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DE19710007A1 - Rückenlehne für eine Sitzfläche - Google Patents

Rückenlehne für eine Sitzfläche

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Publication number
DE19710007A1
DE19710007A1 DE1997110007 DE19710007A DE19710007A1 DE 19710007 A1 DE19710007 A1 DE 19710007A1 DE 1997110007 DE1997110007 DE 1997110007 DE 19710007 A DE19710007 A DE 19710007A DE 19710007 A1 DE19710007 A1 DE 19710007A1
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DE
Germany
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backrest
seat
anchoring element
rear edge
backrest according
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Withdrawn
Application number
DE1997110007
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Dr Poehner
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/02Details
    • G01J1/04Optical or mechanical part supplementary adjustable parts

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Rückenlehne, die lösbar im Bereich des hinteren Randes einer Sitzfläche be­ festigbar ist.
Sitzmöbel, etwa Stühle oder Bänke, sind im Bereich des hinteren Randes ihrer Sitzfläche in der Regel mit einer Rückenlehne versehen, welche dem Benutzer ein bequemes und entspanntes Sitzen ermöglicht. Insbesondere bei längerzeitiger Benutzung ist die stützende Wirkung der Rückenlehne zudem aus ortho­ pädischer und ergonomischer Sicht von erheblicher Bedeutung, da sie einer Überbelastung des Rückens und damit verbundenen Schmerzen vorbeugt. Gelegent­ lich lassen sich Rücken lehnen zur Vereinfachung von Lagerung und Transport des Sitzmöbels abnehmen. In der Regel umfaßt die Rückenlehne neben der Lehnen­ fläche einen Haltebügel oder eine Stütze, die sie mit anderen Bauelementen verbindet, wobei eine Stütze auch einteilig mit der Lehne ausgebildet sein kann.
Auf Fest- und Sportveranstaltungen sowie in Bier­ gärten sind preiswerte, einfache Sitzbänke ohne Lehne gebräuchlich, die mit geringem Aufwand rasch aufstellbar sind und die sich platzsparend lagern sowie transportieren lassen. Rückenlehnen sind für derartige Sitzbänke unbekannt, da sie im Fall einer starren Anbringung die Handhabung der häufig umzu­ stellenden Bänke erheblich erschweren. Dennoch be­ steht ein großer Bedarf nach derartigen Bänken mit Rückenlehne, da die Benutzungsdauer, etwa bei einer Festveranstaltung oder in einem Biergarten, meist im Bereich mehrerer Stunden liegt. Somit sind ge­ bräuchliche Bänke für gesunde Personen zumindest unbequem und verursachen bei Personen mit Rücken­ schäden häufig erhebliche Schmerzen.
Davon ausgehend hat sich die Erfindung die Entwick­ lung einer Rückenlehne zur Aufgabe gestellt, die sich mit geringem Aufwand stabil an einer Sitzflä­ che, insbesondere einer Sitzbank, befestigen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rückenlehne an einem Verankerungselement angebracht ist, das Verankerungselement derart an die Sitzfläche anlegbar ist, daß es sie übergreift, und das Verankerungselement und/oder die Rücken­ lehne Anlageflächen aufweisen, die im angelegten Zustand des Verankerungselementes am vorderen und hinteren Rand der Sitzfläche sowie im Bereich des hinteren Randes an der Oberseite und beabstandet von der Rückenlehne an der Unterseite der Sitzflä­ che anliegen.
Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, die Rückenlehne an einem Verankerungselement anzubrin­ gen, das an die Sitzfläche anlegbar ist und sie da­ bei übergreift. Auf diese Weise lassen sich Anlage­ flächen an der Sitzfläche sowohl an ihrer Ober- und Unterseite als auch an ihrem vorderen und hinteren Rand vorsehen. Dabei verhindern die Anlageflächen am vorderen und hinteren Rand der Sitzfläche, daß sich die Rückenlehne in horizontaler Richtung nach vorn oder hinten gegenüber der Sitzfläche verschie­ ben läßt. Die Anlagefläche an der Oberseite der Sitzfläche ist im Bereich ihres hinteren Randes an­ geordnet, so daß sie sich nahe der Rückenlehne be­ findet und darauf vertikal von oben wirkende Kräfte optimal aufnimmt. Dagegen ist die Anlagefläche auf der Unterseite der Sitzfläche von der Rückenlehne beabstandet. Der Zweck dieser Anlagefläche besteht in der Aufnahme der beim Anlehnen an die Rücken­ lehne entstehenden Drehmomente. Ein großer Abstand vom Drehpunkt, der durch die Anlagefläche an der Oberseite der Sitzfläche gegeben ist, stellt in diesem Fall eine gute Aufnahme der Kräfte sicher.
Grundsätzlich ist es denkbar, sämtliche Anlageflä­ chen am Verankerungselement vorzusehen, das vor­ zugsweise aus einem starren Material, etwa Holz, Kunststoff oder Stahl besteht. Alternativ können einige der Anlageflächen an der Rückenlehne bzw. ihrer Stütze angeordnet sein.
Die vorgeschlagene Rückenlehne ermöglicht ein be­ quemes Sitzen auf Bänken, wie sie beispielsweise bei Festveranstaltungen und in Biergärten gebräuch­ lich sind. In gleicher Weise läßt sich die Lehne jedoch auch für andere Sitzflächen, beispielsweise einen Hocker verwenden. Das allseitige Anliegen an der Sitzfläche gewährleistet den sicheren Halt der Lehne durch das Verankerungselement. Insbesondere sind weder Klemmschrauben noch andere, lediglich mit Aufwand oder Werkzeugen zu lösende Befesti­ gungsmittel erforderlich. Die weitgehend einheitli­ chen Maße gebräuchlicher Sitzbänke stellen dabei einen weiten Einsatzbereich der Rückenlehne sicher. Die Verwendung erfolgt bevorzugt in der Weise, daß der Benutzer seine eigene Rückenlehne zur jeweili­ gen Veranstaltung mitbringt. Alternativ ist denk­ bar, daß der Veranstalter Rückenlehnen gegen eine Gebühr oder ein Pfand an die Benutzer ausleiht. Da sich die Lehnen nach der Benutzung leicht wieder abnehmen lassen, wird die Handhabung und Verstau­ barkeit der Bänke nicht beeinträchtigt.
Für die Anordnung des Verankerungselementes bezüg­ lich der Sitzfläche sind zwei unterschiedliche Mög­ lichkeiten denkbar. In einer bevorzugten Ausgestal­ tung der Erfindung ist das Verankerungselement plattenförmig und liegt flach auf der Oberseite der Sitzfläche auf. Die Anlageflächen auf der Unter­ seite und am vorderen Rand der Sitzfläche sind in diesem Fall an einem Hakenteil des Verankerungsele­ mentes angeordnet, das den vorderen Rand der Sitz­ fläche umgreift. Das Hakenteil kann Bestandteil des Verankerungselementes sein, etwa indem der Randbe­ reich des Verankerungselementes durch Abkanten zu einem Hakenprofil gebogen wird. Alternativ wird ein Hakenteil am Verankerungselement befestigt. Der Vorteil des auf der Sitzfläche aufliegenden Veran­ kerungselementes besteht in seiner hervorragenden Fixierung durch das Körpergewicht des Benutzers. Auf diese Weise ist ein sicherer Halt auch bei ver­ gleichsweise großem Spiel zwischen den Anlageflä­ chen des Verankerungselementes und der Sitzfläche gegeben. Zweckmäßig ist die Dicke des Verankerungs­ elementes in diesem Fall vergleichsweise gering, etwa im Bereich einiger Millimeter, da sein Über­ stand über die umgebende Sitzfläche ansonsten das bequeme Sitzen des Benutzers beeinträchtigt.
Ist die Unterseite der Sitzfläche offen zugänglich, wie es bei einer Sitzbank oder einem Hocker in der Regel der Fall ist, läßt sich das Verankerungsele­ ment in einer alternativen Ausgestaltung der Erfin­ dung auch auf ihrer Unterseite anordnen. Rücken­ lehne oder Verankerungselement weisen in diesem Fall eine profilförmige Aussparung auf, die auf den hinteren Rand der Sitzfläche aufschiebbar ist. Sie verhindert Verschiebungen der Rückenlehne nach oben, nach unten und in Richtung auf den vorderen Rand der Sitzfläche. Das Abziehen der Aussparung vom hinteren Rand verhindert eine am vorderen Rand der Sitzfläche angeordnete Anlagefläche, die am Verankerungselement fixiert ist. Da die Oberseite der Sitzfläche nicht durch das Verankerungselement unterteilt wird, ist in diesem Fall ein bequemes Sitzen des Benutzers möglich.
Ist das Verankerungselement auf der Unterseite der Sitzfläche angebracht, wird vorgeschlagen, daß die Anlagefläche am vorderen Rand der Sitzfläche ela­ stisch beweglich ist. Sie kann beispielsweise von einem federnden Blech gebildet werden, das endsei­ tig an das Verankerungselement angesetzt ist. Auf diese Weise lassen sich Fertigungstoleranzen oder geringfügig unterschiedliche Abmessungen der Sitz­ bänke ausgleichen. Weiterhin läßt sich durch eine federnde Anlagefläche eine Verrastung des Veranke­ rungselementes mit der Sitzbank erreichen, speziell wenn die Anlagefläche einen gewölbten oder mit ei­ ner Kante versehenen vorderen Sitzflächenrand hin­ tergreift.
Eine vorteilhaft ausgestaltete Rückenlehne ist ver­ schwenkbar am Verankerungselement befestigt. Auf diese Weise läßt sie sich bequem zum Transport mit dem Verankerungselement zusammenlegen. Weiterhin ist in der Folge auch ein Mittelplatz auf einer Bank, die an einem Tisch steht und deren Außen­ plätze besetzt sind, bequem zu erreichen und zu verlassen. Zu diesem Zweck wird die Rückenlehne parallel zur Sitzfläche verschwenkt, so daß sie sich bequem übersteigen läßt. Somit ist sowohl die bequeme Benutzbarkeit als auch die Erreichbarkeit sämtlicher Sitzplätze einer Bank gegeben.
Vorzugsweise ist der Schwenkbereich der Rückenlehne von einem Anschlag begrenzt, der ihre sichere Ab­ stützung in den Endpositionen gewährleistet. Alter­ nativ ist eine Arretierungsvorrichtung zwischen Rückenlehne und Verankerungselement denkbar, mit dem gegebenenfalls die Neigung der Rückenlehne stu­ fenlos oder in Rasterpositionen einstellbar ist.
Bevorzugt ist der hintere Rand der Sitzfläche der Anschlag, der die Verschwenkung der Rückenlehne be­ grenzt. Die Anlagefläche, die am hinteren Rand der Sitzfläche anliegt, ist in diesem Fall unterhalb der Schwenkachse an der Rückenlehne bzw. ihrer Stütze angeordnet. Wird die Lehne aus einer zur Sitzfläche parallelen Position in die Senkrechte geschwenkt, so bewegt sich die Anlagefläche um die Drehachse nach unten und kommt am hinteren Rand der Sitzfläche zum Anliegen. Auf diese Weise wird das Eigengewicht des sich an der Rückenlehne abstützen­ den Benutzers zur Fixierung des Verankerungselemen­ tes genutzt. Bei entsprechender Formgebung des Ha­ kenteils am vorderen Rand der Sitzfläche ist das Abnehmen des Verankerungselementes nur bei herabge­ schwenkter Lehne möglich. Eine sichere Verriegelung während der Benutzung ist die vorteilhafte Folge. Darüber hinaus bewirkt die Klemmwirkung zwischen Rückenlehne und Sitzfläche eine spielfreie Fixie­ rung der Lehne mit Verankerungselement. Schließlich stellt der Rand der Sitzfläche einen sicheren und belastbaren Anschlag für die Rückenlehne dar, der sie in ihrer Position fixiert.
Alternativ oder ergänzend zu einer verschwenkbaren Verbindung ist die Rückenlehne zweckmäßig lösbar in eine Aufnahme des Verankerungselementes eingesetzt, beispielsweise eine Führung am hinteren Rand des Verankerungselementes, in welche sich die Stütze der Rückenlehne einschieben läßt. Auf diese Weise läßt sich die Vorrichtung zum Transport zerlegen und die Lehne zum Übersteigen der Sitzfläche vom Verankerungselement abziehen.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß zumindest eine der Anlageflächen an der Sitzfläche in ihrer Posi­ tion verstellbar ist. Auf diese Weise lassen sich insbesondere Anpassungen des Verankerungselementes an unterschiedliche Breiten oder Dicken der Sitz­ fläche vornehmen. Denkbar ist auch, daß mehrere An­ lageflächen verstellbar sind.
Eine vorteilhafte Realisierung der Verstellbarkeit besteht darin, tellerförmige Anlageflächen an einem Gewindebolzen mit endseitigem Griffteil anzubrin­ gen. Der Gewindebolzen durchgreift die Rückenlehne bzw. das Verankerungselement in einer Gewindeboh­ rung, so daß sich die Position der Anlagefläche durch Drehen des Griffteils in Richtung der Längsachse des Gewindebolzens verändern läßt.
Insbesondere wenn das Verankerungselement auf der Oberseite der Sitzfläche aufliegt, handelt es sich bevorzugt um ein Flacheisen. Auf diese Weise wird eine gute mechanische Stabilität bei geringer Dicke gewährleistet. In der Folge besteht die Möglichkeit eines bequemen Sitzens für den Benutzer.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Rückenlehne oder das Verankerungselement ein Sitzkissen auf, das speziell ein auf der Ober­ seite der Sitzfläche verlaufendes Verankerungsele­ ment überdeckt. Neben einer Befestigung des Sitz­ kissens an der Rückenlehne bzw. dem Verankerungs­ element läßt sich das Sitzkissen auch lose auf Sitzfläche bzw. Verankerungselement auflegen. Somit ist eine hohe Bequemlichkeit für den Benutzer auch dann gewährleistet, wenn das Verankerungselement oberhalb der Sitzfläche befindlich ist. Der Sitz­ komfort ist im Vergleich zu einer gewöhnlichen Holzbank erheblich verbessert.
Um das bequeme Tragen zu ermöglichen, etwa wenn je­ der Benutzer seine eigene Rückenlehne zu einer Festveranstaltung mitbringt, wird ein daran ange­ brachter Tragegriff oder eine Grifföffnung vorge­ schlagen. Für die Anordnung der Grifföffnung bietet sich speziell die Lehnenfläche der Rückenlehne an. Ebenso kann an der Rückseite der Rückenlehne ein Tragegriff aus starrem oder flexiblen Material be­ festigt sein.
Veranstaltungen werden in der Regel von Paaren oder Gruppen von Personen besucht. Daher ist es von Vor­ teil, wenn die Lehne von einem Paar gemeinsam be­ nutzbar ist. Zu diesem Zweck entspricht die Breite der Lehne zumindest der Breite zweier Personen. Al­ ternativ besteht die Möglichkeit, daß mehrere Leh­ nen für jeweils eine Person miteinander verbunden sind, etwa an einem gemeinsamen Verankerungselement befestigt sind. In beiden Fällen entsteht ein ein­ teiliger Aufbau, der sich bequem von einer Person zum Veranstaltungsort tragen und dort an der Sitz­ fläche anbringen läßt.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er­ findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei­ bungsteil entnehmen, in dem Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung näher erläutert sind. Sie zeigt in prinzipienhafter Darstellung
Fig. 1: Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Rückenlehne,
Fig. 2: Ansicht der Rückenlehne in Fig. 1,
Fig. 3: Querschnitt durch eine alternative Aus­ gestaltung der Rückenlehne.
Fig. 1 gibt den Querschnitt durch eine Rückenlehne (1) wieder, die mit einem Verankerungselement (2) an einer Sitzfläche (3), beispielsweise einer Sitz­ bank befestigt ist. Die Rückenlehne (1) umfaßt die Lehnenfläche (4) und die nach unten daran einteilig anschließende Stütze (5), die durch eine Schwenkachse (6) mit dem Verankerungselement (2) drehbar verbunden ist.
Das Verankerungselement (2) liegt auf der Oberseite (7) der Sitzfläche (3) auf und übergreift sie in ihrer gesamten Breite, wobei ein endseitiges Haken­ teil (8) den vorderen Rand (9) der Sitzfläche um­ greift und sowohl daran als auch an der Unterseite (10) anliegt. Auch am hinteren Rand (11) der Sitz­ fläche (3) ist eine Anlagefläche (12) vorhanden, die unterhalb der Schwenkachse (6) an der Stütze (5) der Rückenlehne (1) angebracht ist. Durch das Zurückschwenken der Rückenlehne (1) wird somit eine allseitige, sichere Fixierung an der Sitzfläche (3) mit dem Verankerungselement (2) gewährleistet.
Die Anlagefläche (12) ist zur Verstellung an einem Gewindebolzen (13) befestigt, der mit einem Griff­ teil (14) drehbar ist, um eine Anpassung an Sitz­ flächen (3) unterschiedlicher Breite zu gestatten. Ein Sitzkissen (15) deckt das Verankerungselement (2) und die Sitzfläche (3) auf der Oberseite (7) ab und ermöglicht dem Benutzer somit ein bequemes Sit­ zen.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht dieser Ausgestaltung un­ ter Weglassung des Sitzkissens (15). Dabei ist ins­ besondere der Aufbau der Rückenlehne (1) aus einer Lehnenfläche (4) und einer Stütze (5) gut erkenn­ bar. Eine Grifföffnung (16) in der Lehnenfläche (4) ermöglicht das bequeme Tragen der Rückenlehne (1). Wird die Rückenlehne (1) in Pfeilrichtung parallel zur Sitzfläche (3) verschwenkt, so läßt sie sich bequem übersteigen, wenn der Benutzer seinen Platz erreichen oder verlassen will.
Bei der alternativen Ausgestaltung in Fig. 3 ist das Verankerungselement (2) auf der Unterseite (10) der Sitzfläche (3) angeordnet. Die Belastbarkeit der Rückenlehne (1) in vertikaler Richtung wird in diesem Fall sichergestellt, indem eine profilför­ mige Aussparung (17) des Verankerungselementes (2) auf den hinteren Rand (11) der Sitzfläche (3) auf­ geschoben wird. Die Festlegung des Verankerungsele­ mentes (2) am vorderen Rand (9) der Sitzfläche er­ folgt mittels eines federnden Blechstreifens (18), der den Rand (9) hakenartig umgreift und damit eine verbesserte Fixierung des Verankerungselementes (2) und folglich der Rückenlehne (1) an der Sitzfläche (3) gewährleistet.
Im Ergebnis entsteht somit eine Rückenlehne von einfachem Aufbau, die sich leicht und sicher an Sitzbänken befestigen läßt und die ein bequemes Sitzen ermöglicht.

Claims (13)

1. Rückenlehne, die lösbar im Bereich des hinteren Randes einer Sitzfläche befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Rückenlehne (1) an einem Verankerungsele­ ment (2) angebracht ist,
  • - das Verankerungselement (2) derart an die Sitz­ fläche (3) anlegbar ist, daß es sie übergreift,
  • - und das Verankerungselement (2) und/oder die Rüc­ kenlehne (1) Anlageflächen (12) aufweisen, die im angelegten Zustand des Verankerungselementes (2) am vorderen und hinteren Rand (9, 11) der Sitzfläche (3) sowie im Bereich des hinteren Randes (11) an der Oberseite (7) und beabstandet von der Rücken­ lehne (1) an der Unterseite (10) der Sitzfläche (3) anliegen.
2. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Verankerungselement (2) platten­ förmig geformt und flach auf die Oberseite (7) der Sitzfläche (3) auflegbar ist und die Anlageflächen auf der Unterseite (10) und am vorderen Rand (9) der Sitzfläche (3) an einem Hakenteil (8) des Ver­ ankerungselementes (2) angeordnet sind, das den vorderen Rand (2) umgreift.
3. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Unterseite (10) der Sitzfläche (3) offen zugänglich ist und das Verankerungsele­ ment (2) auf der Unterseite (10) anbringbar ist und die Rückenlehne (1) oder das Verankerungselement (2) eine profilförmige Aussparung (17) aufweisen, die auf den hinteren Rand (11) der Sitzfläche (3) aufschiebbar ist.
4. Rückenlehne nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Anlagefläche am vorderen Rand (9) der Sitzfläche (3) elastisch beweglich ist.
5. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücken­ lehne (1) verschwenkbar am Verankerungselement (2) befestigt ist.
6. Rückenlehne nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schwenkbereich von einem Anschlag begrenzt ist.
7. Rückenlehne nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Anlagefläche (12), die am hinte­ ren Rand (11) der Sitzfläche (3) anliegt, unterhalb der Schwenkachse (6) an der Rückenlehne (1) ange­ ordnet ist.
8. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Veranke­ rungselement (2) eine Aufnahme aufweist, in welche die Rückenlehne (1) lösbar eingesteckt ist.
9. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder meh­ rere Anlageflächen (12) an der Sitzfläche (3) in ihrer Position verstellbar sind.
10. Rückenlehne nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Anlagefläche (12) an einem Ge­ windebolzen (13) mit endseitigem Griffteil (14) an­ gebracht ist, der die Rückenlehne (1) oder das Ver­ ankerungselement (2) in einer Gewindebohrung durch­ greift.
11. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücken­ lehne (1) oder das Verankerungselement (2) ein Sitzkissen (15) aufweist.
12. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, gekennzeichnet durch einen Tragegriff oder eine Grifföffnung (16).
13. Rückenlehne nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Rückenlehne (1) der Breite von mindestens zwei Per­ sonen entspricht oder mehrere Rückenlehnen (1) mit­ einander verbunden sind.
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