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DE19710765C2 - Übungsvorrichtung zur Schulung im Friseurberuf, sowie behaarter und unbehaarter Übungskopf und Rasterkappe für den unbehaarten Übungskopf - Google Patents

Übungsvorrichtung zur Schulung im Friseurberuf, sowie behaarter und unbehaarter Übungskopf und Rasterkappe für den unbehaarten Übungskopf

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DE19710765C2
DE19710765C2 DE19710765A DE19710765A DE19710765C2 DE 19710765 C2 DE19710765 C2 DE 19710765C2 DE 19710765 A DE19710765 A DE 19710765A DE 19710765 A DE19710765 A DE 19710765A DE 19710765 C2 DE19710765 C2 DE 19710765C2
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DE
Germany
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head
training
exercise
hairless
hairline
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DE19710765A1 (de
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Robert Kilian
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • G09B19/0076Body hygiene; Dressing; Knot tying
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D44/00Other cosmetic or toiletry articles, e.g. for hairdressers' rooms
    • A45D44/14Stands for performing hairdressing work; Postiche heads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Übungsvorrichtung zur Schulung im Friseurberuf, die aus einem unbehaarten Übungskopf mit Rasterkappe sowie einem behaarten Übungskopf besteht. Die Erfindung betrifft weiterhin jeweils für sich die Rasterkappe sowie den unbehaarten und den behaarten Übungskopf.
Stand der Technik.
Zur Schulung im Schneiden und Frisieren werden behaarte Übungs­ köpfe aus Kunststoffmaterialien mit implantierten menschlichen Haaren verwendet. Weiterhin werden in Verbindung mit den be­ haarten Übungsköpfen auch unbehaarte Übungsköpfe mit einer übergezogenen Kappe verwendet, die aus einem elastischen Material besteht und auf deren Außenseite ein Raster angebracht ist. Auf dieser Kappe können die Abteilungslinien für die jeweilige Basis­ technik eingezeichnet werden, die der Frisur entspricht, welche der behaarte Übungskopf erhalten soll.
In US 4,403,962 wird ein Übungskopf mit menschlichem oder künstlichem Haar beschrieben, bei dem die behaarten Segmente markiert und indiziert sind, damit der Unterweisende die verschiedenen Frisiertechniken demonstrieren und den Lernenden bei der Ausübung dieser Techniken leiten kann. Die Markierungen sowie Indizierungen werden sichtbar, wenn das Haar bearbeitet wird.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster DE 91 02 525.7 U1 wird ein Kunstkopf mit oder ohne Haarfrisur als Schulungsobjekt bei der Friseur- und/oder Kosmetikausbildung geschützt. Dieser Kunstkopf weist eine natürlich ausgebildete, mindestens teilweise auswechselbare oder ergänzende Gesichtsmaske auf.
Das deutsche Gebrauchsmuster DE 87 13 530.2 U1 beschreibt einen Modelkopf zur Schaffung von Haarfrisuren mit einem Grundteil und einem lösbar mit dem Grundteil verbundenen Haarträgerteil. Dabei besteht (1) das Haarträgerteil im wesentlichen aus einem formstabilen Körper, der in eine Ausnehmung im Grundteil lösbar eingesetzt ist, deren oberer Rand im wesentlichen der Kontur der Außenfläche des Haarträgerteils folgt, sind (2) die Außenfläche des Haarträgerteils und eine den oberen Rand der Ausnehmung als Begrenzungslinie aufweisende Außenfläche des Grundteils im wesentlichen bündig zueinander und sind (3) die Haare fest mit dem Haarträgerteil verbunden.
Das deutsche Gebrauchsmuster DE 88 09 979.2 U1 beschreibt ebenfalls einen Modellkopf zur Schaffung von Haarfrisuren mit einem Grundteil und einem lösbar mit dem Grundteil verbundenen Haarträgerteil sowie einer Gesichtsmaske. Dabei besteht die Gesichtsmaske aus einem im wesentlichen formstabilen Körper, der in eine Ausnehmung im Grundteil eingesetzt ist, wobei der Körper mit dem Grundteil und dem Haarträgerteil durch je einen in eine Ausnehmung eingreifenden Vorsprung lösbar verbunden ist.
Kurzbeschreibung der Erfindung
Ein Gegenstand der Erfindung ist eine Übungsvorrichtung zur Schulung im Friseurberuf, bestehend aus einem unbehaarten Übungskopf (A) mit einer elastischen Rasterkappe und einem behaarten Übungskopf (B). Die Übungsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterkappe für den unbehaarten Übungskopf (A) ein Punktraster aufweist, das ein etwa horizontal geprägtes Muster hervorbringt, und daß bei dem behaarten Übungskopf (B) die Haardichte zumindest in Teilen der Randzone des Haaransatzes geringer ist als in dem vom Haaransatz entfernten behaarten Bereich.
Ein anderer Gegenstand der Erfindung ist ein behaarter Übungskopf (B) zur Verwendung bei der genannten Übungsvorrichtung, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Haardichte in den Randzonen 150 bis 250 Haare pro cm2 und in den vom Haaransatz weiter entfernten Bereichen 200 bis 300 Haare pro cm2 beträgt.
Ein noch anderer Gegenstand der Erfindung ist ein behaarter Übungskopf (B), der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Haare nicht in den Übungskopf, sondern in eine elastische Kappe implantiert sind, die über den unbehaarten Übungskopf (A) gezogen wird.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Übungskopf (A) oder (B), der dadurch gekennzeichnet ist, daß Ohren in den Kopf integriert und zumindest so beweglich gestaltet sind, daß der Haaransatz hinter den Ohren für Geräte und Werkzeuge zugänglich ist.
Schließlich ist ein Gegenstand der Erfindung eine Rasterkappe mit Punktraster für den unbehaarten Übungskopf (A), die dadurch gekenn­ zeichnet ist, daß sie durch 2 horizontale Linien in 3 Zonen unterteilt ist.
Vorteile der Erfindung
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Übungsvorrichtung besteht vor ollem darin, daß das Lernziel gründlicher und leichter erreicht wird. Die Wirkung der vier Basistechniken sowie die Beziehung der Basistechniken zur jeweiligen Kopfrundung oder der Kopfrundung zu den Basistechniken oder der Basistechniken untereinander und zur Kopfrundung - vertikal und horizontal sowie in allen diagonalen Richtungen - werden besser erkannt, verstanden und erarbeitet. Gegebenheiten der Technik und der Kopfform müssen nicht umständlich gesucht werden, sondern werden gleich erkannt, leicht verstanden und in einen entsprechenden Schnitt umgesetzt.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung Zeichnungen
Behaarte Übungsköpfe nach der Erfindung sind in den Fig. 1 bis 13 dargestellt. Die Fig. 14 gibt die 4 erwähnten Basistechniken wieder, nämlich
  • 1. Stufung - alle Haare haben dieselbe Länge
  • 2. Graduierung - Feinabstufung mit zunehmender Haarlänge nach oben
  • 3. Stufung - Feinabstufung mit zunehmender Haarlänge nach unten
  • 4. Stumpfschnitt - alle übereinanderliegenden Haare fallen vertikal und enden auf einer vom Kopf weggerichteten horizontalen Geraden (z. B. Bubikopf).
Fig. 15 stellt einen unbehaarten Übungskopf mit einer Rasterkappe nach der Erfindung dar.
Beide Übungsköpfe können z. B. aus einer "Hautschicht" aus Weich-PVC bestehen, die mit Polyurethan ausgeschäumt ist und dadurch Festigkeit erhält. Solche Formteile werden nach in der Kunststofftechnik üblichen Verfahren hergestellt.
Der unbehaarte Übungskopf (A) mit Kappe
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist das Punktraster, das auf der abziehbaren elastischen Kappe für den unbehaarten Übungskopf (A) angebracht ist. Der Abstand der Punkte voneinander beträgt vorteilhaft 2 mm bis 20 mm, zweckmäßig 4-15 mm. Das Punktraster bringt auf dem Übungskopf, wie aus Fig. 15 ersichtlich, ein etwa horizontal geprägtes Muster hervor. Es ist für das Anzeichnen der Abteilungslinien für die Basistechniken hilfreich, je nach der Frisur, die der behaarte Übungskopf (B) erhalten soll. In Fig. 15 sind beispielsweise 3 Abteilungslinien eingezeichnet. Die Erfahrung hat gezeigt, daß ein Punktraster hierfür bedeutend besser geeignet ist als das Raster von im Markt befindlichen Kappen mit irregulären Vierecken, die für das Anzeichnen der Abteilungslinien eher irritierend als hilfreich sind.
Ferner wird die abziehbare elastische Kappe vorteilhaft durch zwei Linien in drei Zonen unterteilt. Dies sind die Linien (1) und (2) in der Fig. 13. Die horizontale untere Linie (1) liegt zweckmäßig ca. 0,5 bis 1 cm über dem Haaransatz am Ohr, die ebenfalls horizontale obere Linie (2) wird vorteilhaft so gelegt, daß die Zone zwischen den beiden Linien (1) und (2) die Linie (3) des größten Kopfumfangs einschließt. Die Linien sind zweckmäßig optisch hervorgehoben, also auf der äußeren Oberfläche sichtbar, können aber auch ertastbar, d. h. als Rillen oder Grate ausgebildet sein. Die Unterteilung durch Linien fördert den Schulungszweck, weil sie das Erkennen der Kopfform und deren Beziehung zu den vier Basistechniken erleichtert.
Die abziehbare elastische Kappe kann aus dem gleichen Material bestehen, aus dem die "Hautschicht" der Übungsköpfe gefertigt ist, also beispielsweise aus Weichplastik. Zweckmäßig ist die Kappe innen so ausgebildet, daß sie von der glatten "Hautschicht" des Kopfes gut wieder abgezogen werden kann, z. B. mit Noppen versehen.
Der behaarte Übungskopf (B)
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Haar­ dichte zumindest in Teilen der Randzone des Haaransatzes geringer ist als in den vom Haaransatz weiter entfernten behaarten Bereichen. Diese Randzone mit verminderter Haardichte sind in den Fig. 6 bis 9 mit (1) bezeichnet.
Die Fig. 6 und 7 stellen einen Bartträger dar; auch der Bartansatz hat eine Randzone (1) mit geringerer Haardichte. Bei diesen Figuren ist die Randzone mit verminderter Haardichte rund um den Kopf geführt, ebenso bei der Fig. 8, wobei man sich die Randzone um die Stirn fortgeführt denken muß. Dieses ist eine bevorzugte Ausführungsform des behaarten Übungskopfes (B). In Fig. 9 ist eine Variante dargestellt, bei der nur die Haardichte in der Randzone des Haaransatzes im (besonders kritischen) Nackenbereich vermindert ist. Bei anderen, nicht bildlich dargestellten Varianten befinden sich im Stirnbereich derartige Randzonen, oder aber sowohl der Stirn - als auch der Nackenbereich weisen solche Randzonen auf, während der Bereich um die Ohren ausgespart ist.
Die Haardichte beträgt im allgemeinen 150 bis 250 Haare pro cm2 in in den Randzonen und 200 bis 300 Haare pro cm2 in den vom Haaransatz weiter entfernten behaarten Bereichen. Die Haardichte kann sich beim Übergang von den vorteilhaft etwa 1 bis 4 cm breiten Randzonen in die vom Haaransatz entfernten Bereiche sprunghaft vergrößern oder nimmt kontinuierlich zu.
Die kleinen Pfeile in den Fig. 6 bis 9 deuten die Richtung der Zunahme der Haardichte an. Man erreicht die verminderte Haardichte in den Randzonen, indem man die Einstichdichte pro cm2 vermindert und/oder die Zahl der implantierten Haare pro Einstichloch vermindert. Bei starken Haaren empfiehlt es sich besonders, vom Haaransatz her nach innen hin die Einstichdichte zu erhöhen, während es bei dünnen Haaren zweckmäßig ist, daß die Zahl der Haare pro Einstichloch vom Haaransatz her nach innen hin größer wird, beispielsweise von 1 bis 5 Haaren pro Loch in den Randzonen auf 5 bis 10 Haare pro Loch in den vom Haaransatz weiter entfernten Bereichen. Natürlich kann man auch vom Haaransatz nach innen hin sowohl die Einstichdichte als auch die Zahl der implantierten Haare pro Einstichloch erhöhen.
Im Handel befindliche Übungsköpfe zeigen in der Randzone längs des Haaransatzes eine unnatürliche, dem Schulungszweck zuwiderlaufende Verdichtung der Haare. Die Haare stehen daher bürstenartig ab, und der erwünschte natürliche Übergang vom Haar zur Haut wird erschwert.
Bei einer besonderen Ausführungsform des Übungskopfes (B) nach der Erfindung werden die Haare nicht in den Übungskopf selbst, sondern in eine elastische Kappe implantiert, die dann, ähnlich wie die Kappe mit Punktraster, über den unbehaarten Übungskopf gezogen werden kann. Die Kappe kann wiederum aus Weich-PVC oder einem ähnlichen Material bestehen. Eine Verankerung der Haare auf der Innenseite der Kappe, z. B. mit einem härtbaren Kleber bewirkt zugleich, daß sich die Haarkappe gut vom Übungskopf abziehen und wieder verwenden läßt.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Übungskopfes (B) nimmt der Einstichwinkel beim Implantieren der Haare (in den Übungskopf oder die behaarte Kappe) von innen nach außen zum Haaransatz hin ab, wie in den Fig. 10 und 11 dargestellt. Die Haare stehen also im Bereich des Mittelscheitels relativ steil hoch und liegen um so mehr an, je näher sie am Haaransatz in den beiden Profilbereichen und im Nacken implantiert sind. Auch dadurch wird der erwünschte Übergang vom Haar zur Haut erleichtert.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform ist der Übungskopf (B) (oder ist die behaarte Kappe), mit einem Punktraster versehen, das dem Punktraster der Kappe für den unbehaarten Übungskopf (A) entspricht. Es erleichtert das Abteilen der Haare, z. B. das Ziehen der Abteilungslinien beim Haarschneiden. Weiterhin ist es zweckmäßig, die in den Übungskopf (B) integrierten Ohren zumindest so weit beweglich zu gestalten, daß der Haaransatz hinter den Ohren für Geräte und Werkzeug leicht zugänglich ist. Bei Übungsköpfen nach dem Stand der Technik kann die Zugänglichkeit dadurch erreicht werden, daß die Ohren abnehmbar sind. Wie in der Fig. 12 dargestellt, werden erfindungs­ gemäß die Ohren (1) vor dem Ausschäumen des Übungskopfes durch die Abdeckung (2) verschlossen, dadurch nicht mit Polyurethan­ schaum (3) gefüllt und bleiben daher verformbar.
Ferner wird der Übungskopf (B)(oder die behaarte Kappe) vorzugsweise durch zwei Linien in drei Zonen unterteilt. Dies sind die Linien (1) und (2) in der Fig. 13, die, wie zuvor erläutert, auch auf der Kappe des unbehaarten Übungskopfes (A) vorhanden sein können. Die horizontale untere Linie (1) liegt zweckmäßig ca. 0,5 bis 1 cm über dem Haaransatz am Ohr, die ebenfalls horizontale obere Linie (2) wird vorteilhaft so gelegt, daß die Zone zwischen den beiden Linien (1) und (2) die Linie (3) des größten Kopfumfangs einschließt. Die Linien können optisch hervorgehoben, also auf der behaarten Oberfläche sichtbar, oder ertastbar, d. h. als Rillen oder Grate ausgebildet sein. Die Unterteilung durch Linien fördert auch hier den Schulungszweck, weil sie das Erkennen der Kopfform und deren Beziehung zu den vier Basistechniken erleichtert.
Schließlich ist es zweckmäßig - siehe die Fig. 1 bis 4 -, den Hals, beginnend etwa am hinteren Rand des einen Ohres (Fig. 1) über den Nacken (Fig. 2) bis etwa zum hinteren Rand des anderen Ohres (Fig. 3) nach unten hin vertikal zu gestalten. Der vertikale Verlauf beginnt im linken (Fig. 1) und im rechten (Fig. 3) Profilbereich zweckmäßig mit dem Haaransatz (1), ebenso im Nackenbereich (Fig. 2). Die vertikalen Konturen des Halses sind in den Fig. 1 bis 4 durch die dick ausgezeichneten Geraden mit Pfeilspitze angedeutet. Von diesen Geraden an nach vorn kann der Hals den natürlichen Gegebenheiten entsprechend geformt sein. Infolge der vertikalen Gestaltung kann das Haar in den kritischen Teilen der beiden Profilbereiche und im Nacken frei fallen, was in den Fig. 3, 4 und 5 durch die dünnen Geraden mit Pfeilspitzen angedeutet wird. Durch diese Gestaltung kann der Hals problemlos als Schneideauflage verwendet werden, was für Übungszwecke vorteilhaft ist. Dazu muß der Hals natürlich zumindest so lang sein, wie das Haar nach dem Schnitt ist. Zweckmäßig beträgt die Halslänge 12 bis 20 cm, gemessen vom Haaransatz im Nacken.
Auf dem Markt befindliche Übungsköpfe zeigen eine den natürlichen Gegebenheiten entsprechende oder eine konisch nach innen oder außen verlaufende Halsform und sind daher als Schneideauflage weniger günstig. Nicht selten haben sie zudem störende Schulterpartien.
Es ist übrigens zweckmäßig, auch den Hals des Übungskopfes (A) in derselben Weise vertikal zu gestalten. Dieser Hals muß zwar nicht als Schneideauflage dienen, weil der Übungskopf (A) unbehaart ist. Eine solche Halsgestaltung eröffnet jedoch eine weitere Verwendungsmöglichkeit für den Übungskopf (A). Man kann nämlich bei Bedarf die Rasterkappe durch die zuvor erwähnte elastische Kappe mit implantierten Haaren ersetzen und hat dann einen Übungskopf (B ) mit den erwähnten Vorteilen der vertikalen Halsgestaltung. Wegen dieser zusätzlichen Verwendungsmöglichkeit des Übungskopfes (A) ist es weiterhin zweckmäßig, auch dessen Ohren zumindest so weit beweglich zu gestalten, wie zuvor für den behaarten Übungskopf (B) beschrieben.

Claims (13)

1. Übungsvorrichtung zur Schulung im Friseurberuf, bestehend aus einem unbehaarten Übungskopf (A) mit einer elastischen Rasterkappe und einem behaarten Übungskopf (B), dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterkappe für den unbehaarten Übungskopf (A) ein Punktraster aufweist, das ein etwa horizontal geprägtes Muster hervorbringt, und daß bei dem behaarten Übungskopf (B) die Haardichte zumindest in Teilen der Randzonen des Haaransatzes geringer ist als in dem vom Haaransatz ent­ fernten behaarten Bereich.
2. Behaarter Übungskopf (B) zur Verwendung bei der Übungsvor­ richtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haardichte in den Randzonen 150 bis 250 Haare pro cm2 und in den vom Haaransatz weiter entfernten Bereichen 200 bis 300 Haare pro cm2 beträgt.
3. Übungskopf (B) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haare nicht in den Übungskopf, sondern in eine elastische Kappe implantiert sind, die über den unbehaarten Übungskopf (A) gezogen wird.
4. Übungskopf (B) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstichwinkel für die implantierten Haare von innen zum Haaransatz hin abnimmt.
5. Übungskopf (B) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er oder die elastische Kappe mit einem Punktraster versehen ist.
6. Übungskopf (B) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ohren in den Kopf integriert und zumindest so beweglich gestaltet sind, daß der Haaransatz hinter den Ohren für Geräte und Werkzeuge zugänglich ist.
7. Übungskopf (B) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Übungskopf durch 2 horizontale Linien in 3 Zonen unterteilt ist und die mittlere Zone durch die diagonale Linie des größten Kopfumfangs unterteilt ist.
8. Übungskopf (B) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Zone die Linie des größten Kopfumfangs einschließt.
9. Übungskopf (B) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals, beginnend etwa am hinteren Rand des einen Ohres über den Nacken bis etwa zum hinteren Rand des anderen Ohres nach unten hin vertikal gestaltet ist.
10. Unbehaarter Übungskopf (A) zur Verwendung bei der Übungsvor­ richtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Ohren in den Kopf integriert und zumindest so beweglich gestaltet sind, daß der Haaransatz hinter den Ohren für Geräte und Werkzeug zugänglich ist.
11. Übungskopf (A) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals, beginnend etwa am hinteren Rand des einen Ohres über den Nacken bis etwa zum hinteren Rand des anderen Ohres nach unten hin vertikal gestaltet ist.
12. Rasterkappe mit Punktraster für den unbehaarten Übungskopf (A) für die Verwendung bei der Übungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch 2 horizontale Linien in 3 Zonen unterteilt ist.
13. Rasterkappe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Zone die Linie des größten Kopfumfangs einschließt.
DE19710765A 1996-10-17 1997-03-16 Übungsvorrichtung zur Schulung im Friseurberuf, sowie behaarter und unbehaarter Übungskopf und Rasterkappe für den unbehaarten Übungskopf Expired - Fee Related DE19710765C2 (de)

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