DE19709122A1 - Verwendung von Nicotinylinsektiziden in Mischung mit phosphorheterocyclischen Verbindungen - Google Patents
Verwendung von Nicotinylinsektiziden in Mischung mit phosphorheterocyclischen VerbindungenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von Nicotinylinsektiziden d. h.
Hemmstoffen der nicotinergen Acetylcholinrezeptoren von Insekten in Mischung mit
phosphorheterocyclischen Verbindungen gegen beißend kauende Insekten.
Nicotinylinsektzide sind bekannt. Ihr Wirkungsspektrum ist jedoch im Bereich der
beißend kauenden Insekten, insbesondere der beißend kauenden pflanzenschädigenden
Insekten in der Praxis unbefriedigend.
Phosphorheterocyclische Verbindungen und ihre synergistische Wirkung auf be
stimmte Klassen von Insektiziden wie z. B. Carbamate, Pyrethroide und Phosphor
säureester waren bereits bekannt (DE-A 34 31 256). Allerdings war nichts darüber
bekannt geworden, daß ihre synergistische Wirkung auch Nicotinylinsektizide erfaßt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind:
- 1. die Verwendung von Hemmstoffen der nicotinergen Acetylcholinrezeptoren von Insekten in Mischung mit phosphorheterocyclischen Verbindungen gegen beißend kauende Insekten,
- 2. Mittel gegen beißend kauende Insekten, dadurch gekennzeichnet, daß sie Hemmstoffe der nicotinergen Acetylcholinrezeptoren von Insekten in Mi schung mit phosphorheterocyclischen Verbindungen enthalten,
- 3. Verfahren zur Herstellung von Mitteln gegen beißend kauende Insekten, dadurch gekennzeichnet, daß man Hemmstoffe der nicotinergen Acetyl cholinrezeptoren von Insekten und phosphorheterocyclische Verbindungen mit Streck- und/oder Verdünnungsmitteln sowie gegebenenfalls weiteren Hilfs mitteln vermischt.
Es war überraschend, daß man mit Hilfe der erfindungsgemäßen Mischungen Mittel
enthält, die hervorragend gegen beißend kauende Insekten wirksam sind. Es war
ferner überraschend, daß die phosphorheterocyclischen Verbindungen spezifisch bei
beißend kauenden Insekten eine überraschend hohe Wirkungssteigung der Nico
tinylinsektizide bewirken. Erst mit Hilfe der erfindungsgemäßen Mischungen konnte
man Mittel erhalten in denen Nicotinylinsektizide auch in der Praxis gegen beißend
kauende Insekten eingesetzt werden können.
Zu den Hemmstoffen der nicotinergen Acetylcholinrezeptoren von Insekten zählen
beispielhaft die aus Europäischen Offenlegungsschriften Nr. 464 830, 428 941,
425 978, 386 565, 383 091, 375 907, 364 844, 315 826, 259 738, 254 859,
235 725, 212 600, 192 060, 163 855, 154 178, 136 636, 303 570, 302 833,
306 696, 189 972, 455 000, 135 956, 471 372, 302 389, 428 941, 376 279,
493 369, 580 553, 649 845, 685 477, 482 055; Deutsche Offenlegungsschriften
Nr. 3 639 877, 3 712 307; Japanische Offenlegungsschriften Nr. 03 220 176,
02207083, 63 307 857, 63 287764, 03 246283, 04 9371, 03 279 359,
03 255 072, 05 178 833, 07 173 157, 08 291171; US-Patentschriften Nr.
5034524, 4948798, 4918086, 5039686, 5034404, 5532365; PCT-
Anmeldungen Nr. WO 91117 659, 91/4965; Französische Anmeldung Nr.
2 611114; Brasilianische Anmeldung Nr. 88 03 621 bekannten Verbindungs
klassen und Einzelverbindungen.
Auf die in diesen Publikationen beschriebenen Formeln und Definitionen sowie auf
die darin beschriebenen einzelnen Präparationen, Verbindungen und Herstell
verfahren wird hiermit ausdrücklich Bezug genommen.
Diese Verbindungen lassen sich bevorzugt durch die allgemeine Formel (I) wieder
geben
in welcher
R für Wasserstoff, gegebenenfalls substituierte Reste der Gruppe Acyl, Alkyl, Aryl, Aralkyl, Heteroaryl, Heteroarylalkyl oder teil- bzw. vollgesättigtes Heterocyclylalkyl steht;
A für eine monofunktionelle Gruppe aus der Reihe Wasserstoff, Acyl, Alkyl, Aryl steht oder für eine bifunktionelle Gruppe steht, die mit dem Rest Z verknüpft ist;
E für einen elektronenziehenden Rest steht;
X für die Reste -CH = oder = N- steht, wobei der Rest -CH = anstelle eines H-Atoms mit dem Rest Z verknüpft sein kann;
Z für eine monofunktionelle Gruppe aus der Reihe Alkyl, -O-R, -S-R,
R für Wasserstoff, gegebenenfalls substituierte Reste der Gruppe Acyl, Alkyl, Aryl, Aralkyl, Heteroaryl, Heteroarylalkyl oder teil- bzw. vollgesättigtes Heterocyclylalkyl steht;
A für eine monofunktionelle Gruppe aus der Reihe Wasserstoff, Acyl, Alkyl, Aryl steht oder für eine bifunktionelle Gruppe steht, die mit dem Rest Z verknüpft ist;
E für einen elektronenziehenden Rest steht;
X für die Reste -CH = oder = N- steht, wobei der Rest -CH = anstelle eines H-Atoms mit dem Rest Z verknüpft sein kann;
Z für eine monofunktionelle Gruppe aus der Reihe Alkyl, -O-R, -S-R,
steht
wobei die Reste R gleich oder verschieden sind und die oben angegebene Bedeutung haben
oder Z für eine bifunktionelle Gruppe steht, die mit dem Rest A oder dem Rest X verknüpft ist.
wobei die Reste R gleich oder verschieden sind und die oben angegebene Bedeutung haben
oder Z für eine bifunktionelle Gruppe steht, die mit dem Rest A oder dem Rest X verknüpft ist.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher die Reste fol
gende Bedeutung haben:
R steht für Wasserstoff sowie für gegebenenfalls substituierte Reste aus der Reihe Acyl, Alkyl, Aryl, Aralkyl, Heteroaryl, Heteroarylalkyl, Heterocyclylalkyl.
R steht für Wasserstoff sowie für gegebenenfalls substituierte Reste aus der Reihe Acyl, Alkyl, Aryl, Aralkyl, Heteroaryl, Heteroarylalkyl, Heterocyclylalkyl.
Als Acylreste seien genannt Formyl, Alkylcarbonyl, Arylcarbonyl, Alkyl
sulfonyl, Arylsulfonyl, (Alkyl-)-(Aryl-)-phosphoryl, die ihrerseits substitu
iert sein können.
Als Alkyl seien genannt C1- 10-Alkyl, insbesondere C1- 4-Alkyl, im
einzelnen Methyl, Ethyl, i.-Propyl, sec.- oder t.-Butyl, die ihrerseits
substituiert sein können.
Als Aryl seien genannt Phenyl, Naphthyl, insbesondere Phenyl.
Als Aralkyl seien genannt Phenylmethyl, Phenethyl.
Als Heteroaryl seien genannt Heteroaryl mit bis zu 10 Ringatomen und N,
O, S insbesondere N als Heteroatomen. Im einzelnen seien genannt Thienyl,
Furyl, Thiazolyl, Imidazolyl, Pyridyl, Benzthiazolyl.
Als Heteroarylalkyl seien genannt Heteroarylmethyl, Heteroarylethyl mit
bis zu 6 Ringatomen und N, O, S, insbesondere N als Heteroatomen.
Als Heterocyclyl sei genannt Tetrahydrofuranyl.
Als Substituenten seien beispielhaft und vorzugsweise aufgeführt:
Alkyl mit vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Ethyl, n.- und i.-Propyl und n.-, i.- und t.-Butyl; Alkoxy mit vor zugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, wie Methoxy, Ethoxy, n.- und i.-Propyloxy und n.-, i.- und t.-Butyloxy; Alkylthio mit vor zugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, wie Methyl thio, Ethylthio, n.- und i.-Propylthio und n.-, i.- und t.-Butylthio; Halogenalkyl mit vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise 1 bis 5, insbesondere 1 bis 3 Halogenatomen, wobei die Halo genatome gleich oder verschieden sind und als Halogenatome, vorzugsweise Fluor, Chlor oder Brom, insbesondere Fluor stehen, wie Trifluormethyl; Hydroxy; Halogen, vorzugsweise Fluor, Chlor, Brom und Jod, insbesondere Fluor, Chlor und Brom; Cyano; Nitro; Amino; Monoalkyl- und Dialkylamino mit vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlen stoffatomen je Alkylgruppe, wie Methylamino, Methyl-ethyl-amino, n.- und i.-Propylamino und Methyl-n.-butylamino; Carboxyl; Carbalkoxy mit vor zugsweise 2 bis 4, insbesondere 2 oder 3 Kohlenstoffatomen, wie Carbo methoxy und Carboethoxy; Sulfo(-SO3H); Alkylsulfonyl mit vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, wie Methylsulfonyl und Ethylsulfonyl; Arylsulfonyl mit vorzugsweise 6 oder 10 Arylkohlenstoff atomen, wie Phenylsulfonyl sowie Heteroarylamino und Heteroarylalkyl amino wie Chlorpyridylamino und Chlorpyridylmethylamino.
Alkyl mit vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Ethyl, n.- und i.-Propyl und n.-, i.- und t.-Butyl; Alkoxy mit vor zugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, wie Methoxy, Ethoxy, n.- und i.-Propyloxy und n.-, i.- und t.-Butyloxy; Alkylthio mit vor zugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, wie Methyl thio, Ethylthio, n.- und i.-Propylthio und n.-, i.- und t.-Butylthio; Halogenalkyl mit vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise 1 bis 5, insbesondere 1 bis 3 Halogenatomen, wobei die Halo genatome gleich oder verschieden sind und als Halogenatome, vorzugsweise Fluor, Chlor oder Brom, insbesondere Fluor stehen, wie Trifluormethyl; Hydroxy; Halogen, vorzugsweise Fluor, Chlor, Brom und Jod, insbesondere Fluor, Chlor und Brom; Cyano; Nitro; Amino; Monoalkyl- und Dialkylamino mit vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlen stoffatomen je Alkylgruppe, wie Methylamino, Methyl-ethyl-amino, n.- und i.-Propylamino und Methyl-n.-butylamino; Carboxyl; Carbalkoxy mit vor zugsweise 2 bis 4, insbesondere 2 oder 3 Kohlenstoffatomen, wie Carbo methoxy und Carboethoxy; Sulfo(-SO3H); Alkylsulfonyl mit vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, wie Methylsulfonyl und Ethylsulfonyl; Arylsulfonyl mit vorzugsweise 6 oder 10 Arylkohlenstoff atomen, wie Phenylsulfonyl sowie Heteroarylamino und Heteroarylalkyl amino wie Chlorpyridylamino und Chlorpyridylmethylamino.
A steht besonders bevorzugt für Wasserstoff sowie für gegebenenfalls sub
stituierte Reste aus der Reihe Acyl, Alkyl, Aryl, die bevorzugt die bei R
angegebenen Bedeutungen haben. A steht ferner für eine bifunktionelle
Gruppe. Genannt sei gegebenenfalls substituiertes Alkylen mit 1-4, insbe
sondere 1-2 C-Atomen, wobei als Substituenten die weiter oben aufgezähl
ten Substituenten genannt seien und wobei die Alkylengruppen durch
Heteroatome aus der Reihe N, O, S unterbrochen sein können.
A und Z können gemeinsam mit den Atomen, an welche sie gebunden sind, einen
gesättigten oder ungesättigten heterocyclischen Ring bilden. Der hetero
cyclische Ring kann weitere 1 oder 2 gleiche oder verschiedene Hetero
atome und/oder Heterogruppen enthalten. Als Heteroatome stehen vorzugs
weise Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und als Heterogruppen N-Alkyl,
wobei Alkyl der N-Alkyl-Gruppe vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder
2 Kohlenstoffatome enthält. Als Alkyl seien Methyl, Ethyl, n.- und i.-Propyl
und n.-, i.- und t.-Butyl genannt. Der heterocyclische Ring enthält 5 bis 7,
vorzugsweise 5 oder 6 Ringglieder.
Als Beispiele für den heterocyclischen Ring seien Pyrrolidin, Piperidin,
Piperazin, Hexamethylenimin, Hexahydro-1,3,5-triazin, Morpholin, Oxa
diazin genannt, die gegebenenfalls bevorzugt durch Methyl substituiert sein
können.
E steht für einen elektronenziehenden Rest, wobei insbesondere NO2, CN,
Halogenalkylcarbonyl wie 1-5-Halogen-C1-4-carbonyl, insbesondere
COCF3 sowie Alkylsuslfonyl und Halogenalkylsulfonyl wie 1-5-Halogen
C1-C4-sulfonyl, insbesondere SO2CF3, genannt seien.
X steht für -CH= oder -N=
Z steht für gegebenenfalls substituierte Reste Alkyl, -OR, -SR, -NRR (R
gleich oder verschieden), wobei R und die Substituenten bevorzugt die oben
angegebene Bedeutung haben.
Z kann außer dem obengenannten Ring gemeinsam mit dem Atom, an welches
es gebunden ist und dem Rest
an der Stelle von X einen gesättigten oder ungesättigten heterocyclischen
Ring bilden. Der heterocyclische Ring kann weitere 1 oder 2 gleiche oder
verschiedene Heteroatome und/oder Heterogruppen enthalten. Als Hetero
atome stehen vorzugsweise Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und als
Heterogruppen N-Alkyl, wobei die Alkyl oder N-Alkyl-Gruppe vorzugs
weise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatome enthält. Als Alkyl
seien Methyl, Ethyl, n.- und i.-Propyl und n.-, i.- und t.-Butyl genannt. Der
heterocyclische Ring enthält 5 bis 7, vorzugsweise 5 oder 6 Ringglieder.
Als Beispiele für den heterocyclischen Ring seien Pyrrolidin, Piperidin,
Piperazin, Hexamethylenimin, Morpholin und N-Methylpiperazin genannt.
Als ganz besonders bevorzugt erfindungsgemäß verwendbare Verbindungen seien
Verbindungen der allgemeinen Formeln (II), (III) und (IV) genannt:
in welchen
n für 1 oder 2 steht,
m für 0, 1 oder 2 steht,
Subst. für einen der oben aufgeführten Substituenten, insbesondere für Halogen, ganz besonders für Chlor, steht,
A, Z, X und E die oben angegebenen Bedeutungen haben.
Im einzelnen seien folgende Verbindungen genannt:
n für 1 oder 2 steht,
m für 0, 1 oder 2 steht,
Subst. für einen der oben aufgeführten Substituenten, insbesondere für Halogen, ganz besonders für Chlor, steht,
A, Z, X und E die oben angegebenen Bedeutungen haben.
Im einzelnen seien folgende Verbindungen genannt:
Besonders hervorgehoben seien die Verbindungen
Weiterhin besonders hervorgehoben seien die Verbindungen
Zu den Phosphorheterocyclen zählen die Verbindungen der allgemeinen Formel (V)
in welcher
A für Amino, Alkylamino, Dialkylamino oder N-Alkyl-N-arylamino oder für gegebenenfalls substituierte Reste aus der Reihe Alkyl, Alkenyl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkylthio, Aralkyl, Aralkoxy, Phenyl, Phenoxy oder Phenylthio steht,
R1, R2, R3, R4, R5, R6, R7 und R8 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff, für gegebenenfalls durch Halogen substituierte Reste aus der Reihe Alkyl, Alkenyl, Alkoxyalkyl und Alkylthioalkyl oder für Halogen, Nitro oder Dialkylaminoalkyl oder für gegebenenfalls substituiertes Phenyl oder Benzyl stehen und wobei zwei der Reste R1 bis R8 gemeinsam mit dem bzw. den Kohlenstoffatomen, an welche sie gebunden sind auch einen gegebenenfalls substituierten mono- oder bicyclischen Ring bilden können und
n und m gleich oder verschieden sind und 0 oder 1 bedeuten.
A für Amino, Alkylamino, Dialkylamino oder N-Alkyl-N-arylamino oder für gegebenenfalls substituierte Reste aus der Reihe Alkyl, Alkenyl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkylthio, Aralkyl, Aralkoxy, Phenyl, Phenoxy oder Phenylthio steht,
R1, R2, R3, R4, R5, R6, R7 und R8 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff, für gegebenenfalls durch Halogen substituierte Reste aus der Reihe Alkyl, Alkenyl, Alkoxyalkyl und Alkylthioalkyl oder für Halogen, Nitro oder Dialkylaminoalkyl oder für gegebenenfalls substituiertes Phenyl oder Benzyl stehen und wobei zwei der Reste R1 bis R8 gemeinsam mit dem bzw. den Kohlenstoffatomen, an welche sie gebunden sind auch einen gegebenenfalls substituierten mono- oder bicyclischen Ring bilden können und
n und m gleich oder verschieden sind und 0 oder 1 bedeuten.
Bevorzugt werden die Phosphorheterocyclen der allgemeinen Formel (V), in welcher
die angegebenen Reste die folgende Bedeutung haben:
Die Alkylgruppe im Alkylamino-Rest A ist geradkettig oder verzweigt und enthält 1
bis 8, vorzugsweise 1 bis 6 und insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispielhaft
seien Methyl, Ethyl, n.- und i.-Propyl genannt. Entsprechendes gilt für die Alkylgruppe
im N-Alkyl-N-Arylamino-Rest A.
Die Alkylgruppen im Dialkylamino-Rest A sowie in den Dialkylamino-alkyl-Resten R1
bis R8 sind gleich oder verschieden und geradkettig oder verzweigt und enthalten
vorzugsweise 1 bis 6, insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatome. Als Beispiele seien
Methyl, Ethyl sowie n.- und i.-Propyl genannt.
In den Dialkylamino-alkyl-Resten R1 bis R8 enthalten die Alkylgruppen, an welche die
Dialkylaminokomponente gebunden ist, vorzugsweise 1 bis 6, insbesondere 1 bis 4
Kohlenstoffatome.
Als Arylgruppe in N-Alkyl-N-arylamino steht vorzugsweise die Phenylgruppe.
Als gegebenenfalls substituiertes Alkyl A steht geradkettiges oder verzweigtes Alkyl
mit vorzugsweise 1 bis 6, insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispielhaft seien
gegebenenfalls substituiertes Methyl, Ethyl, n.- und i.-Propyl, n.-, i.- und t.-Butyl,
genannt.
Als gegebenenfalls substituiertes Alkenyl oder Alkenyloxy A steht geradkettiges oder
verzweigtes Alkenyl oder Alkenyloxy mit vorzugsweise 2 bis 6, insbesondere 2 bis 4
Kohlenstoffatomen. Beispielhaft seien gegebenenfalls substituiertes Ethenyl, Propenyl-
(1), Propenyl-(2) und Butenyl-(3), Propenyloxy und Butenyloxy genannt.
Als gegebenenfalls substituiertes Alkoxy A steht geradkettiges oder verzweigtes
Alkoxy mit vorzugsweise 1 bis 6, insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
Beispielhaft seien gegebenenfalls substituiertes Methoxy, Ethoxy, n.- und i.-Propoxy
und n.-, i.- und t.-Butoxy genannt.
Als gegebenenfalls subsituiertes Alkylthio A steht geradkettiges oder verzweigtes
Alkylthio mit vorzugsweise 1 bis 6, insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
Beispielhaft seien gegebenenfalls substituiertes Methylthio, Ethylthio, n.- und i.-
Propylthio, n.-, i.- und t.-Butylthio genannt.
Als gegebenenfalls substituiertes Aralkyl oder Aralkoxy A steht gegebenenfalls im
Arylteil und/oder Alkylteil substituiertes Aralkyl oder Aralkyl oder Aralkoxy mit
vorzugsweise 6 oder 10, insbesondere 6 Kohlenstoffatomen im Arylteil und
vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, wobei
der Alkylteil geradkettig oder verzweigt sein kann. Beispielhaft seien gegebenenfalls
substituiertes Benzyl, Phenylethyl, Benzyloxy und Phenylethyloxy genannt.
In gegebenenfalls durch Halogen substituiertes Alkyl R1 bis R8 bedeutet Alkyl gerad
kettiges oder verzweigtes Alkyl mit vorzugsweise 1 bis 6, insbesondere 1 bis 4
Kohlenstoffatomen. Beispielhaft seien gegebenenfalls durch Halogen, vorzugsweise
Fluor, Chlor oder Brom substituiertes Methyl, Ethyl, n.- und i.-Propyl, n.-, i.- und t.-
Butyl, genannt, wobei Chlormethyl und Brommethyl besonders hervorgehoben sein
sollen.
Als gegebenenfalls durch Halogen substituiertes Alkenyl R1 bis R8 steht geradkettiges
oder verzweigtes Alkenyl mit vorzugsweise 2 bis 6, insbesondere 2 bis 4 Kohlenstoff
atomen. Beispielhaft seien gegebenenfalls durch Halogen, vorzugsweise Fluor, Chlor
oder Brom substituiertes Ethenyl, Propenyl-(1), Propenyl-(2) und Butenyl-(3)
genannt.
Die gegebenenfalls durch Halogen (vorzugsweise Fluor, Chlor oder Brom) substitu
ierten Alkoxyalkyl- und Alkylthioalkyl-Reste R1 bis R8 enthalten vorzugsweise 2 bis
8, insbesondere 2 bis 6 Kohlenstoffatome.
Als Beispiele seien durch Halogen substituiertes Methoxymethyl, Ethoxymethyl,
Methoxymethyl, Methylthiomethyl, Methylthioethyl und Ethylthiomethyl genannt.
Zwei der Reste R1 bis R8 können gemeinsam mit dem bzw. den Kohlenstoffatomen,
an welche sie gebunden sind, 5- bis 7-gliedrige Cycloalkyl oder Cycloalkenylringe
bilden, welche zusätzliche durch eine Methylen- oder Ethylengruppe überbrückt sein
können und welche weiterhin durch 1 oder 2, vorzugsweise 1 Alkylgruppe, vorzugs
weise Methyl oder Ethyl substituiert sein können.
Die gegebenenfalls substituierten Reste A und R1 bis R8 können einen oder mehrere,
vorzugsweise 1 bis 3, insbesondere 1 oder 2 gleiche oder verschiedene Substituenten
tragen. Als Substituenten seien beispielhaft aufgeführt: Alkyl mit vorzugsweise 1 bis
4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Ethyl, n.- und i.-Propyl und
n.-, i,- und t.-Butyl; Alkoxy mit vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlen
stoffatomen, wie Methoxy, Ethoxy, n.- und i.-Propyloxy und n.-, i.- und t.-Butyloxy;
Alkylthio mit vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, wie
Methylthio, Ethylthio, n.- und i.-Propylthio und n.- und t.-Butylthio; Halogenalkyl mit
vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise 1
bis 5, insbesondere 1 bis 3 Halogenatomen, wobei die Halogenatome gleich oder
verschieden sind und als Halogenatome, vorzugsweise Fluor, Chlor oder Brom,
insbesondere Fluor stehen, wie Trifluormethyl; Hydroxy; Halogen, vorzugsweise
Fluor, Chlor, Brom und Jod, insbesondere Chlor und Brom; Cyano, Nitro;
Carbamoyl; Alkylsulfonyl oder Alkylsulfinyl mit vorzugsweise 1 bis 4, insbesondere 1
oder 2 Kohlenstoffatomen, wie Methylsulfonyl, Ethylsulfonyl und Methylsulfinyl;
Alkylcarbonyl mit vorzugsweise 2 bis 5 Kohlenstoffatomen und Alkoxycarbonyl mit
vorzugsweise 2 bis 5 Kohlenstoffatomen.
Halogen bedeutet überall wo nicht anders angegeben Fluor, Chlor, Brom und Jod,
vorzugsweise Fluor, Chlor und Brom, insbesondere Chlor und Brom.
Vorzugsweise steht in den Verbindungen der allgemeinen Formel (V) einer der
Indices n und m für 0 und der andere für 0 oder 1.
Besonders bevorzugt werden Verbindungen der allgemeinen Formel (V) verwendet,
in welchen
A für Amino, C1-C4-Alkylamino, Di-(C1-C4-alkyl)-amino und N-Phenyl-N-(C1- C4-alkyl)-amino oder für gegebenenfalls durch Halogen substituiertes C1-C4- Alkyl, C2-C4-Alkenyl, C2-C6-Alkenyloxy, C1-C4-Alkoy, Phenyl, Benzyl, Benzyloxy oder Phenethoxy oder für Phenoxy, welches durch einen Rest der Reihe Halogen, Cyano, Nitro, Carbamoyl, C 1-C4-Alkylsulfonyl, C1 -C4-Alkyl, C 1-C4-Alkoxy, C 1-C4-Alkoxycarbonyl substituiert sein kann, steht,
R1 bis R8 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff, Halogen, NO2, C1-C6- Alkyl, welches durch Halogen substituiert sein kann, C2-C8-Alkenyl, Di-(C1- C4-alkyl)-amino, C 1-C4-Alkoxy-C1 -C4-alkyl, C1-C4-Alkylthio-C1 -C4-alkyl, Benzyl oder Phenyl stehen oder in welchen 2 der Reste R1 bis R8 gemeinsam mit dem oder den Kohlenstoffatomen, an welche sie gebunden sind, einen C5- C7-Cycloalkyl- oder Cycloalkenyl-Ring bilden, welcher durch Methyl oder Ethyl substituiert sein kann und welcher durch eine Methylen- oder Ethylengruppe zu einem bicyclischen Ring überbrückt sein kann und
n und m gleich oder verschieden sind und für 0 oder 1 stehen.
A für Amino, C1-C4-Alkylamino, Di-(C1-C4-alkyl)-amino und N-Phenyl-N-(C1- C4-alkyl)-amino oder für gegebenenfalls durch Halogen substituiertes C1-C4- Alkyl, C2-C4-Alkenyl, C2-C6-Alkenyloxy, C1-C4-Alkoy, Phenyl, Benzyl, Benzyloxy oder Phenethoxy oder für Phenoxy, welches durch einen Rest der Reihe Halogen, Cyano, Nitro, Carbamoyl, C 1-C4-Alkylsulfonyl, C1 -C4-Alkyl, C 1-C4-Alkoxy, C 1-C4-Alkoxycarbonyl substituiert sein kann, steht,
R1 bis R8 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff, Halogen, NO2, C1-C6- Alkyl, welches durch Halogen substituiert sein kann, C2-C8-Alkenyl, Di-(C1- C4-alkyl)-amino, C 1-C4-Alkoxy-C1 -C4-alkyl, C1-C4-Alkylthio-C1 -C4-alkyl, Benzyl oder Phenyl stehen oder in welchen 2 der Reste R1 bis R8 gemeinsam mit dem oder den Kohlenstoffatomen, an welche sie gebunden sind, einen C5- C7-Cycloalkyl- oder Cycloalkenyl-Ring bilden, welcher durch Methyl oder Ethyl substituiert sein kann und welcher durch eine Methylen- oder Ethylengruppe zu einem bicyclischen Ring überbrückt sein kann und
n und m gleich oder verschieden sind und für 0 oder 1 stehen.
Insbesondere bevorzugt werden Verbindungen der allgemeinen Formel (V) ver
wendet, in welchen
A für C1-C4-Alkyl, C1-C6-Alkoxy, C2-C5-Alkenyloxy, C1-C4-Alkylthio, C1-C4- Alkylamino oder Di-(C 1-C4-alkyl)-amino steht,
R1 bis R8 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff, Nitro, gegebenenfalls durch Halogen substituiertes C 1-C4-Alkyl oder C 1-C4-Alkylthio-C 1-C4-Alkyl stehen oder zwei der Reste R1 bis R8 gemeinsam mit dem bzw. den Kohlenstoffatomen, an welche sie gebunden sind, einen 5- oder 6-gliedrigen Cycloalkyl- oder Cycloalkylring bilden, der durch eine Methylen- oder Ethylen-Gruppe zu einem bicyclischen Ring überbrückt sein kann und
n und m gleich oder verschieden sind und für 0 oder 1 stehen.
A für C1-C4-Alkyl, C1-C6-Alkoxy, C2-C5-Alkenyloxy, C1-C4-Alkylthio, C1-C4- Alkylamino oder Di-(C 1-C4-alkyl)-amino steht,
R1 bis R8 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff, Nitro, gegebenenfalls durch Halogen substituiertes C 1-C4-Alkyl oder C 1-C4-Alkylthio-C 1-C4-Alkyl stehen oder zwei der Reste R1 bis R8 gemeinsam mit dem bzw. den Kohlenstoffatomen, an welche sie gebunden sind, einen 5- oder 6-gliedrigen Cycloalkyl- oder Cycloalkylring bilden, der durch eine Methylen- oder Ethylen-Gruppe zu einem bicyclischen Ring überbrückt sein kann und
n und m gleich oder verschieden sind und für 0 oder 1 stehen.
Ganz besonders bevorzugt werden Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in
welchen
A für C1-C4-Alkyl oder C1-C6-Alkoxy steht,
R1 bis R8 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff oder gegebenenfalls durch Chlor oder Brom substituiertes C1-C4-Alkyl stehen und
n und m gleich oder verschieden sind und für 0 oder 1 stehen, wobei vorzugsweise m und 0 oder 1 und n für 0 stehen.
A für C1-C4-Alkyl oder C1-C6-Alkoxy steht,
R1 bis R8 gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff oder gegebenenfalls durch Chlor oder Brom substituiertes C1-C4-Alkyl stehen und
n und m gleich oder verschieden sind und für 0 oder 1 stehen, wobei vorzugsweise m und 0 oder 1 und n für 0 stehen.
Im Hinblick auf die Bedeutung für n und m ergeben sich folgende bevorzugte
Verbindungen der allgemeinen Formel (V):
Wenn n und m beide 0 bedeuten, stehen bevorzugt
A für gegebenenfalls durch Halogen substituiertes (vorzugsweise unsubsti tuiertes) C1-C3-Alkyl,
R1 und R3 für Wasserstoff und
R2 und R4 welche gleich oder verschieden sind, für Wasserstoff; gegebenenfalls durch Halogen substituiertes C1-C6-Alkyl oder R2 und R4 bilden gemeinsam mit den Kohlenstoffatomen, an welche sie gebunden sind, einen 5- oder 6-gliedrigen Cycloalkyl- oder Cycloalkyenylring, der durch Methylen oder Ethylen zu einem bicyclischen Ring überbrückt sein kann.
A für gegebenenfalls durch Halogen substituiertes (vorzugsweise unsubsti tuiertes) C1-C3-Alkyl,
R1 und R3 für Wasserstoff und
R2 und R4 welche gleich oder verschieden sind, für Wasserstoff; gegebenenfalls durch Halogen substituiertes C1-C6-Alkyl oder R2 und R4 bilden gemeinsam mit den Kohlenstoffatomen, an welche sie gebunden sind, einen 5- oder 6-gliedrigen Cycloalkyl- oder Cycloalkyenylring, der durch Methylen oder Ethylen zu einem bicyclischen Ring überbrückt sein kann.
Wenn m 1 und n 0 bedeuten, stehen bevorzugt
A für gegebenenfalls durch Halogen substituiertes (vorzugsweise unsubsti tuiertes) C1-C3-Alkyl,
R1, R2, R5 und R6, welche gleich oder verschieden sind, für Wasserstoff; gegebenenfalls durch Halogen substituiertes C1-C6-Alkyl und
R3 und R4, welche gleich oder verschieden sind, für Wasserstoff; gegebenenfalls durch Halogen substituiertes C1-C6-Alkyl oder R3 und R4 bilden gemeinsam mit dem Kohlenstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen 5- oder 6- gliedrigen Cycloalkyl- oder Cycloalkenylring der durch eine Methylen- oder Ethylengruppe zu einem bicyclischen Ring überbrückt sein kann.
A für gegebenenfalls durch Halogen substituiertes (vorzugsweise unsubsti tuiertes) C1-C3-Alkyl,
R1, R2, R5 und R6, welche gleich oder verschieden sind, für Wasserstoff; gegebenenfalls durch Halogen substituiertes C1-C6-Alkyl und
R3 und R4, welche gleich oder verschieden sind, für Wasserstoff; gegebenenfalls durch Halogen substituiertes C1-C6-Alkyl oder R3 und R4 bilden gemeinsam mit dem Kohlenstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen 5- oder 6- gliedrigen Cycloalkyl- oder Cycloalkenylring der durch eine Methylen- oder Ethylengruppe zu einem bicyclischen Ring überbrückt sein kann.
Wenn n und m 1 bedeuten, stehen bevorzugt
A für gegebenenfalls durch Halogen substituiertes (vorzugsweise unsubsti tuiertes) C1-C3-Alkyl und
R1 bis R8, welche gleich oder verschieden sind, für Wasserstoff oder C1-C6-Alkyl.
A für gegebenenfalls durch Halogen substituiertes (vorzugsweise unsubsti tuiertes) C1-C3-Alkyl und
R1 bis R8, welche gleich oder verschieden sind, für Wasserstoff oder C1-C6-Alkyl.
Besonders bevorzugte Verbindungen der allgemeinen Formel (V) sind die
Verbindungen, in welchen A für Ethyl steht.
Weiterhin werden solche Verbindungen der Formel (V) bevorzugt, bei welchen
wenigstens einer der Reste R1 oder 2 für Wasserstoff steht und bei welchen für den
Fall, daß n 0 bedeutet, wenigstens einer der Reste R5 und R6 für Wasserstoff steht,
und bei welchen, für den Fall, daß n 1 bedeutet, wenigstens einer der Reste R7 und R8
für Wasserstoff steht.
Im einzelnen seien folgende Verbindungen der Formel (V) genannt:
Besonders bevorzugt seien folgende Verbindungen der Formel (V) genannt:
Ganz besonders sei folgende Verbindung der Formel (V) genannt:
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (V) sind bekannt oder können nach
bekannten Methoden und Verfahren hergestellt werden (vgl. z. B. Synth. React. Inorg.
Met.-Org. Chem. 1976 (2), 133-155; US-PS 3 006 947).
Man erhält die Verbindungen der Formel (V), wenn man die an sich bekannten
Halogenide der allgemeinen Formel (VI)
in welcher
Hal für Halogen, insbesondere für Chlor steht und A die oben angegebene Bedeutung hat,
mit an sich bekannten Verbindungen der Formel (VII)
Hal für Halogen, insbesondere für Chlor steht und A die oben angegebene Bedeutung hat,
mit an sich bekannten Verbindungen der Formel (VII)
in welcher
R1 bis R8 und n die oben genannte Bedeutung haben,
gegebenenfalls in Gegenwart eines Säureakzeptors, wie z. B. Triethylamin oder Kaliumcarbonat und gegebenenfalls unter Verwendung eines Verdünnungsmittels, wie z. B. Toluol oder Acetonitril, bei Temperaturen zwischen 0 und 110°C umsetzt. Die Aufarbeitung erfolgt nach üblichen Methoden, beispielsweise durch Extraktion der Produkte mit Toluol aus der mit Wasser verdünnten Reaktionsmischung, Waschen der organischen Phase mit Wasser, Trocknen und Destillieren oder sogenanntes "Andestillieren", d. h. durch längeres Erhitzen unter vermindertem Druck auf mäßig erhöhte Temperaturen, um von den letzten flüchtigen Bestandteilen zu befreien.
R1 bis R8 und n die oben genannte Bedeutung haben,
gegebenenfalls in Gegenwart eines Säureakzeptors, wie z. B. Triethylamin oder Kaliumcarbonat und gegebenenfalls unter Verwendung eines Verdünnungsmittels, wie z. B. Toluol oder Acetonitril, bei Temperaturen zwischen 0 und 110°C umsetzt. Die Aufarbeitung erfolgt nach üblichen Methoden, beispielsweise durch Extraktion der Produkte mit Toluol aus der mit Wasser verdünnten Reaktionsmischung, Waschen der organischen Phase mit Wasser, Trocknen und Destillieren oder sogenanntes "Andestillieren", d. h. durch längeres Erhitzen unter vermindertem Druck auf mäßig erhöhte Temperaturen, um von den letzten flüchtigen Bestandteilen zu befreien.
Die Gewichtsverhältnisse der Nicotinylinsektizide und/oder phosphorheterocyclischen
Verbindungen bei der erfindungsgemäßen Anwendung oder in dem erfindungs
gemäßen Mitteln können in einem relativ großen Bereich variiert werden. Im
allgemeinen werden die Nicotinylinsektizide mit den phosphorheterocyclischen Ver
bindungen in Mischungsverhältnissen zwischen 1 : 1000 und 1000:1, vorzugsweise
zwischen 1 : 10 und 10 : 1 (Gewichtsteile) eingesetzt, besonders bevorzugt werden
auf 1 Gewichtsteil Nicotinylinsketizid 5-20 Gew.-Teile phosphorheterocyclische
Verbindung eingesetzt.
Die erfindungsgemäßen Mischungen besitzen nicht nur eine schnelle knock-down-
Wirkung, sondern bewirken auch die sichere Abtötung gegen alle oder einzelne
Entwicklungsstadien der kauend beißenden Insekten, die in der Landwirtschaft, in
Forsten, im Vorrats- und Materialschutz vorkommen. Sie sind gegen normal sensible
und resistente Arten sowie gegen alle oder einzelne Entwicklungsstadien wirksam.
Zu den kauend beißenden Insekten gehören:
Aus der Ordnung der Lepidoptera z. B. Pectinophora gossypiella, Bupalus piniarius, Cheimatobia brumata, Lithocolletis blancardella, Hyponomeuta padella, Plutella maculipennis, Malacosoma neustria, Euproctis chrysorrhoea, Lymantria spp. Bucculatrix thurberiella, Phyllocnistis citrella, Agrotis spp., Euxoa spp., Feltia spp., Earias insulana, Heliothis spp., Spodoptera exigua, Mamestra brassicae, Panolis flammea, Prodenia litura, Spodoptera spp., Trichoplusia ni, Carpocapsa pomonella, Pieris spp., Chilo spp., Pyrausta nubilalis, Ephestia kuehniella, Galleria mellonella, Tineola bisselliella, Tinea pellionella, Hofmannophila pseudospretella, Cacoecia podana, Capua reticulana, Choristoneura fumiferana, Clysia ambiquella, Homona magnanima, Tortrix viridana.
Aus der Ordnung der Coleoptera z. B. Anobium punctatum, Rhizopertha dominica, Bruchidius obtectus, Acanthoscelides obtectus, Hylotrupes bajulus, Agelastica alni, Leptinotarsa decemlineata, Phaedon cochleariae, Diabrotica spp., Psylliodes chrysocephala, Epilachna varivestis, Atomaria spp., Oryzaephilus surinamensis, Anthonomus spp., Sitophilus spp., Otiorrhynchus sulcatus, Cosmopolites sordidus, Ceuthorrhynchus assimilis, Hypera postica, Dermestes spp., Trogoderma spp., Anthrenus spp., Attagenus spp., Lyctus spp., Meligethes aeneus, Ptinus spp., Niptus hololeucus, Gibbium psylloides, Tribolium spp., Tenebrio molitor, Agriotes spp., Conoderus spp., Melolontha melolontha, Amphimallon solstitialis, Costelytra zealandica.
Aus der Ordnung der Lepidoptera z. B. Pectinophora gossypiella, Bupalus piniarius, Cheimatobia brumata, Lithocolletis blancardella, Hyponomeuta padella, Plutella maculipennis, Malacosoma neustria, Euproctis chrysorrhoea, Lymantria spp. Bucculatrix thurberiella, Phyllocnistis citrella, Agrotis spp., Euxoa spp., Feltia spp., Earias insulana, Heliothis spp., Spodoptera exigua, Mamestra brassicae, Panolis flammea, Prodenia litura, Spodoptera spp., Trichoplusia ni, Carpocapsa pomonella, Pieris spp., Chilo spp., Pyrausta nubilalis, Ephestia kuehniella, Galleria mellonella, Tineola bisselliella, Tinea pellionella, Hofmannophila pseudospretella, Cacoecia podana, Capua reticulana, Choristoneura fumiferana, Clysia ambiquella, Homona magnanima, Tortrix viridana.
Aus der Ordnung der Coleoptera z. B. Anobium punctatum, Rhizopertha dominica, Bruchidius obtectus, Acanthoscelides obtectus, Hylotrupes bajulus, Agelastica alni, Leptinotarsa decemlineata, Phaedon cochleariae, Diabrotica spp., Psylliodes chrysocephala, Epilachna varivestis, Atomaria spp., Oryzaephilus surinamensis, Anthonomus spp., Sitophilus spp., Otiorrhynchus sulcatus, Cosmopolites sordidus, Ceuthorrhynchus assimilis, Hypera postica, Dermestes spp., Trogoderma spp., Anthrenus spp., Attagenus spp., Lyctus spp., Meligethes aeneus, Ptinus spp., Niptus hololeucus, Gibbium psylloides, Tribolium spp., Tenebrio molitor, Agriotes spp., Conoderus spp., Melolontha melolontha, Amphimallon solstitialis, Costelytra zealandica.
Die Mischungen von Nicotinylinsektiziden und Phosphorheterocyclen können in die
üblichen Formulierungen übergeführt werden, wie Lösungen, Emulsionen, Spritz
pulver, Suspensionen, Pulver, Stäubemittel, Schäume, Pasten, lösliche Pulver,
Aerosole, Suspensions-Emulsionskonzentrate, Wirkstoff-imprägnierte Natur- und
synthetische Stoffe, Feinstverkapselungen in polymeren Stoffen, ferner in Formulie
rungen mit Brennsätzen, wie Räucherpatronen, -dosen, -spiralen u.ä., sowie ULV-
Kalt- und Warmnebel-Formulierungen.
Diese Formulierungen werden in bekannter Weise hergestellt, z. B. durch Vermischen
der Wirkstoffgemische mit Streckmitteln, also flüssigen Lösungsmitteln, unter Druck
stehenden verflüssigten Gasen und/oder festen Trägerstoffen, gegebenenfalls unter
Verwendung von oberflächenaktiven Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder
Dispergiermitteln und/oder schaumerzeugenden Mitteln.
Im Falle der Benutzung von Wasser als Streckmittel können z. B. auch organische
Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden. Als flüssige Lösungsmittel
kommen im wesentlichen in Frage: Aromaten, wie Xylol, Toluol, oder Alkylnaphtha
line, chlorierte Aromaten oder chlorierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie
Chlorbenzole, Chlorethylene oder Methylenchlorid, aliphatische Kohlenwasserstoffe,
wie Cyclohexan oder Paraffine, z. B. Erdölfraktionen, Alkohole wie Butanol oder
Glykol, sowie deren Ether und Ester, Ketone, wie Aceton, Methylethylketon,
Methylisobutylketon oder Cyclohexanon, stark polare Lösungsmittel, wie
Dimethylformamid und Dimethylsulfoxid, sowie Pulver, Stäubemittel, Schäume,
Pasten, lösliche Pulver, Aerosole, Suspensions-Emulsionskonzentrate, wirkstoff
imprägnierte Natur- und synthetische Stoffe, Feinstverkapselungen in polymeren
Stoffen, ferner in Formulierungen mit Brennsätzen, wie Räucherpatronen, -dosen,
-spiralen u. ä., sowie ULV-Kalt- und Warmnebel-Formulierungen.
Diese Formulierungen werden in bekannter Weise hergestellt, z. B. durch Vermischen
der Wirkstoffgemische mit Streckmitteln, also flüssigen Lösungsmitteln, unter Druck
stehenden verflüssigten Gasen und/oder festen Trägerstoffen, gegebenenfalls unter
Verwendung von oberflächenaktiven Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder
Dispergiermitteln und/oder schaumerzeugenden Mitteln.
Im Falle der Benutzung von Wasser als Streckmittel können z. B. auch organische
Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden. Als flüssige Lösungsmittel
kommen im wesentlichen in Frage: Aromaten, wie Xylol, Toluol, oder
Alkylnaphthaline, chlorierte Aromaten oder chlorierte aliphatische Kohlenwas
serstoffe, wie Chlorbenzole, Chlorethylene oder Methylenchlorid, aliphatische
Kohlenwasserstoffe, wie Cyclohexan oder Paraffine, z. B. Erdölfraktionen, Alkohole,
wie Butanol oder Glykol, sowie deren Ether und Ester, Ketone, wie Aceton,
Methylethylketon, Methylisobutylketon oder Cyclohexan, stark polare Lösungsmittel,
wie Dimethylformamid und Dimethylsulfoxid, sowie Wasser; mit verflüssigten gasför
migen Streckmitteln oder Trägerstoffen sind solche Flüssigkeiten gemeint, welche bei
normaler Temperatur und unter Normaldruck gasförmig sind, z. B. Aerosol-Treibgase,
wie Halogenkohlenwasserstoff sowie Butan, Propan, Stickstoff und Kohlendioxid; als
feste Trägerstoffe; natürliche Gesteinsmehle, wie Kaoline, Tonerden, Talkum, Kreide,
Quarz, Attapulgit, Montmorillonit oder Diatomeenerde und synthetische
Gesteinsmehle, wie hochdisperse Kieselsäure, Aluminiumoxid und Silikate; als feste
Trägerstoffe für Granulate: gebrockene und fraktionierte natürliche Gesteine wie
Calcit, Marmor, Bims, Sepiolith, Dolomit sowie snythetische Granulate aus anorga
nischen und organischen Mehlen sowie Granulate aus organischen Material wie
Sägemehl, Kokosnußschalen, Maiskolben und Tabakstengel; als Emulgier- und/oder
schaumerzeugende Mittel: nichtionogene und eanionische Emulgatoren, wie Poly
oxyethylen-Fettsäure-Ester, Polyoxyethylen-Fettalkohol-Ether, z. B. Alkylaryl
polyglykol-ether, Alkylsulfonate; als Dispergiermittel: z. B. Lignin- und Sulfitablaugen
und Methylcellulose.
Es können in den Formulierungen Haftmittel wie Carboxymethylcellulose, natürliche
und synthetische pulvrige, körnige oder latexförmige Polymere verwendet werden,
wie Gummiarabicum, Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat.
Es können Farbstoffe wie anorganische Pigmente, z. B. Eisenoxid, Titanoxid,
Ferrocyanblau und organische Farbstoffe, wie Alizarin-, Azo- und Metallphthalo
cyaninfarbstoffe, und Spurennährstoffe wie Salze von Eisen, Mangan, Bor, Kupfer,
Kobalt, Molybdän und Zink verwendet werden.
Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwischen 0,1 und 95 Gew.-% Wirk
stoffkombinationen, vorzugsweise zwischen 0,5 und 90%.
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Wirkstoffkombinationen erfolgt in Form
ihrer handelsüblichen Formulierungen und/oder den aus diesen Formulierungen
bereiteten Anwendungsformen. Es ist auch möglich, Nicotinylinsektizide und
Phosphorheterocyclen in getrennten Formulierungen aber gleichzeitig anzuwenden
z. B. über Tankmix.
Der gesamte Wirkstoffgehalt (einschließlich Synergist) der aus den handelsüblichen
Formulierungen bereiteten Anwendungsformen kann in weiten Bereichen variieren.
Die Wirkstoffkonzentration der Anwendungsformen kann von 0,0001 bis zu
95 Gew.-% liegen.
Die Anwendung geschieht in einer den Anwendungsformen angepaßten üblichen
Weise. So seien EC = Emulsionskonzentrate, WP = Wetable powder, WG =
Wasserdispergierbare Granulate und SE = Suspoemulsion genannt. Diese haben z. B.
die in der folgenden Tabelle zusammengestellten Zusammensetzungen (Angabe in
Gewichtsteilen):
Die so erhaltenen Mischungen werden mit Wasser oder weiterem inertem Trägerstoff
auf die in der Formulierung gewünschte Konzentration der Nicotinylinsektizide und
phosphorheterocyclischen Verbindungen verdünnt. Gegebenenfalls werden die For
mulierungen vor der Anwendung noch weiter auf die Anwendungskonzentration
verdünnt.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung ohne sie einzuschränken:
A. Formulierungsbeispiele
B. Anwendungsbeispiele
A. Formulierungsbeispiele
B. Anwendungsbeispiele
Lösungsmittel: 7 Gewichtsteile Aceton
Emulgator: 0,02% t-Octylphenoxypolyethoxyethanol
Emulgator: 0,02% t-Octylphenoxypolyethoxyethanol
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 1 Ge
wichtsteil Wirkstoff mit der angegebenen Menge Lösungsmittel und verdünnt das
Konzentrat mit dem angegebenen Emulgator auf die gewünschte Konzentration.
Kohlblätter (Brassica oleracea) werden durch Tauchen in die Wirkstoffzubereitung
der gewünschten Konzentration behandelt und mit Meerrettichblattkäfer-Larven
(Phaedon cochleariae) besetzt, solange die Blätter noch feucht sind.
Nach der gewünschten Zeit wird die Abtötung in % bestimmt. Dabei bedeutet 100%,
daß alle Käferlarven abgetötet wurden, 0% bedeutet, daß keine Käferlarven abgetötet
wurden.
Es wurden jeweils 0,02% des Synergisten der jeweiligen Testkonzentration des
Chlornicotinylinsektizides zugemischt. Bei diesem Test zeigten z. B. die folgenden
Mischungen synergistische Wirkung:
Lösungsmittel: 7 Gewichtsteile Aceton
Emulgator: 0,02% t-Octylphenoxypolyethoxyethanol
Emulgator: 0,02% t-Octylphenoxypolyethoxyethanol
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 1 Ge
wichtsteil Wirkstoff mit der angegebenen Menge Lösungsmittel und verdünnt das
Konzentrat mit dem angegebenen Emulgator auf die gewünschte Konzentration.
Kohlblätter (Brassica oleracea) werden durch Tauchen in die Wirkstoffzubereitung
der gewünschten Konzentration behandelt und mit Raupen der Kohlschabe (Plutella
xylostella) besetzt, solange die Blätter noch feucht sind.
Nach der gewünschten Zeit wird die Abtötung in % bestimmt. Dabei bedeutet 100%,
daß alle Raupen abgetötet wurden, 0% bedeutet, daß keine Raupen abgetötet
wurden.
Es wurden jeweils 0,02% des Synergisten der jeweiligen Testkonzentration des
Chlornicotinylinsektizides zugemischt. Bei diesem Test zeigten z. B. die folgenden
Mischungen synergistische Wirkung:
Lösungsmittel: 7 Gewichtsteile Aceton
Emulgator: 0,02% t-Octylphenoxypolyethoxyethanol
Emulgator: 0,02% t-Octylphenoxypolyethoxyethanol
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 1 Ge
wichtsteil Wirkstoff mit der angegebenen Menge Lösungsmittel und verdünnt das
Konzentrat mit dem angegebenen Emulgator auf die gewünschte Konzentration.
Kohlblätter (Brassica oleracea) werden durch Tauchen in die Wirkstoffzubereitung
der gewünschten Konzentration behandelt und mit Raupen des Eulenfalters (Spodop
tera frugiperda) besetzt, solange die Blätter noch feucht sind.
Nach der gewünschten Zeit wird die Abtötung in % bestimmt. Dabei bedeutet 100%,
daß alle Raupen abgetötet wurden, 0% bedeutet, daß keine Raupen abgetötet
wurden.
Es wurden jeweils 0,02% des Synergisten der jeweiligen Testkonzentration des
Chlornicotinylinsektizides zugemischt. Bei diesem Test zeigten z. B. die folgenden
Mischungen synergistische Wirkung:
Lösungsmittel: 7 Gewichtsteile Aceton
Emulgator: 0,02% t-Octylphenoxypolyethoxyethanol
Emulgator: 0,02% t-Octylphenoxypolyethoxyethanol
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 1 Ge
wichtsteil Wirkstoff mit der angegebenen Menge Lösungsmittel und verdünnt das
Konzentrat mit dem angegebenen Emulgator auf die gewünschte Konzentration.
Kohlblätter (Brassica oleracea) werden durch Tauchen in die Wirkstoffzubereitung
der gewünschten Konzentration behandelt und mit der Tabakknospenraupe (Heliothis
virescens) besetzt, solange die Blätter noch feucht sind.
Nach der gewünschten Zeit wird die Abtötung in % bestimmt. Dabei bedeutet 100%,
daß alle Raupen abgetötet wurden, 0% bedeutet, daß keine Raupen abgetötet
wurden.
Es wurden jeweils 0,02% des Synergisten der jeweiligen Testkonzentration des
Chlornicotinylinsektizides zugemischt. Bei diesem Test zeigten z. B. die folgenden
Mischungen synergistische Wirkung:
Claims (3)
1. Verwendung von Hemmstoffen der nicotinergen Acetylcholinrezeptoren von
Insekten in Mischung mit phosphorheterocylischen Verbindungen gegen
beißend kauende Insekten.
2. Mittel gegen beißend kauende Insekten, dadurch gekennzeichnet, daß sie
Hemmstoffe der nicotinergen Acetylcholinrezeptoren von Insekten in Mi
schung mit phosphorheterocyclischen Verbindungen enthalten.
3. Verfahren zur Herstellung von Mitteln gegen beißend kauende Insekten,
dadurch gekennzeichnet, daß man Hemmstoffe der nicotinergen Acetyl
cholinrezeptoren von Insekten mit Streck- und/oder Verdünnungsmitteln
sowie gegebenenfalls weiteren Hilfsmitteln vermischt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997109122 DE19709122A1 (de) | 1997-03-06 | 1997-03-06 | Verwendung von Nicotinylinsektiziden in Mischung mit phosphorheterocyclischen Verbindungen |
| AU67236/98A AU6723698A (en) | 1997-03-06 | 1998-02-23 | Use of nicotinyl insecticides mixed with phosphoheterocyclic compounds |
| PCT/EP1998/001020 WO1998038864A1 (de) | 1997-03-06 | 1998-02-23 | Verwendung von nicotinylinsektiziden in mischung mit phosphorheterocyclischen verbindungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997109122 DE19709122A1 (de) | 1997-03-06 | 1997-03-06 | Verwendung von Nicotinylinsektiziden in Mischung mit phosphorheterocyclischen Verbindungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19709122A1 true DE19709122A1 (de) | 1998-09-10 |
Family
ID=7822415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997109122 Withdrawn DE19709122A1 (de) | 1997-03-06 | 1997-03-06 | Verwendung von Nicotinylinsektiziden in Mischung mit phosphorheterocyclischen Verbindungen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AU (1) | AU6723698A (de) |
| DE (1) | DE19709122A1 (de) |
| WO (1) | WO1998038864A1 (de) |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| JPH072606B2 (ja) * | 1986-11-14 | 1995-01-18 | 日本バイエルアグロケム株式会社 | 農園芸用殺虫組成物 |
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| JP2852947B2 (ja) * | 1989-11-28 | 1999-02-03 | 日本バイエルアグロケム株式会社 | 安定化された農薬組成物 |
| JP3086924B2 (ja) * | 1990-09-03 | 2000-09-11 | 武田薬品工業株式会社 | 殺虫組成物 |
| JPH04368303A (ja) * | 1991-06-13 | 1992-12-21 | Nippon Soda Co Ltd | 新規な農園芸用殺虫殺菌組成物 |
-
1997
- 1997-03-06 DE DE1997109122 patent/DE19709122A1/de not_active Withdrawn
-
1998
- 1998-02-23 AU AU67236/98A patent/AU6723698A/en not_active Abandoned
- 1998-02-23 WO PCT/EP1998/001020 patent/WO1998038864A1/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1998038864A1 (de) | 1998-09-11 |
| AU6723698A (en) | 1998-09-22 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |