DE19710540A1 - Gelenk - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gelenk für eine Verstellein
richtung an einem Sitz, insbesondere, aber nicht ausschließlich
für eine Verstelleinrichtung an einem Fahrzeugsitz.
Ein Gelenk mit einem ersten Gelenkteil, der über einen Antrieb
für eine Winkelverstellung um eine Gelenkachse gelenkig mit
einem zweiten Gelenkteil verbunden ist, ist bekannt.
Der Antrieb weist ein Zahnrad auf, welches auf dem ersten
Gelenkteil fest angeordnet ist. Das Zahnrad ist exzentrisch in
einem Zahnkranz vorgesehen, der mit dem zweiten Gelenkteil fest
verbunden ist. Der erste Gelenkteil sitzt exzentrisch auf einer
Antriebswelle, die drehbar an dem zweiten Gelenkteil gelagert
ist, und zwar um eine Achse, die sich coaxial zu dem Zahnkranz
erstreckt. Somit führt eine Verdrehung der Antriebswelle dazu,
daß das Zahnrad sich um die Achse des Zahnkranzes abwälzt, wobei
das Zahnrad um seine eigene Achse dreht. Eine solche Drehbewe
gung des Zahnrades bewirkt eine Winkelverstellung zwischen dem
ersten und zweiten Gelenkteil.
Ein Problem eines derartigen Gelenkes, wie es oben beschrieben
wurde, besteht darin, daß ein gewisses Winkelspiel zwischen dem
ersten und zweiten Gelenkteil vorgesehen ist. Dieses Spiel
resultiert aus dem notwendigen Bewegungsspiel zwischen dem
ersten und zweiten Gelenkteil. Es ist mit erheblichen Nachteilen
verbunden, dieses Bewegungsspiel zu sehr zu reduzieren, weil
sich dann die Verdrehbarkeit der Antriebswelle erschwert, indem
entsprechende Reibungskräfte zwischen den beiden Gelenkteilen
überwunden werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gelenk der ein
gangs beschriebenen Art bereitzustellen, bei dem das Bewegungs
spiel zwischen dem ersten und zweiten Gelenkteil praktisch
eliminiert ist und bei dem während der Winkelverstellung
zwischen dem ersten und zweiten Gelenkteil trotzdem nur erheb
lich reduzierte Reibungskräfte zu überwinden sind, so daß die
Winkeleinstellung zwischen den Gelenkteilen einfach und leicht
gängig durchführbar ist.
Erfindungsgemäß wird dies durch ein Gelenk mit den im Oberbe
griff des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen dadurch erreicht,
daß das Zahnrad über eine Exzentervorrichtung exzentrisch auf
der Antriebswelle gelagert ist, daß die Exzentervorrichtung
mindestens zwei konzentrisch angeordnete exzentrische Kreisring
scheiben aufweist, die drehbar auf der Antriebswelle angeordnet
sind, daß die Kreisringscheiben in beiden Drehrichtungen
gegeneinander und gegen eine Kraft verdrehbar und so ausgebildet
und angeordnet sind, daß eine Relativverdrehung in dem einen
Richtungspaar zu einer Vergrößerung der Exzentrizität zwischen
dem Zahnrad und der Antriebswelle führt, so daß sich das Zahnrad
relativ zu dem Zahnkranz radial nach außen bewegt, und daß die
Antriebswelle einen Antrieb aufweist, der bei Drehung der
Antriebswelle in einer gewählten Richtung dazu führt, daß eine
der Kreisringscheiben sich in dieser Richtung entgegen der Kraft
relativ zu der anderen Kreisringscheibe bewegt und dies zu einer
Verkleinerung der Exzentrizität zwischen dem Zahnrad und der
Antriebswelle und somit zu einer radialen Verlagerung des Zahn
rades in dem Zahnkranz radial nach innen führt.
Verschiedene Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend und
anhand der Zeichnungen weiter erläutert:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Gelenks in einer Ausführungs
form und
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1.
Das Gelenk 10 weist einen ersten Gelenkarm 12 auf, der schwenk
bar mit einem zweiten Gelenkarm 14 verbunden ist. In einem
bevorzugten Anwendungsfall ist der erste Gelenkarm 12 mit dem
Rahmen (nicht dargestellt) der Rücklehne eines Fahrzeugsitzes
und der Gelenkarm 14 mit dem Rahmen des Sitzpolsters des
betreffenden Fahrzeugsitzes verbunden.
Der Gelenkarm 12 besteht vorzugsweise aus Blech und weist als
integralen Bestandteil einen Zahnkranz 15 auf, der radial nach
innen gerichtete Zähne 19 besitzt.
Auch der Arm 14 besteht vorzugsweise aus Blech und weist als
integralen Bestandteil ein Zahnrad 16 auf, welches radial nach
außen gerichtete Zähne 20 besitzt. Der Zahnkranz 15 und das
Zahnrad 16 werden insbesondere durch Pressen hergestellt.
Das Zahnrad 16 besitzt einen kleineren Durchmesser als der Zahn
kranz 15 und ist in diesem exzentrisch unter Zwischenschaltung
einer Exzentervorrichtung 30 angeordnet.
Die Exzentervorrichtung 30 ist um eine Antriebswelle 25 drehbar
angeordnet. Die Antriebswelle 25 ist drehbar in einer Bohrung 26
in dem Gelenkarm 12 gelagert. Bohrung 26 und Zahnrad 16 sind
coaxial zueinander angeordnet.
Aus Fig. 2 ist erkennbar, daß die Bohrung 26 vorzugsweise eine
Buchse 33 aufweist, die einen integralen Teil des Gelenkarms 12
bildet.
Die Exzentervorrichtung 30 weist ein Paar exzentrische Kreis
ringscheiben 35 bzw. 36 auf, die exzentrisch angeordnet sind,
wobei die Kreisringscheibe 35 innerhalb der Kreisringscheibe 36
vorgesehen ist.
Die Kreisringscheibe 35 besitzt eine Innenbohrung 37, mit der
sie drehbar auf der äußeren Oberfläche der Buchse 33 gelagert
ist. Die Kreisringscheibe 35 weist auch eine äußere Zylinder
fläche 38 auf. Die Achsen der Innenbohrung 37 und der Zylinder
fläche 38 besitzen einen Abstand zueinander. Die Kreisring
scheibe 36 weist eine Innenbohrung 40 auf, mit der sie drehbar
auf der äußeren Zylinderfläche 38 gelagert ist. Die Kreisring
scheibe 36 besitzt auch eine äußere Zylinderfläche 41, mit der
die Kreisringscheibe 36 drehbar in einer Bohrung 42 des Zahn
rades 16 aufgenommen ist. Die Achse der Innenbohrung 40 ist
coaxial zum äußeren Umfang des Zahnkranzes 15 angeordnet. Die
Exzentrizität der Exzentervorrichtung 30 zu der Achse der
Antriebswelle 25 wird festgelegt durch die äußere Zylinderfläche
41, und das Ausmaß der Exzentrizität der Zylinderfläche 41 wird
konstruktiv so gewählt, daß das Zahnrad 16 mit dem Zahnkranz 15
in einer vorgegebenen Radialstellung kämmt. Die Exzentrizität
der Zylinderfläche 38 zu der Innenbohrung 37 und der Zylinder
fläche 41 zu der Innenbohrung 40 ist konstruktiv so festgelegt,
daß eine relative Drehbewegung der Kreisringscheiben 35 und 36
zueinander in einer ersten Drehrichtung dazu führt, daß die
Exzentrizität der Zylinderfläche 41 erhöht wird. Eine Relativ
bewegung der Kreisringscheiben in der Gegenrichtung erbringt
dann eine Verminderung der Exzentrizität der Zylinderfläche 41.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 wird die Relativbewegung in
einer ersten Richtung (z. B. zur Vergrößerung der Exzentrizität
der Zylinderfläche 41) dadurch erreicht, daß die Kreisring
scheibe 35 sich im Gegenuhrzeigersinn bewegt und die Kreisring
scheibe 36 im Uhrzeigersinn. Umgekehrt wird eine Relativbewegung
in der Gegenrichtung (z. B. zur Verminderung der Exzentrizität
der Zylinderfläche 41) dadurch erreicht, daß die Kreisring
scheibe 35 in Uhrzeigerrichtung und die Kreisringscheibe 36 in
Gegenuhrzeigerrichtung bewegt wird.
Die Relativbewegung der Kreisringscheiben 35 und 36 in der
ersten Richtung führt dazu, daß der Zahnkranz 15 radial nach
außen in Richtung auf das Zahnrad 16 bewegt wird. Diese Bewegung
wird durch eine Federanordnung 50 herbeigeführt, die vorzugs
weise als C-förmiger Bügel aus Federstahl ausgebildet ist.
Die Kraft der Federanordnung 15 reicht aus, um den Zahnkranz 15
radial nach außen in Kontakt zu dem Zahnrad 16 zu bringen und so
jegliches Spiel in der Verbindung zu eliminieren, welches auf
grund von Herstellungstoleranzen und/oder Verschleiß verursacht
war. In der Tat wird über die Kreisringscheiben 35 und 36 eine
Keilwirkung ausgeübt, mit der Zahnkranz 15 und Zahnrad 16 so
aufeinanderzubewegt werden, daß eine feste Verbindung zwischen
Zahnkranz 15 und Zahnrad 16 sowie der Antriebswelle 25 eintritt,
so daß das Gelenk in der jeweils eingestellten Stellung einen
großen Verriegelungswiderstand gegen einwirkende Kräfte besitzt.
Es ist ein Antrieb 60 vorgesehen, der mit der Antriebswelle 25
verbunden ist, um den Zahnkranz 15 nach innen zu bewegen und so
die Winkeleinstellung zwischen den Gelenkarmen 12 und 14 zu
ermöglichen. Vorzugsweise weist der Antrieb einen Zapfen 62 auf,
der an einem radialen Arm 63 der Antriebswelle 25 sitzt. Der
Zapfen 62 greift in axialer Richtung in ein Fenster 64, welches
von Ausnehmungen 65 bzw. 66 in den Kreisringscheiben 35 bzw. 36
gebildet wird. Jede einander zugeordnete Ausnehmung 65 und 66
besitzt ein Paar gegenüberliegend angeordneter radialer Flanken
68 und 69, die als Anlageschultern mit dem Zapfen 62 zusammen
arbeiten.
Die Ausnehmungen 65 und 66 sind so geformt und angeordnet, daß
die Paare der Flanken 68 der Kreisringscheibe 35 zu den Paaren
der Flanken 69 der Kreisringscheibe 36 versetzt angeordnet sind,
wenn die Kreisringscheiben 35 und 36 unter Einwirkung der Feder
anordnung 50 beaufschlagt sind, wie dies aus Fig. 1 erkennbar
ist.
Somit ist die radiale Flanke 68 der Ausnehmung 65, die einer
Drehung des Zapfens 62 im Uhrzeigersinn näher angeordnet ist als
die Flanke 69 der Ausnehmung 66 der Kreisringscheibe 36. Damit
führt eine Bewegung der Antriebswelle 25 und des Zapfens 62 in
Uhrzeigerrichtung dazu, daß der Zapfen 62 zunächst an der Flanke
68 der Kreisringscheibe 35 anschlägt und somit anfänglich die
Kreisringscheibe 35 in Uhrzeigerrichtung relativ zur Kreisring
scheibe 36 verdreht. Eine solche Bewegung führt dazu, daß die
Exzentrizität der Zylinderfläche 41 vermindert wird und somit
der Zahnkranz 15 radial nach innen bewegt wird.
Eine fortgeführte Drehbewegung der Antriebswelle 25 in Uhr
zeigerrichtung führt dazu, daß die beiden Kreisringscheiben 35
und 36 gemeinsam in Uhrzeigerrichtung rotieren. Die Kraft der
Federanordnung 50 wird dabei übertragen. Durch eine solche
Bewegung der Kreisringscheiben 35 und 36 wird erreicht, daß der
Zahnkranz 15 sich auf dem Zahnrad 16 abwälzt, wodurch die
Winkellage zwischen den Gelenkarmen 12 und 14 verändert bzw.
eingestellt wird.
Ein Loslassen der Antriebswelle 25 führt dazu, daß die Feder
anordnung 50 ihre Federkraft so zur Einwirkung bringen kann, daß
die Kreisringscheiben 35 und 36 ihre verriegelte Ausgangslage
wieder einnehmen können.
In entsprechender Weise ist die radiale Flanke 69 der Ausnehmung
66 in Gegenuhrzeigerrichtung von dem Zapfen 62 relativ zu der
Flanke 68 der Ausnehmung 65 so angeordnet, daß bei einer Bewe
gung der Antriebswelle 25 in Gegenuhrzeigerrichtung der Zapfen
62 zuerst an der Flanke 69 anschlägt und somit die Kreisring
scheibe 36 im Gegenuhrzeigersinn relativ zur Kreisringscheibe 35
verdreht. Auch diese Bewegung führt dazu, daß die Exzentrizität
der Zylinderfläche 41 verringert wird, so daß sich der Zahnkranz
15 radial nach innen bewegen kann. Die fortgesetzte Drehbewegung
der Antriebswelle 25 in Gegenuhrzeigerrichtung verursacht, daß
beide Kreisringscheiben 35 und 36 gemeinsam im Gegenuhrzeiger
sinn rotieren. Wiederum erbringt auch hier ein Loslassen der
Antriebswelle 25 die Freigabe der Kraft der Federanordnung, so
daß die beiden Kreisringscheiben ihre verriegelte Stellung
einnehmen.
Die Kombination der Kreisringscheiben 35 und 36 macht es mög
lich, daß nur ein relativ kleines Drehmoment aufgebracht werden
muß, um anfänglich die Kreisringscheiben voneinander zu lösen
und den Mechanismus einzustellen. Weil zusätzlich die Lager
flächen zwischen der Antriebswelle, den Kreisringscheiben 35 und
36 und dem Zahnkranz über Gleitreibung in Verbindung stehen,
infolge des Einflusses der Federanordnung 50, ergibt sich ein
angenehmes Gefühl während der Winkelverstellung. Zusätzlich ist
jede Unrundheit der Lagerflächen während der Einstellung über
spielt, so daß das Gefühl beim Einstellen der Winkellager nicht
materialbeeinflußt ist.
Bezugszeichenliste
10 Gelenk
12 Gelenkarm
14 Gelenkarm
15 Zahnkranz
16 Zahnrad
19 Zahn
20 Zahn
25 Antriebswelle
26 Bohrung
30 Exzentervorrichtung
33 Buchse
35 Kreisringscheibe
36 Kreisringscheibe
37 Innenbohrung
38 Zylinderfläche
40 Innenbohrung
41 Zylinderfläche
42 Bohrung
50 Federanordnung
60 Antrieb
62 Zapfen
63 Arm
64 Fenster
65 Ausnehmung
66 Ausnehmung
68 Flanke
69 Flanke
12 Gelenkarm
14 Gelenkarm
15 Zahnkranz
16 Zahnrad
19 Zahn
20 Zahn
25 Antriebswelle
26 Bohrung
30 Exzentervorrichtung
33 Buchse
35 Kreisringscheibe
36 Kreisringscheibe
37 Innenbohrung
38 Zylinderfläche
40 Innenbohrung
41 Zylinderfläche
42 Bohrung
50 Federanordnung
60 Antrieb
62 Zapfen
63 Arm
64 Fenster
65 Ausnehmung
66 Ausnehmung
68 Flanke
69 Flanke
Claims (11)
1. Gelenk, mit einem ersten Gelenkteil, der über einen Antrieb
für eine Winkelverstellung um eine Gelenkachse gelenkig mit
einem zweiten Gelenkteil verbunden ist, wobei der Antrieb ein
auf dem ersten Gelenkteil fest angeordnetes Zahnrad (16) und
einen auf dem zweiten Gelenkteil fest angeordneten Zahnkranz
(15) aufweist, wobei das Zahnrad (16) in dem Zahnkranz (15) und
exzentrisch auf einer Antriebswelle (25) vorgesehen ist, die um
eine Achse koaxial zu dem Zahnkranz (15) drehbar auf dem
zweiten Gelenkteil gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zahnrad (16) über eine Exzentervorrichtung (30) exzentrisch auf
der Antriebswelle (25) gelagert ist, daß die Exzentervorrichtung
(30) mindestens zwei konzentrisch angeordnete exzentrische
Kreisringscheiben (35, 36) aufweist, die drehbar auf der
Antriebswelle (25) angeordnet sind, daß die Kreisringscheiben
(35, 36) in beiden Drehrichtungen gegeneinander und gegen eine
Kraft verdrehbar und so ausgebildet und angeordnet sind, daß
eine Relativverdrehung in dem einen Richtungspaar zu einer
Vergrößerung der Exzentrizität zwischen dem Zahnrad (16) und der
Antriebswelle (25) führt, so daß sich das Zahnrad (16) relativ zu
dem Zahnkranz (15) radial nach außen bewegt, und daß die
Antriebswelle (25) einen Antrieb (60) aufweist, der bei Drehung
der Antriebswelle (25) in einer gewählten Richtung dazu führt,
daß eine der Kreisringscheiben (35 bzw. 36) sich in dieser
Richtung entgegen der Kraft relativ zu der anderen Kreisring
scheibe (36 bzw. 35) bewegt und dies zu einer Verkleinerung der
Exzentrizität zwischen dem Zahnrad (16) und der Antriebswelle
(25) und somit zu einer radialen Verlagerung des Zahnrades (16)
in dem Zahnkranz (15) radial nach innen führt.
2. Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
konzentrisch angeordnete exzentrische Kreisringscheiben (35, 36)
vorgesehen sind, von denen die eine eine innere Kreisringscheibe
(35) bildet, die näher an der Antriebswelle (25) angeordnet ist,
und die andere eine äußere Kreisringscheibe (36) bildet, und daß
die innere Kreisringscheibe (35) eine äußere Zylinderfläche (38)
aufweist.
3. Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Exzentervorrichtung (30) zwei konzentrisch angeordnete exzen
trische Kreisringscheiben (35, 36) aufweist, die eine innere und
eine äußere Kreisringscheibe bilden, daß die innere Kreisring
scheibe (35) um die Achse der Antriebswelle (25) drehbar gela
gert ist und eine exzentrische zu der Achse angeordnete äußere
Zylinderfläche (38) aufweist, während die äußere Kreisring
scheibe (36) eine Innenbohrung (40) aufweist, die sich auf der
äußeren Zylinderfläche (38) der inneren Kreisringscheibe (35)
abstützt, wobei die Innenbohrung (40) der äußeren Kreisring
scheibe (36) und die äußere Zylinderfläche (38) der inneren
Kreisringscheibe (35) jeweils eine Ausnehmung (65, 66) auf
weisen, die einander gegenüberliegend angeordnet sind und ein
Fenster (64) bilden, und daß der Antrieb (60) ein in das Fenster
(64) eingreifendes Antriebselement aufweist, das bei einer Dreh
bewegung der Antriebswelle (25) zunächst für eine Relativver
drehung der beiden Kreisringscheiben (35, 36) gegeneinander im
Sinne einer Verkleinerung der Exzentrizität des Zahnrades (16)
in dem Zahnkranz (15) sorgt.
4. Gelenk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aus
nehmung (65, 66) ein Paar einander gegenüberliegend angeordneter
radialer Flanken (68, 69) aufweist, die in Umfangsrichtung einen
Abstand voneinander aufweisen und als Anschlagschultern mit dem
Antriebselement zusammenwirken, das bei einer Drehbewegung der
Antriebswelle (25) daran anschlägt, wobei die sich radial
erstreckenden Flanken (68) der inneren Kreisringscheibe (35) in
der über die Kraft herbeigeführten Relativstellung tangential
versetzt gegenüber den sich radial erstreckenden Flanken (69)
der äußeren Kreisringscheibe (36) vorgesehen sind.
5. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß für die Aufbringung der Kraft für die Relativstellung
der Kreisringscheiben (35, 36) eine Federanordnung (50) mit
einer C-förmigen Feder vorgesehen ist.
6. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß die innere Kreisringscheibe (35) drehbar auf einer
Buchse (33) gelagert ist, die an dem zweiten Gelenkteil angeord
net ist und in der die Antriebswelle (25 gelagert ist.
7. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net, daß der erste Gelenkteil einen Gelenkarm (14) als integra
len Bestandteil des Zahnrades (16) aufweist.
8. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß der zweite Gelenkteil einen Gelenkarm (12) als integra
len Bestandteil des Zahnkranzes (15) aufweist.
9. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß der erste und zweite Gelenkteil aus gepreßten Blech
formteilen bestehen.
10. Verstelleinrichtung für einen Fahrzeugsitz, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie ein Gelenk (10) mit den Merkmalen eines der
Ansprüche 1 bis 9 aufweist.
11. Fahrzeugsitz, dadurch gekennzeichnet, daß dieser eine Ver
stelleinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 10 aufweist.
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| DE102016109150A1 (de) * | 2016-03-01 | 2017-09-07 | Maul Konstruktionen GmbH | Mechanisch geregelte Achsverstellung an Exzentergetrieben |
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- 1996-03-14 GB GB9605374A patent/GB2311094B/en not_active Expired - Fee Related
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- 1997-03-14 DE DE1997110540 patent/DE19710540C2/de not_active Expired - Fee Related
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