DE19713671C2 - Stoßdämpfer für Vorderradgabel für Straßenfahrräder - Google Patents
Stoßdämpfer für Vorderradgabel für StraßenfahrräderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stoßdämpfer für eine Vorderradgabel, insbesondere
für Straßenfahrräder, mit in einem Lenkungsrohr drehbar gelagertem Zentralrohr,
in dem ein axial verschiebbarer Gabelschaft gelagert ist, wobei die Verschieb
barkeit mit einer als Elastomerdämpfer ausgebildeten Dämpfungsvorrichtung
bedämpft ist und zur Übertragung der Steuerbewegung eine
Lenkübertragungsvorrichtung dient, welche als ein am oberen Ende des
Gabelschaftes vorgesehenes Führungselement mit einem daran formschlüssig
gleitenden, im Zentralrohr angeordneten Passungselement ausgebildet ist.
Seit einigen Jahren ist es im Fahrradbau bekannt, die Vorderradgabel von so
genannten Mountain-Bikes mit einer Stoßdämpfung zu versehen. Beim Fahren
mit solchen Fahrrädern im Gelände treten extreme wechselnde Belastungen
aufgrund der Geländeunebenheiten auf. Somit ist zur Schonung des Radfahrers
und des Materials, insbesondere des Rahmens und der Gabel des Fahrrades,
diese Stoßdämpfung vorgesehen worden.
Eine Vielzahl von Vorrichtungen sind dem Federungsprinzip von Motorradvor
derradgabeln nachempfunden worden, wobei die beiden Gabelschenkel zur
Stoßdämpfung einfedernd ausgebildet sind. Ein derartiger Stoßdämpfer
mechanismus ist beispielsweise aus dem DE 91 08 897 U1 bekannt. Nachteil
derartiger Vorrichtungen ist, dass zur spurtreuen Einfederung des Vorderrades
eine steife Brücke zwischen den beiden Gabelschenkeln vorzusehen ist, an der
auch die Bremse befestigt wird. Derartige Federgabeln haben daher ein hohes
Gewicht und fallen optisch stark auf. Außerdem addieren sich die Reibungskräfte
der beiden Dämpfungselemente, so dass eine unerwünschte, relativ hohe
Losbrechkraft für kleine Federbewegungen entsteht.
Es wurde daher vorgeschlagen, die Federung der Vorderradgabel in das Len
kungsrohr des Fahrrades zu integrieren. Da nur noch ein zentrales Federelement
vorhanden ist, entfällt somit die aufwendige Kopplung der beiden Gabelschenkel.
Ein derartiges Dämpfungselement ist beispielsweise aus der US-PS 4,815,763
bekannt, bei der die Dämpfung über ein vorgespanntes Luftvolumen erreicht
wird. In dem zum Fahrradrahmen gehörenden Lenkungsrohr ist ein Steuerrohr
drehbar gelagert, in dem der Gabelschaft mit O-Ringdichtungen luftdicht aber
verschiebbar gelagert ist. Die Drehbewegung des Steuerrohres wird am unteren
Ende des Steuerrohres über daran vorgesehene Schlitze auf das Gabelrohr
übertragen, das mit vier Längsrippen ausgestattet ist. Nachteilig an diesem
Dämpfungselement ist, dass zum luftdichten Einschluß des vorgespannten Luft
volumens O-Ringdichtungen zwischen dem Gabelrohr und dem Steuerrohr vor
zusehen sind, die jedoch einen erheblichen Reibungswiderstand bilden. Die
Federung spricht daher erst bei stärkerer Belastung an. Der Fahrkomfort wird bei
leichten Unebenheiten nicht verbessert. Zu dem ist die Lenkübertragungs
vorrichtung ungeschützt am frei zugänglichen unteren Ende des Gabelschaftes
bzw. des Steuerrohres angeordnet.
Darüber hinaus ist aus der EP 0 420 610 B1 ein Fahrraddämpfungssystem für
die Vorderradgabel bekannt, bei dem ein hydraulisches, hydropneumatisches
oder federbelastetes System in dem Kopfrohr des Fahrradrahmens vorgesehen
ist, wobei an der Oberseite des Steuerrohres ein drehbarer Einstellknopf zur
Einstellung des Dämpfungsgrades vorgesehen ist. Das im Kopfrohr drehbar
gelagerte Steuerrohr nimmt das Gabelrohr verschiebbar in Gleitlagern auf. Die
Lenkbewegung wird am unteren Ende des Steuerrohres von vorstehenden An
sätzen über einen Hebelmechanismus auf die Gabel übertragen. Nachteilig ist,
dass der Hebelmechanismus ungeschützt an der Gabel hervorsteht und somit
zusätzlich auch eine Verletzungsgefahr birgt.
Aus der WO 91/13796 A1 ist ebenfalls ein Dämpfungselement für eine Vorderrad
gabel eines Fahrrades bekannt, bei der ein innerer Zylinder längsverschiebbar in
einem äußeren Zylinder gelagert ist, wobei der äußere Zylinder im Kopfrohr des
Fahrradrahmens drehbar gelagert ist. Der innere Zylinder bildet den Gabelschaft.
Die Übertragung der Lenkbewegung vom äußeren Zylinder auf den inneren
Zylinder erfolgt über wenigstens eine an der Innenseite des äußeren Zylinders
vorgesehene Nut und eine damit übereinstimmende axiale Nut auf der
Außenseite des inneren Zylinders, um so eine Linearlagerung zu bilden. In die
sen Nuten laufen Lagerkugeln, die in einem dünnwandigen dritten Zylinder, der
konzentrisch zwischen dem inneren und äußeren Zylinder angeordnet ist, in
Form eines Kugellagerkäfigs gehalten werden. Die Dämpfung der Längsbe
wegung erfolgt über eine vorgespannte Schraubenfeder, die oberhalb des inne
ren Zylinders innerhalb des äußeren Zylinders angeordnet ist. Nachteilig ist, dass
das axial angeordnete Linearlager äußerst präzise gefertigt werden muss und
daher kostspielig ist. Die Lager sind außerdem klemm- und verschleißanfällig.
Ferner liegen die Axialnuten des inneren Zylinders im unteren Bereich offen, so
dass diese vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt werden müssen.
Eine weitere Fahrradfederung für eine Vorderradgabel ist aus dem DE 295 15 660 U1
bekannt. Ferner wird darin beschrieben, wenigstens zwei hintereinander
angeordnete hohe zylinderförmige Wirkelemente aus elastomerem Material
vorzusehen. Für das Druckfederelement wird ein zelliger Polyurethan-Elastomer
und für das Dämpfungselement ein weitgehend mikrozelliger bis kompakter
Polyurethan-Elastomer vorgeschlagen. Die Lenkübertragungsvorrichtung ist im
Bereich des unteren Gabellagers mittels einer in einen Nutenring eingreifenden
Gleitverzahnung sichergestellt. Diese Gleitverzahnung führt aber bei leichtesten
Biegebeanspruchungen im Vorderradbereich zum Verklemmen an den
Gleitflanken, so dass der Federungskomfort erheblich beeinträchtigt ist. Ferner
ist die empfindliche Lenkübertragungsvorrichtung im unteren
schmutzgefährdeten Bereich des Gabelschaftes angeordnet. Darüber hinaus ist
nachteilig, dass aufgrund des durch die Elastomerdämpfer hindurchgeführten
Gabelschaftes lediglich eine kreisringförmige Querschnittsfläche stark be
schränkter Größe für den Elastomerdämpfer freibleibt.
Die eingangs genannte Konzeption ist aus der WO 90/15748 A1 bekannt. Dort wird
vorgeschlagen, eine Feder oder ein elastisches Gummi zum Dämpfen
einzusetzen und zusätzlich diese Federungselemente aus zwei verschiedenen
unterschiedlich stark federnden Bestandteilen zusammenzusetzen, um einerseits
schwere Stöße und andererseits schwache Stöße unterschiedlich abfangen zu
können. Auch hier tritt der Gabelschaft durch die federnden Bestandteile, die
dadurch eine geringe, kreisringförmige Querschnittsfläche stark beschränkter
Größe besitzt. Dieser Dämpfungsbereich liegt außerdem frei gegenüber
Beschädigung durch Ultraviolettlicht und gegenüber Beschädigungen durch
äußere Einwirkungen. Die nicht näher definierte Lenkführung läßt auch
Klemmeffekte und wenig Fahrkomfort befürchten.
Ferner ist aus der DE-OS 15 05 228 ein federndes Aufhängungssystem für das
Vorderrad eines Fahrrades mit einer am Gabelschaft angeordneten Schrauben
feder bekannt, bei dem die Lenkübertragungsvorrichtung am oberen Ende des
Gabelschaftes angeordnet ist. Jedoch ist auch hier eine Kerbverzahnungsver
bindung mit axial ausgerichteten Nutenrippen, die in einer entsprechenden
Buchse geführt sind, verwirklicht. Auch hier können bei Biegebeanspruchungen
im Vorderradbereich des Fahrrades Klemmungen auftreten, die den Federungs
komfort beeinträchtigen.
Aus dem DE-GM 17 03 843 schließlich ist ein federndes Verbindungsteil zur
Verbindung der Sattelstützte mit dem Rahmen eines Fahrrades bekannt. Zwei
teleskopartig ineinander verschiebbare Rohre sind über eine Feder miteinander
verbunden; als Verdrehsicherungen ist ein gekerbter oder geschlitzter Schaft
vorgesehen. Für eine Vorderradführung oder Lenkung ist eine solche Konzeption
schon wegen des hohen Bruchrisikos und aus Sicherheitsgründen nicht
einsetzbar.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Stoßdämpfer für eine Vorderradgabel,
insbesondere für Straßenfahrräder, anzugeben, der einfach im Aufbau ist, sich
mit gängigen Fahrradnormteilen, insbesondere der Gabel, dem Lenkkopflager
und dem Vorbau kombinieren läßt, ein geringes Gewicht hat und einen hohen
Federungskomfort bietet. Ferner soll der Vorderradstoßdämpfer nur geringe
optische Auffälligkeit haben und wartungsfreundlich sein.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem gattungsgemäßen Stoßdämpfer dadurch,
dass das Passungselement aus zwei Zylindersegmenten besteht, die
zwischeneinander einen entsprechend geformten Führungselementschaft des
am oberen Ende des Gabelschaftes befestigten Führungselementes
verdrehsicher und axial verschiebbar aufnehmen, und dass die
Elastomerdämpfer oberhalb des Führungselementes im Zentralrohr angeordnet
sind, und sich das Führungselement am Elastomerdämpfer abstützt.
Für den Straßeneinsatz, beispielsweise an Rennrädern, ist lediglich ein kurzer
Federweg erforderlich, da lediglich geringe Unebenheiten zu dämpfen sind.
Diese Aufgabe kann hervorragend von modernen, zellig aufgeschäumten Ela
stomeren erfüllt werden. Bis zu einer Stauchung auf 50% seiner unbelasteten
Ausdehnung hat der Elastomerdämpfungskörper eine annähernd linear anstei
gende Kennlinie. Darüber hinaus steigt die aufzuwendende Druckspannung stark
an, so dass bei starker Einfederung ein progressives Dämpfungsverhalten vor
liegt. Die Elastomerdämpfer weisen zu dem ein geringes Gewicht auf, so dass
das Gesamtgewicht der Federgabel gering ist. Die im Lenkungsrohr unterge
brachte Federung eignet sich insbesondere für Straßenfahrräder, die nur einen
geringen Federweg benötigen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Feder
gabeln, bei denen in den beiden Gabelschenkeln die Dämpfungselemente un
tergebracht sind, kann hier eine gewöhnliche Vorderradgabel verwendet werden,
ohne dass zusätzliche Versteifungsbauteile an der Gabel vorzusehen sind. Das
Erscheinungsbild des Fahrrades entspricht dabei nahezu dem von ungefederten
Fahrrädern.
Dadurch, daß die Lenkübertragungsvorrichtung als ein am oberen Ende des
Gabelschaftes befestigtes Führungselement mit einem daran formschlüssig
gleitenden, im Zentralrohr angeordneten Passungselement ausgebildet ist, wird
eine sichere Übertragung der Lenkbewegung vom Lenker des Fahrrades auf die
Vorderradgabel erreicht, wobei die Lenkübertragungsvorrichtung innerhalb des
Lenkungsrohres vor Beschädigung und Verschmutzung geschützt ist.
Darüber hinaus hat die besondere Ausgestaltung der Lenkübertragungsvor
richtung gegenüber den bekannten Keilverzahnungen den Vorteil, daß ein Ver
spannen und dadurch hervorgerufenes Klemmen der Lenkübertragungsein
richtung durch elastische, von Belastungen beim Fahren hervorgerufene Ver
formungen des Gabelschaftes vermieden werden. Bei den im Vorderradbereich
des Fahrrades durch Lastwechselreaktionen und/oder Straßenunebenheiten
hervorgerufenen leichtesten Biegebeanspruchungen treten minimale Kräfte
komponenten in radialer Richtung an der Lenkübertragungseinrichtung auf. Die
zwischen den halbzylinderförmig ausgebildeten Passungssegmenten gebildete
großflächige Führung kann diese Belastungen aufnehmen und ohne klem
mende Verspannung ableiten. In der Folge bleibt der Federungskomfort gerade
bei wechselnden Belastungen erhalten. Die erfindungsgemäße Lenkübertra
gungsvorrichtung erlaubt kleinste radiale Bewegungen und läßt dabei axiale
Federungsbewegungen zu.
Die auch bei kleineren Fahrbahnunebenheiten ansprechende Stoßdämpfung
führt auch zu einer deutlich verbesserten Bodenhaftung und zu einer verbesser
ten Kraftübertragung u. a. auch der Lenkkräfte.
Gleichzeitig ist damit eine konstruktiv einfache Lenkübertragungsvorrichtung
erreicht. Der Fertigungsaufwand wird gering gehalten. Die Passungselemente
können aus einem gleitfähigen Material hergestellt werden. Ggf. können die
Passungselemente bei Verschleiß ausgetauscht werden. Vorzugsweise sind die
Passungselemente mittels durch radial im Zentralrohr angeordnete Bohrungen
geführte Schrauben befestigt. Eine spielfreie Führung kann leicht verwirklicht
werden.
Es kann auch vorgesehen werden, die Passungselemente zum Spielausgleich
nachstellbar auszubilden, um ihre Lebensdauer zu erhöhen und außerdem die
spielfreie Funktion besonders lange zu gewährleisten.
Dadurch, daß der Führungselementschaft in radialer Richtung rechteckigen
Querschnitt hat und den Zwischenraum zwischen den gegenüberliegend ange
ordneten Zylindersegmenten im wesentlichen ausfüllt, werden zwei große Gleit
flächen maximaler Größe im Zentralrohr untergebracht. Die Übertragung der
Lenkbewegung ist feinfühlig möglich. Aufgrund der Größe und Form der Gleit
fläche kann ein Verklemmen der axialen Beweglichkeit nicht auftreten.
Dadurch, daß die Längserstreckung des rechteckigen Querschnitts des Füh
rungselementschaftes in Fahrtrichtung ausgerichtet ist, kann die Lenküber
tragungsvorrichtung insbesondere radiale Bewegungen in Fahrtrichtung und
entgegengesetzt zulassen. Diese Bewegungen treten insbesondere bei schnel
ler Fahrt und leichten Fahrbahnunebenheiten auf. Eine Beeinträchtigung des
Federungskomforts wird somit vermieden.
Wenn die Elastomerdämpfer oberhalb des Führungselementes im Zentralrohr
angeordnet sind und sich das Führungselement am Elastomerdämpfer abstützt,
sind die Elastomerdämpferelemente vom Lenkerkopf her relativ leicht zugäng
lich. Der Austausch von Dämpferelementen, beispielsweise zur Anpassung an
das Radfahrergewicht, ist damit möglich, ohne die Vorderradgabel zu demon
tieren.
Zusätzlich kann eine Mutter vorgesehen werden, mit der die Vorspannung der
Dämpferelemente veränderbar ist.
Eine optimale Abstützung des axial verschiebbar gelagerten Gabelschaftes am
Elastomerdämpfer wird durch einen Stützstempel am oberen Ende des Füh
rungselementes erreicht. Der Durchmesser des Stützstempels sollte dabei nur
geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des Zentralrohres sein, so daß die
dynamischen Lastwechsel möglichst ganzflächig und gleichmäßig auf die Ela
stomerdämpferelemente übertragen werden.
Eine Erhöhung des progressiven Dämpfungsverhaltens bei stärkerer Einfede
rung der Gabel kann durch Vorsehen von zwei oder mehreren Elastomer
dämpfern mit unterschiedlichen Dämpfungseigenschaften erreicht werden. Bei
einer Beanspruchung der Vorderradgabel wird zunächst das weichste Elasto
merdämpferelement gestaucht, bevor das nächst härtere Element beansprucht
wird. Es sind somit beliebig gewünschte Dämpfungskennlinien realisierbar.
Insbesondere kann die Vorderradgabel auf das Gewicht des Radfahrers einge
stellt werden.
Wenn der im Zentralrohr angeordnete Gabelschaft mit einer Linearlagerung
axial verschiebbar gelagert ist, werden die seitlich auf die Gabel wirkenden
Kräfte optimal auf das Zentralrohr und das Lenkungsrohr und somit auf den
Fahrradrahmen übertragen. Vorzugsweise besteht die Linearlagerung aus
Gleitlagerringen, die einen vertretbaren Fertigungsaufwand erfordern. Als Mate
rial für die Gleitlagerringe eignet sich insbesondere Polytetrafluorethylen (PTFE)
oder Sintermetall. Bei Tests gut bewährt haben sich Gleitlager, die unter der
Marke PERMAGLIDE von Firma Kalberschmidt AG/Neckarsulm angeboten wer
den.
Bei einer vorzugsweisen Dimensionierung haben der Gabelschaft einen Außen
durchmesser von 25,4 mm (1/1 inch) und das Zentralrohr einen Innendruch
messer von 28,575 mm (11/8 inch). Damit kann eine handelsübliche 1"-Gabel in
der erfindungsgemäßen Dämpfergabel verwendet werden. Das Zentralrohr kann
dann so dimensioniert werden, daß handelsübliche Lenkkopflager der Größe 1
1/4 Zoll verwendet werden können. Das Erscheinungsbild des Fahrrades unter
scheidet sich kaum von ungefederten Fahrrädern.
Zur Erhöhung der Knickstabilität kann der Gabelschaft innen konifiziert ausge
bildet werden.
Ein besonders geeignetes Material für die Dämpfungselemente ist ein zellig
aufgeschäumter Polyurethan-Elastomer mit einer Rohdichte von
350-650 kg/m3 und einem Porenvolumen von 63-50%. Ein derartiges
Material wird zum Beispiel von der Firma Elastogran unter der Marke
CELLASTO angeboten.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung detailliert beschrieben.
Darin zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Stoßdämpfer für eine Vorderradgabel im
Querschnitt im ausgefederten Zustand,
Fig. 2 denselben Stoßdämpfer im eingefederten Zustand,
Fig. 2a einen radialen Schnitt entlang der Linie a-a in Fig. 2 durch die
Lenkübertragungseinrichtung;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1 durch ein Passungs
element des Stoßdämpfers;
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Stoß
dämpfers für eine Vorderradgabel im Querschnitt im ausgefederten
Zustand;
Fig. 5 den Stoßdämpfer aus Fig. 4 im eingefederten Zustand; und
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 4 durch ein Passungs
element des Stoßdämpfers.
In Fig. 1 ist der erfindungsgemäße Fahrradstoßdämpfer im Querschnitt darge
stellt. Ein zu einem nicht dargestellten Fahrradrahmen gehörendes Lenkungs
rohr 1 ist am oberen und unteren Ende mit je einem Steuersatzlager 11, 12
versehen. Ein darin geführtes und gelagertes Zentralrohr 2 ist in üblicher Weise
für die Lenkbewegung verdrehbar in dem Lenkungsrohr 1 angeordnet. Am obe
ren Ende des Zentralrohres 2 ist in üblicher Weise ein nicht dargestellter Fahr
radlenker befestigt. Am unteren Ende des Zentralrohres 2 ist eine Aufnahme 23
für das Steuersatzlager 12 vorgesehen.
In dem drehbar im Lenkungsrohr 1 gelagerten Zentralrohr 2 ist ein Gabel
schaft 3 axial verschiebbar angeordnet. Der rohrförmige Gabelschaft 3 ist koni
fiziert ausgebildet, wobei ein oberer Rohrabschnitt 31 des Gabelschaftes 3
dünnwandig ausgebildet ist und ein unterer Rohrabschnitt 32 aufgrund der hier
herrschenden höchsten Knickbelastung verstärkt ausgebildet ist. Am unteren
Rohrabschnitt 32 ist ein Gabelkopf 33 befestigt, der an seinen beiden nicht dar
gestellten Schenkeln das Vorderrad des Fahrrades trägt.
Im Ringraum zwischen dem Gabelschaft 3 und dem Zentralrohr 2 ist eine Line
arlagerung 8, vorzugsweise in Form von Gleitlagerringen 81, vorgesehen. Die
Gleitlagerringe 81 bestehen vorzugsweise aus Polytetrafluorethylen (PTFE)
oder Sintermetall. Am oberen Ende des Gabelschaftes 3 ist ein Führungs
element 6 mit einem unten angeformten Befestigungskopf 63 eingepaßt.
Das Führungselement 6 hat einen mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt
ausgebildeten Führungselementschaft 62, wie in Fig. 2a dargestellt, an dem an
seinem oberen Ende ein Stützstempel 61 befestigt ist, der im wesentlichen die
lichte Kreisfläche des Zentralrohres 2 überdeckt. Der Stützstempel 61 liegt dabei
an einem darüber angeordneten Elastomerdämpfer 4 an. Der Elastomerdämpfer
4 ist vorzugsweise mehrteilig ausgebildet, wobei der erste Elastomerdämpfer 4
und der zweite Elastomerdämpfer 41 jeweils im wesentlichen Zylinderform
haben und den Hohlraum innerhalb des Zentralrohres 2 ausfüllen. Das
Widerlager zum über die Verbindung mittels des Führungselementes 6 mit dem
Gabelschaft 3 beweglichen Stützstempel 61 bildet eine Stützplatte 43, die un
mittelbar oberhalb der Elastomerdämpfer 4, 41 im Zentralrohr 2 fest angeordnet
ist. Die Stützplatte 43 ist beispielsweise durch einen in einer Ringnut 21 im Zen
tralrohr 2 eingesetzten Seegering 42 festgesetzt.
Das Führungselement 6 ist verdrehsicher aber verschiebbar in einem fest mit
dem Zentralrohr 2 verbundenen Passungselement 7 geführt. Bevorzugt ist diese
Symmetriefläche, die gleichzeitig die Längserstreckung des rechteckigen Quer
schnitts des Führungselementschaftes 62 definiert, wie in Fig. 2a dargestellt, in
Fahrtrichtung X ausgerichtet. Das Passungselement 7 besteht aus zwei zylin
dersegmentförmigen Elementen 71, 72, die die Freiräume zwischen dem zentral
angeordneten Führungselementschaft 62 des Führungselementes 6 und dem
Zentralrohr 2 spielfrei ausfüllen.
Der fest mit dem Gabelschaft 3 über Führungselement 6 verbundene Führungs
elementschaft 62 hat entlang der Schnittflächen der Zylindersegmente 71, 72
ein geringes Spiel für im Fahrzustand auftretende Biegebeanspruchungen im
Vorderradbereich in Fahrtrichtung. Gleichwohl wird die Lenkbewegung spielfrei
an den Gleitflächen vom Führungselementschaft 62 auf die zylindersegment
förmigen Elemente 71, 72 übertragen. Darüber hinaus können jedoch auch Bie
gebeanspruchungen an der Gabel senkrecht zur Fahrtrichtung X aufgenommen
werden, ohne daß ein Verklemmen an dem Führungselement auftritt. Bei einer
derartigen Kraftkomponente in radialer, senkrecht zur Fahrtrichtung orientierten
Richtung wird lediglich der Führungselementschaft 62 geringfügig elastisch
verformt.
Die beiden zylindersegmentförmigen Elemente 71, 72 sind symmetrisch zu einer
die Zylinderachse einschließenden Fläche des Zentralrohres 2 angeordnet. Ein
Element 71 ist in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt. Das Element 71 weist zwei
übereinanderliegende, radial ausgerichtete Gewindebohrungen 73 auf. Die
Passungselemente 71, 72 sind durch Schrauben, die durch radial angeordnete
Bohrungen in dem Zentralrohr 2 geführt sind, befestigt.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Stoßdämpfers, ins
besondere anhand der Fig. 1 und 2 detailliert beschrieben.
Im in Fig. 1 dargestellten ausgefederten Zustand des Stoßdämpfers sind die
Elastomerelemente 4, 41 unbelastet. D. h., daß die Ausdehnung in axialer Rich
tung der Dämpferelemente 4, 41 dem Ruhezustand entspricht. Bei einer Bela
stung der Vorderradgabel federt der Gabelschaft 3 gleitend geführt durch die
Linearlagerung 8 in das Zentralrohr 2, wobei das Führungselement 6 mit seinem
Stützstempel 61 die Elastomerdämpferelemente 4, 41 zusammendrückt. Je
nach Belastung der Vorderradgabel taucht somit der Gabelschaft unterschied
lich weit in das Zentralrohr 2 ein, wobei durch das Zusammendrücken der Ela
stomerdämpferelemente 4, 41 eine elastische Gegenkraft gebildet wird. Bei
Entlastung federt somit die Gabel von ihrem belasteten Zustand entsprechend
Fig. 2 wieder in ihren unbelasteten Zustand gemäß Fig. 1 zurück.
Die an dem nicht dargestellten Lenker aufgebrachten Lenkbewegungen werden
über eine bekannte Lenkerbefestigung auf das Zentralrohr 2 und von dort über
die formschlüssigen Passungselemente 71, 72 auf den darin geführten Füh
rungselementschaft 62 spielfrei übertragen. Zur Verminderung der Reibung zwi
schen dem sich mit dem Gabelschaft in axialer Richtung verschiebenden Füh
rungselementschaft 62 und den Passungselementen 71, 72 werden vorzugs
weise die Passungselemente 71, 72 aus Polytetrafluorethylen (PTFE) herge
stellt. Bei Verschleiß der Passungselemente 71, 72 können die nicht darge
stellten Befestigungsschrauben entfernt und die Passungselemente erneuert
werden.
Die Dämpfungseigenschaften des Stoßdämpfers können durch Austausch der
Elastomerdämpferelemente 4, 41 variiert und den gewünschten Umständen
angepaßt werden. Der Austausch wird dadurch erleichtert, daß die Elastomer
elemente 4, 41 oberhalb des Führungselementes 6 angeordnet sind und durch
Entfernen des Seegerings 42 und der Stützplatte 43 wartungsfreundlich von
oben, also vom Lenkerkopf her, gewechselt werden können.
Aufgrund der geringen Querdehnung des vorzugsweise zu verwendenden zel
lig-aufgeschäumten Polyurethan-Elastomers entsteht kaum Reibung zwischen
den sich bewegenden Elastomerelementen und dem Zentralrohr 2. Der Gabel
schaft 3 ist in der Linearlagerung 8 leicht gleitend gelagert, so daß minimale
Losbrechkräfte für eine erste Einfederung des Stoßdämpfers erforderlich sind.
Es werden damit auch leichte Schläge weich gedämpft, so daß eine besonders
komfortable Federung bereitgestellt wird. Der Stoßdämpfer eignet sich aufgrund
des hohen Komforts, der geringen Losbrechkraft und dem relativ kurzen Feder
weg insbesondere für Straßenfahrräder.
Aufgrund der zunächst linear zunehmenden und dann progressiv weiterzu
nehmenden Rückstellkraft bei einer Stauchung der Elastomerdämpferelemente
wird ein unerwünschtes Durchschlagen des Stoßdämpfers sicher verhindert. Der
einfache Aufbau des Stoßdämpfers erlaubt eine günstige Fertigung. Gleichzeitig
ist die Dämpfergabel wartungsfreundlich aufgebaut.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 4 bis 6 gezeigt. Es entspricht
weitgehend dem Ausführungsbeispiel aus den Fig. 1 bis 3.
Zusätzlich dargestellt ist noch, daß das Lenkungsrohr 1 in Verbindung steht mit
einem Oberrohr 13 und einem Unterrohr 14, wodurch die Zuordnung zu der üb
lichen Vorderradgabel für Straßenfahrräder nochmals schematisch verdeutlicht
wird.
Im Unterschied zu der ersten Ausführungsform ist hier noch vorgesehen, daß
die Vorspannung der Dämpferelemente 4, 41 mittels einer Vorspannmutter 44
veränderbar ist.
Das Widerlager zum beweglichen Stützstempel 61 bildet in diesem Falle die
Vorspannmutter 44, die unmittelbar oberhalb der Elastomerdämpfer 4, 41 im
Zentralrohr 2 in einem Gewinde 24 beweglich angeordnet ist. In diesem Ge
winde 24 ist auch eine Aheadset-Schraube 45 vorgesehen, was zu einer be
sonders wartungsfreundlichen Konzeption führt.
Außerdem ist am oberen Ende des Führungselementschaftes 62 ein Anschlag
dämpfer 64 zusätzlich zu dem Stützstempel 61 angeordnet.
Auch hier ist ein wartungsfreundlicher Austausch der Elastomerdämpferele
mente 4, 41 möglich. Dies geschieht bei dieser Ausführungsform durch das
Entfernen der Vorspannmutter 44, die auch hier von oben, also vom Lenkkopf
her, zugänglich ist.
Die Fig. 4 und 6 zeigen zusätzlich auch einen Faltenbalg 9 zur weiteren Ab
sicherung gegen Eindringen etwaiger Verschmutzungen.
Im übrigen wird auf die Beschreibung zum ersten Ausführungsbeispiel ver
wiesen.
1
Lenkungsrohr
11
oberes Steuersatzlager
12
unteres Steuersatzlager
13
Oberrohr
14
Unterrohr
2
Zentralrohr
21
Ringnut
22
Bohrung
23
Aufnahme für Steuersatzlager
24
Gewinde
3
Gabelschaft
31
oberer Rohrabschnitt
32
verstärkter Rohrabschnitt
33
Gabelkopf
4
(erster) Elastomerdämpfer
41
zweiter Elastomerdämpfer
42
Seegering
43
Stützplatte
44
Vorspannmutter
45
Aheadset-Feststellschraube
6
Führungselement
61
Stützstempel
62
Führungselementschaft
63
Befestigungskopf
64
Anschlagdämpfer
7
Passungselement
71
erstes zylindersegmentförmiges Element
72
zweites zylindersegmentförmiges Element
73
Gewindebohrung
8
Linearlagerung
81
Gleitlagerring
9
Faltenbalg
X Fahrtrichtung
X Fahrtrichtung
Claims (10)
1. Stoßdämpfer für eine Vorderradgabel, insbesondere für Straßenfahrräder,
mit in einem Lenkungsrohr (1) drehbar gelagertem Zentralrohr (2), in dem
ein axial verschiebbarer Gabelschaft (3) gelagert ist,
wobei die Verschiebbarkeit mit einer als Elastomerdämpfer (4, 41) ausgebildeten Dämpfungsvorrichtung bedämpft ist und zur Übertragung der Steuerbewegung eine Lenkübertragungsvorrichtung dient,
welche als ein am oberen Ende des Gabelschaftes (3) vorgesehenes Führungselement (6) mit einem daran formschlüssig gleitenden, im Zentralrohr (2) angeordneten Passungselement (7) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Passungselement (7) aus zwei Zylindersegmenten (71, 72) besteht, die zwischeneinander einen entsprechend geformten Führungselementschaft (62) des am oberen Ende des Gabelschaftes (3) befestigten Führungselementes (6) verdrehsicher und axial verschiebbar aufnehmen, und
dass die Elastomerdämpfer (4, 41) oberhalb des Führungselementes (6) im Zentralrohr (2) angeordnet sind, und sich das Führungselement (6) am Elastomerdämpfer (4) abstützt.
wobei die Verschiebbarkeit mit einer als Elastomerdämpfer (4, 41) ausgebildeten Dämpfungsvorrichtung bedämpft ist und zur Übertragung der Steuerbewegung eine Lenkübertragungsvorrichtung dient,
welche als ein am oberen Ende des Gabelschaftes (3) vorgesehenes Führungselement (6) mit einem daran formschlüssig gleitenden, im Zentralrohr (2) angeordneten Passungselement (7) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Passungselement (7) aus zwei Zylindersegmenten (71, 72) besteht, die zwischeneinander einen entsprechend geformten Führungselementschaft (62) des am oberen Ende des Gabelschaftes (3) befestigten Führungselementes (6) verdrehsicher und axial verschiebbar aufnehmen, und
dass die Elastomerdämpfer (4, 41) oberhalb des Führungselementes (6) im Zentralrohr (2) angeordnet sind, und sich das Führungselement (6) am Elastomerdämpfer (4) abstützt.
2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Führungselementschaft (62) in radialer Richtung rechteckigen
Querschnitt hat und den Zwischenraum zwischen den gegenüberliegend
angeordneten Zylindersegmenten (71, 72) im wesentlichen ausfüllt.
3. Stoßdämpfer nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Längserstreckung des rechteckigen Querschnitts des Führungs
elementschaftes (62) in Fahrtrichtung ausgerichtet ist.
4. Stoßdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die Abstützung des Führungselementes (6) am Elastomer
dämpfer (4, 41) ein Stützstempel (61) am oberen Ende des Führungs
elementes (6) vorgesehen ist.
5. Stoßdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens zwei Elastomerdämpfer (4, 41) mit unterschiedlichen
Dämpfungseigenschaften vorgesehen sind.
6. Stoßdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zylindersegmente (71, 72) aus Polytetrafluorethylen (PTFE) her
gestellt sind.
7. Stoßdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der im Zentralrohr (2) angeordnete Gabelschaft (3) mit einer als
Gleitlager ausgebildeten Linearlagerung (8) axial verschiebbar gelagert ist.
8. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gabelschaft (3) einen Außendurchmesser von 25,4 mm (1/1 inch)
und das Zentralrohr (2) einen Innendurchmesser von 28,575 mm
(11/8 inch) haben.
9. Stoßdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gabelschaft (3) innen konifiziert ist, wobei ein unterer Rohrab
schnitt (32) des Gabelschaftes (3) verstärkt ausgebildet ist.
10. Stoßdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elastomerdämpfer (4, 41) aus zelligem Polyurethan-Elastomer
mit einer Rohdichte von 350-650 kg/m3 und einem Porenvolumen von
63-50% bestehen.
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|---|---|---|---|
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Owner name: HANS HELMIG GMBH, 51491 OVERATH, DE |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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Effective date: 20131101 |