet, und daß die Steuereinrichtung zum Ansteuern der jeweiligen Hubeinrichtung (29) mittels des Programms eingerich­ tet ist.
3. Sägeanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgestell­ ten Stangenstücke (28) entlang der Gegenseite (9) einander mit spaltartig kleinen Abständen benachbart sind.
4. Sägeanlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehr­ heit der aufgestellten Stangenstücke (28) stummelartig kurz ist und einige Stan­ genstücke ein Mehrfaches so lang wie die stummelartigen Stangenstücke sind.
5. Sägeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangenstücke (28) mit den Hubeinrichtungen (29) relativ zu einer Recht­ winkeligen zum Drehtisch (13) schräg geneigt angeordnet sind.
6. Sägeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Drehtisch eine Auflagefläche aufweist, die bereichsweise von auswechselbaren Schneidlei­ sten gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch (13) in dem Raum zwischen den Schneidleisten (18) Gleitbleche (19) aufweist, die über die Ober­ seite der Schneidleisten anhebbar und unter diese Oberseite zurückziehbar sind.
7. Sägeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch (13) mit seiner Auflagefläche (17) von der Gegenseite (9) zur Seite der Sägeblatt-Rastposition ein wenig schräg ansteigt.
8. Sägeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch (13) mit den Stangenstücken (28) an der Vorderseite (21) und der Gegenseite (9) in der zur Gegenseite parallelen Längsrichtung hin- und her­ verfahrbar (12) und relativ zum Sägeblatt (25) festlegbar ist.
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