DE19712261A1 - Elektronische Sicherung - Google Patents
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- H02H9/001—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection limiting speed of change of electric quantities, e.g. soft switching on or off
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Landscapes
- Dc-Dc Converters (AREA)
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
- Protection Of Static Devices (AREA)
Description
Sicherungen haben die Aufgabe, daß eine weitere Energiezufuhr
in ein fehlerhaftes Schaltungsteil verhindert werden soll. In
Schaltungsanordnungen wie beispielsweise DC-DC-Umrichtern,
bei denen eine Eingangsspannung in weitere geregelte Spannun
gen umgewandelt wird, ist besonders darauf zu achten, daß bei
fehlerhaften Schaltungsteilen diese von der Eingangsspannung
zu trennen sind, um Folgefehler wie z. B. eine Überhitzung
oder einen Brand zu vermeiden. In einem System, in welchem
mehrere solche Umrichter an einer Versorgungsleitung ange
schaltet sind, muß auf eventuell vorkommende Kurzschlüsse im
Eingangskreis dieser Umrichter geachtet werden. Da bei Kurz
schlüssen sehr große Ströme fließen (bis zu mehreren hundert
Ampere), kann eine Systemspannung für die Zeitspanne, bis ei
ne Sicherung anspricht, stark beeinflußt werden. Dies kann
auch zu Spannungseinbrüchen auf den Ausgängen der anderen Um
richter führen, die von der gleichen Systemspannung versorgt
werden. Ein Datenverlust und Neustarts wären die Folge. Um
dies zu verhindern, wird jeder Umrichter mit eigenen, von der
Systemspannung beispielsweise mit einer Diode entkoppelten
Kondensatoren ausgestattet. Bei Ausfall kann, aufgrund der
gespeicherten Energie in den Kondensatoren, eine Versorgung
eines Verbrauchers noch einige Zeit aufrecht erhalten werden.
Um einen Betrieb ohne Spannungseinbrüche zu ermöglichen, muß
die Kapazität der Kondensatoren groß genug sein, um vorkom
mende Spannungseinbrüche bei der Versorgungsspannung zu über
brücken. Die Dauer der kurzschlußbedingten Einbrüche hängt
unmittelbar vom Typ der verwendeten Sicherung ab. Je länger
die Auslösezeit ist, desto größere Kapazitäten müssen paral
lel zu den Eingängen der Verbraucher vorgesehen werden.
In der Vergangenheit wurden bevorzugt Schmelzsicherungen ver
wendet, da diese schneller als Automatensicherungen auslösen.
Automatensicherungen werden heute jedoch aus servicetechni
scher Sicht bevorzugt in Schaltungsanordnungen verwendet. Die
Automatensicherungen bringen jedoch den Nachteil mit sich,
daß sie eine längere Auslösezeit aufweisen und dadurch mit
größeren Kondensatoren ausgestattet werden müßten. Dies kann
jedoch aus Platz- und Kostengründen nicht umgesetzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine weitere Schal
tungsanordnung einer elektronischen Sicherung anzugeben.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen der Pa
tentansprüche 1 und 4.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß diese stör
unempfindlich ist und zu keinen Fehlabschaltungen bei kurz
zeitigen Spannungsschwankungen in der Versorgungsspannung
kommt. Darüber hinaus bringt die Erfindung den Vorteil mit
sich, daß auf größere Kondensatoren verzichtet werden kann.
Die Erfindung bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß die
Sicherung mit wenigen Komponenten gebildet und sehr kosten
günstig ist.
Die Erfindung bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß der
Schalttransistor nicht überlastet wird.
Weitere Besonderheiten sind in den Unteransprüchen angegeben.
Weitere Besonderheiten der Erfindung werden aus der nachfol
genden näheren Erläuterung zu einem Ausführungsbeispiel an
hand von Zeichnungen ersichtlich.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer elektronischen Siche
rung,
Fig. 2 eine schaltungstechnische Ausgestaltung und
Fig. 3 Spannungs- bzw. Stromkennlinien.
Am Schaltelement M1 z. B. einem MOSFET Schalttransistor kann
die Spannung zwischen Drain und Source, bei Strombegrenzung
abgegriffen werden. Da in dieser Zeit der Strom durch den
Schalttransistor M1 konstant ist, ist die Drain-Source-Span
nung ein direktes Abbild der momentanen Verlustleistung am
Schalttransistor M1. Durch Integration der Transistorspannung
ab einem wählbaren Schwellwert, erhält man ein Signal, das
der Verlustenergie entspricht. Aus den bekannten Safe Opera
tion Area SOAR-Diagrammen (z. B. Siemens Datenbuch SIPMOS-
Leistungstransistoren, 93/94, Seite 641) ist für jeden
Schalttransistor die maximal zulässige Energie zu entnehmen
bis dieser zerstört wird (Leistung × maximal zulässige Zeit).
In Fig. 1 ist das Prinzipschaltbild der elektronischen Siche
rung wiedergegeben. Die wesentlichen im Prinzipschaltbild
dargestellten Einheiten sind eine Einheit zur Hilfsspannungs
erzeugung HV, ein Stromregler SR (erste Auswerteeinheit), ein
Integrierer INT (zweite Auswerteeinheit), ein Komparator K
(zweite Auswerteeinheit) und ein Fehler-FlipFlop FF.
Eine Einrichtung zur Hilfsspannungsversorgung HV versorgt al
le zur Realisierung der Schaltungsanordnung nötigen Bauele
mente mit einer geregelten Spannung Vhilf.
Die erste Auswerteeinheit SR versucht durch Messen des IST-
Stromes (meßbar über die Spannung am Widerstand Shunt) einen
voreingestellten Sollstrom einzustellen. Dieser Stromregler
SR steuert im Normalbetrieb, in welchem der Strom deutlich
niedriger wie der voreingestellte Sollstrom ist, den Schalt
transistor M1 z. B. einen MOSFET, voll leitend. In Fällen, in
denen der Strom durch den Widerstand SHUNT den Sollwert zu
überschreiten versucht, wird dieser auf den Sollwert be
grenzt. Der Schalttransistor M1 wird von einem Pullup-
Widerstand R5 (Fig. 2) leitend gesteuert und vom Stromregler
SR bei Bedarf weniger leitend gesteuert. Im Kurzschlußfall
wird der Schalttransistor M1 so angesteuert, daß der Ein
gangsstrom des Umrichters auf den Sollstrom begrenzt wird.
Ein Fehler-FlipFlop FF, das bei der Inbetriebnahme des Um
richters (anlegen der Systemspannung) definiert in einem
HIGH-Zustand (High-Potential am Ausgang) gebracht wird, ist
über Entkoppeldioden D2, D3 mit dem Pullup-Widerstand R5 des
MOSFET M1 verbunden. Im Fehlerfall, d. h. bei einem Kurz
schluß, wird das Fehler-FlipFlop FF getriggert und die Span
nung Vgate wird bleibend zu null. Der Stromfluß durch den
MOSFET M1 wird damit unterbrochen. Das Fehler-FlipFlop FF
kann durch kurzzeitiges Wegnehmen der Systemspannung wieder
gesetzt werden. Liegt bei einer Inbetriebnahme bereits der
Kurzschluß vor, wird das Fehler-FLipFlop FF nach kurzer Zeit
getriggert und der MOSFET M1 abgeschaltet.
Im wesentlichen gibt es zwei unterschiedliche Fälle, bei de
nen erhöhte Eingangsströme auftreten bzw. in denen die Strom
begrenzung aktiv wird. Zum einen ist dies der Kurzschluß (in
Fig. 1 und 2 durch einen Schalter S symbolisiert) und zum
anderen ist dies das Laden der Kondensatoren CSP1 und CSP2. Ei
ne Abschaltung soll nur bei Kurzschluß erfolgen.
Die Schaltungsanordnung muß so dimensioniert sein, daß bei
einem Ladevorgang (worst case ist dabei die höchste Eingangs
spannung) die Abschaltgrenze nicht erreicht wird. Das heißt,
daß beim Laden der Safe Operating Area SOAR des MOSFET Tran
sistors M1 nicht verlassen wird.
Im Kurzschlußfall erfolgt eine Abschaltung sobald der einge
stellte Potentialwert am Komparator K erreicht ist.
In Fig. 2 ist eine schaltungstechnische Realisierung wieder
gegeben. Das Hilfsspannungsmodul HV versorgt die in der
Schaltungsanordnung vorgesehenen Schaltungskomponenten z. B.
OP1, . . . , OP4 mit einer Betriebsspannung. Diese Betriebsspan
nung wird beispielsweise durch eine Z-Diode Z1 vorgegeben.
Im störungsfreien Betrieb wird der Steuereingang des Schalt
transistors M1, der in dieser Schaltung als MOSFET ausgebil
det ist vom Pluspotential der Versorgungs-Spannungsquelle
(UBAT) über den Widerstand R1 und R5 (Pull-up Widerstand ange
steuert. Der Schalttransistor M1 wird durchgesteuert. Die Wi
derstände R2 und R3 bilden einen Referenzspannungsteiler für
den Operationsverstärker OP1. Am Minuseingang des Operations
verstärkers liegt die Potentialspannung die an dem Widerstand
SHUNT und dem Widerstand R4 abfällt an. Fließt im Fehlerfall
ein erhöhter Strom über den Widerstand SHUNT so wird durch
den Operationsverstärker OP1 und über die Diode D1 die Span
nung VGate am Steuereingang des Schalttransistor M1 verrin
gert. Der Strom durch den Schalttransistor M1 wird dadurch
reduziert. Der Kondensator C3 der den Steuereingang mit dem
Sourceanschluß des Schalttransistors M1 verbindet, soll bei
einem Steckvorgang ein Durchschalten von M1 aufgrund der
Millerkapazität im Schalttransistors M1 verhindern. Der Kon
densator C2 ist ein Regelelement für den Stromregler SR.
Das Fehler-FlipFlop FF nimmt am Ausgang FF-OK nach der Ein
schaltphase einen Highzustand an. Ein Rücksetzen des Fehler-
FlipFlops FF findet nur dann statt wenn am Ausgang des Opera
tionsverstärkers OP3 Low-Potenial anliegt(Kurzschluß ist er
kannt worden). Gleichzeitig wird über die Diode D3 an den
Steuereingang des Schaltransistors M1 ein Low-Potential ange
legt. Der Operationsverstärker OP2 hält sich über den Wider
stand R9 selbst auf Low-Potential.
Die Schaltungseinheit INT integriert die am Schalttransistor
M1 abfallende Spannung (der Spannungsabfall am Widerstand
SHUNT ist vernachlässigbar klein). Ein Spannungsabfall am
Schalttransistor M1 tritt nur dann auf, wenn dieser über den
Operationsverstärker OP1 im Strombegrenzungsfall angesteuert
wird. Damit das Schaltungsmodul INT erst ab einen vorgebbaren
Spannungswert zum Aufintegieren beginnt wird dieser am Minus
eingang des Operationsverstärkers OP4 über den Widerstand
R13, R12 eingestellt. Aufgrund dieser Referenzspannung inte
griert der Integrierer (ein nicht invertierender Integrierer)
erst, wenn die Stromregelung der ersten Auswerteeinheit an
spricht. Dieser Zeitpunkt liegt dann vor, wenn die über den
Widerstand R15 (Spannungsteiler R16, R15) abfallende Spannung
größer ist als die Referenzspannung an R13. Durch den Kompa
rator K kann die maximale zulässige Energie die im Strombe
grenzungsfall am Schalttransistor M1 umgesetzt werden darf
begrenzt werden. Durch einen am Pluseingang des Komparators K
angeordneten Spannungsteiler R10, R11 wird hierzu ein Span
nungswert eingestellt. Am Minuseingang des Komparators K wird
die Istspannung des Integrators INT angelegt. Sobald der
Spannungswert am Ausgang des Integrierens INT den am Plusein
gang anliegenden Spannungswert überschreitet, liegt am Aus
gang des Komparators ein Low-Potential. Dieses Low-Potential
triggert einerseits das Fehler-FlipFlop FF und legt das Low-
Potential über die Diode D4, D2 an den Steuereingang des
Schalttransistors M1.
Das in der Hauptzuführung des DC-DC Umrichters angeordnete
Filter, bestehend aus einer verkoppelten Drossel L1, L2 und
einem vor- und nachgeschalteten Kondensator CSP1, CSP2, hat
im wesentlichen die Aufgabe, Impulsströme aufzufangen.
Die zwischen dem Schalttransistor M1 und der Induktivität L2
angeordneten Entkoppeldiode ED soll eine Entladung der Kon
densatoren CSP1, CSP2 bei einem Spannungseinbruch der Sy
stemspannung (UBAT) verhindern. Das Laden der Kondensatoren
CSP1, CSP2 führt nicht zur Abschaltung. Die Drossel zwischen
CSP1 und CSP2, welche mit diesen einen Schwingkreis bildet, be
einträchtigt nicht die Funktion der elektronischen Sicherung.
In den Signalverläufen 3a bis 3l sind Spannungsverläufe bzw.
Stromverläufe der in Fig. 1, 2 dargestellten Schaltungsanord
nung wiedergegeben. Anhand der dargestellten Verläufe soll
die Funktion der elektronischen Sicherung veranschaulicht
werden.
In den Diagrammen 3a, 3d, 3g, 3j ist die Systemspannung
(UBAT) und die Spannung Vdrain am Drainanschluß des Schalt
transistors M1 wiedergegeben.
In den Diagrammen 3b, 3e, 3h, 3k ist der Strom durch den Wi
derstand SHUNT und durch den Widerstand RMESS aufgezeichnet.
In den Diagrammen 3c, 3f, 3i, 3l sind die Spannungsverläufe
am Ausgang des Integrierers Vint,lgnd, die Vergleichsspannung
am Komparator Vkomp,lgnd und die Ausgangsspannung am Fehler-
Flipflop wiedergegeben.
In den Signalverläufen 3a, 3b und 3c ist der Ladenvorgang der
Kondensatoren CSP1, CSP2 beim Einschalten der Systemspannung
wiedergegeben.
Kurz nach dem Einschalten der Systemspannung VEIN beginnt die
Strombegrenzungsregelung die Kondensatoren CSP1 und CSP2 defi
niert mit I(SHUNT) zu laden. Dies führt-zu einem Abfall der
Drain-Spannung am MOSFET. Der Umrichter ist in dieser Zeit
als inaktiv angenommen (I(RMESS)=0). Die durch den Integrator
INT integrierte Spannung überschreitet nicht den am Kompara
tor vorgegebenen Vergleichswert. Das Ausgangssignal des Feh
ler-FlipFlops(V(FF-OK, LGND)) wird während des Hochlaufs
nicht rückgesetzt. Es erfolgt keine Abschaltung.
In den Signalverläufen 3d bis 3f ist ein Einbruch der Versor
gungsspannung und ein erneuter Ladevorgang dargestellt.
Der Umrichter sei aktiv und benötige eine konstante Ausgangs
leistung. Wenn die Systemspannung einbricht, kann der Ver
braucher (Umrichter) weiter betrieben werden. Die Spannung an
den Kondensatoren CSP1 und CSP2 (z. B. Elkos) beginnt zu sinken
(3d), dabei nimmt der Eingangsstrom des Umrichters zu, je
kleiner die Spannung wird (konstante Leistung). Wenn eine un
tere Spannungsgrenze erreicht ist, schaltet der Umrichter ab
(I(RMESS)=0) (3e). Wenn die Systemspannung wiederkehrt beginnt
im wesentlichen der gleiche Vorgang wie er in den Signalläu
fen 3a, 3b, 3c dargestellt ist. Der einzige Unterschied ist
jedoch, daß die Kondensatoren nun mit einem um den Umrichter
strom reduzierten Strom geladen werden und damit die Spannung
an den Kondensatoren weniger steil ansteigt. Auch in diesem
Fall bleibt die Belastung des Schalttransistors M1 unter ei
nem vorgegebenen Grenzwert. Der Schalttransistor M1 wird
nicht gesperrt.
In den Signalverläufen 3g bis 3i sind die Strom und Span
nungsverläufe während eines Kurzschlusses wiedergegeben.
Mit Hilfe des dargestellten Schalters S wird ein 100 m Ohm
Kurzschluß erzeugt. Der Kurzschlußstrom ist am Strom I(RMESS)
direkt meßbar. Durch die schnelle Strombegrenzungsregelung
fließt über den MOSFET, bis auf eine kurze Stromspitze, nur
ein Begrenzungsstrom. Nachdem die Drain-Spannung am MOSFET
gar nicht oder nur geringfügig abnimmt, läuft die Spannung am
Integrierer rasch auf einen Ansprechwert hoch. Das Fehler-
FlipFlop wird getriggert (V(FF-OK, LGND). Am Ausgang des
Kippgliedes liegt LOW-Potential. Es kommt zur Abschaltung des
Schalttransistors.
In den Signalverläufen 3j bis 3l ist ein Kurzschluß bei einem
Steckvorgang wiedergegeben. Der Spannungsabfall zwischen
Source und Drain hält unvermindert an, die Spannung wird
rasch aufintegriert. Der Komparator schaltet bei Erreichen
des Vergleichswertes auf Low-Potential und triggert das Feh
ler-FlipFlop FF. Der Transistor M1 wird abgeschaltet.
Systeme, in denen alle Umrichter mit einer wie oben beschrie
benen Sicherung ausgestattet sind, benötigen keine zusätzli
che Überbrückungszeit. Dies wirkt sich positiv auf Kosten und
Volumenbedarf der Umrichter aus.
Claims (10)
1. Verfahren zum Abtrennen eines Verbrauchers von einer Span
nungsquelle (UBAT) bei Kurzschluß, wobei bei Überschreiten
eines von einer ersten Auswerteeinheit (SR) ermittelten Kurz
schlußstromes dieser begrenzt oder der Verbraucher durch eine
Ansteuerung eines Schaltelementes (M1) von der Spannungs
quelle getrennt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem überhöhten Ausgangsstrom das Schaltelement (M1)
hochohmig gesteuert wird,
daß der Spannungsabfall am Schaltelement (M1) durch eine
zweite Auswerteeinheit (A) ausgewertet wird und
daß bei Überschreiten eines Vergleichswertes das Schaltele
ment (M1) gesperrt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spannungsabfall am Schaltelement (M1) in der Aus
werteeinheit (A) integriert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Kurzschluß das Schaltelement (M1) gesperrt bleibt,
bis der Verbraucher (V) wieder an die Spannungsquelle (VBAT)
angeschlossen wird oder die Spannungsquelle erneut aktiviert
wird.
4. Schaltungsanordnung zum Abtrennen eines Verbrauchers (U)
von einer Spannungsquelle (VBAT) bei Kurzschluß mit einer er
sten Auswerteeinheit (SR) zur Ermittlung und Begrenzung eines,
Kurzschlußstromes oder Trennung des Verbrauchers (V) von der
Spannungsquelle (UBAT) durch Ansteuerung eines Schaltelemen
tes (M1), das zwischen der Spannungsquelle und dem Verbrau
cher eingeschaltet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine zweite Auswerteeinheit (A) mit einem Integrator
(INT) und einem Komparator (K) zur Überwachung der am Schalt
element abfallenden Spannung vorgesehen ist,
daß ein erster Eingang des Integrators (INT) mit dem Ausgang
des Schaltelementes (M1) verbunden ist,
daß ein zweiter Eingang des Integrators mit einem Bezugspo
tential verbunden ist und
daß der Ausgang des Komparators mit einem Steuereingang des
Schaltelementes (M1) verbunden ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Auswerteeinheit (SR) einen Differenzverstärker
(OP1) mit Referenzeingang zur Ansteuerung des Schaltelementes
(M1) aufweist,
daß der Integrator (INT) der zweiten Auswerteeinheit (A)
durch einen zweiten Differenzverstärker (OP4) gebildet ist,
wobei ein erster Eingang des zweiten Differenzverstärkers
(OP4) mit dem Referenzeingang verbunden ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweiter Eingang des Differenzverstärkers (OP4) über
einen Spannungsteiler (R15, R16) mit einem Ausgang (VDRAIN)
des Schaltelementes (M1) verbunden ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Integrator (INT) ein nichtinvertierender Integrator
ist.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang des Komparators (K) mit dem Steuereingang des
Schaltelementes (M1) verbunden ist.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang eines Kippgliedes (FF) mit dem Steuereingang
des Schaltelementes (M1) verbunden ist.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang des Komparators (K) über einen Spannungstei
ler mit einem ersten Eingang eines Differenzverstärkers
(OP2) des Kippgliedes (FF) verbunden ist.
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