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DE19712317A1 - Verbrennungsofen mit Wärmetauscherflächen - Google Patents

Verbrennungsofen mit Wärmetauscherflächen

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Publication number
DE19712317A1
DE19712317A1 DE1997112317 DE19712317A DE19712317A1 DE 19712317 A1 DE19712317 A1 DE 19712317A1 DE 1997112317 DE1997112317 DE 1997112317 DE 19712317 A DE19712317 A DE 19712317A DE 19712317 A1 DE19712317 A1 DE 19712317A1
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DE
Germany
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incinerator
incinerator according
combustion chamber
swing door
heat exchanger
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Application number
DE1997112317
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English (en)
Inventor
Karl Ackermann
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Original Assignee
Individual
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Publication of DE19712317A1 publication Critical patent/DE19712317A1/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B1/00Combustion apparatus using only lump fuel
    • F23B1/30Combustion apparatus using only lump fuel characterised by the form of combustion chamber
    • F23B1/38Combustion apparatus using only lump fuel characterised by the form of combustion chamber for combustion of peat, sawdust, or pulverulent fuel on a grate or other fuel support
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C1/00Combustion apparatus specially adapted for combustion of two or more kinds of fuel simultaneously or alternately, at least one kind of fuel being either a fluid fuel or a solid fuel suspended in a carrier gas or air
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/10Under-feed arrangements
    • F23K3/14Under-feed arrangements feeding by screw
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/22Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating
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    • F24H1/26Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers the water mantle forming an integral body
    • F24H1/28Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers the water mantle forming an integral body including one or more furnace or fire tubes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G2209/00Specific waste
    • F23G2209/26Biowaste
    • F23G2209/261Woodwaste
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H2230/00Solid fuel fired boiler

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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Verbrennungsofen mit Wärmetau­ scherflächen für einen Feststoff- und/oder Gas- bzw. Ölbe­ trieb.
Aus DE-GM 94 18 396 ist ein Verbrennungsofen mit inneren ver­ tikalen Wärmetauscherflächen bekannt, wobei durch einen von oben befüllbaren Füllschacht der zu verbrennende Festbrenn­ stoff in den Ofen eingebracht werden kann. Der Füllschacht liegt im Bereich der Ofenvorderseite. Die dem bekannten Ofen eigenen inneren vertikalen Wärmetauscherflächen liegen im Be­ reich der Ofenhinterseite. Der Verbrennungsofen ist von oben und von der Seite aus zugänglich und nur für den Betrieb von Festbrennstoff ausgelegt, insbesondere für Restholz, Späne oder dergleichen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verbrennungs­ ofens mit Wärmetauscherflächen der eingangs genannten Art, welcher bei einfachem kompakten Aufbau sehr wirkungsvoll und höchst bedienungs- und wartungsfreundlich betrieben und gege­ benenfalls auf einfache Weise umgerüstet werden kann.
Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch einen Verbrennungsofen der im Anspruch 1 angegebenen Art.
Vorteilhaft weitergebildet wird der Verbrennungsofen durch die Merkmale der Ansprüche 2 bis 21.
Wesen der Erfindung ist, den Verbrennungsofen als Schrank vorzusehen, wobei die gesamte Vorder- oder Frontseite des Schranks in Form zumindest einer Tür ausgebildet ist.
Durch die Tür sind praktisch alle inneren Bauteile des Ver­ brennungsofens für eine Bedienungs-, Wartungs- oder Montage­ person von außen leicht erreichbar. Aufgrund der Tür können alle anderen Ofenaußenseiten einschließlich Boden- und Deck­ seite geschlossen gehalten und auf einfache Weise aus wärme­ isolierendem Material aufgebaut und mit einem inneren wasser­ führenden Stahlmantel oder einzelnen wasserführenden Stahl­ mantelabschnitten ausgebildet werden (mit Ausnahme einer Rauchgasaustrittsöffnung in der Rückwand und einer kleinen Feststoff-Zuführungsöffnung in einer Seitenwand).
Vorzugsweise sind sämtliche sechs Innenseiten des Verbren­ nungsofens wasserführend ausgebildet, wobei nicht nur die fünf Seiten der Schrankbasis selbst, sondern auch die Tür­ innenseite zumindest einen wasserführenden Stahlmantel oder Stahlmantelabschnitt besitzt.
Im besonderen ist die Frontseite des Schranks in mittlerer Höhe zweigeteilt, wobei eine obere und eine untere Schwenk­ tür ausgebildet ist, und beide Schwenktüren eine gemeinsame seitliche vertikale Schwenkachse besitzen.
Die untere Schwenktür ist zweckmäßigerweise einer Feststoff-Ver­ brennungseinheit des Ofens zugeordnet, welche eine untere Brennkammer aufweist.
Bevorzugt ist die untere Brennkammer als heiße Brennkammer ausgebildet und insbesondere aus feuerfesten oder hitzebe­ ständigen Bauteilen zusammengesetzt.
Der heißen Brennkammer kann oberseitig eine röhrenförmige vertikale heiße Nachbrennstrecke aus hitzebeständigem Mate­ rial nachgeordnet sein, die im Bereich der oberen Schwenktür liegt.
Die Feststoff-Verbrennungseinheit besitzt insbesondere einen unteren Brennstoff-Schalenrost mit Selbstentaschungs-Schräg­ flächen in Richtung Aschenraum.
Der Schalenrost kann gegebenenfalls gegen einen Planrost aus­ getauscht werden.
Für eine automatische brennkammerunterseitige seitliche Zu­ fuhr von Festbrennstoff wie Hackschnitzeln, Holzspäne oder dergleichen kann mit Vorteil eine einteilige zweifach gela­ gerte Stokerschnecke mit gegenläufigen Schneckenflügeln vor­ gesehen sein.
Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung des Verbren­ nungsofens besitzt die obere Schwenktür einen zentralen vor­ zugsweise wasserführenden Anschlußstutzen für einen Öl- oder Gasbrenner.
Im oberen, der oberen Schwenktür zugeordneten Brennkammer­ raum sind nicht nur an den Außenwänden, sondern auch im Innern vertikale Wärmetauscherflächen vorgesehen, welche sich parallel zu den vertikalen Seitenwänden des Verbren­ nungsofens erstrecken, wobei im oberen Bereich der Rückwand des Verbrennungsofens der Rauchgasaustritt vorgesehen ist.
Desweiteren befindet sich im oberen Brennkammerraum zwischen Öl- bzw. Gasbrenneranschlußstutzen und Rauchgasaustritt eine Trennwand parallel zur Rückwand in einem Mittelbereich, der­ gestalt, daß zwischen der Trennwand und den Seitenwänden noch ein Freiraum verbleibt, durch welchen das Rauchgas letz­ lich zum Rauchgasaustritt in der Rückwand des Verbrennungs­ ofens gelangen kann.
Hierbei kann die Trennwand über dem Rauchgasaustritt eine obere Abdeckung besitzen, welche sich bis zur Rückwand des Verbrennungsofens erstreckt.
Die Trennwand und die gegebenenfalls vorhandene obere Abde­ ckung sind bevorzugt aus hitzebeständigem Material gebildet und können gegebenenfalls auch wasserführend ausgebildet sein.
Die beiden innersten vertikalen Wärmetauscherflächen schlie­ ßen sich bevorzugt an den beiden vertikalen Seitenrändern der Trennwand an und sind nach vorne bis in den Bereich der oberen Schwenktür gerichtet, wobei eine gegebenenfalls vor­ handene röhrenförmige Nachbrennstrecke zwischen den beiden innersten Wärmetauscherflächen angeordnet ist.
Die untere Brennkammer, die Nachbrennstrecke und/oder die Trennwand sowie die obere Abdeckung sind insbesondere aus­ tauschbare, d. h. wechselbare modulare Bausteine oder ihrer­ seits selbst aus modularen Einzelbausteinen zusammengesetzt.
Bevorzugt ist ein speicherprogrammierbares Steuergerät für die Verbrennung und die Ansteuerung des Verbrennungsofens vorgesehen.
Auch kann ein elektrisches Heißluftgebläse zum automatischen Zünden des Feststoffs vorgesehen sein.
Die Zugabe der Primär-, Sekundär- und Tertiärluft erfolgt zweckmäßigerweise gestuft.
Die obere Schwenktür enthält zumindest ein Schauglas, wobei bevorzugt zwei Schaugläser vorgesehen sind: ein Schauglas über und ein weiteres Schauglas unter den vertikalen Wärme­ tauscherflächen für eine gute Beobachtung des S-förmigen Um­ lenkbereiches der Rauchgasströmung.
Der Spalt zwischen oberer und unterer Schwenktür kann durch einen feststehenden Wassermantelabschnitt überbrückt sein, wobei dieser Wassermantelabschnitt nicht an der Tür, sondern an der Schrankbasis befestigt ist.
Durch die Erfindung werden also bei einem Heizkessel bzw. einem Verbrennungsofen mit Wärmetauscherflächen insbesondere die Eigenschaften einer heißen Brennkammer mit den Vorteilen stehender Wärmetauscherflächen in einer kompakten Verbren­ nungseinheit verbunden.
Charakteristische Merkmale eines Verbrennungsofens in einer Ausführungsvariante sind:
  • - 6-Seiten-wasserführender Stahlmantel
  • - Große Aschentüre über die gesamte Frontseite
  • - Große Reinigungstüre über die gesamte Frontseite
  • - Wechselbare modular aufgebaute Brennkammer
  • - Brennstoff-Schalenrost mit selbsttätiger Entaschung in den Ascheraum
  • - Große herausnehmbare Aschenlade mit 25 Liter Fassungsver­ mögen
  • - Gestufte Primär-, Sekundär- und Tertiärluftzugabe
  • - Heiße nachgeschaltete Ausbrennstrecke für beste Verbren­ nungsergebnisse
  • - 2-fach gelagerte Stokerschnecke
  • - Die Verbrennung bzw. die Ansteuerung der kompletten Peripherie erfolgt zentral durch eine speicherprogram­ mierbare Steuerung ("SPS")
  • - Automatisches Zünden des Brennstoffes durch ein elektri­ sches Heißluftgebläse
  • - Anbaumöglichkeit für Blau- bzw. Gelbbrenner
Leistungs- und Verbrennungsregelung
Durch die ständige Überwachung der Vor- und Rücklaufttempera­ tur und der sich daraus ergebenden Differenz werden Brenn­ stoffmenge und Primärluft ständig dem Leistungsbedarf ange­ paßt. Die Anlage paßt sich somit selbständig den unterschied­ lichen Leistungsanforderungen zwischen 30% und 100% der Nenn­ leistung an.
Um den Verbrennungsprozeß ständig zu optimieren, wird konti­ nuierlich die Verbrennungstemperatur sowie die Summe der un­ verbrannten Kohlenwasserstoffe erfaßt. Die ausgewerteten Sig­ nale bestimmen die Sekundärluftmenge, welche dem Prozeß auto­ matisch zugeführt wird.
Steuerung
Die Steuerung oder Regelung der Gesamtanlage erfolgt zentral durch ein speicherprogrammierbares Steuer- bzw. Regelgerät. Über ein im Schaltschrank integriertes 2-40 Zeichen-Display können alle Betriebsparameter bedienerfreundlich eingestellt und abgefragt werden.
Brennstoff
Der erfindungsgemäße Verbrennungsofen ist einerseits für den Einsatz von naturbelassenem Holz in Form von Hackschnitzeln mit einer maximalen Größe von 50 × 30 × 20 mm und einer Brenn­ stoff-Feuchte bis 40% besonders geeignet als auch für Holzab­ fälle aus holzverarbeitenden Betrieben bis zu einer Brenn­ stoff-Feuchte von ca. 30%.
Brennstoffeintrag
Die Beschickungseinheit besteht bevorzugt aus einer zweisei­ tig gelagerten Stokerschnecke, die das Brennmaterial von unten seitlich in die darübergelegene Brennschale einbringt.
Brennstoffersatz: Öl oder Gas
Bei Ausfall der unteren Feststoff-Verbrennungseinheit wird ein Öl- oder Gasbrenner in Betrieb genommen, der im Anschluß­ stutzen der oberen Schwenktür montiert ist bzw. montiert wer­ den kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei­ spiels unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 einen Verbrennungsofen schematisch in einem Verti­ kalschnitt gesehen von vorne, und
Fig. 2 den Verbrennungsofen nach Fig. 1 in einem Vertikal­ schnitt längs der Linie A-A der Fig. 1.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist ein Verbrennungsofen 10 für einen Feststoff- und ersatzweise Gas- oder Ölbetrieb als quaderför­ miger (Hoch-)Schrank ausgebildet, wobei die gesamte Frontsei­ te des Schranks als Tür 11, 12 ausgebildet ist.
Insbesondere sind zwei übereinanderliegende Türen mit glei­ cher seitlicher vertikaler Schwenkachse vorgesehen: eine untere Schwenktür 12, welche einer Feststoff-Verbrennungs­ einheit des Ofens zugeordnet ist, und eine obere Schwenktür 11, welche inneren vertikalen Wärmetauscherflächen 15, 16 bzw. Rauchgaszügen zugeordnet ist, die in einem oberen Brenn­ kammerraum 14 über der unteren Brennkammer 13 der Feststoff-Ver­ brennungseinheit liegen.
Der schrankförmige Verbrennungsofen 10 besitzt eine im we­ sentlichen durchgehende Rückwand 18 aus einem wärmeisolie­ renden Material, in welcher sich an oberer zentraler Stelle der Rauchgasaustritt 19 befindet, ferner eine geschlossene wärmeisolierte Boden- und Deckwand, sowie zwei geschlossene wärmeisolierte Seitenwände 17, wobei in einer Seitenwand an unterer Stelle eine kleine Durchgangsöffnung für eine nach­ folgend noch beschriebene automatische Feststoffzufuhr aus­ gebildet ist.
Auch die beiden Schwenktüren 11, 12 sind aus einem wärmeiso­ lierenden Material aufgebaut.
Sämtliche sechs Schrank-Innenseiten (Rückwand 18, Boden- und Deckwand, zwei Seitenwände 17, sowie Tür 11, 12) sind wasser­ führend ausgebildet und besitzen einen wasserführenden Stahl­ mantel.
Die wasserführenden schwenkbeweglichen Stahlmantelabschnitte 7 der oberen und unteren Schwenktür 11, 12 sind im Bereich der seitlichen vertikalen Schwenkachse mit dem feststehenden wasserführenden Stahlmantel der Schrankbasis über geeignete Verbindungselemente kommunizierend verbunden.
Der Spalt zwischen oberer und unterer Schwenktür 11, 12 ist durch einen an der Schrankbasis befestigten Wassermantelab­ schnitt 22 überbrückt.
Die der unteren Schwenktür 12 zugeordnete Feststoff-Verbren­ nungseinheit besitzt eine untere Brennkammer 13 in Form ei­ ner sogenannten "heißen" Brennkammer, welche modular aus feu­ erfesten oder hitzebeständigen Bauteilen 3 zusammengesetzt ist.
Der heißen Brennkammer ist oberseitig eine röhrenförmige vertikale "heiße" Nachbrennstrecke 4 aus hitzebeständigem Material nachgeordnet, die bereits im Bereich der oberen Schwenktür 11 liegt.
Die Feststoff-Verbrennungseinheit besitzt einen unteren Brennstoff-Schalenrost 2 mit Selbstentaschungs-Schrägflächen in Richtung Aschenraum 8, wobei der Schalenrost 2 gegebenen­ falls durch einen Planrost ausgetauscht werden kann, sofern ersatzweise Stückholz verbrannt werden soll.
Für eine automatische brennkammerunterseitige Zufuhr des Feststoffs wie Hackschnitzel, Holzspäne, etc. ist eine ein­ teilige zweifach gelagerte Stokerschnecke 1 mit gegenläufi­ gen Schneckenflügeln vorgesehen, welche sich durch die vor­ stehend erwähnte Durchgangsöffnung in der einen Seitenwand 17 des Verbrennungsofens erstreckt. Bei einem Betrieb der Stokerschnecke 1 werden Hackschnitzel oder dergleichen zen­ tral unter den Brennstoff-Schalenrost 2 gefördert und von dort nach oben in die Brennkammer gedrückt, in welcher der Festbrennstoff abbrennt.
Die im oberen Brennkammerraum 14 angeordneten inneren verti­ kalen Wärmetauscherflächen 15, 16 verlaufen parallel zu den vertikalen Seitenwänden 17 des Verbrennungsofens 10, wobei die röhrenförmige heiße Nachbrennstrecke 4 zwischen den in­ nersten vertikalen Wärmetauscherflächen 16 angeordnet ist. Letztgenannte Wärmetauscherflächen 16 erstrecken sich von den vertikalen Seitenrändern einer parallel zur Rückwand 18 verlaufenden Trennwand 20 mit einer oberen in Richtung Rück­ wand 18 weisenden Abdeckung 21 aus hitzebeständigem Material bis nach vorne in den Bereich einer (geschlossenen) oberen Schwenktür 11, wie dies insbesondere der Fig. 2 zu entneh­ men ist.
Auch die weiter außen liegenden parallelen Wärmetauscherflä­ chen 15 erstrecken sich, wie die inneren Wärmetauscherflä­ chen 16, bis nach vorne, dergestalt, daß insgesamt ein groß­ flächiger Rauchgasdurchzug an den Wärmetauscherflächen 15, 16 von der heißen Nachbrennstrecke 4 (oder vom nachfolgend beschriebenen Anschlußstutzen 5) bis hin zum Rauchgasaus­ tritt 19 eingerichtet wird.
Während die untere Schwenktür 12 geschlossen ausgebildet ist und allenfalls einen Anschluß für ein Heißluftgebläse für ein Zünden des Festbrennstoff aufweisen kann, besitzt die obere Schwenktür 11 den vorgenannten Anschlußstutzen 5. An diesem Anschlußstutzen 5 ist ein Öl- oder Gasbrenner mon­ tiert oder montierbar, welcher für einen Ersatz- oder Not­ betrieb des Verbrennungsofens bei Festbrennstoffausfall oder einem Defekt der unteren Brennkammer oder der unteren Stoker­ schnecke 1 zur Verfügung steht. In diesem Fall besitzt der obere Brennkammerraum 14 auch Brennkammerfunktion, nicht nur Wärmetauscherfunktion wie bei einem Festbrennstoffbetrieb.
Der obere Brennkammerraum 14 kann bei geschlossener oberer Schwenktür 11 durch zwei Schaugläser 6 von einer Bedienungs­ person eingesehen werden, wobei sich ein Schauglas 7 unter und das andere Schauglas 7 über den Wärmetauscherflächen 15, 16 befindet.
Ersichtlich besitzt also der Verbrennungsofen im Ergebnis zwei Brennkammern, die voneinander unabhängig sind: eine untere Brennkammer und eine obere Brennkammer. Die untere Brennkammer ist (mit einem Schalenrost) für Feststoff-Hack­ schnitzel oder (mit einem Einlege-Planrost) für Scheitholz vorgesehen. Die obere Brennkammer kann mit Öl oder Gas be­ trieben werden. Die beiden übereinander liegenden Türen sind wasserführend und durchflutet. Die wasserführenden Türen ver­ hindern, daß Strahlungswärme verloren geht. Zugleich ist auch das Reinigen beider Brennkammern sehr einfach. Die un­ tere Brennkammer, welche mit Feststoff betrieben wird, führt die Rauchgase auch durch die oberen Wärmetauscherflächen. Da­ durch wird ein sehr hoher Wärmeaustausch gewährleistet. Auch hilft die Öl- oder Gasbrennkammer bei Ausfall der Feststoff­ brennkammer, um die Anlage in Betrieb zu halten. Der Fest­ brennstoff wird als Hackgut im unteren Bereich durch die Stokerschnecke zugeführt. Das Material quillt in der Mitte nach oben heraus und wird auf dem Lochrost verteilt. Durch die Verbrennungs- und Leistungsregelung wird gezielt Primär- und Sekundärluft über Öffnungen zugegeben. Ebenfalls kann durch die Verbrennungs- und Leistungsregelung mit zwei Typen ein Leistungsbereich von 15-55 kW bzw. 30-80 kW abgedeckt werden.
Es sei angemerkt, daß in den Unteransprüchen enthaltene selbständig schutzfähige Merkmale trotz der vorgenommenen formalen Rückbeziehung auf den Hauptanspruch entsprechenden eigenständigen Schutz haben sollen. Im übrigen fallen sämt­ liche in den gesamten Anmeldungsunterlagen enthaltenen er­ finderischen Merkmale in den Schutzumfang der Erfindung.

Claims (21)

1. Verbrennungsofen (10) mit Wärmetauscherflächen für einen Feststoff- und/oder Gas- bzw. Ölbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß er Schrankform besitzt, wobei die gesamte Frontseite des Schranks als Tür (11, 12) ausgebildet ist.
2. Verbrennungsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche sechs Innenseiten des Verbrennungsofens (10) wasserführend ausgebildet sind, d. h. nicht nur die Schrankbasis, sondern auch die Türinnenseite zumindest einen wasserführenden Stahlmantelabschnitt (7) aufweist.
3. Verbrennungsofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontseite des Schranks durch eine obere Schwenk­ tür (11) und eine untere Schwenktür (12) gebildet ist, welche eine gemeinsame seitliche vertikale Schwenkachse besitzen.
4. Verbrennungsofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Schwenktür (12) einer Feststoff-Verbren­ nungseinheit zugeordnet ist, welche eine untere Brenn­ kammer (13) aufweist.
5. Verbrennungsofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Brennkammer (13) als heiße Brennkammer ausgebildet und aus hitzebeständigen Bauteilen (3) zusam­ mengesetzt ist.
6. Verbrennungsofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der heißen Brennkammer oberseitig eine röhrenförmige vertikale heiße Nachbrennstrecke (4) aus einem hitzebe­ ständigen Material nachgeordnet ist, die im Bereich der oberen Schwenktür (11) liegt.
7. Verbrennungsofen nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststoff-Verbrennungseinheit einen unteren Brennstoff-Schalenrost (2) mit Selbstentaschungs-Schräg­ flächen in Richtung Aschenraum (8) besitzt, wobei der Schalenrost (2) gegebenenfalls durch einen Planrost aus­ getauscht werden kann.
8. Verbrennungsofen nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine einteilige zweifach gelagerte Stokerschnecke (1) mit gegenläufigen Schneckenflügeln für die automa­ tische brennkammerunterseitige Zufuhr des Feststoffs wie Hackschnitzel, Holzspäne, etc. vorgesehen ist.
9. Verbrennungsofen nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Schwenktür (11) einen zentralen insbesonde­ re wasserführenden Anschlußstutzen (5) für einen Öl- oder Gasbrenner aufweist.
10. Verbrennungsofen nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen, der oberen Schwenktür (11) zugeordneten Brennkammerraum (14) innere vertikale Wärmetauscherflä­ chen (15, 16) vorgesehen sind, welche sich parallel zu den vertikalen Seitenwänden (17) des Verbrennungsofens (10) erstrecken, wobei im oberen Bereich der Rückwand (18) des Verbrennungsofens der Rauchgasaustritt (19) vorgesehen ist.
11. Verbrennungsofen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Brennkammerraum (14) zwischen Öl- bzw. Gas­ brenneranschlußstutzen (5) und Rauchgasaustritt (19) ei­ ne Trennwand (20) parallel zur Rückwand (18) in einem Mittelbereich vorgesehen ist, wobei die vertikalen Sei­ tenränder der Trennwand (20) in einem Abstand zu den entsprechenden Seitenwänden (17) des Verbrennungsofens angeordnet sind.
12. Verbrennungsofen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (20) über dem Rauchgasaustritt (19) eine obere Abdeckung (21) besitzt, welche sich bis zur Rückwand (18) des Verbrennungsofens erstreckt.
13. Verbrennungsofen nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (20) mit gegebenenfalls vorhandener oberer Abdeckung (21) aus hitzebeständigem Material ge­ bildet ist/sind.
14. Verbrennungsofen nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden innersten vertikalen Wärmetauscher­ flächen (16) an den beiden vertikalen Seitenrändern der Trennwand (20) anschließen und sich nach vorne bis in den Bereich der oberen Schwenktür (11) erstrecken, wobei eine gegebenenfalls vorhandene röhrenförmige Nachbrenn­ strecke (4) zwischen den beiden innersten Wärmetauscher­ flächen (16) angeordnet ist.
15. Verbrennungsofen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Brennkammer (13), die Nachbrennstrecke (4) und/oder die Trennwand (20) und die obere Abdeckung (21) austauschbare bzw. wechselbare modulare Bausteine sind oder ihrerseits aus modularen Einzelbausteinen zu­ sammengesetzt sind.
16. Verbrennungsofen nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein speicherprogrammierbares Steuergerät für die Ver­ brennung und die Ansteuerung des Verbrennungsofens (10) vorgesehen ist.
17. Verbrennungsofen nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrisches Heißluftgebläse zum automatischen Zünden des Feststoffs vorgesehen ist.
18. Verbrennungsofen nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine gestufte Primär-, Sekundär- und Tertiärluftzu­ gabe vorgesehen ist.
19. Verbrennungsofen nach einem der Ansprüche 3 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Schwenktür (11) zumindest ein Schauglas (6) aufweist.
20. Verbrennungsofen nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schaugläser (6) vorgesehen sind, wobei das eine Schauglas über und das andere Schauglas unter den verti­ kalen Wärmetauscherflächen (15, 16) angeordnet ist.
21. Verbrennungsofen nach einem der Ansprüche 3 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt zwischen oberer und unterer Schwenktür (11, 12) durch einen feststehenden Wassermantelabschnitt (22) überbrückt ist, welcher an der Schrankbasis befes­ tigt ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29822324U1 (de) 1998-12-15 1999-03-04 Viessmann Werke GmbH & Co., 35108 Allendorf Tragplatte für die Zünd- und Überwachungseinrichtung an Gasheizkesseln
WO2008068587A3 (en) * 2006-12-07 2008-12-04 Ecoflam Bruciatori S P A Burner unit and combustion device using said burner unit

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